Sammelstrang "Integration - Probleme und Hindernisse"

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Milady de Winter
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Re: Sammelstrang "Integration - Probleme und Hindernisse"

Beitragvon Milady de Winter » So 10. Sep 2017, 11:54

schelm hat geschrieben:(10 Sep 2017, 12:30)

Hier ein guter Kommentar zum Thema Integration, ihrer Geschichte und der Frage, wer integriert sich wie in was ? :

https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/ ... oguz-will/

@ Moderation : Einige Threads in diesem erweiterten Kontext sind z.T. bereits wieder seit 5 Tagen closed. Wann werden die wieder eröffnet ? Am 25.9. vielleicht ?

MOD - ein Hinweis an Dich an dieser Stelle: wenn Du zukünftig weiter Links einstellst, ohne daraus auch nur das Geringste zu zitieren, sodass der Leser weiß, worum es eigentlich geht, werden Beiträge dieser Art direkt in die Ablage verschoben. Das gilt nicht nur für Dich, das gilt für alle User, die diesem Schema folgen, aber bei Dir häuft es sich. Daher der Hinweis. Es geht um Diskussion, nicht um das banale Sammeln von Links.

Welche Stränge Du mit "erweitertem Kontext", den Du hier nicht ausführst meinst, ist nicht ersichtlich. Der Sammelstrang Flüchtlinge im 2er ist wieder offen.
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Re: Sammelstrang "Integration - Probleme und Hindernisse"

Beitragvon schelm » So 10. Sep 2017, 13:33

Worum es geht sagt mein Kommentar zum Link und geschlossen waren einige Threads seit Tagen, die jetzt rein zufällig wieder offen sind. :)
Jeder Kaiser hat das Recht nackt vor sein Volk zu treten, aber dafür bedarf es eines Volkes, das nicht blind ist.
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Re: Sammelstrang "Integration - Probleme und Hindernisse"

Beitragvon Antonius » Mi 13. Sep 2017, 17:30

schelm hat geschrieben:(10 Sep 2017, 12:30)
Hier ein guter Kommentar zum Thema Integration, ihrer Geschichte und der Frage, wer integriert sich wie in was ? :

https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/ ... oguz-will/
(...)

Eine ausgezeichnete Arbeit.
Danke, schelm, für diesen Link.
SAPERE AUDE - Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.
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Re: Sammelstrang "Integration - Probleme und Hindernisse"

Beitragvon Mahmoud » So 8. Okt 2017, 18:50

Über Integration reden ist ein bisschen wie über Zeitreisen zu reden: Eine schöne Utopie, aber irgendwie wissen doch die Meisten, daß sie nie stattfinden wird.
Mittlerweile ist der Zug abgefahren und die Fronten zu verhärtet. Die erste Generation der Türken, die in den 60ern nach Deutschland kamen, waren nachweislich angepasster als die jetzige zweite oder dritte Generation. "Die Zugewanderten" entfernen sich offenbar von der Gesellschaft, in der sie leben.

Ausserdem: Wer mit offenen Augen durch Städte geht, wird feststellen, daß es kaum gemischte Gruppen gibt. Meist sieht man doch die schwarzhaarigen und südländisch aussehenden Kerle unter sich. Und die Frauen? Hat schonmal Jemand eine verschleierte Frau gesehen, die mit einer Gruppe von Deutschen spazieren geht? Integration ist nicht mehr als ein weltfremdes Schlagwort.
Political correctness: Nein, Danke. Ich bevorzuge die Wahrheit!
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Integration funktioniert nicht - Linke an allem schuld?

Beitragvon jack000 » Di 10. Okt 2017, 14:27

Nicht alle Probleme, die unser Land bewegen, sind heillos komplex. Manchmal würden schon ein wenig historische Bildung und gesunder Menschenverstand genügen, um sie zu lösen. Das zeigt sich vor allem in der Integrationsdebatte. Dass es hier keine Fortschritte gibt, liegt nicht an den Dummen und Ewig-Gestrigen, die man an den Stammtischen vermutet, sondern an den Linken. Das ist erstaunlich, denn Linke sind in der Regel intelligent und gebildet. Was ihr Denken blockiert, lässt sich aber sehr genau bestimmen. Es sind drei dogmatische Mythen, die wir hier kurz skizzieren wollen.

Erstens: der Mythos der Ausländerfeindlichkeit. Kranke Hirne unter Glatzen, Springerstiefel und Kampfhunde gibt es überall in der Welt. Aber diese Verrückten, für die wir in Deutschland aus historischen Gründen natürlich besonders sensibel sind, sollten doch nicht den Blick dafür trüben, dass wir in einem der ausländerfreundlichsten Länder leben. Das wahre Problem, das der Mythos von der Ausländerfeindlichkeit verschleiert, hat der türkische Ministerpräsident Erdogan im Februar auf eine prägnante Formel gebracht: "Assimilation ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit."

[...]
Der Mythos von der Ausländerfeindlichkeit verschleiert auch das Problem der Gewalt "mit Migrationshintergrund". Die Linken flanieren zwar gerne durch die türkischen Gemüsemärkte in ihrem "Kiez", aber den U-Bahnhof Kottbusser Tor oder den Hermannplatz kennen sie nicht. Buschkowsky steht hier als heroischer Alleinunternehmer auf verlorenem Posten. Und die Lehrer in den Schulen der "sozialen Brennpunkte" haben längst resigniert. Unter den Schülern dort sucht man die Kinder der Linken, so sie welche haben, übrigens vergebens. Und das könnte optimistisch stimmen. Denn fast jeder, der ein schulpflichtiges Kind hat, fängt an, vernünftig zu werden.

Zweitens: der Mythos des Multikulturalismus. Zwei Schlagworte markieren die festgefahrene Integrationsdebatte: "Multikulti" auf der Linken und "Leitkultur" auf der Rechten. Multikulturalismus ist das Fazit einer mit dem Kolonialismus des 19. Jahrhunderts beginnenden Selbstkritik des Westens, die das Abendland als einen Schuldzusammenhang konstruiert, aus dem uns nur "die Anderen" erlösen können.
Aber dieser Multikulti-Kult der guten Anderen ist so undialektisch wie die Gegenparole "Leitkultur". Am Multikulturalismus ist wahr, dass wir die Anderen brauchen. An der Leitkultur ist wahr, dass wir die Anderen nur anerkennen können, wenn wir unserer Toleranz eine Grenze setzen. Nur wer selbstbewusst ist, kann auch offen sein. Wer keine eigenen Werte zu verteidigen hat, kann auch nicht tolerant sein. Wahrer Multikulturalismus setzt eine Leitkultur voraus.

Es ist eigentlich eine ganz selbstverständliche Erwartung, dass Einwanderer sich mit dem Land ihrer Wahl identifizieren. Dass Linke ein solches Bekenntnis zu Deutschland nicht erwarten, ja geradezu verabscheuen, liegt an ihrem pathologischen Verhältnis zum Patriotismus. Gerade hinter ostentativer Ausländerfreundlichkeit versteckt sich oft nichts anderes als Deutschenhass. Überhaupt drängt sich beim Thema Integration der Eindruck auf: Der Kampf gegen die jetzt in "Islamophobie" umgetaufte Ausländerfeindlichkeit erfindet die Bösen, damit sich die Guten alles erlauben können.

Drittens: der Mythos von der Unmenschlichkeit des ökonomischen Arguments. Wer heute nicht sieht, dass Deutschland Einwanderer braucht, ist einfach ignorant. Die Frage ist nur: welche? Dass an deutschen Universitäten brillante Köpfe aus dem Ausland ausgebildet werden, denen nach Studienabschluss dann Arbeit und Aufenthalt verweigert werden, ist natürlich ein Schildbürgerstreich. Wir brauchen Kinder und Inder. Vor produktiven Immigranten, die sich mit Deutschland identifizieren, hat niemand Angst.

Die Akzeptanz der Einwanderer hängt daran, dass die Immigration nicht als Invasion erscheint. Der Eindruck der Invasion entsteht am leichtesten bei Wirtschaftsflüchtlingen und beim Nachzug von Großfamilien. Natürlich muss Deutschland stets politisch Verfolgten Asyl gewähren; aber die Kriterien dafür sollten dem gesunden Menschenverstand nachvollziehbar sein.
Multikulturalismus hieß bisher nur: Abschaffung der Qualitätskriterien bei der Einwanderung. Schon die Immigrationsgesetze von 1967 in Amerika haben diesen entscheidenden Umschwung gebracht. Seither gibt es ein humanitaristisches Tabu über der einfachen Frage: Können wir die Leute, die zu uns wollen, brauchen? Früher hat man ganz selbstverständlich nach Leistungsfähigkeit und Job-Qualifikation gefragt. Heute gelten solche Fragen nach dem Humankapital des Einwanderers als unmenschlich. In Wahrheit aber zeigen sie den Weg zur gelungenen Integration: Deutschland bekommt die Leute, die es braucht. Und die, die dann kommen, sind herzlich willkommen.

http://www.taz.de/!5131081/

Interessanter Artikel in einer Zeitung in der man einen solchen nicht erwartet. Aber in der Tat sind Migranten z.B. im konservativen Baden-Württemberg besser integriert als im "toleranten" Bremen. Die Punkte, die aufgezählt werden sind nachvollziehbar:
- Alles durch die rosarote Brille sehen und diese niemals absetzen
- Keine Erwartungen stellen an Verhalten
- Keine Anforderungen stellen an Qualifikation/Qualifikationsfähigkeit => Alle sind gleich
- Gestörtes Verhältnis zu dem Land in dem man lebt
=> Wenn Linke dann natürlich das Thema Integration organisieren kann das doch nur schief gehen?
Ein Zeichen von Intelligenz ist der stetige Zweifel - Idioten sind sich immer todsicher, egal was sie tun ...

"allzu häufig paart sich im Gemüte, Dämlichkeit mit Herzensgüte" (Wilhelm Busch)
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Re: Integration funktioniert nicht - Linke an allem schuld?

Beitragvon Tom Bombadil » Di 10. Okt 2017, 14:45

Der Artikel ist von 2010, geändert hat sich Links seither nichts.
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Re: Integration funktioniert nicht - Linke an allem schuld?

Beitragvon think twice » Di 10. Okt 2017, 15:28

Es können nur die Linken schuld sein, denn sie sind es ja, die seit Bestehen der Bundesrepublik in der Regierung sitzen, Gesetze beschliessen und überhaupt der Politik seit Jahrzehnten ihren mächtigen Stempel aufdrücken.
Wie kann es sein, dass Europa seine Werte verteidigt, in dem es andere Menschen von seinen Werten ausschließt?
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Re: Integration funktioniert nicht - Linke an allem schuld?

Beitragvon Ringelspatz » Di 10. Okt 2017, 16:05

Sollte gelesen werden:

Der Vergleich zeigt, dass vor allem bulgarische Beschäftigte, die im Rahmen der in der Europäischen Union (EU) geltenden Arbeitnehmerfreizügigkeit nach Deutschland kommen, Grundsicherungsleistungen beanspruchen. „Auf einen in der Bundesrepublik beschäftigten Bulgaren kommt ein Hartz-IV-Empfänger“, sagte Brenke. „Das ist ein Problem“, meinte der DIW-Arbeitsmarktexperte. Bulgarien ist seit 2007 Mitglied der EU.

http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/h ... 55964.html

Jeder 4.Sind natürlich die Deutschen schuld. SGB als Integrationsmodell. Hat was.
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Re: Integration funktioniert nicht - Linke an allem schuld?

Beitragvon Bielefeld09 » Di 10. Okt 2017, 16:43

jack000 hat geschrieben:(10 Oct 2017, 15:27)

http://www.taz.de/!5131081/

Interessanter Artikel in einer Zeitung in der man einen solchen nicht erwartet. Aber in der Tat sind Migranten z.B. im konservativen Baden-Württemberg besser integriert als im "toleranten" Bremen. Die Punkte, die aufgezählt werden sind nachvollziehbar:
- Alles durch die rosarote Brille sehen und diese niemals absetzen
- Keine Erwartungen stellen an Verhalten
- Keine Anforderungen stellen an Qualifikation/Qualifikationsfähigkeit => Alle sind gleich
- Gestörtes Verhältnis zu dem Land in dem man lebt
=> Wenn Linke dann natürlich das Thema Integration organisieren kann das doch nur schief gehen?

Der Autor Bolz ist Medientheorhetiker und Designwissenschaftler und lehrte 2010 an der TU Berlin.
Das berechtigt sicherlich, eine Meinung zu veröffentlichen und Schuldige zu suchen.
Man sollte sie aber fundiert begründen, wenn man denn eines hat.
Das sich der Einsteller dieser Zeilen nun wieder in seiner Meinung durch eine nicht fundierte Stellungnahme bestärkt fühlt,
ist nachvollziehbar, aber eben nicht überzeugend.
Dazu hätte es Fakten bedurft.
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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Re: Integration funktioniert nicht - Linke an allem schuld?

Beitragvon schelm » Di 10. Okt 2017, 16:57

Bielefeld09 hat geschrieben:(10 Oct 2017, 17:43)

Der Autor Bolz ist Medientheorhetiker und Designwissenschaftler und lehrte 2010 an der TU Berlin.
Das berechtigt sicherlich, eine Meinung zu veröffentlichen und Schuldige zu suchen.
Man sollte sie aber fundiert begründen, wenn man denn eines hat.
Das sich der Einsteller dieser Zeilen nun wieder in seiner Meinung durch eine nicht fundierte Stellungnahme bestärkt fühlt,
ist nachvollziehbar, aber eben nicht überzeugend.
Dazu hätte es Fakten bedurft.

Der Autor Bolz legt damit bereits 2010 des Pudels Kern vernunftbegabter Zuwanderungspolitik offen, jeder der diesen Beitrag in den Kontext zu den Reaktionen der Gesellschaft auf die Kritik an der Politik seit 2015 stellt, kann sich vorstellen, wie tief die Entfremdung und Spaltung in der Gesellschaft sein muss zwischen jenen, denen der Inhalt dieses Beitrages selbst bewusst ist, die ihn mittragen und jenen, die unermüdlich dagegen hetzen !
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Re: Integration funktioniert nicht - Linke an allem schuld?

Beitragvon think twice » Di 10. Okt 2017, 17:05

schelm hat geschrieben:(10 Oct 2017, 17:57)

Der Autor Bolz legt damit bereits 2010 des Pudels Kern vernunftbegabter Zuwanderungspolitik offen

Natürlich, als Medientheoretiker ist er ein Experte für Migration und Integration. Genau wie sich so mancher Wirtschaftswissenschaftler auf das Thema Islam spezialisiert hat. :D
Wie kann es sein, dass Europa seine Werte verteidigt, in dem es andere Menschen von seinen Werten ausschließt?
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Re: Integration funktioniert nicht - Linke an allem schuld?

Beitragvon Bielefeld09 » Di 10. Okt 2017, 17:14

schelm hat geschrieben:(10 Oct 2017, 17:57)

Der Autor Bolz legt damit bereits 2010 des Pudels Kern vernunftbegabter Zuwanderungspolitik offen, jeder der diesen Beitrag in den Kontext zu den Reaktionen der Gesellschaft auf die Kritik an der Politik seit 2015 stellt, kann sich vorstellen, wie tief die Entfremdung und Spaltung in der Gesellschaft sein muss zwischen jenen, denen der Inhalt dieses Beitrages selbst bewusst ist, die ihn mittragen und jenen, die unermüdlich dagegen hetzen !

Vielleicht liest du ja noch mal nach,
was der Autor Bolz in diesem Artikel 2010 zu Herrn Erdogan schrieb.
Aber das sei nur am Rande erwähnt.
Und von welcher Spaltung und Entfremdung in unserer Gesellschaft 2017 schreibst du jetzt?
Nun aber doch mal von der Meinung zu den Fakten.
Das muss doch, trotz aller Empörung und gefühlter Unsicherheit userseits noch möglich sein.
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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Re: Integration funktioniert nicht - Linke an allem schuld?

Beitragvon Bielefeld09 » Di 10. Okt 2017, 17:25

think twice hat geschrieben:(10 Oct 2017, 18:05)

Natürlich, als Medientheoretiker ist er ein Experte für Migration und Integration. Genau wie sich so mancher Wirtschaftswissenschaftler auf das Thema Islam spezialisiert hat. :D

Aber der ist auch Professor an einer technischen Universität.
So einer muss sich doch mit Integration seiner unfundierten Meinung in den Medien beschäftigen.
Da ist Herr Bolz sicherlich ein Fachmann. :D
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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Re: Integration funktioniert nicht - Linke an allem schuld?

Beitragvon Ringelspatz » Di 10. Okt 2017, 18:20

Bielefeld09 hat geschrieben:(10 Oct 2017, 18:25)

Aber der ist auch Professor an einer technischen Universität.
So einer muss sich doch mit Integration seiner unfundierten Meinung in den Medien beschäftigen.
Da ist Herr Bolz sicherlich ein Fachmann. :D


Jeder Bürger ist Fachmann in Sachen seines Umfelds. Jeder Bürger hat mit den Auswirkungen zu tun. Deshalb darf jeder Bürger seine Meinung haben. Jeder Mist, jedes Positive bedingt das. Meist ist es Mist.
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Re: Integration funktioniert nicht - Linke an allem schuld?

Beitragvon Bielefeld09 » Di 10. Okt 2017, 18:45

Ringelspatz hat geschrieben:(10 Oct 2017, 19:20)

Jeder Bürger ist Fachmann in Sachen seines Umfelds. Jeder Bürger hat mit den Auswirkungen zu tun. Deshalb darf jeder Bürger seine Meinung haben. Jeder Mist, jedes Positive bedingt das. Meist ist es Mist.

Ich wollte eigentlich gar nicht auf Meinungen einzelner Bürger zu sprechen kommen.
Das ist jedem zugestanden.
Ich wollte ja nur darauf hinweisen,
das nicht jeder dahergelaufene Professor,
seine Meinung unfundiert in die Öffentlickkeit blasen sollte.
Und Schuldige suchen in der Intergrationsfrage,
das ist eine Frage an mich und dich.
Aber nicht nur an die Linke.
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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Re: Integration funktioniert nicht - Linke an allem schuld?

Beitragvon Billie Holiday » Mi 11. Okt 2017, 05:53

Bielefeld09 hat geschrieben:(10 Oct 2017, 19:45)

Ich wollte eigentlich gar nicht auf Meinungen einzelner Bürger zu sprechen kommen.
Das ist jedem zugestanden.
Ich wollte ja nur darauf hinweisen,
das nicht jeder dahergelaufene Professor,
seine Meinung unfundiert in die Öffentlickkeit blasen sollte.
Und Schuldige suchen in der Intergrationsfrage,
das ist eine Frage an mich und dich.
Aber nicht nur an die Linke.


Jeder dahergelaufene Professor ist aber eingeladen, seine Meinung dann in die Öffentlichkeit zu blasen, wenn sie die richtige ist, nicht wahr? ;)
Ein Loblied ist immer willkommen, ungeachtet der Qualifikation des Professors. :cool:
Wer mich beleidigt, bestimme ich.
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Re: Sammelstrang "Integration - Probleme und Hindernisse"

Beitragvon Ringelspatz » Sa 14. Okt 2017, 13:35

Weiteres Zeichen im Prozess: Viele wollen sich nicht integrieren.

http://www.zeit.de/politik/deutschland/ ... at-tuerkei

Denunzianten aus einer Volksgruppe unter uns. Integration ist zuerst eine Bringschuld. Wird das nicht abverlangt, haben wir den Mist, der immer deutlicher wird.
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Re: Integration funktioniert nicht - Linke an allem schuld?

Beitragvon Bielefeld09 » Sa 14. Okt 2017, 18:36

Billie Holiday hat geschrieben:(11 Oct 2017, 06:53)

Jeder dahergelaufene Professor ist aber eingeladen, seine Meinung dann in die Öffentlichkeit zu blasen, wenn sie die richtige ist, nicht wahr? ;)
Ein Loblied ist immer willkommen, ungeachtet der Qualifikation des Professors. :cool:

Nein, aber warum schreibt ein geübter User sowas hier?
Es ging doch um Herrn Bolz,
oder?
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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Re: Integration funktioniert nicht - Linke an allem schuld?

Beitragvon Billie Holiday » Sa 14. Okt 2017, 18:40

Bielefeld09 hat geschrieben:(14 Oct 2017, 19:36)

Nein, aber warum schreibt ein geübter User sowas hier?
Es ging doch um Herrn Bolz,
oder?


Nein, es ging um dahergelaufene Professoren, die ihre Meinung frecherweise rausblasen, obwohl sie dir nicht gefällt.
Wer mich beleidigt, bestimme ich.
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Re: Integration funktioniert nicht - Linke an allem schuld?

Beitragvon Bielefeld09 » Sa 14. Okt 2017, 18:51

Billie Holiday hat geschrieben:(14 Oct 2017, 19:40)

Nein, es ging um dahergelaufene Professoren, die ihre Meinung frecherweise rausblasen, obwohl sie dir nicht gefällt.

Nun mal ehrlich,
wo siehts du daherlaufende, rumblasende Professoren?
Und die sollten mir nicht gefallen? :D
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(

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