Gehört der Islam zu Deutschland?

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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Dark Angel » Mo 2. Apr 2018, 10:35

PeterK hat geschrieben:(01 Apr 2018, 17:20)

Ich bin ein konservativer Mensch und daher gilt für mich: "Das tut man nicht.".

Wenn mir Jugendliche begegnen, deren Jeans-Schritt auf Kniehöhe hängt, zuckt auch nur kurz die Augenbraue. Machst Du solche Jungs regelmäßig darauf aufmerksam, dass das sch.... ausieht?

Genau SO ist das. Ich kann das islamische Kopftuch noch so sehr kritisieren, kann noch so oft sagen, wofür es steht, kann innerlich noch so sehr über die Kopftuchträgerinnen in ihren unförmigen, knöchellangen Kitteln grummeln.
Aber eine - mir vollkommen unbekannte - Muslimin darauf ansprechen, ihr sagen wofür das Kopftuch steht und dass sie das gefälligst auch so zu sehen habe - das gehört sich einfach nicht!
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Dark Angel » Mo 2. Apr 2018, 10:37

PeterK hat geschrieben:(01 Apr 2018, 22:31)

Wie oben erwähnt: Islam ist offensichtlich ohne Islamismus möglich.

Aber Islamismus ist ohne Islam nicht möglich.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Woppadaq » Mo 2. Apr 2018, 10:40

Dark Angel hat geschrieben:(02 Apr 2018, 11:37)

Aber Islamismus ist ohne Islam nicht möglich.


Dass Islamismus durch den Islam bedingt wird, ist schon klar. Dass heisst aber nicht, dass man beides nicht voneinander trennen kann.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Dark Angel » Mo 2. Apr 2018, 11:16

Woppadaq hat geschrieben:(02 Apr 2018, 11:35)

Und der besteht worin?

Islam (Religion) ist die Grundlage für den Islamismus (politische Ideologie) oder mit anderen Worten der Islam ist das Fundament und der Islamismus das Haus, welches auf dem Fundament aufgebaut wird.
Kannst das Haus auch nicht vom Fundament trennen - dat jibet ohne Fundament nicht.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Dark Angel » Mo 2. Apr 2018, 11:41

Woppadaq hat geschrieben:(02 Apr 2018, 10:20)

Man kann den Islam sehr wohl vom Islamismus trennen.


"Der Islamismus in Deutschland ist kein einheitliches Phänomen. Allen Ausprägungen gemeinsam ist der Missbrauch der Religion des Islam für die politischen Ziele und Zwecke der Islamisten.
Islamistische Ideologie geht von einer göttlichen Ordnung aus, der sich Gesellschaft und Staat unterzuordnen haben. Dieses „Islam“-Verständnis steht im Widerspruch zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung. Verletzt werden dabei vor allem die demokratischen Grundsätze der Trennung von Staat und Religion, der Volkssouveränität, der Gleichstellung der Geschlechter sowie der religiösen und der sexuellen Selbstbestimmung.
Die verschiedenen Ausprägungen des Islamismus unterscheiden sich nicht nur in ihren ideologischen Prämissen, sondern auch in den Mitteln, mit denen sie ihre Ziele erreichen wollen.
Quelle


""Islamismus"ist eine Sammelbezeichnung für alle politischen Auffassungen und Handlungen, die im Namen des Islam die Errichtung einer allein religiös legitimierten Gesellschafts- und Staatsordnung anstreben. Der ideologische Ursprung der gemeinten Bewegung liegt in inner-islamischen Reformbestrebungen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, die organisatorische Wurzel ist in der 1928 in Ägypten gegründeten "Muslimbruderschaft" zu sehen. Allen späteren Strömungen war und ist die Absicht eigen, den Islam nicht nur zur verbindlichen Leitlinie für das individuelle, sondern auch für das gesellschaftliche Leben zu machen. Dies bedeutet: Religion und Staat sollen nicht mehr getrennt und der Islam institutionell verankert sein. Damit einher geht die Ablehnung der Prinzipien von Individualität, Menschenrechten, Pluralismus, Säkularität und Volkssouveränität.
Entgegen einer weit verbreiteten Auffassung sind keineswegs alle Islamisten grundsätzlich gewaltorientiert bzw. zu terroristischen Handlungen bereit. Idealtypisch lassen sich folgende vier Handlungsstile unterscheiden, wobei sie wiederum zwei Obergruppen zugeordnet werden können: Gemeint sind damit gewaltgeneigte und reformorientierte Strömungen, also ein "jihadistischer" und "institutioneller Islamismus". Für den letztgenannten Bereich wären etwa Parteien zu nennen, welche auf parlamentarischem Weg nach erfolgreichen Wahlen wirken wollen. Islamisten, die mehr auf die Sozialarbeit ausgerichtet sind, geht es um die Gewinnung von Anhängern durch Präsenz im Alltagsleben."
Quelle


So und nun versuche mal Islamismus vom Islam zu trennen!
Auf die Deutungsversuche bin ich gespannt.

Ps.: Und was die Quellen angeht, die wirst du ja wohl kaum als "braunbatzig" diffamieren können, wie du (und gewisse andere hier im Forum) das mit Usern zu tun beliebst, die darauf hinweisen, das Islamismus nicht vom Islam getrennt werden kann.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Keoma » Mo 2. Apr 2018, 12:27

Woppadaq hat geschrieben:(02 Apr 2018, 11:10)

Es gibt hierzulande sowohl kirchliche wie standesamtliche Heiratungen. Regelt die kirchliche Scheidung den Unterhalt?

Was soll eine kirchliche Scheidung sein?
Da sind ein paar Superjuristen am Werk.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Keoma » Mo 2. Apr 2018, 12:35

Roady66 hat geschrieben:(02 Apr 2018, 13:32)

Nach kanonischen Kirchenrecht gibt es keine Scheidung. Nur die Auflösung der kirchlich geschlossenen Ehe . Unter einigen gewichtigen Bedingungen ( s. Ex-glamour-girl aus Monaco). Zivilrechtlich ohne Bedeutung.

Eben.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Misterfritz » Mo 2. Apr 2018, 14:00

Woppadaq hat geschrieben:(02 Apr 2018, 11:10)

Es gibt hierzulande sowohl kirchliche wie standesamtliche Heiratungen. Regelt die kirchliche Scheidung den Unterhalt?
Kirchliche Heirat hat keinen gesetzlichen Status. D.h. bei nur kirchlicher Heirat bist Du vor dem Gesetz nicht verheiratet.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Zunder » Mo 2. Apr 2018, 14:42

think twice hat geschrieben:(02 Apr 2018, 09:53)
Du verwechselst da was. Es sind nur Braunbatzen und Islamisten, die behaupten, Rechte und Werte einer freiheitlichen Gesellschaft wären grundsaetzlich mit den Rechten und Werten der Scharia nicht vereinbar.

Aha.

Internationale Gesellschaft für Menschenrechte:
"Teile des islamischen Rechtssystems (der Scharia, englisch „sharia“) stehen im Widerspruch zu den Menschenrechten. Aber nicht nur Teile des islamischen Straf- und Prozessrechts verstoßen gegen völkerrechtlich bindende Menschenrechtsverträge, sondern u.a. auch Teile des Familien- und Eherechtes."
https://www.igfm.de/scharia/

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte besteht demnach aus Braunbatzen und Islamisten.

Abdullahi Ahmed An-Naim:

"According to An-Naim, the legal doctrines of the Sharia in their original form, which go back to the seventh century, are simply incompatible with the realities of life in the 21st century."
https://en.qantara.de/content/abdullahi ... ular-state

Auch so ein braunbatziger Islamist.

Vergleiche einfach mal die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte mit der Kairoer Erklärung der Menschenrechte, vielleicht erschließt sich dir dann, daß grundsätzliche Unterschiede im jeweiligen Menschenrechtsverständnis bestehen.

think twice hat geschrieben:(02 Apr 2018, 09:53)
Wenn in Deutschland gemaess internationalen Privatrecht nach der Scharia geurteilt werden soll, wird vorher geprüft, ob die zu erwartende Verurteilung nach Schariarecht mit unserem Rechtssystem vereinbar wäre. Tut sie es nicht, gibt es auch keine Verurteilung nach Schariarecht.
Allein die Tatsache, dass eine Prüfung stattfindet, lässt darauf schliessen, dass es durchaus Aspekte gibt, die mit unserem Recht vereinbar sind.

Natürlich gibt es Teile der Scharia, die mit dem säkularen Recht vereinbar sind. Die sind auch nicht problematisch.
think twice hat geschrieben:(02 Apr 2018, 09:53)
Nur Braunbatzen jammern, dass in Deutschland die Scharia eingeführt werden könne.
Das ist absoluter Blödsinn, denn neben der Vereinbarkeit mit deutschem Recht gibt es weitere Voraussetzungen: So muss der Streitfall im Privatrecht zu klären sein, beide Streitparteien müssen aus dem gleichen Land kommen, in dem die Scharia als Rechtsprechung angewendet wird.

Ob irgendwelche Braunbatzen über die angebliche Einführung der Scharia jammern, interessiert mich herzlich wenig.
Lustiger finde ich ohnehin beflissene Dhimmi-Gemüter, die die Existenz von legalen Scharia-Gerichten in Deutschland halluzinieren:
viewtopic.php?p=4103240#p4103240
viewtopic.php?p=4103295#p4103295
think twice hat geschrieben:(02 Apr 2018, 09:53)
Diese Fakten sollten Braunbatzen und Islamisten bewusst sein, bevor sie aus unterschiedlichen Motiven "Scharia" kreischen.

Bevor irgendwelche Dhimmi-Gemüter sinnloses Zeug schreiben, sollten sie sich erstmal über die grundsätzlichen Gegensätze des politischen Islam, um den es in meinem Beitrag geht, zu den Grundwerten einer freiheitlichen Gesellschaft klar werden.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon think twice » Mo 2. Apr 2018, 15:02

Zunder hat geschrieben:(02 Apr 2018, 15:42)

Aha.

Internationale Gesellschaft für Menschenrechte:
"Teile des islamischen Rechtssystems (der Scharia, englisch „sharia“) stehen im Widerspruch zu den Menschenrechten. Aber nicht nur Teile des islamischen Straf- und Prozessrechts verstoßen gegen völkerrechtlich bindende Menschenrechtsverträge, sondern u.a. auch Teile des Familien- und Eherechtes."
https://www.igfm.de/scharia/

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte besteht demnach aus Braunbatzen und Islamisten.

Abdullahi Ahmed An-Naim:

"According to An-Naim, the legal doctrines of the Sharia in their original form, which go back to the seventh century, are simply incompatible with the realities of life in the 21st century."
https://en.qantara.de/content/abdullahi ... ular-state

Auch so ein braunbatziger Islamist.

Vergleiche einfach mal die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte mit der Kairoer Erklärung der Menschenrechte, vielleicht erschließt sich dir dann, daß grundsätzliche Unterschiede im jeweiligen Menschenrechtsverständnis bestehen.


Natürlich gibt es Teile der Scharia, die mit dem säkularen Recht vereinbar sind. Die sind auch nicht problematisch.


Ist es Zufall, dass du mit den gleichen unbekannten Leuten antrabst wie DA?
Deine Internationale Gesellschaft für Menschenrechte besteht aus genau 9 Mitgliedern. Sie besteht aus einem Journalisten, einem Sozialarbeiter, einem Diplom Biologen, einem Juristen, einem Mechaniker , einer Politikwissenschaftlerin, einer Journalistin, einer Reisebürokontoristin und einem, der irgendeine Ausbildung absolviert hat.
Was befähigt diese Leute, Erklärungen über den Islam abzugeben? Nichts!

Wer zum Geier ist Abdullah Ahmed An-Naim?

Was haben die Kairoer Menschenrechte mit dem Islam in Deutschland zu tun?

Ziemlich armselig, was ihr da an Argumenten bringt.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Ammianus » Mo 2. Apr 2018, 15:14

odiug hat geschrieben:(02 Apr 2018, 09:22)

https://de.wikipedia.org/wiki/Tu_quoque
Solltest du den "Kontext" anders bewerten,informiere Wiki :p


Und genau das meinte ich. Also, denk über deine Aussagen nach, gehe in dich und gelobe im Stillen Besserung ...
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Ammianus » Mo 2. Apr 2018, 15:17

Woppadaq hat geschrieben:(02 Apr 2018, 10:28)

Is nich böse gemeint, aber deine betonte Mysteriösität zieht hier nicht. Weder bist du ein Guru, noch bin ich ein Jünger auf der Suche nach dem höheren Sinn.

Werd also einfach mal konkreter, worauf du hinauswillst.


Denk einfach über den nachweislichen Unsinn nach, den du schreibst, mach etwas klick klick ...

(Kleiner Tipp: Islamisches Eherecht)

Und sehe ein, dass du nur 2 Möglichkeiten hast: Blamage oder Bildung.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Vongole » Mo 2. Apr 2018, 15:18

think twice hat geschrieben:(02 Apr 2018, 16:02)

Ist es Zufall, dass du mit den gleichen unbekannten Leuten antrabst wie DA?
Deine Internationale Gesellschaft für Menschenrechte besteht aus genau 9 Mitgliedern. Sie besteht aus einem Journalisten, einem Sozialarbeiter, einem Diplom Biologen, einem Juristen, einem Mechaniker , einer Politikwissenschaftlerin, einer Journalistin, einer Reisebürokontoristin und einem, der irgendeine Ausbildung absolviert hat.
Was befähigt diese Leute, Erklärungen über den Islam abzugeben? Nichts!

Wer zum Geier ist Abdullah Ahmed An-Naim?

Was haben die Kairoer Menschenrechte mit dem Islam in Deutschland zu tun?

Ziemlich armselig, was ihr da an Argumenten bringt.


Es fällt mir zwar schwer, dir höflich zu antworten, aber ich versuchs mal mit ein bisschen Lesehilfe:
https://de.wikipedia.org/wiki/Internati ... chenrechte
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Zunder » Mo 2. Apr 2018, 15:27

think twice hat geschrieben:(02 Apr 2018, 16:02)

Ist es Zufall, dass du mit den gleichen unbekannten Leuten antrabst wie DA?
Deine Internationale Gesellschaft für Menschenrechte besteht aus genau 9 Mitgliedern. Sie besteht aus einem Journalisten, einem Sozialarbeiter, einem Diplom Biologen, einem Juristen, einem Mechaniker , einer Politikwissenschaftlerin, einer Journalistin, einer Reisebürokontoristin und einem, der irgendeine Ausbildung absolviert hat.
Was befähigt diese Leute, Erklärungen über den Islam abzugeben? Nichts!

Wer zum Geier ist Abdullah Ahmed An-Naim?

Was haben die Kairoer Menschenrechte mit dem Islam in Deutschland zu tun?

Ziemlich armselig, was ihr da an Argumenten bringt.

Es ging um deine Aussage, nur Braunbatzen und Islamisten würden die Unvereinbarkeit von Scharia und freiheitlicher Gesellschaft behaupten.
Diese Aussage ist nachweislich falsch.

Man muß die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte nicht mögen, aber der Präsident des Internationalen Rates der International Society for Human Rights ist promovierter Theologe.

Deine "genau 9" Mitglieder sind eine weitere Lüge.

In der Kairoer Erklärung der Menschenrechte geht es um genau das, was ich in meinem Beitrag thematisiert habe:
um das islamische Menschenrechtsverständnis.

Wenn es dich so maßlos überfordert, auf ein Thema bezogen zu antworten, dann laß' halt einfach die Finger von der Tatstatur.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Ammianus » Mo 2. Apr 2018, 15:34

Woppadaq hat geschrieben:(02 Apr 2018, 11:40)

Dass Islamismus durch den Islam bedingt wird, ist schon klar. Dass heisst aber nicht, dass man beides nicht voneinander trennen kann.


Nur das du z.B. das bestimmt nicht könntest. Bis gestern war dir sogar das islamische Eherecht, wie es in großen Teilen der islamischen Welt Konsens ist, absolut unbekannt. Ja, du hast dich sogar gründlich blamiert, als du die Mehrheit der Moslems zu Idioten machtest. Und auch als du glaubtest Länderbeispiele apportieren zu müssen, ging die das Debakel in die nächste Runde. Man nehme nur Indonesien und die für dich ominöse Zahl 16.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Ammianus » Mo 2. Apr 2018, 15:42

Ich stelle mir gerade vor, ich wäre Lehrer und würde meine Schüler "Unterwerfung" von Michelle Houellebecq lesen lassen. Parallel ein Studium von Beiträgen in diesem Forum wäre da ganz schön passend.
Aber, Houellebecq ist sicher auch eine Braunbatze und ich wohl auch. Und wenn mir gerade auffällt, dass mein Affe mit dem Totenschädel (Totenschädel!) auch ziemlich braun aussieht...
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Dark Angel » Mo 2. Apr 2018, 17:22

Woppadaq hat geschrieben:(01 Apr 2018, 13:58)

Toleranz IST Ignoranz, per se. Und nun? Wolt ihr mir immer noch dieses Märchen erzählen, Intoleranz sei da, um Toleranz zu schützen?

Seit wann ist Toleranz = dulden, gewähren lasssen, gelten lassen per se das gleiche wie Ignoranz = nicht wissen wollen, nicht kennen wollen, nicht beachten?
Das erkläre mir bitte mal!

Und wenn du einmal beim Erklären bist, dann kannst du jau auch gleich erklären, wie Islamismus vom Islam zu trennen ist.
Links mit der Erklärung, was Islamismus ist bzw, was unter Islamismus verstanden wird, habe ich dir ja geliefert.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Vongole » Mo 2. Apr 2018, 17:26

Ammianus hat geschrieben:(02 Apr 2018, 16:42)

Ich stelle mir gerade vor, ich wäre Lehrer und würde meine Schüler "Unterwerfung" von Michelle Houellebecq lesen lassen. Parallel ein Studium von Beiträgen in diesem Forum wäre da ganz schön passend.
Aber, Houellebecq ist sicher auch eine Braunbatze und ich wohl auch. Und wenn mir gerade auffällt, dass mein Affe mit dem Totenschädel (Totenschädel!) auch ziemlich braun aussieht...


Aber er passt - im übertragenen Sinne - sehr gut zum Thema hier ;)
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon think twice » Mo 2. Apr 2018, 17:38

Vongole hat geschrieben:(02 Apr 2018, 16:18)

Es fällt mir zwar schwer, dir höflich zu antworten, aber ich versuchs mal mit ein bisschen Lesehilfe:
https://de.wikipedia.org/wiki/Internati ... chenrechte

https://www.igfm.de/ueber-uns/ihr-team- ... henrechte/

Ist jetzt nicht so doll.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Antonius » Mo 2. Apr 2018, 17:50

Zunder hat geschrieben:(02 Apr 2018, 15:42)
(...)
Internationale Gesellschaft für Menschenrechte:
"Teile des islamischen Rechtssystems (der Scharia, englisch „sharia“) stehen im Widerspruch zu den Menschenrechten. Aber nicht nur Teile des islamischen Straf- und Prozessrechts verstoßen gegen völkerrechtlich bindende Menschenrechtsverträge, sondern u.a. auch Teile des Familien- und Eherechtes."
https://www.igfm.de/scharia/
(...)
Bevor irgendwelche Dhimmi-Gemüter sinnloses Zeug schreiben, sollten sie sich erstmal über die grundsätzlichen Gegensätze des politischen Islam, um den es in meinem Beitrag geht, zu den Grundwerten einer freiheitlichen Gesellschaft klar werden.

Die "Kairoer Menschenrechtserklärung" steht unter dem Vorbehalt der Scharia.
Der Althistoriker E.Flaig dazu:
    Sie (die "Kairoer Menschenrechte") leugnen genau den Anspruch auf universale Menschenrechte, die von keiner Ordnung außer Kraft gesetzt werden dürfen.
    In einer Diskussion berief sich in den 90er Jahren ein iranischer Ayatollah just auf die Kairoer Erklärung, um die Ungleichheit zwischen Moslems und Nicht-Moslems zu rechtfertigen:
    er argumentierte, die Menschen sind in ihrer Würde nur potentiell gleich, aktuell jedoch nach Graden der Tugend und der Rechtgläubigkeit verschieden."
Die "Kairoer Menschenrechtserklärung" leugnet also die universalen Menschenrechte, d.h. sie ist das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben steht.
http://burgfee.myblog.de/burgfee/art/61 ... Dhimmitude
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Immanuel Kant (1724-1804)

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