EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon H2O » Sa 12. Aug 2017, 20:15

Misterfritz hat geschrieben:(12 Aug 2017, 19:51)

Damals wurde auch nach Schönheit bezahlt? :D


Aber ja; Häßlichkeit verkauft sich schlecht... ungerecht, aber so ist die Welt! :cool:
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon H2O » Sa 12. Aug 2017, 20:16

Nomen Nescio hat geschrieben:(12 Aug 2017, 20:19)

du meinst »jung und stark«. ;)


Wir sagen hier: "Aber heute bin ich nur noch schön!"
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Nomen Nescio » Sa 12. Aug 2017, 20:20

H2O hat geschrieben:(12 Aug 2017, 21:16)

Wir sagen hier: "Aber heute bin ich nur noch schön!"

du hast sicher die haare nicht mehr ?? (bibel !!)
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon H2O » Sa 12. Aug 2017, 20:38

Nomen Nescio hat geschrieben:(12 Aug 2017, 21:20)

du hast sicher die haare nicht mehr ?? (bibel !!)


Nein, ich bin in der Hinsicht noch ein schmuckes Kerlchen! Erbstück: Mein Vater hatte auch bis zu seinem Ende einen vollen Haarschopf.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon H2O » So 13. Aug 2017, 08:56

Man kann es ja immer wieder einmal probieren:

http://www.t-online.de/nachrichten/ausl ... eiten.html

Die Verhandlungsstrategie ist schon klar. Die Verhandlungen werden sicher nicht besser oder schneller, wenn zeitgleich mehrere unabhängige Themenkreise verhandelt werden. Ich hoffe, daß die EU-Verhandlungsführung auf den "Fahrplan für die BREXIT-Verhandlungen" verweisen wird: Zuerst die rechtlichen Verpflichtungen der Briten bis zum Austritt und nach dem Austritt regeln, und nach Einigung über die Rahmenbedingungen für eine künftige Zusammenarbeit verhandeln.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Misterfritz » So 13. Aug 2017, 09:33

H2O hat geschrieben:(13 Aug 2017, 09:56)

Man kann es ja immer wieder einmal probieren:

http://www.t-online.de/nachrichten/ausl ... eiten.html

Die Verhandlungsstrategie ist schon klar. Die Verhandlungen werden sicher nicht besser oder schneller, wenn zeitgleich mehrere unabhängige Themenkreise verhandelt werden. Ich hoffe, daß die EU-Verhandlungsführung auf den "Fahrplan für die BREXIT-Verhandlungen" verweisen wird: Zuerst die rechtlichen Verpflichtungen der Briten bis zum Austritt und nach dem Austritt regeln, und nach Einigung über die Rahmenbedingungen für eine künftige Zusammenarbeit verhandeln.
Ja,
man scheint in London wieder Rosinenpickerei zu versuchen - hat ja früher auch geklappt...
Interessant ist dabei ja auch, dass sich die Regierung JETZT schon auf eine Verhandlungsposition geeinigt hat :rolleyes:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/b ... 62657.html
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon H2O » Di 15. Aug 2017, 08:54

Heute im Deutschlandfunk: Die britische Regierung überlegt, ob GB nicht für eine Übergangszeit mit der EU in eine Zollunion eintreten könnte. Fünf Jahre Übergangszeit sind angepeilt. Das wäre in etwa die Anbindung, die die Türkei an den Binnenmarkt hat... minus Zahlungen, die die EU bislang geleistet hat, um die Türkei an die EU heran zu führen. Dieses Zahlungsthema sollte inzwischen aber Geschichte sein. Die Zeit in der Zollunion will GB dann nutzen, im Rahmen der WTO Handelsverträge auf den Weltmärkten zu schließen.

Die EU sollte knochentrocken verlautbaren, daß nichts dergleichen ohne vertraglich besiegelte Einigung zu den eingegangenen Verpflichtungen in gemeinsam beschlossenen EU-Projekten besprochen werden kann.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Misterfritz » Di 15. Aug 2017, 12:14

H2O hat geschrieben:(15 Aug 2017, 09:54)

Heute im Deutschlandfunk: Die britische Regierung überlegt, ob GB nicht für eine Übergangszeit mit der EU in eine Zollunion eintreten könnte. Fünf Jahre Übergangszeit sind angepeilt. Das wäre in etwa die Anbindung, die die Türkei an den Binnenmarkt hat... minus Zahlungen, die die EU bislang geleistet hat, um die Türkei an die EU heran zu führen. Dieses Zahlungsthema sollte inzwischen aber Geschichte sein. Die Zeit in der Zollunion will GB dann nutzen, im Rahmen der WTO Handelsverträge auf den Weltmärkten zu schließen.

Die EU sollte knochentrocken verlautbaren, daß nichts dergleichen ohne vertraglich besiegelte Einigung zu den eingegangenen Verpflichtungen in gemeinsam beschlossenen EU-Projekten besprochen werden kann.
Hat man ja so beantwortet ;)
Zugleich will sich Großbritannien allerdings das Recht sichern, andere Handelsabkommen anzubahnen: Während der Übergangszeit werde man "sich bemühen, starke neue Handelsbeziehungen auf der ganzen Welt zu verhandeln".

Dies könnte ein Streitpunkt bei den Austrittsverhandlungen mit der EU werden: EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker hat deutlich gemacht, dass er solche Verhandlungen zumindest solange ablehnt, wie Großbritannien noch EU-Mitglied ist. Juncker betonte zudem, dass die Briten nur Zugang zum Europäischen Wirtschaftsraum bekommen, wenn sie auch die Freizügigkeit für EU-Bürger akzeptieren.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 62869.html
Da fehlt dann noch der Hinweis, dass die Briten nach dem Austritt nicht etwa mit einzelnen EU-Staaten Wirtschaftsabkommen schliessen können, sondern dieses natürlich nur mit der gesamten EU geht.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon garfield336 » Fr 18. Aug 2017, 11:09

H2O hat geschrieben:(15 Aug 2017, 09:54)

Heute im Deutschlandfunk: Die britische Regierung überlegt, ob GB nicht für eine Übergangszeit mit der EU in eine Zollunion eintreten könnte. Fünf Jahre Übergangszeit sind angepeilt. Das wäre in etwa die Anbindung, die die Türkei an den Binnenmarkt hat... minus Zahlungen, die die EU bislang geleistet hat, um die Türkei an die EU heran zu führen. Dieses Zahlungsthema sollte inzwischen aber Geschichte sein. Die Zeit in der Zollunion will GB dann nutzen, im Rahmen der WTO Handelsverträge auf den Weltmärkten zu schließen.


Ich glaube dass es genau darauf hinauslaufen wird, aber mit Beibehaltung der Reisefreiheit. Und das die übergangszeit so lange dauert bis eine neue Regierung kommt und diese neue Regierung sie dann nochmal verlängert usw usw usw..... bis dann in 100Jahren die Historiker von einer Dauerübergangszeit reden werden, die dann natürlich auch noch im Jahre 2120 och einemal um 5 Jahre verlängert wird. usw.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon H2O » Fr 18. Aug 2017, 11:24

garfield336 hat geschrieben:(18 Aug 2017, 12:09)

Ich glaube dass es genau darauf hinauslaufen wird, aber mit Beibehaltung der Reisefreiheit. Und das die übergangszeit so lange dauert bis eine neue Regierung kommt und diese neue Regierung sie dann nochmal verlängert usw usw usw..... bis dann in 100Jahren die Historiker von einer Dauerübergangszeit reden werden, die dann natürlich auch noch im Jahre 2120 och einemal um 5 Jahre verlängert wird. usw.


Soll mir Recht sein, wenn ausnahmslos das norwegische Mitwirkungsmodell vereinbart wird. Man muß ja auch sehen, daß man nicht den Briten zu Liebe die Norweger in Nachteil setzen darf.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon unity in diversity » Fr 18. Aug 2017, 16:03

Wenn hier weiterhin Unsinn geredet wird, kann sich Padanien etablieren.
Das ist eine reiche Region in Norditalien, die sich die Fahne Italiens ganz anders vorstellt:
Nord ist grün,
Weiß ist der Vatikan und
Rot ist der mafiaverseuchte Süden.
"Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze.
Den Falschen und den Unsrigen."
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon H2O » Fr 18. Aug 2017, 20:50

unity in diversity hat geschrieben:(18 Aug 2017, 17:03)

Wenn hier weiterhin Unsinn geredet wird, kann sich Padanien etablieren.
Das ist eine reiche Region in Norditalien, die sich die Fahne Italiens ganz anders vorstellt:
Nord ist grün,
Weiß ist der Vatikan und
Rot ist der mafiaverseuchte Süden.


Wo sehen Sie Gemeinsamkeiten der "EU-Mitgliedschaft Großbritanniens", die einem Regelwerk folgend stark verändert wird, mit dem evergreen Padanien? Gemeinsamer Wahnsinn? :)
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon unity in diversity » Sa 19. Aug 2017, 03:16

H2O hat geschrieben:(18 Aug 2017, 21:50)

Wo sehen Sie Gemeinsamkeiten der "EU-Mitgliedschaft Großbritanniens", die einem Regelwerk folgend stark verändert wird, mit dem evergreen Padanien? Gemeinsamer Wahnsinn? :)

Die Padanier beobachten genau, was man bei Austrittsverhandlungen rausholen kann.
Man hat immerhin noch industrielle Wertschöpfungsketten.
Wer nicht hat, kann sich ja gegenseitig ein BGE auszahlen.
:D
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon H2O » Sa 19. Aug 2017, 07:41

unity in diversity hat geschrieben:(19 Aug 2017, 04:16)

Die Padanier beobachten genau, was man bei Austrittsverhandlungen rausholen kann.
Man hat immerhin noch industrielle Wertschöpfungsketten.
Wer nicht hat, kann sich ja gegenseitig ein BGE auszahlen.
:D


Das "Modell Norwegen" könnte man dieser Region ja anbieten, wenn sie im Ernst an Austritt aus der EU denkt. Warum nicht. Brav zahlen und nix mit zu bestimmen haben. Auch ein Lebensstil!
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon unity in diversity » Sa 19. Aug 2017, 14:47

H2O hat geschrieben:(19 Aug 2017, 08:41)

Das "Modell Norwegen" könnte man dieser Region ja anbieten, wenn sie im Ernst an Austritt aus der EU denkt. Warum nicht. Brav zahlen und nix mit zu bestimmen haben. Auch ein Lebensstil!

Schau ma mal, wie es wirklich läuft.
Die Lega gibt zwar aktuell Stimmen ab, aber Überraschungen sind immer möglich.
Siehe Großbritannien, aus dem möglicherweise ein Kleinbritannien wird.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon H2O » Sa 19. Aug 2017, 17:21

unity in diversity hat geschrieben:(19 Aug 2017, 15:47)

Schau ma mal, wie es wirklich läuft.
Die Lega gibt zwar aktuell Stimmen ab, aber Überraschungen sind immer möglich.
Siehe Großbritannien, aus dem möglicherweise ein Kleinbritannien wird.


Vermutlich ist es zweckmäßiger in beiden unerfreulichen Fällen den Störenfrieden sachlich und unterkühlt höflich zu begegnen und ihnen klar zu sagen, was die EU für möglich hält, und was nie und nimmer in Betracht kommt. Ich fände "Kleinbritannien" eine bedauerliche Entwicklung; derzeit
stehen die Zeichen auch in Richtung eines ungeteilten Königreichs. Ich denke dann immer, wie schwer es nach einigen Jahrzehnten wird, getrennte Gemeinwesen wieder zu vereinigen.

Vor allem aber müssen wir Europäer uns anstrengen, damit die EU nicht in den kommenden wenigen Jahren zusammensackt. Das wäre der Super GAU für das Friedensprojekt europäische Einigung.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon unity in diversity » Sa 19. Aug 2017, 17:38

H2O hat geschrieben:(19 Aug 2017, 18:21)

Vermutlich ist es zweckmäßiger in beiden unerfreulichen Fällen den Störenfrieden sachlich und unterkühlt höflich zu begegnen und ihnen klar zu sagen, was die EU für möglich hält, und was nie und nimmer in Betracht kommt. Ich fände "Kleinbritannien" eine bedauerliche Entwicklung; derzeit
stehen die Zeichen auch in Richtung eines ungeteilten Königreichs. Ich denke dann immer, wie schwer es nach einigen Jahrzehnten wird, getrennte Gemeinwesen wieder zu vereinigen.

Vor allem aber müssen wir Europäer uns anstrengen, damit die EU nicht in den kommenden wenigen Jahren zusammensackt. Das wäre der Super GAU für das Friedensprojekt europäische Einigung.

Es gibt natürlich auch Menschen, denen das propagandistische Schmalz aus den Ohren tropft.
Dazu zählen Ernie und Bert, von der Muppetshow.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon H2O » Sa 19. Aug 2017, 17:47

unity in diversity hat geschrieben:(19 Aug 2017, 18:38)

Es gibt natürlich auch Menschen, denen das propagandistische Schmalz aus den Ohren tropft.
Dazu zählen Ernie und Bert, von der Muppetshow.


Und dann hat er auch noch lang anhaltend gerülpst!
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon unity in diversity » Sa 19. Aug 2017, 17:52

Wer?
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon frems » Sa 19. Aug 2017, 17:56

H2O hat geschrieben:(15 Aug 2017, 09:54)

Heute im Deutschlandfunk: Die britische Regierung überlegt, ob GB nicht für eine Übergangszeit mit der EU in eine Zollunion eintreten könnte. Fünf Jahre Übergangszeit sind angepeilt. Das wäre in etwa die Anbindung, die die Türkei an den Binnenmarkt hat... minus Zahlungen, die die EU bislang geleistet hat, um die Türkei an die EU heran zu führen. Dieses Zahlungsthema sollte inzwischen aber Geschichte sein. Die Zeit in der Zollunion will GB dann nutzen, im Rahmen der WTO Handelsverträge auf den Weltmärkten zu schließen.

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Man sieht die Panik der Brexiteers. So langsam scheint ihnen zu dämmern, dass man so komplexe Sachverhalte eben nicht bei einer Teerunde ausverhandelt bekommt, was ihnen schon alle vorweg sagten. Aber man grölte lieber herum, wie flexibel und schnell der Nationalstaat doch handeln könne. Die Zollunion ist da auch eine idiotische Idee, da die Unternehmen langfristige Planungssicherheit haben wollen und nicht Referenden, ständige Neuwahlen und einen unvorhersehbaren Abschluss der Austrittsverhandlungen nach zwei Jahren. Und dann kriegen sie nochmal zwei oder fünf Jahre "Zollunion", worauf sie sich spontan einstellen müssen, aber nicht wissen, was nach Ablauf dieser "Zollunion" geschieht und ob man in der Zeit überhaupt abschließende Regelungen findet. Da müssen die Briten nochmal nachliefern oder sich eben damit abfinden, dass es nach WTO-Regeln mit vielen Zöllen zu tun hat und damit auf einer Stufe mit Bangladesch liegt.
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.

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