Gehört der Islam zu Deutschland?

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Sextus Ironicus
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Sextus Ironicus » Mi 6. Dez 2017, 08:44

Uffhausen hat geschrieben:(06 Dec 2017, 08:26)

Ich habe ja schon anfangs mitgeteilt, dass ich diese "von irgendwelchen Figuren verordnete Sprachregelung" für abgrundtiefen Blödsinn halte - eben in Anbetracht dessen, dass sich schließlich NICHTS ändert, außer die Bezeichnung.

Ich bin der Meinung, mensch muss nicht jeden Blödsinn mitmachen - ich, bzw. WIR haben die Wahl: Entweder regen wir uns (blödsinnig über Blödsinn!) auf oder wir sagen weiter wie gewohnt "Weihnachtsmarkt". Folglich bin ich für letzteres. Und du, hm? :)

Ich geh sowieso nicht hin, egal wie der heißt. Aber der Punkt ist nicht, was wir sagen, sondern was wir sagen sollen oder unter welchem Namen die Veranstaltung dann für sich werben darf, was im Touristenführer steht usw. Da kannst du sagen was du willst.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Uffhausen » Mi 6. Dez 2017, 08:46

Billie Holiday hat geschrieben:(06 Dec 2017, 08:35)

Richtig, Halloween hat sich langsam etabliert, es wurde übernommen, auch durch geschickte Vermarktung durch die Wirtschaft, aber dennoch freiwillig. Die Kinder haben offensichtlich Spaß an der Sache.

Das Umbenennen oder gar Abschaffen von traditionellen Gebräuchen erfolgt ausschließlich mit erhobenem Zeigefinger und einem von keinem Fremden eingeforderten vorauseilendem Gehorsam. Einige wollen also überbordernde Rücksicht auf rein subjektive Gefühle Einzelner nehmen und verlangen es von allen.


Man kann sich - wie ich es eben tue - der Fremdkultur Halloween verweigern - ebenso, wie man sich verweigern kann, einen Weihnachtsmarkt Lichter- oder Wintermarkt zu nennen. Wenn die Offiziellen das offiziell anders handhaben wollen, kann UNS das doch egal sein; ist DEREN Entscheidung.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Uffhausen » Mi 6. Dez 2017, 08:50

Sextus Ironicus hat geschrieben:(06 Dec 2017, 08:44)

Ich geh sowieso nicht hin, egal wie der heißt. Aber der Punkt ist nicht, was wir sagen, sondern was wir sagen sollen oder unter welchem Namen die Veranstaltung dann für sich werben darf, was im Touristenführer steht usw. Da kannst du sagen was du willst.


Dürfen wir noch Weihnachtsmarkt sagen, ja oder nein? :rolleyes:

Wie bewertest du den Fall von dem Weihnachtsmarkt in meiner Stadt, der seit jeher "Sternlesmarkt" heißt? Sollen "wir" da auch Sternlesmarkt sagen; dürfen wir nicht Weihnachtsmarkt sagen?
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Sextus Ironicus » Mi 6. Dez 2017, 08:51

Uffhausen hat geschrieben:(06 Dec 2017, 08:50)

Dürfen wir noch Weihnachtsmarkt sagen, ja oder nein? :rolleyes:

Wie bewertest du den Fall von dem Weihnachtsmarkt in meiner Stadt, der seit jeher "Sternlesmarkt" heißt? Sollen "wir" da auch Sternlesmarkt sagen; dürfen wir nicht Weihnachtsmarkt sagen?

:?
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon JJazzGold » Mi 6. Dez 2017, 08:53

Billie Holiday hat geschrieben:(06 Dec 2017, 08:35)

Richtig, Halloween hat sich langsam etabliert, es wurde übernommen, auch durch geschickte Vermarktung durch die Wirtschaft, aber dennoch freiwillig. Die Kinder haben offensichtlich Spaß an der Sache.

Das Umbenennen oder gar Abschaffen von traditionellen Gebräuchen erfolgt ausschließlich mit erhobenem Zeigefinger und einem von keinem Fremden eingeforderten vorauseilendem Gehorsam. Einige wollen also überbordernde Rücksicht auf rein subjektive Gefühle Einzelner nehmen und verlangen es von allen.


:thumbup: So ist es, gesponsert von einer künstlich geschaffenen Betroffenheit, die keiner der Betroffenen zuvor empfand.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Adam Smith » Mi 6. Dez 2017, 08:55

Uffhausen hat geschrieben:(06 Dec 2017, 08:46)

Man kann sich - wie ich es eben tue - der Fremdkultur Halloween verweigern - ebenso, wie man sich verweigern kann, einen Weihnachtsmarkt Lichter- oder Wintermarkt zu nennen. Wenn die Offiziellen das offiziell anders handhaben wollen, kann UNS das doch egal sein; ist DEREN Entscheidung.

Es gibt auch Menschen die der Ansicht sind, dass man sich der Zeitumstellung verweigern kann.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Billie Holiday » Mi 6. Dez 2017, 08:59

Uffhausen hat geschrieben:(06 Dec 2017, 08:46)

Man kann sich - wie ich es eben tue - der Fremdkultur Halloween verweigern - ebenso, wie man sich verweigern kann, einen Weihnachtsmarkt Lichter- oder Wintermarkt zu nennen. Wenn die Offiziellen das offiziell anders handhaben wollen, kann UNS das doch egal sein; ist DEREN Entscheidung.


Sehe ich anders.
Mal abgesehen davon, dass ich eh den Weihnachtsmarkt immer so nenne, würde ich dennoch auf jedem Werbeplakat oder in der Zeitung den neuen offiziellen, von oben angeordneten Namen lesen müssen. Und ich wüßte, dass unsere Vertreter aus subjektiven, emotionalen Gründen sich der Verblödung hingegeben haben, man müßte ausnahmslos jeden fremdreligiösen, potentiell Beleidigten zufrieden- und ruhigstellen.
Alternativ könnte man den potentiell Beleidigten beruhigen, indem man ihm versichert, der Besuch eines Weihnachtsmarktes ist rein freiwillig.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Uffhausen » Mi 6. Dez 2017, 09:00

Adam Smith hat geschrieben:(06 Dec 2017, 08:55)

Es gibt auch Menschen die der Ansicht sind, dass man sich der Zeitumstellung verweigern kann.


Und das schreibst du mir jetzt, weil... :?:
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Billie Holiday » Mi 6. Dez 2017, 09:04

JJazzGold hat geschrieben:(06 Dec 2017, 08:53)

:thumbup: So ist es, gesponsert von einer künstlich geschaffenen Betroffenheit, die keiner der Betroffenen zuvor empfand.


Bis jetzt hatten nur einige Linke solch drollige Ideen. Also hier in Lübeck hat nicht ein einziger Moslem jemals auch nur kurz ein Beleidigtsein angedeutet. Und wenn ich mich auf dem Weihnachtsmarkt so umgucke, wird er sehr gern von der türkischen Communitiy, die nicht klein ist, besucht. Die kopftuchtragenden Muttis essen auch gern gebrannte Mandeln, und es gibt alkoholfreie Punsche, die auch der Autofahrer gern mal nimmt.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon JJazzGold » Mi 6. Dez 2017, 09:29

Billie Holiday hat geschrieben:(06 Dec 2017, 09:04)

Bis jetzt hatten nur einige Linke solch drollige Ideen. Also hier in Lübeck hat nicht ein einziger Moslem jemals auch nur kurz ein Beleidigtsein angedeutet. Und wenn ich mich auf dem Weihnachtsmarkt so umgucke, wird er sehr gern von der türkischen Communitiy, die nicht klein ist, besucht. Die kopftuchtragenden Muttis essen auch gern gebrannte Mandeln, und es gibt alkoholfreie Punsche, die auch der Autofahrer gern mal nimmt.


Wir waren letztes Wochenende auf unserem Dorf Weihnachtsmarkt, der traditionell auf dem Kirchplatz der katholischen Kirche abgehalten wird. Dort boten afghanische Frauen Gerichte aus der afghanischen Küche an, mittig zwischen Glühwein- und dem Bratwurststand angesiedelt, und etliche unserer Füchtlinge schmetterten fröhlich christliche Weihnachtslieder im örtlichen Chor mit, beileibe nicht alle christliche Flüchtlinge und ebenso fröhlich ein vom Chor einstudiertes Lied ihrer Heimat.

Empört hat sich niemand, weder über die Bezeichnung Weihnachtsmarkt, noch über das Angebot an Essen und Trinken, noch über das Musikangebot des Chors.

Mich regt dieser künstliche Hype des bedingungslosen Entgegekommens, das niemand gefordert hat, schon seit Ströbeles Kniefall vor seinem hauptsächlich türkisch geprägten Wahlkreis auf. Solcher Unsinn spaltet massiv, statt zu verbinden. Am Ende sind wir alle Verlierer dank solcher absurden Forderungen, wenn sie aufgenommen, diskutiert und im schlechtesten Fall auch noch umgesetzt werden.

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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Uffhausen » Mi 6. Dez 2017, 09:38

Billie Holiday hat geschrieben:(06 Dec 2017, 08:59)

Sehe ich anders.
Mal abgesehen davon, dass ich eh den Weihnachtsmarkt immer so nenne, würde ich dennoch auf jedem Werbeplakat oder in der Zeitung den neuen offiziellen, von oben angeordneten Namen lesen müssen. Und ich wüßte, dass unsere Vertreter aus subjektiven, emotionalen Gründen sich der Verblödung hingegeben haben, man müßte ausnahmslos jeden fremdreligiösen, potentiell Beleidigten zufrieden- und ruhigstellen.
Alternativ könnte man den potentiell Beleidigten beruhigen, indem man ihm versichert, der Besuch eines Weihnachtsmarktes ist rein freiwillig.


Nochmal: Ich finde derlei Umbenennungen aus irgend- oder sonstwelchen Gründen auch unnötig. Ein Aufreger-Thema stellt es für mich überhaupt nicht dar - wäre so, wenn bspw. gleichzeitig der Ausschank alkoholischer Getränke oder christliche Symbolik verboten würde. Aber tatsächlich bleibt ja alles so, wie es ist, nur der Name ändert sich - und nur wegen dem Namen gehe ich ja schließlich nicht auf den Weihnachtsmarkt, sondern wegen der Atmosphäre, Geselligkeit oder Glühwein, was auch immer.

Es ist schlimm genug, wenn unsere Politiker oder sonstwelche offiziellen Schlaumeier meinen die Islam- oder Integrationsproblematik über dertige Unsinnigkeiten umgehen meinen zu können - schlimm auch, dass Aufregung darüber (also z. B. Umbennungen von Weihnachtsmärkten) all zu oft lediglich (bzw. komplett fälschlicherweise!) als Bestätigung ihres Handelns seitens der Offiziellen wahrgenommen wird. Es führt also zu herzlich wenig, bzw. zu nichts. Und das Islam- und Integrationsproblem löst es schon mal gleich gar nicht. Wir drehen uns im Kreis. Ich will mich aber nicht im Kreis drehen, deswegen ist mir egal, wie der Weihnachtsmarkt nun heißen soll, oder nicht.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Sextus Ironicus » Mi 6. Dez 2017, 09:40

Billie Holiday hat geschrieben:(06 Dec 2017, 09:04)

Bis jetzt hatten nur einige Linke solch drollige Ideen. Also hier in Lübeck hat nicht ein einziger Moslem jemals auch nur kurz ein Beleidigtsein angedeutet.


Also das geht gar nicht, nicht beleidigt zu sein. Da müssen die entsprechenden Interessengruppen noch viel Aufklärungsarbeit leisten. :D
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Billie Holiday » Mi 6. Dez 2017, 09:47

Sextus Ironicus hat geschrieben:(06 Dec 2017, 09:40)

Also das geht gar nicht, nicht beleidigt zu sein. Da müssen die entsprechenden Interessengruppen noch viel Aufklärungsarbeit leisten. :D


Die norddeutsche Gelassenheit hat leider abgefärbt, wenn hier jemand beleidigt ist, dann ist das zwar bedauerlich, aber nicht Problem aller anderen. Also nich´ lang schnacken, Kopp in ´ Nacken. :cool:
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Billie Holiday » Mi 6. Dez 2017, 09:52

Uffhausen hat geschrieben:(06 Dec 2017, 09:38)

Nochmal: Ich finde derlei Umbenennungen aus irgend- oder sonstwelchen Gründen auch unnötig. Ein Aufreger-Thema stellt es für mich überhaupt nicht dar - wäre so, wenn bspw. gleichzeitig der Ausschank alkoholischer Getränke oder christliche Symbolik verboten würde. Aber tatsächlich bleibt ja alles so, wie es ist, nur der Name ändert sich - und nur wegen dem Namen gehe ich ja schließlich nicht auf den Weihnachtsmarkt, sondern wegen der Atmosphäre, Geselligkeit oder Glühwein, was auch immer.

Es ist schlimm genug, wenn unsere Politiker oder sonstwelche offiziellen Schlaumeier meinen die Islam- oder Integrationsproblematik über dertige Unsinnigkeiten umgehen meinen zu können - schlimm auch, dass Aufregung darüber (also z. B. Umbennungen von Weihnachtsmärkten) all zu oft lediglich (bzw. komplett fälschlicherweise!) als Bestätigung ihres Handelns seitens der Offiziellen wahrgenommen wird. Es führt also zu herzlich wenig, bzw. zu nichts. Und das Islam- und Integrationsproblem löst es schon mal gleich gar nicht. Wir drehen uns im Kreis. Ich will mich aber nicht im Kreis drehen, deswegen ist mir egal, wie der Weihnachtsmarkt nun heißen soll, oder nicht.


Für mich wird es dann problematisch, wenn das Signal bei den Richtigen völlig korrekt ankommt.
Nach dem Motto „ich muß nur beleidigt sein und schon -schwupp- finden sich Idioten, die mir in den Hintern kriechen und von allen anderen bedingungslose Akzeptanz meiner seelischen Blähungen abverlangen“.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Provokateur » Mi 6. Dez 2017, 09:55

Billie Holiday hat geschrieben:(06 Dec 2017, 09:52)

Für mich wird es dann problematisch, wenn das Signal bei den Richtigen völlig korrekt ankommt.
Nach dem Motto „ich muß nur beleidigt sein und schon -schwupp- finden sich Idioten, die mir in den Hintern kriechen und von allen anderen bedingungslose Akzeptanz meiner seelischen Blähungen abverlangen“.


Ich kenne keinen einzigen Moslem, der sich je über einen Weihnachtsmarkt beleidigt gezeigt hätte. Nicht einen! Und davon gehört habe ich auch noch nie.
Harry riss sich die Augen aus dem Kopf und warf sie tief in den Wald. Voldemort schaute überrascht zu Harry, der nun nichts mehr sehen konnte.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Billie Holiday » Mi 6. Dez 2017, 09:58

Provokateur hat geschrieben:(06 Dec 2017, 09:55)

Ich kenne keinen einzigen Moslem, der sich je über einen Weihnachtsmarkt beleidigt gezeigt hätte. Nicht einen! Und davon gehört habe ich auch noch nie.


Na, ich doch auch nicht. Jedenfalls nicht hier oben. Ich höre nur von einigen wenigen Gutmenschen, die sich offenbar ein Beleidigtsein erhoffen, aus welchen Gründen auch immer.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Provokateur » Mi 6. Dez 2017, 10:00

Billie Holiday hat geschrieben:(06 Dec 2017, 09:58)

Na, ich doch auch nicht. Jedenfalls nicht hier oben. Ich höre nur von einigen wenigen Gutmenschen, die sich offenbar ein Beleidigtsein erhoffen, aus welchen Gründen auch immer.


Wie ich immer sage: Es ist dem Moslem egal, ob er keinen Glühwein auf dem Weihnachts-, Winter- oder Jahresendmarkt trinkt.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Adam Smith » Mi 6. Dez 2017, 10:04

Provokateur hat geschrieben:(06 Dec 2017, 10:00)

Wie ich immer sage: Es ist dem Moslem egal, ob er keinen Glühwein auf dem Weihnachts-, Winter- oder Jahresendmarkt trinkt.

Es gäbe keine Probleme in muslimischen Ländern, wenn das stimmen sollte. Es gibt ja die Probleme, weil der Gottesstaat gefordert wird. In Somalia gibt es nur sunnitische Muslime. Weihnachten usw. alles verboten. Aufregung ist trotzdem gross.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Misterfritz » Mi 6. Dez 2017, 10:07

Adam Smith hat geschrieben:(06 Dec 2017, 10:04)

Es gäbe keine Probleme in muslimischen Ländern, wenn das stimmen sollte. Es gibt ja die Probleme, weil der Gottesstaat gefordert wird. In Somalia gibt es nur sunnitische Muslime. Weihnachten usw. alles verboten. Aufregung ist trotzdem gross.
Und was hat das jetzt mit Weihnachtsmärkten in Deutschland zu tun?
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Adam Smith » Mi 6. Dez 2017, 10:09

In Saudi- Arabien gab es vor 40 Jahren etwa 1.000 Tote in der Grossen Moschee wegen dem Kino.

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