Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

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relativ
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon relativ » Mi 18. Okt 2017, 10:03

Keoma hat geschrieben:(18 Oct 2017, 10:22)

Nicht wirklich, die Gastarbeiter sind ja nicht gezwungen worden, zu bleiben.

Wo werden die denn gezwungen zu bleiben?
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Keoma
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon Keoma » Mi 18. Okt 2017, 10:05

relativ hat geschrieben:(18 Oct 2017, 11:03)

Wo werden die denn gezwungen zu bleiben?


Verstehe jetzt die Frage nicht.
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relativ
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon relativ » Mi 18. Okt 2017, 10:06

Keoma hat geschrieben:(18 Oct 2017, 11:03)

Du hast natürlich prinzipiell recht, wenn aber jemand seinen Glauben in einer Art ausleben will, dass er ihn über geltendes Recht stellt, wird es haarig.

Dann gilt was der user gesagt hat, sobald es sich gegen unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung richtet, sollte man nicht mehr wegschauen.
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon relativ » Mi 18. Okt 2017, 10:08

Keoma hat geschrieben:(18 Oct 2017, 11:05)

Verstehe jetzt die Frage nicht.

Es ging doch um den Vergleich Integration USA vs Deutschland.
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon Eritrea Ede » Mi 18. Okt 2017, 10:09

Mahmoud hat geschrieben:(18 Oct 2017, 08:31)
Eine Maus, die in einem Pferdestall geboren wurde, ist auch noch lange kein Pferd.



Hihihi, lol.... Da musste ich an "Mein Kampf" denken. Darin heißt es nämlich auch mal: "Ein Fuchs ist immer ein Fuchs!" Das lustigste Kapitel, das je in einer Hetzschrift verfasst wurde.

Eine wunderbare Stelle dazu aus der "Mein Kampf"-Lesung von Serdar Somuncu:


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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon Keoma » Mi 18. Okt 2017, 10:11

relativ hat geschrieben:(18 Oct 2017, 11:08)

Es ging doch um den Vergleich Integration USA vs Deutschland.

Ja, und?
Bin vielleicht heute nicht geistig rege.
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon relativ » Mi 18. Okt 2017, 10:12

Keoma hat geschrieben:(18 Oct 2017, 11:11)

Ja, und?
Bin vielleicht heute nicht geistig rege.

Sorry, das sind jetzt nur 1-2 Seiten die du zurückgehen musst , komm dann noch mal wieder.
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon Billie Holiday » Mi 18. Okt 2017, 10:13

Keoma hat geschrieben:(18 Oct 2017, 11:11)

Ja, und?
Bin vielleicht heute nicht geistig rege.


Wenn sich in den USA jemand nicht integriert und nicht klarkommt, suchen die Amis jedenfalls nicht die Schuld bei sich.
Hier ist jeder schuld, bloß nicht derjenige, der nicht integriert ist und nicht klarkommt.
Wer mich beleidigt, bestimme ich.
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon Keoma » Mi 18. Okt 2017, 10:16

relativ hat geschrieben:(18 Oct 2017, 11:12)

Sorry, das sind jetzt nur 1-2 Seiten die du zurückgehen musst , komm dann noch mal wieder.


Wird nicht besser.
Was soll die Frage, wo werden sie gezwungen mit der besseren Integration in den USA zu tun ?
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon Dark Angel » Mi 18. Okt 2017, 10:22

Olympus hat geschrieben:(18 Oct 2017, 09:44)

Ja was passiert da in Frankreich. Die sich hunderttausende Gastarbeiter ins Land holten und jetzt als Mörder und Vergewaltiger verurteilt werden. Wo sollen diese Menschen den hin?Frankreich ist alles was sie kennen!! Die kennen ihr Herkunftsland gar nicht mehr. Wer den Rassismus dahinter nicht erkennt, muss einen am Zaun haben.

Gastarbeiter sollten entsprechend der gesetzlichen Regelung nur eine zeitlich befristete Aufenthaltserlaubnis mit Arbeitsgenehmigung erhalten, ein Familiennachzug war nicht vorgesehen. Nach Ablauf dieser Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis sollten diese wieder in ihre Herkunftsländer zurück kehren - taten die meisten allerdings nicht.
Aus der Gastarbeiterregelung wurde Arbeitsmigration mit Familiennachzug bzw Familienneugründungen.
Wer sich von den Nachkommen der Gastarbeiter/Arbeitsmigranten radikalisiert/radikalisiert hat, ist entsprechend geltendem Recht zu behandeln, wer von ihnen gegen geltendes Recht des verstößt, ist entsprechend zu behandeln/zu verurteilen und wer von denen zum Mörder und/oder Vergewaltiger wird, muss sich gefallen lassen, auch als solcher bezeichnet und verurteilt zu werden.
Hat mit Rassismus nix zu tun!
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon Ringelspatz » Mi 18. Okt 2017, 10:23

relativ hat geschrieben:(18 Oct 2017, 11:03)

Wo werden die denn gezwungen zu bleiben?


Katar, Dubai, Oman, uvm unter dem Halbmond.
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon relativ » Mi 18. Okt 2017, 10:24

Billie Holiday hat geschrieben:(18 Oct 2017, 11:13)

Wenn sich in den USA jemand nicht integriert und nicht klarkommt, suchen die Amis jedenfalls nicht die Schuld bei sich.
Hier ist jeder schuld, bloß nicht derjenige, der nicht integriert ist und nicht klarkommt.

Wer sich immer auf die Schuldfrage fokussiert, wird wohl kaum nach Lösungen suchen wollen.
Kaum einer , weder Einzelner noch Gruppe, ist pauschal der alleinige Schuldige.
Wer sich natürlich nie Fragen über mögliche Verbesserungen oder Lösungen macht, weil er den Ball immer beim gegenüberliegend sieht, mit dem wird es wohl auch seltener Kompromisslösungen geben können.
Das vermeintlich Fremden gerne mal die Schuld für eine Schieflage gegeben wird, ist auch kein spezifisch deutsches Problem, sondern dies ist in der ganzen Menschenwelt weit verbreitet.
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon relativ » Mi 18. Okt 2017, 10:26

Keoma hat geschrieben:(18 Oct 2017, 11:16)

Wird nicht besser.
Was soll die Frage, wo werden sie gezwungen mit der besseren Integration in den USA zu tun ?

Ich weiss nicht was ich sagen soll. Lesen und herrausfinden vorrauf was geantwortet wurde , ist jetzt meiner Meinung nicht der höchste Anspruch.
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon relativ » Mi 18. Okt 2017, 10:29

Ringelspatz hat geschrieben:(18 Oct 2017, 11:23)

Katar, Dubai, Oman, uvm unter dem Halbmond.

Ja bis die Arbeit erledigt ist.
Ist aber eben auch nicht Flächendeckend sondern liegt an der menschenverabscheuenden Einstellung der Unternehmen dort und der Gleichgültigkeit der Politik, bzw. der Scheichs.
Bleiben wir doch lieber bei den demokratischen Staaten. Wir waren ja bei der USA und Deutschland
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon Eritrea Ede » Mi 18. Okt 2017, 10:33

Dark Angel hat geschrieben:Wer sich von den Nachkommen der Gastarbeiter/Arbeitsmigranten radikalisiert/radikalisiert hat, ist entsprechend geltendem Recht zu behandeln, wer von ihnen gegen geltendes Recht des verstößt, ist entsprechend zu behandeln/zu verurteilen und wer von denen zum Mörder und/oder Vergewaltiger wird, muss sich gefallen lassen, auch als solcher bezeichnet und verurteilt zu werden.
Hat mit Rassismus nix zu tun!


Jup, alles völlig richtig. Gesetze gelten für alle gleichermaßen. Nur widerspricht das nicht der Haltung, dass hier geborene oder verwurzelte Menschen Deutsche sind. Das ist eher eine Tautologie.
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon Billie Holiday » Mi 18. Okt 2017, 10:34

relativ hat geschrieben:(18 Oct 2017, 11:24)

Wer sich immer auf die Schuldfrage fokussiert, wird wohl kaum nach Lösungen suchen wollen.
Kaum einer , weder Einzelner noch Gruppe, ist pauschal der alleinige Schuldige.
Wer sich natürlich nie Fragen über mögliche Verbesserungen oder Lösungen macht, weil er den Ball immer beim gegenüberliegend sieht, mit dem wird es wohl auch seltener Kompromisslösungen geben können.
Das vermeintlich Fremden gerne mal die Schuld für eine Schieflage gegeben wird, ist auch kein spezifisch deutsches Problem, sondern dies ist in der ganzen Menschenwelt weit verbreitet.


Pauschal der Gastgebergesellschaft zu unterstellen, sie täte zu wenig zur Integration, hat nichts mit Lösungssuche zu tun.

Und wenn z.B. nach der Kölner Silvesternacht einer Simone Peter als allererstes die Frage einfällt, ob denn allen Grabblern, Dieben und Vergewaltigern vorher Integrationskurse geboten wurden, dann packt mich Übelkeit und es wächst ein Ekelherpes. Hier wurde z.B. ganz klar dem Gastgeberland die Schuld zugewiesen, weil die Täter, offenbar alle geistig behindert, nicht von selbst anständig sein konnten und einzig und allein Integrationskurse aus diesen Menschen anständige machen können. :dead:
Dürfte weltweit einzigartig sein.
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon Eritrea Ede » Mi 18. Okt 2017, 10:37

Dark Angel hat geschrieben:(18 Oct 2017, 11:22)

Gastarbeiter sollten entsprechend der gesetzlichen Regelung nur eine zeitlich befristete Aufenthaltserlaubnis mit Arbeitsgenehmigung erhalten, ein Familiennachzug war nicht vorgesehen. Nach Ablauf dieser Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis sollten diese wieder in ihre Herkunftsländer zurück kehren - taten die meisten allerdings nicht.


Jetzt sind sie aber hier und die Nachkommen vollwertige Deutsche geworden. Deal with it!
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon aleph » Mi 18. Okt 2017, 10:39

Billie Holiday hat geschrieben:(18 Oct 2017, 09:25)

Vielleicht, weil man nicht umhin kommt, sich als Ami zu fühlen, weil überall amerikanische Flaggen hängen, man die amerikanische Hymne zu jeder Gelegenheit hört und den Kindern ein Nationalbewußtsein nahgebracht wird, wie es hier nicht üblich ist.
Warum soll ein Kind in den USA , egal welcher Herkunft, sich nicht als Ami fühlen.
Hier ist es ja eher verpönt, Flagge zu zeigen.

Naja, ganz so grass ist das nicht. Schon mal die usa bereist? Bei uns ist es auch kein problem, eine fahne rauszuhängen.
Auf dem Weg zum Abgrund kann eine Panne lebensrettend sein.
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon Billie Holiday » Mi 18. Okt 2017, 10:44

aleph hat geschrieben:(18 Oct 2017, 11:39)

Naja, ganz so grass ist das nicht. Schon mal die usa bereist? Bei uns ist es auch kein problem, eine fahne rauszuhängen.


Macht kaum jemand, weil das mit einem unguten Nationalismus in Verbindung gebracht wird. Jedenfalls sehe ich hier oben sehr selten deutsche Flaggen.
Die Amis hängen ihre Fahne raus und niemanden juckt es.
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon Dark Angel » Mi 18. Okt 2017, 11:05

Eritrea Ede hat geschrieben:(18 Oct 2017, 11:33)

Jup, alles völlig richtig. Gesetze gelten für alle gleichermaßen. Nur widerspricht das nicht der Haltung, dass hier geborene oder verwurzelte Menschen Deutsche sind. Das ist eher eine Tautologie.

Das habe ich doch gar nicht behauptet.
Ein Problem ist eher, dass nicht alle hier geborenen Deutschen auch hier verwurzelt sind, dass sie trotz deutscher Staatsbürgerschaft, in gewisser Weise Fremde bleiben.
Andersrum gibt es viele Ausländer, die sich hier zugehörig fühlen und hier verwurzelt sind.
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