Zusammenschluss aller Streitkräfte zur europäischen Armee?

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Re: Zusammenschluss aller Streitkräfte zur europäischen Armee?

Beitragvon Senexx » Fr 26. Mai 2017, 07:55

Bisher bestand das Mittel, die Verteidigungsfähigkeit Europas zu stärken, darin, immer mehr Länder in die Nato aufzunehmen. Die Osteuropäer haben dich unter den NATOmantel geflüchtet, weil sie schon immer wussten, dass Russland eine aggressive Macht ist. Hierzulande haben sich viele Illusionen gemacht.
Trollprovokationen prallen an mir ab. Nicht immer, aber immer öfter.

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Re: Zusammenschluss aller Streitkräfte zur europäischen Armee?

Beitragvon H2O » Fr 26. Mai 2017, 08:05

Senexx hat geschrieben:(26 May 2017, 08:55)

Bisher bestand das Mittel, die Verteidigungsfähigkeit Europas zu stärken, darin, immer mehr Länder in die Nato aufzunehmen. Die Osteuropäer haben dich unter den NATOmantel geflüchtet, weil sie schon immer wussten, dass Russland eine aggressive Macht ist. Hierzulande haben sich viele Illusionen gemacht.


Diese Bedrohungslage ist mir zu einfach aus dem Kalten Kriege fortgeschrieben. Sie existiert ja leider fort. Ich sehe wachsende Bedrohungen für Europa aber auch von Vorderasien bis zum südlichen Mittelmeer und zum Atlantik. Noch ist uns Zeit geschenkt, sich gemeinsam mit unseren Nachbarn darauf ein zu richten.
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Re: Zusammenschluss aller Streitkräfte zur europäischen Armee?

Beitragvon Senexx » Fr 26. Mai 2017, 08:23

Russland bleibt die militärische Bedrohung Nö. 1.

Dass die Welt sich verändert, neue Gefahren heraufziehen können, ist ein Gemeinplatz.

Was Vorderasien betrifft, ist die Türkei zunehmend eine Bedrohung.

Beim Mittelmeerraum geht um den Islam, mit seiner Mischung aus aggressiver Ausdehnung und seinem Versagen bei der Lösung der aus dem Bevölkerungswachstum resultierenden Probleme, welche zu einem extremen Wanderungsdruck führen.

Gerade über Letzteres macht man sich bei uns immer noch Illusionen. Die wirklichen
Gefährder sind hier die üblichen gutmenschlichen Gesundbeter.
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Re: Zusammenschluss aller Streitkräfte zur europäischen Armee?

Beitragvon DarkLightbringer » Fr 26. Mai 2017, 08:47

Ger9374 hat geschrieben:(26 May 2017, 05:07)

Russland hat sich selbst als Agressor gegen
Andere enttarnt! Frieden nur wenn es Putin passt.
Krieg ebenso. Vertragsrecht. Völlig inakzeptabel als Partner.

Der derzeitige NATO-Gipfel in Brüssel eröffnet die Chance, sich gegenüber den zentralen Herausforderungen neu aufzustellen. Im Endeffekt zählen die Ergebnisse, nicht warme Worte oder blumige Absichtserklärungen. Im Osten werden die europäischen Staaten durch die russische Hegemonie begrenzt, im Süden durch Terrorismus. Den Kopf in den Sand zu stecken würde die daraus resultierenden Gefahren erhöhen. Der Gipfel verdeutlicht - es geht um was.
>>We’ll always have Paris<<
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Re: Zusammenschluss aller Streitkräfte zur europäischen Armee?

Beitragvon H2O » Fr 26. Mai 2017, 11:45

DarkLightbringer hat geschrieben:(26 May 2017, 09:47)

Der derzeitige NATO-Gipfel in Brüssel eröffnet die Chance, sich gegenüber den zentralen Herausforderungen neu aufzustellen. Im Endeffekt zählen die Ergebnisse, nicht warme Worte oder blumige Absichtserklärungen. Im Osten werden die europäischen Staaten durch die russische Hegemonie begrenzt, im Süden durch Terrorismus. Den Kopf in den Sand zu stecken würde die daraus resultierenden Gefahren erhöhen. Der Gipfel verdeutlicht - es geht um was.


Vor allem gilt der Anspruch, daß sich die europäischen Staaten endlich der sich entwickelnden Bedrohung gemäß ertüchtigen, nachdem sie die wachsende Bedrohung durch Rußland schon verschlafen hatten. Man wollte diese Bedrohung einfach nicht wahr haben, bis es endlich zu spät war! Hinzu kommt eine neue Bedrohung durch Unberechenbarkeit des Hauptverbündeten USA! "Zu Rußland haben wir noch keine Position!". Diesem Präsidenten traue ich nicht über den Weg... dem anderen aber auch nicht :cool:
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Re: Zusammenschluss aller Streitkräfte zur europäischen Armee?

Beitragvon DarkLightbringer » Sa 27. Mai 2017, 08:01

H2O hat geschrieben:(26 May 2017, 12:45)

Vor allem gilt der Anspruch, daß sich die europäischen Staaten endlich der sich entwickelnden Bedrohung gemäß ertüchtigen, nachdem sie die wachsende Bedrohung durch Rußland schon verschlafen hatten. Man wollte diese Bedrohung einfach nicht wahr haben, bis es endlich zu spät war! Hinzu kommt eine neue Bedrohung durch Unberechenbarkeit des Hauptverbündeten USA! "Zu Rußland haben wir noch keine Position!". Diesem Präsidenten traue ich nicht über den Weg... dem anderen aber auch nicht :cool:

Das FBI hält mittlerweile Trumps Schwiegersohn Kushner für eine zentrale Figur in der Connection-Affäre. Er soll bei einem Treffen mit dem russischen Botschafter einen geheimen Draht vorgeschlagen haben. Hier stellt sich schon die Frage, ob Kushner ein Spion ist.
Auf der anderen Seite hat die Allianz starke Partner - Merkel, Macron, Trudeau.

Richtig ist allerdings, die Verteidigung Europas ist ohne die USA aufgeschmissen. Das betrifft die Territorialverteidigung, die Bevölkerungen und die politischen Systeme. Darüber hinaus kümmern sich die Amerikaner um alles, was wichtig ist - die Ölversorgung Europas über die Golfstaaten, Thema Iran, Thema Nordkorea, um nur einige Beispiele zu nennen.
Mit der Ukraine-Krise 2014 steigerten zwar einige europäische Staaten ihr Verteidigungsbudget, so wie Estland und Polen, die meisten beließen es bei kleinen Steigerungen, manche taten gar nichts. Hinzu kommt, es wird falsch investiert, am Bedarf vorbei. Aus ökonomischen Gründen investieren manche in Redundanzen, während es wiederum die Amerikaner sind, die das teure Material einbringen, welches die NATO tatsächlich braucht - etwa Satelliten oder Transportkapazitäten.

Es wäre also absolut geboten, endlich die Hausaufgaben zu machen, um die steigenden Risiken zu stoppen. Wesentlich sind die zwei Bedrohungslagen an der Ost- und Südflanke - die symmetrische, die assymmetrische.
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Re: Zusammenschluss aller Streitkräfte zur europäischen Armee?

Beitragvon Teeernte » Sa 27. Mai 2017, 08:31

Senexx hat geschrieben:(26 May 2017, 09:23)

Russland bleibt die militärische Bedrohung Nö. 1.

Die wirklichen
Gefährder sind hier die üblichen gutmenschlichen Gesundbeter.


Was sollen "DIE" Russen hier wollen ? Bio - Veganes Fleisch ? ERDÖL ?

....die wollen an die dann wertlosen Euroscheine ?

Gaaaanz bestimmt.

Die wissen genau was Besatzung KOSTET - denn die waren schon mal da. ...Gelsenkirchen ist nicht die Krim.
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Re: Zusammenschluss aller Streitkräfte zur europäischen Armee?

Beitragvon DarkLightbringer » Sa 27. Mai 2017, 08:39

Teeernte hat geschrieben:(27 May 2017, 09:31)

Was sollen "DIE" Russen hier wollen ? Bio - Veganes Fleisch ? ERDÖL ?

....die wollen an die dann wertlosen Euroscheine ?

Gaaaanz bestimmt.

Die wissen genau was Besatzung KOSTET - denn die waren schon mal da. ...Gelsenkirchen ist nicht die Krim.

Die wollen nicht Gutscheine in Gelsenkirchen verteilen, sondern Hegemonialinteressen vertreten. Die Militärdoktrin verweist zusätzlich auf "Farbrevolutionen", die als Bedrohung verstanden werden. "Die" Russen sehen also auch Russen als eine Gefahr an.
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Re: Zusammenschluss aller Streitkräfte zur europäischen Armee?

Beitragvon Teeernte » Sa 27. Mai 2017, 09:13

DarkLightbringer hat geschrieben:(27 May 2017, 09:39)

Die wollen nicht Gutscheine in Gelsenkirchen verteilen, sondern Hegemonialinteressen vertreten. Die Militärdoktrin verweist zusätzlich auf "Farbrevolutionen", die als Bedrohung verstanden werden. "Die" Russen sehen also auch Russen als eine Gefahr an.


...in Gelsenkirchen ? Hegemonialinteressen ?

Deren Militärdoktrin hat nur eins......nimmst Du mein Förmchen - nehm ich Deins....und hol meins zurück.

Das hat mit Farben nichts zu tun. Tja - die Gasrechnung sollte man bezahlen.
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Re: Zusammenschluss aller Streitkräfte zur europäischen Armee?

Beitragvon H2O » Sa 27. Mai 2017, 10:28

DarkLightbringer hat geschrieben:(27 May 2017, 09:01)

Das FBI hält mittlerweile Trumps Schwiegersohn Kushner für eine zentrale Figur in der Connection-Affäre. Er soll bei einem Treffen mit dem russischen Botschafter einen geheimen Draht vorgeschlagen haben. Hier stellt sich schon die Frage, ob Kushner ein Spion ist.
Auf der anderen Seite hat die Allianz starke Partner - Merkel, Macron, Trudeau.

Richtig ist allerdings, die Verteidigung Europas ist ohne die USA aufgeschmissen. Das betrifft die Territorialverteidigung, die Bevölkerungen und die politischen Systeme. Darüber hinaus kümmern sich die Amerikaner um alles, was wichtig ist - die Ölversorgung Europas über die Golfstaaten, Thema Iran, Thema Nordkorea, um nur einige Beispiele zu nennen.
Mit der Ukraine-Krise 2014 steigerten zwar einige europäische Staaten ihr Verteidigungsbudget, so wie Estland und Polen, die meisten beließen es bei kleinen Steigerungen, manche taten gar nichts. Hinzu kommt, es wird falsch investiert, am Bedarf vorbei. Aus ökonomischen Gründen investieren manche in Redundanzen, während es wiederum die Amerikaner sind, die das teure Material einbringen, welches die NATO tatsächlich braucht - etwa Satelliten oder Transportkapazitäten.

Es wäre also absolut geboten, endlich die Hausaufgaben zu machen, um die steigenden Risiken zu stoppen. Wesentlich sind die zwei Bedrohungslagen an der Ost- und Südflanke - die symmetrische, die assymmetrische.


Sie werden meine europäische Gesinnung sicher nicht anzweifeln; in der Frage der Sicherheit sehe ich zu allererst unsere Bundesrepublik am Drücker. Da sind unverantwortliche Fehler gemacht worden. Nach neuester Erkenntnis das Aussetzen von Wehrpflicht und Zivildienst. Hinterher sind wir hoffentlich alle klüger!

Ich meine, daß wir unser Land mit zwei Säulen der äußeren Sicherheit versehen müssen:

1.
Eine klassische Feldarmee, räumlich tief gestaffelt, um breit vorgetragene Angriffe abwehren zu können. Die Betonung liegt immer auf Abwehr, die bestens eingeübt und mit geeignetem Gerät
ausgestattet sein muß. Dort sollten unsere wehrpflichtigen Soldaten und freiwillig länger dienenden Soldaten Dienst tun.

2.
Eine hochmobile Einsatzarmee, die zur Abwehr von Handstreichunternehmen ausgebildet und ausgerüstet ist. Diese Kräfte müssen unserer Feldarmee die Zeit verschaffen, daß sie sich geordnet in Marsch setzen kann. Genau diese Kräfte sollen auch Einsätze im Rahmen der UNO und der NATO auf ausländischem Boden erfüllen können. Dort können aus meiner Sicht nur hochprofessionelle Soldaten eingesetzt werden, die sich rasch auf einen Gegner einstellen können.

Nichts spricht aus meiner Sicht dagegen, wenn sich an den Truppen von 1. auch unsere Nachbarn beteiligen. Allerdings muß dann geklärt werden, wie die Verantwortung für den Einsatz der meist jungen Leute organisiert werden kann. (Parlamentsarmee und internationale Zusammensetzung der Truppe, das stelle ich mir schwierig vor.)

Bei den Truppen gemäß 2. dürfte internationale Zusammenarbeit das wesentliche Gebot sein. Die wäre also sehr bald zu fordern, mit Soldaten und Kostenbeteiligung. Das könnte auch die Truppe sein, die unsere Grenzschützer (FRONTEX) unterstützt, wenn bewaffnete Milizen und Räuberbanden die Außengrenzen der EU durchbrechen wollen und massenhaftes Eindringen von Flüchtlingen erzwingen wollen.

Aber erst einmal muß ja überhaupt etwas da sein, das organisiert werden soll. Und da ist unsere Bundeswehr gefragt und natürlich zuerst die Bundesregierung. Die muß dafür sorgen, daß diese Sicherheit hergestellt und unsere Nachbarn möglichst harmonisch einbezogen werden können.

Die USA werden nur dann benötigt, wenn Angriffe mit Atomwaffen geführt werden.

Einen Hintergedanken gebe ich auch noch nicht auf: Wenn die Zusammenarbeit mit Frankreich und Präsident Macron gut funktioniert, dann könnte sich Deutschland auch an der französischen Nuklearmacht finanziell beteiligen, damit Frankreich wenigstens zum Teil davon entlastet wird. Und wenn alle Schritte glücken sollten, dann haben wir irgendwann eine vollständig integrierte europäische Sicherheitsstruktur. Aber zuerst einmal ist jetzt Deutschland am Zuge, seine Fehler wieder aus zu gleichen.
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Re: Zusammenschluss aller Streitkräfte zur europäischen Armee?

Beitragvon Teeernte » Sa 27. Mai 2017, 10:59

H2O hat geschrieben:(27 May 2017, 11:28)

Sie werden meine europäische Gesinnung sicher nicht anzweifeln; in der Frage der Sicherheit sehe ich zu allererst unsere Bundesrepublik am Drücker. Da sind unverantwortliche Fehler gemacht worden. Nach neuester Erkenntnis das Aussetzen von Wehrpflicht und Zivildienst. Hinterher sind wir hoffentlich alle klüger!

Ich meine, daß wir unser Land mit zwei Säulen der äußeren Sicherheit vershen müssen:

1.
Eine klassische Feldarmee, räumlich tief gestaffelt, um breit vorgetragene Angriffe abwehren zu können. Die Betonung liegt immer auf Abwehr, die bestens eingeübt und mit geeignetem Gerät
ausgestattet sein muß. Dort sollten unsere wehrpflichtigen Soldaten und freiwillig länger dienenden Soldaten Dienst tun.

2.
Eine hochmobile Einsatzarmee, die zur Abwehr von Handstreichunternehmen ausgebildet und ausgerüstet ist. Diese Kräfte müssen unserer Feldarmee die Zeit verschaffen, daß sie sich geordnet in Marsch setzen können. Genau diese Kräfte sollen auch Einsätze im Rahmen der UNO und der NATO auf ausländischem Boden erfüllen können. Dort können aus meiner Sicht nur hochprofessionelle Soldaten eingesetzt werden, die sich rasch auf einen Gegner einstellen können.

Nichts spricht aus meiner Sicht dagegen, wenn sich an den Truppen von 1. auch unsere Nachbarn beteiligen. Allerdings muß dann geklärt werden, wie die Verantwortung für den Einsatz der meist jungen Leute organisiert werden kann. (Parlamentsarmee und internationale Zusammensetzung der Truppe, das stelle ich mir schwierig vor.)

Bei den Truppen gemäß 2. dürfte internationale Zusammenarbeit das wesentliche Gebot sein. Die wäre also sehr bald zu fordern, mit Soldaten und Kostenbeteiligung. Das könnte auch die Truppe sein, die unsere Grenzschützer (FRONTEX) unterstützt, wenn bewaffnete Milizen und Räuberbanden die Außengrenzen der EU durchbrechen wollen und massenhaftes Eindringen von Flüchtlingen erzwingen wollen.

Aber erst einmal muß ja überhaupt etwas da sein, das organisiert werden soll. Und da ist unsere Bundeswehr gefragt und natürlich zuerst die Bundesregierung. Die muß dafür sorgen, daß diese Sicherheit hergestellt und unsere Nachbarn möglichst harmonisch einbezogen werden können.

Die USA werden nur dann benötigt, wenn Angriffe mit Atomwaffen geführt werden.


Die Russen machen das GENAU SO - wie Du geschrieben hast...

...und den Oberbefehl unserer Truppen im EU Ausland - willst Du sicher auch nicht abgeben?
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Re: Zusammenschluss aller Streitkräfte zur europäischen Armee?

Beitragvon H2O » Sa 27. Mai 2017, 11:12

Teeernte hat geschrieben:(27 May 2017, 11:59)

Die Russen machen das GENAU SO - wie Du geschrieben hast...

...und den Oberbefehl unserer Truppen im EU Ausland - willst Du sicher auch nicht abgeben?


Selbstverständlich werden deutsche Truppen von deutschen Führungsleuten eingesetzt. Die Frage wird neu gestellt, wenn wir gut durchmischte europäische Truppen im Einsatz haben. Dann wird schon ein gemeinsames Einsatz und Führungskonzept entstehen, vor allem aber ein eingeübtes Miteinander. Wenn Deutschland die Hauptmacht der Streitkräfte stellt, dann hat es auch im gemeinsamen Führungsstab einen maßgeblichen Anteil der Verantwortung. Alles andere wäre ja weltfremd! Wenn unseren Partnern das nicht gefällt, dann muß die Bundeswehr sich auf Standorte in Deutschland beschränken... oder vernünftiger: Auf Standorte in Europa, an denen sie willkommen ist.
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Re: Zusammenschluss aller Streitkräfte zur europäischen Armee?

Beitragvon Teeernte » Sa 27. Mai 2017, 11:35

H2O hat geschrieben:(27 May 2017, 12:12)

Auf Standorte in Europa, an denen sie willkommen ist.


...den Griechen das Steuerzahlen und "Grundbuch" lehren ?

...den Franzosen den Rechtsradikalismus austreiben...

oder die Briten HEIM ins Reich(e) Europa holen ?

Wenigstens die Litauer mögen die Deutschen... vor allem ....die die Früher mal da waren....

Lettland: Jubel für SS und Bundeswehr
http://daserste.ndr.de/panorama/aktuell ... ga162.html


Seit dem Untergang des Sozialismus wird in Lettland am 16. März den angeblichen "Freiheitskämpfern" der Waffen-SS gedacht,...

Nun haben die EXTRA Deutsche zum mitfeiern...
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Re: Zusammenschluss aller Streitkräfte zur europäischen Armee?

Beitragvon H2O » Sa 27. Mai 2017, 11:48

Teeernte hat geschrieben:(27 May 2017, 12:35)

...den Griechen das Steuerzahlen und "Grundbuch" lehren ?

...den Franzosen den Rechtsradikalismus austreiben...

oder die Briten HEIM ins Reich(e) Europa holen ?

Wenigstens die Litauer mögen die Deutschen... vor allem ....die die Früher mal da waren....

Lettland: Jubel für SS und Bundeswehr
http://daserste.ndr.de/panorama/aktuell ... ga162.html


Seit dem Untergang des Sozialismus wird in Lettland am 16. März den angeblichen "Freiheitskämpfern" der Waffen-SS gedacht,...

Nun haben die EXTRA Deutsche zum mitfeiern...


Etwas ernsthafter könnten Sie diesen heiklen gemeinsamen Anfang schon behandeln. Ich bin sehr sicher, daß nach kurzer (!) Eingewöhnung unsere jungen Leute überall in Europa willkommen sein werden, wenn sie mit den jungen Leuten vor Ort Bekanntschaft machen oder sogar gemeinsam mit ihnen die Quälereien in militärischen Übungen durchstehen müssen.
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WRe: Zusammenschluss aller Streitkräfte zur europäischen Armee?

Beitragvon Ger9374 » Sa 27. Mai 2017, 12:01

H2O hat geschrieben:(27 May 2017, 12:48)

Etwas ernsthafter könnten Sie diesen heiklen gemeinsamen Anfang schon behandeln. Ich bin sehr sicher, daß nach kurzer (!) Eingewöhnung unsere jungen Leute überall in Europa willkommen sein werden, wenn sie mit den jungen Leuten vor Ort Bekanntschaft machen oder sogar gemeinsam mit ihnen die Quälereien in militärischen Übungen durchstehen müssen.



Unbelastet von Vorurteilen und frei für neues werden gerade die jungen Europäer die E.U
prägen. Ob als Soldaten,Studenten ect.
Im Austausch und bewältigen ihrer Aufgaben
Werden dann die Nationalen Befindlichkeiten
Langsam verblassen.
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

Menschen sind Ausländer irgendwo: :thumbup:
Rassisten sind Arschlöcher überall: :thumbup:
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Re: Zusammenschluss aller Streitkräfte zur europäischen Armee?

Beitragvon Teeernte » Sa 27. Mai 2017, 12:05

H2O hat geschrieben:(27 May 2017, 12:48)

Etwas ernsthafter könnten Sie diesen heiklen gemeinsamen Anfang schon behandeln. Ich bin sehr sicher, daß nach kurzer (!) Eingewöhnung unsere jungen Leute überall in Europa willkommen sein werden, wenn sie mit den jungen Leuten vor Ort Bekanntschaft machen oder sogar gemeinsam mit ihnen die Quälereien in militärischen Übungen durchstehen müssen.


Den Sold den sie da lassen...ok.

...Gebündelten Testosteron ? Never ever. Da müsste die Bundeswehr schon zu 50% Mädels im Ausland haben-
und selbst dann - würden nicht die Männer ...sondern die einheimischen Frauen mäkeln.

Warum hat in Incirlik der "trödel" angefangen ? Weil ein Türkischer General von einem weiblichen "Feldjäger" (im DIENST) am deutschen POSTEN angehalten wurde.

Man (Türken-Militär) hat das Mädel zusammengeschlagen. Erst als Deutsche dann "durchgeladen" haben - wurde von türkischer Seite wieder von SCHWANZ auf Gehirn umgeschalten.

Kleine Ursache .....grosse WIRKUNG.

Offiziell :D :D :D liest es sich so..:

Der türkische Generalstab hatte den Vorfall zunächst bestritten.

Die Feldjäger hätten eine Straße auf dem Kasernengelände gesperrt, um der Fahrzeugkolonne von Bundesverteidigungsminister Thomas de Maiziere während eines Besuchs freie Fahrt zu verschaffen. Daraufhin sei der General aus dem Fahrzeug gesprungen und schreiend auf die Feldjäger zugestürmt. Auf Türkisch habe er „siktir git“ gebrüllt, was sinngemäß „verpiss dich“ bedeutet. Dann habe der General zuerst die ganz rechts stehende Soldatin, Oberfeldwebel R., fest am Arm gepackt und zur Seite gestoßen. Danach habe er auch dem daneben stehenden Hauptmann einen kräftigen Stoß verpasst.

Der General beschimpfte demnach auch einen herbeigeeilten Oberstleutnant der Bundeswehr, der den Streit schlichten wollte. „Er schrie mich weiterhin unvermittelt laut an und es war zu erkennen, dass er sich emotional körperlich kaum noch zurückhalten konnte. Er ließ sich in keinster Weise beruhigen“, gab der Deutsche später zu Protokoll. „Ich hielt weder den Ton noch seine Körperhaltung und seine Nähe zu meinem Gesicht für angemessen.“

Ein weiterer türkischer Offizier, der dem General zur Hilfe eilte, stieß dem Bericht zufulge einem neben dem Hauptmann stehenden deutschen Oberleutnant so kräftig in die Rippen, dass dieser ins Taumeln geriet. Er musste sich später in ärztliche Behandlung begeben. Dort wurde eine schwere Prellung diagnostiziert.

Aggressiver Soldat ist der Kasernenchef

In dem Bericht werde auch die Identität des türkischen Generals gelüftet: „der Kommandeur der in Kahramanmaras stationierten 5. Panzerbrigade, Dienstgrad Brigadegeneral“. Ihm untersteht auch die Kaserne, in der sich der Zwischenfall ereignete.
http://www.focus.de/politik/ausland/ver ... 41725.html
Zuletzt geändert von Teeernte am Sa 27. Mai 2017, 12:21, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Zusammenschluss aller Streitkräfte zur europäischen Armee?

Beitragvon Yossarian » Sa 27. Mai 2017, 12:17

Teeernte hat geschrieben:(27 May 2017, 13:05)

Den Sold den sie da lassen...ok.

...Gebündelten Testosteron ? Never ever. Da müsste die Bundeswehr schon zu 50% Mädels im Ausland haben-
und selbst dann - würden nicht die Männer ...sondern die einheimischen Frauen mäkeln.

Warum hat in Incirlik der "trödel" angefangen ? Weil ein Türkischer General von einem weiblichen "Feldjäger" (im DIENST) am deutschen POSTEN angehalten wurde.

Man (Türken-Militär) hat das Mädel zusammengeschlagen. Erst als Deutsche dann "durchgeladen" haben - wurde von türkischer Seite wieder von SCHWANZ auf Gehirn umgeschalten.

Kleine Ursache .....grosse WIRKUNG.


Spannende Geschichte, gibts dafür eine Quelle die nicht... sagen wir mal Sputnik ist?
Wenn ich einen Vogel sehe der wie eine Ente watschelt und wie eine Ente schwimmt und wie eine Ente quakt dann nenne ich ihn eine Ente. Und wenn der Vogel dementiert eine Ente zu sein ist es eine russische Ente.
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Re: WRe: Zusammenschluss aller Streitkräfte zur europäischen Armee?

Beitragvon H2O » Sa 27. Mai 2017, 12:25

Ger9374 hat geschrieben:(27 May 2017, 13:01)

Unbelastet von Vorurteilen und frei für neues werden gerade die jungen Europäer die E.U
prägen. Ob als Soldaten,Studenten ect.
Im Austausch und bewältigen ihrer Aufgaben
Werden dann die Nationalen Befindlichkeiten
Langsam verblassen.


Das meine ich auch; ich habe vor fast 65 Jahren Freundschaft geschlossen mit gleichaltrigen Franzosen und Briten auf einem Zeltplatz in Nordfrankreich. Das ging erst so los, daß jeder dem anderen beweisen wollte, daß sein Volk das klügste, geschickteste und genialste wäre. Während unsere Väter sich verbrüderten; alles Kriegsteilnehmer, denen nichts Schreckliches erspart geblieben war. Die aber gelernt hatten, daß der grimmige Feind meist ein ganz netter Kerl ist, der dummerweise eine andere Uniform trägt.

Das hat uns junge Leute dann wieder sehr beeindruckt, und wir begannen über unseren merkwürdigen Wettbewerb nach zu denken. Dann spielten wir Korbball auf einer großen Wiese, hatten viel Spaß miteinander... denn kleine Mißgeschicke gibt es ja immer zu belachen. Diese Freundschaften bestehen bis heute; altersbedingt sehen wir uns nun nur noch sehr selten; schade.

Bestimmt gibt es auch ausgesprochene Fieslinge; aber die habe ich nicht kennen gelernt. Wozu auch?
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Re: Zusammenschluss aller Streitkräfte zur europäischen Armee?

Beitragvon Teeernte » Sa 27. Mai 2017, 12:25

Yossarian hat geschrieben:(27 May 2017, 13:17)

Spannende Geschichte, gibts dafür eine Quelle die nicht... sagen wir mal Sputnik ist?


Variante 2....:

Streit im "Patriot"-Lager

Mehrere türkische Militärfahrzeuge fuhren von hinten bis auf zehn Zentimeter an die deutsche Postenkette heran. Mit aufheulenden Motoren bedrängten sie die Soldaten, wollten durch. Dann sprang ein türkischer General aus dem Auto, rannte wild gestikulierend auf die Feldjäger zu. Auf Türkisch brüllte er "Siktir git" - eine Beleidigung, die man nur mit "Verpiss dich" übersetzen kann.

Die Tirade endete in einer Rangelei. Zunächst griff der türkische Brigadegeneral Kahraman Günes einen weiblichen Feldjäger fest an den Arm, stieß die junge Frau zur Seite. Dann ging er auf einen danebenstehenden Hauptmann los und versetzte ihm einen kräftigen Stoß. Die Beschreibungen der beteiligten Soldaten lesen sich eindeutig. Ein deutscher Hauptmann gab zu Protokoll, es sei zu erkennen gewesen, dass sich der General emotional und körperlich "kaum noch zurückhalten" konnte. Die perplexen Deutschen gaben den Weg frei - sie wussten nicht, wie sie reagieren sollten.

Rangelei sorgte für Reise deutscher Militärs in die Türkei

Der Vorfall in der Kaserne hat die Beziehungen zwischen den deutschen und türkischen Militärs schwer beschädigt. Die Rangelei sorgte für mehrere Besuche hochrangiger Militärs in der Türkei: Zunächst schickte das Einsatzführungskommando den Vizebefehlshaber, wenig später machte sich auch sein Chef Rainer Glatz auf den Weg.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/s ... 89836.html

Die Bundeswehr räumt nun zwar eigene Fehler ein..... (das Durchladen) :D :D
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Re: Zusammenschluss aller Streitkräfte zur europäischen Armee?

Beitragvon Teeernte » Sa 27. Mai 2017, 13:09

Kurz vor der Türkei-Reise von Bundeskanzlerin Angela Merkel gibt es zwischen Berlin und Ankara neuen Streit um die Luftwaffen-Basis Incirlik und die "Tornado"-Aufklärungsjets der Bundeswehr. Nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen versucht die Türkei durch massive Drohungen, sich direkten Zugang zu den Aufklärungsergebnissen der deutschen Jets zu verschaffen, die jeden Tag über Syrien und dem Irak fliegen.

Bisher zensiert die Bundeswehr die hochauflösenden Bilder, damit die Türkei sie nicht für ihren Kampf gegen die Kurden nutzen kann. Die Türkei ist bei der Mission gegen den Terror in Syrien und im Irak zwar offiziell Teil der internationalen Koalition, Ankara bekämpft Einheiten der Kurden jedoch auch eigenständig.

So drohten hochrangige türkische Militärs deutschen Diplomaten in den vergangenen Tagen, notwendige Investitionen der Bundeswehr auf der türkischen Basis würden nicht genehmigt, wenn die Türkei keinen Zugang zu den "Tornado"-Bildern bekomme.


Die Bundeswehr sitzt dann ....auf den verlaustesten zugesch...sten Ort der Türkei....

Die Bundeswehr will in Incirlik für 26 Millionen Euro Büros und Unterkünfte sowie eine Abstell- und Reparaturfläche für ihre Flugzeuge errichten. Der Bau eines festen Gefechtsstandes dort ist entgegen früherer Überlegungen nicht mehr vorgesehen. Stattdessen soll nun ein mobiler Gefechtsstand eingerichtet werden, der den Einsatz der deutschen Soldaten vor Ort steuert und dessen Beschaffung 33 Millionen Euro kosten wird.
http://www.taz.de/!5337793/

Die Feldpost kommt nicht durch .....


Erstmals seit fast acht Monaten dürfen Bundestagsabgeordnete wieder deutsche Soldaten in der Türkei besuchen. Nach einem Krisengespräch zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan am Rande des Nato-Gipfels informierte die Bundesregierung am Freitag die zuständigen Parlamentsausschüsse, dass sie zu den 20 bis 30 deutschen Soldaten auf dem Nato-Stützpunkt Konya reisen dürfen. Für die türkische Luftwaffenbasis Incirlik gilt dagegen weiter ein Besuchsverbot.


Da haben die AMIS dem Türken die Pistole auf die Brust gesetzt. :D ...Konya ist der Awacs Stützpunkt.

Nun MUSS Deutschland Farbe bekennen......oder die Soldaten WEITER VERHEIZEN .

Verdreckte Toiletten, verspätete Feldpost, keine Zigaretten, nichts als Fladenbrot und Hundekadaver auf dem Kasernengelände: Das mag auch noch unter der Überschrift "kulturelle Unterschiede" durchgehen. Schwerer wiegt aber der Vorwurf, die türkische Armee unterbinde den Kontakt zwischen ihren Soldaten und den Deutschen. Wer Kontakt aufnehme, werde "gemaßregelt".


Da macht Bund ja richtig SPASS...

Die Bundeswehr sollte mal bei Putin fragen - ob man dort BESSER WILLKOMMEN ist.... :D :D :D
Zuletzt geändert von Teeernte am Sa 27. Mai 2017, 13:19, insgesamt 1-mal geändert.

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