Einwanderunsrechtsreformation durch das Forum...

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Agba2001
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Einwanderunsrechtsreformation durch das Forum...

Beitragvon Agba2001 » So 4. Dez 2016, 16:22

Hallo zusammen,

Eigentlich sehe ich mich als Internationalsozialist an, der befürworten würde, wenn die Grenzen aller Nationen eingerissen würden, die Menschen vernünftig als Menschheit zusammenwachsen könnten und unser heutiges globales kapitalistisches Verschuldungssystem der Banken aufgegeben würde.
Solang das aber noch nicht der Fall ist, bin ich hier in Deutschland wohl oder übel dazu genötigt, auch gelegentlich mal als lokaler Nationalsozialist zu denken, denn ich mag den Kapitalismus nur bedingt...
Oft wird darüber geflucht, dass es soviele Ausländer in diesem Land gäbe. Dazu ist so gesehen schon längst alles gesagt, wenn jemand sich mit dem Thema beschäftigt hat. Klar ist aber, dass sowohl systemabhängig, als auch mit Sicht auf die lokalen Grundgegebenheiten, bei einer so recourcenabhängigen und luxussehnsuchtsgeprägten Spezies, wie dem Menschen, eine Nation wie Deutschland nur begrenzte Kapazitäten hat. Das geht aber jeder Nation, mehr oder minder ähnlich, auf diesem Planeten so.
Und die Asylanten-, bzw. Immigrantenproblematik der vergangenen Jahre hat mal wieder gezeigt, dass eine Reform unseres nationalen Einwanderungsrechtes hilfreich wäre.
Ein Kumpel gab mir vor Jahren als Teenager mal den Hinweis, dass die Kanadier ein Einwanderungssystem hätten, was dem deutschen weit überlegen wäre.
Dem stimme ich gewissermaßen zu, wenn man den Begriff nationalen Sozialismus als politische Einstellung mal etwas genauer unter die Lupe nimmt:
viewtopic.php?f=24&t=50726

Hier ein Artikel von Welt.de zum Thema punktebasierendes Einwanderungsrecht im Vergleich zu Kanada:
https://www.welt.de/politik/deutschland ... ehren.html

Hier die Staffelung der Punkte der Kanadier:
http://www.destinationkanada.ca/auswand ... index.html

Mein Vorschlag wäre nun, dass in diesem Thema mit allen Lesern produktiv ein Einwanderungsrechtssystem für den deutschen Staat entwickelt wird, offen und ehrlich und dabei unabhängig des bestehenden Rechtssystems.
Damit von klein auf auf das Neue.
Meine Meinung wäre gezeigt beschrieben...
Anzumerken wäre noch, dass faschistisch gewaltgeprägte(physisch verletzende) oder andere rassenhass geprägte Parolen hier, objektiv betrachtet, nichts zu suchen haben!


Damit die ersten Vorschläge zur Stoffsammlung bitte, was unbedingt notwendig wäre,eurer Meinung nach...
Ich habe in diesem Leben erkannt, dass wer sich in Sarkasmus, Ironie und destruktiver Kritik übt, meist insgeheim beipflichtet... ;)
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Re: Einwanderunsrechtsreformation durch das Forum...

Beitragvon Ger9374 » Mo 5. Dez 2016, 06:10

Strikte Trennung Politisch Verfolgter und
Flüchtlinge, verschiedene Punktevergabe,
Intensive ärztl. Betreuung und psychologische
Hilfe. Sprachkurse Deutsch von Anfang an.Wenn möglich Dolmetscher und evtl. Botschaften der
Nationen einbeziehen.
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

Menschen sind Ausländer irgendwo: :thumbup:
Rassisten sind Arschlöcher überall: :thumbup:
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Re: Einwanderunsrechtsreformation durch das Forum...

Beitragvon Agba2001 » Mo 5. Dez 2016, 13:01

definition politische Verfolgung in eigenen Worten? denke da an le Strange...
Flüchtlinge... s.o....
Integrationshilfe mal beiseite... hier geht es um individuelle Aufnahmekriterien...
was wäre mit sonem Typen wie le Strange, wenn der nach Deutschland immigrieren wollte, nachdem die Ammis dem das letzte Hemd weggeklagt hätten?!
Ich habe in diesem Leben erkannt, dass wer sich in Sarkasmus, Ironie und destruktiver Kritik übt, meist insgeheim beipflichtet... ;)
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Re: Einwanderunsrechtsreformation durch das Forum...

Beitragvon Ger9374 » Mo 5. Dez 2016, 15:20

Ein mit Leib und Leben gefährdeter politisch verfolgter,gegenbenfalls auch durch die im Moment Herrschenden des Heimatlandes!


Na entspricht das in etwa deiner vorstellung?
Bitte ,Bitte ,ich habe mich bemüht.:-)
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

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Re: Einwanderunsrechtsreformation durch das Forum...

Beitragvon Provokateur » Mo 5. Dez 2016, 19:00

Ich wäre für eine temporäre oder vorläufige Staatsbürgerschaft, die Eingewanderten bei Erfüllung bestimmter Auflagen gewährt werden kann.
Darunter verstehe ich zum Beispiel das Beherrschen der deutschen Sprache in Wort und Schrift, die Fähigkeit, selber für seinen Lebensunterhalt zu sorgen und die Bereitschaft, Militärdienst oder BuFD abzuleisten.

Ein einfacher Einbürgerungstest jedenfalls ist mir zu wenig. Da muss deutlich mehr geleistet werden. Denn nur, was unter Mühen erworben ist, macht wahrhaft und dauerhaft stolz auf die eigene Leistung. Es wird dann nicht als gegeben hingenommen.
Cynic, n.: A blackguard whose faulty vision sees things as they are, not as they ought to be.

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Re: Einwanderunsrechtsreformation durch das Forum...

Beitragvon hafenwirt » Mo 5. Dez 2016, 21:07

Provokateur hat geschrieben:(05 Dec 2016, 19:00)

Ich wäre für eine temporäre oder vorläufige Staatsbürgerschaft, die Eingewanderten bei Erfüllung bestimmter Auflagen gewährt werden kann.
Darunter verstehe ich zum Beispiel das Beherrschen der deutschen Sprache in Wort und Schrift, die Fähigkeit, selber für seinen Lebensunterhalt zu sorgen und die Bereitschaft, Militärdienst oder BuFD abzuleisten.

Ein einfacher Einbürgerungstest jedenfalls ist mir zu wenig. Da muss deutlich mehr geleistet werden. Denn nur, was unter Mühen erworben ist, macht wahrhaft und dauerhaft stolz auf die eigene Leistung. Es wird dann nicht als gegeben hingenommen.


Aber ist das denn bisher nicht üblich?

Neulich gab es im lokalen Blatt einen Artikel über die Einbürgerung von Personen:

[...]
Ab dem nächsten Tag könne sie im Rathaus ihren neuen Personalausweis und einen Reisepass beantragen – mehrere von ihnen mussten ihre vorherige Staatsangehörigkeit ablegen.

Der Weg bis zur ersehnten Einbürgerung war für viel[sic!] beschwerlich. Sie müssen unter anderem eine bestimmte Zeitlang rechtmäßig in Deutschland gelebt und einen ordentlichen Aufenthaltstitel haben, deutsche Sprachkenntnisse und eine weitgehende Integration nachweisen, erklärt Dirk Wolff, zuständig für Einbürgerungen im Neuen Rathaus der Stadt. Und sie müssen nachweisen, dass sie ihren Lebensunterhalt eigenständig finanzieren können.[...]


http://www.goettinger-tageblatt.de/Goet ... gebuergert

Nun gibt es mehrere Möglichkeiten.

1. Deine Eingaben, was absolviert werden muss, sind rethorisch gemeint.
2. Du hattest bisher Unkenntnis darüber, was ich nicht so recht glauben mag, da du nicht zu den Usern gehörst, die keine Ahnung von Themen haben.
3. Die Einbürgerung ist eine kommunale Angelenheit und die Stadt Göttingen handelt progressiv in der Angelegenheit "Einbürgerung".
4. Der zuständige Beamte redet Mist / die Presse gibt ihn absolut falsch wieder.
...
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Re: Einwanderunsrechtsreformation durch das Forum...

Beitragvon Provokateur » Mo 5. Dez 2016, 22:11

hafenwirt hat geschrieben:(05 Dec 2016, 21:07)

Aber ist das denn bisher nicht üblich?

[...]

1. Deine Eingaben, was absolviert werden muss, sind rethorisch gemeint.


Das stimmt für meine ersten Forderungen.

Für den zweiten Teil (BuFD oder Militärdienst) allerdings nicht, und das meine ich absolut ernst.
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Re: Einwanderunsrechtsreformation durch das Forum...

Beitragvon Realist2014 » Mo 5. Dez 2016, 22:13

Agba2001 hat geschrieben:(04 Dec 2016, 16:22)

Hallo zusammen,

Eigentlich sehe ich mich als Internationalsozialist an, der befürworten würde, wenn die Grenzen aller Nationen eingerissen würden, die Menschen vernünftig als Menschheit zusammenwachsen könnten und unser heutiges globales kapitalistisches Verschuldungssystem der Banken aufgegeben würde.



.


du möchtest also den Nichtvermögenden keine Kredite mehr geben?

Das ist aber NICHT "sozial".... :|
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Einwanderunsrechtsreformation durch das Forum...

Beitragvon hafenwirt » Mo 5. Dez 2016, 22:27

Provokateur hat geschrieben:(05 Dec 2016, 22:11)

Das stimmt für meine ersten Forderungen.

Für den zweiten Teil (BuFD oder Militärdienst) allerdings nicht, und das meine ich absolut ernst.


Warum schreibst du dann nicht "Das ist bereits so" :D ?

Ich war aber ohnehin verwundert, weil das hier ja nicht der erste Strang zur Einwanderung ist und immer wieder darauf hingewiesen wird, Deutschkurse sollen doch möglichst verpflichtend werden "und nicht so wie derzeit, da man den Pass hinterhergeworfen bekommt".

Zur Army oder BuFD, meinetwegen. Wobei da der Bund halt Gelder locker machen muss. Schon derzeit gibt es ja nicht mal Gelder für alle bereits jetztigen und auch hier geborenen Staatsbürger, welche eine Stelle wahrnehmen möchten.
...
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Re: Einwanderunsrechtsreformation durch das Forum...

Beitragvon Provokateur » Di 6. Dez 2016, 10:16

hafenwirt hat geschrieben:(05 Dec 2016, 22:27)

Warum schreibst du dann nicht "Das ist bereits so" :D ?

Ich war aber ohnehin verwundert, weil das hier ja nicht der erste Strang zur Einwanderung ist und immer wieder darauf hingewiesen wird, Deutschkurse sollen doch möglichst verpflichtend werden "und nicht so wie derzeit, da man den Pass hinterhergeworfen bekommt".

Zur Army oder BuFD, meinetwegen. Wobei da der Bund halt Gelder locker machen muss. Schon derzeit gibt es ja nicht mal Gelder für alle bereits jetztigen und auch hier geborenen Staatsbürger, welche eine Stelle wahrnehmen möchten.


Es gibt ja auch noch zwei "Normalwege" des Staatsbürgerschaftserwerbs, einmal das "Ius sanguinis" (einer der beiden Elternteile hat eine deutsche Staatsbürgerschaft) und dann noch das "Ius solis", d.h. das Kind ist in Deutschland nach 2000 geboren und einer der beiden Elternteile ist seit mindestens acht Jahren in Deutschland regulär ansässig (mit Aufenthaltsgenehmigung). Dann gilt die Optionspflicht mit 21, d.h. das Kind muss sich zwischen den Staatsbürgerschaften entscheiden.
Cynic, n.: A blackguard whose faulty vision sees things as they are, not as they ought to be.

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Re: Einwanderunsrechtsreformation durch das Forum...

Beitragvon Agba2001 » Di 6. Dez 2016, 12:46

Realist2014 hat geschrieben:(05 Dec 2016, 22:13)

du möchtest also den Nichtvermögenden keine Kredite mehr geben?

Das ist aber NICHT "sozial".... :|


Das Adjektiv sozial, von französisch social und lateinisch socialis, ist ein Synonym zu „gesellschaftlich“ und im erweiterten Sinn zu „gemeinnützig, hilfsbereit, barmherzig“.[1]

Ich empfinde schon, denn wo kein Geld mehr von Nöten kommt, werden die nötigen Notwendigkeiten einfach durch eine Planwirtschaft bedürfnismäßig befriedigt.
Aber da die Menschheit sich damit anscheinend noch nicht im Gesammten auf friedliebendem Niveau zufrieden da hin bewegen möchte und zwischendurch lieber Krieg spielt, mal zuden anderen Beiträgen.
Integrationshilfe hin und her, aber ich würde das Thema gerne mal auf folgenden nationalrelevanten grenzwertigen Punkt lenken: Für wen hätten wir überhaupt Platz und wen ließen wir rein?! ;)
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Re: Einwanderunsrechtsreformation durch das Forum...

Beitragvon Ger9374 » Di 6. Dez 2016, 14:18

Platz muss sein für Politisch verfolgte!
In schlimmsten Fällen sind sie isoliert, und sie und ihre Familien durch Folter, oder Hinrichtung bedroht.
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

Menschen sind Ausländer irgendwo: :thumbup:
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