Zusammenschluss aller Streitkräfte zur europäischen Armee?

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Re: 23 EU-Staaten gründen Militärunion

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Mo 13. Nov 2017, 20:00

Kritikaster hat geschrieben:(13 Nov 2017, 19:59)

Die Briten und Portugiesen wären "im Fall des Falles" ja wahrscheinlich auch erst einmal weit ab vom Schuß. ;)

Auch nicht weiter weg als Kroatien oder Rumänien.
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Re: 23 EU-Staaten gründen Militärunion

Beitragvon Kritikaster » Mo 13. Nov 2017, 20:09

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(13 Nov 2017, 20:00)

Auch nicht weiter weg als Kroatien oder Rumänien.

Na, dann werfen wir gemeinsam vielleicht noch einmal einen Blick auf die Europakarte und beurteilen anschließend die Staaten, die ein realistisches Bedrohungspotential darstellen.
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Re: 23 EU-Staaten gründen Militärunion

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 13. Nov 2017, 20:10

Den Strangtitel finde ich gut, weil gerade doch die Übertreibung zum Widerspruch reizt.

Sicherheit hat seinen Preis. Wenn Pesco dazu beitragen kann, erwachsen zu werden, ist es gut. Europa sollte nicht als Disney-World der Naivität wahrgenommen werden. Es darf sozusagen ein bißchen mehr sein.
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23 EU-Staaten gründen Militärunion

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Mo 13. Nov 2017, 20:16

DarkLightbringer hat geschrieben:(13 Nov 2017, 20:10)

Den Strangtitel finde ich gut, weil gerade doch die Übertreibung zum Widerspruch reizt.

Sicherheit hat seinen Preis. Wenn Pesco dazu beitragen kann, erwachsen zu werden, ist es gut. Europa sollte nicht als Disney-World der Naivität wahrgenommen werden. Es darf sozusagen ein bißchen mehr sein.

Positiv dran ist das Opt-in-Konzept. Neue EU-Staaten müssen nicht unbedingt und nicht sofort mit rein. Damit verbunden ist negativ, dass das EU-Parlament faktisch wenig dabei zu melden hat. Es ist ein Spielzeug der nationalen Regierungen und ihres Ausschusses in Brüssel. Man kann das Konzept sicher noch verfeinern und auf Bereiche wie Seuchenvorsorge oder ein EU-Sozialmodell anwenden. Gern auch mit einer Minderheit von EU-Staaten. Jedoch sollte das Parlament oder die Parlamentsdelegationen der beteiligten Staaten eine wichtige Rolle dabei spielen.
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Re: 23 EU-Staaten gründen Militärunion

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Mo 13. Nov 2017, 20:20

Kritikaster hat geschrieben:(13 Nov 2017, 20:09)

Na, dann werfen wir gemeinsam vielleicht noch einmal einen Blick auf die Europakarte und beurteilen anschließend die Staaten, die ein realistisches Bedrohungspotential darstellen.

Es gibt solche Staaten nicht. Weder USA noch China hätte ein Interesse an Krieg mit der EU. Der Rest der Welt hat dazu nicht mal die Möglichkeit. Die Erläuterungen zu Pesco sagen auch klar, dass Fähigkeiten für Szenarien jenseits des Nato-Verteidigungsfalls aufgebaut werden. Es wird wohl drum gehen, in Afrika mehr den Ton anzugeben.
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Re: 23 EU-Staaten gründen Militärunion

Beitragvon Kritikaster » Mo 13. Nov 2017, 20:26

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(13 Nov 2017, 20:20)

Es gibt solche Staaten nicht. Weder USA noch China hätte ein Interesse an Krieg mit der EU.

Naa jaa ... :rolleyes:
Sole.survivor@web.de hat geschrieben:Der Rest der Welt hat dazu nicht mal die Möglichkeit.

"Hüstel" ... Schliesse Dich dazu doch einfach mal mit den hiesigen ... nun ja, Verehrern der militärischen Potenz des Kremlzaren und seiner Lakeien kurz. ;)
Sole.survivor@web.de hat geschrieben:Die Erläuterungen zu Pesco sagen auch klar, dass Fähigkeiten für Szenarien jenseits des Nato-Verteidigungsfalls aufgebaut werden. Es wird wohl drum gehen, in Afrika mehr den Ton anzugeben.

An diesen Spekulationen beteilige ich mich nicht.
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Re: 23 EU-Staaten gründen Militärunion

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Mo 13. Nov 2017, 20:35

Kritikaster hat geschrieben:(13 Nov 2017, 20:26)

Naa jaa ... :rolleyes:

"Hüstel" ... Schliesse Dich dazu doch einfach mal mit den hiesigen ... nun ja, Verehrern der militärischen Potenz des Kremlzaren und seiner Lakeien kurz. ;)

Das ist hier nicht das AfD-Forum.

Russland fehlen Mittel und Motivation, mit der EU Krieg zu führen. Es fehlt ja schon heute an Ersatzteilen. Auch bei See und Luft ist da wenig Potential.

Theoretisch könnten sie natürlich die Welt einäschern, aber davon hat keiner was und dagegen hilft auch keine Militärallianz mit Malta und Holland.

Dieses Projekt dreht sich eher darum, in Zukunft auch mal die Liga Serbien, Libyen oder vergleichbare Kandidaten abzuschießen ohne sich gleich wieder lächerlich zu machen und dann auf die Amerikaner zu warten.
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Re: 23 EU-Staaten gründen Militärunion

Beitragvon Watchful_Eye » Mo 13. Nov 2017, 20:44

Sehe die Sache positiv. Einfach, damit wir Europäer langfristig unabhängiger von den USA werden können. Auch ist es vielleicht ganz gut, zu Zeiten der Euroskepsis ein gemeinsames Projekt zu starten, welches nicht nur auf finanzpolitischen Werten basiert.
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Re: 23 EU-Staaten gründen Militärunion

Beitragvon Kritikaster » Mo 13. Nov 2017, 20:45

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(13 Nov 2017, 20:35)

Das ist hier nicht das AfD-Forum.

:s
[Ironie]Ist das so?[/Ironie]
Sole.survivor@web.de hat geschrieben:Russland fehlen Mittel und Motivation, mit der EU Krieg zu führen. Es fehlt ja schon heute an Ersatzteilen. Auch bei See und Luft ist da wenig Potential.

Deren eigener und ihrer Trolle Einschätzung nach sieht das, zumindest das Potenzial betreffend, anders aus.
Sole.survivor@web.de hat geschrieben:Theoretisch könnten sie natürlich die Welt einäschern, aber davon hat keiner was und dagegen hilft auch keine Militärallianz mit Malta und Holland.

Weshalb Malta ja auch nicht mitmacht. :)
Sole.survivor@web.de hat geschrieben:Dieses Projekt dreht sich eher darum, in Zukunft auch mal die Liga Serbien, Libyen oder vergleichbare Kandidaten abzuschießen ohne sich gleich wieder lächerlich zu machen und dann auf die Amerikaner zu warten.

Ich mag das überlesen haben, deshalb gib mir bitte noch einmal einen Link auf die Erklärung, die das besagt.
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Re: 23 EU-Staaten gründen Militärunion

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Mo 13. Nov 2017, 20:54

Kritikaster hat geschrieben:(13 Nov 2017, 20:45)

:s
[Ironie]Ist das so?[/Ironie]

Deren eigener und ihrer Trolle Einschätzung nach sieht das, zumindest das Potenzial betreffend, anders aus.

Weshalb Malta ja auch nicht mitmacht. :)

Ich mag das überlesen haben, deshalb gib mir bitte noch einmal einen Link auf die Erklärung, die das besagt.



Hier mal der Artikel im Spiegel
Ähnlich äußerte sich von der Leyen: Die Nato werde immer für die Landes- und Bündnisverteidigung zuständig sein. Die EU könne aber zivile und militärische Instrumente zusammenfassen und damit Aufgaben erledigen, die nicht in die Zuständigkeit der Nato fallen .


Damit dürften klassische Selbstverteidigungs-Übungen nicht gemeint sein sondern eher die Einmischung in "Bürgerkriege".

Um das Thema Russland noch abzurunden, das ist eher ein politisches als ein militärisches Thema. Längerfristig ist ein mit Euroland vernetztes Russland besser für unsere Sicherheit und unser Einkommen als die aktuelle Bildzeitungspolitik.
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Re: Die Totschießunion kommt

Beitragvon Kritikaster » Mo 13. Nov 2017, 21:10

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(13 Nov 2017, 20:54)

Damit dürften klassische Selbstverteidigungs-Übungen nicht gemeint sein sondern eher die Einmischung in "Bürgerkriege".

Das ist eine mögliche Interpretation.

Ich sehe u.a. auch die Möglichkeit, mit einer solchen Organisation europäische Staaten zu unterstützen, die, wie beispielsweise die Ukraine, von übermächtigen östlichen Nachbarn überfallen und Teilen ihres Staatsgebietes beraubt werden, rechtzeitig und "jenseits des NATO-Verteidigungsfalles" helfen zu können.
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Re: Die Totschießunion kommt

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Mo 13. Nov 2017, 21:15

Kritikaster hat geschrieben:(13 Nov 2017, 21:10)

Das ist eine mögliche Interpretation.

Ich sehe u.a. auch die Möglichkeit, mit einer solchen Organisation europäische Staaten zu unterstützen, die, wie beispielsweise die Ukraine, von übermächtigen östlichen Nachbarn überfallen und Teilen ihres Staatsgebietes beraubt werden, rechtzeitig und "jenseits des NATO-Verteidigungsfalles" helfen zu können.

Das ist letztlich dasselbe.
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Re: Die Totschießunion kommt

Beitragvon Kritikaster » Mo 13. Nov 2017, 21:22

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(13 Nov 2017, 21:15)

Das ist letztlich dasselbe.

Na ja, "Bürgerkrieg" wäre es zwar nicht, aber es fände jenseits des NATO-V-Falles statt.
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Re: Die Totschießunion kommt

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Mo 13. Nov 2017, 21:32

Kritikaster hat geschrieben:(13 Nov 2017, 21:22)

Na ja, "Bürgerkrieg" wäre es zwar nicht, aber es fände jenseits des NATO-V-Falles statt.

Das Muster ist dasselbe. Die eine Fraktion wird gestärkt, die andere bekämpft. Das kann locker auch "das Volk" gegen die völkerrechtlich derzeit aktive Regierung sein. Oder irgendwelche Gegenregierungen. Oder die aktuelle Regierung gegen "die Terroristen". Letztlich belanglos. Dafür braucht es Budgeterhöhung und Synergie. Nicht zur Abwehr fantasierter Angriffe.
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Re: Die Totschießunion kommt

Beitragvon Kritikaster » Mo 13. Nov 2017, 21:50

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(13 Nov 2017, 21:32)

Das Muster ist dasselbe. Die eine Fraktion wird gestärkt, die andere bekämpft. Das kann locker auch "das Volk" gegen die völkerrechtlich derzeit aktive Regierung sein. Oder irgendwelche Gegenregierungen. Oder die aktuelle Regierung gegen "die Terroristen". Letztlich belanglos. Dafür braucht es Budgeterhöhung und Synergie. Nicht zur Abwehr fantasierter Angriffe.

Und damit landen wir wieder bei dem, was relativ in seiner ersten Antwort schrieb:
relativ hat geschrieben:Ja sicher brauchen wir die Euro Armee, schon gerade aus Spargründen.

Wenn das Ganze mehr als die Summe seiner Teile ist, hat man im Falle des Funktionierens etwas gespart.
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Re: Die Totschießunion kommt

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Mo 13. Nov 2017, 22:00

Kritikaster hat geschrieben:(13 Nov 2017, 21:50)

Und damit landen wir wieder bei dem, was relativ in seiner ersten Antwort schrieb:

Wenn das Ganze mehr als die Summe seiner Teile ist, hat man im Falle des Funktionierens etwas gespart.

Falls man dran interessiert ist. Sonst hat man nur mehr Müll.
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Re: Die Totschießunion kommt

Beitragvon Kritikaster » Mo 13. Nov 2017, 22:01

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(13 Nov 2017, 22:00)

Falls man dran interessiert ist. Sonst hat man nur mehr Müll.

Realpolitik ist mit Idealismus allein leider nicht zu bezahlen.
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Re: Die Totschießunion kommt

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Mo 13. Nov 2017, 22:04

Kritikaster hat geschrieben:(13 Nov 2017, 22:01)

Realpolitik ist mit Idealismus allein leider nicht zu bezahlen.

Es hat wenig mit Idealismus zu tun, die Interventionen von EU und Freunden für insgesamt problematisch zu halten.
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Re: 23 EU-Staaten gründen Militärunion

Beitragvon unity in diversity » Di 14. Nov 2017, 00:14

Watchful_Eye hat geschrieben:(13 Nov 2017, 20:44)

Sehe die Sache positiv. Einfach, damit wir Europäer langfristig unabhängiger von den USA werden können. Auch ist es vielleicht ganz gut, zu Zeiten der Euroskepsis ein gemeinsames Projekt zu starten, welches nicht nur auf finanzpolitischen Werten basiert.

Viele Köche verderben das Pfirsichkompott.
In Europa erreicht man nur 15% der Effizienz von vergleichbaren US-Einrichtungen.
Daher ist es naheliegend, die Organisationsstrukturen und Planungsabläufe zu reformieren.
Es wäre das Versprechen einer koordinierten Standortpolitik.
Genau das hat bislang nicht funktioniert. Man verteilt keine Standorte, sondern versucht sie zu konzentrieren. Man wickelt an der Peripherie ab und stellt alles zentrumsnah neu auf.
Das Konzept der kurzen Wege setzt sich durch.
Das Nachsehen haben jene, die nichts mehr produzieren, aber alles kaufen sollen.
Das verschärft das Problem der innereuropäischen „finanzpolitischen Werte“, weil kein Land beliebig Schulden aufnehmen darf, um eine imaginäre 2% Regel zu erfüllen.
Somit gibt es aktuell schon Skeptiker, deren Anzahl mit der Zeit wachsen wird.
"Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze.
Den Falschen und den Unsrigen."
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Die Totschießunion kommt

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Di 14. Nov 2017, 06:01

unity in diversity hat geschrieben:(14 Nov 2017, 00:14)

Viele Köche verderben das Pfirsichkompott.
In Europa erreicht man nur 15% der Effizienz von vergleichbaren US-Einrichtungen.
Daher ist es naheliegend, die Organisationsstrukturen und Planungsabläufe zu reformieren.
Es wäre das Versprechen einer koordinierten Standortpolitik.
Genau das hat bislang nicht funktioniert. Man verteilt keine Standorte, sondern versucht sie zu konzentrieren. Man wickelt an der Peripherie ab und stellt alles zentrumsnah neu auf.
Das Konzept der kurzen Wege setzt sich durch.
Das Nachsehen haben jene, die nichts mehr produzieren, aber alles kaufen sollen.
Das verschärft das Problem der innereuropäischen „finanzpolitischen Werte“, weil kein Land beliebig Schulden aufnehmen darf, um eine imaginäre 2% Regel zu erfüllen.
Somit gibt es aktuell schon Skeptiker, deren Anzahl mit der Zeit wachsen wird.

Es ist nicht nur eine Frage von Arbeitsplatz und Wertschöpfung. Gemeinsam einkaufen heißt auch, dass politische Rücksichten einzelner Länder auf Interessen auswärtiger Lieferanten nur noch im Rahmen aller zur Geltung kommen. Aber andererseits sind die meisten Teilbereiche des Abkommens freiwillig. Lediglich die 20 Grundpflichten sind für Teilnehmer verbindlich.
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