Deutschtürken - Minderheit oder Migrantengruppe?

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Re: Deutschtürken - Minderheit oder Migrantengruppe?

Beitragvon H2O » Mo 9. Apr 2018, 19:03

Roady66 hat geschrieben:(09 Apr 2018, 19:24)

Quark. Wer in dritter Generationhier zeigt, dass er Anderssein " kultiviert" , hat die A- Karte. Zurecht. Deshalb darf diesem dann etwas in deiner Richtung zu verstehen gegeben werden. Jeder ist seines Daseins Schmied.


Wieder hilft ein Rückgriff auf unsere polnischen Zuwanderer im Laufe der letzten 120 Jahre. Niemand wird einem Jens Bzdok oder Lukas Podolski vorhalten, doch kein "richtiger" Deutscher zu sein. Herr Bzdok versteht noch nicht einmal Polnisch, bei unserem Fußballer bin ich mir da nicht so sicher. Aber sei's drum, der Eintrag im Personalausweis sagt das so, er spricht mit allen Leuten um ihn herum Deutsch... und in Deutschland lebt er auch; vielleicht eines Tages als Rentner im sonnigen Süden, etwa in Spanien oder Griechenland.

Jetzt kenne ich gerade keinen Polen, der in 3. Generation fest in Deutschland lebend und mit deutscher Staatsangehörigkeit versehen standhaft mit seinen Kindern und anderen Angehörigen Polnisch spricht. Das mag es aber geben, und wenn ein solcher Mensch dann polnisch fremdelt, dann muß mit dem irgend etwas nicht ganz richtig ticken. Völlig normal ist sicher, daß diese Mitbürger mit gesteigertem Gefühl am Schicksal ihres Herkunftslandes Anteil nehmen.

Und das würde ich auch bei einem Hans Karasoglu so erwarten... und nicht etwa Aufmärsche mit der türkischen Nationalflagge beim Staatsbesuch eines türkischen Politikers. Das macht der Hans auch gar nicht...
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Re: Deutschtürken - Minderheit oder Migrantengruppe?

Beitragvon H2O » Mo 9. Apr 2018, 19:12

Hyde hat geschrieben:(09 Apr 2018, 19:51)

Ja, und da wir in Europa leben, mit europäischen Institutionen, europäischen Schulen, europäischen Medien, europäischen Gesellschaften, wird auch in Zukunft den religiösen Gegensätzen der Zahn gezogen werden. Das wird den Islam in Europa genauso treffen wie das Christentum.


Das wäre dann die nächste Stufe, die ich auch mit viel Zustimmung sehe. Hoffentlich fliegt uns dieses Europa nicht unversehens auseinander... aber uns Deutschen bleibt ja immer noch unser Deutschland. :)
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Re: Deutschtürken - Minderheit oder Migrantengruppe?

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Mo 9. Apr 2018, 19:56

Roady66 hat geschrieben:(09 Apr 2018, 19:24)

Quark. Wer in dritter Generationhier zeigt, dass er Anderssein " kultiviert" , hat die A- Karte. Zurecht. Deshalb darf diesem dann etwas in deiner Richtung zu verstehen gegeben werden. Jeder ist seines Daseins Schmied.

Deutschtürke ist typisch eine Fremdzuschreibung. Meist kennt der Beschreibende den Betreffenden gar nicht weiter.
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Re: Deutschtürken - Minderheit oder Migrantengruppe?

Beitragvon Zunder » Di 10. Apr 2018, 00:42

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(09 Apr 2018, 20:56)

Deutschtürke ist typisch eine Fremdzuschreibung. Meist kennt der Beschreibende den Betreffenden gar nicht weiter.

Aydan Özoguz: Leider hat es in jeder Gruppe hier in Deutschland und anderswo immer Nationalisten gegeben. Das ist keine Besonderheit der Deutsch-Türken, so wenig es uns gefallen kann.
https://www.saarbruecker-zeitung.de/pol ... id-1861411

In Bezug auf Deutsch-Türken ist Aydan Özoguz eine typische Fremde.
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Re: Deutschtürken - Minderheit oder Migrantengruppe?

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Di 10. Apr 2018, 06:32

Zunder hat geschrieben:(10 Apr 2018, 01:42)

Aydan Özoguz: Leider hat es in jeder Gruppe hier in Deutschland und anderswo immer Nationalisten gegeben. Das ist keine Besonderheit der Deutsch-Türken, so wenig es uns gefallen kann.
https://www.saarbruecker-zeitung.de/pol ... id-1861411

In Bezug auf Deutsch-Türken ist Aydan Özoguz eine typische Fremde.

Es gibt immer ein Gegenbeispiel. Ein Rundblick durch die Tagespresse zu dem Begriff zeigt, dass das nicht repräsentativ ist.
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Re: Deutschtürken - Minderheit oder Migrantengruppe?

Beitragvon Liegestuhl » Di 10. Apr 2018, 07:17

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(09 Apr 2018, 20:56)

Deutschtürke ist typisch eine Fremdzuschreibung.


Was ist negativ an einer Fremdzuschreibung und welche Bezeichnung wäre repräsentativ, ohne dass sie sich im Biologismus verrennt?
Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist es nicht.
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Re: Deutschtürken - Minderheit oder Migrantengruppe?

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Di 10. Apr 2018, 08:03

Liegestuhl hat geschrieben:(10 Apr 2018, 08:17)

Was ist negativ an einer Fremdzuschreibung

Das muss dir jemand anderes beantworten. Das Thema Fremdzuschreibung bringe ich auf, weil ein Teilnehmer die Beschriebenen für den Begriff in Verantwortung nehmen will. Es sind Türken (Ausländer) in Deutschland oder Deutsche, je nach dem. Evtl haben sie auch zwei Staatsbürgerschaften, da kennt das Recht aber viele Einschränkungen, sodass dies eher weniger wird. Deutsche weiter zu differenzieren, ist im Recht nicht vorgesehen. Der Begriff Deutschtürken ist auch sonst schwierig, weil man nicht weiß, was man davon halten soll:

- Kurden dabei oder nicht?
- Andere Türkei-Minderheiten dabei oder nicht?
- Angehörige von Drittstaaten, die türkischer Herkunft sind und schon lange in Deutschland leben dabei oder nicht?
- Deutsche mit dabei oder nicht?

Auch kulturell zerfallen die Einwanderer und ihre Nachfahren in sehr viele verschiedene Milieus, Subkulturen, Religionen und Brauchtumstraditionen. Der Begriff taugt im Wesentlichen für unspezifische Totschlagdebatten.
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Re: Deutschtürken - Minderheit oder Migrantengruppe?

Beitragvon H2O » Di 10. Apr 2018, 08:22

Zunder hat geschrieben:(10 Apr 2018, 01:42)

Aydan Özoguz: Leider hat es in jeder Gruppe hier in Deutschland und anderswo immer Nationalisten gegeben. Das ist keine Besonderheit der Deutsch-Türken, so wenig es uns gefallen kann.
https://www.saarbruecker-zeitung.de/pol ... id-1861411

In Bezug auf Deutsch-Türken ist Aydan Özoguz eine typische Fremde.


Ich halte diese Aussage von Frau Özoguz über türkische/kurdische/arabische Zuwanderer für einen ziemlichen Unsinn! Was in erster und zweiter Generation in sich abschwächender Form für "normal" gehalten werden kann, das wird doch in der 3. bis 5. Generation zum Blödsinn. Wenn der Nationalismus mit einem Lachen im Gesicht kultiviert wird, dann ist er sicher leicht zu ertragen... aber mit Ingrimm vertreten wirkt er schon sehr merkwürdig. Ich halte diese Zuwanderer immer gegen unsere Jugoslawen, Polen, Ungarn. Die kann man günstigenfalls noch am Familiennamen rückvollziehen; ansonsten sind das Deutsche geworden, die sich in nichts von unserer Lebensart und unserem Zugehörigkeitsgefühl unterscheiden.
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Re: Deutschtürken - Minderheit oder Migrantengruppe?

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Di 10. Apr 2018, 08:27

H2O hat geschrieben:(10 Apr 2018, 09:22)

Ich halte diese Aussage von Frau Özoguz über türkische/kurdische/arabische Zuwanderer für einen ziemlichen Unsinn! Was in erster und zweiter Generation in sich abschwächender Form für "normal" gehalten werden kann, das wird doch in der 3. bis 5. Generation zum Blödsinn.

In wievielter Generation bist du denn deutscher Nationalist?

Wenn der Nationalismus mit einem Lachen im Gesicht kultiviert wird, dann ist er sicher leicht zu ertragen...

Man sieht die Staatenlenker auf jedem Gipfelfoto lachen, und doch sind sie alle so brutal.

Ich halte diese Zuwanderer immer gegen unsere Jugoslawen, Polen, Ungarn.

Nicht wenige "Jugoslawen" möchten heute doch lieber Serbe, Kroate oder sonst was heißen, Hauptsache nicht Jugoslawe. Gibt auch das Gegenteil, aber doch.
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Re: Deutschtürken - Minderheit oder Migrantengruppe?

Beitragvon H2O » Di 10. Apr 2018, 08:37

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(10 Apr 2018, 09:27)

In wievielter Generation bist du denn deutscher Nationalist?

Wenn ich nicht gerade polnischer Nationalist bin, dann entscheide ich mich für Deutschland. Der gute Rat des Herrn Kostolany: NIe alle Eier in einem Korb aufbewahren!
Man sieht die Staatenlenker auf jedem Gipfelfoto lachen, und doch sind sie alle so brutal.

Die lachen doch nicht: Die zeigen nur Ihre Zähne.
Nicht wenige "Jugoslawen" möchten heute doch lieber Serbe, Kroate oder sonst was heißen, Hauptsache nicht Jugoslawe. Gibt auch das Gegenteil, aber doch.

Tja, so gesehen bin ich Lothringer oder Pommer und ansonsten sehr wichtig bis übergewichtig. Aber danach fragt mich sonst niemand.
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Re: Deutschtürken - Minderheit oder Migrantengruppe?

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Di 10. Apr 2018, 08:40

H2O hat geschrieben:(10 Apr 2018, 09:37)

Wenn ich nicht gerade polnischer Nationalist bin, dann entscheide ich mich für Deutschland. Der gute Rat des Herrn Kostolany: NIe alle Eier in einem Korb aufbewahren!

Das ist doch gar nicht so anders als bei unseren reingeschmeckten :)

Die lachen doch nicht: Die zeigen nur Ihre Zähne.

Auch wieder wahr.

Tja, so gesehen bin ich Lothringer oder Pommer und ansonsten sehr wichtig bis übergewichtig. Aber danach fragt mich sonst niemand.

Ein Land Lothringen gibt's jetzt aber schon eine Weile nicht mehr. Selbst unsere Bayern betrachten sich ganz überwiegend als Deutsche.
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Re: Deutschtürken - Minderheit oder Migrantengruppe?

Beitragvon H2O » Di 10. Apr 2018, 08:49

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(10 Apr 2018, 09:40)

Das ist doch gar nicht so anders als bei unseren reingeschmeckten :)

Aber mir reibt das niemand unter die Nase, seit 80 Jahren nicht!

...

Ein Land Lothringen gibt's jetzt aber schon eine Weile nicht mehr. Selbst unsere Bayern betrachten sich ganz überwiegend als Deutsche.

Denen eifere ich in dem Sinne nach.
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Re: Deutschtürken - Minderheit oder Migrantengruppe?

Beitragvon Roady66 » Di 10. Apr 2018, 16:39

H2O hat geschrieben:(10 Apr 2018, 09:22)

Ich halte diese Aussage von Frau Özoguz über türkische/kurdische/arabische Zuwanderer für einen ziemlichen Unsinn! Was in erster und zweiter Generation in sich abschwächender Form für "normal" gehalten werden kann, das wird doch in der 3. bis 5. Generation zum Blödsinn. Wenn der Nationalismus mit einem Lachen im Gesicht kultiviert wird, dann ist er sicher leicht zu ertragen... aber mit Ingrimm vertreten wirkt er schon sehr merkwürdig. Ich halte diese Zuwanderer immer gegen unsere Jugoslawen, Polen, Ungarn. Die kann man günstigenfalls noch am Familiennamen rückvollziehen; ansonsten sind das Deutsche geworden, die sich in nichts von unserer Lebensart und unserem Zugehörigkeitsgefühl unterscheiden.


Da hast du recht. Du solltest dich aber mit der Problematik des Minderwertigkeitskomplexes näher beschäftigen. Der hat sich im Hiersein der Neubürger gepflegt twecks Nutzung als Bebachteiligungsparameter eingenistet. Der wird von außerhalb Deutschlands noch befeuert. Wird mit Duldung Deutschlands noch gepflegt . Das Dagegen wird rassistisch oder vergangenheitsbehaftet abgetan. Der hier Lebende hat die A-Karte sich selber reingezogen.

Nachbarn hier in meiner kleinen Straße haben ihren Familiennamen direkt aus dem Russischen ins Deutsche ( Ururopa) zurücksetzen lassen. Der Ümerzükürzkümmer hält den seinen noch für hier förderlich. Und der Erdi gibt ihm dazu noch volle Kanne Gas.

So geht mit dem Deutsch-Türken.
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Re: Deutschtürken - Minderheit oder Migrantengruppe?

Beitragvon H2O » Di 10. Apr 2018, 17:46

Roady66 hat geschrieben:(10 Apr 2018, 17:39)

Da hast du recht. Du solltest dich aber mit der Problematik des Minderwertigkeitskomplexes näher beschäftigen. Der hat sich im Hiersein der Neubürger gepflegt twecks Nutzung als Bebachteiligungsparameter eingenistet. Der wird von außerhalb Deutschlands noch befeuert. Wird mit Duldung Deutschlands noch gepflegt . Das Dagegen wird rassistisch oder vergangenheitsbehaftet abgetan. Der hier Lebende hat die A-Karte sich selber reingezogen.

Nachbarn hier in meiner kleinen Straße haben ihren Familiennamen direkt aus dem Russischen ins Deutsche ( Ururopa) zurücksetzen lassen. Der Ümerzükürzkümmer hält den seinen noch für hier förderlich. Und der Erdi gibt ihm dazu noch volle Kanne Gas.

So geht mit dem Deutsch-Türken.


Das kenne ich aber auch anders. Der junge Mann (Türke 2. Generation) hat den Namen seiner deutschen Frau angenommen. Und damit war dann Schluß mit allen eingebildeten oder vermittelten Minderwertigkeiten. Der junge Mann war (ist) aber auch hochgebildet (Ingenieur RWTH Aachen). Auch so geht das mit Deutsch-Türken. Da wurde auch nicht gemuselt.

Oder die junge Frau heiratete einen deutschen Mann... und Schluß mit dem schwierigen Namen. Den Fall kenne ich gleich zweimal. Ansonsten Verlauf wie oben, ganz ohne Muselei und heiligen Bimbam.

Sie nehmen Anstoß an sehr einfachen Leuten, die es in der Tat schwer haben, in der Normalgesellschaft sehr einfacher Leute anerkannt zu werden. Das dauert mindestens 100 Jahre; aber so alt wird Erdogan sicher nicht. :p
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Re: Deutschtürken - Minderheit oder Migrantengruppe?

Beitragvon Roady66 » Di 10. Apr 2018, 17:55

H2O hat geschrieben:(10 Apr 2018, 18:46)

Das kenne ich aber auch anders. Der junge Mann (Türke 2. Generation) hat den Namen seiner deutschen Frau angenommen. Und damit war dann Schluß mit allen eingebildeten oder vermittelten Minderwertigkeiten. Der junge Mann war (ist) aber auch hochgebildet (Ingenieur RWTH Aachen). Auch so geht das mit Deutsch-Türken. Da wurde auch nicht gemuselt.

Oder die junge Frau heiratete einen deutschen Mann... und Schluß mit dem schwierigen Namen. Den Fall kenne ich gleich zweimal. Ansonsten Verlauf wie oben, ganz ohne Muselei und heiligen Bimbam.

Sie nehmen Anstoß an sehr einfachen Leuten, die es in der Tat schwer haben, in der Normalgesellschaft sehr einfacher Leute anerkannt zu werden. Das dauert mindestens 100 Jahre; aber so alt wird Erdogan sicher nicht. :p


Genau , das ist super so. Einer meiner IT Leute ( Deutsch- Türke und gut drauf) hat vor seiner Hochzeit seinen Familienanen in Grün umschreiben lassen für die Heiratsurkunde. Die Familie heißt jetzt nach Info Lohnkonto Herbertz- Grün. Fand ich toll. Das ist das, was Deutschland braucht.

Kein Kopftuch und keine Erdoganisten :-)
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Re: Deutschtürken - Minderheit oder Migrantengruppe?

Beitragvon H2O » Di 10. Apr 2018, 18:03

Roady66 hat geschrieben:(10 Apr 2018, 18:55)

Genau , das ist super so. Einer meiner IT Leute ( Deutsch- Türke und gut drauf) hat vor seiner Hochzeit seinen Familienanen in Grün umschreiben lassen für die Heiratsurkunde. Die Familie heißt jetzt nach Info Lohnkonto Herbertz- Grün. Fand ich toll. Das ist das, was Deutschland braucht.

Kein Kopftuch und keine Erdoganisten :-)


Das sind die kleinen Erfolge der Integration von Zuwanderern. Die Störung geht immer aus von Leuten, die nichts anderes zu bieten haben außer ihrem Deutschtum oder Türkentum. Da hilft nur eine Prise Mitleid und entspannte Freundlichkeit. Dann klappt zumindest das unmittelbare Miteinander Tür an Tür.

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