Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

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Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

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frems
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon frems » So 30. Aug 2015, 14:46

Letzter-Mohikaner » So 30. Aug 2015, 15:34 hat geschrieben:
Ich habe nichts gegen Einwanderung von Fachkräften, die wirklich eine Bereicherung darstellen. Was in Deutschland gerade passiert ist jedoch alles andere als eine "Bereicherung"

Ich gehe ins Ausland weil meine Firma mich dort braucht. Ich koste der gastgebenden Gesellschaft nicht einen Cent, im Gegenteil, ich zahle Steuern und erbringe Leistungen. Ich erwarte auch keine Sonderbehandlung.

Den Begriff "Sonderbehandlung" würde ich mal nachschlagen. Da können schnell Mißverständnisse auftreten. Aber schon mal überlegt, daß die Menschen, die nach Deutschland ziehen, auch keine Extrawurst wünschen, sondern nur in Frieden leben und arbeiten wollen? Sprich, die selben Motive haben wie Du, der darüber nachdenkt auszuwandern aus persönlichen Gründen.
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon Letzter-Mohikaner » So 30. Aug 2015, 15:00

frems » So 30. Aug 2015, 15:46 hat geschrieben:Den Begriff "Sonderbehandlung" würde ich mal nachschlagen. Da können schnell Mißverständnisse auftreten. Aber schon mal überlegt, daß die Menschen, die nach Deutschland ziehen, auch keine Extrawurst wünschen, sondern nur in Frieden leben und arbeiten wollen? Sprich, die selben Motive haben wie Du, der darüber nachdenkt auszuwandern aus persönlichen Gründen.


Sicherlich wollen alle die hierher kommen ein besseres, friedlicheres und bequemeres Leben. Sie bringen jedoch in den meisten Fällen keine Qualifikation, haben Ansprüche (Sozialleistungen) und bringen nicht ausreichend willen mit sich zu integrieren. Immer soll sich deutschland anpassen. Aber das ist auch ein Fehler des deutschen Staates...es wird zu einfach gemacht.

Ich habe keine Lust mehr darüber zu streiten, ich fühle mich hier langsam nicht mehr "daheim" und habe daraus persönliche Konsequenzen gezogen. Irgendwie macht mich das wohl auch zu einem Flüchtling/Heimatvertriebenen...

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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon Katenberg » So 30. Aug 2015, 15:06

Letzter-Mohikaner » So 30. Aug 2015, 16:00 hat geschrieben:
Sicherlich wollen alle die hierher kommen ein besseres, friedlicheres und bequemeres Leben. Sie bringen jedoch in den meisten Fällen keine Qualifikation, haben Ansprüche (Sozialleistungen) und bringen nicht ausreichend willen mit sich zu integrieren. Immer soll sich deutschland anpassen. Aber das ist auch ein Fehler des deutschen Staates...es wird zu einfach gemacht.

Ich habe keine Lust mehr darüber zu streiten, ich fühle mich hier langsam nicht mehr "daheim" und habe daraus persönliche Konsequenzen gezogen. Irgendwie macht mich das wohl auch zu einem Flüchtling/Heimatvertriebenen...

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Nein, ich glaube das Problem liegt anders. Auf der einen Seite sind es die Deutschen, die all das mit sich machen lassen, wohlstandsverwahrlosen und sich dann beschweren, wenn viele, die hier herkommen sich genauso benehmen, weil man ja immer noch den alten Selbstbildern nachhängt, die man aber aus Bequemlichkeit nur noch zelebriert. Die Chance einer deutschen Renaissance besteht und dies vor allem mit einem Teil der Flüchtlingen, weniger gegen sie. Dazu kommt aber immer noch das Verhalten unserer Politik, die aber vielleicht nur liefert, was die Bevölkerung will, keine Ahnung.
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon Wasteland » So 30. Aug 2015, 15:16

Der Historiker Klaus Bade hat mal gesagt:

"Die Deutschen haben ein sehr stark kulturell geprägtes Verhältnis zur Nationalstaatsidee, das kommt aus dem 19. Jahrhundert und diese ethno-nationale Tradition war gewissermassen eine Art Block gegenüber der Vorstellung, es kommen jetzt in grosser Zahl Menschen aus dem Ausland und die werden hinterher zu Einwanderern und dann zu Deutschen.
Es war die klassische Vorstellung, Deutscher kann man zwar sein, aber nicht werden."


Klick

Nun stehen wir vor der Tatsache, dass millionenfache Einwanderung in Deutschland stattgefunden hat und die ist irreversibel. Die bei vielen immernoch verankerte irrtümliche Vorstellung das Integration dasselbe ist wie Assimilation, führt dazu das der Integrationsprozess in Deutschland stark erschwert wird.
Die völlig normale Tatsache das Einwanderer ihre Identität und Kultur eben nicht ablegen wird hier von Vielen als Scheitern der Integration wahrgenommen, dabei ist das völlig normal. Integration ist eben nicht Assimilation.
Viele wollen es eben noch nicht wahr haben, das wir ein Einwanderungsland mit all den entsprechenden Folgen sind.
Aber vielen wird das eben nun langsam klar und das sind unter anderem die die seit geraumer Zeit in Sachsen auf die Strassen gehen. Das wird sich aber nichtmehr rückgängig machen lassen.
Ich bin für ein Deutschland/Europa des Verfasssungspatriotismus und einer Leitkultur der Werte und nicht der nationalen Folklore oder ethnischen Zugehörigkeit.
Das ist potentiell auch multiethnisch und multireligiös. Von Nationaltümelei a la 19. Jahrhundert halte ich überhaupt nichts.
Zuletzt geändert von Wasteland am So 30. Aug 2015, 15:18, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon Clematis » So 30. Aug 2015, 15:20

[quote="John Galt » So 30. Aug 2015, 15:04

Mir wären mehr Asiaten lieber.[/quote]

Wieso gerade Asiaten? Wegen Platzbedarf?
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon frems » So 30. Aug 2015, 15:22

Letzter-Mohikaner » So 30. Aug 2015, 16:00 hat geschrieben:
Sicherlich wollen alle die hierher kommen ein besseres, friedlicheres und bequemeres Leben. Sie bringen jedoch in den meisten Fällen keine Qualifikation, haben Ansprüche (Sozialleistungen) und bringen nicht ausreichend willen mit sich zu integrieren. Immer soll sich deutschland anpassen. Aber das ist auch ein Fehler des deutschen Staates...es wird zu einfach gemacht.

Ich habe keine Lust mehr darüber zu streiten, ich fühle mich hier langsam nicht mehr "daheim" und habe daraus persönliche Konsequenzen gezogen. Irgendwie macht mich das wohl auch zu einem Flüchtling/Heimatvertriebenen...

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Naja, die Einwanderer sind im Schnitt höher qualifizierter als die einheimische Bevölkerung, was ja nicht verwunderlich ist, da Hochqualifizierte in der Regel mobiler sind und nicht davor zurückschrecken in ein fremdes Land zu ziehen, wo sie ggf. erstmal auf sich allein gestellt sind. Ist bei Dir doch nicht anders. Ansprüche hat da auch keiner, wenn er nicht erstmal eine Weile hier gearbeitet und eingezahlt hat. Dieses Märchen vom Sozialtourismus trifft ja nicht einmal auf EU-Bürger zu, die volle Freizügigkeit und Diskriminierungsfreiheit genießen.
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon Katenberg » So 30. Aug 2015, 15:25

frems » So 30. Aug 2015, 16:22 hat geschrieben:Naja, die Einwanderer sind im Schnitt höher qualifizierter als die einheimische Bevölkerung, was ja nicht verwunderlich ist, da Hochqualifizierte in der Regel mobiler sind und nicht davor zurückschrecken in ein fremdes Land zu ziehen, wo sie ggf. erstmal auf sich allein gestellt sind. Ist bei Dir doch nicht anders. Ansprüche hat da auch keiner, wenn er nicht erstmal eine Weile hier gearbeitet und eingezahlt hat. Dieses Märchen vom Sozialtourismus trifft ja nicht einmal auf EU-Bürger zu, die volle Freizügigkeit und Diskriminierungsfreiheit genießen.


Stimmt das denn wirklich so? Würdest du eher zu einem deutschen oder einem somalischen Arzt gehen?
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon frems » So 30. Aug 2015, 15:28

Katenberg » So 30. Aug 2015, 16:25 hat geschrieben:
Stimmt das denn wirklich so? Würdest du eher zu einem deutschen oder einem somalischen Arzt gehen?

Wenn die Ausbildung vom deutschen Staat als gleichwertig anerkannt wird, wär es mir egal. Andernfalls hätte der Arzt ja keine Zulassung. Du kannst aber natürlich zu einer Arztpraxis gehen, im Behandlungszimmer den farbigen Arzt nach seinem Geburtsort fragen und schreiend hinauslaufen, wenn er Afrika sagt. Aus Somalia kommen aber auch nicht viele Einwanderer, wenn Du unbedingt eins der ärmsten Länder herauspicken willst. Die meisten sind aus Europa, vor allem Süd- und Osteuropa.
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon Katenberg » So 30. Aug 2015, 15:30

frems » So 30. Aug 2015, 16:28 hat geschrieben:Wenn die Ausbildung vom deutschen Staat als gleichwertig anerkannt wird, wär es mir egal. Andernfalls hätte der Arzt ja keine Zulassung. Du kannst aber natürlich zu einer Arztpraxis gehen, im Behandlungszimmer den farbigen Arzt nach seinem Geburtsort fragen und schreiend hinauslaufen, wenn er Afrika sagt. Aus Somalia kommen aber auch nicht viele Einwanderer, wenn Du unbedingt eins der ärmsten Länder herauspicken willst. Die meisten sind aus Europa, vor allem Süd- und Osteuropa.


Jetzt kommt es wieder darauf an, welche Statistik du dir herauspickst.
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon John Galt » So 30. Aug 2015, 15:35

Clematis » So 30. Aug 2015, 15:20 hat geschrieben:Wieso gerade Asiaten? Wegen Platzbedarf?


Nein nicht wegen dem Platzbedarf.

Die hängen sich unter anderem keine Vorhänge vors Gesicht und bringen auch nicht den Dschihad nach Deutschland. Das einzig positive was aus dem Nahen Osten kulturmäßig kommt ist das ein oder andere Gericht zum Essen. Ihren religiösen Blödsinn und die Gewalt können sie behalten.
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon Wähler » So 30. Aug 2015, 15:36

Letzter-Mohikaner » So 30. Aug 2015, 15:00 hat geschrieben:Sicherlich wollen alle die hierher kommen ein besseres, friedlicheres und bequemeres Leben. Sie bringen jedoch in den meisten Fällen keine Qualifikation, haben Ansprüche (Sozialleistungen) und bringen nicht ausreichend willen mit sich zu integrieren. Immer soll sich deutschland anpassen. Aber das ist auch ein Fehler des deutschen Staates...es wird zu einfach gemacht.

http://mediendienst-integration.de/inte ... markt.html
Warum schneiden Menschen aus Einwandererfamilien schlechter ab?
Ausländer sind daher bis heute im Durchschnitt (!) geringer qualifiziert als die Gesamtbevölkerung. Entsprechend schlechter sind ihre Arbeitsmarktchancen.
Zu den Nachteilen am Arbeitsmarkt zählt auch, dass auch (hoch)qualifizierte Arbeitsuchende schlechtere Karten haben, weil Migranten in Deutschland der Ruf vorauseilt, im Bildungs- und Ausbildungsbereich schlecht abzuschneiden

Beide Seiten müssen sich aufeinanderzubewegen. Integration ist ein dynamischer Prozess, der sich durch zu strenge Selektionskriterien bei der Einwanderung auch nicht steuern lässt. In der EU gilt zudem eine Freizügigkeit auf dem Arbeitsmarkt. Soziale Leistungen werden in der Regel nur gewährt, wenn die einzelnen Menschen auch bereit sind, prekäre Arbeitsverhältnisse anzunehmen. Das Festhalten an deutschen Eigenheiten des Sozialstaates wird sich auf Dauer eh nicht durchhalten lassen.
Zuletzt geändert von Wähler am So 30. Aug 2015, 15:37, insgesamt 1-mal geändert.
Zeitungstexte bei Genios mit Bibliotheksausweis kostenlos: https://www.wiso-net.de/login?targetUrl=%2Fdosearch (Zugang auch bundesweit)
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon frems » So 30. Aug 2015, 15:39

Katenberg » So 30. Aug 2015, 16:30 hat geschrieben:
Jetzt kommt es wieder darauf an, welche Statistik du dir herauspickst.

Hat nichts mit Statistik zu tun, daß nicht irgendwer hier mal eben als Chirurg arbeitet. Entweder wird die Ausbildung entsprechend gewertet oder die Person muß zu zahlreichen Nachprüfungen an die Uni. Dann pick mal eine Statistik raus, in der die meisten Einwanderer der letzten Jahre aus Somalia kamen und zeig mal Fälle von solchen Ärzten in Deutschland, die Dir vorschweben. Ansonsten war's wieder nur "Ich muß meine Vorurteile kundtun".
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon Letzter-Mohikaner » So 30. Aug 2015, 15:41

frems » So 30. Aug 2015, 16:22 hat geschrieben:Naja, die Einwanderer sind im Schnitt höher qualifizierter als die einheimische Bevölkerung, was ja nicht verwunderlich ist, da Hochqualifizierte in der Regel mobiler sind und nicht davor zurückschrecken in ein fremdes Land zu ziehen, wo sie ggf. erstmal auf sich allein gestellt sind. Ist bei Dir doch nicht anders. Ansprüche hat da auch keiner, wenn er nicht erstmal eine Weile hier gearbeitet und eingezahlt hat. Dieses Märchen vom Sozialtourismus trifft ja nicht einmal auf EU-Bürger zu, die volle Freizügigkeit und Diskriminierungsfreiheit genießen.


Also es besteht ja wohl noch ein qualitativer unterschied zwischen einer fundierten deutschen Ausbildung und was man so im Ausland darunter versteht.

Außerdem glaube ich nicht an das Märchen, dass die meisten der 800.000 Fachkräfte sind.


"Ihr" wollt dieses soziale Experiment?! Macht es,aber ohne mich. Ich bin der festen Überzeugung, dass es scheitern wird...
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon frems » So 30. Aug 2015, 15:45

Letzter-Mohikaner » So 30. Aug 2015, 16:41 hat geschrieben:
Also es besteht ja wohl noch ein qualitativer unterschied zwischen einer fundierten deutschen Ausbildung und was man so im Ausland darunter versteht.

Du gibst Dir jedenfalls Mühe, daß man das glauben könnte. Schon mal darüber nachgedacht, daß Menschen nicht nur als Flüchtlinge nach Deutschland kommen?
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon Marie-Luise » So 30. Aug 2015, 15:45

John Galt » So 30. Aug 2015, 15:04 hat geschrieben:Multiethnisch ist aus meiner Sicht nicht das Problem.
Allerdings bringen viele leider ihre kulturellen Probleme mit, die auf ihrem Glauben basieren. Je nach Grad der Ausübung ist dieser in Deutschland überhaupt nicht kompatibel. In vielen Ländern hat einfach ein Atatürk gefehlt.

Ich will gar nicht wissen wie viele davon in Deutschland latent homophob, latent frauenfeindlich und latent gewalttätig sind, wenn man mal einen Spruch gegen ihre Ehre oder Religion abfeuert.

Mir wären mehr Asiaten lieber.


Mit Deinem letzten Satz stimme ich vollkommen überein.
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon Katenberg » So 30. Aug 2015, 15:45

frems » So 30. Aug 2015, 16:39 hat geschrieben:Hat nichts mit Statistik zu tun, daß nicht irgendwer hier mal eben als Chirurg arbeitet. Entweder wird die Ausbildung entsprechend gewertet oder die Person muß zu zahlreichen Nachprüfungen an die Uni. Dann pick mal eine Statistik raus, in der die meisten Einwanderer der letzten Jahre aus Somalia kamen und zeig mal Fälle von solchen Ärzten in Deutschland, die Dir vorschweben. Ansonsten war's wieder nur "Ich muß meine Vorurteile kundtun".


Genosse, ich habe ein Beispiel gebracht, da die gleiche Aussage bei den einwandernden Asylforderern gebracht wird, die entweder nicht in die Statistik eingerechnet werden (da es ja eigentlich keine Einwanderung ist).
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon frems » So 30. Aug 2015, 15:46

Katenberg » So 30. Aug 2015, 16:45 hat geschrieben:
Genosse, ich habe ein Beispiel gebracht, da die gleiche Aussage bei den einwandernden Asylforderern gebracht wird, die entweder nicht in die Statistik eingerechnet werden (da es ja eigentlich keine Einwanderung ist).

Also hast Du nichts. Okay. Hätten wir das auch wieder geklärt.
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon Atheist » So 30. Aug 2015, 15:47

Ich habe "andere Meinung" angekreuzt, weil sowohl der Mono- als auch der Multikulturalismus im Ergebnis eine Einheitlichkeit postulieren, wo es keine gibt. Sämtliche Weltregionen entwickeln sich derzeit -wohlgemerkt in unterschiedlicher Geschwindigkeit- zu einer kosmopolitischen und individualistischen Weltgesellschaft. Weshalb Individuen zueinander finden, ist einzig und allein ihnen selbst überlassen. Die Zeiten, in denen der Staat Kollektividentitäten formte, werden demnächst überall auf der Welt der Geschichte angehören.
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon Letzter-Mohikaner » So 30. Aug 2015, 15:50

frems » So 30. Aug 2015, 16:45 hat geschrieben:Du gibst Dir jedenfalls Mühe, daß man das glauben könnte. Schon mal darüber nachgedacht, daß Menschen nicht nur als Flüchtlinge nach Deutschland kommen?


Die sind ja auch nicht das Problem. Legale Einwanderung von wirklichen Fachkräften ist zu begrüßen. Die Flut von hunderttausenden Asylanten ist das Problem.

Im übrigen bitte ich darum nicht persönlich zu werden... Das ist schlechter Stil.
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon Marie-Luise » So 30. Aug 2015, 15:50

Letzter-Mohikaner » So 30. Aug 2015, 16:00 hat geschrieben:
Sicherlich wollen alle die hierher kommen ein besseres, friedlicheres und bequemeres Leben. Sie bringen jedoch in den meisten Fällen keine Qualifikation, haben Ansprüche (Sozialleistungen) und bringen nicht ausreichend willen mit sich zu integrieren. Immer soll sich deutschland anpassen. Aber das ist auch ein Fehler des deutschen Staates...es wird zu einfach gemacht.

Ich habe keine Lust mehr darüber zu streiten, ich fühle mich hier langsam nicht mehr "daheim" und habe daraus persönliche Konsequenzen gezogen. Irgendwie macht mich das wohl auch zu einem Flüchtling/Heimatvertriebenen...

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Vorhin sagte mein japanisch-amerikanischer Mann noch: "Mein armes Land (Anm.: Amerika)!" Obama und die Demokraten hatten ihn zu dieser Äußerung veranlasst. Sie versauen seit längerem die Vereinigten Staaten. Sie sind - genau wie unsere Linken und Grünen - Hypokriten und Diktatoren.
Zuletzt geändert von Marie-Luise am So 30. Aug 2015, 15:50, insgesamt 1-mal geändert.

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