Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

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Dampflok94
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon Dampflok94 » Mo 13. Jun 2016, 12:22

Billie Holiday hat geschrieben:(06 Jun 2016, 08:30)

Ja, das war Ironie.

Alle "Ausländer" im Freundes- und Kollegenkreis fühlen sich hier wohl. Es sind auch nur Deutsche, die sich und ihr Land gern niedermachen.

Aber das ist nur eine kleine Minderheit. Genauso wie die der Hurra-Patrioten, für die jede Kritik an D Nestbeschmutzung sehen. Und sei die Kritik auch noch so berechtigt.
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H2O
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon H2O » Mo 13. Jun 2016, 20:16

Dampflok94 hat geschrieben:(13 Jun 2016, 13:22)

Aber das ist nur eine kleine Minderheit. Genauso wie die der Hurra-Patrioten, für die jede Kritik an D Nestbeschmutzung sehen. Und sei die Kritik auch noch so berechtigt.


Vor etlichen Jahrzehnten war der Hang zur Miesmacherei mit Anmerkungen wie "typisch deutsch" tatsächlich häufiger an zu treffen... oder ich war seinerzeit auf diesem Ohr empfindlicher eingestellt!
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Wätätä
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon Wätätä » Mo 18. Sep 2017, 19:48

Ammianus hat geschrieben:(05 Jun 2016, 17:12)
...
Und noch ein kleiner Vorteil der Ostgeografie: Meine Urgroßmutter (nein nicht aus dem Hochmittelalter) habe ich als Kind noch kennengelernt. Die konnte noch ein paar Worte Wendisch. Sie und meine Großeltern erzählten, dass deren Mutter (meine Ururgroßmutter) genau so viel Deutsch konnte um die Befehle ihrer Gutsherrschaft zu verstehen. Wir alten Wenden sind eben auch ein Teil der deutschen Geschichte. Selbst die Hauptstadt bekam ihren Namen von uns.

Da kannste mal sehen ...

Ja, hatten wir uns doch immer gewundert, warum über dem Reichstag seit über 100 Jahren nur "Dem deutschen Volke" stand, denn letztlich gíbt es ja auf dem damaligen und heutigen deutschen Territorium noch ein weiteres Volk: Das der Sorben(Wenden). Inzwischen wurden und werden immer mehr "eingedeutscht", obwohl die Endungen vieler Ortsnamen -ig, -itsch, -itz, -ich, -in u.ä. auf dieses slawische Volk hinweisen. So hat ja schon Gustav Freytag (Die Entwicklung der deutschen Volksseele) festgestellt , dass etwa ein Drittel der Deutschen slawische Wurzeln hat.
Später wurde ja dann (sinngemäß) in einem Gesetz festgelegt: Deutscher ist, wer vier deutsche Großeltern hat, oder so ähnlich. :D
Zuletzt geändert von Wätätä am Mo 18. Sep 2017, 20:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon schokoschendrezki » Mo 18. Sep 2017, 20:17

Billie Holiday hat geschrieben:(06 Jun 2016, 08:30)

Ja, das war Ironie.

Alle "Ausländer" im Freundes- und Kollegenkreis fühlen sich hier wohl. Es sind auch nur Deutsche, die sich und ihr Land gern niedermachen.

Der Grundwiderspruch in einer solchen Aussage besteht in der Formulierung "sich und ihr Land" Ein liberal und libertinär gesinnter Mensch gründet sein Lebensglück ganz grundsätzlich nicht auf irgendeine Landeszugehörigkeit sondern auf seine indivuellen Erfolge und Fähigkeiten. Der Gesellschaftsvertrag (namens Demokratie), der solch eine Lebensauffassung überhaupt erst möglich macht, hat auch nix mit irgeneiner Landeszugehörigkeit sondern mit historischen Verläufen zu tun.
"Ich kann keine Nation lieben, ich kann keinen Staat lieben, ich kann nur meine Freunde lieben." Hannah Arendt
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Billie Holiday
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon Billie Holiday » Mo 18. Sep 2017, 20:25

schokoschendrezki hat geschrieben:(18 Sep 2017, 21:17)

Der Grundwiderspruch in einer solchen Aussage besteht in der Formulierung "sich und ihr Land" Ein liberal und libertinär gesinnter Mensch gründet sein Lebensglück ganz grundsätzlich nicht auf irgendeine Landeszugehörigkeit sondern auf seine indivuellen Erfolge und Fähigkeiten. Der Gesellschaftsvertrag (namens Demokratie), der solch eine Lebensauffassung überhaupt erst möglich macht, hat auch nix mit irgeneiner Landeszugehörigkeit sondern mit historischen Verläufen zu tun.


Ich bin hier geboren und aufgewachsen, hier ist meine Heimat, hier bin ich glücklich, arbeite hier und habe hier Kinder großgezogen. Meine Heimat, mein Land. Ich habe kein anderes, und will auch kein anderes. Punkt.
Und ich sehe mich zuallererst als Deutsche, dann als Europäerin. Hier ist mein Zuhause. Das kannst du voll Nazi finden, tangiert mich aber nicht im geringsten.
Ich wertschätze andere Länder ebenfalls, betrachte aber kein anderes Land als mein Zuhause. :x Insofern nehme ich mir das Recht, Deutschland als mein Land zu bezeichnen. Nicht im Sinne von meinem Eigentum, aber das werden die meisten wohl kapiert haben.
Wer mich beleidigt, bestimme ich.
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon BingoBurner » Mo 18. Sep 2017, 21:20

Billie Holiday hat geschrieben:(18 Sep 2017, 21:25)

Ich bin hier geboren und aufgewachsen, hier ist meine Heimat, hier bin ich glücklich, arbeite hier und habe hier Kinder großgezogen. Meine Heimat, mein Land. Ich habe kein anderes, und will auch kein anderes. Punkt.
Und ich sehe mich zuallererst als Deutsche, dann als Europäerin. Hier ist mein Zuhause. Das kannst du voll Nazi finden, tangiert mich aber nicht im geringsten.
Ich wertschätze andere Länder ebenfalls, betrachte aber kein anderes Land als mein Zuhause. :x Insofern nehme ich mir das Recht, Deutschland als mein Land zu bezeichnen. Nicht im Sinne von meinem Eigentum, aber das werden die meisten wohl kapiert haben.


Aber genau das ist der europäische Gedanke.
Deshalb geht auch dieser ganze AFD-Sprech voll ins Leere. Kannst du ersetzen durch LePen, Orban, Wilders und die ganzen Knalltüten.
Dont take your organs to heaven !
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BASTIANNNN ......... https://www.youtube.com/watch?v=n3D33s5GB4A
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon Billie Holiday » Mo 18. Sep 2017, 22:02

BingoBurner hat geschrieben:(18 Sep 2017, 22:20)

Aber genau das ist der europäische Gedanke.
Deshalb geht auch dieser ganze AFD-Sprech voll ins Leere. Kannst du ersetzen durch LePen, Orban, Wilders und die ganzen Knalltüten.


Was ist der europäische Gedanke? Dass ich mich zwingend überall zuhause und heimisch fühlen muß? Klappt bei mir nicht.
Heißt nicht, dass ich mich woanders nicht wohlfühle. Aber mein Bauchgefühl und mein Wohlbefinden lasse ich mir nicht von außen aufdrängen.
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon Quatschki » Mo 18. Sep 2017, 22:11

BingoBurner hat geschrieben:(18 Sep 2017, 22:20)

Aber genau das ist der europäische Gedanke.

Eher der feuchte Traum der Neoliberalen
Die Völker zu zerschlagen, einschließlich ihrer kleinsten Zellen - der Familien,
die Menschen zu entwurzeln, zu individualisieren und in eine frei bewegliche Verfügungsmasse des Kapitals zu verwandeln. Ohne Identität, ohne Ordnung und Halt, nach Belieben programmierbar wie neu beschreibbare Rohlinge.
Wie bei einem Halbleiter werden durch Implantation von Fremdatomen Störstellen geschaffen als überzählige Ladungsträger, die sich in Bewegung setzen, sobald man eine Spannung anlegt.
Das Konzept ist genauso genial wie bösartig.
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon BingoBurner » Mo 18. Sep 2017, 22:16

Billie Holiday hat geschrieben:(18 Sep 2017, 23:02)

Was ist der europäische Gedanke? Dass ich mich zwingend überall zuhause und heimisch fühlen muß? Klappt bei mir nicht.
Heißt nicht, dass ich mich woanders nicht wohlfühle. Aber mein Bauchgefühl und mein Wohlbefinden lasse ich mir nicht von außen aufdrängen.


Franzosen bleiben Franzosen
Niederländer bleiben Niederländer
Deutsche bleiben Deutsche........

Aber sonst siehe hier :
https://www.daad.de/ausland/studieren/s ... hen-union/

Erasmus........ https://de.wikipedia.org/wiki/Erasmus-Programm

Zusammenwachsen..........kein Krieg mehr. Klingt überheblich ? Nö, der europäische Gedanke.

Schau dir Kohl und Mitterand an.....

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/m ... 57470.html
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon BingoBurner » Mo 18. Sep 2017, 22:21

Quatschki hat geschrieben:(18 Sep 2017, 23:11)

Eher der feuchte Traum der Neoliberalen
Die Völker zu zerschlagen, einschließlich ihrer kleinsten Zellen - der Familien,
die Menschen zu entwurzeln, zu individualisieren und in eine frei bewegliche Verfügungsmasse des Kapitals zu verwandeln. Ohne Identität, ohne Ordnung und Halt, nach Belieben programmierbar wie neu beschreibbare Rohlinge.
Wie bei einem Halbleiter werden durch Implantation von Fremdatomen Störstellen geschaffen als überzählige Ladungsträger, die sich in Bewegung setzen, sobald man eine Spannung anlegt.
Das Konzept ist genauso genial wie bösartig.


Kommt noch was mit der Ostküste von Amerika ?
Komm gibt Gas........
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon Ammianus » Mo 18. Sep 2017, 22:26

Wätätä hat geschrieben:(18 Sep 2017, 20:48)

Ja, hatten wir uns doch immer gewundert, warum über dem Reichstag seit über 100 Jahren nur "Dem deutschen Volke" stand, denn letztlich gíbt es ja auf dem damaligen und heutigen deutschen Territorium noch ein weiteres Volk: Das der Sorben(Wenden). Inzwischen wurden und werden immer mehr "eingedeutscht", obwohl die Endungen vieler Ortsnamen -ig, -itsch, -itz, -ich, -in u.ä. auf dieses slawische Volk hinweisen. So hat ja schon Gustav Freytag (Die Entwicklung der deutschen Volksseele) festgestellt , dass etwa ein Drittel der Deutschen slawische Wurzeln hat.
Später wurde ja dann (sinngemäß) in einem Gesetz festgelegt: Deutscher ist, wer vier deutsche Großeltern hat, oder so ähnlich. :D


Selbst Berlin ist slawischen Ursprungs - der Name. Das Eindeutschen von Ortsnamen ging in Brandenburg bis in die 2. Hälfte der 30ger Jahre. Dann sagte das Militär "Stop", denn der Krieg rückte näher und die wollten nicht ständig ihre Karten korrigiere.
Übrigens war das bis 1918 über Mecklenburg herrschende Adelsgeschlecht auch slawischen Urspurngs. Historiker sprechen heute gern, wenn es um das mittelalterlichen Deutschland geht von: Germania Romana, Germania germana und Germania slavika. Das beschreibt die Wurzeln eigentlich sehr gut.
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon Bleibtreu » Mo 18. Sep 2017, 22:38

Quatschki hat geschrieben:(18 Sep 2017, 23:11)

Eher der feuchte Traum der Neoliberalen

Die Völker zu zerschlagen, einschließlich ihrer kleinsten Zellen - der Familien, die Menschen zu entwurzeln, zu individualisieren und in eine frei bewegliche Verfügungsmasse des Kapitals zu verwandeln. Ohne Identität, ohne Ordnung und Halt, nach Belieben programmierbar wie neu beschreibbare Rohlinge. Wie bei einem Halbleiter werden durch Implantation von Fremdatomen Störstellen geschaffen als überzählige Ladungsträger, die sich in Bewegung setzen, sobald man eine Spannung anlegt. Das Konzept ist genauso genial wie bösartig.

Oje, die "NeoLiberalen", also das FinanzKapital und das ueble Gesindel der Kapitalisten soll wieder an allem Schuld sein - das ist nun wirklich bloedsinniges VT Geschwurbel vom Feinsten. :D Wo haben sich denn die Gruender der EU und ihre Nachfolger darauf verschworen die Familie zu vernichten?

Die EU wurde gegruendet, um Europa nach einem entsetzlichen WeltKrieg miteinander zu versoehnen, die geschlagenen Wunden heilen zu lassen, damit die Voelker zusammen wachsen, nicht um deren nationale Identitaet zu loeschen! Dieses Zusammenwachsen ist VoelkerVerstaendigung in ReinKultur, wie die deutsch-franzoesische Freundschaft. Dabei wird weder die franzoesische, noch die deutsche Identiaet oder eine andere geloescht! WAS ist daran bitte schoen schlecht und zu verdammen und die Vernichtung der Familie? Und ich dachte, die boesen 68er und MultiKultiFaschos seien die Identitaets- und FamilienKiller. Nu sind es die NeoLiberalen. Hallo - alles eine riesige Verschwoerung gegen das deutsche Volk? :x :cool:
• This right is the natural right of the Jewish people to be masters of their own fate, like all other nations, in their own sovereign State [Ben-Gurion]

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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon BingoBurner » Mo 18. Sep 2017, 22:52

Quatschki hat geschrieben:(18 Sep 2017, 23:11)

Eher der feuchte Traum der Neoliberalen
Die Völker zu zerschlagen, einschließlich ihrer kleinsten Zellen - der Familien,
die Menschen zu entwurzeln, zu individualisieren und in eine frei bewegliche Verfügungsmasse des Kapitals zu verwandeln. Ohne Identität, ohne Ordnung und Halt, nach Belieben programmierbar wie neu beschreibbare Rohlinge.
Wie bei einem Halbleiter werden durch Implantation von Fremdatomen Störstellen geschaffen als überzählige Ladungsträger, die sich in Bewegung setzen, sobald man eine Spannung anlegt.
Das Konzept ist genauso genial wie bösartig.



Nebenbei Elrond........Ich bin blond und blauäugig.......Kompass schlägt allgemein Richtung NORDEN.
Kuss :D

Und mein Nachnahme hat sogar was mit Arier zu tun...mit ein wenig Fantasie....aber morgen gibt es ein Arschvoll....aber cool. Hab ja jetzt Zeile für Zeile die ich auseinander nehmen kann.
Läuft nicht weg.......
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon Quatschki » Mo 18. Sep 2017, 23:12

Bleibtreu hat geschrieben:(18 Sep 2017, 23:38)

Oje, die "NeoLiberalen", also das FinanzKapital und das ueble Gesindel der Kapitalisten soll wieder an allem Schuld sein - das ist nun wirklich bloedsinniges VT Geschwurbel vom Feinsten. :D Wo haben sich denn die Gruender der EU und ihre Nachfolger darauf verschworen die Familie zu vernichten?

Die EU wurde gegruendet, um Europa nach einem entsetzlichen WeltKrieg miteinander zu versoehnen, die geschlagenen Wunden heilen zu lassen, damit die Voelker zusammen wachsen, nicht um deren nationale Identitaet zu loeschen! Dieses Zusammenwachsen ist VoelkerVerstaendigung in ReinKultur, wie die deutsch-franzoesische Freundschaft. Dabei wird weder die franzoesische, noch die deutsche Identiaet oder eine andere geloescht! WAS ist daran bitte schoen schlecht und zu verdammen und die Vernichtung der Familie? Und ich dachte, die boesen 68er und MultiKultiFaschos seien die Identitaets- und FamilienKiller. Nu sind es die NeoLiberalen. Hallo - alles eine riesige Verschwoerung gegen das deutsche Volk? :x :cool:

Es ging aber um etwas ganz anderes:
Das Recht auf individuelles Lebensglück ohne Rücksicht auf irgendeine Landeszugehörigkeit, also auch nicht auf eine Zugehörigkeit zur Europäischen Union.

Andererseits will man aber den Fürsorgestaat, der einen von vorn bis hinten pampert, Kindergeld, kostenlose Bildung, Krankenversorgung und Sicherheit im Alter oder bei sozialer Bedürftigkeit garantiert, nicht missen.
So ein Fürsorgestaat funktioniert nur, wenn es eine Gemeinschaft gibt, die bereit ist, ihn zu tragen.


Man kann ja auch zum Beispiel eine WG gründen. Dem liegt auch ein "Gedanke" zugrunde. Gemeinsam zu leben, sich Kosten zu teilen usw.
Aber wenn da ein Mitbewohner ständig wildfremde Penner mitbringt und darauf besteht, dass die da auch mit leben dürfen sollen, weil es dem "Gedanken" der WG entspräche. Und darauf besteht, dass die noch gleichmäßig auf die Zimmer zu verteilen sind, weil das seien "unsere Werte",
Da werden die anderen vielleicht eine Weile zuschauen, sich von den Pennern beklauen und sexuell belästigen lassen.
Dann werden sie im besten Fall feststellen, dass die Vertrauensbasis für das gemeinsame Haus zerrüttet ist, man die Sache zivilisiert beendet und wieder jeder für sich macht. Oder sie werden es dem Mistkerl heimzahlen und ihn mitsamt seinen Pennern zum Teufel jagen!
Wer sollte ihnen das verübeln?
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon BingoBurner » Mo 18. Sep 2017, 23:23

Quatschki hat geschrieben:(19 Sep 2017, 00:12)


Wer sollte ihnen das verübeln?


Osterhasi.............

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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon BingoBurner » Di 19. Sep 2017, 07:31

Quatschki hat geschrieben:(19 Sep 2017, 00:12)

Es ging aber um etwas ganz anderes:
Das Recht auf individuelles Lebensglück ohne Rücksicht auf irgendeine Landeszugehörigkeit, also auch nicht auf eine Zugehörigkeit zur Europäischen Union.

Andererseits will man aber den Fürsorgestaat, der einen von vorn bis hinten pampert, Kindergeld, kostenlose Bildung, Krankenversorgung und Sicherheit im Alter oder bei sozialer Bedürftigkeit garantiert, nicht missen.
So ein Fürsorgestaat funktioniert nur, wenn es eine Gemeinschaft gibt, die bereit ist, ihn zu tragen.


Man kann ja auch zum Beispiel eine WG gründen. Dem liegt auch ein "Gedanke" zugrunde. Gemeinsam zu leben, sich Kosten zu teilen usw.
Aber wenn da ein Mitbewohner ständig wildfremde Penner mitbringt und darauf besteht, dass die da auch mit leben dürfen sollen, weil es dem "Gedanken" der WG entspräche. Und darauf besteht, dass die noch gleichmäßig auf die Zimmer zu verteilen sind, weil das seien "unsere Werte",
Da werden die anderen vielleicht eine Weile zuschauen, sich von den Pennern beklauen und sexuell belästigen lassen.
Dann werden sie im besten Fall feststellen, dass die Vertrauensbasis für das gemeinsame Haus zerrüttet ist, man die Sache zivilisiert beendet und wieder jeder für sich macht. Oder sie werden es dem Mistkerl heimzahlen und ihn mitsamt seinen Pennern zum Teufel jagen!
Wer sollte ihnen das verübeln?


Mal ne Frage.......ist das von dir oder schaust du diesen Sellner ?



Und wer sind die wildfremden Penner in der WG ? Der Islam ? Die Muslime ? Die Juden ? Die Amerikaner ? Die Afrikaner ? Die Schweizer ? Die Norweger ? Die Dänen ? Die Mexikaner ?.........
Sellner kürzt die Nummer ab und spricht gleich von "Umvolkung" ?

Meinst du das ? Dann schreib es doch einfach. Dann haben wir gleich mal die Fronten geklärt.
Wird einfacher für Alle und jeder weiß gleich voran man ist.

Nebenbei das Forum heißt.........Politik-Forum.EU
Ansonsten kann ich dir dann noch andere "Checker" wie den Sellner "empfehlen".

Zu den Problemen die du ansprichst. Du hast nicht ganz unrecht bzw. die sind auch NICHT von der Hand zu weisen aber so ist die Welt nun mal. Islamkritik z.b. da könnten wir uns sicher die Hände reichen

nein.......sogar noch besser du könntest einen Grünen, ein Türken die Hand reichen...........ohha und diesen unterstützen.

Özdemir greift Moscheenverband Ditib an


Grünen-Spitzenkandidat Cem Özdemir hat sich enttäuscht gezeigt, dass die von Muslimen organisierte Anti-Terror-Demonstration in Köln deutlich weniger Teilnehmer als erwartet verzeichnete. "Es ist gut, dass diese Demonstration stattgefunden hat, auch wenn ich mir ein kraftvolleres Zeichen erhofft hätte

https://www.welt.de/politik/deutschland ... passt.html
http://www.focus.de/politik/deutschland ... 57476.html


............

Deswegen gibt es Politik um das Ganze möglichst so zu gestalten das es zumindest fair abgeht, gestaltet wird........und es gibt Gesetze......die garantieren z.b. DEINE RECHTE.

Sellner und seine Truppe werden vom Verfassungsschutz beobachtet. Sollte dir zu denken geben wenn du hier fast 1 zu 1 deren Inhalte zum besten gibst.

so long.........
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon Quatschki » Di 19. Sep 2017, 08:03

Habe ich ihn unbewußt zitiert? Natürlich schaue ich seinen Kanal.
Wo er recht hat, hat er recht.
In der Sache ist er unwiderlegt.
Und der Verfassungsschutz, wenn er ihn beobachtet, kann vielleicht etwas lernen.
Wäre nicht das erste mal, dass Das Leben der Anderen solche Leute dazu bringt, die eigene Berufsauffassung zu hinterfragen.
Was menschlicher Wahn erschuf, kann durch menschliche Einsicht überwunden werden.
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon BingoBurner » Di 19. Sep 2017, 08:09

But wait einen hab ich noch... Musik fehlt hier.....

"Unser Hitlerjungenführer könnte mal eine neue Platte auflegen lassen.......Den Tipperary Song wenn ich bitten darf"

...ehy jetzt sind wir die Tommies :D ..........Europa :)

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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon Jekyll » Di 19. Sep 2017, 08:52

BingoBurner hat geschrieben:(19 Sep 2017, 08:31)

Özdemir greift Moscheenverband Ditib an

Natürlich tut er das. Er appelliert damit an die niederen Instinkte der Massen und versucht sich auf Kosten der Moslems zu profilieren. Herr Özdemir ist ein erbärmlicher Populist.
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon BingoBurner » Di 19. Sep 2017, 09:10

[quote="Quatschki"](19 Sep 2017, 09:03)


In der Sache ist er unwiderlegt.


1. Was "In der Sache" ist eine Null Aussage.
2. Widerlegt ? Na klar ist der widerlegt durch die Realität.

Googel es mal.....Deutschtürken mit Wahlberechtigung in der Türkei. Wieviele haben den da für Erdogans Autokratie gestimmt ? ..........Na ?

Oder anders....einfacher. Das ist nicht böse gemeint. Ich weiß auch nicht alles Quatschki........but here we go........straight...........und dann klopf mal das AFD Programm danach ab......



Die reden von Lügenpresse und rotzen frech Lügen hinaus.......um es kurz zu machen und schlimmer siehe Gauland, Höcke und co.



Break...........



Was ist eigentlich ein Deutscher ?
Das ist eine Scheindebatte vergleichbar mit der Leitkultur. Den diese Frage ist schon längst beantwortet. Durch den deutschen Herbst, durch die Wiedervereinung und durch das humanistische Handeln einer deutschen Bundeskanzlerin in der Flüchtlingskrise.............. Das wars. Nicht mehr aber auch nicht weniger.

Was ist deutsch ? Das steht im GG.
Das ist DIE DEUTSCHE LEITKULTUR IM JAHRE 2017.

"Nazi, das ist typisch deutsch das geht immer............nääää....komm Deutsche begrüssen Flüchtlinge am Bahnhof.......Land der Autobauer.....typisch DEUTSCH.....näääää....nach dem VW Skandal ?.........ich habs was typisch DEUTSCH ist............LAUGENGEBÄCK"

:D
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