Gehört der Islam zu Deutschland?

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Teeernte
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Teeernte » Sa 11. Feb 2017, 00:55

Hyde hat geschrieben:(10 Feb 2017, 23:36)

Die Probleme des Islams müssen klar angesprochen werden. Das ist in der Vergangenheit, denke ich, öfters zu selten geschehen. Ich erwarte da auch von muslimischer Seite aus mehr Selbstkritik und mehr Lösungsvorschläge.

Auf der anderen Seite ist es aber schon auch wichtig, den Islam mit ins Boot zu nehmen, anstatt ihn von vornerein auszugrenzen. Mit sperrigen Parolen wie "der Islam gehört nicht zu Deutschland" wird man jedenfalls nicht zu einer besseren Integration der Muslime in die deutsche Gesellschaft beitragen, von der du in deinem Beitrag sprichst.
Dieses gruppenbezogene Denken führt eher zu Feindschaft und Abgrenzung. Das führt dann auch bei Moslems eher zu dieser Schwarz-Weiß Sichtweise, dass sie von Deutschland abgekoppelt seien: hier auf der einen Seite wir Muslime, dort auf der anderen Seite Deutschland, zu dem wir ja nicht gehören.

Wenn man will, dass die Muslime sich besser in die deutsche Gesellschaft integrieren und dadurch mehr und tiefer unsere Werte übernehmen, dann erreicht man das nicht, indem man sie ausgrenzt und sagt "der Islam gehört nicht zu Deutschland" und man vor jedem neuen Moscheebau Bürgerpetitionen und Proteste dagegen organisiert.


Islam >> ZIEL : Errichtung der GOTTGEFÄLLIGEN (Islamischen) Gesellschaft/Staat.

Kein Plan B, -

Ist UNVEREINBAR mit dem Grundgesetz...

(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

Ich will keine GOTTGEFÄLLIGE (Islamischen) Deutsche Gesellschaft/Staat....

(2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt....


Ein so hartes ZIEL hat sonst keine Religion..... da ist Toleranz - für mich als UNGLÄUBIGEN.
Zuletzt geändert von Teeernte am Sa 11. Feb 2017, 01:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Joker » Sa 11. Feb 2017, 00:59

Hyde hat geschrieben:(11 Feb 2017, 00:43)

Verstehe nicht ganz, warum du mich nun mit dem Artikel zitiert hast. Um meinen Beitrag zu bestätigen?

Alles, was ich gesagt habe, wird in dem Artikel ebenfalls gesagt: nämlich dass die religiös-konservativen Sichtweisen mit jeder Generation abnehmen.

In den meisten muslimischen Ländern lägen die Zustimmungswerte zu den meisten dieser Fragen wohl bei annähernd 100%
Wenn die Werte bei den Muslimen in Deutschland schon nur noch bei 30 Prozent liegen, zeigt das, dass die Integration bereits deutlich gewirkt hat und mit jeder weiteren Generation wirken wird.

Die nachfolgenden Generationen werden zunehmend religiöser als ihre Eltern

Nun auch der Grund das Salafisten in Deutschland zunehmend aktiver werden
Und nicht nur Deutschland , das ist ein Problem in ganz Europa
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Hyde
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Hyde » Sa 11. Feb 2017, 02:40

Joker hat geschrieben:(11 Feb 2017, 00:59)

Die nachfolgenden Generationen werden zunehmend religiöser als ihre Eltern


Statistisch ist diese Aussage jedenfalls nicht haltbar.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Ger9374 » Sa 11. Feb 2017, 04:08

Wird eine ungesteuerte Zuwanderung aus
Islamischen Staaten die nächsten Jahre
erfolgen ist mit ansteigender Religiösität
durchaus zu rechnen.Wenn es allerdings in geordneten Bahnen verläuft, so wie bei den
Türken seit den 60er Jahren wird unsere westliche
Ausrichtung die religiösen Islamischen Tendenzen
relativieren.Die Anzahl und der Integrationswille
der Zuwanderer wird das entscheiden.
Jede meinung ist wichtig,sofern man eine eigene hat!
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon schokoschendrezki » Sa 11. Feb 2017, 06:14

Hyde hat geschrieben:(11 Feb 2017, 02:40)

Statistisch ist diese Aussage jedenfalls nicht haltbar.

Weltweit gerechnet nimmt die Anzahl der Religiösen zu. Skandinavien+Benelux+Deutschland+UK ist ein vergleichsweise sehr kleines Gebiet, wo der Trend in die andere Richtung geht. Das betrifft keineswegs nur den Islam. Schau dir nur einmal die zig-Millionen Russen an, die wieder in die orthodoxen Kirchen strömen.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon schokoschendrezki » Sa 11. Feb 2017, 06:21

Teeernte hat geschrieben:(11 Feb 2017, 00:55)

Islam >> ZIEL : Errichtung der GOTTGEFÄLLIGEN (Islamischen) Gesellschaft/Staat.

Kein Plan B, -

Ist UNVEREINBAR mit dem Grundgesetz...

Es gab in letzter Zeit unzählige, gefühlt zig-Tausende Debatten darüber, ob der Islam als Weltreligion mit dem Grundgesetz vereinbar ist. Verfassungsrechtlich ist die Antwort ganz klar Ja. Oder besser gesagt: Verfassungsrechtler beantworten diese Frage durchgängig mit ja. Von daher: Auch wenn man gute Gründe dafür hat, sich gegen die Ausbreitung dieser Religion zu wenden ... die verfassungsrechtliche Schiene ist einfach eine Sackgasse. Geht nicht.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Alexyessin » Sa 11. Feb 2017, 07:16

schelm hat geschrieben:(10 Feb 2017, 21:41)

Ebent ! Insbesondere ist der Islam dafür bekannt auf die ganze Hand zu verzichten, bietet man den kleinen Finger an. :p


Deine Vorurteile sind jedem bekannt. Komme wieder, wenn du Argumente hast.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Alexyessin » Sa 11. Feb 2017, 07:17

schelm hat geschrieben:(10 Feb 2017, 21:34)

Nein, hab ich nicht. Du hingegen hast verlangt eine Behauptung zu belegen, die ich dir unterstellt hätte. Hab ich aber gar nicht, hast du nur so ausgelegt. Wie es zu verstehen war, hab ich im Anschluss klar gestellt. Auch das ignorierst du. Ist halt dein " Stil ". Nix neues. Bist du als Vorstand eigentlich sakrosankt bezüglich Sanktionen ?


Doch, hast du. Sollen wir den Beitrag noch mal raussuchen?
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon schelm » Sa 11. Feb 2017, 09:53

Alexyessin hat geschrieben:(11 Feb 2017, 07:17)

Doch, hast du. Sollen wir den Beitrag noch mal raussuchen?

Gerne. Vergiss aber den Beitrag von mir nicht, der deine Fehlinterpretation behandelt.
Denk ich an D in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht, Heinrich Heine.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Teeernte » Sa 11. Feb 2017, 11:04

schokoschendrezki hat geschrieben:(11 Feb 2017, 06:21)

Es gab in letzter Zeit unzählige, gefühlt zig-Tausende Debatten darüber, ob der Islam als Weltreligion mit dem Grundgesetz vereinbar ist. Verfassungsrechtlich ist die Antwort ganz klar Ja. Oder besser gesagt: Verfassungsrechtler beantworten diese Frage durchgängig mit ja. Von daher: Auch wenn man gute Gründe dafür hat, sich gegen die Ausbreitung dieser Religion zu wenden ... die verfassungsrechtliche Schiene ist einfach eine Sackgasse. Geht nicht.


Ach wir haben also wieder mal 2 Meinungen....Verfassungschutz und Verfassungsrechtler ??

Verfassungsschutz hab ich gefunden :

Islamistische Ideologie geht von einer göttlichen Ordnung aus, der sich Gesellschaft und Staat unterzuordnen haben. Dieses „Islam“-Verständnis steht im Widerspruch zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung. Verletzt werden dabei vor allem die demokratischen Grundsätze der Trennung von Staat und Religion, der Volkssouveränität, der Gleichstellung der Geschlechter sowie der religiösen und der sexuellen Selbstbestimmung.

Die verschiedenen Ausprägungen des Islamismus unterscheiden sich nicht nur in ihren ideologischen Prämissen, sondern auch in den Mitteln, mit denen sie ihre Ziele erreichen wollen. Gruppierungen wie die „Islamische Gemeinschaft Millî Görüş e. V.“ (IGMG) lehnen Gewalt ab. Sie versuchen mit politischen Mitteln, ihren Mitgliedern ein, nach ihrer Interpretation, islamkonformes Leben in Deutschland zu ermöglichen.
https://www.verfassungsschutz.de/de/arb ... islamismus

VerfassungsRECHT ?? ...nicht.....
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Alexyessin » Sa 11. Feb 2017, 11:52

schelm hat geschrieben:(11 Feb 2017, 09:53)

Gerne. Vergiss aber den Beitrag von mir nicht, der deine Fehlinterpretation behandelt.


Es gab keine Fehlinterpretation von mir, sondern deinen Beitrag:

schelm hat geschrieben:(10 Feb 2017, 10:34)

Ja, und wenn die Frauen " widerspenstig " sind, dann meidet sie im Schlafzimmer ( :D ) und schlagt sie..... Schlagen heißt hier auch nicht schlagen, sondern gaaaanz vorsichtig mit einem du -du - du garniert !


Also, was soll diese Unterstellung zu meiner Aussage:

Alexyessin hat geschrieben:(10 Feb 2017, 09:44)

Anwendung heißt nicht Einführung.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon schokoschendrezki » Sa 11. Feb 2017, 12:05

Teeernte hat geschrieben:(11 Feb 2017, 11:04)

Ach wir haben also wieder mal 2 Meinungen....Verfassungschutz und Verfassungsrechtler ??

Verfassungsschutz hab ich gefunden :

https://www.verfassungsschutz.de/de/arb ... islamismus

VerfassungsRECHT ?? ...nicht.....


Du hast da etwas über Islamismus gefunden. Ich hab ausdrücklich "Der Islam" mit dem Zusatz "Der Islam als Weltreligion" geschrieben. Man hätte auch "Der traditionelle Islam" schreiben können. Dieser "traditionelle Islam" ist nicht nur vereinbar mit dem Grundgesetz. Es steht verfassungsrechtlich, wie die anderen Religionen, sogar unter dem Schutz des Grundgesetzes. Auch wenn die Ausübung bestimmter religiöser Praktiken und das Gelten bestimmter Grundsätze mit dem Grundgesetz in Widerspruch steht, ist gleichzeitig die Ausübung der Religionen grundgesetzlich geschützt. Ich musste das auch erstmal verstehen. Dass es in der katholischen Kirche keine Frauenordination gibt, steht auch in offenem Widerspruch zur grundgesetzlichen Gleichberechtigung von Mann und Frau.

Ich schreibe das auch keineswegs aus Sympathie für den Islam oder die katholische Kirche sondern um zu argumentieren, dass das Zurückdrängen der Religionen auf diesem Weg nicht funktionieren kann und nix bringt.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Teeernte » Sa 11. Feb 2017, 13:19

schokoschendrezki hat geschrieben:(11 Feb 2017, 12:05)

Du hast da etwas über Islamismus gefunden. Ich hab ausdrücklich "Der Islam" mit dem Zusatz "Der Islam als Weltreligion" geschrieben. Man hätte auch "Der traditionelle Islam" schreiben können. Dieser "traditionelle Islam" ist nicht nur vereinbar mit dem Grundgesetz. Es steht verfassungsrechtlich, wie die anderen Religionen, sogar unter dem Schutz des Grundgesetzes. Auch wenn die Ausübung bestimmter religiöser Praktiken und das Gelten bestimmter Grundsätze mit dem Grundgesetz in Widerspruch steht, ist gleichzeitig die Ausübung der Religionen grundgesetzlich geschützt. Ich musste das auch erstmal verstehen. Dass es in der katholischen Kirche keine Frauenordination gibt, steht auch in offenem Widerspruch zur grundgesetzlichen Gleichberechtigung von Mann und Frau.

Ich schreibe das auch keineswegs aus Sympathie für den Islam oder die katholische Kirche sondern um zu argumentieren, dass das Zurückdrängen der Religionen auf diesem Weg nicht funktionieren kann und nix bringt.


Mir ist SCHNURZWURST ob Chinesen, Russen, Nazis, Scientology oder der Islam hier seine "Weltordnung" durchsetzen will.....

Sobald man TOD predigt, propagiert, - seine Herrschaft gegen die Demokratie durchsetzen will - oder als Ziel hat sind diese Gemeinschaften/Bet-Zirkel/Sekten zu ÄCHTEN , zu Überwachen und zu bekämpfen !

Das findet ja bereits zum TEIL öffentlich statt. Diese "red line" sollte man beim Islam stärker hervor arbeiten - und propagieren.

....sobald man TOD den Ungläubigen BETET - ist die Hütte zu schliessen ! Man sollte nicht warten - bis eine militante Gegenbewegung steht....

Dass jede Religion, manche Weltanschauung etwas einschränkend zum Grundgesetz steht - ja - das ist bekannt.

.....dass der TOD von Menschen "gepredigt" werden darf .....in D - macht den Muslim genau wie den Nazi nicht zum Ritter.

Man sollte wenigstens das predigen des "Jihad" mindestens so ahnden - wie den Hitlergruß. MEINE MEINUNG.

Ein Islam - der (ob friedlich oder bewaffnet) die FDGO durch einen Gottgefälligen Staat ersetzen will - dafür betet ....ist FEIND des Grundgesetzes.

Selbst bei den Linken hat man da die GRENZE !

Solche Leute wünsch ich nicht "gewählt"....im Beamtenapparat... - ( diese Gefährder und deren Behandlung sind in der Flüchtlingskonvention der UN beschrieben..)
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon schelm » Sa 11. Feb 2017, 18:36

Alexyessin hat geschrieben:(11 Feb 2017, 11:52)

Es gab keine Fehlinterpretation von mir, sondern deinen Beitrag:



Also, was soll diese Unterstellung zu meiner Aussage:

Doch, es gab diese Fehlinterpretation, warum, stand im Beitrag den ich bat nicht wegzulassen.
Denk ich an D in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht, Heinrich Heine.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Alexyessin » Sa 11. Feb 2017, 21:06

schelm hat geschrieben:(11 Feb 2017, 18:36)

Doch, es gab diese Fehlinterpretation, warum, stand im Beitrag den ich bat nicht wegzulassen.


Wie jeder hier lesen kann war dein unqualifizierter Beitrag die direkte Antwort auf meinen.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon schelm » Sa 11. Feb 2017, 21:47

Alexyessin hat geschrieben:(11 Feb 2017, 21:06)

Wie jeder hier lesen kann war dein unqualifizierter Beitrag die direkte Antwort auf meinen.

Klar kann jeder deine ausgelutschten Spielchen nachlesen. Es begann mit deiner Bemerkung zu " anwenden " und " einführen ", daraufhin erbrachte ich lediglich ein Beispiel für den Unterschied in der Praxis im Islam : Die Erlaubnis seine Frau zu " schlagen " sei natürlich nicht gleich der Einführung der Prügelstrafe. Sarkasmus scheint dir fremd, jedenfalls meintest du daraufhin, ich hätte dir unterstellt du hättest diese Erlaubnis zum Schlagen der Ehefrau behauptet; tatsächlich hab ich nur dieses Beispiel erbracht, für deinen Unterschied zwischen " anwenden " und " einführen ", hab das auch im Folgebeitrag an dich klar gestellt.

Und das..... kann man, entgegen deinen Behauptungen, hier auch tatsächlich nachlesen. :)
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Alexyessin » Sa 11. Feb 2017, 21:50

schelm hat geschrieben:(11 Feb 2017, 21:47)

Klar kann jeder deine ausgelutschten Spielchen nachlesen. Es begann mit deiner Bemerkung zu " anwenden " und " einführen ", daraufhin erbrachte ich lediglich ein Beispiel für den Unterschied in der Praxis im Islam : Die Erlaubnis seine Frau zu " schlagen " sei natürlich nicht gleich der Einführung der Prügelstrafe. Sarkasmus scheint dir fremd, jedenfalls meintest du daraufhin, ich hätte dir unterstellt du hättest diese Erlaubnis zum Schlagen der Ehefrau behauptet; tatsächlich hab ich nur dieses Beispiel erbracht, für deinen Unterschied zwischen " anwenden " und " einführen ", hab das auch im Folgebeitrag an dich klar gestellt.

Und das..... kann man, entgegen deinen Behauptungen, hier auch tatsächlich nachlesen. :)


Tja aber auch davon war nie die Rede. Anwenden war auch klar im Sinne auf unsere Gesetze. Wir sind ja nicht in Russland wo das erlaubt wäre.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon schelm » Sa 11. Feb 2017, 22:15

Alexyessin hat geschrieben:(11 Feb 2017, 21:50)

Tja aber auch davon war nie die Rede. Anwenden war auch klar im Sinne auf unsere Gesetze. Wir sind ja nicht in Russland wo das erlaubt wäre.

Wenn der Bezug der Islam ist, geht es um Unterschiede zwischen etwas aus der Scharia " anzuwenden " oder etwas ( oder die komplette Scharia ) " einzuführen ", dann entspräche das " vorsichtige Schlagen " der Anwendung islamischer Regeln, aber eben nicht der " Einführung " der Prügelstrafe, de facto läuft es aber auf das Gleiche hinaus, denn " vorsichtiges Schlagen ", ohne Wirkung dem Wortsinn nach und somit prinzipiell nicht justiziabel, ist in der Praxis vergleichsweise realistisch wie sich auf eine geringfügige Schwangerschaft zu beschränken.

Analog kann man davon ausgehen bei allen legitimierten Anwendungen von scheinbar unwichtigen Teilen der Scharia. Dazu bedarf es nicht einmal irgendwelcher Anwendungen des Strafrechts der Scharia, sie baut auch im Zivilrecht weder auf der Gleichheit der Geschlechter vorm Gesetz auf, noch kann man dabei insgesamt von Entscheidungen nach rechtsstaatlichen Grundsätzen ausgehen. Abgesehen davon würde jedwede, auch die kleinste Legitimation " intern " hier so etwas wie Recht zu sprechen das Zulassen einer Paralleljustiz bedeuten und das Individuum rechtlichen Grundsätzen der Religion unterstellen. Das ist aber bereits deshalb nicht möglich, weil dies gegen die garantierte negative Religionsfreiheit verstoßen würde.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon odiug » Sa 11. Feb 2017, 23:29

Teeernte hat geschrieben:(11 Feb 2017, 13:19)

Mir ist SCHNURZWURST ob Chinesen, Russen, Nazis, Scientology oder der Islam hier seine "Weltordnung" durchsetzen will.....

Sobald man TOD predigt, propagiert, - seine Herrschaft gegen die Demokratie durchsetzen will - oder als Ziel hat sind diese Gemeinschaften/Bet-Zirkel/Sekten zu ÄCHTEN , zu Überwachen und zu bekämpfen !

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Dass jede Religion, manche Weltanschauung etwas einschränkend zum Grundgesetz steht - ja - das ist bekannt.

.....dass der TOD von Menschen "gepredigt" werden darf .....in D - macht den Muslim genau wie den Nazi nicht zum Ritter.

Man sollte wenigstens das predigen des "Jihad" mindestens so ahnden - wie den Hitlergruß. MEINE MEINUNG.

Ein Islam - der (ob friedlich oder bewaffnet) die FDGO durch einen Gottgefälligen Staat ersetzen will - dafür betet ....ist FEIND des Grundgesetzes.

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"tschuldige mal ... aber sobald in einer Moschee der Tot von Unglaeubigen gepredigt wird und zu Straftaten aufgerufen wird, wird die Moschee auch geschlossen.
Du brauchst dazu aber gerichtsfeste Beweise und die muessen erst beschafft werden.
Und da gebe ich dir schon recht ... die Behoerden arbeiten da ab und zu etwas schlampig.
Es ist aber nach wie vor Sache der Behoerden und nicht deine oder meine.
Es ist auch nicht an dir und auch nicht an mir, die Beweise zu bewerten.
Auch dafuer gibt es Behoerden ... die Gerichte.
Moderatoren sind die Herren des Forums :x
Aber wir sind edel und gut, gerecht und unbestechlich und sorgen uns innig um das Wohlergehen unsrer Foristen.
Ich habe nun eine deutsche Tastatur ... äöüß :cool:
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Alexyessin » So 12. Feb 2017, 00:13

schelm hat geschrieben:(11 Feb 2017, 22:15)

Wenn der Bezug der Islam ist, geht es um Unterschiede zwischen etwas aus der Scharia " anzuwenden " oder etwas ( oder die komplette Scharia ) " einzuführen ", dann entspräche das " vorsichtige Schlagen " der Anwendung islamischer Regeln, aber eben nicht der " Einführung " der Prügelstrafe, de facto läuft es aber auf das Gleiche hinaus, denn " vorsichtiges Schlagen ", ohne Wirkung dem Wortsinn nach und somit prinzipiell nicht justiziabel, ist in der Praxis vergleichsweise realistisch wie sich auf eine geringfügige Schwangerschaft zu beschränken.

Analog kann man davon ausgehen bei allen legitimierten Anwendungen von scheinbar unwichtigen Teilen der Scharia. Dazu bedarf es nicht einmal irgendwelcher Anwendungen des Strafrechts der Scharia, sie baut auch im Zivilrecht weder auf der Gleichheit der Geschlechter vorm Gesetz auf, noch kann man dabei insgesamt von Entscheidungen nach rechtsstaatlichen Grundsätzen ausgehen. Abgesehen davon würde jedwede, auch die kleinste Legitimation " intern " hier so etwas wie Recht zu sprechen das Zulassen einer Paralleljustiz bedeuten und das Individuum rechtlichen Grundsätzen der Religion unterstellen. Das ist aber bereits deshalb nicht möglich, weil dies gegen die garantierte negative Religionsfreiheit verstoßen würde.


Versuche das ganze ohne Vorurteile zu verfassen :)
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