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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Verfasst: Mo 20. Feb 2017, 14:19
von schelm
schokoschendrezki hat geschrieben:(20 Feb 2017, 14:00)

Ich habe gar nicht behauptet, dass es keine theologischen Unterschiede gibt. Natürlich gibt es die. Die Frage hier im Thread lautet "Gehört der Islam zu Deutschland?" Was grundsätzlich "zu Deutschland gehört" regelt das Grundgesetz. Dieses schützt jedoch ganz allgemein Religionsausübung, gleich welcher Konfession. Handlungen, die strafbar sind, egal aus welchen Motiven, regeln die Strafgesetzbücher. Eigentlich könnten wir an dieser Stelle schon aufhören.

Und das "Phänomen Islamistischer Terroranschläge" ist eben ebenso wie das Phänomen extremer Hetze aus (scheinbar) christlichen Motiven als solches zu bekämpfen und nicht als Teil der Religionsausübung, die das Grundgesetz schützt. Der Feldzug Hitlers gen Osten wurde u.a. auch mit dem Scheinmotiv begründet, die Deutschen seien ein "Volk ohne Raum". Soll man jetzt präventiv deshalb die Deutschen vom Erdball tilgen?

Was soll der fortgesetzte Versuch die Hauptaussage zu ignorieren ? Sie lautet : Im Gegensatz zum Islam kennt das Christentum keine theologische Option durch Gewaltanwendung dem Individuum einen Platz im Paradies zu sichern.

Man muss also, in Bezug auf dein Beispiel, nicht schlussfolgernd die Deutschen vom Erdball tilgen, aber eine Ideologie die ihnen einredet ein Volk ohne Raum zu sein.

Übertragen auf den Islam : Nicht der private Glaube oder die Gläubigen sind zu bekämpfen, sondern der Teil ihrer Religion, der ein Ticket ins Paradies offeriert, bekämpft man Kuffar zur " Verteidigung " der Religion.

Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Verfasst: Mo 20. Feb 2017, 14:28
von schelm
Alexyessin hat geschrieben:(20 Feb 2017, 14:13)

Ach so, es gibt deiner Meinung nach keinen auf dem islamischen Glauben berufenden Terror?

Wenn du meine Beiträge unvoreingenommen lesen würdest, wüsstest du, ich habe kein Problem mit Gläubigen JEDER Religion, die sie ausschließlich für sich als Lebensmodell für ihr Seelenheil, als Antwort auf die Frage woher / wohin verstehen - und jeden anderen dies als freie Entscheidung dafür oder dagegen dies zu teilen, selber überlassen. Das ist Religion. Jede Indoktrination, jede Form von Zwang gegenüber Dritten oder gar der Versuch die Details der eignen Überzeugung gesellschaftlich verbindlich zu machen, ist ein " ismus ".

Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Verfasst: Mo 20. Feb 2017, 17:33
von JFK
schelm hat geschrieben:(20 Feb 2017, 14:19)

Was soll der fortgesetzte Versuch die Hauptaussage zu ignorieren ? Sie lautet : Im Gegensatz zum Islam kennt das Christentum keine theologische Option durch Gewaltanwendung dem Individuum einen Platz im Paradies zu sichern.

Man muss also, in Bezug auf dein Beispiel, nicht schlussfolgernd die Deutschen vom Erdball tilgen, aber eine Ideologie die ihnen einredet ein Volk ohne Raum zu sein.

Übertragen auf den Islam : Nicht der private Glaube oder die Gläubigen sind zu bekämpfen, sondern der Teil ihrer Religion, der ein Ticket ins Paradies offeriert, bekämpft man Kuffar zur " Verteidigung " der Religion.


Der Djihat ist defensiv zu verstehen, also zu verteidiung der Religion und Gemeinwesen, das ist das Normalerste auf der Welt, vielleicht willst du ja deswegen teile ihrer Religion "bekämpfen" dein Sehnsucht nach einem Bürgerkrieg haben wir ja früher schon zu Kenntnis genommen.

Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Verfasst: Mo 20. Feb 2017, 17:48
von schelm
JFK hat geschrieben:(20 Feb 2017, 17:33)

Der Djihat ist defensiv zu verstehen, also zu verteidiung der Religion und Gemeinwesen, das ist das Normalerste auf der Welt, vielleicht willst du ja deswegen teile ihrer Religion "bekämpfen" dein Sehnsucht nach einem Bürgerkrieg haben wir ja früher schon zu Kenntnis genommen.

Die " Verteidigung der Religion " ist nicht gleichzusetzen mit der üblichen Verteidigung eines Landes, sollte dieses von einer externen Macht angegriffen werden, die Religion Islam ist kein Land mit Grenzen, sie kann sich überall und wegen jedem Furz " angegriffen " fühlen, bspw. sollten es ein paar Ungläubige wagen und Karikaturen über ihren Propheten machen.

Sehnsucht von mir nach einem Bürgerkrieg konnte man nicht zur Kenntnis nehmen, es wird dir nicht gelingen deine dreiste Lügerei mit einem Zitat zu belegen, was man zur Kenntnis nehmen konnte, ist die Befürchtung solcher Zustände, ginge die Entwicklung seit 2015 ungebremst so weiter.

Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Verfasst: Mi 22. Feb 2017, 08:59
von schokoschendrezki
schelm hat geschrieben:(20 Feb 2017, 14:19)
Übertragen auf den Islam : Nicht der private Glaube oder die Gläubigen sind zu bekämpfen, sondern der Teil ihrer Religion, der ein Ticket ins Paradies offeriert, bekämpft man Kuffar zur " Verteidigung " der Religion.

Das ist aber nicht die eigentliche Ursache für Krieg, Terror, Gewalt, Flüchtlingsproblem. Für mich liegt es völlig klar auf der Hand, dass sowohl der Islamismus als auch die Volk-ohne-Raum-Ideologie einfach die Gewalt-Potenz historischer Mythen instrumentalisiert. Alles, wirklich alles aus historischer Zeit ist dafür instrumentalisierbar.

Ich würde mal über ganz andere Zusammenhänge nachdenken: Der geographische Raum, in welchem der Islam verbreitet ist, also vor allem Nordafrika und der Nahe Osten, zeichnet sich dadurch aus, das mehr als ein halbes Jahrhundert Milliarden über Milliarden an Rohstoffeinnahmen geflossen sind und eine nachhaltige und substanzielle Wirtschaft und Wissenschaft - zumindest aus Sicht der Mächtigen - unnötig gemacht haben. Und dafür nahezu unbegrenzt Geld für Waffenkäufe vorhanden waren. Der islamistische Terror in Mali beispielsweise ist vor allem deshalb möglich, weil Waffenbestände aus Gadaffis aufgelöstem Militär von Libyen in das Land transferiert wurden. Der Fluch der Ressourcen bzw. der jahrzehntelange Rohstoffhunger des Westens sind die eigentlichen systemischen Ursachen für den islamistischen Terror.

Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Verfasst: Mi 22. Feb 2017, 09:06
von Keoma
schokoschendrezki hat geschrieben:(22 Feb 2017, 08:59)

Das ist aber nicht die eigentliche Ursache für Krieg, Terror, Gewalt, Flüchtlingsproblem. Für mich liegt es völlig klar auf der Hand, dass sowohl der Islamismus als auch die Volk-ohne-Raum-Ideologie einfach die Gewalt-Potenz historischer Mythen instrumentalisiert. Alles, wirklich alles aus historischer Zeit ist dafür instrumentalisierbar.

Ich würde mal über ganz andere Zusammenhänge nachdenken: Der geographische Raum, in welchem der Islam verbreitet ist, also vor allem Nordafrika und der Nahe Osten, zeichnet sich dadurch aus, das mehr als ein halbes Jahrhundert Milliarden über Milliarden an Rohstoffeinnahmen geflossen sind und eine nachhaltige und substanzielle Wirtschaft und Wissenschaft - zumindest aus Sicht der Mächtigen - unnötig gemacht haben. Und dafür nahezu unbegrenzt Geld für Waffenkäufe vorhanden waren. Der islamistische Terror in Mali beispielsweise ist vor allem deshalb möglich, weil Waffenbestände aus Gadaffis aufgelöstem Militär von Libyen in das Land transferiert wurden. Der Fluch der Ressourcen bzw. der jahrzehntelange Rohstoffhunger des Westens sind die eigentlichen systemischen Ursachen für den islamistischen Terror.


Hätte mich ja gewundert, wenn nicht irgendwie der Westen daran Schuld ist.

Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Verfasst: Mi 22. Feb 2017, 09:15
von Alexyessin
Keoma hat geschrieben:(22 Feb 2017, 09:06)

Hätte mich ja gewundert, wenn nicht irgendwie der Westen daran Schuld ist.


Schuld ist ein hartes Wort. Aber es gibt Ursachen, die definitiv mit dem Wohlstandsentwicklungen der letzten 50 Jahre im "Westen" zu tun haben.
Das legitimiert den einzelnen Verrückten aber immer noch nicht zum Amoklauf.

Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Verfasst: Mi 22. Feb 2017, 09:26
von schokoschendrezki
Keoma hat geschrieben:(22 Feb 2017, 09:06)

Hätte mich ja gewundert, wenn nicht irgendwie der Westen daran Schuld ist.

Von "Schuld" war überhaupt keine Rede. Die Wirtschaftsmächtigen im Westen und die Autokraten in Nordafrika und im Nahen Osten waren ohnehin jahrzehntelang Partner und wenn überhaupt, dann trifft die "Schuld" ohnehin beide Seiten. Lieber mal über langfristig lösungsorientierte Strategien nachdenken. Gerade wurden wieder Zahlen zu Waffenexporten ermittelt. Sie sind weltweit auf dem höchsten Stand seit 1990. USA und Russland sind führend und dann mit einigem ABstand China, Frankreich und eben Deutschland. Man greife nur irgendeinen Konflikt im Nahen Osten heraus. Zum Beispiel den Jemen-Konflikt. Ein Stellvertreterkrieg zwischen dem sunnitischen Saudi-Arabien und dem schiitischen Iran, an dem auch deutsche Rüstungsfirmen wie Rheinmetall ganz prächtig verdienen. Der Jemen ist so arm, dass islamistischer Terror, der von dort ausgeht in Form von islamistischen Flüchtlingen bislang noch gar nicht die Möglichkeit hat, nach Europa exportiert zu werden. Aber wissen wir, was wir dort an terroristischem Potenzial mit unseren Waffenexporten im Kern bereits jetzt für die Zukunft produzieren? Statt über solche harten Fakten und zwar komplexen aber sehr realen Zusammenhänge nachzudenken, suchen unsere "Experten" lieber irgendwelche Passagen im Koran, in denen angeblich bereits vor hunderten von Jahren Bombenexplosionen in Paris oder London angelegt wurden.

Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Verfasst: Sa 25. Feb 2017, 23:08
von Progressiver
Der Islam gehört meines Erachtens genauso wenig zu Deutschland wie irgendeine andere Religion. Auch das Gerede von christlicher Leitkultur lehne ich ab. Wer hier aber schon lange lebt, dem sollte auch die Möglichkeit eröffnet werden, nicht von der deutschen Ursprungsbevölkerung ausgegrenzt zu werden. Umgekehrt sind Spracherwerb und das Erlernen der hier gültigen kultureller Codes unabdingbar. Wenn also gerade die neueste Flüchtlingsgeneration hierherkommt, sehe ich den deutschen Staat in der Pflicht, die Gehirnwäsche, die die Leute durch den Islam erfahren haben -also zum Beispiel bezüglich Frauenrechten, Gleichwertigkeit jedes Individuums usw.- umzukehren. Das Recht auf Asyl darf einerseits nicht angetastet werden. Von den zu uns geflüchteten Syrern würde ich aber schon die Bereitschaft und Fähigkeit erwarten, den Islam in Syrien zurückzulassen.

Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Verfasst: Fr 12. Mai 2017, 21:12
von Laertes
Eine aufschlussreiche Sendung von arte aus der rein deutsch-muslimischen Perspektive. Mit Nazan Gökdemir und Hamed Abdel-Samad. Gastauftrite von Bassam Tibi, gläubigen und ungläubigen Muslimen, die intelligenter daherreden als Claudia Roth oder die AfD und am Ende mit einem weinenden Hamed Abdel-Samad:

http://www.arte.tv/de/videos/068423-001 ... uslime-1-2

Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Verfasst: Fr 12. Mai 2017, 21:18
von Bleibtreu
Laertes hat geschrieben:(12 May 2017, 22:12)

Eine aufschlussreiche Sendung von arte aus der rein deutsch-muslimischen Perspektive. Mit Nazan Gökdemir und Hamed Abdel-Samad. Gastauftrite von Bassam Tibi, gläubigen und ungläubigen Muslimen, die intelligenter daherreden als Claudia Roth oder die AfD und am Ende mit einem weinenden Hamed Abdel-Samad:

http://www.arte.tv/de/videos/068423-001 ... uslime-1-2

In der Tat ein sehr empfehlenswerter Zweiteiler :thumbup: - darueber hatten sie einige von uns in Grundsatzdiskussion Islam bereits schon ausgetauscht.


Bleibtreu hat geschrieben:(14 Apr 2017, 10:04)

Den 2Teiler Europas Muslime gibt es jetzt auch auf Youtube - wirklich sehenswert




Die Sprecherin der Moschee, Pina, war ueber den UberraschungsGast nicht gerade begeistert. Ihr GesichtsAusdruck sprach Baende! :cool:
Und sie meinte noch zu Samad, er braeuchte keine Leibwaechter, alles Bestens - Bamm, kam der Bekloppte mit seinen Drohungen. Die Journalistin war schockiert. Es ist eben ein Unterschied, nur von Radikalen zu hoeren, als seien sie Alien von einem fremden Planeten oder die Irren hautnah zu erleben. Ein Glueck ist es nicht schlimmer gekommen.

Am Besten hat mir dieser Satz des ehemaligen Grossmufti gefallen: Die Leute, die sich seinen [Abdel-Samads] Tod wuenschen, geben ihm eigentlich recht. [...] Deine Arbeit ist wichtig. [Teil 2, ab 37:00]

Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Verfasst: Fr 12. Mai 2017, 22:17
von Laertes
Bleibtreu hat geschrieben:(12 May 2017, 22:18)

In der Tat ein sehr empfehlenswerter Zweiteiler :thumbup: - darueber hatten sie einige von uns in Grundsatzdiskussion Islam bereits schon ausgetauscht.

Ja danke, reib mir ruhig unter die Nase, dass ich der letzte war, der das mitgekriegt hat :)

Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Verfasst: Fr 12. Mai 2017, 22:21
von Bleibtreu
Laertes hat geschrieben:(12 May 2017, 23:17)

Ja danke, reib mir ruhig unter die Nase, dass ich der letzte war, der das mitgekriegt hat :)

Das kann jedem passieren - kein Beinbruch. :D Ich finde es sogar gut, wenn der ZweiTeiler nochmals thematisiert wird, weil besagter Strang bis vor Kurzem gesperrt war, es deshalb laengere Zeit keine Moeglichkeit gab sich darueber weiter auszutauschen. Du hast uns "aufgefrischt" - eine loebliche Tat! :)

Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Verfasst: Fr 12. Mai 2017, 22:36
von Zunder
Die Rechtgläubigen, die Abdel-Samad angegangen sind, kann man wohl als eine Art Kopftuch-Pegida bezeichnen.
Genauso beschränkt und extrem, sobald der zivilisatorische Putz zu bröckeln beginnt.

Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Verfasst: Di 13. Jun 2017, 09:40
von Antonius
Bleibtreu hat geschrieben:(12 May 2017, 22:18)
In der Tat ein sehr empfehlenswerter Zweiteiler :thumbup: - darueber hatten sie einige von uns in Grundsatzdiskussion Islam bereits schon ausgetauscht.
Ja, ein informativer Bericht, gesendet auf "arte":

Völlig richtig, was Forist Zunder dazu anmerkte:
    Die Rechtgläubigen, die Abdel-Samad angegangen sind, kann man wohl als eine Art Kopftuch-Pegida bezeichnen.
    Genauso beschränkt und extrem, sobald der zivilisatorische Putz zu bröckeln beginnt.

Kann hier jeder eine Moschee ausfmachen und predigen?

Verfasst: Di 14. Nov 2017, 08:09
von King Kong 2006
Kritik aus den Emiraten.

Islamisten-Treffpunkte

Minister aus Emiraten hält deutsche Moschee-Kontrolle für zu lasch

Der Toleranzminister der Vereinigten Arabischen Emirate richtet eine deutliche Warnung an Deutschland: Die Behörden müssten Moscheen stärker kontrollieren. "Man kann nicht jedem erlauben zu predigen."

"Man kann nicht einfach eine Moschee öffnen und jedem erlauben, dorthin zu gehen und zu predigen. Es muss eine Lizenz dafür geben", sagte er. Die Länder auf dem Kontinent hätten es gut gemeint, als sie "diesen Leuten" erlaubten, ihre eigenen Moscheen und ihre eigenen Gemeindezentren zu betreiben. Doch religiöse Führer müssten ausgebildet sein, sich mit dem Islam auskennen und eine Lizenz haben.

In Deutschland spielt der Staat bei der Auswahl der Prediger in Moscheen keine Rolle. Moscheen brauchen auch keine Genehmigung. Hintergrund ist die vom Grundgesetz garantierte Religionsfreiheit.

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 77841.html


Man könnte auch festlegen, daß die Hauptsprache dort Deutsch sein müsste. Jahrhundertelang hat man auch in Deutschland Latein gesprochen. Das haben nicht mal die meisten dt. Eingeborenen verstanden (wobei bestimmte christliche Konservative auch die Tridentinische Messe bevorzugen). Diesen Fortschritt sollte es auch in Moscheen geben. Dient auch der Integration. Oder sollen Moscheen abgekapselte Inseln und wenn es schlecht läuft, Brutkästen für bestimmte Entwicklungen sein?

Die Frage der Handhabung der Religionsfreiheit, die Religion ist nicht in dieser Frage losgelöst der Integration zu sehen. Finde ich.

Re: Kann hier jeder eine Moschee ausfmachen und predigen?

Verfasst: Di 14. Nov 2017, 08:13
von Liegestuhl
King Kong 2006 hat geschrieben:(14 Nov 2017, 08:09)
Diesen Fortschritt sollte es auch in Moscheen geben. Dient auch der Integration.


Dieser Fortschritt muss aber von den Muslimen kommen und kann nicht von außen aufgezwängt werden. Allerdings ist man davon noch meilenweit entfernt.

Re: Kann hier jeder eine Moschee ausfmachen und predigen?

Verfasst: Di 14. Nov 2017, 10:17
von King Kong 2006
Liegestuhl hat geschrieben:(14 Nov 2017, 08:13)

Dieser Fortschritt muss aber von den Muslimen kommen und kann nicht von außen aufgezwängt werden. Allerdings ist man davon noch meilenweit entfernt.


Ich finde Jein. Ja, weil es eine Form der Bringschuld ist und es notwendig ist im Rahmen der Integration und dem Willen ein Teil der Gesellschaft Deutschlands zu sein. Nein, weil Deutschland einen gesetzlichen Rahmen bieten muss. Einfordern muss. Grenzen sind sinnvoll. Orientierung ist wichtig. Das ist auch das grosse Thema dt. Leitkultur oder europäischer Islam (siehe Bassam Tibi).

Re: Kann hier jeder eine Moschee ausfmachen und predigen?

Verfasst: Di 14. Nov 2017, 10:24
von BingoBurner
Liegestuhl hat geschrieben:(14 Nov 2017, 08:13)

Dieser Fortschritt muss aber von den Muslimen kommen und kann nicht von außen aufgezwängt werden. Allerdings ist man davon noch meilenweit entfernt.



Genau das ist das Problem.

Ich mag den Islam nicht. Zu rückständig, zu dämlich einfach. Der Koran ist ja noch dämlicher als die Bibel.
Mohammed, irgend so ein Spinner der wahrscheinlich unter Epilepsie gelitten hat.

Das ein Glaube wichtig ist ? Das denke ich schon............ Aber dann glaube ich eher an was Cooles. Nicht an etwas, einen Gott der Wert auf meine Vorhaut legt. Was soll der auch damit anfangen ?

"Dort werde ich Bier trinken......aus gewundenen Hörnern.........und die Valküren werden mich willkommen heißen.........
Ich werde Odins goldene Hallen nicht mit Furcht oder Angst betreten......den dort treffe ich meine Mutter, meine Schwestern, meinen Vater und meine Brüder....
Sie rufen bereits nach mir........und bitten mich meinen Platz zwischen Ihnen einzunehmen......"

Der Islam gehört zu Deutschland. Ja na klar. Aber ich will Gott lästern können........siehe Strafgestzbuch

https://dejure.org/gesetze/StGB/166.html

Das darf man nicht.........


Re: Kann hier jeder eine Moschee ausfmachen und predigen?

Verfasst: Di 14. Nov 2017, 10:45
von relativ
Liegestuhl hat geschrieben:(14 Nov 2017, 08:13)

Dieser Fortschritt muss aber von den Muslimen kommen und kann nicht von außen aufgezwängt werden. Allerdings ist man davon noch meilenweit entfernt.

Es wäre z.B. m.M. ein guter Fortschritt, wenn sich die Mehheit der islamischen Religionsgemienschaft darauf verständigen würde, ihre Gottesdienste auf überwiegend Deutsch zu halten.