Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

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Kael
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon Kael » Mo 10. Okt 2016, 03:40

Es war früher unüblich die Hymne zu singen. Das kam erst später in mode
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Laertes
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon Laertes » Mo 10. Okt 2016, 06:30

schelm hat geschrieben:(10 Oct 2016, 00:59)

Kulturen, die konträre Sichtweisen auf Individualität und Kollektivismus haben, können nicht wirklich plausibel in einem Rahmen harmonieren.


Ganz so einfach ist es nicht. Wir Menschen tragen jeder für sich bereits einander widersprechende Eigenschaften in uns, z. B. die gegensätzlichen Impulse Individualismus/Kollektivismus, Traditionalismus/Fortschritt, Egoismus/Altruismus und Sicherheit/Neugier. Daher gibt es in jeder Gesellschaft "Parteien" in denen sich jene zusammenschließen, die stärker zu einer Seite tendieren. D. h. auch in einer kulturell homogenen Gesellschaft gibt es intern zwangsläufig konträre Sichtweisen auf Individualität und Kollektivismus - selbst in jahrtausendelang isolierten Ureinwohnerstämmen. Dieses Konfliktpotenzial ist positiv zu sehen, das es unsere Entwicklung fördert.

Was nicht funktioniert, sind Gesellschaften, in denen es zusätzlich starke orthodoxe Kräfte gibt. Und zwar orthodox als Haltung, dass es eine einzige, von den Vertretern der Orthodoxie aus unantastbaren (= sakrosankten) Grundsätzen abgeleitete Norm menschlichen Verhaltens und Zusammenlebens gibt, der sich alle zu unterwerfen haben (als Individuum, geschlechtsspezifisch, in der Familie, in allen anderen sozialen Kreisen).
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon Occham » Mo 10. Okt 2016, 07:26

Jekyll hat geschrieben:(09 Oct 2016, 22:59)

Ich esse die immer auf, bevor sie was sagen können. Dann werden sie in meinem Verdauungstrakt zwangsassimiliert.

Mischsalat, hm...Smarties, Color-Rado.

aus Assimilation gedeiht nichts, was die Gesellschaft erblühen lassen würde. naja, ausser vielleicht Pilze und dann wirst du dir auch wünschen: hätte ich mich mal nicht an die Unterhaltungsmedien orientiert. wir kommen nicht umhin, neue, noch nie dagewesene Wege uns auszudenken.
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon BingoBurner » Mo 10. Okt 2016, 08:09

Kael hat geschrieben:(10 Oct 2016, 04:40)

Es war früher unüblich die Hymne zu singen. Das kam erst später in mode


Und das ändert jetzt was daran ?

"Die Bundesrepublik Deutschland gewann das Turnier mit einem 2:1-Sieg über die Niederlande im Finale von München und wurde damit zum zweiten Mal nach 1954 Fußball-Weltmeister"

https://de.wikipedia.org/wiki/Fu%C3%9Fb ... chaft_1974

Eben, nichts. Außer 4 Sterne auf der Brust.
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BASTIANNNN ......... https://www.youtube.com/watch?v=n3D33s5GB4A
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon schelm » Mo 10. Okt 2016, 08:42

Laertes hat geschrieben:(10 Oct 2016, 07:30)

Ganz so einfach ist es nicht. Wir Menschen tragen jeder für sich bereits einander widersprechende Eigenschaften in uns, z. B. die gegensätzlichen Impulse Individualismus/Kollektivismus, Traditionalismus/Fortschritt, Egoismus/Altruismus und Sicherheit/Neugier
. Daher gibt es in jeder Gesellschaft "Parteien" in denen sich jene zusammenschließen, die stärker zu einer Seite tendieren. D. h. auch in einer kulturell homogenen Gesellschaft gibt es intern zwangsläufig konträre Sichtweisen auf Individualität und Kollektivismus - selbst in jahrtausendelang isolierten Ureinwohnerstämmen. Dieses Konfliktpotenzial ist positiv zu sehen, das es unsere Entwicklung fördert.

Was nicht funktioniert, sind Gesellschaften, in denen es zusätzlich starke orthodoxe Kräfte gibt. Und zwar orthodox als Haltung, dass es eine einzige, von den Vertretern der Orthodoxie aus unantastbaren (= sakrosankten) Grundsätzen abgeleitete Norm menschlichen Verhaltens und Zusammenlebens gibt, der sich alle zu unterwerfen haben (als Individuum, geschlechtsspezifisch, in der Familie, in allen anderen sozialen Kreisen).

Letztlich bleibt es so einfach. Wenn die Abweichung zur Norm wird, entweder demokratisch oder durch einen Umsturz, zeigt sich die Inkompatibilität. Vorher kann man das Pluralismus nennen, geht es nur um kleine Stellschrauben, denn natürlich ist jede Gesellschaft einem Spannungsfeld zwischen individuellen und gemeinschaftlichen Aspekten unterworfen, der Kuchen muss schließlich verteilt und die Grenzen individueller Freiheit definiert werden.

Eine kollektivistisch ausgerichtete Kultur als solche kann aber nicht koexistieren mit einer individualistischen. Erstere strebt nicht in einem pluralistischen Wettbewerb darum Gemeinschaft auf individuelle Freiheit abzustimmen, sondern Freiheit durch Kollektivismus zu ersetzen.
Denk ich an D in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht, Heinrich Heine.
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon Occham » Mo 10. Okt 2016, 09:03

schelm hat geschrieben:(10 Oct 2016, 09:42)
Eine kollektivistisch ausgerichtete Kultur als solche kann aber nicht koexistieren mit einer individualistischen. Erstere strebt nicht in einem pluralistischen Wettbewerb darum Gemeinschaft auf individuelle Freiheit abzustimmen, sondern Freiheit durch Kollektivismus zu ersetzen.

es gibt so viele arten von Zusammenschlüsse, von diesen man auch in der Tierwelt mehrere beobachten konnte.

http://www.biologie-schule.de/symbiose.php

deswegen finde ich, bevor wir zwecks Inkompatibilität zum Parasitismus werden, sollten wir uns neu ausrichten, denn wenn der Parasitismus seine Eigenheiten zeigt, spätestens in diesem Moment wünscht sich jeder: hätten wir uns doch nur neu ausgerichtet.
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon relativ » Mo 10. Okt 2016, 09:27

schelm hat geschrieben:(10 Oct 2016, 09:42)

Letztlich bleibt es so einfach. Wenn die Abweichung zur Norm wird, entweder demokratisch oder durch einen Umsturz, zeigt sich die Inkompatibilität. Vorher kann man das Pluralismus nennen, geht es nur um kleine Stellschrauben, denn natürlich ist jede Gesellschaft einem Spannungsfeld zwischen individuellen und gemeinschaftlichen Aspekten unterworfen, der Kuchen muss schließlich verteilt und die Grenzen individueller Freiheit definiert werden.

Eine kollektivistisch ausgerichtete Kultur als solche kann aber nicht koexistieren mit einer individualistischen. Erstere strebt nicht in einem pluralistischen Wettbewerb darum Gemeinschaft auf individuelle Freiheit abzustimmen, sondern Freiheit durch Kollektivismus zu ersetzen.

Du musst nicht immer davon aus gehen, daß das Kollektiv sich nicht ändert bei Neuerungen von ausserhalb des Kollektivs.
Man kann diese Tatsache gut an den meisten Kindern, die nicht Kollektivistisch erzogen werden, erkennen. Die haben überhaupt kein Problem miteinander ob ihrer unterschiedlichen kulturellen Prägung, solange sie dies nicht von aussen eingeimpft bekommen.
Von daher kann man davon ausgehen, daß in Zukunft die neue Generation bei weitem nicht die Probleme miteinander haben, wie es die jetzige häufig hat. Allerdings setzt dies natürlich vorraus, daß man kein Hass in die Herzen seiner Kinder pflanzt.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon epona » Mo 10. Okt 2016, 09:33

Quatschki hat geschrieben:(09 Oct 2016, 20:52)

Nur wenn das Curry von einem echten Inder und die Pommes von einem Franzosen zubereitet wurden,
ansonsten bleibe ich bei Bockwurst mit Semmel.


Deine frische Semmel wurde evtl. von einem türkischen oder syrischen Mitarbeiter der Backfabrik oder deines Bäckers hergestellt.
Also VORSICHT ;)
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon Occham » Mo 10. Okt 2016, 09:36

wie mans dreht und wendet, am ende lässt sich das ganze auf zwei szenarien herunterkürzen: entweder es bildet sich eine neue form von zusammenschluss, oder der Parasitismus tut sich nach und nach, aufeinander aufbauend, zu Größen auf, an diesem sich garantiert niemand sattessen will.

Jekyll hat geschrieben:(09 Oct 2016, 22:59)

Ich esse die immer auf, bevor sie was sagen können. Dann werden sie in meinem Verdauungstrakt zwangsassimiliert.

Mischsalat, hm...Smarties, Color-Rado.

dein weisses Gesicht sagt die Wahrheit, du überfüttertes Etwas :P
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon epona » Mo 10. Okt 2016, 09:43

Wasteland hat geschrieben:(09 Oct 2016, 23:03)

Danke, das geht runter wie Öl. :)

Ich verstehe halt nicht warum vernunftbegabte Menschen es nicht schaffen sollten friedlich zu koexistieren, egal ob sie nun chinesisches Neujahr begehen oder einen Sonnentanz machen oder ein Bierfass anstechen.
Das Problem fängt da an, wo sie andere belästigen, drangsalieren und zwingen wollen irgendwelchen Traditionen zu folgen. Das gilt auch für konservative Muslime.
Aber warum soll man nicht leben und leben lassen können, wenn alles im friedlichen Einverständnis ist? Ich verstehe das nicht.


[...]
So ganz nebenbei, auch brave deutsche Christen beten nicht nur daheim und einige meist ältere Christenfrauen tragen Kopftücher in der Öffentlichkeit.
Es hat nichts mit Gruppenumarmung zu tun allen hier lebenden Menschen mit Anstand zu begegnen.
Zuletzt geändert von Milady de Winter am Mo 10. Okt 2016, 09:54, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: MOD - Spam/Unterstellung
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon Alexyessin » Mo 10. Okt 2016, 09:51

Quatschki hat geschrieben:(08 Oct 2016, 09:51)

Die Forderungen lauten immer: "Für Frieden mit Rußland und ein Ende der Sanktionen!"
Adressat ist die deutsche Politik und es geht dabei um und für deutsche Interessen.
Das ist der Unterschied!


So ein Schmarrn, du hast es halt nur mit der Doppelmoral. Was geht uns Russland an, was geht uns die Türkei an?
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon Alexyessin » Mo 10. Okt 2016, 09:55

schelm hat geschrieben:(10 Oct 2016, 00:59)

Ein multikultureller Staat wäre die mögliche Mischung von Kulturen die sich im wesentlichen nur in der Folklore unterscheiden, ansonsten ist der Begriff bereits eine Mogelpackung. Kulturen, die konträre Sichtweisen auf Individualität und Kollektivismus haben, können nicht wirklich plausibel in einem Rahmen harmonieren.

Die einschränkende Vorgabe eines Rahmens löst den Widerspruch ja nicht auf, der Rahmen unterdrückt ihn nur. Wenn die innere Einstellung beim Zuwanderer zu Individualität und Kollektiv nicht im Widerspruch zur Landeskultur steht, bedarf es keines Korsettes, weil übrig nur Folklore und absolut privat gelebter Glaube bliebe.


Erzähle doch nicht immer so einen Schwachsinn. Auch wenn du ihn hochgestochen daherschreibst - übrigens eine Taktik, die ich bei dir desöferteren erleben darf - bleibt es immer noch Schmarrn. Warum? Weil deiner These sämtliche wissenschaftlichen Belege fehlen.
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon schokoschendrezki » Mo 10. Okt 2016, 09:58

An den Hochschulen der Bundesrepublik tummeln sich alle möglichen Studenten und Studentinnen. Immer auch welche mit Kopftuch. Dennoch zählen am Ende nur Noten, Prüfungen, die Bewertung wissenschaftlicher Arbeiten. Im gesamtgesellschaftlichen Maßstab sind das dann Verfassung, die Gesetze und Verordnungen. Kultur ist Privatsache. Ganz einfach. Der Begriff "multikultureller Staat" ist in sich völliger Unsinn. Es ist so, als würde man den Straßenverkehr in Deutschland nicht primär als Rechtsspurverkehr sondern als Mehrfarbkarossenverkehr charakterisieren. Und so ist die Bundesrepublik primär eine Republik (keine Monarchie), ein demokratischer Verfassungsstaat und föderal organisiert. Punkt.
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon Milady de Winter » Mo 10. Okt 2016, 10:00

MOD - ok, mal eine allgemeine Ansage: spart Euch die persönliche Schiene hier! Es gibt diverse Kandidaten, die aus unterschiedlichsten Gründen nicht miteinander können, aber durch permanentes gegenseitiges Sticheln wird das nicht besser. Bitte bleibt sachlich und konzentriert Euch aufs eigentliche Thema. Danke.
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon schokoschendrezki » Mo 10. Okt 2016, 10:25

Ich glaube, in demselben Maße wie die Relevanz internationaler wirtschaftlicher, politischer, finanzieller, militärischer Verflechtungen zunimmt, komplizierter wird, intransparenter wird, werden anstelle des schwierigen Bemühens, diese Verflechtungen zu verstehen, normale Alltagsprobleme als leichtere Deutungsmuster herangezogen. Es ist viele viele Male relevanter, dass arabische Staaten Milliardengelder in bundesdeutsche Unternehmen investieren oder dass die Deutsche Bank in Russland zirka 10 Milliarden Dollar Schwarzgeld durch Transfer in der Euro-Raum reinwäscht, als dass irgendwo Mädels mit Kopftüchern herumlaufen.
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon BingoBurner » Mo 10. Okt 2016, 10:35

relativ hat geschrieben:(10 Oct 2016, 10:27)

Man kann diese Tatsache gut an den meisten Kindern, die nicht Kollektivistisch erzogen werden, erkennen. Die haben überhaupt kein Problem miteinander ob ihrer unterschiedlichen kulturellen Prägung, solange sie dies nicht von aussen eingeimpft bekommen.
Von daher kann man davon ausgehen, daß in Zukunft die neue Generation bei weitem nicht die Probleme miteinander haben, wie es die jetzige häufig hat. Allerdings setzt dies natürlich vorraus, daß man kein Hass in die Herzen seiner Kinder pflanzt.


:thumbup: Genau so, siehe auch hier Säuglingsforschung : http://www.spektrum.de/lexikon/psycholo ... hung/13350.
Kurz : Die kleinen Sch**** sind alle gleich.

Wobei wir bei nächsten Vorwurf wären Multi/Ethnisch wäre Gleichmacherei nach AFD und CO.
Den Widerspruch kann jeder selber finden der bis 3 zählen kann.
Zuletzt geändert von BingoBurner am Mo 10. Okt 2016, 10:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon Occham » Mo 10. Okt 2016, 10:36

schokoschendrezki hat geschrieben:(10 Oct 2016, 11:25)

Ich glaube, in demselben Maße wie die Relevanz internationaler wirtschaftlicher, politischer, finanzieller, militärischer Verflechtungen zunimmt, komplizierter wird, intransparenter wird, werden anstelle des schwierigen Bemühens, diese Verflechtungen zu verstehen, normale Alltagsprobleme als leichtere Deutungsmuster herangezogen. Es ist viele viele Male relevanter, dass arabische Staaten Milliardengelder in bundesdeutsche Unternehmen investieren oder dass die Deutsche Bank in Russland zirka 10 Milliarden Dollar Schwarzgeld durch Transfer in der Euro-Raum reinwäscht, als dass irgendwo Mädels mit Kopftüchern herumlaufen.

man kann das ganze im großen und im kleinen deuten, solange man versucht sich ein Gesamtbild verschaffen, sehe ich kein Problem darin, das Problem ist eben, das kein mensch schlau geboren wird, deswegen diskutieren wir darüber… und erweitern wie ein Kleinkind sein Umfeld, unser Verständnis ^^ schwierig wird es, wenn jemand denkt, bereits alles zu wissen. manchmal muss man aber eben Themen im kleinen diskutieren, um eine Lösung auf Probleme zu finden, manchmal muss man im Großen über Probleme diskutieren, um eine Lösung zu finden.

für eine Lösung muss man immer bereit sein, alle szenarien durchzugehen.
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon schokoschendrezki » Mo 10. Okt 2016, 10:44

Occham hat geschrieben:(10 Oct 2016, 11:36)

man kann das ganze im großen und im kleinen deuten, solange man versucht sich ein Gesamtbild verschaffen, sehe ich kein Problem darin, das Problem ist eben, das kein mensch schlau geboren wird, deswegen diskutieren wir darüber… und erweitern wie ein Kleinkind sein Umfeld, unser Verständnis ^^ schwierig wird es, wenn jemand denkt, bereits alles zu wissen. manchmal muss man aber eben Themen im kleinen diskutieren, um eine Lösung auf Probleme zu finden, manchmal muss man im Großen über Probleme diskutieren, um eine Lösung zu finden.

... ja, und häufig ist es bereits schwierig, nicht die Lösung sondern überhaupt erstmal das Problem zu finden.
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon schelm » Mo 10. Okt 2016, 10:53

Alexyessin hat geschrieben:(10 Oct 2016, 10:55)

Erzähle doch nicht immer so einen Schwachsinn. Auch wenn du ihn hochgestochen daherschreibst - übrigens eine Taktik, die ich bei dir desöferteren erleben darf - bleibt es immer noch Schmarrn. Warum? Weil deiner These sämtliche wissenschaftlichen Belege fehlen.

Was willst du mitteilen ?
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon Alexyessin » Mo 10. Okt 2016, 10:54

schelm hat geschrieben:(10 Oct 2016, 11:53)

Was willst du mitteilen ?


Belege deine Theorie. :)
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