Flüchtlingssituation WK2 vs. heute

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Wasteland
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Re: Flüchtlingssituation WK2 vs. heute

Beitragvon Wasteland » Fr 28. Okt 2016, 06:11

Welfenprinz hat geschrieben:
Die Schnittmenge ist nicht die Herkunft der Flüchtlinge sondern die inhumane Grundeinstellung gegenüber den anderen,dem Fremden.

Richtig. :thumbup:
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Quatschki
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Re: Flüchtlingssituation WK2 vs. heute

Beitragvon Quatschki » Fr 28. Okt 2016, 06:36

Die inhumane Grundeinstellung
gab und gibt es vor allem seitens der westdeutschen Linksliberalen und Sozialisten, die die ostdeutschen Heimatvertriebenen, ihre Traditionspflege und ihre Verbände bis in die Gegenwart hinein hassen wie die Pest.
Die sie für jede ihrer Aktivitäten sofort in die "Revanchisten"-Ecke gestellt haben, um sie als "Rechte" ausgrenzen.
Der jetzige Mißbrauch ihres Schicksals für antideutsche Propaganda steht genau in dieser Kontinuität.
Und manche der all die Jahre vergeblich nach Anerkennung strebenden Heimatvertriebenen lassen sich dafür auch noch zum nützlichen Idioten machen...
Nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken!
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Re: Flüchtlingssituation WK2 vs. heute

Beitragvon Wildermuth » Fr 28. Okt 2016, 07:02

Quatschki hat geschrieben:(28 Oct 2016, 07:36)

Die inhumane Grundeinstellung
gab und gibt es vor allem seitens der westdeutschen Linksliberalen und Sozialisten, die die ostdeutschen Heimatvertriebenen, ihre Traditionspflege und ihre Verbände bis in die Gegenwart hinein hassen wie die Pest.
Die sie für jede ihrer Aktivitäten sofort in die "Revanchisten"-Ecke gestellt haben, um sie als "Rechte" ausgrenzen.
Der jetzige Mißbrauch ihres Schicksals für antideutsche Propaganda steht genau in dieser Kontinuität.
Und manche der all die Jahre vergeblich nach Anerkennung strebenden Heimatvertriebenen lassen sich dafür auch noch zum nützlichen Idioten machen...


Also, weil irgendwer mal irgendwen gehasst hat, darf man jetzt als elde rache, diejenigen hassen, die am wenigsten dafür können?

[ModEdit]
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Re: Flüchtlingssituation WK2 vs. heute

Beitragvon Wildermuth » Fr 28. Okt 2016, 07:03

Welfenprinz hat geschrieben:(28 Oct 2016, 06:37)

Nochmal:Haha
Baltendeutsche zum Beispiel waren Evangelikale,Freikirchler. Hatten wir hier zwei Gemeinden. Fundifaktor 100%,Quasi der Islam von 1950.

“gefühlte Deutsche“ ? :D
Wildermuth hat den gängigen Begriff Polacken erwähnt.
Hier imDorf hiess das “ de olln Russn,wasch sich ja sowieso nich“

Die Schnittmenge ist nicht die Herkunft der Flüchtlinge sondern die inhumane Grundeinstellung gegenüber den anderen,dem Fremden.


So siehts aus. Erkennt man ja auch an den gleichartigen oder sehr ähnlichen vorwürfen.

Dass unsere hassköpfe vor 70 jahren nicht auf die russen, zigeuner und polacken geschimpft hätten, weil diese doch eigentlich deutsche waren... jo... wers glaubt...
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Re: Flüchtlingssituation WK2 vs. heute

Beitragvon think twice » Fr 28. Okt 2016, 07:21

Quatschki hat geschrieben:(28 Oct 2016, 07:36)

Die inhumane Grundeinstellung
gab und gibt es vor allem seitens der westdeutschen Linksliberalen und Sozialisten, die die ostdeutschen Heimatvertriebenen, ihre Traditionspflege und ihre Verbände bis in die Gegenwart hinein hassen wie die Pest.
Die sie für jede ihrer Aktivitäten sofort in die "Revanchisten"-Ecke gestellt haben, um sie als "Rechte" ausgrenzen.
Der jetzige Mißbrauch ihres Schicksals für antideutsche Propaganda steht genau in dieser Kontinuität.
Und manche der all die Jahre vergeblich nach Anerkennung strebenden Heimatvertriebenen lassen sich dafür auch noch zum nützlichen Idioten machen...

Oh ja, wer kann sich nicht erinnern an die jahrelangen, peinlichen Montagsspaziergänge der Zigtausenden westdeutschen Sozialisten und Linksliberalen in Köln und Hamburg, als sie gegen die Heimatvertriebenen und deren Traditionen/Religionen demonstriert haben. War ganz schlimm damals. :(
Euer Nonsens ist kein Konsens: https://www.youtube.com/watch?v=m3U38xBdw8k
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Re: Flüchtlingssituation WK2 vs. heute

Beitragvon think twice » Fr 28. Okt 2016, 07:30

Welfenprinz hat geschrieben:(28 Oct 2016, 06:37)

Die Schnittmenge ist nicht die Herkunft der Flüchtlinge sondern die inhumane Grundeinstellung gegenüber den anderen,dem Fremden.

Wobei es auch eine Schnittmenge der Helfer und Unterstützer gibt. Es gab damals wie heute Menschen, die abgelehnt und verurteilt haben und andere, die geholfen und geteilt haben. Wobei man es den damaligen Helfern sehr viel höher anrechnen muss, weil sie geteilt haben, obwohl sie selbst nichts hatten.
Kann man ja auch mal erwähnen. :)
Euer Nonsens ist kein Konsens: https://www.youtube.com/watch?v=m3U38xBdw8k
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Re: Flüchtlingssituation WK2 vs. heute

Beitragvon Quatschki » Fr 28. Okt 2016, 07:42

Wildermuth hat geschrieben:(28 Oct 2016, 08:02)

Also, weil irgendwer mal irgendwen gehasst hat, darf man jetzt als elde rache, diejenigen hassen, die am wenigsten dafür können?

Kerle wie die, die ihr "Refugees" nennt, wären 1945/46 in der SBZ von der Straße weg einkassiert und in den Uranbergbau der SAG Wismut oder direkt nach Sibirien zwangsverpflichtet worden, um für den Sieg des Sozialismus Bäume zu fällen, Erz zu schürfen und Eisenbahnen zu bauen.
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Re: Flüchtlingssituation WK2 vs. heute

Beitragvon Hans Albers » Fr 28. Okt 2016, 07:53

ThorsHamar hat geschrieben:(28 Oct 2016, 01:28)

Die Vertriebenen von damals waren Flüchtlinge, welche nicht auf einen anderen Kontinent auswandern wollten, um dort ein besseres Leben zuführen und/oder die Legende von einem paradiesischem Sozialsystem zu testen, sondern sie flüchteten von Deutschland nach Deutschland, um zu überleben.
Und deshalb, und das ist der zweite gravierende Unterschied, handelte es sich bei den Flüchtlingstrecks von damals auch mehrheitlich um Frauen und Kinder und alte Leute.


Ach ja, genau, die Wirtschaftsflüchtlinge aus Syrien, Afghanistan und dem Irak, die armen Wichten wie Ihnen das Hartz 4 streitig machen wollen. :eek:

Was den "zweiten gravierenden Unterschied" betrifft, so haben Sie oben nicht ganz so genau hingeschaut, deshalb hier nochmal ne Transportliste. Es handelt sich dabei - (Datum!) um die Umsiedlungen innerhalb Deutschlands. Dazu konnte man sich bewerben.

Laufende Nummer der eingegebenen Transporte: 22
Ankunftsdatum 2.12.52
Transportnummer 2122
Planverbindung 0
Abgangsbahnhof Göttingen
Zielbahnhof: Gau Bickelheim
Transportstärke 114
Männer 14-65 : 35 / Frauen: 14-65: 43
Arbeitsfähige Männer: 31 / arbeitsfähige Frauen 36
24 Familien mit 112 Personen, zwei Einzelpersonen.
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Re: Flüchtlingssituation WK2 vs. heute

Beitragvon autochthon » Fr 28. Okt 2016, 08:08

Wildermuth hat geschrieben:(28 Oct 2016, 08:56)

Wo kommt dein hass eigentlich her?

Magst du darüber sprechen?


Vielleicht hierher!?

https://www.welt.de/vermischtes/article ... haben.html
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Re: Flüchtlingssituation WK2 vs. heute

Beitragvon Wildermuth » Fr 28. Okt 2016, 08:13



Kaum. Er hasst ja v.a. leute, die niemanden was getan haben, die er nicht kennt und nie gesehen hat, von denen er nur weiss, dass es ihnen wesentlich schlechter geht als ihm.

Also, da ist nichts rational. Nichtmal mit viel tricksen. Woher kommt sowas?
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Re: Flüchtlingssituation WK2 vs. heute

Beitragvon Quatschki » Fr 28. Okt 2016, 08:14

Welcher Hass?
Weil ich die Wahrheit sage?
Hassen tue ich vor allem euch Moralisten für eure Selbstermächtigung, eure Heuchelei und euer Flüchtlingsgewinnlertum.

Ich hasse auch keine Wespen. Ich will sie nur nicht in meinem Zimmer.
Ich weiß, dass sie einem nichts tun. Meistens. Außer wenn sie sich versehentlich provoziert fühlen.
Aber das reicht doch aus, um sie einzufangen und ins Freie abzuschieben, oder?
Zuletzt geändert von Quatschki am Fr 28. Okt 2016, 08:24, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Flüchtlingssituation WK2 vs. heute

Beitragvon autochthon » Fr 28. Okt 2016, 08:16

Wildermuth hat geschrieben:(28 Oct 2016, 09:13)

Kaum. Er hasst ja v.a. leute, die niemanden was getan haben, die er nicht kennt und nie gesehen hat, von denen er nur weiss, dass es ihnen wesentlich schlechter geht als ihm.

Also, da ist nichts rational. Nichtmal mit viel tricksen. Woher kommt sowas?


Menschen die Menschen hassen, weil es ihnen schlechter geht als einem selbst ist mir allerdings auch noch nicht untergekommen.

Ansonsten hätte ich auf Misanthrop getippt. Durch lebenserfahrung.
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Re: Flüchtlingssituation WK2 vs. heute

Beitragvon Kritikaster » Fr 28. Okt 2016, 08:30

Welfenprinz hat geschrieben:(28 Oct 2016, 06:37)

Nochmal:Haha
Baltendeutsche zum Beispiel waren Evangelikale,Freikirchler. Hatten wir hier zwei Gemeinden. Fundifaktor 100%,Quasi der Islam von 1950.

“gefühlte Deutsche“ ? :D
Wildermuth hat den gängigen Begriff Polacken erwähnt.
Hier imDorf hiess das “ de olln Russn,wasch sich ja sowieso nich“

Die Schnittmenge ist nicht die Herkunft der Flüchtlinge sondern die inhumane Grundeinstellung gegenüber den anderen,dem Fremden.

Ich schicke mal voraus, dass wir beide altersmäßig nur um einen Jahrgang auseinander liegen, werter Welfenprinz.

Die Erfahrungen, wie sie von Wildermuth und Dir geschildert wurden, kann ich aus meinem Umfeld nicht bestätigen, was sicher einer der Gründe für unsere so unterschiedlichen Einlassungen ist.
Ursächlich dafür wiederum dürfte sein, dass ich, wenn man so will, ein Sprößling zweier "Migrantenfamilien" bin: Die väterliche Linie kommt aus dem Baltikum, die mütterliche aus dem sogenannten "Sudetenland". Während die Sudeten bereits Ende 1937 die "Flucht" vor tschechischer Drangsalierung ergriffen und sich auf den Weg nach Norddeutschland machten, kamen die Balten mit dem Kriegsende hierher. Letztere wurden in einem Lager untergebracht, das noch bis Anfang der 1960er Jahre existierte, wobei die eigene Familie den "Absprung" schon erheblich früher schaffte.

Auch ich habe jede Gelegenheit genutzt, mich mit Zeitzeugen aus meinem Umfeld zu unterhalten, und hätte die Ablehnung, die Du beschreibst, eigentlich aus Sicht der "anderen Seite" geschildert bekommen müssen. Das ist aber nicht der Fall. Selbst die Zeit im Lager wurde lediglich als schwierig und entbehrungsreich beschrieben, aber das traf ja damals auf den allergrößten Teil der Menschen in Deutschland zu.

Doch vielleicht lag das ja auch nur daran, dass meine Großeltern alles andere als religiöse Fundamentalisten waren. ;)
Zuletzt geändert von Kritikaster am Fr 28. Okt 2016, 08:50, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Flüchtlingssituation WK2 vs. heute

Beitragvon Wildermuth » Fr 28. Okt 2016, 08:30

autochthon hat geschrieben:(28 Oct 2016, 09:16)

Menschen die Menschen hassen, weil es ihnen schlechter geht als einem selbst ist mir allerdings auch noch nicht untergekommen.


Hm... noch nie leute bemerkt, die leute hassen, nur wegen ihrer herkunft, die ostdeutsche langzeitarbeitslose hassen? die flüchtlinge hassen?

AFD, NPD...? noch nie gehört?


Ansonsten hätte ich auf Misanthrop getippt. Durch lebenserfahrung.


Hm... nach meiner lebenserfahrung, sind hassköpfe keine menschen, die real schlechtere erfahrungen gemacht haben als normale menschen. Es wird anders interpretiert. Also... eher eine psychische konditionierung. Welche ursachen die auch immer haben mag.
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Re: Flüchtlingssituation WK2 vs. heute

Beitragvon Provokateur » Fr 28. Okt 2016, 08:30

Ich gemahne zur allgemeinen Mäßigung! Hier wird sofort ordentlich diskutiert oder ich mach hier zu.
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Re: Flüchtlingssituation WK2 vs. heute

Beitragvon Keoma » Fr 28. Okt 2016, 08:41

Ich weiß nicht, was hier manche antreibt, unbedingt einen Fremdenhass herbei zu phantasieren, den es in dieser Form nicht gegeben hat.
Ich bin hier sicher einer der älteren Teilnehmer, der noch viele Zeitzeugen gekannt hat, unsolidarisches Verhalten kenne ich aus den Erzählungen nur von manchen Bauern, die Lebensmittel gegen Schmuck eingetauscht haben.
Aber vielleicht war es in Deutschland anders als in Österreich.
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Re: Flüchtlingssituation WK2 vs. heute

Beitragvon autochthon » Fr 28. Okt 2016, 08:50

Bis jetzt wurde doch ordentlich diskutiert.
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Re: Flüchtlingssituation WK2 vs. heute

Beitragvon Wildermuth » Fr 28. Okt 2016, 08:51

Keoma hat geschrieben:(28 Oct 2016, 09:41)

Ich weiß nicht, was hier manche antreibt, unbedingt einen Fremdenhass herbei zu phantasieren, den es in dieser Form nicht gegeben hat.

Neinnein... es waren seeeeehr friedliche zeiten damals, kurz nach 1945. Da ging man sehr freundlich miteinander um. Fremde habenichtse wurden geliebt, sonst nichts.

Ich meine... vom holocaust hatte man ja auch nichts gewusst.



Ich bin hier sicher einer der älteren Teilnehmer, der noch viele Zeitzeugen gekannt hat, unsolidarisches Verhalten kenne ich aus den Erzählungen nur von manchen Bauern, die Lebensmittel gegen Schmuck eingetauscht haben.
Aber vielleicht war es in Deutschland anders als in Österreich.


Nein. Es war ähnlich. Niemand liebte die habenichts in der scheune und den barracken. Einer meiner freunde, er hat einen "von"-namen (den ich hier nicht nennen werde), hatte eine mutter, die flüchtling war. Die zeitungen schrieben "Baron heiratet Flüchtlingsmädchen". Soetwas war eine sensation, keinesfalls eine selbverständlichkeit.

Ich würde sagen, was fremdenhass betrifft, sind wir seitdem gut weitergekommen. Afd hin, pergida her. Idioten gab es immer. Damals waren es mehr. Hitler hatte eine mehrheit. Sogar in österreich. angeblich.
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Re: Flüchtlingssituation WK2 vs. heute

Beitragvon Keoma » Fr 28. Okt 2016, 08:56

Wildermuth hat geschrieben:(28 Oct 2016, 09:51)

Neinnein... es waren seeeeehr friedliche zeiten damals, kurz nach 1945. Da ging man sehr freundlich miteinander um. Fremde habenichtse wurden geliebt, sonst nichts.

Ich meine... vom holocaust hatte man ja auch nichts gewusst.





Nein. Es war ähnlich. Niemand liebte die habenichts in der scheune und den barracken. Einer meiner freunde, er hat einen "von"-namen (den ich hier nicht nennen werde), hatte eine mutter, die flüchtling war. Die zeitungen schrieben "Baron heiratet Flüchtlingsmädchen". Soetwas war eine sensation, keinesfalls eine selbverständlichkeit.

Ich würde sagen, was fremdenhass betrifft, sind wir seitdem gut weitergekommen. Afd hin, pergida her. Idioten gab es immer. Damals waren es mehr. Hitler hatte eine mehrheit. Sogar in österreich. angeblich.


Offensichtlich bist du der älteste Teilnehmer und Zeitzeuge.

Also, Fremdenhass gab es damals mindestens wie heute und Ställe wurden angezündet, weil Flüchtlinge darin hausten.
Dass diese Flüchtlinge Deutsch gesprochen haben, war völlig egal.
Recht so?
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Re: Flüchtlingssituation WK2 vs. heute

Beitragvon Kritikaster » Fr 28. Okt 2016, 09:04

Wildermuth hat geschrieben:(28 Oct 2016, 09:51)

Neinnein... es waren seeeeehr friedliche zeiten damals, kurz nach 1945. Da ging man sehr freundlich miteinander um. Fremde habenichtse wurden geliebt, sonst nichts.

Wenn Deine Welt keine Abstufungen zwischen den Extremen "Liebe" und "Hass" kennt, bedeutet das noch lange nicht, dass dies auch für den Rest der Menschheit gilt. :rolleyes:

Du solltest einfach akzeptieren, dass verschiedene Menschen nun einmal unterschiedliche Erfahrungen machen. Es hängt sicher auch vieles vom eigenen Verhalten den anderen gegenüber ab. ;)
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Wo der Sinn aufhört, beginnt der Wahnsinn. (Erhard Horst Bellermann)

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