Sammelstrang "Integration - Probleme und Hindernisse"

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Re: Importierte Gewaltkultur

Beitragvon Bleibtreu » So 8. Mai 2016, 12:40

nichtkorrekt hat geschrieben:(08 May 2016, 12:15)

Guter Artikel zum Thema:

http://www.welt.de/debatte/kommentare/a ... ingen.html

Was Bassam Tibi ausführt, passt auffallend treffend zu dem, was ich im KölnStrang und in meinem Gewalt gegen Frauen schrieb:

Gibt es einen Zusammenhang zwischen den Übergriffen der Silvesternacht in Köln und der Lage in Syrien? Die Antwort lautet: Ja, diesen Zusammenhang gibt es, und zu dem gemeinsamen Nenner gehört die Gewalt gegen Frauen.

Viele meiner deutschen Gesprächspartner scheinen die Gewalt, die in der Tradition einer orientalisch-patriarchalischen Kultur gegen Frauen steht, nicht zu verstehen. Im Orient gilt die Frau nicht als Subjekt, sondern als Gegenstand der Ehre eines Mannes. Die Schändung einer Frau wird nicht nur als Sexhandlung und Verbrechen an der Frau selbst betrachtet, sondern eher als ein Akt der Demütigung des Mannes, dem sie gehört.

In diesem barbarischen Krieg in Syrien, der völlig falsch als "Bürgerkrieg" bezeichnet wird (dort kämpfen keine Bürger, sondern ethnisch-religiöse Kollektive gegeneinander), vergewaltigen schiitisch-alawitische Soldaten der syrischen Armee Frauen der sunnitischen Opposition als Mittel der Kriegsführung.

Mit der Vergewaltigung zielen diese Alawiten auf eine Entehrung der Männer der sunnitischen Opposition. Die sunnitischen "Rebellen" tun ihrerseits dasselbe mit alawitischen Frauen. Es ist ein Krieg aller gegen alle mit den Frauen als Faustpfand.

[...] Unabhängig vom Krieg ist das Frauenbild in der arabisch-orientalischen Kultur patriarchalisch, ja umfassend menschenverachtend. Dieses Frauenbild darf in Europa nicht unter dem Mantel des Respekts für andere Kulturen geduldet werden. [...]
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Re: Importierte Gewaltkultur

Beitragvon JJazzGold » So 8. Mai 2016, 13:25

Bleibtreu hat geschrieben:(08 May 2016, 13:54)

Solange eine archaisch patriarchalische Gesellschaft als solche verharrt und sich nicht geändert hat, wofür ein sehr langer ZeitRaum gebraucht wird wie wir aus Erfahrung wissen,
ist es müssig darüber zu schwatzen, was in ferner Zukunft alles möglich sein könnte. :|


Ist es das? Sind es nicht gerade die jungen Menschen, die Veränderungen bewirken, siehe Marokko, siehe Tunesien, siehe Deutschland, siehe Israel (letztere beide langjährig durch patriarchalische Religionen gesellschaftlich geprägt), mal in geringem, mal im größeren Ausmaß, mal schneller und mal langsamer, mal auf Irrwegen, mal auf Verbesserungskurs, gerade weil sie sich nicht ins alte Muster der Überlieferung und Erziehung fügen wollen? Die Alten sind es ganz sicher nicht.

So sehr ich Helmut Schmidt geschätzt habe, sein Satz, wer Visionen habe solle zum Arzt gehen, war mit Abstand der dümmste Satz, denn er je von sich gegeben hat. Ohne Visionen sind Jugendliche Greise von Geburt an.
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Re: Importierte Gewaltkultur

Beitragvon Vardarovic » So 8. Mai 2016, 13:52

JJazzGold hat geschrieben:(08 May 2016, 14:25)

So sehr ich Helmut Schmidt geschätzt habe, sein Satz, wer Visionen habe solle zum Arzt gehen, war mit Abstand der dümmste Satz, denn er je von sich gegeben hat. Ohne Visionen sind Jugendliche Greise von Geburt an.[/color]

Diese pampige Antwort des Genossen sollte man nicht aus dem Zusammenhang herausreissen, man verwirrt böswillig.

Aber auch ich wäre der Meinung, dass die Jugend sich eher erreichbare Ziele setzen sollte, und von Visionen ablassen.
Jugendliche, die der Halluzinationen und Illusionen unterliegen haben wir genügend.
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Re: Importierte Gewaltkultur

Beitragvon JJazzGold » So 8. Mai 2016, 14:15

Vardarovic hat geschrieben:(08 May 2016, 14:52)

Diese pampige Antwort des Genossen sollte man nicht aus dem Zusammenhang herausreissen, man verwirrt böswillig.

Aber auch ich wäre der Meinung, dass die Jugend sich eher erreichbare Ziele setzen sollte, und von Visionen ablassen.
Jugendliche, die der Halluzinationen und Illusionen unterliegen haben wir genügend.


Wir haben, im Gegenteil, zurzeit zu viele Alte, nicht nur in Deutschland, sondern in der gesamten EU, die Vision durch Halluzinationen, sowie archaische Illusionen ersetzt haben, u.a. was die Flüchtlingsfrage betrifft, aber auch diverse andere Themen. .
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Re: Importierte Gewaltkultur

Beitragvon Bleibtreu » So 8. Mai 2016, 14:18

JJazzGold hat geschrieben:(08 May 2016, 14:25)

Ist es das? Sind es nicht gerade die jungen Menschen, die Veränderungen bewirken, siehe Marokko, siehe Tunesien, siehe Deutschland, siehe Israel (letztere beide langjährig durch patriarchalische Religionen gesellschaftlich geprägt), mal in geringem, mal im größeren Ausmaß, mal schneller und mal langsamer, mal auf Irrwegen, mal auf Verbesserungskurs, gerade weil sie sich nicht ins alte Muster der Überlieferung und Erziehung fügen wollen? Die Alten sind es ganz sicher nicht.


Israel war noch nie patriarchalisch geprägt, es war von Beginn an ein demokratischer RechtsStaat, von säkularen, atheistischen Sozialisten gegründet. In Tel-Aviv haben wir sogar ein Denkmal für alle homosexuellen Opfer des Holocaust. :cool: Wenn du die religiösen Spinner bei uns meinst: Ja, die gibt es wie überall und wie gleichfalls überall hätten sie gerne viel mehr mit zur reden. Im Übrigen sind nicht wenige dieser Spinner AntiZionisten, was sie nicht hindert sich vom Staat ernähren zu lassen. Und was die anderen Länder betrifft, da ist auch eine sehr starke RückwärtsBewegung im Gange, die immer gerne ausgeblendet wird. In Deutschland sie es so aus:

Leider ist es so, dass große Teile der muslimischen BevölkerungsGruppe den RückwärtsGang eingelegt hat. Dieses Phänomen der "RückBesinnung" ist nicht nur in der Türkei zu beobachten, sondern auch in Europa. Der ehemalige sozialdemokratische Bürgermeister von Neu-Kölln, Buschkowsky, hat sich dazu sehr offen und deutlich geäußert. Warum? Weil auf Integration, richtige Integration, keinen Wert gelegt wurde. Wenn immer mehr junge Mädels, die in Berlin aufgewachsen sind, sich ein KopfTuch überziehen und bei einem in der Schule geführten Interview nach ihrer Zukunft gefragt antworten: Den Mann heiraten, den die Eltern ausgesucht haben, hoffentlich wird es ein netter sein, der mich gut behandelt - dann klappen sich mir die FußNägel hoch. :dead:

So sehr ich Helmut Schmidt geschätzt habe, sein Satz, wer Visionen habe solle zum Arzt gehen, war mit Abstand der dümmste Satz, denn er je von sich gegeben hat. Ohne Visionen sind Jugendliche Greise von Geburt an.

Mit Helmut bin ich hier nicht gekommen. Und wie du Oben siehst, gehen Veränderungen nicht nur in eine positive, sondern ebenso in eine negative Richtung.
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Re: Importierte Gewaltkultur

Beitragvon Bleibtreu » So 8. Mai 2016, 14:35

JJazzGold hat geschrieben:(08 May 2016, 15:15)

Wir haben, im Gegenteil, zurzeit zu viele Alte, nicht nur in Deutschland, sondern in der gesamten EU, die Vision durch Halluzinationen, sowie archaische Illusionen ersetzt haben, u.a. was die Flüchtlingsfrage betrifft, aber auch diverse andere Themen. .

Ich habe nicht das geringste dagegen, wenn sich D oder Europa junge Menschen ins Land holt. Wenn es sich dabei um Menschen aus stark patriarchalisch geprägten Gesellschaften handelt, an denen die europäische Aufklärung vorbei gegangen ist, die mit einem archaischen WeltBild gesegnet wurden, muss man entsprechende Maßnahmen ergreifen, damit es in der neuen Heimat keine Verwerfungen gibt. Und wenn man schon einen solchen Hunger nach jungem, frischem Blut hat, wieso nicht Menschen, die sich wesentlich einfacher integrieren lassen? Ist die Gier nach Folklore so unersättlich, dass es unbedingt ein satter Schuss in die archaische Vergangenheit sein muss? :|
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Re: Importierte Gewaltkultur

Beitragvon Vardarovic » So 8. Mai 2016, 14:51

JJazzGold hat geschrieben:(08 May 2016, 15:15)

Wir haben, im Gegenteil, zurzeit zu viele Alte, nicht nur in Deutschland, sondern in der gesamten EU, die Vision durch Halluzinationen, sowie archaische Illusionen ersetzt haben, u.a. was die Flüchtlingsfrage betrifft, aber auch diverse andere Themen. .


Dann belehre mich um diesen Begriff Vision, dessen Inhalt besser sein soll, als die Arete (erreichbare Ziele, Tugenden), die ich zuvor erwähnte. Mal sehen, wer am Ende mit beiden Pus (Füssen) auf den Boden bleibt.

Mir ist der Begriff Vision so geläufig:

Vision:
1 Traumgesicht, Erscheinung, Trugbild
2 eine (schwärmerisch entworfene) Idee oder Vorstellung für die Zukunft,
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Re: Importierte Gewaltkultur

Beitragvon JJazzGold » So 8. Mai 2016, 14:55

Bleibtreu hat geschrieben:(08 May 2016, 15:35)

Ich habe nicht das geringste dagegen, wenn sich D oder Europa junge Menschen ins Land holt. Wenn es sich dabei um Menschen aus stark patriarchalisch geprägten Gesellschaften handelt, an denen die europäische Aufklärung vorbei gegangen ist, die mit einem archaischen WeltBild gesegnet wurden, muss man entsprechende Maßnahmen ergreifen, damit es in der neuen Heimat keine Verwerfungen gibt. Und wenn man schon einen solchen Hunger nach jungem, frischem Blut hat, wieso nicht Menschen, die sich wesentlich einfacher integrieren lassen? Ist die Gier nach Folklore so unersättlich, dass es unbedingt ein satter Schuss in die archaische Vergangenheit sein muss? :|


Wenn ich von den archaisch illusionsbehafteten Alten schreibe, dann beziehe ich mich auf einen Teil der Deutschen, von denen wiederum die Pedigisten und AfDler nur einen Anteil abbilden. Es sind die Jungen, die nicht nur mit den Veränderungen, die eine globalisierte Welt fordert, zurecht kommen werden, sondern Veränderungen bewirken werden, sowohl unter den Einheimischen, als auch unter den Zuwandernden, als auch unter den interim hier Schutz suchenden, die letztendlich einen Teil der Veränderung mitnehmen werden.

Was archaische Folklore betrifft, bist du bei mir an der falschen Adresse. Ich gehöre zu denen, die sinnvolles Bewahren ausgezeichnet mit Entwicklung in die Moderne kombinieren können und die Angst vor angeblicher Überfremdung ist mir fremd. Wahrscheinlich, weil ich volles Vertrauen in den Großteil einer deutschen Bevölkerung habe, die bewiesenermaßen integrieren kann, ohne Assimilierungsansprüche zu stellen. Die Welt rückt täglich näher zusammen und wer sich in diesem Szenario nicht zurecht findet, sondern versucht in Ausschließlichkeit zu verharren, der hat schon verloren.
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Re: Importierte Gewaltkultur

Beitragvon jack000 » So 8. Mai 2016, 14:59

JJazzGold hat geschrieben:(08 May 2016, 15:15)

Wir haben, im Gegenteil, zurzeit zu viele Alte, nicht nur in Deutschland, sondern in der gesamten EU, die Vision durch Halluzinationen, sowie archaische Illusionen ersetzt haben, u.a. was die Flüchtlingsfrage betrifft, aber auch diverse andere Themen. .

Es spricht nicht das Geringste gegen Zuwanderung in die EU. Allerdings ohne Filter ist das nicht möglich wenn man vermeiden will, dass die negativen Auswirkungen die positiven überwiegen.
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Re: Importierte Gewaltkultur

Beitragvon JJazzGold » So 8. Mai 2016, 15:05

Bleibtreu hat geschrieben:(08 May 2016, 15:18)

Israel war noch nie patriarchalisch geprägt, es war von Beginn an ein demokratischer RechtsStaat, von säkularen, atheistischen Sozialisten gegründet. In Tel-Aviv haben wir sogar ein Denkmal für alle homosexuellen Opfer des Holocaust. :cool: Wenn du die religiösen Spinner bei uns meinst: Ja, die gibt es wie überall und wie gleichfalls überall hätten sie gerne viel mehr mit zur reden. Im Übrigen sind nicht wenige dieser Spinner AntiZionisten, was sie nicht hindert sich vom Staat ernähren zu lassen. Und was die anderen Länder betrifft, da ist auch eine sehr starke RückwärtsBewegung im Gange, die immer gerne ausgeblendet wird. In Deutschland sie es so aus:

Leider ist es so, dass große Teile der muslimischen BevölkerungsGruppe den RückwärtsGang eingelegt hat. Dieses Phänomen der "RückBesinnung" ist nicht nur in der Türkei zu beobachten, sondern auch in Europa. Der ehemalige sozialdemokratische Bürgermeister von Neu-Kölln, Buschkowsky, hat sich dazu sehr offen und deutlich geäußert. Warum? Weil auf Integration, richtige Integration, keinen Wert gelegt wurde. Wenn immer mehr junge Mädels, die in Berlin aufgewachsen sind, sich ein KopfTuch überziehen und bei einem in der Schule geführten Interview nach ihrer Zukunft gefragt antworten: Den Mann heiraten, den die Eltern ausgesucht haben, hoffentlich wird es ein netter sein, der mich gut behandelt - dann klappen sich mir die FußNägel hoch. :dead:


Mit Helmut bin ich hier nicht gekommen. Und wie du Oben siehst, gehen Veränderungen nicht nur in eine positive, sondern ebenso in eine negative Richtung.


Ist die jüdische Religion Deiner Meinung nach keine patriarchalische? Sie hat Jahrhunderte lang das jüdische Leben bestimmt, ebenso wie die christlich patriarchalische das Leben der Deutschen. Das ist es, was ich in Klammer gesetzt, zugegeben etwas zu kurz gefasst, aussagen wollte. Mit Helmut Schmidt bin ich gekommen und wie du nachlesen kannst, habe ich auch die Irrwege oben erwähnt.
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Re: Importierte Gewaltkultur

Beitragvon JJazzGold » So 8. Mai 2016, 15:07

jack000 hat geschrieben:(08 May 2016, 15:59)

Es spricht nicht das Geringste gegen Zuwanderung in die EU. Allerdings ohne Filter ist das nicht möglich wenn man vermeiden will, dass die negativen Auswirkungen die positiven überwiegen.


An den Filtern bastelt man zurzeit. Was nicht bedeutet, dass es vorher keine gab, es haperte nur an der strikten Umsetzung.
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Re: Importierte Gewaltkultur

Beitragvon Bleibtreu » So 8. Mai 2016, 15:09

JJazzGold hat geschrieben:(08 May 2016, 15:55)

Wenn ich von den archaisch illusionsbehafteten Alten schreibe, dann beziehe ich mich auf einen Teil der Deutschen, von denen wiederum die Pedigisten und AfDler nur einen Anteil abbilden. Es sind die Jungen, die nicht nur mit den Veränderungen, die eine globalisierte Welt fordert, zurecht kommen werden, sondern Veränderungen bewirken werden, sowohl unter den Einheimischen, als auch unter den Zuwandernden, als auch unter den interim hier Schutz suchenden, die letztendlich einen Teil der Veränderung mitnehmen werden.

Was archaische Folklore betrifft, bist du bei mir an der falschen Adresse. Ich gehöre zu denen, die sinnvolles Bewahren ausgezeichnet mit Entwicklung in die Moderne kombinieren können und die Angst vor angeblicher Überfremdung ist mir fremd. Wahrscheinlich, weil ich volles Vertrauen in den Großteil einer deutschen Bevölkerung habe, die bewiesenermaßen integrieren kann, ohne Assimilierungsansprüche zu stellen. Die Welt rückt täglich näher zusammen und wer sich in diesem Szenario nicht zurecht findet, sondern versucht in Ausschließlichkeit zu verharren, der hat schon verloren.

Es geht um negative Veränderungen in der Gesellschaft. Je mehr Menschen in einem Land ein anti-aufgeklärtes Weltbild aus finsteren und schlimmen Zeiten kolportieren, desto eher wird sich die Gesellschaft genau in diese Richtung neigen. Aus dem Grunde hat eure BundesRegierung endlich erkannt, wie wichtig eine kulturelle Integration ist. Wenn du so naiv bist das als Assimilation zu bashen, achtest du diese Werte offensichtlich nicht genug. Es gilt sie nicht nur gegen Pedigisten & Co zu verteidigen - Punkt. :|

Und hier noch mal: viewtopic.php?p=3529280#p3529280
Zuletzt geändert von Bleibtreu am So 8. Mai 2016, 15:24, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Importierte Gewaltkultur

Beitragvon JJazzGold » So 8. Mai 2016, 15:12

Vardarovic hat geschrieben:(08 May 2016, 15:51)

Dann belehre mich um diesen Begriff Vision, dessen Inhalt besser sein soll, als die Arete (erreichbare Ziele, Tugenden), die ich zuvor erwähnte. Mal sehen, wer am Ende mit beiden Pus (Füssen) auf den Boden bleibt.

Mir ist der Begriff Vision so geläufig:

Vision:
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2 eine (schwärmerisch entworfene) Idee oder Vorstellung für die Zukunft,


Was sollte an einer Idee für die Zukunft, wie schwärmerisch entworfen auch immer, das schleift sich mit der Zeit rund, falsch sein? Wäre immer nur auf die Überlieferungen und die Erziehung der Alten gehört worden, säßen wir immer noch in der Höhle.
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Re: Importierte Gewaltkultur

Beitragvon jack000 » So 8. Mai 2016, 15:12

JJazzGold hat geschrieben:(08 May 2016, 16:07)

An den Filtern bastelt man zurzeit. Was nicht bedeutet, dass es vorher keine gab, es haperte nur an der strikten Umsetzung.

So ist es ...
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Re: Importierte Gewaltkultur

Beitragvon Bleibtreu » So 8. Mai 2016, 15:20

JJazzGold hat geschrieben:(08 May 2016, 16:07)

An den Filtern bastelt man zurzeit. Was nicht bedeutet, dass es vorher keine gab, es haperte nur an der strikten Umsetzung.

Es gab kein vernünftiges IntegrationsGesetz. Genau deswegen ist bei euch so viel schief gelaufen:

Leider ist es so, dass große Teile der muslimischen BevölkerungsGruppe den RückwärtsGang eingelegt hat. Dieses Phänomen der "RückBesinnung" ist nicht nur in der Türkei zu beobachten, sondern auch in Europa. Der ehemalige sozialdemokratische Bürgermeister von Neu-Kölln, Buschkowsky, hat sich dazu sehr offen und deutlich geäußert. Warum? Weil auf Integration, richtige Integration, keinen Wert gelegt wurde. Wenn immer mehr junge Mädels, die in Berlin aufgewachsen sind, sich ein KopfTuch überziehen und bei einem in der Schule geführten Interview nach ihrer Zukunft gefragt antworten: Den Mann heiraten, den die Eltern ausgesucht haben, hoffentlich wird es ein netter sein, der mich gut behandelt - dann klappen sich mir die FußNägel hoch. :dead:

Zumindest für die NeuAnkömmlinge soll sich das ja nun mit dem neuen IntegrationsGesetz für Flüchtlinge ändern.

JJazzGold hat geschrieben:(08 May 2016, 16:05)

Ist die jüdische Religion Deiner Meinung nach keine patriarchalische? Sie hat Jahrhunderte lang das jüdische Leben bestimmt, ebenso wie die christlich patriarchalische das Leben der Deutschen. Das ist es, was ich in Klammer gesetzt, zugegeben etwas zu kurz gefasst, aussagen wollte. Mit Helmut Schmidt bin ich gekommen und wie du nachlesen kannst, habe ich auch die Irrwege oben erwähnt.

Ja, alle monotheistischen Religionen sind patriarchalisch, und? Das macht weder Israel, noch Deutschland, noch Europa zu stark patriarchalisch geprägten Gesellschaften, nur weil wir alle noch solche Spinner rumhüpfen haben. ICH will jedenfalls nicht, dass das immer mehr werden. Da hätte ich nicht mehr alle Latten am Zaun, wenn ich mich nicht vehement dagegen aussprechen würde. Wenn du keinen Unterschied zwischen Israel, Europa im Gegensatz zu Russland, Indien und den anderen stark patriarchalisch geprägten Ländern im Mittleren Osten und Iran siehst, dann gute Nacht. :D
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Re: Importierte Gewaltkultur

Beitragvon Vardarovic » So 8. Mai 2016, 15:22

JJazzGold hat geschrieben:(08 May 2016, 16:12)

Was sollte an einer Idee für die Zukunft, wie schwärmerisch entworfen auch immer, das schleift sich mit der Zeit rund, falsch sein? Wäre immer nur auf die Überlieferungen und die Erziehung der Alten gehört worden, säßen wir immer noch in der Höhle.

Also, entschuldige, jetzt wandelst Du wirklich auf dem Holzweg.
Aus der Tropfsteinhöhle zu Petralona (hier soll der Übergang zum modernen Menschen nachgewiesen worden sein, der Neandertaler ist dagegen ein Jungküken, https://el.wikipedia.org/wiki/%CE%A3%CF ... F%89%CE%BD) hat der Mensch das Leben sehr genau beobachtet, er kannte es, und hat sich erreichbare Ziele gesetzt, so entwickelte er sich weiter.
wer an sich fremde federn anbringt wird auch fyrom genannt.
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Re: Importierte Gewaltkultur

Beitragvon JJazzGold » So 8. Mai 2016, 15:29

Bleibtreu hat geschrieben:(08 May 2016, 16:09)

Es geht um negative Veränderungen in der Gesellschaft. Je mehr Menschen in einem Land ein anti-aufgeklärtes Weltbild aus finsteren und schlimmen Zeiten kolportieren, desto eher wird sich die Gesellschaft genau in diese Richtung neigen. Aus dem Grunde hat eure BundesRegierung endlich erkannt, wie wichtig eine kulturelle Integration ist. Wenn du so naiv bist das als Assimilation zu bashen, achtest du diese Werte offensichtlich nicht genug. Es gilt sie nicht nur gegen Pedigisten & Co zu verteidigen - Punkt. :|


In welchen Aspekten hat sich die Deutsche Gesellschaft angeblich negativ verändert? Oder hat sie sich gar nicht negativ verändert, sondern beinhaltet nur in letzter Zeit mehr öffentliche Prediger düsterer Prognosen, als in den letzten Jahren? Wenn ich das Vertrauen in ebendiese Gesellschaft, die die meine ist, und den gesicherten Erhalt ihrer Werte setze, wie auch das Vertrauen, mit veränderter Verantwortung positiv fertig zu werden, dann wirst du mir das zugestehen müssen. Und wenn ich sehr genau hinhöre, wenn sich archaisch ausgerichtete politische Strömungen u.a. in Assimilationsforderungen äussern, dann ist das nicht naiv, sondern entspricht der Aufmerksamkeit, mit denen solche Forderungen begleitet werden müssen, will man dem beabsichtigten gesellschaftlichen Rückschritt rechtzeitig etwas entgegensetzen. Vielleicht liest du dir meine Texte erst einmal in Ruhe durch, statt sie willkürlich zu interpretieren. Oder iss ein Eis, das Wetter ist grad so schön.
Zuletzt geändert von JJazzGold am So 8. Mai 2016, 15:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Importierte Gewaltkultur

Beitragvon Jekyll » So 8. Mai 2016, 15:30

JJazzGold hat geschrieben:(08 May 2016, 16:12)

Was sollte an einer Idee für die Zukunft, wie schwärmerisch entworfen auch immer, das schleift sich mit der Zeit rund, falsch sein? Wäre immer nur auf die Überlieferungen und die Erziehung der Alten gehört worden, säßen wir immer noch in der Höhle.
Absolut richtig. Die frische Kreativität und Idealismus der Jugend + die solide Weisheit und Erfahrung der Älteren...das ist die dynamische Mischung, die den Motor der Zivilisation antreibt.
Kahn hat es begriffen => https://youtu.be/GMnBOQAxe4c
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Re: Importierte Gewaltkultur

Beitragvon JJazzGold » So 8. Mai 2016, 15:32

Bleibtreu hat geschrieben:(08 May 2016, 16:20)

Es gab kein vernünftiges IntegrationsGesetz. Genau deswegen ist bei euch so viel schief gelaufen:

Leider ist es so, dass große Teile der muslimischen BevölkerungsGruppe den RückwärtsGang eingelegt hat. Dieses Phänomen der "RückBesinnung" ist nicht nur in der Türkei zu beobachten, sondern auch in Europa. Der ehemalige sozialdemokratische Bürgermeister von Neu-Kölln, Buschkowsky, hat sich dazu sehr offen und deutlich geäußert. Warum? Weil auf Integration, richtige Integration, keinen Wert gelegt wurde. Wenn immer mehr junge Mädels, die in Berlin aufgewachsen sind, sich ein KopfTuch überziehen und bei einem in der Schule geführten Interview nach ihrer Zukunft gefragt antworten: Den Mann heiraten, den die Eltern ausgesucht haben, hoffentlich wird es ein netter sein, der mich gut behandelt - dann klappen sich mir die FußNägel hoch. :dead:

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Ja, alle monotheistischen Religionen sind patriarchalisch, und? Das macht weder Israel, noch Deutschland, noch Europa zu stark patriarchalisch geprägten Gesellschaften, nur weil wir alle noch solche Spinner rumhüpfen haben. ICH will jedenfalls nicht, dass das immer mehr werden. Da hätte ich nicht mehr alle Latten am Zaun, wenn ich mich nicht vehement dagegen aussprechen würde. Wenn du keinen Unterschied zwischen Israel, Europa im Gegensatz zu Russland, Indien und den anderen stark patriarchalisch geprägten Ländern im Mittleren Osten und Iran siehst, dann gute Nacht. :D


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Re: Importierte Gewaltkultur

Beitragvon Bleibtreu » So 8. Mai 2016, 15:34

JJazzGold hat geschrieben:(08 May 2016, 16:29)

In welchen Aspekten hat sich die Deutsche Gesellschaft angeblich negativ verändert? Oder hat sie sich gar nicht negativ verändert, sondern beinhaltet nur in letzter Zeit mehr öffentliche Prediger düsterer Prognosen, als in den letzten Jahren? Wenn ich das Vertrauen in ebendiese Gesellschaft, die die meine ist, und den gesicherten Erhalt ihrer Werte setze, wie auch das Vertrauen, mit veränderter Verantwortung positiv fertig zu werden, dann wirst du mir das zugestehen müssen. Und wenn ich sehr genau hinhöre, wenn sich archaisch ausgerichtete politische Strömungen u.a. in Assimilationsforderungen äussern, dann ist das nicht naiv, sondern entspricht der Aufmerksamkeit, mit denen solche Forderungen begleitet werden müssen, will man dem beabsichtigten gesellschaftlichen Rückschritt rechtzeitig etwas entgegensetzen. Vielleicht liest du dir meine Texte erst einmal in Ruhe durch, statt sie willkürlich zu interpretieren. Oder iss ein Eis, das Wetter ist Grad so schön.

Wenn du diese negativen Veränderungen, die von mir erwähnt wurden, einfach nachlesen, angeblich nicht gibt, dann frage dich mal, warum ein neues IntegrationsGesetz zu kulturellen Integration der Neuankömmlinge auf den Tisch kam. Mann, Mann... wahrscheinlich, weil es völlig unnötig ist, gelt? :| :D
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