EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Orbiter1 » Mi 3. Okt 2018, 20:44

Misterfritz hat geschrieben:(03 Oct 2018, 21:30)

Tja der Parteitag der Tories ist vorbei und hat NICHTS gebracht.
Alles andere wäre ja auch eine Überraschung gewesen.
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Misterfritz
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Misterfritz » Mi 3. Okt 2018, 21:01

Orbiter1 hat geschrieben:(03 Oct 2018, 21:44)

Alles andere wäre ja auch eine Überraschung gewesen.
Selbst wenn man von der Opposition in solchen Situationen mehr erwartet - und Labour hat sich bewegt - ist das, was die Tories abgeliefert haben, erschreckend in dem Nichtvorhandensein.
Ich meine, das ist die Regierungspartei. Selbst Merkel wirkt dagegen richtig agil..... :D
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Eiskalt » Do 4. Okt 2018, 06:18

roadrunner hat geschrieben:(03 Oct 2018, 21:44)

Großbritannien hat in der eigenen Auffassung und Einstellung nie zu Europa gehört, es ist seit 100 Jahren der östlichste Staat der USA.


Das sicher nicht. Aber man hat sich Europa nicht so verbunden gefühlt. Und Europa nur marktwirtschaftlich betrachtet.
Der alte Empire Traum ist bei manchen halt noch sehr lebendig.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon H2O » Do 4. Okt 2018, 07:38

Eiskalt hat geschrieben:(04 Oct 2018, 07:18)

Das sicher nicht. Aber man hat sich Europa nicht so verbunden gefühlt. Und Europa nur marktwirtschaftlich betrachtet.
Der alte Empire Traum ist bei manchen halt noch sehr lebendig.


In gewisser Weise ist dieser Traum doch auch noch lebendig durch das "weiße Commonwealth"... durchweg demokratisch verfaßte Staaten mit der Muttersprache Englisch. Wenn so etwas nicht weltweit tief im Innersten verbindet, was dann noch?

Wie geht es uns Deutschen denn in der Ferne? Fassen wir nicht rascher Vertrauen, wenn unsere Umgebung sich in unserer Muttersprache austauscht? Daß wir durch den Lauf der Geschichte in unterschiedlichen Staaten zu Hause sind, das ist dann ziemlich nebensächlich.

Vermutlich leben die Briten in dieser mehr britischen Welt auf der Grundlage "five eyes only", wenn es für diesen Bund um Sein oder Nichtsein geht. Die sehr enge Einbindung in die EU würde diese Sonderbeziehung allmählich auflösen... auf jeden Fall aber schneller auflösen, als im weiteren Verlauf einer gemeinsamen Commonwealth-Geschichte mit enger Verbindung zu den USA. Vor allem liegt das dann aber an den 5 Partnern, und nur an ihnen, wie sie ihre Beziehungen ausgestalten wollen.

Wir sollten die Briten ziehen lassen und uns als Europäer von dem Traum verabschieden, daß räumliche Nähe wie von selbst zu großer Gemeinsamkeit führt. Mit den Briten ist das offenbar nicht zu machen. Lassen wir sie ihren britischen Traum ausleben!

Wir Europäer brauchen eine Lösung für Irland, wenn dieses Land sich doch der EU stärker verbunden fühlt als dem Vereinigten Königreich. Mit dem CETA-Abkommen zwischen Kanada und der EU gibt es einen Mustervertrag... warum sollte der für die künftigen Beziehungen des Vereinigten Königreichs zur EU nicht ausreichen? Mit Kanada hat die EU doch ganz angenehme Beziehungen... warum nicht so auch mit dem Vereinigten Königreich?
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Maikel » Do 4. Okt 2018, 08:00

Misterfritz hat geschrieben:(03 Oct 2018, 22:01)
Selbst wenn man von der Opposition in solchen Situationen mehr erwartet - und Labour hat sich bewegt - ist das, was die Tories abgeliefert haben, erschreckend in dem Nichtvorhandensein.
Ich meine, das ist die Regierungspartei. Selbst Merkel wirkt dagegen richtig agil..... :D

Von den Politikern, auch den Tories, wollte ja eh nur eine Minderheit den Brexit. Es ist ja niemand in Veranwortung mit einem Plan für den Brexit in die Abstimmung gegangen. Der Plan war, eine Zustimmung zur EU zu bekommen, und damit die Diskussion darüber (vorerst) zu beenden.

Die Tories haben sich den Brexit vom Volk aufzwingen lassen. Die eigentlich unverbindliche Befragung hat eine Dynamik entwickelt, so daß die Politiker sich letztlich doch daran gebunden fühlten. Und meinen, etwas durchziehen zu müssen, von dem sie mehrheitlich wohl selbst der Meinung waren, daß es, vorsichtig formuliert, "sehr schwierig" sein würde.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Eiskalt » Do 4. Okt 2018, 09:03

Maikel hat geschrieben:(04 Oct 2018, 09:00)

Von den Politikern, auch den Tories, wollte ja eh nur eine Minderheit den Brexit. Es ist ja niemand in Veranwortung mit einem Plan für den Brexit in die Abstimmung gegangen. Der Plan war, eine Zustimmung zur EU zu bekommen, und damit die Diskussion darüber (vorerst) zu beenden.

Die Tories haben sich den Brexit vom Volk aufzwingen lassen. Die eigentlich unverbindliche Befragung hat eine Dynamik entwickelt, so daß die Politiker sich letztlich doch daran gebunden fühlten. Und meinen, etwas durchziehen zu müssen, von dem sie mehrheitlich wohl selbst der Meinung waren, daß es, vorsichtig formuliert, "sehr schwierig" sein würde.


Jahrzehntelanges EU-Bashing hat halt seine Folgen.
Wenn man die Schuld für alles der EU zuschiebt muss man sich nicht wundern wenn das Volk dann bei einer Befragung gegen die Mitgliedschaft stimmt dann darf man sich nicht wundern.
Mit aufzwingen hat das nichts zu tun. Da müssen sic die Politiker selber an die Nase fassen.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Eiskalt » Do 4. Okt 2018, 09:14

Und der Brexit? Kein Problem. "Der Brexit wird kommen, und es wird ein guter Brexit", verkündete Brexit-Minister Dominic Raab. Auch Kevin Murray, ein Parteiaktivist aus Yorkshire, ist sich sicher: "Das mit dem Brexit wird kein Problem sein. Die EU pokert noch, das ist ganz normal. Aber am Ende wird sie nachgeben und auf unsere Forderungen eingehen, denn Großbritannien ist einfach ein zu wichtiger Absatzmarkt für die Europäer."

https://www.zeit.de/2018/41/brexit-grossbritannien-schlafwandel-europaeische-union

Das wird ein richtiges böses Erwachen....
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Orbiter1 » Do 4. Okt 2018, 09:31

H2O hat geschrieben:(04 Oct 2018, 08:38)

Mit dem CETA-Abkommen zwischen Kanada und der EU gibt es einen Mustervertrag... warum sollte der für die künftigen Beziehungen des Vereinigten Königreichs zur EU nicht ausreichen? Mit Kanada hat die EU doch ganz angenehme Beziehungen... warum nicht so auch mit dem Vereinigten Königreich?
Da teile ich die gestrige Einschätzung von Misterfritz. Boris Johnson will ja kein CETA-Abkommen, er will ein "Super-CETA-Abkommen", d. h. ein CETA-Abkommen und dazu eimerweise Rosinen. Ich denke die Briten haben da einfach ein anderes Grundverständnis. Die sehen sich als EU-Drittstaat nicht auf der gleichen Ebene wie die Kleinstaaten Norwegen oder Schweiz und schon gar nicht auf der Ebene ihrer ehemaligen Kolonie Kanada (mit dem Staatsoberhaupt Queen Elisabeth), sondern aufgrund ihrer Historie deutlich darüber. Über eine Währung wie den Euro, der keine 10 Jahre nach seiner Einführung in eine existenzielle Krise geraten ist (die auch immer noch anhält) können die Briten nur lachen. Das britische Pfund gibt es seit über 1.000 Jahren, als Papiergeld seit 1694. Und von einer Organisation wie der EU, die es erst seit ein paar Jahrzehnten gibt und sich bereits wieder im Prozess des Niedergangs befindet, lassen sich die Briten ganz sicher nichts aufdrücken was ihrem Selbstverständnis zuwiderläuft. Da muß dann schon die EU klein beigeben, GB wird das definitiv nicht tun.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon schokoschendrezki » Do 4. Okt 2018, 09:33

H2O hat geschrieben:(04 Oct 2018, 08:38)

In gewisser Weise ist dieser Traum doch auch noch lebendig durch das "weiße Commonwealth"... durchweg demokratisch verfaßte Staaten mit der Muttersprache Englisch. Wenn so etwas nicht weltweit tief im Innersten verbindet, was dann noch?

Wie geht es uns Deutschen denn in der Ferne? Fassen wir nicht rascher Vertrauen, wenn unsere Umgebung sich in unserer Muttersprache austauscht? Daß wir durch den Lauf der Geschichte in unterschiedlichen Staaten zu Hause sind, das ist dann ziemlich nebensächlich.


Unter der Bezeichnung "Auld Alliance" gab es mal vor langer langer Zeit ein Defensivbündnis zwischen Schottland und Frankreich gegen England. Es ist mindestens im Unabhängigkeitsreferendum 2014 deutlich geworden, dass diese anglophone Weltgemeinschaft, sagen wir mal, ihre Risse und Bruchstellen hat. Und ich weiß es ja aus zahlreichen persönlichen Beziehungen und Begegnungen nach Schottland auch. Die Remainer in Schottland sehen die Chance für ein neuerliches Referendum dann als Summe: Pro Europa und Pro Unabhängigkeit von UK. Und die führende SNP, Scottish National Party, ist linksiberal und kosmopolitisch ausgerichtet. Ich sehe da eine reale HOffnung.

Das große Problem der ganzen Region - glaube ich - ist die deutlich in Sichtweite geratene Erschöpfung der Nordsee-Erdöl-Vorräte und vor allem auch das Problem der Entsorgung der Nordsee-Erdölindustrie. Man kann mit einer Wiederbesinnung auf Regionales argumentieren. Aber die entscheidende materielle Basis der Region ist mittel- bis langfristig nicht mehr da. Rückbesinnung auf Regionales heißt in diesem Fall realiter Bereitschaft zu totalem Umdenken.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon H2O » Do 4. Okt 2018, 10:33

Orbiter1 hat geschrieben:(04 Oct 2018, 10:31)

...
...Da muß dann schon die EU klein beigeben, GB wird das definitiv nicht tun.


Dann nehmen die Dinge eben ihren Lauf.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon H2O » Do 4. Okt 2018, 10:42

schokoschendrezki hat geschrieben:(04 Oct 2018, 10:33)

Unter der Bezeichnung "Auld Alliance" gab es mal vor langer langer Zeit ein Defensivbündnis zwischen Schottland und Frankreich gegen England. Es ist mindestens im Unabhängigkeitsreferendum 2014 deutlich geworden, dass diese anglophone Weltgemeinschaft, sagen wir mal, ihre Risse und Bruchstellen hat. Und ich weiß es ja aus zahlreichen persönlichen Beziehungen und Begegnungen nach Schottland auch. Die Remainer in Schottland sehen die Chance für ein neuerliches Referendum dann als Summe: Pro Europa und Pro Unabhängigkeit von UK. Und die führende SNP, Scottish National Party, ist linksiberal und kosmopolitisch ausgerichtet. Ich sehe da eine reale HOffnung.

Das große Problem der ganzen Region - glaube ich - ist die deutlich in Sichtweite geratene Erschöpfung der Nordsee-Erdöl-Vorräte und vor allem auch das Problem der Entsorgung der Nordsee-Erdölindustrie. Man kann mit einer Wiederbesinnung auf Regionales argumentieren. Aber die entscheidende materielle Basis der Region ist mittel- bis langfristig nicht mehr da. Rückbesinnung auf Regionales heißt in diesem Fall realiter Bereitschaft zu totalem Umdenken.


So hart mochte ich nicht antworten; natürlich wird das Leben in der globalisierten Welt zum Umdenken zwingen. Wir Deutschen sind durch furchtbare Niederlagen vom ganz hohen Roß herab gestiegen und wirtschaften ganz offenbar weltweit mit wachsendem Erfolg: Enge Zusammenarbeit über ideologische Grenzen hinweg, innerhalb der EU, aber auch außerhalb der EU. Diese Veränderung haben die Briten vermutlich noch vor sich. Anders ist ihr stetiges Fordern nach Sonderrechten gar nicht zu verstehen.

Die EU sollte sie höflich und sachlich so behandeln wie jeden anderen "befreundeten Drittstaat"... hier also Kanada. Inzwischen laufen Gespräche mit Australien und Neuseeland mit der gleichen Zielsetzung. Wenn die Briten so weiter verhandeln, dann könnte die EU am Ende bessere Beziehungen mit dem Commonwealth aufgebaut haben als das Mutterland mit ihm unterhält.

Der "hard BREXIT" ist zwar idiotisch, aber bei solcher Haltung und Verhaltensweise sehr wahrscheinlich.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon roadrunner » Do 4. Okt 2018, 10:53

Eiskalt hat geschrieben:(04 Oct 2018, 07:18)

Das sicher nicht. Aber man hat sich Europa nicht so verbunden gefühlt. Und Europa nur marktwirtschaftlich betrachtet.
Der alte Empire Traum ist bei manchen halt noch sehr lebendig.

Sorry, Du hast recht, ich hätte schreiben sollen, die USA ist für England der westliche Teil von GREAT BRITAIN :D
Es ist schlimm, wenn Sachkundige keine Entscheidungsbefugnis und Entscheidungsbefugte keine Sachkunde haben!
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon sünnerklaas » Do 4. Okt 2018, 12:34

H2O hat geschrieben:(04 Oct 2018, 11:33)

Dann nehmen die Dinge eben ihren Lauf.



Absehbar ist ja auch, dass die Torys sogar bereit sind, ein Wiederaufflammen des Bürgerkriegs in Nordirland in Kauf zu nehmen. Inzwischen sieht es ja so aus, als ob man die Harte Grenze zwischen Irland und Nordirland will - inklusive komplizierter und sehr bürokratischer Sicherheitsüberprüfungen im Vorfeld der Einreise. Nun denn - wenn das die britische Regierung so will, soll man sie nicht hindern.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Eiskalt » Do 4. Okt 2018, 15:06

sünnerklaas hat geschrieben:(04 Oct 2018, 13:34)

Absehbar ist ja auch, dass die Torys sogar bereit sind, ein Wiederaufflammen des Bürgerkriegs in Nordirland in Kauf zu nehmen. Inzwischen sieht es ja so aus, als ob man die Harte Grenze zwischen Irland und Nordirland will - inklusive komplizierter und sehr bürokratischer Sicherheitsüberprüfungen im Vorfeld der Einreise. Nun denn - wenn das die britische Regierung so will, soll man sie nicht hindern.


Leider, es tut mir da nur für die Iren leid.....
Naja vielleicht lösen sich ja noch die Schotten....
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Vongole » Do 4. Okt 2018, 15:16

In die festgefahrenen Verhandlungen um den Ausstieg von Großbritannien aus der Europäischen Union kommt EU-Kreisen zufolge dank neuer Vorschläge aus London Bewegung. Die Vorschläge der britischen Regierung zur Vermeidung einer harten Grenze auf der irischen Insel seien „ein Schritt in die richtige Richtung“, sagte eine mit den Gesprächen vertraute Person am Donnerstag zu Reuters.
https://www.handelsblatt.com/politik/in ... nvhIoM-ap4
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Eiskalt » Do 4. Okt 2018, 15:59

Vongole hat geschrieben:(04 Oct 2018, 16:16)

In die festgefahrenen Verhandlungen um den Ausstieg von Großbritannien aus der Europäischen Union kommt EU-Kreisen zufolge dank neuer Vorschläge aus London Bewegung. Die Vorschläge der britischen Regierung zur Vermeidung einer harten Grenze auf der irischen Insel seien „ein Schritt in die richtige Richtung“, sagte eine mit den Gesprächen vertraute Person am Donnerstag zu Reuters.
https://www.handelsblatt.com/politik/in ... nvhIoM-ap4



Das Angebot eines „Kanada-plus-plus-plus“-Abkommens bleibe bestehen, sagte Tusk. Gemeint ist ein Pakt wie das EU-Kanada-Abkommen Ceta, nur wesentlich umfassender und enger.


Wie bitte man hat den Briten schon ein Plus Plus angeboten? Ich fass es nicht......
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon zollagent » Do 4. Okt 2018, 17:35

Eiskalt hat geschrieben:(04 Oct 2018, 16:59)

Wie bitte man hat den Briten schon ein Plus Plus angeboten? Ich fass es nicht......

Vielleicht machst du dich erst mal schlau, was dieses "PlusPlus" denn nun enthält, bevor du wieder loslegst.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Nomen Nescio » Do 4. Okt 2018, 17:44

Eiskalt hat geschrieben:(04 Oct 2018, 10:14)

"Das mit dem Brexit wird kein Problem sein. Die EU pokert noch, das ist ganz normal. Aber am Ende wird sie nachgeben und auf unsere Forderungen eingehen, denn Großbritannien ist einfach ein zu wichtiger Absatzmarkt für die Europäer."

außerdem ist es kontraproduktiv. denn vllt würde man in der EU denken »dann harren wir noch länger aus«.
nathan über mich: »er ist der unlinkste Nicht-Rechte den ich je kennengelernt habe. Ein Phänomen!«
blues über mich: »du bist ein klassischer Liberaler und das ist auch gut so.«
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Eiskalt » Do 4. Okt 2018, 18:50

zollagent hat geschrieben:(04 Oct 2018, 18:35)

Vielleicht machst du dich erst mal schlau, was dieses "PlusPlus" denn nun enthält, bevor du wieder loslegst.


Wurde offenbar noch nicht gesagt
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon zollagent » Fr 5. Okt 2018, 08:28

Eiskalt hat geschrieben:(04 Oct 2018, 19:50)

Wurde offenbar noch nicht gesagt

...aber aufregen kann man sich ja schon mal, so präventiv. :D :D :D

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