"Eindeutschung" aller Staatsbürger

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Kael
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"Eindeutschung" aller Staatsbürger

Beitragvon Kael » Di 3. Jan 2017, 16:02

Etwas, was die Assimilierung vorantreiben könnte. Allerdings auch ein schwieriges Thema.

Würde es Sinn ergeben wenn Yusuf von nun an nicht mehr Yusuf heißt sondern Josef?

Meines Erachtens wäre es eine gute Möglichkeit die Bevölkerung passiv zu beeinflussen indem sie durch ihre deutschen Namen auch durch ihre vorherige Kultur entfremdet werden und indirekt zu unserer eigenen geschoben werden.
Genauso ähnlich hat es auch früher unser geliebter Friedrich gemacht und andere Staatsmänner vor ihm.

Wie seht ihr das?
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Realist2014
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Re: "Eindeutschung" aller Staatsbürger

Beitragvon Realist2014 » Di 3. Jan 2017, 16:11

Kael hat geschrieben:(03 Jan 2017, 16:02)

Etwas, was die Assimilierung vorantreiben könnte. Allerdings auch ein schwieriges Thema.

Würde es Sinn ergeben wenn Yusuf von nun an nicht mehr Yusuf heißt sondern Josef?

Meines Erachtens wäre es eine gute Möglichkeit die Bevölkerung passiv zu beeinflussen indem sie durch ihre deutschen Namen auch durch ihre vorherige Kultur entfremdet werden und indirekt zu unserer eigenen geschoben werden.
Genauso ähnlich hat es auch früher unser geliebter Friedrich gemacht und andere Staatsmänner vor ihm.

Wie seht ihr das?


Für eine Aprilscherz noch etwas früh, oder? :D
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Kael
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Re: "Eindeutschung" aller Staatsbürger

Beitragvon Kael » Di 3. Jan 2017, 16:15

Warum sollte es jetzt nicht funktionieren wenn es früher funktioniert hat?
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Realist2014
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Re: "Eindeutschung" aller Staatsbürger

Beitragvon Realist2014 » Di 3. Jan 2017, 16:18

Kael hat geschrieben:(03 Jan 2017, 16:15)

Warum sollte es jetzt nicht funktionieren wenn es früher funktioniert hat?


Rechtsgrundlage?
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Quatschki
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Re: "Eindeutschung" aller Staatsbürger

Beitragvon Quatschki » Di 3. Jan 2017, 16:25

Realist2014 hat geschrieben:(03 Jan 2017, 16:18)

Rechtsgrundlage?

So wie früher in den USA. Letztlich eine Frage des politischen Willens.
Was menschlicher Wahn erschuf, kann durch menschliche Einsicht überwunden werden.
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Kael
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Re: "Eindeutschung" aller Staatsbürger

Beitragvon Kael » Di 3. Jan 2017, 16:30

Damit würde man zumindest auch die Differenz zwischen Deutschen und Ausländer weiter verschwimmen lassen.

Jemand der Alexander statt Mohammed heißt kann man schlecht Nicht-Deutsch sein vorwerfen ;)
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Re: "Eindeutschung" aller Staatsbürger

Beitragvon Billabong » Di 3. Jan 2017, 16:30

Was passiert dann mit den Ronnys und den Schantallen?
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Re: "Eindeutschung" aller Staatsbürger

Beitragvon Kael » Di 3. Jan 2017, 16:32

Die heißen dann ab sofort Ronald und Hermine
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Re: "Eindeutschung" aller Staatsbürger

Beitragvon frems » Di 3. Jan 2017, 16:38

Kael hat geschrieben:(03 Jan 2017, 16:30)
Jemand der Alexander statt Mohammed heißt kann man schlecht Nicht-Deutsch sein vorwerfen ;)

Dann wirf es einfach nicht mehr vor. Alexander ist auch kein deutscher Name. Eindeutschungen gibt's bzw. gab's bei einigen Migranten. Die Leute benennt man dann um in Waldemar, Eugen, Reinhard und Dietrich. :s
Labskaus!
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Kael
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Re: "Eindeutschung" aller Staatsbürger

Beitragvon Kael » Di 3. Jan 2017, 17:02

Sind doch schöne Namen
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Re: "Eindeutschung" aller Staatsbürger

Beitragvon holymoly » Di 3. Jan 2017, 17:36

Kael hat geschrieben:(03 Jan 2017, 16:02)

Etwas, was die Assimilierung vorantreiben könnte. Allerdings auch ein schwieriges Thema.

Würde es Sinn ergeben wenn Yusuf von nun an nicht mehr Yusuf heißt sondern Josef?

Meines Erachtens wäre es eine gute Möglichkeit die Bevölkerung passiv zu beeinflussen indem sie durch ihre deutschen Namen auch durch ihre vorherige Kultur entfremdet werden und indirekt zu unserer eigenen geschoben werden.
Genauso ähnlich hat es auch früher unser geliebter Friedrich gemacht und andere Staatsmänner vor ihm.

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Hat in der Schule bestens funktioniert. Ekrem hieß Ignaz....Mevlut = Manfred...Yilmaz = Matze. Nen bischen schwieriger war es mit den Deutschrussen....die wurden durchnummeriert...Ivan 1...2...3
Alles was du sagst, sollte wahr sein. Aber nicht alles was wahr ist, solltest du auch sagen

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Re: "Eindeutschung" aller Staatsbürger

Beitragvon H2O » Di 3. Jan 2017, 18:08

Wenn die gesetzliche Möglichkeit besteht, fremdartige Namen so um zu gestalten, daß sie in unsere Sprachlandschaft passen, dann bleibt es doch den Namensträgern überlassen, eine entsprechende Namensänderung zu beantragen. Denn leider war es doch so, daß gut ausgebildete und bestens integrierte junge "Türken" nach Istanbul abwanderten, weil sie sich hier bei Stellenbewerbungen ausgegrenzt fühlten. Vielleicht könnte eine solche Möglichkeit doch ein Beitrag zu "endgültig angekommen" sein?

So etwas gab es doch schon früher, siehe Salcia Landmann in "Als sie noch lachten":

Da bat Adolf Stinkfuß um Namensänderung.
Dafür hatte der Standesbeamte Verständnis:
"Wie möchten Sie denn künftig heißen?"
"Moshe Stinkfuß"
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Re: "Eindeutschung" aller Staatsbürger

Beitragvon Laertes » Di 3. Jan 2017, 18:42

Kael hat geschrieben:(03 Jan 2017, 16:02)

Würde es Sinn ergeben wenn Yusuf von nun an nicht mehr Yusuf heißt sondern Josef?

Falls Yusuf beabsichtigt eine Karriere als Schnulzensänger im Musikantenstadel zu starten, dann vermutlich ja. Hat Helene Fischer (Geburtsname: Елена Петровна Фишер, Jelena Petrowna Fischer) ja auch nicht gerade geschadet.

Wobei das mit der Pflicht zur Namensänderung halber Kram wäre; Zwangsblondierung und obligatorische blaue Kontaktlinsen bei Gerichts-und Behördenterminen wären der von dir angestrebten 'Eindeutschung' doch sicher ebenfalls zweckdienlich?
FAIRNESS, FÜRSORGE und FREIHEIT sind gemeinsame moralische Werte von Linken und Konservativen.
LOYALITÄT, AUTORITÄT und SAKRALITÄT sind aber für Rechts-Konservative genauso wichtig (Jonathan Haidt)
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Re: "Eindeutschung" aller Staatsbürger

Beitragvon Kael » Di 3. Jan 2017, 18:47

Ich finde es immer schön wie nun die Nazikeule unterschwellig geschwungen wird - Selbst bei einem Vorschlag der darauf abzielt eine Integration vorran zu treiben. ;) Aber der Deutschhass ist wohl bei einem so tief verankert das sie sich für ihre eigene Kultur schämen :)
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Re: "Eindeutschung" aller Staatsbürger

Beitragvon frems » Di 3. Jan 2017, 18:49

Kael hat geschrieben:(03 Jan 2017, 17:02)

Sind doch schöne Namen

Schon. Für ein 10-jähriges Kind ist "Reinhold Waldemar" aber auch nicht der einfachste Name.
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Re: "Eindeutschung" aller Staatsbürger

Beitragvon Kael » Di 3. Jan 2017, 18:50

Hat meinem Großvater auch nicht geschadet.

Besser als überall Mohammed "Ich bin Koran" Mustafa Al Abdallah zu haben. Man könnte ihn auch einfach Manfred Müller nennen :) Klingt doch schon viel schöner und heimischer
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Re: "Eindeutschung" aller Staatsbürger

Beitragvon immernoch_ratlos » Di 3. Jan 2017, 18:56

Die Idee ist nicht neu und es würde nur funktionieren, wenn gleichzeitig jede Spur der Herkunft getilgt wird. Juden mit ihren irren aufgezwungenen Nachnamen haben versucht sich zu "christianisieren" - was die Unterscheidung von "Ariern" dann doch arg erschwerte. Folglich war ein Verbot seinen Namen zu "christianisieren" die Folge. Später beim "Selektieren" mit bekannt tödlichen Folgen....

Nun, arabische Vornahmen haben starke religiöse Bindung oder eine Bedeutung die dann schlich verloren geht. Ein untauglicher Versuch - eine Zumutung so was als "Kur" gegen pathologischen Fremdenhass zu empfehlen. Mohammad, Muhammad, Mohamed, Muhamed, Muhammed - seine Übersetzung lautet „der Lobenswerte“ - Hakima „die Weise“ oder Wagih „der angesehene Mann“ - also ich würde das für einen "deutschen Namen" eher nicht ablegen wollen... (solches "Wissen" ist nur ein zwei Klicks entfernt) :D

Das es schlicht eine Zeitfrage ist, kann an den vielen Ruhrgebietlern nachvollzogen werden - ehemals polnische Bergarbeiter - sog. "Ruhrpolen" da also waren slawische Namen der "Stolperstein", sind längst als "Biodeutsche" eingeführt und nur noch an den polnischen Nachnamen erkennbar.

Hugenotten - auch unser derzeitiger Innenminister - hatten und haben französische Nachnamen und trotz "Erbfeindschaft" kräht heute kein Hahn mehr danach. Alle, besonders natürlich unser Innenminister sind längst ordentlich "integriert". Alles eine Frage der Mengen und der Assimilation. Sich mehr anstrengen zu müssen (mit derzeit übel konnotierten Vor- und Rücknahmen) ist einerseits unfair, aber auch geeignet besser als andere zu werden. Frauen z.B. in sog. "Männerrollen" laufen zu ungeahnter Stärke auf und "wir" reagieren dann mit Neid uns Missgunst.

Nur Astrid ist für den schwäbischen Alltagsgebrauch immer abzulehnen - das muss man einfach wissen.... :p

Nein, als Lösung ungeeignet - setzen sechs !
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Re: "Eindeutschung" aller Staatsbürger

Beitragvon frems » Di 3. Jan 2017, 18:57

Kael hat geschrieben:Hat meinem Großvater auch nicht geschadet.

Besser als überall Mohammed "Ich bin Koran" Mustafa Al Abdallah zu haben. Man könnte ihn auch einfach Manfred Müller nennen :) Klingt doch schon viel schöner und heimischer

Zu Großvadderns Zeiten waren Namen noch anders. Nicht alle Vornamen sind zeitlos und manchmal ist es auch kulturabhängig. Ein Bekannter von mir ist Franzose und meinte mal, er müsse sich immer mit dem Lachen zurückhalten, wenn er Deutsche (oft so um die 30) trifft, die René heißen. Für ihn ist das ein typischer Name für einen älteren Franzosen (ü60), meist überwichtig und aus der Arbeiterklasse, der mit breiten Hosenträgern in einer Kneipe steht, auf den Tresen haut und lallend brüllt, er wolle noch ein Bier.

Und ob Mehmet Scholl nun unter seinem Namen mehr litt als ein Schweinsteiger, ich weiß ja nicht.
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Re: "Eindeutschung" aller Staatsbürger

Beitragvon harry52 » Di 3. Jan 2017, 19:00

Kael hat geschrieben:Würde es Sinn ergeben wenn Yusuf von nun an nicht mehr Yusuf heißt sondern Josef?... Wie seht ihr das?

Ich bin Atheist und halte es für ziemlich eigenartig, zu glauben,
dass vor 2000 Jahren so eine Art halber Gott und halber Mensch im Nahen Osten herumlief, dessen Stiefvater Josef war. Auch der Name Josef ist also nicht wirklich deutsch.

Die Story ist auch nicht intelligent und hat viel Unglück gebracht und passt nicht ins 21.Jahrhundert in unser modernes, demokratisches Deutschland mit Gleichberechtigung der Frau, Homoehe, modernes Scheidungsrecht, ... und Evolutionstheorie, Quantentheorie, ....

Der Name "Josef" ist deswegen ebenfalls abzulehnen,
genauso wie Maria, Elisabeth, David... und andere Namen aus der Bibel, die wie gesagt, nicht zu unserem modernen Deutschland gehören.


PS:
Als Atheist ist man aber meist tolerant (wenn man kein Kommunist ist) und lacht sich in Wahrheit kaputt über so schräge Forderungen. Also: Von mir aus, kann man auch Yusuf, Josef, Buddha, oder auch "Osterhase" heißen.

PS2:
"Osterhase" sollte man bei Kindern, die sich nicht wehren können, dann doch verbieten, aber wenn sich ein Erwachsener "Osterhase" nennt, kein Problem.
"Gut gemeint" ist nicht das Gleiche wie "gut gemacht".
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Re: "Eindeutschung" aller Staatsbürger

Beitragvon immernoch_ratlos » Di 3. Jan 2017, 19:09

"Schweinsteiger " für Muslime völlig ungeeignet - Schwein ist nun mal nicht halal ;)

Mein zuständiger Dönermann der sichtlich jenen geradezu verehrte, auf diesen "Sachverhalt" angesprochen, mochte sich dennoch nicht von seiner Bewunderung abbringen lassen - Manchmal gilt statt "Nomen est Omen" eben Namen sind einfach nur "Schall und Rauch".... :thumbup:
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