Sammelstrang "Integration - Probleme und Hindernisse"

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Billie Holiday
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Re: Integration funktioniert nicht - Linke an allem schuld?

Beitragvon Billie Holiday » Sa 14. Okt 2017, 18:52

Bielefeld09 hat geschrieben:(14 Oct 2017, 19:51)

Nun mal ehrlich,
wo siehts du daherlaufende, rumblasende Professoren?
Und die sollten mir nicht gefallen? :D


Von denen hast du gesprochen, ich nicht. Ich habe nur reagiert.
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Re: Sammelstrang "Integration - Probleme und Hindernisse"

Beitragvon schelm » Mo 6. Nov 2017, 00:42

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Re: Sammelstrang "Integration - Probleme und Hindernisse"

Beitragvon Billie Holiday » Mo 6. Nov 2017, 10:11

schelm hat geschrieben:(06 Nov 2017, 00:42)

https://www.welt.de/politik/deutschland ... nisse.html

Wir schaffen das, oder doch nicht ?


Problemlösung leichtgemacht: Artikel als Hetze deklarieren. :cool:
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Re: Sammelstrang "Integration - Probleme und Hindernisse"

Beitragvon schelm » Mo 6. Nov 2017, 10:36

Billie Holiday hat geschrieben:(06 Nov 2017, 10:11)

Problemlösung leichtgemacht: Artikel als Hetze deklarieren. :cool:

Die Gefahr, die ich für unsere Gesellschaft sehe ist folgende : Jene, die traditionell relativieren, nur den Status quo sehen, keine Entwicklungen extrapolieren und jedwede negative Prognose als Hetze diffamieren, eben weil sie gerade benanntes tun bzw.unterlassen, sind unfähig zu erkennen, sollte sich da eine langsame Transformation der Gesellschaft nach unten vollziehen. Tritt sie ein, werden sie ihre Enkel anlügen und behaupten, es nicht kommen gesehen, nicht wissen gekonnt zu haben. Doch, konnten sie. Diesmal schon.
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Re: Sammelstrang "Integration - Probleme und Hindernisse"

Beitragvon jack000 » Mo 6. Nov 2017, 10:54

schelm hat geschrieben:(06 Nov 2017, 00:42)

https://www.welt.de/politik/deutschland ... nisse.html

Wir schaffen das, oder doch nicht ?

aus dem Artikel:
Meine Kollegen und ich beobachten allerdings, wie Lern- und Leistungsbereitschaft stetig abnehmen: Was ich vor 20 Jahren mit Zweitklässlern machen konnte, das schaffen heute die Viertklässler kaum.

„Abschottung gegenüber unserer Gesellschaft“

Und meiner Meinung nach haben diese Entwicklungen schon etwas mit der Radikalisierung des Islam zu tun, mit einer Abschottung gegenüber unserer Gesellschaft. Wir müssen vollverschleierte Mütter daran hindern, auf dem Schulhof fremde Kinder zu agitieren. Viele Kinder werden von zu Hause weder zum Lernen angehalten noch dazu, den Lehrer zu respektieren, der der Klasse etwas zu erklären versucht.

War da nicht mal was mit "Die zahlen unsere Rente"?
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Re: Sammelstrang "Integration - Probleme und Hindernisse"

Beitragvon relativ » Mo 6. Nov 2017, 11:04

jack000 hat geschrieben:(06 Nov 2017, 10:54)

aus dem Artikel:

War da nicht mal was mit "Die zahlen unsere Rente"?

In dem Artikel steht aber auch.

Zu den Sprachschwierigkeiten kommen schlimmste soziale Verhältnisse, Eltern mit psychischen Störungen, Alkoholiker, Leute die morgens einfach nicht aufstehen. Menschen auch, die trotz Arbeit bitterarm sind. Viele Schülerinnen und Schüler sind auf die Hilfe der „Arche“ angewiesen, eines Vereins, der in der Schule Frühstück und Frühbetreuung, einen warmen Mittagstisch, Unterstützung bei den Hausaufgaben und Spenden aus der Kleiderkammer anbietet.

Da werden die Hauptursachen schon genannt.

Und erst dann kommt die Einzelmeinun:
Und meiner Meinung nach haben diese Entwicklungen schon etwas mit der Radikalisierung des Islam zu tun, ....


Also ist unsere Rente wegen dieser Einzelmeinung in Gefahr?
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Re: Sammelstrang "Integration - Probleme und Hindernisse"

Beitragvon jack000 » Mo 6. Nov 2017, 11:21

relativ hat geschrieben:(06 Nov 2017, 11:04)
Da werden die Hauptursachen schon genannt.

ja nämlich:
Eltern mit psychischen Störungen, Alkoholiker, Leute die morgens einfach nicht aufstehen.

=> Die Ursache ist also, dass man bei der "Zuwanderung" nicht gefiltert hat, sondern halt einen jeden aufgenommen hat der in keinem anderen Einwanderungsland eine Chance hätte. Wenn diese Leute nicht hier wären, hätten wir auch diese Probleme nicht mit denen.
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Re: Sammelstrang "Integration - Probleme und Hindernisse"

Beitragvon relativ » Mo 6. Nov 2017, 11:57

jack000 hat geschrieben:(06 Nov 2017, 11:21)

ja nämlich:

=> Die Ursache ist also, dass man bei der "Zuwanderung" nicht gefiltert hat, sondern halt einen jeden aufgenommen hat der in keinem anderen Einwanderungsland eine Chance hätte. Wenn diese Leute nicht hier wären, hätten wir auch diese Probleme nicht mit denen.

Achso , vorher klang dies bei dir so, daß man versäumt hätte Religiös zu filtern.
Na denn. :x
Wenn diese Leute nicht hier wären hätten wir auch die sozialen Probleme die dort beschrieben wurden. Erzähl doch nicht immer so ein Quark.
Aber klar mit denen Menchen speziell nicht.
Wie lang soll denn bei dir so eine Vorprüfung dauern bist du diese Menschen für Aufnahmewürdig, im Sinne von Asyl, oder Flüchtlingsschutz, hälst?
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Re: Sammelstrang "Integration - Probleme und Hindernisse"

Beitragvon jack000 » Mo 6. Nov 2017, 12:06

relativ hat geschrieben:(06 Nov 2017, 11:57)
Aber klar mit denen Menchen speziell nicht.

Das und nur das war meine Aussage.

Wie lang soll denn bei dir so eine Vorprüfung dauern bist du diese Menschen für Aufnahmewürdig, im Sinne von Asyl, oder Flüchtlingsschutz, hälst?

So lange wie sie halt dauert.
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Re: Sammelstrang "Integration - Probleme und Hindernisse"

Beitragvon relativ » Mo 6. Nov 2017, 12:19

jack000 hat geschrieben:(06 Nov 2017, 12:06)

Das und nur das war meine Aussage.


So lange wie sie halt dauert.

Aha, nehmen wir mal an, daß es in Zukunft nicht mehr diese ca. 1 Millionen sind die pro Jahr zu uns kommen, wo hättest du denn Ende 2015 die ca 1 Millionen Menschen, die in wesentlich kürzerer Zeit und ohne längere Vorwarnung kamen, zuerst Untergebracht um zu prüfen?
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Re: Sammelstrang "Integration - Probleme und Hindernisse"

Beitragvon jack000 » Mo 6. Nov 2017, 12:37

relativ hat geschrieben:(06 Nov 2017, 12:19)

Aha, nehmen wir mal an, daß es in Zukunft nicht mehr diese ca. 1 Millionen sind die pro Jahr zu uns kommen, wo hättest du denn Ende 2015 die ca 1 Millionen Menschen, die in wesentlich kürzerer Zeit und ohne längere Vorwarnung kamen, zuerst Untergebracht um zu prüfen?

Wenn ich das bestimmen kann, dann wären nicht ansatzweise so viele gekommen, da ich nicht mit Flüchtlingen Selfies mache, die von den Schleppern rumgereicht wären und die Vorwarnung war ausreichend um einen Zaun nach ungarischem Vorbild zu bauen.
Aber um auf deine Frage zu antworten: Dorthin wo sie hergekommen sind => Dublin III konsequent durchgezogen
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Re: Sammelstrang "Integration - Probleme und Hindernisse"

Beitragvon relativ » Mo 6. Nov 2017, 12:46

jack000 hat geschrieben:(06 Nov 2017, 12:37)

Wenn ich das bestimmen kann, dann wären nicht ansatzweise so viele gekommen, da ich nicht mit Flüchtlingen Selfies mache, die von den Schleppern rumgereicht wären und die Vorwarnung war ausreichend um einen Zaun nach ungarischem Vorbild zu bauen.

Aha Zäune wären dein Mittel gewesen, also Zäune zu allen unseren EU Nachbarn im Süden, oder noch mehr? Und dies schon als es Anzeichen für eine Bewegung gab. Na den Aufschrei in der EU hätte ich gerne erlebt.

Edit: Lager hättest du dann auch schon vorher erichten muessen, oder nicht?
Aber um auf deine Frage zu antworten: Dorthin wo sie hergekommen sind => Dublin III konsequent durchgezogen

Wie jetzt doch keine Zäune , oder Zäune und Dublin III ?
Durchsetzung von Dublin III? Schußwaffen, Knübbelgewalt , Familien auseinanderreißen, Wassserwerfer...ect.pp?
Was wäre dann aus Griechenland geworden?
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Re: Sammelstrang "Integration - Probleme und Hindernisse"

Beitragvon jack000 » Mo 6. Nov 2017, 13:08

relativ hat geschrieben:(06 Nov 2017, 12:46)
Aha Zäune wären dein Mittel gewesen, also Zäune zu allen unseren EU Nachbarn im Süden, oder noch mehr? Und dies schon als es Anzeichen für eine Bewegung gab. Na den Aufschrei in der EU hätte ich gerne erlebt.

Andere haben auch Zäune gebaut, rein EU-technisch ändert sich für Ungarn aber nichts. Oder gibt es etwas was du im Zusammenhang mit Ungarn nicht mehr tun kannst?

Edit: Lager hättest du dann auch schon vorher erichten muessen, oder nicht?

Wieso vorher?

Wie jetzt doch keine Zäune , oder Zäune und Dublin III ?
Durchsetzung von Dublin III? Schußwaffen, Knübbelgewalt , Familien auseinanderreißen, Wassserwerfer...ect.pp?
Was wäre dann aus Griechenland geworden?

Jetzt kommen weniger und nicht weil auf die geschossen wird. 2015 hätte man also frühzeitig verhindern können wenn Merkel nicht alles falsch gemacht hätte.
PS: Rhetorische Stilmittel wie "Willst du die alle zurück ins Meer schmeißen?" ziehen hier nicht! Die Masche ist längst bekannt.

Aber insgesamt ist das hier der falsche Strang für so eine Diskussion.
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Re: Sammelstrang "Integration - Probleme und Hindernisse"

Beitragvon relativ » Mo 6. Nov 2017, 13:20

jack000 hat geschrieben:(06 Nov 2017, 13:08)

Andere haben auch Zäune gebaut, rein EU-technisch ändert sich für Ungarn aber nichts. Oder gibt es etwas was du im Zusammenhang mit Ungarn nicht mehr tun kannst?

Du glaubst doch wohl, das es ein Unterschied ist, ob ein Land wie Ungran Zäune baut , oder Deutschland
Wann haben andere (Ungarn) denn Zäune gebaut und was hätte diese Deutschland gebracht, wenn sie erst später damit angefangen hätten, so wie Ungarn, bei denen ja fast niemand geblieben ist.


Wieso vorher?
Wie Nachher? Sinn?


Jet
zt kommen weniger und nicht weil auf die geschossen wird. 2015 hätte man also frühzeitig verhindern können wenn Merkel nicht alles falsch gemacht hätte.
Was hat Merkel denn falsch gemacht , was dann nicht Eigetroffen wäre und vorallem wo ist der Beweis, daß es dann auch anders gekommen wäre? Wie du Grenzübertritte hättest verhindern wollen, darf man ja wohl Fragen, wenn du schon alles besser gemacht hättest, oder?
PS: Rhetorische Stilmittel wie "Willst du die alle zurück ins Meer schmeißen?" ziehen hier nicht! Die Masche ist längst bekannt.
Ja dann gibt mal Konkrete Antworten , wie du Ende 2015 die Flüchtlingswelle verhindert hättest.
Deine bisherigen Antworten hätten wohl kaum weniger Flüchtlinge zur Folge gehabt.

Aber insgesamt ist das hier der falsche Strang für so eine Diskussion.

Ja ne, Integration klappt für dich ja noch weniger. Aber wenn keinen/wenig reinlassen deine "Integrationsproblemlösung" ist, darf man ja wohl fragen, wie du dies alles hättest verhindern können.
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Re: Sammelstrang "Integration - Probleme und Hindernisse"

Beitragvon Julian » Mo 11. Dez 2017, 21:15

Wie Integration nicht geht, sieht man im Regensburger Osten. Dort ist neben einem Flüchtlingsheim eine salafistische Moschee entstanden.

Der Regensburger Stadtosten ist seit jeher „Multikulti“. Mit einer Migrantenquote von bis zu 100 Prozent in den Klassen der Grundschule lebt man vor, wie ein friedliches Miteinander gelingen kann. Doch unbemerkt konnte sich auch eine Kultur an Hinterhof-Moscheen und muslimischen Vereinen bilden, die nun zum Problem werden: Neben der Al-Rahman-Moschee sorgt auch ein albanisch-muslimischer Verein für Besorgnis, der Vereinsvorsitzende hat im Internet immer wieder Hetze gegen Israel und Videos des Salafisten-Predigers Pierre Vogel verbreitet.

Nun will auch die Ditib, die vom türkischen Staat kontrollierte „Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion“, eine Moschee in unmittelbarer Nähe der Flüchtlingsunterkunft bauen – Regensburg, in der Flüchtlingskrise ein Musterbeispiel an Integrationswillen und Solidarität, droht ein Getto.
[...]
Vor ein paar Jahren haben die Verantwortlichen der Al-Rahman-Moschee eine Baugenehmigung eingereicht für einen Neubau: ein beeindruckender Glasbau mit Minarett. Als damals Rechtsextreme gegen den geplanten Neubau demonstrierten, gingen 7000 Regensburger auf die Straße – für die Moschee. Damals war noch nicht bekannt, dass sich radikal-islamische Prediger dort trafen – und dies bis heute tun.
[...]
Weniger Sorge scheint man bei der Regierung der Oberpfalz zu haben. Zumindest sieht sie kein Problem darin, dass Flüchtlinge mit ihren Familien in unmittelbare Nähe zu einer Salafisten-Moschee einerseits, zu einem Bordell andererseits ziehen sollen. Selbst die Warnung des Verfassungsschutzes vor den Aktivitäten in der Moschee scheint die Regierung nicht sonderlich zu stören. Man hege keinen „Generalverdacht gegen Muslime, weder in die eine noch in die andere Richtung“, heißt es von einem Sprecher der Behörde.

https://www.welt.de/regionales/bayern/a ... rdell.html

Es gab darüber auch eine sehenswerte Reportage des Bayerischen Rundfunkes, die hier abrufbar ist.

Bezeichnend die Reaktionen eines älteren Ehepaares und einer Stadträtin vor dem Moscheeneubau, als man gar nicht offen, tolerant, und naiv genug sein konnte, und nachdem sie Gelegenheit hatten, einige Jahre Erfahrung mit der Moschee und den Veränderungen in ihrem Viertel zu machen. Wirklich sehenswert!

Tja, jetzt geht es den Muslimen gar nicht mehr um Multi-Kulti; die Verdrängung der angestammten Deutschen aus dem Viertel scheint nicht nur kein Problem zu sein, sondern wird mit einem Lachen begrüßt: Wenn es erst einmal nur noch Muslime gibt, wird nämlich gar keine Integration mehr nötig sein.
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Re: Sammelstrang "Integration - Probleme und Hindernisse"

Beitragvon Julian » Di 12. Dez 2017, 20:58

Erstaunlich offen berichtet heute die FAZ, was nun, zusammen mit dem Islam, auch zu Deutschland gehört - und was insofern, als man Antisemitismus in Deutschland nicht dulden will, ein Problem darstellt:

Angesichts brennender Flaggen mit dem Davidstern in der Nähe des Brandenburger Tors und den Judenhass-Gesängen bei zwei Demonstrationen am Wochenende in Berlin ist dem einen oder anderen dann doch der Schreck in die Glieder gefahren. Solche Bilder wütender junger Männer, die „Khaybar, Khaybar, ihr Juden“ brüllen, womit eine einst von den Truppen des Propheten eroberte Oase gemeint ist, und versprechen, dass die „Armee Mohammeds“ kommen werde, zeigen die Nachrichten sonst aus dem Nahen Osten. Jetzt stammen sie aus Berlin. Als bloße Kritik an der israelischen Regierung und dem Schritt des amerikanischen Präsidenten Donald Trump, Jerusalem als Israels Hauptstadt anzuerkennen, lässt sich das nicht mehr fassen. Es ist der pure Hass. Und es ist eine Machtdemonstration. Es gab sie, auch mit gewalttätigen Angriffen auf jüdische Einrichtungen, in den Tagen seit Trumps Entscheidung in ganz Europa.

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/d ... 37495.html

Allerdings gewinne ich immer mehr den Eindruck, dass die in Deutschland tonangebende Linke überhaupt kein Problem mit Antisemitismus hat, solange er von Muslimen kommt.

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