Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

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Ger9374
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon Ger9374 » Do 21. Sep 2017, 18:18

Deutscher aus Rechtlicher Sicht, besitzt die Deutsche Staatsbürgerschaft.
Das Empfinden dem Deutschen Sprachlich und Kulturell anzugehören eine empfundene Sache.
Kann man da nicht generell trennen, ist das nicht
Korrekt?!
Wäre es nicht klüger diese Siedlungsdeutschen
Nur noch kulturell als Deutsche zu betrachten.
Nationalität ist doch Polnisch, Russisch.
Eine weitere Übersiedlung damit auszuschließen!
Die Möglichkeit gab es ja schließlich schon Jahrzehnte!
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

Menschen sind Ausländer irgendwo: :thumbup:
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H2O
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon H2O » Do 21. Sep 2017, 19:12

Ger9374 hat geschrieben:(21 Sep 2017, 19:18)

Deutscher aus Rechtlicher Sicht, besitzt die Deutsche Staatsbürgerschaft.
Das Empfinden dem Deutschen Sprachlich und Kulturell anzugehören eine empfundene Sache.
Kann man da nicht generell trennen, ist das nicht
Korrekt?!
Wäre es nicht klüger diese Siedlungsdeutschen
Nur noch kulturell als Deutsche zu betrachten.
Nationalität ist doch Polnisch, Russisch.
Eine weitere Übersiedlung damit auszuschließen!
Die Möglichkeit gab es ja schließlich schon Jahrzehnte!


Na ja, wenn sich ein Mensch aufgrund seiner Abstammung und Familiengeschichte als Deutscher empfindet, vielleicht auch noch mit ausgezeichneten Sprachkenntnissen aufwarten kann, dann würde ich diesen Menschen umstandslos mit der deutschen Staatsangehörigkeit ausstatten, wenn er das gern möchte. Als Teil des Versuchs einer Wiedergutmachung steht zum Beispiel ganz allgemein Verfolgten der Naziherrschaft und ihren leiblichen Nachfahren auf Antrag die deutsche Staatsbürgerschaft offen. Wollen wir nicht verfolgte ehemals Deutsche und ihre Nachfahren gegenüber diesen Deutschen benachteiligen? Zumal Rußlanddeutschen und anderen im ehemaligen Ostblock lebenden "Volksdeutschen" in der Stalinzeit und danach ziemlich übel mitgespielt worden ist.

Oder wollen Sie mit gleicher Begründung ganz allgemein diese "Blutsverwandtschaft" endgültig kappen? Na, das gibt Theater!
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon schelm » Do 21. Sep 2017, 22:58

Alexyessin hat geschrieben:(21 Sep 2017, 16:39)

Es ist für dich ein Trend, weil du aus deiner subjektiven Einstellung einen Trend machen willst. ;)

Nö, Zahlen begründen Trends. Demografie und Quoten.
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon Alexyessin » Fr 22. Sep 2017, 07:46

schelm hat geschrieben:(21 Sep 2017, 23:58)

Nö, Zahlen begründen Trends. Demografie und Quoten.


Aber Zahlen begründen nicht deine subjetive Theorie für die Zukunft. :)
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon Dark Angel » Fr 22. Sep 2017, 10:23

Ger9374 hat geschrieben:(21 Sep 2017, 19:18)

Deutscher aus Rechtlicher Sicht, besitzt die Deutsche Staatsbürgerschaft.
Das Empfinden dem Deutschen Sprachlich und Kulturell anzugehören eine empfundene Sache.
Kann man da nicht generell trennen, ist das nicht
Korrekt?!

Ich ergänze - eine Deutscher besitzt die deutsche Staatsbürgerschaft - und nur die deutsche.
Keine zwei bei denen er meint, sich heraussuchen zu dürfen, was ihm gerade passt.
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon Dampflok94 » Fr 22. Sep 2017, 10:46

Dark Angel hat geschrieben:(22 Sep 2017, 11:23)

Ich ergänze - eine Deutscher besitzt die deutsche Staatsbürgerschaft - und nur die deutsche.
Keine zwei bei denen er meint, sich heraussuchen zu dürfen, was ihm gerade passt.

Ein Deutscher bin binationalen Eltern ist also kein Deutscher? So ein Schwachsinn! Doppelpaß ist keine neue Erfindung. Es gibt Menschen mit sogar noch mehr als zwei Pässen.
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon pikant » Fr 22. Sep 2017, 10:50

Dark Angel hat geschrieben:(22 Sep 2017, 11:23)

Ich ergänze - eine Deutscher besitzt die deutsche Staatsbürgerschaft - und [u]nur die deutsche.[/u]
Keine zwei bei denen er meint, sich heraussuchen zu dürfen, was ihm gerade passt.


nee,
ich habe die deutsche Staatangehoerigkeit seit Geburt und werde naechste Jahr auch noch eine andere Staatsbuergerschaft beantragen.
Dann bleibe ich nauterlich Deutscher und hehalte den deutschen Pass.

Was Sie da formulieren ist mit unserem deutschen Staatsrecht, wie wir es zur Zeit haben, nicht vereinbar.
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon pikant » Fr 22. Sep 2017, 10:55

Dampflok94 hat geschrieben:(22 Sep 2017, 11:46)

Ein Deutscher bin binationalen Eltern ist also kein Deutscher? So ein Schwachsinn! Doppelpaß ist keine neue Erfindung. Es gibt Menschen mit sogar noch mehr als zwei Pässen.


das wird ja noch bizarrer - ich kenne einige, die sind in Deutschland geboren lebten dort 30, 40 Jahre und sind nun in ein anderes Land gezogen und haben dort auch die Staatsbuergerschaft angenommen aus Integrationsgruenden.
Warum soll man dann kein Deutscher mehr sein ? :mad: - dafuer gibt es nicht einen Grund und fuer diese Faelle haben wir doch gerade die doppelte Staatsbuergerschaft im Gesetz.

aber in den Foren liest man die unglaublichsten Dinge und Sachverhalte.
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon Dark Angel » Fr 22. Sep 2017, 16:01

Dampflok94 hat geschrieben:(22 Sep 2017, 11:46)

Ein Deutscher bin binationalen Eltern ist also kein Deutscher? So ein Schwachsinn! Doppelpaß ist keine neue Erfindung. Es gibt Menschen mit sogar noch mehr als zwei Pässen.

Was haben deine Eltern, die Herkunft deiner Eltern mit DEINER Entscheidung für eine Staatsbürgerschaft zu tun?
Welche Staatsbürgerschaft du annimmst, ist doch deine freie Entscheidung Oder etwa nicht?
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon Dampflok94 » Sa 23. Sep 2017, 17:32

Dark Angel hat geschrieben:(22 Sep 2017, 17:01)

Was haben deine Eltern, die Herkunft deiner Eltern mit DEINER Entscheidung für eine Staatsbürgerschaft zu tun?
Welche Staatsbürgerschaft du annimmst, ist doch deine freie Entscheidung Oder etwa nicht?

Wer Eltern unterschiedlicher NAtionalität hat,der hat auch unterschiedliche Pässe. Da gibt es nix zu entscheiden. Und es gibt Staaten in derWelt, da hast Du deren Staatsbürgerschaft automatisch, wenn Du auf deren Teretorium geboren bis. Völlig unabhängig von deiner Abstammung.

Man kann eben Deutscher sein und Franzose.Oder Deutscher und Pole. Und eben auch Deutscher und Türke.
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon Senexx » Sa 23. Sep 2017, 17:46

Dark Angel hat geschrieben:(22 Sep 2017, 11:23)

Ich ergänze - eine Deutscher besitzt die deutsche Staatsbürgerschaft - und nur die deutsche.
Keine zwei bei denen er meint, sich heraussuchen zu dürfen, was ihm gerade passt.


Das ist aber falsch. Er kann Deutscher und Inhaber einer anderen Staatsbürgerschaft sein. Zum Beispiel durch Geburt oder Abstammung.

Und überhaupt nicht wesentlich. Eine Frau Özoguz kann meinetwegen nur die deutsche Staatsbürgerschaft haben. Dann ist sie deutsche Staatsbürgerin. Aber als "Deutsche" wird man sie, die ja noch nicht mal eine deutsche Kultur kennt, kaum ansehen.
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon Dampflok94 » Sa 23. Sep 2017, 19:30

Senexx hat geschrieben:(23 Sep 2017, 18:46)
Aber als "Deutsche" wird man sie, die ja noch nicht mal eine deutsche Kultur kennt, kaum ansehen.

Wer ist denn bitte "man"? Jemanden das Deutsch-Sein abzusprechen, weil man seine Meinung nicht teilt, ist schon ziemlich dreist.
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon Senexx » Sa 23. Sep 2017, 19:33

Dampflok94 hat geschrieben:(23 Sep 2017, 20:30)

Wer ist denn bitte "man"? Jemanden das Deutsch-Sein abzusprechen, weil man seine Meinung nicht teilt, ist schon ziemlich dreist.

Es geht doch nicht um Meinung. Sie kennt unsere Kultur nicht. Damit schottet sie sich selbst ab.
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon Progressiver » Mo 25. Sep 2017, 18:22

Ich weiß zumindest ganz sicher, dass ich selbst Deutscher bin. Geboren wurde ich seinerzeit in Rumänien. Und die ersten acht Jahre meines Lebens war ich "rumänischer Staatsbürger deutscher Nationalität". Als wir nach Deutschland emigriert sind, legten wir diese rumänische Staatsbürgerschaft ab und erhielten die deutsche. Deutsch ist meine Muttersprache, rumänisch dagegen hätte ich ab der zweiten Klasse als Pflichtfach gehabt. Die deutsche Minderheit der Banater Schwaben war aber nie richtig integriert in das rumänische Staatswesen, seit unser Gebiet 1919 von Österreich-Ungarn an Rumänien fiel. Irgendwann reichte es uns auch, da die Rumänen nationale Minderheiten unterdrückt hatten.

Was Deutschland betrifft: Meine Vorfahren sind im 18. Jahrhundert aus katholischen Gebieten Südwestdeutschlands (und teilweise sogar der damaligen Österreichischen Niederlande und Lothringens) ausgewandert, weil die Habsburgerin Maria Theresia nach den Türkenkriegen die neu eroberten Gebiete mit Deutschen besiedeln wollte. Inwieweit dies geklappt hat, will ich hier nicht erörtern. Als der Zweite Weltkrieg in Gang kam, wurde die Generation meiner Großeltern dann aber auf Geheiß Hitlers nicht von Rumänien eingezogen, sondern sie "durften" für die Wehrmacht kämpfen. (Mein Urgroßvater dagegen wurde von der k.uk.-Armee eingezogen.) Natürlich gab es dann nachher von Seiten Stalins Repressionen. Meine Oma väterlicherseits musste nach dem Krieg in der Sowjetunion Zwangsarbeit verrichten.

Oder um es anders zu formulieren: Weder hatten meine Vorfahren im Ersten Weltkrieg für Deutschland gekämpft noch hatten sie später als Reichsdeutsche für Hitler gestimmt. Meines Wissens waren sie sogar eher unpolitisch. Dennoch wurden sie als Volksdeutsche von Hitler zwangsrekrutiert. Und dafür dann von Stalin mitbestraft.

Zurück zu mir: Ich selbst bin ganz sicher anders deutsch als jemand, der hier geboren wurde. Im Gegensatz zu meinen katholischen Omas bin ich auch schon mit neunzehn aus freien Stücken aus der Kirche ausgetreten. Ich mag keine volkstümliche Musik, sondern eher amerikanische Rock- und Bluesmusik. Wenn ansonsten aber ein Gefühl von Entwurzelung und Fremde auftritt, so denke ich, dass ich das aushalten kann und muss. Dass so ein Gefühl aber auftritt, ist in unseren Zeiten kein Wunder. Dies hängt aber nicht nur damit zusammen, dass ich nicht in Deutschland geboren wurde. Ich vermute, die stetige Modernisierung unserer Gesellschaft erzeugt dieses Gefühl auch bei Leuten, die schon immer hier wohnten. Deutschtümelei ist mir dennoch fremd. Und das, was die AfD macht, finde ich zum Kotzen.

Ein "Zurück zu früher" kann es also meines Erachtens in kultureller, religiöser usw. Hinsicht nicht geben. Ich finde, dieses gewisse Gefühl von Entwurzelung und Fremde sollte ausgehalten und im Zuge der Modernisierung Deutschlands durch neue Impulse ersetzt werden. Wer sich dagegen mit Veränderungen grundsätzlich schwer tut, bekommt bei solchen Gedanken natürlich extreme Magenschmerzen.
"Skepsis ist der erste Schritt auf dem Weg zur Philosophie." (Denis Diderot)
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon Dark Angel » Mo 25. Sep 2017, 21:24

Dampflok94 hat geschrieben:(23 Sep 2017, 18:32)

Wer Eltern unterschiedlicher NAtionalität hat,der hat auch unterschiedliche Pässe. Da gibt es nix zu entscheiden. Und es gibt Staaten in derWelt, da hast Du deren Staatsbürgerschaft automatisch, wenn Du auf deren Teretorium geboren bis. Völlig unabhängig von deiner Abstammung.

Mooooment - ich bezog mich auf die Möglichkeit der Aufgabe der bisherigen Staatsbürgerschaft gem. §12 StAG bzw auf die Optionspflicht gem. §29 StAG.
Ich bin davon ausgegangen, dass man nicht zwingend die Staatsangehörigkeit der Eltern bzw des Herkunftslandes beibehalten muss.
Ausnahme sind die Staaten, die grundsätzlich nicht aus ihrer Staatsbürgerschaft entlassen.
Ich will niemandem das deutschsein absprechen, ich finde es nur seltsam, wenn Leute mit doppelter Staatsbürgerschaft sich "Rosinen" rauspicken, wie in beiden Staaten wählen.
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon Eritrea Ede » Di 17. Okt 2017, 09:50

Dampflok94 hat geschrieben:(23 Sep 2017, 18:32)

Wer Eltern unterschiedlicher NAtionalität hat,der hat auch unterschiedliche Pässe. Da gibt es nix zu entscheiden. Und es gibt Staaten in derWelt, da hast Du deren Staatsbürgerschaft automatisch, wenn Du auf deren Teretorium geboren bis. Völlig unabhängig von deiner Abstammung.


Für Menschen, deren Eltern aus der EU kommen, gibt es die Möglichkeit der doppelten Staatsbürgerschaft. Alle anderen müssen sich entscheiden. Ich habe zum Beispiel zwei Staatsangehörigkeiten und sehe das Problem nicht.

Wer hier geboren und sozialisiert wurde, der ist auch Deutscher. Und wer meinetwegen nicht hier geboren wurde, aber völlig in der deutschen Gesellschaft verwurzelt ist, natürlich auch. Ich finde es schlimm, von "Türken" zu sprechen, wenn diese Menschen hier geboren wurden, also Deutsche sind.
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon Dampflok94 » Di 17. Okt 2017, 10:47

Eritrea Ede hat geschrieben:(17 Oct 2017, 10:50)Für Menschen, deren Eltern aus der EU kommen, gibt es die Möglichkeit der doppelten Staatsbürgerschaft. Alle anderen müssen sich entscheiden.

Warum sollten sie das tun müssen? Wer einen deutschen und einen US-amerikanischen Elternteil hat, kann selbstredend auch beide Staatsbürgerschaften behalten. Mit der EU hat das nichts zu tun.

Ich habe mal gelesen Sir Peter Ustinov hatte 4 Staatsbürgerschaften. Darunter die deutsche, die britische und die russische. Ist auch in Ordnung.
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