Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

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giih
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Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon giih » Mi 15. Apr 2015, 22:57

Was sind seine Eigenheiten/ Merkmale?
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Adlerauge
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon Adlerauge » Do 16. Apr 2015, 00:19

»Doch liegt mir Deutschland warm am Herzen. Ich habe oft einen bittern Schmerz empfunden bei dem Gedanken an das deutsche Volk, das so achtbar im einzelnen und so miserabel im ganzen ist.«
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon Provokateur » Do 16. Apr 2015, 05:57

giih hat geschrieben:Was sind seine Eigenheiten/ Merkmale?


Eine deutsche Staatsbürgerschaft, wie sie im Staatsbürgerschaftsgesetz festgeschrieben ist. Mehr ist nicht erforderlich.
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon Flat » Do 16. Apr 2015, 06:52

Moin,

außer der deutschen Staatsbürgerschaft gehört für mich zwingend das Liege-reservieren am Pool mit Handtuch dazu (natürlich schon frühmorgens um 6.00 Uhr).

Tschüss

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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon Liegestuhl » Do 16. Apr 2015, 06:58

giih » Mi 15. Apr 2015, 23:57 hat geschrieben:Was sind seine Eigenheiten/ Merkmale?


Kann man nicht konkret sagen, da sich der Deutsche noch in Oberklasse und Unterklasse aufteilt, die sich grundsätzlich voneinander unterscheiden.
Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist es nicht.
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon Flat » Do 16. Apr 2015, 07:01

Liegestuhl » Do 16. Apr 2015, 06:58 hat geschrieben:
Kann man nicht konkret sagen, da sich der Deutsche noch in Oberklasse und Unterklasse aufteilt, die sich grundsätzlich voneinander unterscheiden.


Moin,

von regionalen Unterschieden ganz zu schweigen.

Ein Friese und ein Bayer können sich nicht mal sprachlich verständigen (es sei denn, beide sprechen Englisch).

Tschüss

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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon Quatschki » Do 16. Apr 2015, 09:52

Provokateur » 16. Apr 2015, 06:57 hat geschrieben:
Eine deutsche Staatsbürgerschaft, wie sie im Staatsbürgerschaftsgesetz festgeschrieben ist. Mehr ist nicht erforderlich.

Stimmt nicht.
Man muß kein Staatsbürger der Bundesrepublik sein, um deutsch zu sein.
Es gibt auch die deutsche Volkszugehörigkeit ausländischer Staatsangehöriger.
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon Provokateur » Do 16. Apr 2015, 09:59

Es gibt Ausländer, die berechtigt sind, eine deutsche Staatsbürgerschaft zu beantragen, das sind richtig. Das sind aber keine Deutschen. Nimm Klaus Iohannis. Der hat deutsche Vorfahren, spricht auch Deutsch, Präsident Rumäniens.

Ist also Rumäne.
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon Quatschki » Do 16. Apr 2015, 10:08

Wer die deutsche Volkszugehörigkeit im Sinne des BVFG besitzt, ist Deutscher
(und kann jederzeit ohne Umstände die deutsche Staatsangehörigkeit bekommen)

"...Deutscher Volkszugehöriger im Sinne dieses Gesetzes ist, wer sich in seiner Heimat zum deutschen Volkstum bekannt hat, sofern dieses Bekenntnis durch bestimmte Merkmale wie Abstammung, Sprache, Erziehung, Kultur bestätigt wird. ..."

Umgekehrt bleibt z.B. auch jeder Türkischstämmige, der (ausschließlich) deutscher Staatsbürger ist, weiterhin zugleich auch Türke, wenn er sich zu diesem Volkstum bekennt und seine Sprache und Kultur pflegt.
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon Provokateur » Do 16. Apr 2015, 10:12

Volksbezeichnungen allein auf Eigenzuordnungen beruhen zu lassen ist unlogisch. Sonst wäre ja unser Sachsen-Anhaltiner USATOM ein Yankee.
Deutsch ist, wer die Staatsbürgerschaft hat. Dass es deutschstämmige Ausländer gibt, welche diese bekommen können, bezweifle ich nicht, sie sind aber expressis verbis bis zum Vollzug dieser Rechtshandlung Ausländer.
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon Liegestuhl » Do 16. Apr 2015, 10:16

Ein Zigo-Kumpel von mir, sagt auch immer "ihr Deutschen", obwohl er selber die deutsche Staatsangehörigkeit hat.
Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist es nicht.
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon Liegestuhl » Do 16. Apr 2015, 10:17

Provokateur » Do 16. Apr 2015, 11:12 hat geschrieben: Sonst wäre ja unser Sachsen-Anhaltiner USATOM ein Yankee.


Der Mann ist Niedersachse.
Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist es nicht.
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon garfield336 » Do 16. Apr 2015, 10:19

Provokateur » Do 16. Apr 2015, 10:59 hat geschrieben:Es gibt Ausländer, die berechtigt sind, eine deutsche Staatsbürgerschaft zu beantragen, das sind richtig. Das sind aber keine Deutschen. Nimm Klaus Iohannis. Der hat deutsche Vorfahren, spricht auch Deutsch, Präsident Rumäniens.

Ist also Rumäne.


Das mit den Deutschen Vorfahren ist auch so ne Sache....

Wann ist der Vorfahre Deutsch?
Klaus Johannis hat keine Vorfahren die die deutsche Staatsbürgerschaft hatten. Und vermutlich nichtmal in Deutschland gelebt haben.
Ausser man bezeichnet das Gebilde, des damaligen Reiches als Deutschland.
Zuletzt geändert von garfield336 am Do 16. Apr 2015, 10:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon Milady de Winter » Do 16. Apr 2015, 10:26

Liegestuhl » Do 16. Apr 2015, 11:16 hat geschrieben:Ein Zigo-Kumpel von mir, sagt auch immer "ihr Deutschen", obwohl er selber die deutsche Staatsangehörigkeit hat.

Was beweist, wie "deutsch" er sich selber sieht... :D
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon garfield336 » Do 16. Apr 2015, 10:41

Die Sprache ist aber immer das stärkste verbindende Element.

Dieses Element ist stärker als ein Stück Papier.
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon Milady de Winter » Do 16. Apr 2015, 11:09

garfield336 » Do 16. Apr 2015, 11:41 hat geschrieben:Die Sprache ist aber immer das stärkste verbindende Element.

Dieses Element ist stärker als ein Stück Papier.

Das stimmt, hat aber nicht zwingend etwas mit der Frage zu tun. Es gibt Menschen anderer Herkunft und Nationalität, die permanent in Deutschland leben und fließend deutsch sprechen, aber trotzdem keine Deutschen sind.
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon Quatschki » Do 16. Apr 2015, 11:09

Provokateur » 16. Apr 2015, 11:12 hat geschrieben:Volksbezeichnungen allein auf Eigenzuordnungen beruhen zu lassen ist unlogisch. Sonst wäre ja unser Sachsen-Anhaltiner USATOM ein Yankee.
Deutsch ist, wer die Staatsbürgerschaft hat. Dass es deutschstämmige Ausländer gibt, welche diese bekommen können, bezweifle ich nicht, sie sind aber expressis verbis bis zum Vollzug dieser Rechtshandlung Ausländer.

Wenn du die Kategorie der Volkszugehörigkeit ablehnst, dann würde die Definition von nationalen Minderheiten und Minderheitenrechten keinen Sinn ergeben.
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon Fadamo » Do 16. Apr 2015, 11:15

giih » Mi 15. Apr 2015, 22:57 hat geschrieben:Was sind seine Eigenheiten/ Merkmale?



Seine guten eigenschaften sind verflogen.
Ich kenne sie nur noch aus meinen kindertagen.
So wie wir unsere kultur vernachlässigt haben, wurden auch die guten eigenschaften,wie qualitätsarbeit,sauberheit,gegenseitige achtung zum mitbürger und respekt vor älteren mitbürgern vernachlässigt.
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon Quatschki » Do 16. Apr 2015, 11:18

Fadamo » 16. Apr 2015, 12:15 hat geschrieben:

Seine guten eigenschaften sind verflogen.
Ich kenne sie nur noch aus meinen kindertagen.
So wie wir unsere kultur vernachlässigt haben, wurden auch die guten eigenschaften,wie qualitätsarbeit,sauberheit,gegenseitige achtung zum mitbürger und respekt vor älteren mitbürgern vernachlässigt.

Die von dir aufgezählten Eigenschaften waren den mittelalterlichen Deutschen weitgehend unbekannt.
Trotzdem waren es Deutsche.
Als die Engländer im 19.Jh die Herkunftsbezeichnung "Made in Germany" einführten, geschah dies, um den englsichen Verbraucher vor der minderwertigen Importware aus Deutschland zu warnen!
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Re: Was ist eigentlich ein "Deutscher"?

Beitragvon Fadamo » Do 16. Apr 2015, 11:21

Quatschki » Do 16. Apr 2015, 11:18 hat geschrieben:Die von dir aufgezählten Eigenschaften waren den mittelalterlichen Deutschen weitgehend unbekannt.
.



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