Von wegen "Gewinn" für Deutschland - Integration gescheitert

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JFK
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Re: Von wegen "Gewinn" für Deutschland - Integration gescheitert

Beitragvon JFK » Di 10. Mai 2016, 08:52

Quatschki hat geschrieben:(10 May 2016, 08:26)

Ein richtiger Deutscher hasst nicht, sondern analysiert und bewertet gesellschaftliche Prozesse und Perspektiven in ihrer Gänze.
Und wenn er sein Urteil gefällt hat, lässt er sich nicht von Einzelschicksalen beeindrucken.
Dies mag von manchen als Haß oder Herzlosigkeit angesehen werden, ist aber, weil es die Nachhaltigkeit berücksichtigt, letzlich im Interesse der Menschen


Bist du wieder auf deinem Diktator Tripp?

Der Richtige Deutsche kann also nichts mit GG Demokratie, und Rechte für Minderheiten anfangen...

du weiss das die Interessen der Individuen weit über den der "Menschen" liegen :rolleyes:
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Provokateur
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Re: Von wegen "Gewinn" für Deutschland - Integration gescheitert

Beitragvon Provokateur » Di 10. Mai 2016, 09:17

Ad Personam und Spam ist zu unterlassen! Leute, bleibt beim Thema.
Harry riss sich die Augen aus dem Kopf und warf sie tief in den Wald. Voldemort schaute überrascht zu Harry, der nun nichts mehr sehen konnte.
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Quatschki
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Re: Von wegen "Gewinn" für Deutschland - Integration gescheitert

Beitragvon Quatschki » Di 10. Mai 2016, 09:28

Wildermuth hat geschrieben:(10 May 2016, 09:46)

Was meinste wohl?

Am 13. August 1961, dem Tag des Baus der Berliner Mauer, beantragte Dutschke im Notaufnahmelager Marienfelde in West-Berlin ein Notaufnahmeverfahren als politischer Flüchtling ...

https://de.wikipedia.org/wiki/Rudi_Dutschke#Leben

Als politischer Flüchtling wohlgemerkt.
Deshalb hätte er klar erkannt, dass die jetzigen Migranten kleinerlei Klassenbewußtsein oder revolutionären Elan besitzen, sondern von zutiefst kleinbürgerlichen Wertvorstellungen getrieben sind. Dass sie bereit sind, für diese Ziele zu korrumpieren und sich korrumpieren zu lassen.
Ihm wäre der verdächtige eilfertige Jubel der Wirtschaftsverbände, mit dem diese Merkels Flüchtlingspolitik von Anfang an begleiteten, sicher nicht entgangen und er hätte sich seinen Reim darauf gemacht...
Was menschlicher Wahn erschuf, kann durch menschliche Einsicht überwunden werden.
Donnie

Re: Von wegen "Gewinn" für Deutschland - Integration gescheitert

Beitragvon Donnie » Di 10. Mai 2016, 09:41

http://mediendienst-integration.de/arti ... anten.html

Die TIES-Studie von 2008 hat exemplarisch die Entwicklung von türkeistämmigen Menschen in Deutschland, Frankreich, Schweden, Spanien, den Niederlanden und der Schweiz untersucht. Sie zeigt: Wenn es darum geht, Nachkommen von Einwanderern zum Erfolg zu verhelfen, ist Deutschland Schlusslicht. Konkret heißt das:

33 Prozent der zweiten Generation von türkischen Einwanderern in Deutschland haben höchstens einen mittlerer Abschluss ("early school leavers"), einen Hochschulabschluss haben lediglich fünf Prozent.

Zum Vergleich: In Schweden haben 29 Prozent der Nachkommen aus türkischen Einwandererfamilien einen Hochschulabschluss und nur neun Prozent "maximal einen mittleren Schulabschluss". Auch die Niederlande schneiden besonders gut ab.

Was aber wurde in den Bildungssystemen in Schweden und den Niederlanden anders gemacht? Was sind die Wege zum Erfolg? Die Wissenschaftler rund um IMIS-Direktor Andreas Pott wollten das untersuchen und Erklärungen für die mauen Ergebnisse in Deutschland finden.

Untersucht wurde, wie viele der Nachkommen von Türkeistämmigen in Deutschland und den anderen Ländern Karriere gemacht haben. Die Studie zeigt: In Amsterdam, Stockholm und Paris entsteht inzwischen eine "nennenswerte neue türkeistämmige Mittelschicht" – in Zahlen: 21 bis 25 Prozent der zweiten Generation haben "erfolgreiche Jobs". In Berlin und Wien dagegen schreitet der Aufstiegsprozess nur langsam voran – hier finden sich lediglich acht Prozent, die Karriere machen konnten.

Die Studie zeigt, dass der Wille zum Aufstieg vorhanden ist. Doch erfolgreich zu sein ist für Türkeistämmige in Deutschland deutlich mühsamer als anderswo.

Deutschland und Österreich sollten sich da mal also rasch was einfallen lassen.

(Norbert Hofer und seine geistig anspruchsvolle Partei ist dafür gewiß hervorragend geeignet :? )
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Tom Bombadil
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Re: Von wegen "Gewinn" für Deutschland - Integration gescheitert

Beitragvon Tom Bombadil » Di 10. Mai 2016, 09:51

Und was wurde in diesen Staaten jetzt anders gemacht?
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
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Re: Von wegen "Gewinn" für Deutschland - Integration gescheitert

Beitragvon Wildermuth » Di 10. Mai 2016, 09:52

Quatschki hat geschrieben:(10 May 2016, 10:28)

Als politischer Flüchtling wohlgemerkt.
Deshalb hätte er klar erkannt, dass die jetzigen Migranten kleinerlei Klassenbewußtsein oder revolutionären Elan besitzen, sondern von zutiefst kleinbürgerlichen Wertvorstellungen getrieben sind. Dass sie bereit sind, für diese Ziele zu korrumpieren und sich korrumpieren zu lassen.

Dutschke ein rassist, der menschen nach ihrer gruppenzugehörigkeit beurteilt?


Ihm wäre der verdächtige eilfertige Jubel der Wirtschaftsverbände, mit dem diese Merkels Flüchtlingspolitik von Anfang an begleiteten, sicher nicht entgangen und er hätte sich seinen Reim darauf gemacht...


Dutschke hasst eine menschengruppe, weil sie von wirtschaftsverbänden nicht gehasst wird?

Du scheinst dutschke für eine art minderbemittelten rechtsknaller zu halten.

War nicht hitler eigentlich ein judenfreund?

Marx ein antikommunist?

Im ernst, mein junger freund:
Was weisst du von dutschke ausser seinem namen?
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Re: Von wegen "Gewinn" für Deutschland - Integration gescheitert

Beitragvon Julian » Di 10. Mai 2016, 10:10

Donnie hat geschrieben:(10 May 2016, 10:41)
Die TIES-Studie von 2008 hat exemplarisch die Entwicklung von türkeistämmigen Menschen in Deutschland, Frankreich, Schweden, Spanien, den Niederlanden und der Schweiz untersucht. Sie zeigt: Wenn es darum geht, Nachkommen von Einwanderern zum Erfolg zu verhelfen, ist Deutschland Schlusslicht. Konkret heißt das:



Ich bin mir sicher, dass dies viel mit der sozialen Herkunft der Einwanderer zu tun hat. Nach Deutschland kamen aus der Türkei in erster Linie ungebildete, traditionsverhaftete Arbeiter aus ländlichen, rückständigen Gebieten. Negativ mag sich auch ausgewirkt haben, dass so viele Türken nach Deutschland eingewandert sind und eine Integration deswegen häufig nicht nötig war.

Dass Einwanderer in Deutschland nicht generell benachteiligt sind, sieht man an anderen Einwanderergruppen. Hierbei sind insbesondere die Vietnamesen von Interesse, deren zweite Generation besser abschneidet als autochthone Deutsche, aber auch die Menschen iranischer Herkunft, die sich häufig in die obere Mittelschicht hochgearbeitet haben. Bei den Iranern liegt das daran, dass vor allem Leute aus dem Iran geflohen sind, die nichts mit dem Mullah-Regime anfangen konnten - also in der Regel säkulare, gebildete Schichten.
Donnie

Re: Von wegen "Gewinn" für Deutschland - Integration gescheitert

Beitragvon Donnie » Di 10. Mai 2016, 10:34

* Tom Bombadil
oben im Text habe ich einen Link eingfügt.

* Julian
Nein, denn Unbildung vererbt sich nicht.

Deutschland schneidet ebenfalls allgemein schlecht ab in der "Durchlässigkeit" der Schichten - also, als Arbeiterkind hast Du es hier schwerer, voranzukommen als anderswo. Auch, wenn Du "bio"deutsch bist - wenn Du Ausländer bist, kommen die Vorurteile etc dazu.

(wie antwortet man denn hier auf einen einzelnen beitrag? ich sehe bei mir nur unten am Ende "Antwort erstellen)




Außerdem haben auch die Vergleichsländer damals diesselbe "Schicht" als Gastarbeiter aufgenommen.
http://www.uni-muenster.de/NiederlandeN ... tegration/

Ende der Kolonialzeit – Anfang der Gastarbeiter-Ära

Wie Deutschland standen auch die Niederlande in den 1960er Jahren vor einem dramatischen Arbeitskräftemangel – und genau wie Deutschland deckten sie diesen mit Gastarbeitern, die zunächst aus Südeuropa und später auch aus entfernteren Ländern stammten. Wie Deutschland entschlossen sich die Niederlande – nach solchen mit den Ländern Südeuropas – zu einem Gastarbeiter-Abkommen mit der Türkei; später folgten solche mit Marokko und Tunesien. Aus Marokko, das macht sich in den Niederlanden bis heute bemerkbar, zogen wesentlich mehr Menschen in die Niederlande als nach Deutschland. Als die Ölkrise in beiden Ländern den Import von Arbeitskräften beendete, lebten in Deutschland 2,6 Millionen Ausländer, in den Niederlanden 180.000.

Es folgte in beiden Ländern eine identische Reaktion: Insbesondere Arbeiter aus Nicht-EU-Ländern holten Familien nach: in Deutschland vor allem Türken; in den Niederlanden Türken und Marokkaner. Heute leben in den Niederlanden rund 300.000 Einwohner türkischer und etwa 260.000 Einwohner marokkanischer Herkunft oder Abstammung; in Deutschland 2,4 Millionen Türken oder Deutsche türkischer Herkunft (jeder dritte hat einen deutschen Pass). Aus beiden Ländern wandern, auch wenn das in der Öffentlichkeit wenig diskutiert wird, viele auch wieder aus: Im Polderland überstieg die Summe der Wegzüge 2003 erstmals die Zahl der Zuzüge; in Deutschland war das laut dem jüngsten Migrationsbericht der Bundesregierung erstmals 2008 der Fall.
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Re: Von wegen "Gewinn" für Deutschland - Integration gescheitert

Beitragvon Tom Bombadil » Di 10. Mai 2016, 10:43

Ok, aus dem link:
  • In der Schule, im Studium und beim Einstieg in den Beruf wurden sie immer wieder mit Stereotypen oder gar diskriminierenden Vorurteilen konfrontiert.
  • Sie hätten "so gut wie keine ihren Fähigkeiten entsprechende Förderung erhalten" und wurden meist in Richtung Berufsausbildung gedrängt.
  • Nicht das Talent, sondern der Zufall habe oftmals entschieden, ob jemand den Aufstieg schafft oder nicht. Zum Beispiel, wenn sich Lehrer oder andere fanden, die ein begabtes Kind unter ihre Fittiche nahmen.

Sind deutsche Lehrer, Ausbilder und Hochschuldozenten rassistisch?
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Re: Von wegen "Gewinn" für Deutschland - Integration gescheitert

Beitragvon Wildermuth » Di 10. Mai 2016, 10:51

Tom Bombadil hat geschrieben:(10 May 2016, 11:43)

Ok, aus dem link:
  • In der Schule, im Studium und beim Einstieg in den Beruf wurden sie immer wieder mit Stereotypen oder gar diskriminierenden Vorurteilen konfrontiert.
  • Sie hätten "so gut wie keine ihren Fähigkeiten entsprechende Förderung erhalten" und wurden meist in Richtung Berufsausbildung gedrängt.
  • Nicht das Talent, sondern der Zufall habe oftmals entschieden, ob jemand den Aufstieg schafft oder nicht. Zum Beispiel, wenn sich Lehrer oder andere fanden, die ein begabtes Kind unter ihre Fittiche nahmen.

Sind deutsche Lehrer, Ausbilder und Hochschuldozenten rassistisch?


Das gibts bestimmt auch.

Ich würde eher sagen, D ist ein besonders geschlossenes kastensystem im vergleich mit den anderen europäern. In kaum einem land ist es so schwer, von unten nach oben zu kommen. Im gegensatz zu den USA werden die meisten großen vermögen in D ererbt und nicht erwirtschaftet. Und die migranten fangen halt "unten" an.

D ist nicht besonders rassistisch sondern aufsteigerfeindlich.
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Re: Von wegen "Gewinn" für Deutschland - Integration gescheitert

Beitragvon Julian » Di 10. Mai 2016, 11:02

Wildermuth hat geschrieben:(10 May 2016, 11:51)

Das gibts bestimmt auch.

Ich würde eher sagen, D ist ein besonders geschlossenes kastensystem im vergleich mit den anderen europäern. In kaum einem land ist es so schwer, von unten nach oben zu kommen. Im gegensatz zu den USA werden die meisten großen vermögen in D ererbt und nicht erwirtschaftet. Und die migranten fangen halt "unten" an.

D ist nicht besonders rassistisch sondern aufsteigerfeindlich.


Da würde ich zustimmen. Die soziale Mobilität ist nicht sonderlich groß in Deutschland; die entsprechenden Schichten reproduzieren sich häufig nur selbst.

Es gibt dafür einen ganzen Strauß an Gründen; mangelnde frühkindliche Betreuungs- und Fördermöglichkeiten und die frühe Trennung der Schüler nach der 4. Klasse gehören sicher dazu.
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Re: Von wegen "Gewinn" für Deutschland - Integration gescheitert

Beitragvon Julian » Di 10. Mai 2016, 11:23

Donnie hat geschrieben:(10 May 2016, 11:34)
[...]
* Julian
Nein, denn Unbildung vererbt sich nicht.

Deutschland schneidet ebenfalls allgemein schlecht ab in der "Durchlässigkeit" der Schichten - also, als Arbeiterkind hast Du es hier schwerer, voranzukommen als anderswo. Auch, wenn Du "bio"deutsch bist - wenn Du Ausländer bist, kommen die Vorurteile etc dazu.
[...]


Selbstverständlich hat die Bildung der Eltern einen Einfluss auf die Bildung der Kinder. Dies ist auch nicht per se schlecht; man denke an die Weitergabe von Bildung und Werten in bürgerlichen Schichten. Negativ ist es dann, wenn die Eltern ungebildet sind - oder, noch viel schlimmer, wenn sie auf die Bildung ihrer Kinder keinen Wert legen. Von staatlicher Seite sollte aber dafür gesorgt werden, dass auch Kinder aus bildungsfernen Schichten nicht nur Zugang zu Bildung haben, sondern diese auch tatsächlich wahrnehmen. Dazu gehören finanziell attraktive Betreuungsangebote, Ganztagsschulen, und Durchlässigkeit des Schulsystems.

In der Tat schneidet Deutschland bei der sozialen Mobilität nicht besonders gut ab.

Donnie hat geschrieben:(10 May 2016, 11:34)
Außerdem haben auch die Vergleichsländer damals diesselbe "Schicht" als Gastarbeiter aufgenommen.
http://www.uni-muenster.de/NiederlandeN ... tegration/
[...]


Ich habe mir die Zahlen zum Erfolg/ Misserfolg der Menschen türkischer Herkunft in den Niederlanden und in Deutschland nicht genau angesehen. Es gibt aber eine Vielzahl an Faktoren, die hier eine Rolle spielen könnten.

Selbst wenn die Niederlande auch Gastarbeiter aus der Türkei angeworben haben, heißt das nicht, dass die Struktur dieser Gruppe gleich war wie die Struktur der Gruppe, die nach Deutschland eingewandert sind. Auch kann die Größe der Gruppe eine Rolle spielen: Bei kleineren Gruppen ist der Zwang zur Integration viel höher, denn es gibt keine ethnische Infrastruktur. In manchen deutschen Städten kommt man im alltäglichen Leben weitgehend ohne Deutschkenntnisse aus.

Ob man in Deutschland einen Effekt postulieren muss, der über die geringe soziale Mobilität auch der einheimischen Bevölkerung hinausgeht, wage ich zu bezweifeln. Vorurteile und Diskriminierung gibt es sicherlich, allerdings ist fraglich, ob das wirklich quantitativ relevant durchschlägt. Inzwischen ist in größeren Betrieben, bei vielen staatlichen Stellen und öffentlichen Institutionen sowie bei Stipendiengebern ja auch Diversität angesagt; da hat man als türkischstämmige Frau bei gleicher Qualifikation in der Regel bessere Karten als als deutschstämmiger Mann.
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Re: Von wegen "Gewinn" für Deutschland - Integration gescheitert

Beitragvon HugoBettauer » So 31. Jul 2016, 14:31

http://www.mopo.de/news/panorama/aus-sy ... n-24478928

Eine Weinkönigin aus Syrien, die Jura studiert - Integrationskritik schafft sich ab.
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Re: Von wegen "Gewinn" für Deutschland - Integration gescheitert

Beitragvon epona » So 31. Jul 2016, 14:43

HugoBettauer hat geschrieben:(31 Jul 2016, 15:31)

http://www.mopo.de/news/panorama/aus-sy ... n-24478928

Eine Weinkönigin aus Syrien, die Jura studiert - Integrationskritik schafft sich ab.


Du bist echt ein Spielverderber.
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Re: Von wegen "Gewinn" für Deutschland - Integration gescheitert

Beitragvon schelm » So 31. Jul 2016, 14:52

HugoBettauer hat geschrieben:(31 Jul 2016, 15:31)

http://www.mopo.de/news/panorama/aus-sy ... n-24478928

Eine Weinkönigin aus Syrien, die Jura studiert - Integrationskritik schafft sich ab.

Wegen was wurde die Weinkönigin denn kritisiert ?
Jeder Kaiser hat das Recht nackt vor sein Volk zu treten, aber dafür bedarf es eines Volkes, das nicht blind ist.
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Re: Von wegen "Gewinn" für Deutschland - Integration gescheitert

Beitragvon HugoBettauer » So 31. Jul 2016, 14:54

epona hat geschrieben:(31 Jul 2016, 15:43)

Du bist echt ein Spielverderber.

Wenn das Spiel nichts taugt...
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Re: Von wegen "Gewinn" für Deutschland - Integration gescheitert

Beitragvon Teeernte » So 31. Jul 2016, 21:23

Julian hat geschrieben:(10 May 2016, 12:23)

Selbstverständlich hat die Bildung der Eltern einen Einfluss auf die Bildung der Kinder. Dies ist auch nicht per se schlecht; man denke an die Weitergabe von Bildung und Werten in bürgerlichen Schichten. Negativ ist es dann, wenn die Eltern ungebildet sind - oder, noch viel schlimmer, wenn sie auf die Bildung ihrer Kinder keinen Wert legen. Von staatlicher Seite sollte aber dafür gesorgt werden, dass auch Kinder aus bildungsfernen Schichten nicht nur Zugang zu Bildung haben, sondern diese auch tatsächlich wahrnehmen. Dazu gehören finanziell attraktive Betreuungsangebote, Ganztagsschulen, und Durchlässigkeit des Schulsystems.

In der Tat schneidet Deutschland bei der sozialen Mobilität nicht besonders gut ab.



Ich habe mir die Zahlen zum Erfolg/ Misserfolg der Menschen türkischer Herkunft in den Niederlanden und in Deutschland nicht genau angesehen. Es gibt aber eine Vielzahl an Faktoren, die hier eine Rolle spielen könnten..



Mannnnnn könnte sagen - in D ist der "Leidensdruck" zu gering.....die Hängematte zu gross ??
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Von wegen "Gewinn" für Deutschland - Integration gescheitert

Beitragvon MoOderSo » So 31. Jul 2016, 21:40

HugoBettauer hat geschrieben:(31 Jul 2016, 15:31)

http://www.mopo.de/news/panorama/aus-sy ... n-24478928

Eine Weinkönigin aus Syrien, die Jura studiert - Integrationskritik schafft sich ab.

Wegen der Einwanderung alkoholtrinkender Studentinnen hat man doch eher selten Kritik gehört.
Der Anarchist ist kein Feind der Ordnung. Er liebt die Ordnung so sehr, daß er ihre Karikatur nicht erträgt.
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Re: Von wegen "Gewinn" für Deutschland - Integration gescheitert

Beitragvon Fadamo » So 31. Jul 2016, 21:45

Julian hat geschrieben:(03 May 2016, 15:21)

So ganz negativ würde ich es nicht sehen; es gibt auch viele sehr gut integrierte Zuwanderer.

Leider muss man aber insgesamt schon konstatieren, dass Deutschland vor allem für Geringqualifizierte attraktiv ist. Die Innovativen und Hochqualifizierten gehen allzu häufig lieber woanders hin, sei es in die USA, nach Kanada oder auch nach Großbritannien. Deutschland ist aufgrund des Sozialstaates attraktiv für Leute, die es dort nicht schaffen würden.

Ich befürchte, dass Deutschland ein wenig in einem Teufelskreis gefangen ist: Es kommen die falschen Zuwanderer mit geringen Qualifikationen und mangelndem Integrationswillen; dies führt dann in der ansässigen Bevölkerung zu starker genereller Skepsis gegenüber Einwanderung ("Deutschland ist kein Einwanderungsland!", "Kinder statt Inder") oder gar zu Gewaltausbrüchen und Anschlägen. Derartige Nachrichten wiederum führen im Ausland zu einem Imageschaden Deutschlands, was wiederum dazu führt, dass diejenigen, die wählen können - sprich: die Hochqualifizierten - lieber woanders hingehen. Gerade eine Stadt wie Dresden hat hier ein massives Problem, aber auch Deutschland allgemein.

Dazu kommen noch negative Berichte über Migranten in Deutschland, die im Ausland mit Erstaunen und Entsetzen wahrgenommen werden. Wie sollen arbeitswillige Vietnamesen oder Chinesen nachvollziehen können, dass Deutschland ihnen eine der problematischsten aller Einwanderergruppen überhaupt - männliche arabische Muslime - vorzuziehen scheint? Das ist dort schlicht nicht vermittelbar unter dem Eindruck der Anschläge in Paris und Brüssel und dem Sexmob in Köln und anderen Städten.

Qualifizierte Einwanderung nach Deutschland erfolgt in der Regel aus Europa, im Rahmen der Freizügigkeit. Deswegen werden die Jahre 2000-2014 im Bericht etwas herausgehoben. Allerdings war die Einwanderung Anfang der 2000er-Jahre generell niedrig. Später war diese Zeit dann durch die Einwanderung aus Europa geprägt, vor allem im Rahmen der Osterweiterung und der Eurokrise. Ein Großteil dieser Einwanderung ist aber nicht permanent, im Gegensatz zu den vielen Unqualifizierten, die sich im deutschen Sozialstaat zu Hause fühlen.

Auch wenn es sehr gute zuwanderer geben sollte,die vielen milliarden euronen werden wir nicht wieder reinholen.
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Re: Von wegen "Gewinn" für Deutschland - Integration gescheitert

Beitragvon Teeernte » So 31. Jul 2016, 22:53

Fadamo hat geschrieben:(31 Jul 2016, 22:45)

Auch wenn es sehr gute zuwanderer geben sollte,die vielen milliarden euronen werden wir nicht wieder reinholen.


Nutzen >>.....durch Erfahrung wird man schlau....

---aber durch tägliches Lügen/Abstreiten/Propaganda machen >> nicht mal dasss....
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D

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