Angst vor Ausländern "normal"

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Marmelada
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Re: Angst vor Ausländern "normal"

Beitragvon Marmelada » Do 5. Apr 2018, 10:55

schokoschendrezki hat geschrieben:(05 Apr 2018, 10:15)

Ohne dass mir jetzt im Mindesten daran liegt, irgendeine bescheuerte Ost-West-Diskussion zu befördern ...
Es gibt leider keinen West-Beauftragten, der nette Erklärungen für Materialismus, Ellenbogenmentalität und solche real kapitalistisch geprägte Sachen verkündet.

Dark Angel hat geschrieben:(05 Apr 2018, 11:14)

Sorry - der neue Ostbeauftragte Hirte hat in seinem Statement kein Wort von "Angst vor Ausländern" oder gar von Hass gegenüber Ausländern gesagt.
Bleib doch bitte bei dem, was er wirklich gesagt hat und leg ihm nicht Worte in den Mund oder interpretiere irgend etwas in seine Aussagen hinein!
DAS hat er nämlich tatsächlich gesagt:
"„Es ist ein Stück weit normal, dass man auf Fremdes erstmal zurückhaltend oder gar ablehnend reagiert“, sagte Hirte. Er halte die Ostdeutschen insgesamt nicht für fremdenfeindlicher oder rechtsgerichteter als die Westdeutschen."
Quelle: verlinkter Artikel im Eingangsbeitrag
Hast du die Quelle komplett gelesen?

„Völlig inakzeptabel“ seien Übergriffe auf Flüchtlinge. „Das muss man mit aller Entschiedenheit und aller Härte bekämpfen“

Wie kommt der denn plötzlich auf Übergriffe, wo die Normalität doch so zurückhaltend abläuft? :eek:

Und auf die Gefahr, mich zu wiederholen: Wenn es tatsächlich um "Zurückhaltung" ginge, wäre das kein überregionales Thema, zu dem sich ein Politiker äußerte. Zurückhaltung zeichnet sich nämlich durch Unauffälligkeit aus. Politiker interessieren sich nicht für Unauffälliges.

Dann wird auch gerne vergessen, wo denn die rechtsextremen "Einpeitscher" tatsächlich herkommen, wo ein Björn Höcke herkommt!
Ja, die fühlen sich im Westen offenbar nicht wohl und machen rüber. Was könnte wohl der Grund dafür sein? Lass uns mal scharf darüber nachdenken.

Aahja - die haben Angst und weil die Angst haben, zünden die die Autos unbeteiligter Bürger an, bewerfen Polizisten mit Pflastersteinen und werden 300 Polizisten benötigt, um zwei Leute festzunehmen?!
Der :rolleyes: hinter dem zitierten Satz sollte Sarkasmus kennzeichnen.

Ich frage nochmal: Wie hoch ist denn der Anteil der Rechtsextremen an der Gesamtbevölkerung?
Er ist so hoch, dass die AfD auf phantastische Werte kommt, dass ein NSU entstehen kann, PEGIDA sein Unwesen treibt und regional verteilt wütende Mobs ungestört durch die Gegend ziehen. Er wäre auf alle Fälle niedriger, wenn es mehr Gegenwehr gäbe. Die zu wenigen, die im Osten Widerstand dagegen leisten, haben es sehr viel anstrengender als wir hier, wo das in dem Ausmaß nicht nötig ist. Noch, allerdings. Die Rechtsknallerei ist ja auch hier am Ansteigen.

Warum wird denn - insbesondere von ganz bestimmten Zeitgenossen - nur Rechtsextremismus thematisiert und aufgebauscht, Linksextremismus hingegen nicht?
In einem Land, in dem es Rechtsterrorismus gibt und eine rechtsextreme Partei bundesweit dritte Kraft ist, gibt es an Rechtsextremismus nicht "aufzubauschen". Im Übrigen ist Linksextemismus hier im Strang nicht das Thema. Hirte hat nichts dazu verlauten lassen.
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Re: Angst vor Ausländern "normal"

Beitragvon Dark Angel » Do 5. Apr 2018, 12:55

Marmelada hat geschrieben:(05 Apr 2018, 11:55)

Es gibt leider keinen West-Beauftragten, der nette Erklärungen für Materialismus, Ellenbogenmentalität und solche real kapitalistisch geprägte Sachen verkündet.

Hast du die Quelle komplett gelesen?

„Völlig inakzeptabel“ seien Übergriffe auf Flüchtlinge. „Das muss man mit aller Entschiedenheit und aller Härte bekämpfen“

Wie kommt der denn plötzlich auf Übergriffe, wo die Normalität doch so zurückhaltend abläuft? :eek:

ja habe ich!
Tja - wie kommt er wohl darauf? Hat er vielleicht Übergriffe auf Flüchtlinge in Ost UND West gemeint?
Ist ja kein Alleinstellungsmerkmal im Osten - gelle!

Marmelada hat geschrieben:(05 Apr 2018, 11:55)Und auf die Gefahr, mich zu wiederholen: Wenn es tatsächlich um "Zurückhaltung" ginge, wäre das kein überregionales Thema, zu dem sich ein Politiker äußerte. Zurückhaltung zeichnet sich nämlich durch Unauffälligkeit aus. Politiker interessieren sich nicht für Unauffälliges.

Ebenfalls - auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: einfach mal zu Kenntnis nehmen, was Hirte tatsächlich gesagt hat und nicht immer irgendwas hinein interpretieren!

Marmelada hat geschrieben:(05 Apr 2018, 11:55)]
Ja, die fühlen sich im Westen offenbar nicht wohl und machen rüber. Was könnte wohl der Grund dafür sein? Lass uns mal scharf darüber nachdenken.

Na dann denk mal scharf nach!


Marmelada hat geschrieben:(05 Apr 2018, 11:55)Er ist so hoch, dass die AfD auf phantastische Werte kommt, dass ein NSU entstehen kann, PEGIDA sein Unwesen treibt und regional verteilt wütende Mobs ungestört durch die Gegend ziehen. Er wäre auf alle Fälle niedriger, wenn es mehr Gegenwehr gäbe. Die zu wenigen, die im Osten Widerstand dagegen leisten, haben es sehr viel anstrengender als wir hier, wo das in dem Ausmaß nicht nötig ist. Noch, allerdings. Die Rechtsknallerei ist ja auch hier am Ansteigen.

Nochmal: Wie groß ist denn der "wütende Mob", der sein Unwesen treibt?
Und wieder mal typisch für Linke - jeder, der in irgend einer Art und Weise unzufrieden ist und das auch zum Ausdruck bringt, ist "Rechtsknaller". Ist schön einfach - in Schublade gesteckt, stigmatisiert - fertig, abgehakt, muss man sich nicht weiter mit beschäftigen, vor muss man sich nicht mit Argumenten auseinander setzen und braucht selber keine.

Aber mal was zum Nachdenken: sind die "Linksknaller" eigentlich schon mal auf die Idee gekommen, dass sie mit ihrem inflationären Gebrauch der "Nazikeule", mit ihrem inflationären "in die rechtsextreme Ecke stellen", das schlimmste Kapitel deutscher Geschichte marginalisieren, die Verbrechen der Nazis relativieren?
Wahrscheinlich nicht!
Sind die "Linksknaller" schon mal auf die Idee gekommen, dass sie mit ihrer Diffamierung jeglicher Kritik als "Hass", "-phobie" und "Rassismus", den öffentlichen Diskurs unterbinden, die freie Meinungsäußerung einschränken und damit (auch) demokratischen Prinzipien zuwider handeln?
Wahrscheinlich nicht!

Marmelada hat geschrieben:(05 Apr 2018, 11:55)In einem Land, in dem es Rechtsterrorismus gibt und eine rechtsextreme Partei bundesweit dritte Kraft ist, gibt es an Rechtsextremismus nicht "aufzubauschen". Im Übrigen ist Linksextemismus hier im Strang nicht das Thema. Hirte hat nichts dazu verlauten lassen.

In diesem Land gibt es genauso Linksterrorismus - das nur nebenbei!
Und zu deiner Kenntnisnahme - die AfD ist keine rechtsextreme Partei. Wäre dem so, stünde sie wie die rechtsextreme NPD - und andere rechtsextreme Gruppierungen - unter Beobachtung des Verfassungsschutz. Tut sie aber nicht!
Und nochmal - das eine Partei wie die AfD überhaupt entstehen konnte, ist der Politik von Frau Merkel zu verdanken.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Angst vor Ausländern "normal"

Beitragvon think twice » Do 5. Apr 2018, 14:29

Dark Angel hat geschrieben:(05 Apr 2018, 11:48)



Bitte nicht falsch verstehen - ich will niemanden "rausschmeißen", aber ich will, dass geltendes Recht auch entsprechend eingehalten und durchgesetzt wird und ich habe Erwartungen an die Neuankömmlinge - nämlich, dass zumindest der Wille zur Integration in unsere Gesellschaft vorliegt. Dass wir ihnen bei der Integration helfen müssen, steht dabei außer Frage.
Nur leider sehe ich bei vielen diesen Willen zur Integration nicht. That its.

Du bist ja auch garnicht in der Position, jemanden rauszuschmeissen. Deshalb solltest du realistischerweise so formulieren:
Wenn ich was zu sagen haette, dann wuerde ich wollen und erwarten, dass.....
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Re: Angst vor Ausländern "normal"

Beitragvon think twice » Do 5. Apr 2018, 14:49

Dark Angel hat geschrieben:(05 Apr 2018, 13:55)

Aber mal was zum Nachdenken: sind die "Linksknaller" eigentlich schon mal auf die Idee gekommen, dass sie mit ihrem inflationären Gebrauch der "Nazikeule", mit ihrem inflationären "in die rechtsextreme Ecke stellen", das schlimmste Kapitel deutscher Geschichte marginalisieren, die Verbrechen der Nazis relativieren?

Diese Frage hat Markus Lanz gestern Abend dem 90jaehrigen Hardy Krueger sen. gestellt. Ein Mann, der als Sohn glühender Nazis als Jugendlicher selbst verblendet war, noch im Krieg die Nazis durchschaute und seitdem den Rechtsextremismus bekämpft.
Krueger antworte gestern auf die dämliche Frage des dämlichen Lanz:
"Wir haben nach dem Krieg ein großartiges Land aufgebaut. Ich sehe gerade, wie Deutschland ein zweites Mal zerstört wird und werde mich vehement dagegen wehren."

Im Uebrigen haben im Nazideutschland die wenigsten Rechtsextremen selbst Greueltaten begangen. Die meisten waren Mitläufer, haben Propaganda verbreitet oder haben sich von Propaganda blenden lassen. Schlimmstenfalls haben sie ihren Kindern verboten, mit juedischen Kindern zu spielen oder haben dem jüdischen Nachbarn einen Stein ins Fenster geworfen. Der Rechtsextremismus fand in ihrem Kopf und ihren Worten statt.

So wie heute auch!

Kein heutiger Rechtsextremer kann sich frei sprechen!
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Re: Angst vor Ausländern "normal"

Beitragvon think twice » Do 5. Apr 2018, 14:51

Roady66 hat geschrieben:(05 Apr 2018, 15:45)

Wir könnten jeden Nich EU Bürger rausschmeißen.

Dann fang mal an. ;)
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Re: Angst vor Ausländern "normal"

Beitragvon becksham » Do 5. Apr 2018, 14:54

Roady66 hat geschrieben:(05 Apr 2018, 15:45)

...
Der Bürger steht staunend davor. Nicht bezahlte Knöllchen können wir aber mit Ersatzhaft belegen. Lächerlich irgendwie. Das macht das Fremde noch fremder.

Das versteh ich jetzt nicht. Weil "wir" was nicht hinkriegen, wird das Fremde (das ja gar nichts für das Knöllchenproblem kann) noch fremder?
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Re: Angst vor Ausländern "normal"

Beitragvon Vongole » Do 5. Apr 2018, 15:06

think twice hat geschrieben:(05 Apr 2018, 15:49)

Diese Frage hat Markus Lanz gestern Abend dem 90jaehrigen Hardy Krueger sen. gestellt. Ein Mann, der als Sohn glühender Nazis als Jugendlicher selbst verblendet war, noch im Krieg die Nazis durchschaute und seitdem den Rechtsextremismus bekämpft.
Krueger antworte gestern auf die dämliche Frage des dämlichen Lanz:
"Wir haben nach dem Krieg ein großartiges Land aufgebaut. Ich sehe gerade, wie Deutschland ein zweites Mal zerstört wird und werde mich vehement dagegen wehren."

Im Uebrigen haben im Nazideutschland die wenigsten Rechtsextremen selbst Greueltaten begangen. Die meisten waren Mitläufer, haben Propaganda verbreitet oder haben sich von Propaganda blenden lassen. Schlimmstenfalls haben sie ihren Kindern verboten, mit juedischen Kindern zu spielen oder haben dem jüdischen Nachbarn einen Stein ins Fenster geworfen. Der Rechtsextremismus fand in ihrem Kopf und ihren Worten statt.

So wie heute auch!

Kein heutiger Rechtsextremer kann sich frei sprechen!


Stammt der markierte ungeheuerliche Satz von dir oder Krüger?
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Re: Angst vor Ausländern "normal"

Beitragvon becksham » Do 5. Apr 2018, 15:09

Roady66 hat geschrieben:(05 Apr 2018, 16:03)

Du solltest nich nal über die Wirkung von Beispielen nachdenken. Der Staat bläst Lappalien auf um Staatsmacht zu zeigen. Bei wichtigen staatlichen Aufgaben Recht durchzusetzen, scheitert er. Was soll der Bürger denken. Einmal über den Staat selber. Dann über die, die den Staat in diese Bedrouille bringen.. Denke, den Rest bekommst du selber hin.

Nein, tue ich nicht. Wenn Fehler gemacht wurden, sind diese zu kritisieren. Seinen Unmut an Menschen, die diese Entscheidungen nicht getroffen haben, auszulassen, ist mir tatsächlich unverständlich.
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Re: Angst vor Ausländern "normal"

Beitragvon think twice » Do 5. Apr 2018, 15:43

Roady66 hat geschrieben:(05 Apr 2018, 16:22)

Zu kurz gesprungen.

Es wird das Individuum nicht angegangen. Es wird durch das von außen eindringende Bedrohungspotential gesehen. Das Bedrohunspotential steckt im zerfallenden System. Das Individuum von draußen ist Träger des systematischen Bedrohungspotentials. Er ist der Sündenbock.

Derjenige, der das Problem zutreffend angeht, durchsteigt das Sündenbock Syndrom. Die Bedrohung bleibt dann aber immer noch systematisch. Das führt zur Irritabilität. Schafft der Staat es nicht da zu stabilisieren, fällt das auf den eindringenden Fremden zurück.


Als Adressat der von ihm herein transportierten Bedrohung ist er dann weiter der Fremde. Deshalb wird das Fremde abgelehnt, Der Fremde als Individuum erfährt eine wesentlich differenziertere Betrachtung.

Deshalb ist das Fremde nicht immer gleich mit dem Fremden an sich.

Deine Wortwahl spricht schon für sich:

Bedrohungspotential....eindringende Fremde.....Sündenböcke....

Man man man.... :rolleyes:
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Re: Angst vor Ausländern "normal"

Beitragvon Wähler » Do 5. Apr 2018, 15:53

http://www.sueddeutsche.de/kultur/fluec ... -1.3931466
SZ 5. April 2018 "Gemeinsame Erklärung 2018" gegen eine "illegale Masseneinwanderung"
Nach wenigen Tagen hatten sich der Erklärung 2018 Unterzeichner angeschlossen. Fortan hieß sie "Gemeinsame Erklärung 2018", und die Erstunterzeichner, darunter Vera Lengsfeld, Henryk M. Broder, Frank Böckelmann, Uwe Tellkamp, Thilo Sarrazin, Matthias Matussek, gaben bekannt: "Bisher war diese Erklärung auf Autoren, Publizisten, Künstler, Wissenschaftler und andere Akademiker begrenzt. Mit dem 2018. Unterzeichner schließen wir die Liste - und öffnen sie auf vielfachen Wunsch für alle."

Die Unterzeichner der "Gemeinsamen Erklärung 2018" versammeln sich hinter der Petition an den Deutschen Bundestag, die zweierlei verlangt. Erstens, "dass die von Recht und Verfassung vorgesehene Kontrolle der Grenzen gegen das illegale Betreten des deutschen Staatsgebietes wiederhergestellt wird". Und zweitens die Einsetzung einer Kommission, die der Bundesregierung Vorschläge unterbreiten soll, "wie der durch die schrankenlose Migration eingetretene Kontrollverlust im Inneren des Landes beendet werden und wirksame Hilfe für die tatsächlich von politischer Verfolgung und Krieg Bedrohten organisiert werden kann und wo dies idealerweise geschehen sollte".

Angst scheint auch in empirischen Umfragen ein ziemlich wabbeliger Begriff zu sein. Da ist doch diese rationale Dialektik geradezu handfest dagegen, zumal auch noch Ross und Reiter genannt werden.;)
Zeitungstexte bei Genios mit Bibliotheksausweis kostenlos: https://www.wiso-net.de/login?targetUrl=%2Fdosearch (Zugang auch bundesweit)
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Re: Angst vor Ausländern "normal"

Beitragvon Unité 1 » Do 5. Apr 2018, 15:56

Roady66 hat geschrieben:(05 Apr 2018, 16:22)

Zu kurz gesprungen.

Es wird das Individuum nicht angegangen. Es wird durch das von außen eindringende Bedrohungspotential gesehen.
Entmenschlichung ist definitiv so normal (im Sinne von Verbreitung), wie es es nicht ist (im Sinne angemessenem Verhalten). Natürlich wird das Individuum angegangen, wenn ein Übergriff stattfindet. Immer. Auch, wenn nur eine Projektionsleistung als Motivation fungiert. Echt!

Mal abgesehen davon, dass fremdenfeindliche Schläger meist lediglich fremdenfeindliche Schläger sind.

Das Bedrohunspotential steckt im zerfallenden System. Das Individuum von draußen ist Träger des systematischen Bedrohungspotentials. Er ist der Sündenbock.
Sortiere doch mal deine Gedanken. Fremde können keine Träger eines Bedrohungspotentials sein, dass auf ein zerfallendes System zurückgehe - zum Sündenbock können sie allerdings schon gemacht werden. Die Diagnose, das "System" zerfalle (welches eigentlich?), weil zu wenig abgeschoben oder Knöllchen verteilt werden, scheint mir auch ein wenig abgehoben zu sein. Im Gegenteil spricht ja beides für die rigide Einhaltung von Rechtsvorschriften. Wenn du der Meinung bist, das sei Anzeichen eines Verfalls, dann ist das aber arg begründungsbedürftig.

Derjenige, der das Problem zutreffend angeht, durchsteigt das Sündenbock Syndrom. Die Bedrohung bleibt dann aber immer noch systematisch. Das führt zur Irritabilität. Schafft der Staat es nicht da zu stabilisieren, fällt das auf den eindringenden Fremden zurück.
Dem steht das Bild unmündiger Bürger Pate. Tatsächlich besteht kein Automatismus, Unzufriedenheit auf der Sache fernstehende zu projizieren - es ist Aufgabe des Menschseins, sich und seine Einstellungen zu reflektieren. Dem Irrationalismus sollte kein Vorschub geleistet werden. N


Als Adressat der von ihm herein transportierten Bedrohung ist er dann weiter der Fremde. Deshalb wird das Fremde abgelehnt, Der Fremde als Individuum erfährt eine wesentlich differenziertere Betrachtung.

Deshalb ist das Fremde nicht immer gleich mit dem Fremden an sich.

Putzigerweise wird Fremder mit Ausländer gleichgesetzt und eine grundverschiedene Andersartigkeit angenommen. Dabei sind Zugezogene jeglicher Art fremd. Nachbarn sind es bis zum Moment der Kommunikation. Usw. Wobei das nur dann zutrifft, wenn wenn Anderes und Fremdes synonym gesetzt wird. Fremde als Andere zu betrachten, die erst nach Kontakt potentiell zu Fremden werden können (z.B. durch komplett divergierende Lebensvorstellungen), scheint mir weit mehr "normal" zu sein. (Hier wieder im Sinne von angemessen)
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Re: Angst vor Ausländern "normal"

Beitragvon think twice » Do 5. Apr 2018, 15:58

Roady66 hat geschrieben:(05 Apr 2018, 16:55)

Ich glaube, viele Einträge hier überfordern dich. Du kannst die Begrifflichkeiten nicht richtig (be)nutzen. Interpretierst Falsches hinein ( wegen der falschen Nutzung).

Unterstellst dann mit deinem Horizont betrachtet nur Missliches . Mach dich schlau ( z.B. Sündenbock, Bedrohungspotential ) oder halt dich raus.

Wenn einer vom Bedrohungspotential eindringender Fremder faselt, gibt es nichts zu interpretieren. Das ist eindeutig. Ihr glaubt wohl, ihr könnte alle mit eurem pseudo-intelligenten Gesabbel verarschen.
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Re: Angst vor Ausländern "normal"

Beitragvon Wähler » Do 5. Apr 2018, 16:25

Wähler hat geschrieben:(05 Apr 2018, 16:53)
http://www.sueddeutsche.de/kultur/fluec ... -1.3931466
SZ 5. April 2018 "Gemeinsame Erklärung 2018" gegen eine "illegale Masseneinwanderung"
Angst scheint auch in empirischen Umfragen ein ziemlich wabbeliger Begriff zu sein. Da ist doch diese rationale Dialektik geradezu handfest dagegen, zumal auch noch Ross und Reiter genannt werden.;)

Roady66 hat geschrieben:(05 Apr 2018, 17:00)
Wo steht da was von Angst. Die, die die Erklärung vergast haben, haben die sicher nucht. Die gaben ein Anliegen. Ein gutes, denn es ist tatsächlich so, dass es ein Anliegen des Bürgers ist in einem Rechtsstaat zu leben, der Recht nach dem verfassungsgemäßen Auftrag anwendet. Der Fall Amri und die zerbrlseknde Gerichtsbarkeit in Sachen Asyl zeigen aber die Grenzen dessen auf, was unser Rechtsstaat zu leisten im Stande ist.
Deshalb solte sich der Staat auf das zurückziehen, was ihm als gesichertes Gelände bekannt ist. Nkcht was Gutmeinende im aufdrücken wollen.

Von Angst vor Ausländern allgemein ist die Rede in diesem Thread. Eine politische Kampagne zur deutschen Flüchtlingspolitik spricht von "Kontrollverlust". Du sprichst von "gesichertem Gelände". Konkreter fände ich es, über den Gesetzesentwurf zur Familienzusammenführung von subsidiär anerkannten Flüchtlingen und eine Verhinderung von Einwanderung in die Sozialsysteme zu reden. Da geht es um konkrete Zahlen und Rechtsverfahren gemäß dem deutschen Aufenthaltsgesetz, welches hoffentlich zu einem Einwanderungsgesetz ausgebaut wird.
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Re: Angst vor Ausländern "normal"

Beitragvon H2O » Do 5. Apr 2018, 17:08

Wähler hat geschrieben:(05 Apr 2018, 17:25)

Von Angst vor Ausländern allgemein ist die Rede in diesem Thread. Eine politische Kampagne zur deutschen Flüchtlingspolitik spricht von "Kontrollverlust". Du sprichst von "gesichertem Gelände". Konkreter fände ich es, über den Gesetzesentwurf zur Familienzusammenführung von subsidiär anerkannten Flüchtlingen und eine Verhinderung von Einwanderung in die Sozialsysteme zu reden. Da geht es um konkrete Zahlen und Rechtsverfahren gemäß dem deutschen Aufenthaltsgesetz, welches hoffentlich zu einem Einwanderungsgesetz ausgebaut wird.


Das wäre die Erweiterung dieses Strangs, nun auf den Familiennachzug gerichtet. Ich meine, daß man damit den zweiten Schritt vor dem ersten macht.

Ich kann verstehen, daß als Spätfolge der Industrialisierung die Ballungszentren sehr schnell wachsen, und daß es fast gar nicht möglich ist, dort ausreichend und sozialverträglich Wohnraum zu schaffen für die, die dorthin nach ziehen. So ist inzwischen von Sonderprogrammen für das notwendige Dienstleistungspersonal (Polizeibeamte, Krankenpfleger...) die Rede, weil die sich den vorhandenen Wohnraum nicht mehr leisten können. Der Zuzug von Flüchtlingen räumt diesen Bedürftigen aber Vorrang ein... die wohnen schließlich gar nicht, sondern hausen in Behelfsheimen.

Das ist der ideale Nährboden für mächtigen Ärger in der eingeborenen Bevölkerung. Stellen Sie sich einen jungen Ingenieur vor, der in einem Ballungsgebiet eine interessante Aufgabe übernimmt, und der seine Familie nachziehen lassen möchte. Eine "bezahlbare" Wohnung ist nicht zu haben; wenn Wohnungen frisch entstehen, dann sind sie amtlich reserviert für Flüchtlinge. Und arbeiten will dieser Ingenieur ja auch noch, und seine Probezeit bestehen, und nicht ganztags hinter Wohnraum her forschen.

Das war vor 50 Jahren schon nicht anders. Ich hatte mich seinerzeit erst zu einem Arbeitsvertrag entschlossen, als ich eine Wohnung für meine Familie in vertretbarer Nähe zum Arbeitsplatz gefunden hatte. Bei einem späteren Stellenwechsel war das nicht möglich... und da saß die Familie am alten Wohnort und ich mußte fast ein Jahr nach einer passenden Wohnung suchen. Damals gab es keine Flüchtlinge; aber ich glaube, daß ich ziemlich ärgerlich geworden wäre, wenn mehrfach ein Mietvertrag nicht zustande gekommen wäre, weil andere noch ärmer dran waren.

Und jetzt kommt im Osten die Sache mit "mehrfach gebrochenen Arbeitsgeschichten" dazu, wo blühende Landschaften in Aussicht gestellt worden waren, und das was dann blüht, sind immer wieder Zuwanderer und Zuwendungen dafür. Wer die Wahl und Fähigkeit hat, der geht dann eben dorthin, wo es ihm besser geht; aber wer diese Wahl und Fähigkeit nicht hat, der wird sauer. Das erleben wir doch jetzt.
Zuletzt geändert von H2O am Do 5. Apr 2018, 17:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Angst vor Ausländern "normal"

Beitragvon Wähler » Do 5. Apr 2018, 17:10

Wähler hat geschrieben:(05 Apr 2018, 17:25)
Von Angst vor Ausländern allgemein ist die Rede in diesem Thread. Eine politische Kampagne zur deutschen Flüchtlingspolitik spricht von "Kontrollverlust". Du sprichst von "gesichertem Gelände". Konkreter fände ich es, über den Gesetzesentwurf zur Familienzusammenführung von subsidiär anerkannten Flüchtlingen und eine Verhinderung von Einwanderung in die Sozialsysteme zu reden. Da geht es um konkrete Zahlen und Rechtsverfahren gemäß dem deutschen Aufenthaltsgesetz, welches hoffentlich zu einem Einwanderungsgesetz ausgebaut wird.

Roady66 hat geschrieben:(05 Apr 2018, 17:50)
Wir hatten gesichertes Gelände. " Dublindiktum", Flüchtlingskonvention der UN, die die Nachbarstaaten der Krisenländer verpflichtet und unterstützt. Nicht Deutschland. Haben wir blauäugig verlassen das gesicherte Gelände. Eine Pastorentochter hatte die Bedeutung von Moral und Ethik in Gänze nicht mehr so präsent.
Jetzt haben wir überforderte Verwaltungen, Gericht, Polizeiapparat und aufmüpfige Bürger. Je nach Sicht auf die Dinge kann einer berechtigterweise den Verlust von Kontrolle begründen. Wir ackern an Verbesserungen. Das Problem wird bleiben und der Bürger bleibt aufmüpfig, einige verdrossen. Ein Achtel verfällt in Paniik.

Es bringt aber nichts, nur unterschiedliche Analysen nebeneinander stehen zu lassen oder als Petition dem Bundestag zukommen zu lassen. Im Bundestag muss eine mehrheitsfähige Flüchtlingspolitik in neue Gesetze gegossen werden. Da sollten sich Regierung und Opposition mit Gegen- oder Ergänzungsvorschlagen in den Gesetzgebungsprozess einbringen.
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Re: Angst vor Ausländern "normal"

Beitragvon H2O » Do 5. Apr 2018, 17:20

Wähler hat geschrieben:(05 Apr 2018, 18:10)

Es bringt aber nichts, nur unterschiedliche Analysen nebeneinander stehen zu lassen oder als Petition dem Bundestag zukommen zu lassen. Im Bundestag muss eine mehrheitsfähige Flüchtlingspolitik in neue Gesetze gegossen werden. Da sollten sich Regierung und Opposition mit Gegen- oder Ergänzungsvorschlagen in den Gesetzgebungsprozess einbringen.


Sie sehen aber nicht, daß eine wahlberechtigte Bevölkerung nicht mehr mitspielen will, sondern sich im wörtlichen Sinne Alternativen sucht, von denen sie sich öffentliche Sicherheit und Berücksichtigung auch ihrer Interessen erhoffen. Ich bin davon überzeugt, daß, wenn der Bundestag sich mehrheitsfähig in seiner jetzigen Zusammensetzung so entscheidet, wie das in öffentlichen Verlautbarungen im Rundfunk ankommt, sich diese Mehrheiten im Bundestag, in Bundesländern, in Kommunen, ganz rasch ändern werden. Dann wird etliche unserer politischen Führungskräfte "die volle Härte des demokratischen Wählerurteils" treffen. Alles andere wäre wohl auch ziemliche Michelei mit Zipfelmütze über Augen und Ohren.
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Re: Angst vor Ausländern "normal"

Beitragvon Dark Angel » Do 5. Apr 2018, 17:30

think twice hat geschrieben:(05 Apr 2018, 15:29)

Du bist ja auch garnicht in der Position, jemanden rauszuschmeissen. Deshalb solltest du realistischerweise so formulieren:
Wenn ich was zu sagen haette, dann wuerde ich wollen und erwarten, dass.....

Wir leben in einer Demokratie - in einem freien Land und in einer solchen/einem solchen habe ich - als freier, mündiger Bürger - etwas zu sagen. Ich habe nämlich das Recht auf freie Meinungsäußerung!
Und ich würde nicht erwarten, sondern ich erwarte ...!
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Angst vor Ausländern "normal"

Beitragvon Wähler » Do 5. Apr 2018, 17:35

Wähler hat geschrieben:(05 Apr 2018, 18:10)
Es bringt aber nichts, nur unterschiedliche Analysen nebeneinander stehen zu lassen oder als Petition dem Bundestag zukommen zu lassen. Im Bundestag muss eine mehrheitsfähige Flüchtlingspolitik in neue Gesetze gegossen werden. Da sollten sich Regierung und Opposition mit Gegen- oder Ergänzungsvorschlagen in den Gesetzgebungsprozess einbringen.

H2O hat geschrieben:(05 Apr 2018, 18:20)
Sie sehen aber nicht, daß eine wahlberechtigte Bevölkerung nicht mehr mitspielen will, sondern sich im wörtlichen Sinne Alternativen sucht, von denen sie sich öffentliche Sicherheit und Berücksichtigung auch ihrer Interessen erhoffen. Ich bin davon überzeugt, daß, wenn der Bundestag sich mehrheitsfähig in seiner jetzigen Zusammensetzung so entscheidet, wie das in öffentlichen Verlautbarungen im Rundfunk ankommt, sich diese Mehrheiten im Bundestag, in Bundesländern, in Kommunen, ganz rasch ändern werden. Dann wird etliche unserer politischen Führungskräfte "die volle Härte des demokratischen Wählerurteils" treffen. Alles andere wäre wohl auch ziemliche Michelei mit Zipfelmütze über Augen und Ohren.

Die Diskussion gehört ins gewählte Parlament und sollte dort hart geführt werden. Vom weiteren Schielen auf Meinungsumfragen und Stimmungen in der Bevölkerung kann ich nur abraten. Wenn die Gegenseite die demokratische Mehrheit im Parlament erringen sollte, wäre das dann auch im Sinn der Demokratie, sowie mit Trump in Amerika. Vor lauter politischer Korrektheit nicht regieren zu wollen, machte die Bevölkerung nur noch ängstlicher und verdrossener.
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Re: Angst vor Ausländern "normal"

Beitragvon H2O » Do 5. Apr 2018, 17:54

Wähler hat geschrieben:(05 Apr 2018, 18:35)

Die Diskussion gehört ins gewählte Parlament und sollte dort hart geführt werden. Vom weiteren Schielen auf Meinungsumfragen und Stimmungen in der Bevölkerung kann ich nur abraten. Wenn die Gegenseite die demokratische Mehrheit im Parlament erringen sollte, wäre das dann auch im Sinn der Demokratie, sowie mit Trump in Amerika. Vor lauter politischer Korrektheit nicht regieren zu wollen, machte die Bevölkerung nur noch ängstlicher.


Das ist in Ordnung so; nur spielt das Flüchtlingsthema... für mich wirklich überraschend... erneut eine ganz beherrschende Rolle. Nur eben nicht in den Wahlprogrammen der politischen Parteien. Der Wähler hat sich also für eine Volksvertretung entschieden, mit deren Vorgaben "Gerechtigkeit" und "Ordnung" er so weit einverstanden war, und nun läßt sich die Volksvertretung über völlig andere Themen aus und will Entscheidungen treffen, die mit dem Wahlvolk in keiner Weise abgestimmt waren.

Kein Wunder, daß die Menschen nach den unerwarteten Zumutungen der riesigen Zuwanderungswelle sich erneut hinter das Licht geführt fühlen. So etwas kann nicht gut ausgehen. Wenn ein sehr großer Teil (waren es 70.000?) der Zuwanderer nicht abgeschoben werden kann, etliche davon mäßig bis unerträglich straffällig, obwohl er keine Aufenthaltsberechtigung hat. Wenn nun die Rede davon ist, daß monatlich 1.000 Zuwanderer nachziehen sollen, um der Mitmenschlichkeit willen, dann fragt sich der deutsche Wähler bestimmt, wo denn die Mitmenschlichkeit mit seinen Anliegen Ordnung und Sicherheit im öffentlichen Raum, in diesem Zusammenhang bleibt.

Leider ist also die Sache mit der Volksvertretung in solchen Fragen mit dieser Vorgeschichte gar nicht so einfach. Mir fällt dazu nichts anderes ein, als die Forderung, erst einmal die liegen gebliebenen Versprechungen in die Tat um zu setzen, und erst danach mit neuen Zumutungen zu beginnen.
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Re: Angst vor Ausländern "normal"

Beitragvon think twice » Do 5. Apr 2018, 18:23

Dark Angel hat geschrieben:(05 Apr 2018, 18:30)

Wir leben in einer Demokratie - in einem freien Land und in einer solchen/einem solchen habe ich - als freier, mündiger Bürger - etwas zu sagen. Ich habe nämlich das Recht auf freie Meinungsäußerung!
Und ich würde nicht erwarten, sondern ich erwarte ...!

Na gut, dann konkretisiere ich : Du kannst selbstverständlich alles sagen und vieles erwarten...nur nicht, dass sich jemand nach deinen Erwartungen richtet. :D
#ausgehetzt - Danke München!

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