EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Eiskalt » Mi 2. Mai 2018, 11:25

Dsa nervt das hin-und her.
Wird Zeit das es endlich März 2019 wird und die Briten abrauschen....
Dauert alles viel zu lange, die Übergangsfrist nervt jetzt schon.
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Misterfritz
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Misterfritz » Mi 2. Mai 2018, 18:02

Eiskalt hat geschrieben:(02 May 2018, 12:25)

Dsa nervt das hin-und her.
Wird Zeit das es endlich März 2019 wird und die Briten abrauschen....
Dauert alles viel zu lange, die Übergangsfrist nervt jetzt schon.
Naja, May ist ja mittlerweile fast nicht mehr handlungsfähig, egal, welche Richtung sie einschlagen wollte.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/b ... 05838.html
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Eiskalt » Mi 2. Mai 2018, 18:22

Misterfritz hat geschrieben:(02 May 2018, 19:02)

Naja, May ist ja mittlerweile fast nicht mehr handlungsfähig, egal, welche Richtung sie einschlagen wollte.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/b ... 05838.html


Weiss auch nicht warum die sich den Scheiss noch antut.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Nomen Nescio » Fr 4. Mai 2018, 09:31

gemeinde wahlen haben in GB statt gefunden und - anders als durch labour gehofft - gab es geringfügige änderungen. besonders london »zeigte sich stabil«. may ist also nich geschwächt könnte man sagen.
da muß aber deutlich eine anmerkung kommen. UKIP ist weggefegt. ihre stimmen scheinen nach den conservatives gegangen zu sein. wenn ich das also gut interpretiere, haben die konservatieven verloren, aber wurde der verlust wettgemacht durch die UKIP-stimmen. das sind aber pro-brexit leute. das wieder hat zur folge daß may einen noch härteren brexitkurs fahren muß.
und wenn die EU so unterhandelt wie bis jetzt, dann könnte das mit etwas schlimmes für GB enden.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Orbiter1 » Fr 4. Mai 2018, 10:02

Die Süddeutsche fasst die politische Situation auf der britischen Seite gut zusammen.

"Und die Briten staunen einmal mehr darüber, dass ihre Regierung noch immer konzeptionslos und zerstritten in einen Brexit stolpert, dessen Ausformung und Ausführung nach wie vor in den Sternen stehen. Die Probleme sind bekannt, eine Lösung ist nicht in Sicht: ein tief gespaltenes Land, in dem sich Gegner und Befürworter des EU-Ausstiegs immer noch die Waage halten; eine gespaltene Regierung, die zwischen hartem Brexit und am liebsten gar keinem Brexit laviert; ein gespaltenes Parlament, das sich lange ohnmächtig fühlte und nur langsam zu alter Stärke findet; eine Opposition, die nicht weiß, ob sie für oder gegen den Brexit ist. Und eine Premierministerin, die zwar gern und oft sagt, was sie nicht will - einen Verbleib in Zollunion und Binnenmarkt -, aber entweder nicht weiß oder nicht durchsetzen kann, was sie will.

May ist gefangen in einem Machtkampf zwischen Brexit-Fans und -Gegnern, in dem wahlweise die eine oder die andere Seite mit dem Sturz der Regierung droht und in dem die Premierministerin von beiden Lagern als Geisel genommen wird. ... Die Einzigen, die derzeit Hoffnung schöpfen, sind die absoluten Brexit-Hasser. Sie hoffen, dass der Ausstieg am Ende an Unversöhnlichkeit oder Inkompetenz im eigenen Land scheitert." Quelle: http://www.sueddeutsche.de/politik/brex ... -1.3966498

Da muß man dann schon langsam auf ein Wunder hoffen wenn das noch eine vernünftige Vereinbarung werden soll.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Eiskalt » Fr 4. Mai 2018, 16:18

Orbiter1 hat geschrieben:(04 May 2018, 11:02)

Die Süddeutsche fasst die politische Situation auf der britischen Seite gut zusammen.

"Und die Briten staunen einmal mehr darüber, dass ihre Regierung noch immer konzeptionslos und zerstritten in einen Brexit stolpert, dessen Ausformung und Ausführung nach wie vor in den Sternen stehen. Die Probleme sind bekannt, eine Lösung ist nicht in Sicht: ein tief gespaltenes Land, in dem sich Gegner und Befürworter des EU-Ausstiegs immer noch die Waage halten; eine gespaltene Regierung, die zwischen hartem Brexit und am liebsten gar keinem Brexit laviert; ein gespaltenes Parlament, das sich lange ohnmächtig fühlte und nur langsam zu alter Stärke findet; eine Opposition, die nicht weiß, ob sie für oder gegen den Brexit ist. Und eine Premierministerin, die zwar gern und oft sagt, was sie nicht will - einen Verbleib in Zollunion und Binnenmarkt -, aber entweder nicht weiß oder nicht durchsetzen kann, was sie will.

May ist gefangen in einem Machtkampf zwischen Brexit-Fans und -Gegnern, in dem wahlweise die eine oder die andere Seite mit dem Sturz der Regierung droht und in dem die Premierministerin von beiden Lagern als Geisel genommen wird. ... Die Einzigen, die derzeit Hoffnung schöpfen, sind die absoluten Brexit-Hasser. Sie hoffen, dass der Ausstieg am Ende an Unversöhnlichkeit oder Inkompetenz im eigenen Land scheitert." Quelle: http://www.sueddeutsche.de/politik/brex ... -1.3966498

Da muß man dann schon langsam auf ein Wunder hoffen wenn das noch eine vernünftige Vereinbarung werden soll.


Habe ich auch gerade gelesen:

Michel Barnier, der Chef-Unterhändler der EU, hatte den Vorschlag, mit dem Theresa May in ihre jüngste Kabinettssitzung ging, zwar sowieso schon für unbrauchbar erklärt. Aber es war der einzige, den sie hatte; also klammerte sie sich bis zuletzt daran. Nun hat sie gar keinen mehr.

Denn eine Mehrheit ihrer Minister hat den ziemlich komplizierten Plan einer "Zollpartnerschaft" abgelehnt, mit dem die Briten künftig für die EU Importzölle einsammeln und diese an Brüssel weiterleiten wollten. Sie haben der Premierministerin gesagt, sie solle erst wiederkommen, wenn sie eine bessere Idee habe. Worte wie "Desaster" und "kretinös" sollen gefallen sein. Alle Varianten, mit denen Grenzanlagen in Irland vermieden werden können, sind jetzt zur Überarbeitung an die Fachleute zurückverwiesen worden. Peinlicher geht es kaum.



:p :p
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon H2O » Sa 5. Mai 2018, 18:08

Wir müssen auch daran denken, daß wir schon Mai 2018 erleben, und daß die Ergebnisse der EU-Austrittsverhandlungen in der EU bis Mai 2019 in den Partnerstaaten der EU schon längst ratifiziert sein müssen! Dafür hatte man einmal 2 Monate veranschlagt. Auf einen Monat wird es sicher nicht ankommen, aber wohl doch auf drei oder vier. Sonst könnte man ja gleich aus den Verhandlungen zum BREXIT einen Dauerbrenner werden lassen. Das geben die Austrittsregelungen aber nicht her. Dann hätte GB einen harten BREXIT vollzogen, mit einer Übergangszeit bis Mitte 2020.

Zumindest, wenn die EU ihr Regelwerk weiterhin ernst nehmen wollte.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Orbiter1 » Mo 14. Mai 2018, 12:09

Inzwischen hat UK die niedrigste Wachstumsrate innerhalb der EU und das hat auch langsam Auswirkungen auf die Geschäftszahlen. Das hält den führenden Aktienindex den FTSE100 aber nicht davon ab nach einem neuen Allzeithoch zu streben. Aktuell notiert nur ca 1% darunter.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon H2O » Mo 14. Mai 2018, 20:40

Orbiter1 hat geschrieben:(14 May 2018, 13:09)

Inzwischen hat UK die niedrigste Wachstumsrate innerhalb der EU und das hat auch langsam Auswirkungen auf die Geschäftszahlen. Das hält den führenden Aktienindex den FTSE100 aber nicht davon ab nach einem neuen Allzeithoch zu streben. Aktuell notiert nur ca 1% darunter.


Kann man solche Börsenkurse nicht so verstehen, daß Betriebe in Bedrängnis alle Kostentreiber beseitigen und nicht unbedingt benötigte Mitarbeiter entlassen, um neue Wirtschaftlichkeit zu erzielen? Ansonsten paßt so etwas doch nicht zusammen: Schlechte Geschäftslage und hohe Gewinnerwartungen.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon garfield336 » Di 15. Mai 2018, 09:10

Eiskalt hat geschrieben:(02 May 2018, 19:22)

Weiss auch nicht warum die sich den Scheiss noch antut.
Sie soll ja auch Entscheidungen scheuen


Sie klammert sich an den Posten. Sie weiss wenn sie hinschmeisst ist Sie auch entgültig weg von Fenster.

Aber solange sie noch da ist, kann sie mit Herrn Trump und Putin dinieren. :D
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon garfield336 » Di 15. Mai 2018, 09:16

H2O hat geschrieben:(05 May 2018, 19:08)

Wir müssen auch daran denken, daß wir schon Mai 2018 erleben, und daß die Ergebnisse der EU-Austrittsverhandlungen in der EU bis Mai 2019 in den Partnerstaaten der EU schon längst ratifiziert sein müssen! Dafür hatte man einmal 2 Monate veranschlagt. Auf einen Monat wird es sicher nicht ankommen, aber wohl doch auf drei oder vier. Sonst könnte man ja gleich aus den Verhandlungen zum BREXIT einen Dauerbrenner werden lassen. Das geben die Austrittsregelungen aber nicht her. Dann hätte GB einen harten BREXIT vollzogen, mit einer Übergangszeit bis Mitte 2020.

Zumindest, wenn die EU ihr Regelwerk weiterhin ernst nehmen wollte.


Sie haben etwas nicht bedacht. Die übergangszeit mus auch erst abgesegnet werden.
Tut man dies, hat man noch Zeit bis 2020-

Das Datum März 2019 ist eher wichtig für die internen abläufe der EU aber nicht für die Verhandlungen mit UK, die können in dieser Zeit weiterlaufen.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon garfield336 » Di 15. Mai 2018, 09:24

Ich stelle vor allem eines fest. Die Torries haben egal für welchen Plan, keine eigene Mehrheit.

Der einzige Ausweg wäre damit einen Kompromis mit Labour zu suchen um sich die Parlamentsmehrheit zu sichern.
Aber das wäre wohl auch ein Gesichtsverlust für May.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Nomen Nescio » Di 15. Mai 2018, 10:03

garfield336 hat geschrieben:(15 May 2018, 10:24)

Ich stelle vor allem eines fest. Die Torries haben egal für welchen Plan, keine eigene Mehrheit.

sie haben doch mit einer ulsterpartei eine mehrheit? may braucht nur den vorschlag von dieser partei über nordirland zu folgen und alles ist fertig.
nathan über mich: »er ist der unlinkste Nicht-Rechte den ich je kennengelernt habe. Ein Phänomen!«
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon garfield336 » Di 15. Mai 2018, 10:07

Nomen Nescio hat geschrieben:(15 May 2018, 11:03)

sie haben doch mit einer ulsterpartei eine mehrheit? may braucht nur den vorschlag von dieser partei über nordirland zu folgen und alles ist fertig.


Es gibt doch immer ein paar Querschläger aus den eigenen Reihen.

Plan May eine besondere Zollpartnerschaft, dann kommen 60Brexitiers aus dem Parlament schreiben ihr ein Brief sie soll es sein lassen.
Will sie den Hardcorebrexit, kommen EU-Befürworter aus den eignene Reihen und schreiben einen Brief.

Eine Mehrheit für einen Brexitplan bekommt sie ihn ihren eigenen Reihen nicht zusammen. Ich spreche hier nicht von derDUP, ich spreche von den Torries.
Und die Mehrheit beträgt im Parlament nur 10? Sitze?, es wird also endlich Zeit mit der Oposition über einen Plan zu verhandeln.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Eiskalt » Di 15. Mai 2018, 10:48

garfield336 hat geschrieben:(15 May 2018, 10:10)

Sie klammert sich an den Posten. Sie weiss wenn sie hinschmeisst ist Sie auch entgültig weg von Fenster.

Aber solange sie noch da ist, kann sie mit Herrn Trump und Putin dinieren. :D


Zeigt nur das die Frau kein Würde und ken Rückgrat hat.
Das wäre es mir nicht wert.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon H2O » Di 15. Mai 2018, 10:56

garfield336 hat geschrieben:(15 May 2018, 10:16)

Sie haben etwas nicht bedacht. Die übergangszeit mus auch erst abgesegnet werden.
Tut man dies, hat man noch Zeit bis 2020-

Bei mir hatte sich eingebrannt, daß die Austrittsverhandlungen bis Oktober 2018 abgeschlossen sein müssen, weil andernfalls die EU-Mitglieder den BREXIT-Vertrag nicht fristgerecht ratifizieren können. Der Austritt muß bis März 2019 besiegelt sein. Die Übergangszeit wollte man einräumen, damit GB weiter wie ein EU-Mitglied am Binnenmarkt teilnehmen kann. Der Vertrag (?) endet aber Ende 2019. Das baldige Ende hatte Herr Barnier durchgesetzt, weil für 2020 dann ein neuer EU-Haushalt beginnt bis 2025. Die Briten wollten ursprünglich 2 Jahre Übergangszeit zugestanden bekommen. Ich rechne nach derzeitigem Gebaren der Briten mit weiteren Übergangszeiten, dann auf Grundlage "Norwegen".

Das Datum März 2019 ist eher wichtig für die internen abläufe der EU aber nicht für die Verhandlungen mit UK, die können in dieser Zeit weiterlaufen.

Ich meine, daß März 2019 die BREXIT-Verträge ratifiziert sein müssen. Eine Bearbeitungszeit der ausgehandelten Verträge ist in den Mitgliedsstaaten vorgesehen ~ 1/2 Jahr von Oktober 2018 bis März 2019.

Aber ich gebe ehrlich zu, daß ich allmählich auch den Faden verloren haben könnte. Herr Barnier wird das Kind schon schaukeln!
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Nomen Nescio » Di 15. Mai 2018, 11:33

jedenfalls wird may heutemit kabinetsmitglieder tagen. das wird eine wichtige tagung, denn primär sind die drei wichtigsten minister bzgl des brexits may selbst, der finanzminister und boris johnson.

und ausgerechnet johnson nannte die pläne von may CRAZY. in anderen ländern verlor er seine stelle.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon garfield336 » Di 15. Mai 2018, 13:17

H2O hat geschrieben:(15 May 2018, 11:56)

Ich meine, daß März 2019 die BREXIT-Verträge ratifiziert sein müssen. Eine Bearbeitungszeit der ausgehandelten Verträge ist in den Mitgliedsstaaten vorgesehen ~ 1/2 Jahr von Oktober 2018 bis März 2019.


Das ist richtig. Aber für die Handelsvertràge hat man Zeit bis 2020.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon H2O » Di 15. Mai 2018, 14:44

garfield336 hat geschrieben:(15 May 2018, 14:17)

Das ist richtig. Aber für die Handelsvertràge hat man Zeit bis 2020.


Jetzt streiten wir uns aber um einige Tage. :) Ende 2019 und nicht Anfang 2020... wobei es sicher auch nicht auf ein Paar Tage ankommen wird. Wenn wir daran denken, daß wir jetzt Mitte Mai 2018 haben und wir die dramatischen Fortschritte der Verhandlungen bewerten, dann ahne ich schon, daß es Ende 2019 / Anfang 2020 eine sehr aufregende Jahreswende geben wird. Da müssen wir durch! :mad2:
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Orbiter1 » Di 15. Mai 2018, 19:04

Jetzt gibt es für May wegen dem BREXIT-Gesetz auch noch Probleme mit Schottland.

„Das schottische Regionalparlament hat am Dienstag den umstrittenen Entwurf für das Brexit-Gesetz abgelehnt. 93 Abgeordnete stimmten gegen den Gesetzentwurf der britischen Regierung, 30 dafür. Die Regierung in Edinburgh hatte zuvor an die Abgeordneten appelliert, dem Gesetzentwurf die Zustimmung zu verweigern, mit dem der Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union geregelt werden soll. Das Votum könnte eine Verfassungskrise heraufbeschwören.

Mit dem derzeit auch in London heftig diskutierten Gesetz wird der Eintritt Großbritanniens in die EU rückgängig gemacht. Außerdem werden EU-Regeln in britisches Recht übertragen. London und Edinburgh streiten vor allem darüber, wer nach dem EU-Austritt derzeit in Brüssel liegende Entscheidungskompetenzen erhält, unter anderem in der Landwirtschaft und Fischerei.“ Quelle: http://m.faz.net/aktuell/brexit/schotti ... 4.amp.html

Noch eine weitere Front für May. Wie lange hält sie das noch durch?

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