Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

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Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon schelm » Mo 10. Okt 2016, 11:01

Alexyessin hat geschrieben:(10 Oct 2016, 11:54)

Belege deine Theorie. :)

Belege ? Wofür ? Warum die Kultur des Namus nicht mit der Kultur individueller Freiheit harmoniert ? Sonst alles frisch ?
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon Occham » Mo 10. Okt 2016, 11:04

schokoschendrezki hat geschrieben:(10 Oct 2016, 11:44)

... ja, und häufig ist es bereits schwierig, nicht die Lösung sondern überhaupt erstmal das Problem zu finden.

Probleme zu finden ist nicht etwas, was man studieren kann, das lernt man am besten durch schlechte Erfahrung. Deswegen bin ich ja dafür, das mehr menschen aus der mittel- und Armenschicht sich politisieren sollten, so sollten sich probleme wesentlich schneller finden lassen, um dann eben erst einmal über eine Lösung nachdenken zu können.
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon schelm » Mo 10. Okt 2016, 11:26

Occham hat geschrieben:(10 Oct 2016, 08:26)

aus Assimilation gedeiht nichts, was die Gesellschaft erblühen lassen würde. naja, ausser vielleicht Pilze und dann wirst du dir auch wünschen: hätte ich mich mal nicht an die Unterhaltungsmedien orientiert. wir kommen nicht umhin, neue, noch nie dagewesene Wege uns auszudenken.

Es ist genau umgekehrt. Reibung, die Innovation erzeugt, mag eine romantische, weil indifferente Hippiidee sein, aber diese Reibung ist lediglich das Abstreifen der alten Haut wie bei einer Schlange, ein Generationswechsel unter prinzipiell Gleichgesinnten, der Streit richtet sich nicht um ein " ob " des Gesellschaftsmodells, sondern um das " wie ". Konträre " Anregungen " von außerhalb zum " ob " führen höchstens zu neuen Innovationen wie man sich davor schützt.
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon Alexyessin » Mo 10. Okt 2016, 11:37

schelm hat geschrieben:(10 Oct 2016, 12:01)
Warum die Kultur des Namus nicht mit der Kultur individueller Freiheit harmoniert ? Sonst alles frisch ?


Du brauchst nicht rumproleten.
Wieso bist du denn der Meinung, das die orientalische Kultur nicht mit der Kultur der individuellen Freiheit harmonieren kann? Wo sind die Beispiele, das es nicht funktioniert?
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon Occham » Mo 10. Okt 2016, 11:44

schelm hat geschrieben:(10 Oct 2016, 12:26)

Es ist genau umgekehrt. Reibung, die Innovation erzeugt, mag eine romantische, weil indifferente Hippiidee sein, aber diese Reibung ist lediglich das Abstreifen der alten Haut wie bei einer Schlange, ein Generationswechsel unter prinzipiell Gleichgesinnten, der Streit richtet sich nicht um ein " ob " des Gesellschaftsmodells, sondern um das " wie ". Konträre " Anregungen " von außerhalb zum " ob " führen höchstens zu neuen Innovationen wie man sich davor schützt.

mit multikulti gibt es kein "ausserhalb" mehr, die haut wird abgestriffen, etwas neues wird, egal zu welchen Preis, erfunden werden und Gedanken sich davor zu schützen darf man ja haben, aber am ende münden sie auch nur im Parasitismus, weil es ja irgendwie weitergehen "muss". Assimilation ist ein Ausdruck eines kommenden parasitären Systems und auch wenn das letztendlich nur der Ausdruck eines Abstreifen ist, man darf ja noch sagen, wie scheisse man das findet, wenn jemand dich auffressen will.
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon schokoschendrezki » Mo 10. Okt 2016, 12:54

Occham hat geschrieben:(10 Oct 2016, 12:04)

Probleme zu finden ist nicht etwas, was man studieren kann, das lernt man am besten durch schlechte Erfahrung. Deswegen bin ich ja dafür, das mehr menschen aus der mittel- und Armenschicht sich politisieren sollten, so sollten sich probleme wesentlich schneller finden lassen, um dann eben erst einmal über eine Lösung nachdenken zu können.

Da hast jetzt möglicherweise den ironischen Unterton nicht rausgehört. Sowohl Multikulturalismus als auch sein Gegenstück Leitkulturalismus sind Formen von Kulturalismus: Gedankensysteme, die überhaupt die Rolle von Kultur (in allgemeiner Form, also auch Religion, Sprache, Ethnie usw.) außerhalb des rein individuellen Bereichs völlig überschätzen und insofern (Pseudo)probleme überhaupt erst herbeidiskutieren.

Die sozialen Probleme, die es in bestimmten Stadtvierteln oder auch im Bildungssystem zweifellos gibt, haben einfach mit den Migrationsbewegungen selbst, mit der Verschiebung großer Anzahlen von Menschen über große Distanzen sowie den in der Regel in den Ursprungsländern herrschenden Mißständen wie Krieg und/oder Armut zu tun.
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon schelm » Mo 10. Okt 2016, 13:40

Occham hat geschrieben:(10 Oct 2016, 12:44)

mit multikulti gibt es kein "ausserhalb" mehr, die haut wird abgestriffen, etwas neues wird, egal zu welchen Preis, erfunden werden und Gedanken sich davor zu schützen darf man ja haben, aber am ende münden sie auch nur im Parasitismus, weil es ja irgendwie weitergehen "muss". Assimilation ist ein Ausdruck eines kommenden parasitären Systems und auch wenn das letztendlich nur der Ausdruck eines Abstreifen ist, man darf ja noch sagen, wie scheisse man das findet, wenn jemand dich auffressen will.

Wenn " erwartet neues " erfunden wird, dann verkörpert es auch nur eine neue, dominierende Monokultur, die in Konkurrenz mit gegensätzlichen Modellvorstellungen steht, die entweder bisher dominierten oder im Wettstreit keine Mehrheiten erzielten. Gegensätzliches kann sich nicht vermischen, tut es das, dann war es nicht konträr. Beispiel : Freie Partnerwahl und sexuelle Selbstbestimmung, gemischt mit überwachter Unberührtheit ( Namus ) und traditionell arrangierten Ehen, wie mischt man das multikulturell ? In etwa so, wie ein wenig schwanger sein ?
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon relativ » Mo 10. Okt 2016, 13:47

schelm hat geschrieben:(10 Oct 2016, 14:40)

Wenn " erwartet neues " erfunden wird, dann verkörpert es auch nur eine neue, dominierende Monokultur, die in Konkurrenz mit gegensätzlichen Modellvorstellungen steht, die entweder bisher dominierten oder im Wettstreit keine Mehrheiten erzielten. Gegensätzliches kann sich nicht vermischen, tut es das, dann war es nicht konträr. Beispiel : Freie Partnerwahl und sexuelle Selbstbestimmung, gemischt mit Unberührtheit und traditionell arrangierten Ehen, wie mischt man das multikulturell ? In etwa so, wie ein wenig schwanger sein ?

Da wird nix vermischt, ist wie Wasser und Öl, sondern es setzt sich etwas Mehrheitlich durch und da kommt es eben darauf an , wie die Gesellschaft mehrheitlich tickt. Solange ich lebe sehe ich keine Gefahr noch mal Zwangsverheiratet zu werden und die neue Gerneration muss dann ihren eigenen Weg finden. Solange sie auf den Pfaden des GG wandelt, wird mir da auch nich bange. Schlimm kann es nur werden, wenn eine immer größer werdende Zahl auf Uralt- Modelle wie von, Putin, Orban, Trump oder IS ect. setzen.
Zuletzt geändert von relativ am Mo 10. Okt 2016, 13:51, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon schokoschendrezki » Mo 10. Okt 2016, 13:49

schelm hat geschrieben:(10 Oct 2016, 14:40)

Wenn " erwartet neues " erfunden wird, dann verkörpert es auch nur eine neue, dominierende Monokultur, die in Konkurrenz mit gegensätzlichen Modellvorstellungen steht, die entweder bisher dominierten oder im Wettstreit keine Mehrheiten erzielten. Gegensätzliches kann sich nicht vermischen, tut es das, dann war es nicht konträr. Beispiel : Freie Partnerwahl und sexuelle Selbstbestimmung, gemischt mit Unberührtheit und traditionell arrangierten Ehen, wie mischt man das multikulturell ? In etwa so, wie ein wenig schwanger sein ?


Dazu:
Unter einer Emulsion ... versteht man ein fein verteiltes Gemisch zweier normalerweise nicht mischbarer Flüssigkeiten ohne sichtbare Entmischung.


Man benötigt dafür Emulgatoren, "Hilfsstoffe, die dazu dienen, zwei nicht miteinander mischbare Flüssigkeiten, wie zum Beispiel Öl und Wasser, zu einem fein verteilten Gemisch, der sogenannten Emulsion, zu vermengen und zu stabilisieren."

In den modernen Gesellschaften sind das in erster Linie Recht und Gesetz sowie Ordnungsmächte, die dies durchsetzen.
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon schelm » Mo 10. Okt 2016, 14:41

schokoschendrezki hat geschrieben:(10 Oct 2016, 14:49)

Dazu:

Man benötigt dafür Emulgatoren, "Hilfsstoffe, die dazu dienen, zwei nicht miteinander mischbare Flüssigkeiten, wie zum Beispiel Öl und Wasser, zu einem fein verteilten Gemisch, der sogenannten Emulsion, zu vermengen und zu stabilisieren."

In den modernen Gesellschaften sind das in erster Linie Recht und Gesetz sowie Ordnungsmächte, die dies durchsetzen.

Ja, danke für den Hinweis. Gesellschaftliche Emulgatoren halten den Schein einer Emulsion aufrecht. Tatsächlich interagieren die in meinem Beispiel benannten gegensätzlichen Konzepte nicht miteinander. Recht, Gesetz und Ordnungsmächte helfen Paul auch nicht weiter, wenn er auf Aische scharf ist, sie nicht abgeneigt wäre, aber deren Brüder ihre Unberührtheit bewachen und sie sich aus Angst vor Konsequenzen dem Anbändelversuch entzieht.

Klar, für die PC bleibt die Welt in Ordnung. Schließlich hat sie doch freiwillig verzichtet, nicht wahr ? Andernfalls wären Recht, Gesetz und Ordnungsmächte doch eingeschritten. :rolleyes:
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon Alexyessin » Mo 10. Okt 2016, 14:43

schelm hat geschrieben:(10 Oct 2016, 15:41)


Klar, für die PC bleibt die Welt in Ordnung. Schließlich hat sie doch freiwillig verzichtet, nicht wahr ? Andernfalls wären Recht, Gesetz und Ordnungsmächte doch eingeschritten. :rolleyes:


Was genau meinst du denn? Sprich dich aus :)
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon schelm » Mo 10. Okt 2016, 14:47

Steht doch im Beitrag. Versuch ihn einfach vollständig zu lesen.
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon Alexyessin » Mo 10. Okt 2016, 14:52

schelm hat geschrieben:(10 Oct 2016, 15:47)

Steht doch im Beitrag. Versuch ihn einfach vollständig zu lesen.


Ich meinte ein konkretes Beispiel.
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon schelm » Mo 10. Okt 2016, 14:52

Alexyessin hat geschrieben:(10 Oct 2016, 12:37)

Du brauchst nicht rumproleten.
Wieso bist du denn der Meinung, das die orientalische Kultur nicht mit der Kultur der individuellen Freiheit harmonieren kann? Wo sind die Beispiele, das es nicht funktioniert?

Da, wo es funktioniert, ist es keine orientalische Namus - Kultur, sondern die Übernahme westlicher Freiheit, also ein Anschluss an die Monokultur prinzipiell gleicher Wertvorstellungen. Da, wo es nicht funktioniert, wirkt die orientalische Kultur, soll ich dir dafür ernsthaft Belege bringen ? Das Stöckchen ist zu albern.
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon schelm » Mo 10. Okt 2016, 15:10

Alexyessin hat geschrieben:(10 Oct 2016, 15:52)

Ich meinte ein konkretes Beispiel.

Paul und Aische. Kannst statt Aische aber auch die Namen derer einsetzen, die um der " Ehre " wegen abgemurkst worden sind.
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon Occham » Mo 10. Okt 2016, 15:58

schelm hat geschrieben:(10 Oct 2016, 14:40)

Wenn " erwartet neues " erfunden wird, dann verkörpert es auch nur eine neue, dominierende Monokultur, die in Konkurrenz mit gegensätzlichen Modellvorstellungen steht, die entweder bisher dominierten oder im Wettstreit keine Mehrheiten erzielten. Gegensätzliches kann sich nicht vermischen, tut es das, dann war es nicht konträr. Beispiel : Freie Partnerwahl und sexuelle Selbstbestimmung, gemischt mit überwachter Unberührtheit ( Namus ) und traditionell arrangierten Ehen, wie mischt man das multikulturell ? In etwa so, wie ein wenig schwanger sein ?


wie du ja selbst aufgeführt hast, wird die alte haut durch Reibungen abgestreift, es sind also die Reibungen, die das ganze vermengen, wobei vermengen irgendwie der falsche begriff dafür ist. man fängt eben erst das umdenken an, wenn es unschöne gründe dafür gibt, sind die gründe schön, muss man logischerweise nicht umdenken… wie ein immunsystem, das nur anpassungsfähig ist, wenn es darauf trainiert ist… aber das ist der unschöne weg, um den wir nicht drumrum kommen… aber darüber zu diskutieren, ist so, als würde man irgendwelche Medikamente zu sich nehmen, die das immunsystem unterstützen, deswegen kann diskutieren nicht schaden, wenn man damit den Parasitismus vorbeugt.
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon Wasteland » Mo 10. Okt 2016, 16:44

schelm hat geschrieben:(10 Oct 2016, 15:52)
... also ein Anschluss an die Monokultur prinzipiell gleicher Wertvorstellungen.


Genau das ist eben überhaupt nicht nötig. In einem Staat wie Deutschland können auch unterschiedliche Wertvorstellungen, solange sie einen gewissen Rahmen nicht sprengen (ist wohl klar was ich damit meine), wunderbar nebeneinander existieren, ohne das es Probleme gibt.
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon Wasteland » Mo 10. Okt 2016, 16:47

epona hat geschrieben:(10 Oct 2016, 10:43)

[...]
So ganz nebenbei, auch brave deutsche Christen beten nicht nur daheim und einige meist ältere Christenfrauen tragen Kopftücher in der Öffentlichkeit.
Es hat nichts mit Gruppenumarmung zu tun allen hier lebenden Menschen mit Anstand zu begegnen.


Ich wüsste jetzt nicht das ich mich dagegen ausgesprochen habe anständig zu sein. Aber ich muss nicht jeden automatisch mögen.
Aber mein Beitrag drückte ja eigentlich genau das aus, das man auch wenn man unterschiedlich ist, völlig friedlich im selben Land leben kann.
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon epona » Mo 10. Okt 2016, 16:59

Wasteland hat geschrieben:(10 Oct 2016, 17:47)

Ich wüsste jetzt nicht das ich mich dagegen ausgesprochen habe anständig zu sein. Aber ich muss nicht jeden automatisch mögen.
Aber mein Beitrag drückte ja eigentlich genau das aus, das man auch wenn man unterschiedlich ist, völlig friedlich im selben Land leben kann.


DU ganz sicher nicht. (Markierung)
Und natürlich muss man nicht jeden mögen und umarmen, das hat auch m.W. zu keinem Zeitpunkt jemand gefordert.
Habe die Aussage deines Beitrages durchaus verstanden.Ich bezog mich lediglich auf eine erneut eingestellte, m.E. sonderbare Behauptung des von dir zitierten Beitrags.
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Re: Multiethnische Gesellschaft vs. Deutsche Gesellschaft

Beitragvon BingoBurner » Mo 10. Okt 2016, 17:07

Wasteland hat geschrieben:(10 Oct 2016, 17:44)

Genau das ist eben überhaupt nicht nötig. In einem Staat wie Deutschland können auch unterschiedliche Wertvorstellungen, solange sie einen gewissen Rahmen nicht sprengen (ist wohl klar was ich damit meine), wunderbar nebeneinander existieren, ohne das es Probleme gibt.


Entschuldigung, aber das ist Gleichgültigkeit.
Vielleicht ist das auch der wunde Punkt.

Laissez-faire ist eben nicht eine Einbahnstraße. :?:
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