Die "neue" EU? Chance in der Krise?

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Re: Der Lautsprecher ist eine Folge, nicht der Beginn

Beitragvon H2O » Fr 16. Jun 2017, 15:31

King Kong 2006 hat geschrieben:(16 Jun 2017, 16:14)

Die eigentlich "sachliche" Kanzlerin kommt dazu.



Das sind ernste Themen. Und die kann man auch offiziell thematisieren. Das sind dt. bzw. europäische Interessen. Und so etwas zu verschweigen ist genauso "falsch". Zumal in einem Rechtsstaat mit einem Parlament, einer Öffentlichkeit und Presse so etwas ohnehin thematisiert wird.

Es ist davon auszugehen, das es im Vorfeld bereits diplomatische Verhandlungen, danach folgende diplomatisches Gerangel und Streit gegeben hat. Das hier ist eine Folge davon, das sogar die sonst "besonnene" Kanzlerin jetzt "befremdet". Wenn am Anfang gleich trompetet und Panik geschoben werden würde, dann wäre das wohl nicht angebracht. Erstmal darüber diskutieren. Das ist wohl schon längst geschehen. Solche Entwicklungen sind ja keine 24h Geschichten. Jetzt wird ein Punkt im Disput erreicht sein, wo es nicht mehr zu deckeln und "geheimzuhalten" ist.


Daß die Kanzlerin solche Braten riecht und sich dazu entsprechend äußert, das ist doch ganz normal. Sie hat doch auch am Ende der G7 aus ihrem Herzen keine Mördergrube gemacht. Oder als sie die Wahl Trumps zum US-Präsidenten "begrüßt" hat... auf der Grundlage gemeinsamer Werte. Blieb dabei aber verbindlich. Der Unterschied liegt in der Lautstärke und der schroffen Zurückweisung. Die Kanzlerin wird einen Teufel tun und 3 Monate vor der Bundestagswahl noch mit dem Außenminister Gabriel herum zanken. Die Interessen unseres Landes wird sie dennoch entschieden vetreten... hat sie selbst in Gegenwart des frisch gewählten Präsidenten Macron in aller Freundlichkeit unterstrichen. Mir geht es um Stilfragen und diplomatische Umgangsformen.
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Löst Frankfurt London als Finanzzentrum ab?

Beitragvon King Kong 2006 » Di 4. Jul 2017, 09:12

Eine weitere asiatische Großbank zieht von London nach Frankfurt.

Japanese bank Sumitomo Mitsui confirms Frankfurt as European base after Brexit

Many leading financial institutions are planning to leave London following Britain's exit from the European Union.

http://www.dw.com/en/japanese-bank-sumi ... a-39523958


GB´s Stärke ist/war immer das Finanzzentrum London. Nach der Brexitentscheidung kann sich das ändern.

Grundsätzlich brauchen Banken, die derzeit von der britischen Finanzmetropole aus operieren, nach dem Brexit in knapp zwei Jahren eine Tochterfirma mit Banklizenz in einem EU-Staat. Nur so können sie ihre Dienstleistungen automatisch in der gesamten Staatengemeinschaft anbieten.

http://www.handelsblatt.com/finanzen/ba ... 85858.html


Weitere Konkurrenten sind Dublin und Paris als Standorte. Offenbar entscheiden sich aber viele Banken eher für Frankfurt. Die japanische Bank z.B. entschied sich gegen Dublin. Eine komplette Ablösung Londons ist nicht zu erwarten. Aber Bedeutungsverlust.
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Re: Wandelnde Verhältnisse - Wandelndes Bewußtsein

Beitragvon Alter Stubentiger » Di 4. Jul 2017, 09:17

H2O hat geschrieben:(16 Jun 2017, 09:04)

Auf persönliche Vorlieben für Politiker lasse ich mich nur ungern ein; dazu kennt man diese Leute nicht gut genug! Aber ich finde es nur noch dumm, lauthals aus zu posaunen, was irgendwie zu Verdruß Anlaß gibt. Solche Dinge erledigt ein Diplomat geräuschlos. Ein Außenminister ist immerhin unser "Oberdiplomat".


Das legt dir ein Trump als Schwäche aus. Mit leisen Worten dringt man da nicht durch.
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Re: Wandelnde Verhältnisse - Wandelndes Bewußtsein

Beitragvon H2O » Di 4. Jul 2017, 21:26

Alter Stubentiger hat geschrieben:(04 Jul 2017, 10:17)

Das legt dir ein Trump als Schwäche aus. Mit leisen Worten dringt man da nicht durch.


Auf "Kriegsgeschrei" wird ein bösartiger Gegner mit mindestens gleicher Lautstärke zurück bellen. Dann sind Rückzug und Mißachtung die beste Verteidigung. Noch schlimmer ist aber, wenn der Gegner das Geschrei gar nicht aufnimmt. Ich habe kein entsprechendes Gegengebrüll beobachtet. War was?
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Re: Die "neue" EU? Chance in der Krise?

Beitragvon Ger9374 » Mi 5. Jul 2017, 15:19

Die Banken tragen den kommenden Veränderungen nun Rechnung.
London bleibt bedeutendes Finanzzentrum, muss
Aber Abwanderung en und Aufteilungen von Instituten tolerieren.Der Markt reagiert auf politische Entscheidungen.
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

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Re: Wandelnde Verhältnisse - Wandelndes Bewußtsein

Beitragvon Alter Stubentiger » Mi 5. Jul 2017, 15:24

H2O hat geschrieben:(04 Jul 2017, 22:26)

Auf "Kriegsgeschrei" wird ein bösartiger Gegner mit mindestens gleicher Lautstärke zurück bellen. Dann sind Rückzug und Mißachtung die beste Verteidigung. Noch schlimmer ist aber, wenn der Gegner das Geschrei gar nicht aufnimmt. Ich habe kein entsprechendes Gegengebrüll beobachtet. War was?


Trump schreit aber nicht nur. De versucht uns konkret von anderen Gasquellen zu trennen um so eine Abhängigkeit von den USA zu schaffen mit der man die Europäer unter Druck setzen kann. Das ist ein gezielter Angriff auf die Wirtschaft von der wir leben. Auf kriegerische Akte aber muß man konkret reagieren. Da helfen keine schönen Worte, wegducken oder ignorieren.
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Re: Wandelnde Verhältnisse - Wandelndes Bewußtsein

Beitragvon Ger9374 » Mi 5. Jul 2017, 17:09

Alter Stubentiger hat geschrieben:(05 Jul 2017, 16:24)

Trump schreit aber nicht nur. De versucht uns konkret von anderen Gasquellen zu trennen um so eine Abhängigkeit von den USA zu schaffen mit der man die Europäer unter Druck setzen kann. Das ist ein gezielter Angriff auf die Wirtschaft von der wir leben. Auf kriegerische Akte aber muß man konkret reagieren. Da helfen keine schönen Worte, wegducken oder ignorieren.


Wenn sich die Europäer unter Druck setzen lassen
Selbst schuld. Ich sehe eher das Europa sich nicht allzu einseitig auf einen Energielieferanten verlassen wird. Die Trump allüren sind so bekannt wie das geschepper der Russen.Norwegen ist auch noch da. Ein Lieferant wird bedacht sein seine Kunden zu halten.Europa wird weiter umdisponieren um zu grosse Abhängigkeit zu unterbinden.
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Re: Wandelnde Verhältnisse - Wandelndes Bewußtsein

Beitragvon H2O » Mi 5. Jul 2017, 17:54

Alter Stubentiger hat geschrieben:(05 Jul 2017, 16:24)

Trump schreit aber nicht nur. De versucht uns konkret von anderen Gasquellen zu trennen um so eine Abhängigkeit von den USA zu schaffen mit der man die Europäer unter Druck setzen kann. Das ist ein gezielter Angriff auf die Wirtschaft von der wir leben. Auf kriegerische Akte aber muß man konkret reagieren. Da helfen keine schönen Worte, wegducken oder ignorieren.


Vor kriegerischen Handlungen kommt eine Vorankündigung mit Kriegsgeschrei, um die eigenen
Leute ein zu stimmen und den Gegner ein zu schüchtern. Ich bin auf jeden Fall dafür, gar nicht darauf ein zu gehen und die notwenige Abwehr zu organisieren.

Mit Northstrem 2 wird Deutschland das Gleichgewicht der Anbieter von Öl und Gas bewahren.
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Re: Wandelnde Verhältnisse - Wandelndes Bewußtsein

Beitragvon Alter Stubentiger » Do 6. Jul 2017, 17:25

H2O hat geschrieben:(05 Jul 2017, 18:54)

Vor kriegerischen Handlungen kommt eine Vorankündigung mit Kriegsgeschrei, um die eigenen
Leute ein zu stimmen und den Gegner ein zu schüchtern. Ich bin auf jeden Fall dafür, gar nicht darauf ein zu gehen und die notwenige Abwehr zu organisieren.

Mit Northstrem 2 wird Deutschland das Gleichgewicht der Anbieter von Öl und Gas bewahren.


Genau dies will Trump verhindern. Ich denke nicht dass Appeasement Trump beschwichtigen kann.
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Re: Wandelnde Verhältnisse - Wandelndes Bewußtsein

Beitragvon H2O » Do 6. Jul 2017, 18:39

Alter Stubentiger hat geschrieben:(06 Jul 2017, 18:25)

Genau dies will Trump verhindern. Ich denke nicht dass Appeasement Trump beschwichtigen kann.


Ich mache einen Unterschied zwischen Kriegsgeschrei und selbstbewußtem Handeln. Natürlich sollte Northstream 2 weiter verfolgt werden, wenn dies im Interesse unseres Landes ist. Wir nehmen doch niemandem etwas weg und pflegen darüber hinaus gute politische Beziehungen. Wer weiß, wann und wozu das einmal gut ist!
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Kanada & EU (Germany und France...)

Beitragvon King Kong 2006 » Fr 7. Jul 2017, 10:52

Kanada ist zwar nicht in dem Maße wie der andere Nachbar von Donald T., Mexiko, entnervt, aber die symbolische Nähe zur EU, genauer gesagt zu Merkel und Macron ist sicher kein Zufall.

Trudeau beschwört Allianz mit Merkel und Macron

"Angela, Emmanuel und ich": Kanadas Premier Trudeau bekräftigt im Gespräch mit dem SPIEGEL seine enge Verbindung zur Kanzlerin und dem französischen Präsidenten. Auch bei Donald Trump hat er noch Hoffnung.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/k ... 56434.html


Die beiden Sunnyboys scheinen gut mit Mutti zu können.
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Re: Kanada & EU (Germany und France...)

Beitragvon H2O » Fr 7. Jul 2017, 15:55

King Kong 2006 hat geschrieben:(07 Jul 2017, 11:52)

Kanada ist zwar nicht in dem Maße wie der andere Nachbar von Donald T., Mexiko, entnervt, aber die symbolische Nähe zur EU, genauer gesagt zu Merkel und Macron ist sicher kein Zufall.



Die beiden Sunnyboys scheinen gut mit Mutti zu können.


Das ist doch schon ein Gebot der Klugheit! Die Kanzlerin hat 12 Jahre unser Land durch eine unruhige Zeit geführt. Unserem Lande geht es vergleichsweise sehr gut. Die jungen Premiers und Präsidenten werden aller Voraussicht nach in den kommenden 4 Jahren mit ihr zusammenarbeiten müssen. Die Kanzlerin bleibt immer verbindlich im Ton... und Präsident Macron möchte die EU wieder in Schwung bringen. Daran ist die Kanzlerin gescheitert; gemeinsam mit Präsident Macron wird das gelingen... oder die EU oder wenigstens die Euro-Zone als Rest ist nicht mehr zu retten.
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Re: Die "neue" EU? Chance in der Krise?

Beitragvon Ger9374 » Fr 7. Jul 2017, 20:04

Die wenn nicht wird die E.U oder der €uroraum
geht dann unter Sätze klingeln schon in meinen Ohren. Macron frisch gewählt, Merkel steht vor der BTW, ruhig bleiben. Die Stagnation der E.U dauert
schon Jahre, warum die unnötige hast.Es gibt auch genug Hausaufgaben durch Trump und Konsorten. Wichtig Geschlossenheit demonstrieren.
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

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Re: Die "neue" EU? Chance in der Krise?

Beitragvon H2O » Sa 8. Jul 2017, 08:37

Ger9374 hat geschrieben:(07 Jul 2017, 21:04)

Die wenn nicht wird die E.U oder der €uroraum
geht dann unter Sätze klingeln schon in meinen Ohren. Macron frisch gewählt, Merkel steht vor der BTW, ruhig bleiben. Die Stagnation der E.U dauert
schon Jahre, warum die unnötige hast.Es gibt auch genug Hausaufgaben durch Trump und Konsorten. Wichtig Geschlossenheit demonstrieren.


Von diesem Ziel träume ich ja auch; aber ich sehe große Risiken, daß die EU sich in wachsender Geschwindigkeit entfremdet und entsolidarisiert, so daß am Ende noch nicht einmal das Minimalziel erreichbar ist. Ich meine, daß deshalb eine raschere Gangart notwendig ist. Putin und Trump wollen die EU spalten; man sollte diesen beiden entgegenkommen und die Abspaltung jener Mitglieder vollziehen, die in die Schalmeienklänge dieser Machtpolitiker einstimmen.
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Re: Die "neue" EU? Chance in der Krise?

Beitragvon Ger9374 » Sa 8. Jul 2017, 14:10

H2O hat geschrieben:(08 Jul 2017, 09:37)

Von diesem Ziel träume ich ja auch; aber ich sehe große Risiken, daß die EU sich in wachsender Geschwindigkeit entfremdet und entsolidarisiert, so daß am Ende noch nicht einmal das Minimalziel erreichbar ist. Ich meine, daß deshalb eine raschere Gangart notwendig ist. Putin und Trump wollen die EU spalten; man sollte diesen beiden entgegenkommen und die Abspaltung jener Mitglieder vollziehen, die in die Schalmeienklänge dieser Machtpolitiker einstimmen.




Denjenigen zu arbeiten die den Untergang der E .U
Wünschen? Lasst die hoffnungslos bremsenden
Ziehen, besser geht es ohne sie! Die bisherigen €uroraum Staaten fit machen, schecken wer noch mit will und kann, dann schüss und fahrt aufnehmen. Weder Trump noch Putin können
schlimmer sein wie die Bremser in der E.U selbst.
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

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Re: Die "neue" EU? Chance in der Krise?

Beitragvon H2O » Sa 8. Jul 2017, 16:00

Ger9374 hat geschrieben:(08 Jul 2017, 15:10)

Denjenigen zu arbeiten die den Untergang der E .U
Wünschen? Lasst die hoffnungslos bremsenden
Ziehen, besser geht es ohne sie! Die bisherigen €uroraum Staaten fit machen, schecken wer noch mit will und kann, dann schüss und fahrt aufnehmen. Weder Trump noch Putin können
schlimmer sein wie die Bremser in der E.U selbst.


Dann sind wir ja einig; je eher voran, desto besser.
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Re: Die "neue" EU? Chance in der Krise?

Beitragvon unity in diversity » Mi 12. Jul 2017, 03:34

Mir ist aufgefallen, daß hier noch keiner die Übertragung von mehr Kompetenzen an die UNO gefordert hat.
Welche Ursachen kämen in Frage?
"Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze.
Den Falschen und den Unsrigen."
(Aus den USA)
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Re: Die "neue" EU? Chance in der Krise?

Beitragvon Ger9374 » Mi 12. Jul 2017, 06:38

unity in diversity hat geschrieben:(12 Jul 2017, 04:34)

Mir ist aufgefallen, daß hier noch keiner die Übertragung von mehr Kompetenzen an die UNO gefordert hat.
Welche Ursachen kämen in Frage?


Warum soll die UNO Kompetenzen erhalten?
Dies ist ein E.U strang.
Da hast du wohl was falsch verstanden.
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

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Re: Die "neue" EU? Chance in der Krise?

Beitragvon H2O » Mi 12. Jul 2017, 19:26

unity in diversity hat geschrieben:(12 Jul 2017, 04:34)

Mir ist aufgefallen, daß hier noch keiner die Übertragung von mehr Kompetenzen an die UNO gefordert hat.
Welche Ursachen kämen in Frage?


Die Unterschiede zwischen den Mitgliedsstaaten der UNO sind ganz einfach zu groß. Die EU will eine Wertegemeinschaft von demokratisch verfaßten Ländern sein, die eine Demokratie nach europäischem Muster (Gesetzgebung, unabhängige Rechtspflege, Steuerung der öffentlichen Funktionen) aufgebaut haben. Das ist schon durch die Aufnahmebedingungen festgelegt. Daß die EU als solche verschärft demokratisiert werden muß, das steht außer Frage. Zunächst wird diese Weiterentwicklung Staaten der Euro-Gruppe erfassen, weil dort besonders viel Bedarf an Gemeinsamkeit und Gleichzeitigkeit von Maßnahmen besteht.

Es gibt also sehr sachliche Gründe für einen gemeinsamen Überbau in der Gesetzgebung, der Rechtspflege und der Steuerung der öffentlichen Tätigkeiten in der EU 3.0.

Daneben gibt es aber auch das Gefühl, in einer Wertegemeinschaft dieser Art mehr Sicherheit gegen Übergriffigkeiten von großen Staaten zu genießen, die unsere Werte eben überhaupt nicht teilen und die die ganze EU zum Teufel jagen möchten. Also eine gemeinsame Sicherheitspolitik, die auch ihrerseits mehr Führung und demokratische Kontrolle benötigt.

Und schließlich und letzten Endes gibt es in Europa natürlich die Freiheit, sich diesem Treiben ganz zu entziehen, wie der BREXIT nun zeigt. Mag sein, daß auf dem Wege zur EU 3.0 der eine oder andere unwillige Partner dann den Übergang in die neue EU nicht mitmacht. So viel Freiheit muß sein. Nur müssen diese Partner eben auch ertragen, an den Segnungen und Entwicklungen der EU 3.0 nicht mehr beteiligt zu sein.

Im Sinne Ihrer Nachfrage könnten die sich dann doch besonders innig an die UNO anlehnen. Auch das ist sicher nicht verboten.
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Re: Die "neue" EU? Chance in der Krise?

Beitragvon Woppadaq » Mi 26. Jul 2017, 20:02

unity in diversity hat geschrieben:(12 Jul 2017, 04:34)

Mir ist aufgefallen, daß hier noch keiner die Übertragung von mehr Kompetenzen an die UNO gefordert hat.
Welche Ursachen kämen in Frage?


Welche Kompetenzen sind denn deiner Meinung nach besser bei der UNO aufgehoben?

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