Sammelstrang "Integration - Probleme und Hindernisse"

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Wasteland
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Wasteland » Sa 10. Sep 2016, 16:57

PeterK hat geschrieben:(10 Sep 2016, 17:51)

Das meinte ich nicht. Mir geht es darum, dass weder Christentum noch Islam noch Judentum noch sonst eine Religion "zu Deutschland gehören". Vielleicht wäre die Forderung der Islam-Verbände, Körperschaften öffentlichen Rechts zu werden, ein Anlass, sich darüber Gedanken zu machen, ob man den Religionsgemeinschaften diesen Status nicht eher grundsätzlich aberkennen sollte.

Religion ist Privatsache, "gehört" nicht zu einem Staat und sollte auch kein "Teil" desselben sein.


Damit kann ich gut leben. Das gilt dann aber für alle.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon PeterK » Sa 10. Sep 2016, 16:58

Wasteland hat geschrieben:(10 Sep 2016, 17:57)
Damit kann ich gut leben. Das gilt dann aber für alle.

Jep.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon schelm » Sa 10. Sep 2016, 17:15

Wasteland hat geschrieben:(09 Sep 2016, 23:42)
Genau, die Binse ist, es gibt Muslime mit denen ich mehr Gemeinsamkeiten habe, als mit dem Deutschen der meint er stehe mir näher einfach aufgrund der Kultur/Nation in die wir geboren wurden. (....)

Und ich habe genug Kontakt im Alltag mit Muslimen aus aller Herren Länder um zu wissen, das mich mit denen die ich kenne viel mehr an ideellen Werten verbindet als mit dir.

Wen willst du hier verschaukeln ? Es ist doch DEINE und nicht meine These, der Islam gehöre kulturell zu Deutschland ! Also ist " der " Islam die Summe deiner muslimischen Bekannten, die keinerlei Thesen mehr vertreten, die mit den gesellschaftlichen Ansprüchen des Islam zu tun haben ? Ist dieser Islam irgendwo theologisch anerkannt ?

Das Christentum hat sich eingebracht, ob mit Peitsche oder heute Zuckerbrot. Bedarf es erst der Peitsche des Islam ? Oder glaubst du ernsthaft, Nichtmuslime werden irgendwas von dieser Religion in ihre private Spiritualität übernehmen, wie vom Christentum Weihnachten, Ostern oder ein romantisches Bild von Jesus.... ? Mohammed, der Ungläubigenflüsterer ? :rolleyes:
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon CaptainJack » Sa 10. Sep 2016, 17:46

Wasteland hat geschrieben:
(09 Sep 2016, 23:42)
Genau, die Binse ist, es gibt Muslime mit denen ich mehr Gemeinsamkeiten habe, als mit dem Deutschen der meint er stehe mir näher einfach aufgrund der Kultur/Nation in die wir geboren wurden. (....)

Und ich habe genug Kontakt im Alltag mit Muslimen aus aller Herren Länder um zu wissen, das mich mit denen die ich kenne viel mehr an ideellen Werten verbindet als mit dir.

Durch die Kreise, in denen man verkehrt, wird man halt geprägt! Was man dadurch für Ansichten bekommen kann, kann man ja leider feststellen! :rolleyes:
"Im Namen der Toleranz lässt man zu, dass die Intoleranten ihre Infrastruktur aufbauen."
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Wasteland » Sa 10. Sep 2016, 17:47

schelm hat geschrieben:(10 Sep 2016, 18:15)

Wen willst du hier verschaukeln ? Es ist doch DEINE und nicht meine These, der Islam gehöre kulturell zu Deutschland ! Also ist " der " Islam die Summe deiner muslimischen Bekannten, die keinerlei Thesen mehr vertreten, die mit den gesellschaftlichen Ansprüchen des Islam zu tun haben ? Ist dieser Islam irgendwo theologisch anerkannt ?


Es gibt im Islam niemanden der etwas verbindlich theologisch anerkennen kann, gewöhn dich doch endlich mal daran.

schelm hat geschrieben:(10 Sep 2016, 18:15)
Das Christentum hat sich eingebracht, ob mit Peitsche oder heute Zuckerbrot. Bedarf es erst der Peitsche des Islam ? Oder glaubst du ernsthaft, Nichtmuslime werden irgendwas von dieser Religion in ihre private Spiritualität übernehmen, wie vom Christentum Weihnachten, Ostern oder ein romantisches Bild von Jesus.... ? Mohammed, der Ungläubigenflüsterer ? :rolleyes:


Du musst irgendwann begreifen, das Volk und Staat keine Einheit bilden müssen in der Realität. Das mag deine persönliche Sicht sein, ist aber nicht notwendig.
Der Staat muss nur den Rahmen schaffen, damit viele verschiedene Gruppen gut und friedlich zusammenleben können, gerne auch nebeneinander.
Das ist das Erfolgsgeheimnis erfolgreicher Einwanderungsländer.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Wasteland » Sa 10. Sep 2016, 17:49

CaptainJack hat geschrieben:(10 Sep 2016, 18:46)

Durch die Kreise, in denen man verkehrt, wird man halt geprägt! Was man dadurch für Ansichten bekommen kann, kann man ja leider feststellen! :rolleyes:


Das kann ich dir eins zu eins zurückgeben.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon CaptainJack » Sa 10. Sep 2016, 18:42

Wasteland hat geschrieben:(10 Sep 2016, 18:49)

Das kann ich dir eins zu eins zurückgeben.
Verstehe ich jetzt nicht? :rolleyes: Ich verkehre in keinen muslimischen und auch ansonsten in völlig normalen, bürgerlichen Kreisen, in denen ich über den Sportverein auch muslimische Freunde mein Eigen nennen darf!
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon schelm » Sa 10. Sep 2016, 22:31

Wasteland hat geschrieben:(10 Sep 2016, 18:47)

Es gibt im Islam niemanden der etwas verbindlich theologisch anerkennen kann, gewöhn dich doch endlich mal daran.



Du musst irgendwann begreifen, das Volk und Staat keine Einheit bilden müssen in der Realität. Das mag deine persönliche Sicht sein, ist aber nicht notwendig.
Der Staat muss nur den Rahmen schaffen, damit viele verschiedene Gruppen gut und friedlich zusammenleben können, gerne auch nebeneinander.
Das ist das Erfolgsgeheimnis erfolgreicher Einwanderungsländer.

Lass es uns abkürzen. Du sagst, der Islam gehört zu D. Ich sage, lediglich Muslime gehören zu D. Also gehört deiner Meinung nach die Religion nicht nur zu den persönlichen Präferenzen, so wie bspw. der Buddhismus, sondern du sagst, die Religion selber gehört zu D.

Ok, sage mir, was GENAU vom Islam zu Deutschland gehört, dass nicht bereits mit der Zugehörigkeit von Muslimen genannt wäre ?
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon schelm » Sa 10. Sep 2016, 22:55

PeterK hat geschrieben:(10 Sep 2016, 17:51)

Das meinte ich nicht. Mir geht es darum, dass weder Christentum noch Islam noch Judentum noch sonst eine Religion "zu Deutschland gehören". Vielleicht wäre die Forderung der Islam-Verbände, Körperschaften öffentlichen Rechts zu werden, ein Anlass, sich darüber Gedanken zu machen, ob man den Religionsgemeinschaften diesen Status nicht eher grundsätzlich aberkennen sollte.

Religion ist Privatsache, "gehört" nicht zu einem Staat und sollte auch kein "Teil" desselben sein.

Die radikale Lösung beschreibt allerdings nicht den Status. Ob es jemand passt oder nicht, das Christentum gehört zu D. Zugehörigkeit beruht in diesem Fall auf kulturell verwurzelten Einfluss in den verschiedensten Lebensbereichen, von der folkloristischen Vereinnahmung von Feiertagen über die Benutzung oder Adaption von Bibelsprüchen in der Alltagssprache ( " Herr, lass Hirn regnen " ) bis zum Einfluss auf die Ausrichtung unserer Rechtsprechung, einem Konglomerat aus humanistischen und christlichen Grundsätzen.

Wenn wir beispielsweise über Kuscheljustiz klagen, dann hat das auch etwas mit dem Abfärben von Prinzipien der christlichen Feindesliebe oder der Prämissen wer frei von Sünde ist (...) / so wie ihr richtet, so werdet ihr gerichtet zu tun. Kann man leugnen, muss man nicht.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Wasteland » Sa 10. Sep 2016, 23:50

CaptainJack hat geschrieben:(10 Sep 2016, 19:42)

Verstehe ich jetzt nicht? :rolleyes: Ich verkehre in keinen muslimischen und auch ansonsten in völlig normalen, bürgerlichen Kreisen, in denen ich über den Sportverein auch muslimische Freunde mein Eigen nennen darf!


Was genau meintest du dann also?

Für mich ist es normal seit meiner Kindheit türkische, arabische, japanische, afrikanische, griechische etc.pp Freunde, Klassenkameraden, Kollegen, Nachbarn, Familienangehörige zu haben.
Und die meisten davon sind auch völlig normal. Die Beklopptenquote ist bei denen etwa genau so hoch wie bei Deutschen.
Und dann loggte ich mich eines Tages ins Internet ein und irgendwelche Spezialisten versuchten mir zu erklären, dass das was ich seitdem ich denken kann erlebe, nicht der Realität entspricht.
Was soll ich da machen außer zu widersprechen? Soll ich lügen und da zustimmen? Wozu?
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Wasteland » Sa 10. Sep 2016, 23:51

schelm hat geschrieben:(10 Sep 2016, 23:31)

Lass es uns abkürzen. Du sagst, der Islam gehört zu D. Ich sage, lediglich Muslime gehören zu D. Also gehört deiner Meinung nach die Religion nicht nur zu den persönlichen Präferenzen, so wie bspw. der Buddhismus, sondern du sagst, die Religion selber gehört zu D.

Ok, sage mir, was GENAU vom Islam zu Deutschland gehört, dass nicht bereits mit der Zugehörigkeit von Muslimen genannt wäre ?


Dasselbe was am Judentum zu Deutschland gehört. Beide Religionen sind sich sehr ähnlich.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon think twice » So 11. Sep 2016, 06:40

schelm hat geschrieben:(10 Sep 2016, 23:31)

Ok, sage mir, was GENAU vom Islam zu Deutschland gehört, dass nicht bereits mit der Zugehörigkeit von Muslimen genannt wäre ?

Mit dieser Frage bestätigst du selbst, dass man Muslime und Islam nicht trennen kann. Wer meint, der Islam gehöre nicht zu Deutschland, wendet sich also automatisch auch gegen Muslime und sollte zumindest den Arsch in der Hose haben, das auch zuzugeben.
Oder vielleicht könnte einer der zahlreichen "Muslim-ja-Islam-Nein"-Vertreter ja mal ein Beispiel nennen, was konkret er ausschließen möchte, was aber den Moslem an sich nicht tangieren müsste.
Wer mit mir nicht auskommt, muss eben noch etwas an sich arbeiten. ;)
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon William » So 11. Sep 2016, 06:56

Religion über das GG stellen, das würde ich ausschließen.
Wer damit nicht klar kommt, der soll dahin zurück gehen wo er her kam.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon think twice » So 11. Sep 2016, 07:05

Wasteland hat geschrieben:(11 Sep 2016, 00:50)

Für mich ist es normal seit meiner Kindheit türkische, arabische, japanische, afrikanische, griechische etc.pp Freunde, Klassenkameraden, Kollegen, Nachbarn, Familienangehörige zu haben.
Und die meisten davon sind auch völlig normal. Die Beklopptenquote ist bei denen etwa genau so hoch wie bei Deutschen.
Und dann loggte ich mich eines Tages ins Internet ein und irgendwelche Spezialisten versuchten mir zu erklären, dass das was ich seitdem ich denken kann erlebe, nicht der Realität entspricht.
Was soll ich da machen außer zu widersprechen? Soll ich lügen und da zustimmen? Wozu?

Bei mir war es ähnlich. Ich bin vor einigen Jahren wärend einer Fußball-EM kurz vor einem Deutschland-Türkei-Spiel in so ein Forum geraten und war einigermaßen entsetzt, was da an Vorurteilen und Hetze gepostet wurde. Ich war damals völlig unpolitisch und guten Willens und habe mich nur angemeldet, um vielleicht das Eine oder Andere richtig stellen zu können. Naiverweise dachte ich, mit meinem Background (türkischer Papa, integriert in die türkische Community) würde man mir interessiert zuhören.
Aber nein, ich wurde sofort beschimpft als links-grün-versiffter linker Vogel, der in einer rosaroten Gutmenschenwelt lebt und von der Realität keine Ahnung hat. Wie gesagt, ich hatte damals keine Ahnung von der Denke und dem "sprech" gewisser Leute und bin nur sehr wütend geworden.
Heute weiß ich, diese Menschen wollen garnichts von der Realität wissen, sie wollen verurteilen und ablehnen, gegen realistische Erfahrungen sind sie immun und wollen es auch bleiben. Lieber informieren sie sich bei PI und Co, um sich ja ihr Weltbild zu erhalten.
Nun sind die Flüchtlinge dran. Da ist es auch wieder unwichtig, wenn ich sage: "HALLO! Ich arbeite in einer Erstaufnahmeeinrichtung, hört doch mal zu!"
Ok, ich habe kapiert, dass es sinnlos ist, mit Fakten überzeugen zu wollen. Aber Widerspruch wird es von mir weiterhin geben. Das bin ich den vielen unbescholtenen Menschen schuldig, die ich persönlich kenne und die diese pauschale Diffamierung einfach nicht verdient haben.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Svi Back » So 11. Sep 2016, 07:10

think twice hat geschrieben:(11 Sep 2016, 08:05)

Bei mir war es ähnlich. Ich bin vor einigen Jahren wärend einer Fußball-EM kurz vor einem Deutschland-Türkei-Spiel in so ein Forum geraten und war einigermaßen entsetzt, was da an Vorurteilen und Hetze gepostet wurde. Ich war damals völlig unpolitisch und guten Willens und habe mich nur angemeldet, um vielleicht das Eine oder Andere richtig stellen zu können. Naiverweise dachte ich, mit meinem Background (türkischer Papa, integriert in die türkische Community) würde man mir interessiert zuhören.
Aber nein, ich wurde sofort beschimpft als links-grün-versiffter linker Vogel, der in einer rosaroten Gutmenschenwelt lebt und von der Realität keine Ahnung hat. Wie gesagt, ich hatte damals keine Ahnung von der Denke und dem "sprech" gewisser Leute und bin nur sehr wütend geworden.
Heute weiß ich, diese Menschen wollen garnichts von der Realität wissen, sie wollen verurteilen und ablehnen, gegen realistische Erfahrungen sind sie immun und wollen es auch bleiben. Lieber informieren sie sich bei PI und Co, um sich ja ihr Weltbild zu erhalten.
Nun sind die Flüchtlinge dran. Da ist es auch wieder unwichtig, wenn ich sage: "HALLO! Ich arbeite in einer Erstaufnahmeeinrichtung, hört doch mal zu!"
Ok, ich habe kapiert, dass es sinnlos ist, mit Fakten überzeugen zu wollen. Aber Widerspruch wird es von mir weiterhin geben. Das bin ich den vielen unbescholtenen Menschen schuldig, die ich persönlich kenne und die diese pauschale Diffamierung einfach nicht verdient haben.


vielleicht fällt dir dieser "klitzekleine" Widerspruch selbst auf.
du machst permanent das, was du anderen vorwirfst.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon think twice » So 11. Sep 2016, 07:13

Svi Back hat geschrieben:(11 Sep 2016, 08:10)

vielleicht fällt dir dieser "klitzekleine" Widerspruch selbst auf.
du machst permanent das, was du anderen vorwirfst.

Fühl dich ruhig angesprochen!
Wer mit mir nicht auskommt, muss eben noch etwas an sich arbeiten. ;)
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Svi Back » So 11. Sep 2016, 07:18

think twice hat geschrieben:(11 Sep 2016, 08:13)

Fühl dich ruhig angesprochen!


es gibt hier wenige von denen ich mich angesprochen fühle. Du gehörst definitiv nicht dazu.
Deine Argumentationsweise ähnelt dem eines trotzigen Kleinkind und dient eher meiner Belustigung. :cool:
Kein Vormarsch ist so schwer wie der zurück zur Vernunft.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon think twice » So 11. Sep 2016, 07:22

Svi Back hat geschrieben:(11 Sep 2016, 08:18)

es gibt hier wenige von denen ich mich angesprochen fühle. Du gehörst definitiv nicht dazu.
Deine Argumentationsweise ähnelt dem eines trotzigen Kleinkind und dient eher meiner Belustigung. :cool:

Und dein Kommentar dient mir als Bestätigung meiner vorangegangenen Ausführung.
Wer mit mir nicht auskommt, muss eben noch etwas an sich arbeiten. ;)
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon William » So 11. Sep 2016, 07:38

think twice hat geschrieben:(11 Sep 2016, 08:05)

Bei mir war es ähnlich. Ich bin vor einigen Jahren wärend einer Fußball-EM kurz vor einem Deutschland-Türkei-Spiel in so ein Forum geraten und war einigermaßen entsetzt, was da an Vorurteilen und Hetze gepostet wurde. Ich war damals völlig unpolitisch und guten Willens und habe mich nur angemeldet, um vielleicht das Eine oder Andere richtig stellen zu können. Naiverweise dachte ich, mit meinem Background (türkischer Papa, integriert in die türkische Community) würde man mir interessiert zuhören.
Aber nein, ich wurde sofort beschimpft als links-grün-versiffter linker Vogel, der in einer rosaroten Gutmenschenwelt lebt und von der Realität keine Ahnung hat. Wie gesagt, ich hatte damals keine Ahnung von der Denke und dem "sprech" gewisser Leute und bin nur sehr wütend geworden.
Heute weiß ich, diese Menschen wollen garnichts von der Realität wissen, sie wollen verurteilen und ablehnen, gegen realistische Erfahrungen sind sie immun und wollen es auch bleiben. Lieber informieren sie sich bei PI und Co, um sich ja ihr Weltbild zu erhalten.
Nun sind die Flüchtlinge dran. Da ist es auch wieder unwichtig, wenn ich sage: "HALLO! Ich arbeite in einer Erstaufnahmeeinrichtung, hört doch mal zu!"
Ok, ich habe kapiert, dass es sinnlos ist, mit Fakten überzeugen zu wollen. Aber Widerspruch wird es von mir weiterhin geben. Das bin ich den vielen unbescholtenen Menschen schuldig, die ich persönlich kenne und die diese pauschale Diffamierung einfach nicht verdient haben.


Es hat nichts mit Realitätsverweigerung zu tun, dir nicht zuhören zu wollen. Es gibt lediglich Menschen, die sich für deine Bedürfnisse, Gedanken und/oder Werdegang nicht interessieren. Ebenso für Deinesgleichen, weil sie sich mit deren Lebenseinstellung und Glauben nicht identifizieren können.
Du versuchst zu missionieren, das können Manche nicht ab. Sie wollen ihr eigenes Leben leben, haben ihre Prioritäten ganz anders gesetzt als du.
So ist ihnen z.B. besagte türkische Community gänzlich egal, weil sie prima ohne Kopftuch, Gebetsteppich und Beschneidungsrituale auskommen.
Sie befürworten u.U. auch nicht, dass du in einer groß angelegten Schleuserindustrie mitwirkst. In meinen Augen ist die derzeitige Massenmigration nämlich nichts anderes.
Nein, ich muss, genauso wie jeder andere, dir nicht zuhören. Du hast deine Meinung, dein eigenes Leben und jeder andere seine(s). Keiner muss sich nach dir richten, so er denn nicht will.
Du hast keine Fakten mit denen du überzeugen kannst, sondern nur eine gewisse Einstellung zum Leben, zum sozialen Miteinander, vorrangig dem unter Leuten mit Migrationshintergrund. Das stattet dich jedoch nicht mit weiterführenden Rechten aus oder macht dich zu einem besseren Menschen.
Du bist lediglich ein Individuum unter vielen Millionen anderen hier im Land, deswegen muss sich aber niemand nach deiner Realität richten.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Svi Back » So 11. Sep 2016, 07:41

think twice hat geschrieben:(11 Sep 2016, 08:22)

Und dein Kommentar dient mir als Bestätigung meiner vorangegangenen Ausführung.


ich sag es ja. Die Kommentare die hier pauschal alle "Flüchtlinge" angreifen wirst du hier mit der Lupe suchen können. 99% beschäftigen sich mit der Politik die diese Flüchtlingspolitik iniziert und deren Folgen.
Aber du ziehst diese Kritik, die sich eben mit ganz anderen Dingen beschäftigt, über einen Kamm und
willst ihm das Edikett "fremdenfeindlich" anheften.
Das nenne ich halt ein kleinkindliches Verhalten. Immer schön mit dem Kopf durch die Wand, selbst wenn keine Wand da ist.
Mach mal weiter so. Ist halt irgendwie lustig und liegt auch ein bisschen im Trend. :thumbup:
Kein Vormarsch ist so schwer wie der zurück zur Vernunft.
(B.Brecht)

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