Flüchtlingssituation WK2 vs. heute

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Keoma
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Re: Flüchtlingssituation WK2 vs. heute

Beitragvon Keoma » Do 27. Okt 2016, 08:19

Wildermuth hat geschrieben:(27 Oct 2016, 09:14)

Kommt drauf an, was sie mitbrachten. Waren es dollars, nylonstrümpfe und schokolade stand einer internationalen liason nichts mehr im wege.

Und... nein... niemand hiess die ausgebombten fremden piefkes besonders willkommen. Damals waren die leute nicht besser, obwohl sie ständig "heil hitler" schrien. Eigentlich seltsam.


Nun, auch wenn gerade die Wiener keine Freude mit einem Piefke haben, nahm man es relativ gelassen hin.
Vielleicht weil keine jungen Männer dabei waren.
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Re: Flüchtlingssituation WK2 vs. heute

Beitragvon Wildermuth » Do 27. Okt 2016, 08:29

Keoma hat geschrieben:(27 Oct 2016, 09:19)

Nun, auch wenn gerade die Wiener keine Freude mit einem Piefke haben, nahm man es relativ gelassen hin.
Vielleicht weil keine jungen Männer dabei waren.


Tja, unsere mauern mögen brechen unsere herzen nicht!

So gelassen, wie man die reichskristallnacht hinnahm, die kriegserklärung an die usa oder die abschaffung der österreichischen fussballnationalmanschaft. Man hielt den mund und überlebte. Hoffentlich. Einzelne von diesen neubürgern wurden durchaus auch mal verprügelt. Sicher ein sprachproblem. Wiener und tiroler lieben sich ja auch.

Wenn die tochter einen amerikanischen soldaten heimbrachte, mit kaffee, camel und whisky, war man dann schon freundlicher. Die kultur des konsums war ja auch viel einfacher integrierbar, wie die kultur der zwangseinquartierung von habenichtsen aus preussen.

Haider war übrigens auch nicht schwul. Nur, falls du da zweifel haben solltest. Wir wollen uns nur an die guten sachen erinnern!
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Re: Flüchtlingssituation WK2 vs. heute

Beitragvon Keoma » Do 27. Okt 2016, 08:45

Wildermuth hat geschrieben:(27 Oct 2016, 09:29)

Tja, unsere mauern mögen brechen unsere herzen nicht!

So gelassen, wie man die reichskristallnacht hinnahm, die kriegserklärung an die usa oder die abschaffung der österreichischen fussballnationalmanschaft. Man hielt den mund und überlebte. Hoffentlich. Einzelne von diesen neubürgern wurden durchaus auch mal verprügelt. Sicher ein sprachproblem. Wiener und tiroler lieben sich ja auch.

Wenn die tochter einen amerikanischen soldaten heimbrachte, mit kaffee, camel und whisky, war man dann schon freundlicher. Die kultur des konsums war ja auch viel einfacher integrierbar, wie die kultur der zwangseinquartierung von habenichtsen aus preussen.

Haider war übrigens auch nicht schwul. Nur, falls du da zweifel haben solltest. Wir wollen uns nur an die guten sachen erinnern!


Und was soll mir der ganze Quatsch sagen?
Ich lebe jedenfalls in der ehemals russischen Besatzungszone.
Da gab es eher weniger Camel, sondern bestenfalls Махорка.
Und von verprügelten "Neubürgern" ist mir nichts bekannt, nochmal, da waren keine jungen Männer dabei.
Oder hast du persönliche Erfahrungen, in Kärnten ein paar Watschen bekommen?
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Re: Flüchtlingssituation WK2 vs. heute

Beitragvon Kael » Do 27. Okt 2016, 10:19

Nun es gab Kinder bis 16 Jahren. Alles darüber wurde ja eingezogen und dem Russen entgegen geschickt
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Re: Flüchtlingssituation WK2 vs. heute

Beitragvon Provokateur » Do 27. Okt 2016, 10:40

Kael hat geschrieben:(27 Oct 2016, 11:19)

Nun es gab Kinder bis 16 Jahren. Alles darüber wurde ja eingezogen und dem Russen entgegen geschickt


Auch darunter. Im "Volkssturm" wurden teilweise wesentlich jüngere Jugendliche und Kinder eingesetzt. So hätte es eigentlich nicht sein sollen, aber das wurde dennoch gemacht.

Gebracht hat es trotzdem nichts. Da wäre die Flucht die lohnendere Alternative gewesen.
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Re: Flüchtlingssituation WK2 vs. heute

Beitragvon Welfenprinz » Do 27. Okt 2016, 12:15

Die Ursachen sind sicher verschieden.
Bei Ängsten,Vorurteilen und Verhalten gibt es sehr grosse Schnittmengen.
Kulturelle Ähnlichkeit? Ich lach mich schlapp.
Ostpreussen,Schlesier und Balten waren ausgesperrte Exoten. Nur aus meinem Dorf kann ich ein Buch mit Geschichten darüber füllen.
Noch in den 90ern hab ich Formulierungen wie “das ist ja erst seit die Katholen hier sind“ gehört. :D

Bei uns waren 5Familien einquartiert,ich bin 1960 geboren und habe bewusst noch 2davon namentlich in Erinnerung,sprich die waren bis 64 oder 65 da.
Meine Eltern hatten am Anfang ihrer Ehe zwei Zimmer(in einem 1909er Bauernhaus mit über 300 qm Wohnfläche)
Sterben kann nicht so schlimm sein,sonst würden es nicht so viele tun.
Lt. griinpissstudien stirbt eine Ratte, wenn ihr ein 200l-Fass Glyphosat auf den Kopf fällt.
Hans Albers

Re: Flüchtlingssituation WK2 vs. heute

Beitragvon Hans Albers » Fr 28. Okt 2016, 00:00

Welfenprinz hat geschrieben:(27 Oct 2016, 13:15)

Die Ursachen sind sicher verschieden.
Bei Ängsten,Vorurteilen und Verhalten gibt es sehr grosse Schnittmengen.
Kulturelle Ähnlichkeit? Ich lach mich schlapp.
Ostpreussen,Schlesier und Balten waren ausgesperrte Exoten. Nur aus meinem Dorf kann ich ein Buch mit Geschichten darüber füllen.
Noch in den 90ern hab ich Formulierungen wie “das ist ja erst seit die Katholen hier sind“ gehört. :D

Bei uns waren 5Familien einquartiert,ich bin 1960 geboren und habe bewusst noch 2davon namentlich in Erinnerung,sprich die waren bis 64 oder 65 da.
Meine Eltern hatten am Anfang ihrer Ehe zwei Zimmer(in einem 1909er Bauernhaus mit über 300 qm Wohnfläche)


:thumbup:

Die deutsche organisatorische Logistik war genauso effizient wie in den Konzentrationslagern. ;-) Zum Glück! Die Behörden und Bürgermeister, Einzelpersonen und : die Kirchen - hatten damals noch eine GANZ andere Nummer zu wuppen. Heute?! das sind Peanuts dagegen.
ALLES wurde organisiert. Von Schulklassen, die die neuen Flüchtlinge durch den Ort führten, von Interims-Unterkünften übers Wochenende von Ankunft bis Einzug in die neue Wohnung, von Fresspaketen bis Mittagsmahlzeiten usw. etc. - Perfekt! Und alles trotz des Elends.



Hier ein paar Ausschnitte von Originaldokumenten:

An den Flüchtlingsminister Herrn Pastor Albertz. -
Sehr geehrter Herr Minister, in der Kenntnis dessen, dass unsere Gemeinde in Ihrer psychischen und physischen Struktur etwas Ähnliches wie ein KZ-Lager darstellt, hat der Gemeinderat beschlossen, Ihnen die dringende Bitte zu unterbreiten, baldmöglichst unserer Gemeinde einen Besuch abzustatten. Die treibende Sorge, Flüchtlingen erstmal ein Dach überm Kopf zu beschaffen, ließ die Frage nach der menschenwürdigen Unterkunft und der Existenzmöglichkeit gar nicht erst aufkommen. So wurde Benefeld ein Fleckchen Erde, auf welchem ein von 300 auf über 3000 Seelen angestiegener Menschenknäuel aller moralischen und beruflichen Schattierungen zusammengepfercht wurde.

... Dächer ohne Dachpappe/ durchgefaulte Fußböden/ Wanzen/ Ratten/ Mäuse. Ein Trockenklo für 50 Leute/kein Friedhof/keine Schulmöbel/ /keine Steuereinnahmen/Mieterhöhungen trotz Preisstop. Dreiviertel Familien leben von Fürsorge und unser Trinkwasserwerk soll zugunsten der Besatzungsmacht demontiert werden.
Ihren Besuch an einem Wochenende würden wir also sehr begrüßen und ich bitte Sie herzlich, Herr Minister, während Ihres Aufenthaltes in unserer Gemeinde mein Gast zu sein. Hochachtungsvoll, Ahrens, Bürgermeister.

Eines der Fluchgebete:


Herrgott im Himmel, sieh unsere Not ,
wir Bauern haben kein Fett und kein Brot.
Flüchtlinge fressen sich dick und fett und stehlen uns unser letztes Bett .
Wir verhungern und leiden große Pein. Herrgott, schick das Gesindel heim.




Laufende Nummer der eingegebenen Transporte: 22
Ankunftsdatum 2.12.52
Transportnummer 2122
Planverbindung 0
Abgangsbahnhof Göttingen
Zielbahnhof: Gau Bickelheim
Transportstärke 114
Männer 14-65 : 35 / Frauen: 14-65: 43
Arbeitsfähige Männer: 31 / arbeitsfähige Frauen 36
24 Familien mit 112 Personen, zwei Einzelpersonen.



Es ist verständlich, dass bei diesen Masseneinweisungen auch Heimatvertriebene eingeschleust werden, die die erwarteten Hoffnungen in keiner Weise erfüllen. Dem guten Ruf der anständigen Heimatvertriebenen, die ebenso dies traurige Los getroffen hat, wird dadurch Abbruch getan. Es ist außerordentlich bedauerlich, dass in vielen Fällen auch Familien zugewiesen wurden, bei denen es sich um wilde Ehen handelt, die vor allem in den Landgemeinden eine ablehnende Haltung hervorrufen. Mit derart unliebsamen Auseinandersetzungen müssen sich die Wohnungsbehörden leider auseinandersetzen.

usw.
dies nur ein oberflächlich hingeschriebener Abriss.
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Re: Flüchtlingssituation WK2 vs. heute

Beitragvon Wildermuth » Fr 28. Okt 2016, 00:09

Keoma hat geschrieben:(27 Oct 2016, 09:45)

Und was soll mir der ganze Quatsch sagen?
Ich lebe jedenfalls in der ehemals russischen Besatzungszone.
Da gab es eher weniger Camel, sondern bestenfalls Махорка.
Und von verprügelten "Neubürgern" ist mir nichts bekannt, nochmal, da waren keine jungen Männer dabei.
Oder hast du persönliche Erfahrungen, in Kärnten ein paar Watschen bekommen?


Nur bei diskussionen über österreichische geschichte. Ansonsten sind die ösis einigermaßen friedlich. Sie wollen aber nicht gerne hören, wie es früher wirklich war.
Hans Albers

Re: Flüchtlingssituation WK2 vs. heute

Beitragvon Hans Albers » Fr 28. Okt 2016, 00:14

Kael hat geschrieben:(27 Oct 2016, 08:25)

Ganz einfach:
Damals war es ein Krieg zwischen Nationalstaaten.
Die Flüchtlinge damals gehörten zum eigenen Kulturkreis und sind dahingehend simpel zu integrieren.

Hingegen zum aktuellen Zeitraum sind es Menschen aus einem extrem anderen Kulturbereich und schwer bis gar nicht zu integrieren. Sie weigern sich teilweise schlicht unsere Traditionen anzunehmen.

Kurz:
Damals -> stabilisierende Flüchtlinge
Heute -> destabilisierende Flüchtlinge


:D

Ich sehe, auf diesen typischen Unsinn haben scxhon andere User geantwortet., aber nochmal:

Die Flüchtlinge damals wurden eben NICHT als zum eigenen Kulturkreis gehörig empfunden, das Gegenteil war der Fall.
Natürlich waren sie objektiv gesehen viel näher an den Eingesessenen als Leute aus Syrien. - Aber darum gehts ja nicht, es geht darum, dass es damals subjektiv ganz anders wahrgenommen wurde. Hey, diese Flüchtlinge waren NULL zu integrieren, das waren fremde, schmutzige Untermenschen - (zumindestens aus der Sicht gewisser konservativer Kreise, besonders die der Bauern)

Besonders gerne gedemütigt wurden die gebildeten Flüchtlinge aus deem Großbürgertum (haha, noch einer, der behauptet, er hätte ein Gut in Pommern besessen mit 15 Bediensten - lass die Dame mal das Plumpsklo putzen!)
Hans Albers

Re: 14 Millionen Flüchtlinge!

Beitragvon Hans Albers » Fr 28. Okt 2016, 00:20

Billie Holiday hat geschrieben:(27 Oct 2016, 07:08)

Damals wurden die Menschen gezwungen und haben ihre Wohnung notgedrungen geteilt, bestimmt nicht alle freudestrahlend und freiwillig.
Wieviele Flüchtlinge leben nochmal in Deiner Wohnung?
Ich frage, weil je erhobener der Zeigefinger, desto mehr sollte man mit gutem Beispiel vorangehen.


Komisches Gequake, und immer dasselbe :s

Ich appelliere an Ihr Abstraktionsvermögen. WIE hat unsere Gesellschaft damals - zerbombt, hungernd, gedemütigt... es hinbekommen, 14 Millionen Flüchtlinge zu versorgen?
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Re: 14 Millionen Flüchtlinge!

Beitragvon Wildermuth » Fr 28. Okt 2016, 00:27

Hans Albers hat geschrieben:(28 Oct 2016, 01:20)

Komisches Gequake, und immer dasselbe :s

Ich appelliere an Ihr Abstraktionsvermögen. WIE hat unsere Gesellschaft damals - zerbombt, hungernd, gedemütigt... es hinbekommen, 14 Millionen Flüchtlinge zu versorgen?


Damals wie heute war der hass offenbar so ausgeprägt, dass manche menschen gar nicht mehr normal darüber reden können.
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Re: Flüchtlingssituation WK2 vs. heute

Beitragvon ThorsHamar » Fr 28. Okt 2016, 00:28

Die Vertriebenen von damals waren Flüchtlinge, welche nicht auf einen anderen Kontinent auswandern wollten, um dort ein besseres Leben zuführen und/oder die Legende von einem paradiesischem Sozialsystem zu testen, sondern sie flüchteten von Deutschland nach Deutschland, um zu überleben.
Und deshalb, und das ist der zweite gravierende Unterschied, handelte es sich bei den Flüchtlingstrecks von damals auch mehrheitlich um Frauen und Kinder und alte Leute.
"Wenn du wissen willst, wer dich beherrscht, mußt du nur herausfinden, wen du nicht kritisieren darfst."
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Hans Albers

Re: Flüchtlingssituation WK2 vs. heute

Beitragvon Hans Albers » Fr 28. Okt 2016, 00:30

Daran schließt sich die Frage an: WIE schaffen das Länder wie der Libanon oder Pakistan, z.B. ?

Syrien selber hatte übrigens damals hunderttausende Irak-Flüchtlinge aufgenommen - das ist Fakt.
Erzählt hat mir ein syrischer Flüchtling (ein Zahnarzt mit seinem Sohn, der jetzt hier Medizin studiert - dies nur zu den AFD Proleten, die solche Leute natürlich nicht kennenlernen, weil da keine gemeinsame Basis besteht. Aber muß ja nicht, manchmal ist es Zufall. Unter mir wohnen zwei Syter, der eine ist Bibliothekar, der andere Innendekorateur)
jedenfalls, die haben mir erzählt, dass die irakischen Flüchtlinge in Syrien gut behandelt wurden, jeder hat eine Wohnung bekommen (war natürlich politisches Kalkül, aber nur mal so!)
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Re: Flüchtlingssituation WK2 vs. heute

Beitragvon Wildermuth » Fr 28. Okt 2016, 00:37

ThorsHamar hat geschrieben:(28 Oct 2016, 01:28)

Die Vertriebenen von damals waren Flüchtlinge, welche nicht auf einen anderen Kontinent auswandern wollten, um dort ein besseres Leben zuführen und/oder die Legende von einem paradiesischem Sozialsystem zu testen, sondern sie flüchteten von Deutschland nach Deutschland, um zu überleben.


Wie gesagt, scheisspropaganda gegen flüchtlinge gab es damals auch. Lass stecken! Das ist eine gemeinsamkeit, kein unterschied!


Und deshalb, und das ist der zweite gravierende Unterschied, handelte es sich bei den Flüchtlingstrecks von damals auch mehrheitlich um Frauen und Kinder und alte Leute.

Es gab auch gruppen, wie z.b. spätheimkehrer, die aus jungen männern bestand. Beide, junge männer wie auch alle anderen wurden und werden von idioen angefeindet. Mit auffallend ähnlichen vorwürfen. Insbesondere der vorwurf, man wolle sich ins gemachte bett legen und habe im herkunftsland nie was gehabt, war dmals wie heute der beliebteste vorwurf der lügener und hetzer.
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Re: Flüchtlingssituation WK2 vs. heute

Beitragvon Kritikaster » Fr 28. Okt 2016, 00:56

Hans Albers hat geschrieben:(27 Oct 2016, 01:14)

[14 Millionen Flüchtlinge]...nach dem zweiten Weltkrieg.

Hey, DA war erst mal was los! Ich lese gerade das Buch "Kalte Heimat" von Andreas Kossert. Und bearbeite den Roman "Die Umsiedler" von Arno Schmidt.
DAS war eine Herausforderung für unsere Behörden, für unsere Gesellschaft!

WIR sind natürlich verwöhnt: UNSERE Großeltern hatten ihre Wohnungen mit Flüchtlingen zu teilen, obwohl sie selber nichts hatten.
Und natürlich gabs damals die gleichen Ressentiments wie heute:
DIE nehmen uns die Arbeitsplätze weg. DIE vergewaltigen unsere Frauen. DIe (Polacken) sind primitiv. DIE haben eine andere Religion.

Wo seht ihr Übereinstimmungen, wo Unterschiede zur heutigen Situation?

1945 handelte es sich um eine Migration innerhalb des Staatsgebietes des Deutschen Reiches. Es migrierten also Deutsche in Deutschland (jedenfalls nach damaligem Verständnis).

Dass dies für die heutigen Flüchtlingsbewegungen so nicht gilt, ist offensichtlich. Und weil man in Diskussionsforen gar nicht vorsichtig genug sein kann, folgt jetzt noch der Hinweis, dass das für die Probleme der Betroffenen von damals und heute keinen wirklichen Unterschied macht.
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Re: Flüchtlingssituation WK2 vs. heute

Beitragvon Hans Albers » Fr 28. Okt 2016, 01:08

Firlefanzdetektor hat geschrieben:(28 Oct 2016, 01:56)

1945 handelte es sich um eine Migration innerhalb des Staatsgebietes des Deutschen Reiches. Es migrierten also Deutsche in Deutschland (jedenfalls nach damaligem Verständnis).

Dass dies für die heutigen Flüchtlingsbewegungen so nicht gilt, ist offensichtlich. Und weil man in Diskussionsforen gar nicht vorsichtig genug sein kann, folgt jetzt noch der Hinweis, dass das für die Probleme der Betroffenen von damals und heute keinen wirklichen Unterschied macht.


Vor allen Dingen machte das damals für die deutsche Gesellschaft keinen Unterschied. :) Lesen Sie eigentlich aus Prinzip die Threads nicht durch? Wäre mir persönlich zu blamabel, aber jeder so, wie er kann und mag.
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Re: Flüchtlingssituation WK2 vs. heute

Beitragvon Kritikaster » Fr 28. Okt 2016, 01:15

Hans Albers hat geschrieben:(28 Oct 2016, 02:08)

Vor allen Dingen machte das damals für die deutsche Gesellschaft keinen Unterschied. :) Lesen Sie eigentlich aus Prinzip die Threads nicht durch? Wäre mir persönlich zu blamabel, aber jeder so, wie er kann und mag.

Wenn Du meinst, Deine Beiträge seien inhaltlich das Non Plus Ultra, macht Deine Antwort Sinn. Aber eben auch nur dann. :D
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Re: Flüchtlingssituation WK2 vs. heute

Beitragvon Hans Albers » Fr 28. Okt 2016, 01:19

Firlefanzdetektor hat geschrieben:(28 Oct 2016, 02:15)

Wenn Du meinst, Deine Beiträge seien inhaltlich das Non Plus Ultra, macht Deine Antwort Sinn. Aber eben auch nur dann. :D


Meine Beiträge meine ich nicht. Wie wäre es z.B. mit Welfenprinz? Oder mal SELBER nachdenken? 14 Millionen und so?
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Re: Flüchtlingssituation WK2 vs. heute

Beitragvon Kritikaster » Fr 28. Okt 2016, 01:26

Hans Albers hat geschrieben:(28 Oct 2016, 02:19)

Meine Beiträge meine ich nicht.

Gut, dass Du deren Niveaulosigkeit selbst erkennst.
Hans Albers hat geschrieben:Wie wäre es z.B. mit Welfenprinz? Oder mal SELBER nachdenken? 14 Millionen und so?

Wenn Du jetzt noch Dein Problem erklären würdest, fände sich eventuell eine echte Diskussionsbasis.
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Re: Flüchtlingssituation WK2 vs. heute

Beitragvon Welfenprinz » Fr 28. Okt 2016, 05:37

Firlefanzdetektor hat geschrieben:(28 Oct 2016, 01:56)

1945 handelte es sich um eine Migration innerhalb des Staatsgebietes des Deutschen Reiches. Es migrierten also Deutsche in Deutschland (jedenfalls nach damaligem Verständnis).

.


Nochmal:Haha
Baltendeutsche zum Beispiel waren Evangelikale,Freikirchler. Hatten wir hier zwei Gemeinden. Fundifaktor 100%,Quasi der Islam von 1950.

“gefühlte Deutsche“ ? :D
Wildermuth hat den gängigen Begriff Polacken erwähnt.
Hier imDorf hiess das “ de olln Russn,wasch sich ja sowieso nich“

Die Schnittmenge ist nicht die Herkunft der Flüchtlinge sondern die inhumane Grundeinstellung gegenüber den anderen,dem Fremden.
Sterben kann nicht so schlimm sein,sonst würden es nicht so viele tun.
Lt. griinpissstudien stirbt eine Ratte, wenn ihr ein 200l-Fass Glyphosat auf den Kopf fällt.

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