Angst vor Ausländern "normal"

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think twice
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Re: Angst vor Ausländern "normal"

Beitragvon think twice » Do 5. Apr 2018, 18:29

H2O hat geschrieben:(05 Apr 2018, 18:08)


Damals gab es keine Flüchtlinge; aber ich glaube, daß ich ziemlich ärgerlich geworden wäre, wenn mehrfach ein Mietvertrag nicht zustande gekommen wäre, weil andere noch ärmer dran waren.


Heute kommen Mietverträge nicht zustande, weil andere keine Hunde, keine Kinder haben oder Doppelverdiener sind. Das ist noch aergerlicher.
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Dark Angel
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Re: Angst vor Ausländern "normal"

Beitragvon Dark Angel » Do 5. Apr 2018, 18:29

Wähler hat geschrieben:(05 Apr 2018, 18:35)

Die Diskussion gehört ins gewählte Parlament und sollte dort hart geführt werden. Vom weiteren Schielen auf Meinungsumfragen und Stimmungen in der Bevölkerung kann ich nur abraten. Wenn die Gegenseite die demokratische Mehrheit im Parlament erringen sollte, wäre das dann auch im Sinn der Demokratie, sowie mit Trump in Amerika. Vor lauter politischer Korrektheit nicht regieren zu wollen, machte die Bevölkerung nur noch ängstlicher und verdrossener.

Genau das ist doch das Problem, dass sich gewähltes Parlament und Regierung nicht um die Stimmung in der Bevölkerung kümmern, dass sie wenig Interesse für die Belange des Souveräns zeigen.
Genau das ist doch das Problem, warum sich der Souverän nach Alternativen umsieht und das obwohl vielen bewusst ist, dass diese "Alternative" auch keine praktikablen Lösungen anzubieten hat, weil der Souverän mit dieser "Alternativentscheidung" signaliert "wir wollen kein weiter so".
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Re: Angst vor Ausländern "normal"

Beitragvon think twice » Do 5. Apr 2018, 18:39

Dark Angel hat geschrieben:(05 Apr 2018, 19:29)

Genau das ist doch das Problem, dass sich gewähltes Parlament und Regierung nicht um die Stimmung in der Bevölkerung kümmern, dass sie wenig Interesse für die Belange des Souveräns zeigen.
Genau das ist doch das Problem, warum sich der Souverän nach Alternativen umsieht und das obwohl vielen bewusst ist, dass diese "Alternative" auch keine praktikablen Lösungen anzubieten hat, weil der Souverän mit dieser "Alternativentscheidung" signaliert "wir wollen kein weiter so".

Wir wollen mal festhalten, dass sich 86% des Souveräns nicht nach Alternativen umsehen, sondern etablierte Parteien waehlen.
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Re: Angst vor Ausländern "normal"

Beitragvon Dark Angel » Do 5. Apr 2018, 18:41

think twice hat geschrieben:(05 Apr 2018, 19:23)

Na gut, dann konkretisiere ich : Du kannst selbstverständlich alles sagen und vieles erwarten...nur nicht, dass sich jemand nach deinen Erwartungen richtet. :D

Zufällig sind meine Erwartungen, die Erwartungen der Bevölkerungsmehrheit. Die Erfüllung dieser Erwartungen sollte eigentlich für alle die hier (dauerhaft) leben wollen, eine Selbstverständlichkeit sein.
Von jemandem der (dauerhaft) hier leben will, erwarte ich den Willen zur Integration und Integration erschöpft sich für mich eben nicht im bloßen Erlernen der Sprache, schon gar nicht in Alimentierung und Unterbringung.
Zur Integration gehört für mich ebenso, die Anerkennung unserer normativen Regeln (Gesetze) und informellen Regeln (Anerkennung unseres Wertesystems) sowie Toleranz gegenüber unserer Lebensführung.
Und vom Staat erwarte ich, dass er die innere Sicherheit garantiert, dass ich jederzeit überall hin gehen kann, ohne Übergriffe befürchten zu müssen oder mich anpöbeln lassen muss. Das ist zur Zeit nicht gewährleistet.
Und es findet auch keine Integration statt, weil bei großen Teilen der Zuwanderer gar kein Wille zur Integration vorhanden ist.
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Re: Angst vor Ausländern "normal"

Beitragvon Troh.Klaus » Do 5. Apr 2018, 18:42

Dark Angel hat geschrieben:(05 Apr 2018, 19:29)
Genau das ist doch das Problem, dass sich gewähltes Parlament und Regierung nicht um die Stimmung in der Bevölkerung kümmern, dass sie wenig Interesse für die Belange des Souveräns zeigen.
Genau das ist doch das Problem, warum sich der Souverän nach Alternativen umsieht und das obwohl vielen bewusst ist, dass diese "Alternative" auch keine praktikablen Lösungen anzubieten hat, weil der Souverän mit dieser "Alternativentscheidung" signaliert "wir wollen kein weiter so".

Das ist aber blöd für den Souverän. Die Einen wollen nicht, die Andern können nicht.
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Re: Angst vor Ausländern "normal"

Beitragvon Dark Angel » Do 5. Apr 2018, 18:46

think twice hat geschrieben:(05 Apr 2018, 19:39)

Wir wollen mal festhalten, dass sich 86% des Souveräns nicht nach Alternativen umsehen, sondern etablierte Parteien waehlen.

Du unterschlägst mal eben 10% der Wähler, die sich ebenso gegen ein "weiter so" entschieden haben!
Du unterschlägst die FDP als Alterntive! Die FDP war im letzten Bundestag (2013 bis 2017) nicht vertreten!
Umfragen zufolge sind 75% des Souveräns mit der Politik der kleinen GroKo nicht einverstanden - und zwar unabhängig davon, welche Partei gewählt wurde.
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Re: Angst vor Ausländern "normal"

Beitragvon PeterK » Do 5. Apr 2018, 18:53

Dark Angel hat geschrieben:(05 Apr 2018, 19:29)
Genau das ist doch das Problem, dass sich gewähltes Parlament und Regierung nicht um die Stimmung in der Bevölkerung kümmern ...

Ich meine - und dem widersprechen vermutlich viele -, dass das Gegenteil der Fall sei. Ich wünsche mir Politiker, die ihre eigenen Ideen und Vorschläge zur Wahl stellen (und im Falle ihrer Wahl auch durchsetzen), ohne dem Volk täglich "aufs Maul zu schauen" bzw. sich an Umfragen zu orientieren.
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Re: Angst vor Ausländern "normal"

Beitragvon H2O » Do 5. Apr 2018, 18:59

think twice hat geschrieben:(05 Apr 2018, 19:29)

Heute kommen Mietverträge nicht zustande, weil andere keine Hunde, keine Kinder haben oder Doppelverdiener sind. Das ist noch aergerlicher.


Tja, das ist eben unser eigener verzerrter Wettbewerb. Ärgerlich genug. Und dann geht die Sache über die soziale Schiene "Gerechtigkeit" auch in die Politik.

Wenn der Wettbewerb "von draußen hereingeholt" wird, dann kocht die Volksseele mit Sicherheit. Eigentlich doch zu begreifen, oder?
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Re: Angst vor Ausländern "normal"

Beitragvon H2O » Do 5. Apr 2018, 19:10

PeterK hat geschrieben:(05 Apr 2018, 19:53)

Ich meine - und dem widersprechen vermutlich viele -, dass das Gegenteil der Fall sei. Ich wünsche mir Politiker, die ihre eigenen Ideen und Vorschläge zur Wahl stellen (und im Falle ihrer Wahl auch durchsetzen), ohne dem Volk täglich "aufs Maul zu schauen" bzw. sich an Umfragen zu orientieren.


Das ist in Idealfall auch genau so. Nur sind Politiker leider doch Menschen, die auf sicheren Listenplätzen in Parlamente gewählt werden wollen, als weniger bekannte Politiker (bei 700!) wieder mit am großen Rad drehen möchten nach den kommenden Wahlen. Und dann haben Sie ein Parlament wie unseres, und nicht das Parlament, das Ihnen vorschwebt.

Deshalb finde ich das französische Wahlrecht mit zwei Wahlgängen und Stichwahl auch eher geeignet zur Auswahl von Politikern für das Parlament als unser viele gerechteres Verhältniswahlrecht mit Überhangmandaten und Ausgleichsmandaten. Da weiß niemand, wer am Ende im Parlament wessen Interessen vertreten wird.
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Re: Angst vor Ausländern "normal"

Beitragvon H2O » Do 5. Apr 2018, 19:59

Dark Angel hat geschrieben:(05 Apr 2018, 19:41)

Zufällig sind meine Erwartungen, die Erwartungen der Bevölkerungsmehrheit. Die Erfüllung dieser Erwartungen sollte eigentlich für alle die hier (dauerhaft) leben wollen, eine Selbstverständlichkeit sein.
Von jemandem der (dauerhaft) hier leben will, erwarte ich den Willen zur Integration und Integration erschöpft sich für mich eben nicht im bloßen Erlernen der Sprache, schon gar nicht in Alimentierung und Unterbringung.
Zur Integration gehört für mich ebenso, die Anerkennung unserer normativen Regeln (Gesetze) und informellen Regeln (Anerkennung unseres Wertesystems) sowie Toleranz gegenüber unserer Lebensführung.
Und vom Staat erwarte ich, dass er die innere Sicherheit garantiert, dass ich jederzeit überall hin gehen kann, ohne Übergriffe befürchten zu müssen oder mich anpöbeln lassen muss. Das ist zur Zeit nicht gewährleistet.
Und es findet auch keine Integration statt, weil bei großen Teilen der Zuwanderer gar kein Wille zur Integration vorhanden ist.


Aus meiner Sicht haben Sie das Selbstverständliche ausgesprochen. Merkwürdig doch, daß man solche Erwartungen überhaupt schriftlich niederlegen muß!

Mit Ihrem letzten Satz habe ich schon einige Schwierigkeiten, weil ich ohne Zahlenwert nicht fassen kann, was "große Teile der Zuwanderer" sind. Aber immerhin fallen etliche davon wirklich auf, auch in meiner nordwestdeutschen Großstadt.
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Re: Angst vor Ausländern "normal"

Beitragvon PeterK » Do 5. Apr 2018, 20:01

Dark Angel hat geschrieben:(05 Apr 2018, 10:57)
Naja wenn anfängliche Skepsis, Misstrauen und ggf auch Ablehnung des Fremden/Unbekannten nicht normals sein sollen, dann liegen Evolutions- und Verhaltensbiologen, deiner Meinung nach falsch. Da aber allgemeiner Konsens, unter Naturwissenschaftlern herrscht, liegen ganz offensichtlich die Sozialkonstruktivisten und Vertreter der Political Correctness (die ohnehin mit Naturwissenschaftlern und deren Erkenntnissen auf "Kriegsfuß" stehen) falsch.

Ich bezog mich auf:
Dark Angel hat geschrieben:(04 Apr 2018, 17:30)
Ich lächle niemanden an, den ich nicht kenne ...

Wenn dem so wäre, wäre es traurig.
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Re: Angst vor Ausländern "normal"

Beitragvon Unité 1 » Do 5. Apr 2018, 20:06

Roady66 hat geschrieben:(05 Apr 2018, 17:09)

Der erste Begriff ist schon falsch in der Debatte. Entmenschlichung findet eben nicht statt. Weder in der humanen Sicht moch in der systematischen. Er passt nicht. Einmal weil jeder immer auch das "System " repräsentiert, das ihm anhängt oder dem er sich zugehörig fühlt.
Sag ich ja, eine Projektionsleistung, die anstelle des konkreten Individuums ein abstraktes Sie, verkörpert durch das Individuum, ausmacht. Das ist Entmenschlichung - besonders in deinem Beispiel (es werde nicht das Individuum als solcher, sondern als Träger eines (vermeintlichen) Bedrohungspotentials angegangen).
Entmenschlichung ist die reziproke Form der Systemnutzung. Das System geht das Individuum an. Das ist z. B. Kennteichen des Nazitums.
Das ist leider unverständlich. Echt.

Ich wünsche mir eine schärfere Trennung der Dinge von dir. Ansonsten sind wir nicht weit von einander. Streit um dunkel- oder hellgrün

Das ist eine interessante Auffassung dafür, dass ich dir auf mehreren Ebenen widersprochen habe. Wenn du das tatsächlich ähnlich siehst, solltest du dringend deutlicher schreiben.
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Re: Angst vor Ausländern "normal"

Beitragvon H2O » Do 5. Apr 2018, 20:09

PeterK hat geschrieben:(05 Apr 2018, 21:01)

Ich bezog mich auf:

Wenn dem so wäre, wäre es traurig.


Vielleicht ein sprachliches Mißverständnis. Ein freundliches Gesicht zeigen heißt nicht unbedingt lächeln. Ich kann zumindest auch eine eiserne Miene aufsetzen, wenn mir etwas nicht paßt, und lächeln, wenn ich etwas nett finde. Letzteres grundsätzlich bei gut erzogenen Haustieren und Kindern.
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Re: Angst vor Ausländern "normal"

Beitragvon Marmelada » Do 5. Apr 2018, 20:29

Dark Angel hat geschrieben:(05 Apr 2018, 13:55)

ja habe ich!
Tja - wie kommt er wohl darauf? Hat er vielleicht Übergriffe auf Flüchtlinge in Ost UND West gemeint?
Ist ja kein Alleinstellungsmerkmal im Osten - gelle!
Es ist Deutschland hier. Der Ostbeauftragte spricht über den Osten. Er zieht die Linie "Zurückhaltung" - "Ablehnung" - "Übergriffe".

Sollte er beim letzten Teil "Übergriffe" auf Ost und West umgeschwenkt sein, müsste man sich noch eine nette Erklärung einfallen lassen wie zu den ersten beiden. (Ich ahne schon, welche es sein wird...)

http://www.migazin.de/2018/04/03/ostbea ... m=facebook
„Es ist ein Stück weit normal, dass man auf Fremdes erstmal zurückhaltend oder gar ablehnend reagiert“, sagte Hirte.
Im südwestdeutschen Raum, wo ich sozialisiert wurde, gilt pauschal ablehnende Reaktion nicht als normal, sondern als unhöflich.

Na dann denk mal scharf nach!
Ich bin bereits zu einem Schluss gekommen. Und selbst?

Nochmal: Wie groß ist denn der "wütende Mob", der sein Unwesen treibt?
Und wieder mal typisch für Linke - jeder, der in irgend einer Art und Weise unzufrieden ist und das auch zum Ausdruck bringt, ist "Rechtsknaller". Ist schön einfach - in Schublade gesteckt, stigmatisiert - fertig, abgehakt, muss man sich nicht weiter mit beschäftigen, vor muss man sich nicht mit Argumenten auseinander setzen und braucht selber keine.
Gekreische wie "WER DEUTSCHLAND NICHT LIEBT, SOLL DEUTSCHLAND VERLASSEN!!!!" oder "MERKEL, du F****!!!!" ist für mich kein Argument. Das kannst du typisch links finden wie du lustig bist.

http://www.migazin.de/2018/04/03/ostbea ... m=facebook
und es gebe inzwischen überdurchschnittlich viele junge Männer im Stadtbild.
Apropos: Einen der Kulturschocks meines Lebens hatte ich im Osten in den frühen Neunzigern. Da waren überdurchschnittlich viele Glatzen unterwegs. Meine Ablehnung habe ich nicht gezeigt, weniger aus Höflichkeit, sondern aus blanker Angst nicht.
Zuletzt geändert von Marmelada am Do 5. Apr 2018, 20:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Angst vor Ausländern "normal"

Beitragvon Eulenwoelfchen » Fr 6. Apr 2018, 02:22

Dark Angel hat geschrieben:(05 Apr 2018, 11:48)

Es geht weder darum Art 16a GG noch die Genfer Konvention in die Tonne zu kloppen, sondern um den Kontrollverlust des Staates infolge des Merkelschen Alleingangs. Sie hatte keine demokratische Legitimation für ihre Entscheidung - darum geht es.
Es geht auch nicht darum Menschen im Mittelmeer ersaufen zu lassen. Für Menschen in Seenot gilt die internationale Seerechtskonvention und die besagt nicht, dass diese Menschen an ihren Wunschort zu bringen sind.


Es ist, gelinde gesagt, sehr verzerrt und faktisch falsch, eine solche Behauptung (im Zitat blau gefettet) aufzustellen. Da darf man sich tatsächlich fragen, welche Hintergedanken hier eine Rolle spiel(t)en?

Im Grundgesetz ist die Richtlinienkompetenz eines Bundeskanzlers/in festgelegt. Deshalb ist hier der Übersichtlichkeit und Einfachheit halber - nur eine kurze, zusammenfassende Darstellung der DEMOKRATISCHEN LEGITIMIERUNG eines Bundeskanzlers/in aus Wikipedia einkopiert, um diese falsche Behauptung (blau hervorgehoben im obigen Zitat) mit Fakten zu belegen. Unabhängig davon, ob einige Rechtsgelehrte diese Faktenlage als nicht gültig oder nicht mehr zeitgemäß in Bezug auf unsere parlamentarische Demokratie interpretieren oder ansehen. Diese Legitimierung durch die Richtlinienkompetenz ist dennoch (grundgesetzliche) Tatsache und GELTENDES Recht nach dem Grundgesetz:



Zitatanfang
Grundgesetz Art. 65
Die Richtlinienkompetenz des Bundeskanzlers ist in Art. 65 S. 1 des Grundgesetzes (GG) geregelt. Sie stärkt die Stellung des Bundeskanzlers im politischen System der Bundesrepublik. Eine fast gleichlautende Vorschrift enthielt bereits Art. 56 S. 1 der Weimarer Reichsverfassung.

Richtlinien bedeuten in diesem Zusammenhang Grundlinien der Regierungspolitik (festzulegen). Also die allgemeine politische Ausrichtung, nicht dagegen jedes Detail der Regierungspolitik, da nach Art. 65 S. 2 GG jeder Bundesminister nach dem Ressortprinzip seinen Geschäftsbereich selbständig und eigenverantwortlich, aber innerhalb dieser Richtlinien leitet. Allerdings können auch Einzelfragen für die politische Ausrichtung wesentlich und dann Gegenstand von Richtlinien sein. Einer besonderen Form bedarf die Richtliniensetzung nicht. Sind mehrere Bundesministerien von einer Angelegenheit betroffen, so entscheiden Bundeskanzler und Bundesminister nach dem Kollegialprinzip gemeinsam, sofern der Bundeskanzler nicht von der ihm gegebenenfalls zustehenden Richtlinienkompetenz Gebrauch macht.
(Quelle: Wikipedia)
ZItatende



Es geht hier nicht um Schiffsflüchtlinge, sondern jene Situation und zehntausende Flüchtlinge, denen Ungarn und Österreich in einem reinen Akt der Humanität dieses universale Grundrecht verwehrten. Jene Zuflucht, die auch Maria und Josef suchten, hat ihnen die Kanzlerin als politischen Akt der Nächstenliebe schnell und ohne langwierigen Bürokratismus auch kraft der ihr zustehenden Richtlinienkompetenz gewährt. Sozusagen den von Ihnen so herzlich geforderten Bürokratismus und Protokollwahn in einer akuten Situation - von Not und schnell benötigter Hilfe - hinten angestellt. Das stand ist sehr wohl innerhalb ihrer demokratischen Macht- und Entscheidungsbefugnis zu. Es ist bis heute eine politische und menschliche Zier für sie und Deutschland. Zumindest in meinen Augen. In Ihren eher nicht, wie nachzulesen ist.

Sie sollten allerdings, und das wäre unser frecher Wunsch an Sie innerhalb der Diskussion, die akute Notsituation damals, die eine schnelle Entscheidung als menschlichen Akt erforderte - nämlich ohne wenn und aber in der Not zu helfen - NICHT damit verquicken, solche - nicht von Frau Merkel verantwortete oder verursachte politischen Chaossituationen ihr in den politischen Schuh zu schieben. Lawinenartige Geschehnisse zumal, in deren Gefolge auch Schwierigkeiten wie z.B. viele nichtregistrierte Zutritte faktisch nicht zu verhindern waren. Und auch eine EU, innerhalb der sich viele Länder kaltherzig und nationalzynisch jeder humanitären Hilfe und Unterstützung verschlossen. Auch heute noch.

Entweder man agiert bürokratisch kalt und verschanzt sich hinter Paragraphen. Oder man handelt menschlich. Und nimmt ein vorübergehendes organisatorisches Chaos hin. Auch, weil man in einem gesamtpolitisches Versagen quer durch alle politischen Lager - trotz eindeutiger und schon länger
vorausgesagter Prognosen - hinsichtlich einer Verschärfung der Fluchtbewegungen und der Zunahme von Flüchtlingsströmen entsprechende präventive, vor allem logistische, aber auch sicherheits- und kontrolltechnische Maßnahmen einfach nicht vornahm oder für notwendig hielt.
Von längst überfälliger, gesetzlich sauber geregelter Zuwanderung sei hier noch gar nicht die Rede. Das wurde und wird immer wieder blockiert.

Natürlich kann man als Deutsche Bürgerin "Bürokratie, Recht und Ordnung" als die wichtigsten Tugenden (und als politisches Gottesgesetz) Deutschlands über alles stellen. Frau Merkels Entscheidung damit als "nicht legitimiert", als Alleingang, als falsch und negativ
in Bezug zu unserer Kanzlerin darstellen. Damit natürlich auch unsere Regierungschefin elegant runterputzen und ihren Akt reiner Menschlichkeit als höchst eigenmächtiges Versagen entstellen.

Warum das???

Ist Ihnen das so wichtig, die alte und neue Kanzerlin Deutschlands in Bezug auf ihre offene Haltung in der Flüchtlingsfrage in den Senkel zu stellen?

Auch und gerade im Rückblick zu den damaligen Geschehnissen. Dabei ist sie doch eh schon umgeschwenkt und all die Seehofers, Dobrindts, Scheuers und andere Scharfmacher à la "Deutschland ist nicht mehr deutsch" haben sich längst
durchgesetzt. Deutschland ist längst kein Willkommensland mehr, sondern wieder der alte, fremdenfeindliche Fleck mitten in Europa. Die neue, alte Wagenburg gegen alles Fremde. Ein Land, das Ausländer allenfalls
als Gastarbeiter will und nur solange duldet, wie es Geld und wirtschaftliche Vorteile bringt. Dann aber bitte wieder ab in den Süden.

Nachfolgend ist im übrigen der damalige Kontroll- und Organisationsverlust längst korrigiert.

Jene politischen Stimmen, wie ihre, die nach dem Grundsatz leben, "alles Fremde betrachte ich erstmal mit Argwohn und Distanz und lächeln werde ich dabei bestimmt auch nicht", haben sich ja mittlerweile mehrheitlich durchgesetzt. Bei Abschiebungen. Auch der Durchsetzung des deutschen Volkswillens,
wie man sich zu benehmen hat. Vor allem in gebückter Vertrauenshaltung: "Danke, Massa!". Allerdings müssen Sie in gewisser Hinsicht noch etwas Geduld haben. Das Blöde ist nämlich, dass es in Deutschland leider noch eine Menge Gesetze und Rechtsmittel gibt, auch Verträge und Verpflichtungen nach internationalen Konventionen, die Deutschland unterschrieb bzw. für bindend hält. Und damit ist es nicht so einfach, jemanden rauszuschmeißen oder ihm Zuflucht vor politischer Verfolgung/Gefahr an Leib und Leben zu verwehren.

Anders ist es mit jenem grundbösen und kulturzersetzenden Flüchtling, der sein (wirtschaftliches) Glück für sich - oder seine Kinder - in diesem Lande sucht. Da dürfen Sie und andere auf unseren Heimathorst hoffen. Und auf stramme Massenlager incl. Abschiebeversand per Schiff, Bus, Bahn oder Lusthansi.
Das haben die auch verdient. Wirtschaftsflüchtling ist ein Verhalten und ein Denken, das in der ablehnenden, deutschen Bevölkerungsmehrheit in etwa so schwer wiegt, wie ein Hartz IV-Fahrer mit Alkohol am Steuer, der den Gartenzwerg vom Nachbarn schrottet.

Natürlich mögen wir alle Ausländer und -innen. Aber nur, wenn sie dort bleiben, wo auch wir Ausländer sind. Sie uns möglichst viel von dem "Sch…ß" abkaufen, mit dem wir uns ein hübsches Wohlstandsbäucherl oder sauer verdientes Hüftgold
erwerben.

Nicht unerwähnt soll bleiben, dass uns Frau Merkel als Kanzlerin keine verzückenden Jubelschreie aus dem Herzlein zerrt. Aber ihre damalige - politisch und menschlich - sehr zu lobende Entscheidung in jener akuten Flüchtlingskatastrophensituation in der Rückbetrachtung so zu entstellen und zu entwerten,
müffelt uns an. Darf dat dat? - We hope so…

gez. Eule und Woelfchen
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Re: Angst vor Ausländern "normal"

Beitragvon Wähler » Fr 6. Apr 2018, 05:31

Wähler hat geschrieben:(05 Apr 2018, 18:35)
Die Diskussion gehört ins gewählte Parlament und sollte dort hart geführt werden. Vom weiteren Schielen auf Meinungsumfragen und Stimmungen in der Bevölkerung kann ich nur abraten. Wenn die Gegenseite die demokratische Mehrheit im Parlament erringen sollte, wäre das dann auch im Sinn der Demokratie, sowie mit Trump in Amerika. Vor lauter politischer Korrektheit nicht regieren zu wollen, machte die Bevölkerung nur noch ängstlicher und verdrossener.

Dark Angel hat geschrieben:(05 Apr 2018, 19:29)
Genau das ist doch das Problem, dass sich gewähltes Parlament und Regierung nicht um die Stimmung in der Bevölkerung kümmern, dass sie wenig Interesse für die Belange des Souveräns zeigen.
Genau das ist doch das Problem, warum sich der Souverän nach Alternativen umsieht und das obwohl vielen bewusst ist, dass diese "Alternative" auch keine praktikablen Lösungen anzubieten hat, weil der Souverän mit dieser "Alternativentscheidung" signaliert "wir wollen kein weiter so".

Die Alternative nennt man auch Opposition. Dass die AfD in den Bundestag gelangt ist, macht doch eine außerparlamentarische Opposition eigentlich überflüssig. In 4 Jahren ist die nächste Wahl und dazwischen kommen viele Landtagswahlen. Nicht zu vergessen das außerparlamentarische Demonstrationsrecht. Die vermeintliche außerparlamentarische Minderheit oder Mehrheit kann doch auf die Straße gehen, wie in den 70er und 80er Jahren.
Zeitungstexte bei Genios mit Bibliotheksausweis kostenlos: https://www.wiso-net.de/login?targetUrl=%2Fdosearch (Zugang auch bundesweit)
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Re: Angst vor Ausländern "normal"

Beitragvon think twice » Fr 6. Apr 2018, 06:39

Für die "abgelehnte Asylbewerber müssen sofort ausgewiesen werden"-Verfechter möchte ich nochmal auf die Situation der irakischen Familie aufmerksam machen, um die ich mich seit 2 Jahren kümmere. Nur um zu verdeutlichen, dass es immer um Menschen geht, denen man Unterstützung und sogar ein Lächeln verwehrt.

Diese Familie ist seit 2 1/2Jahren in Deutschland. Sie kommen aus Bagdad, sind Schiiten und wurden nicht politisch verfolgt. Die Kinder wurden trotzdem im Krieg geboren und haben ihre ersten Lebensjahre im Terror verbracht. Als die Schwester der Frau als Zivilistin beim Einkaufen von einer Bombe zerfetzt wurde und ihre 4 kleinen Neffen zu Halbwaisen wurden, beschloss die Familie zu gehen.
Der Mann desertierte vom Militär, sie verkauften ihre sämtlichen Besitztümer und wagten die gefährliche Flucht aus dem Irak. Als Deserteur stand der Mann jetzt auf der Fahndungsliste des irakischen Militärs.
Sie wissen heute nicht mehr, wie sie es geschafft haben, nach Deutschland zu kommen. Die Frau ist schwer krank und kann zeitweise kaum laufen. Und sie sind viel gelaufen, in der Türkei, in Griechenland, durch die Balkanstaaten.
Kurz nach ihrer Ankunft habe ich die Familie kennengelernt als eine von vielen Familien aus allen Teilen der Welt. Erschöpft, aber hoffnungsvoll. Das Besondere an dieser Familie war: Sie waren nicht misstrauisch und aengstlich, sondern voller Vertrauen und Dankbarkeit. Sie konnten sich ja nicht verständigen, aber wenn sie lächelten, ging die Sonne auf. Das empfand nicht nur ich so, sondern alle, die sich mit der Familie beschäftigten. Dolmetscher, Ärzte, Lehrer, sozialarbeiter., Sicherheitsdienst.
Die Einzigen, die sie mit ihrem Lächeln nicht verzaubern konnten, war der der Entscheider vom BAMF. Niemand verstand es, aber sie waren die ersten Iraker, die abgelehnt wurden. Die Familie muss sich in ihrer Naivität saudumm angestellt haben und ihnen sass wohl ein Stein als Entscheider gegenüber. Die Desertation konnte der Mann nicht beweisen, die Krankheit der Frau wurde nicht berücksichtigt, "da sie im nächsten Jahr daran wohl nicht sterben wuerde und deshalb keine Indikation vorlag.
Der Widerspruch wurde mit Hinweis auf die Entscheidung des BAmF zurückgewiesen, die Klage wurde erst garnicht angenommen.
Nun sitzen sie seit einem Jahr in ihrer kleinen Wohnung mit dem Status " Aussetzung der Abschiebung" und der einzige Grund, warum sie noch nicht in einen Flieger gesetzt wurden, ist der, dass Niedersachsen (noch!) nicht in den Irak abschiebt.
Von ihrem Optimismus ist nichts mehr übrig geblieben, sie haben nur noch Angst. Vor lauter Verzweiflung ist die Frau wieder schwanger geworden, obwohl es aufgrund ihrer Krankheit nicht ungefährlich für sie und das Baby ist. Es schützt sie natürlich auch nicht vor einer Abschiebung.
Mit viel Vitamin B habe ich dem Mann eine Option auf einen Ausbildungsplatz besorgt. Voraussetzung dafuer ist es, dass er genügend deutsch lernt. Das Dumme ist nur, die ganze Familie ist sprachlich absolut untalentiert. Sie verstehen inzwischen alles, aber sprechen können sie trotz Deutschkurse immer noch kaum. Es ist zum Verzweifeln. Der Mann wird seine Ausbildungsstelle wohl nicht antrete koennen, obwohl er seit mehreren Wochen schon halbtags bei der Firma arbeitet. Die Firma wuerde ihn auch Ganztagsschule regulaer beschäftigen als ungelernten Arbeiter, aber das hilft ihnen in ihrem Status auch nicht mehr. Abgelehnte Asylbewerber sollen raus und zwar zügig.

Meine grosse Angst ist es jetzt, dass Heimathorst sich schnell durchsetzt und dem Mann keine Zeit mehr bleibt, seine Deutschkenntnisse zu verbessern und nächstes Jahr seine Ausbildung anzutreten (die einzige Option, um die Familie vor der Abschiebung zu bewahren).

Ich schwöre, sollte sich diese Familie noch in einem der geplanten Abschiebungslager wiederfinden und sollte ich diese Familie doch zum Flughafen nach Hannover begleiten muessen, um sie in ihren Sonderflieger nach Bagdad zu setzen, dann werde ich alle dafuer hassen, die dazu beigetragen haben. Politiker, Pegida, AfD , alle , die Steine anstatt Herzen in der Brust tragen und sich in ihrem Wohlfuehlmodus ohne Ausländer gestört fuehlen.

Und noch eins: Diese Familie ist kein Einzelfall. Zigtausende Menschen sitzen auf einem Schleudersitz, leben in Angst, sind verzweifelt und verstehen nicht, was passiert ist. Sie sind hierher gekommen im Glauben, Deutschland wäre ein tolles Land, das jedem Menschen eine Chance gibt. Und nun erleben sie Ablehnung, Misstrauen und eine Politik, die aus einer Willkommenskultur eine Abschiebungskultur macht.

Es ist traurig und hier diskutieren User darüber, ob diese Menschen ein Lächeln wert sind.

Sorry für den langen Text, aber mich bedrückt das alles sehr und ich hoffe, dass der Eine oder die Andere wenigstens noch ein Lächeln für diese armen Menschen übrig hat.
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Re: Angst vor Ausländern "normal"

Beitragvon Keoma » Fr 6. Apr 2018, 06:45

Wie wird man aus Verzweiflung schwanger?
Moralische Entrüstung ist Eifersucht mit einem Heiligenschein.
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Re: Angst vor Ausländern "normal"

Beitragvon think twice » Fr 6. Apr 2018, 06:49

Roady66 hat geschrieben:(06 Apr 2018, 07:24)

Falsche Sicht der Dinge. Der EUGH hat Mängel im demokratischen Prozess aufgezeigt. Die Richtlinienkompetenz ist ein formalrechtliches Instrument, das die Kanzlerin legitim nutzen kann. Demokratie ist mehr als eine Schauveranstaltung mit Wahl und so. Demokratie beinhaltet einen versntwortungvollen Umgang mit den Instrumenten der Demokratie. Diesen Umfang hat die Kanzlerin aus persönlichen Motiven vernachlässigt.

Das hat der EUGH in seinem Urteil zur Grenzöffnung deutlich gemacht. Die Kanzlerin hat politisch Porzellan zerschlagen durch ihr Agieren. Die Scherben schneiden unserer Demokratie ins Fleisch. Antidemokraten wurde Munition geliefert.

Die vielen Worte des zitierten Beitrags bringen keine Erhellung.

Der zitierte Beitrag war das Beste, was ich jemals zu diesem Thema gelesen habe. Die Verfasser sollten ihn als Leserbrief an sämtliche Medien versenden.

Was hat der EUGH deutlich gemacht? Hast du was Konkretes zu sagen? Ist die Bundeskanzlerin für ihr Verhalten angezeigt worden? Sie hat sich wie ein Mensch verhalten und laut Verfassung steht ihr das zu. Sie musste niemanden um Erlaubnis fragen.
Das einzig zerschlagene Porzellan ist auf den Fußböden der Hater zu finden, denen Menschlichkeit und Humanität am Arsch vorbei geht.
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think twice
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Re: Angst vor Ausländern "normal"

Beitragvon think twice » Fr 6. Apr 2018, 06:52

Keoma hat geschrieben:(06 Apr 2018, 07:45)

Wie wird man aus Verzweiflung schwanger?

Nachtrag: Ich habe mir ganz fest vorgenommen, asoziale Kommentare zu ignorieren. :)
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