Gehört der Islam zu Deutschland?

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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon relativ » Di 3. Apr 2018, 06:34

Keoma hat geschrieben:(02 Apr 2018, 22:34)

Wenn du so auf mich fixiert bist, erwarte ich demnächst einen Antrag.

Jetzt nimmst du dich wirklich zu wichtig. :D
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon relativ » Di 3. Apr 2018, 06:41

Zunder hat geschrieben:(02 Apr 2018, 22:43)

Du hast also nichts.
Das übliche doofe Gelaber.

Du magst ja einige mit deiner zur Schau gestellten Aroganz und deinen Diskussionsstil beeindrucken, aber Junge so naiv kannst du doch wirklich nicht sein, daß dies hier bei allen funktioniert.

think twice hat geschrieben:
(02 Apr 2018, 09:53)
Du verwechselst da was. Es sind nur Braunbatzen und Islamisten, die behaupten, Rechte und Werte einer freiheitlichen Gesellschaft wären grundsaetzlich mit den Rechten und Werten der Scharia nicht vereinbar.

Du dazu:
Es ging um deine Aussage, nur Braunbatzen und Islamisten würden die Unvereinbarkeit von Scharia und freiheitlicher Gesellschaft behaupten.
Diese Aussage ist nachweislich falsch.


Wem etwas auffällt darf sich gerne äußern.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon relativ » Di 3. Apr 2018, 06:52

Roady66 hat geschrieben:(03 Apr 2018, 07:08)

Du darfst dir den Schaum vom Mund wischen. Es geht überhaupt nicht darum. Zündet hat einfach nur die besseren Argumente. Du vermenschelst das Problem.
Seine Argumente sind doch gar nicht von ihm nur seine Pöpelleien die er zu seinen paste and copy packt. :D
Das Problem ist und bleibt, der Islam ist dem Missbrauch von Fundis, Extremisten und Machtlüsternen zu Diensten. Er hat nicht den Weg gefunden sich davon zu lösen. Zum Beispiel wie das Christentum hier in Europa. Das wurde durch kluge Köpfe, tolle Mensvhen mit Macht und Verstand auf die Knie gezwungen Der Gedanke im und hinter dem Islam ist hier in D nicht nützlich. Die sind "rückständig " im Prozess der religiösen Wertfindung. Wir haben Abgeklärteres..
Jede Religion kann dementsprechend missbraucht werden, genuso wie Ideologieen. Der Mensch macht sie zu dem was sie dann werden. Die Gründe dafür sind vielschichtig, diese nur an einem Glauben festzumachen, zeigt mir nur wie wenig Kontakt sie zu Muslimen haben.
Btw. Das so friedliche Christentum hier in Europa ist nicht in Stein gemeißelt. Der Kampf gegen Extremismus muss ständig geführt werden.

Jeder kann glauben, was er will. Die Gesellschaft entscheidet, was aus der Idee in seinem Glauben für alle brauchbar ist. Weil diese Verfahren kritisch gut, demokratisch und freiheitsergalten ist, muss das den Islamgläubigen genauso gesagt werden. Dir auch.
Wenn dem so ist warum hast du dann Angst vor dem Islam? Traust du deinen Landsleuten nicht zu, dies zu unterscheiden? Der persönliche Glauben braucht nicht für die Allgemeinheit kompatibel zu sein.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon schokoschendrezki » Di 3. Apr 2018, 07:59

Dark Angel hat geschrieben:(29 Mar 2018, 17:02)

Archimedes nur Gesamtwissen zusammen getragen? Na schau mer mal:
Archimedes hat als Erster die Hebelgesetze mathematisch formuliert - heißt ist in der Physik ein grundlegendes Novum, er entdeckte die Prinzipien des hydrostatischen Auftriebs usw.
Entdeckung grundlegender (physikalischer) Prinzipien ist mehr als nur "an dieser und jener Stelle durch eigene Überlegegungen erweiterten". Eine Entdeckung ist etwas grundlegend neues.
Basierend auf seinen Entdeckungen hat Archimedes den Flaschenzug, und ein Wasserhebewerk erfunden.
Erfindungen sind ebenfalls mehr als nur Erweiterungen - sie sind grundlegende Neuerungen
Weiter hat Archimedes die Kreiszahl Pi ermittels, die Grundlagen für die Differential- und Integralrechnung gelegt usw.

Aber nicht doch. Archimedes hat die Zahl Pi genauer als seine Vorgänger ermittelt. Der ungefähre Wert war den Babyloniern und Ägyptern bereits Jahrhunderte vorher bekannt. Und der Unterschied zu den Mathematikern aus dem arabisch-persischen Raum ist (siehe Zitat weiter unten), dass die Griechen die Frage nach der Kreiszahl als anschaulich geometrisches Problem verstanden und nicht in algebraischer Form. Das geht überhaupt nur unter Verwendung des aus Indien stammenden Dezimalsystems und der eigenen Einführung der Null. Und dieser Schritt von der Anschauung zum abstrakten Denkproblem ist einer der entscheidenden Schritte hin zu den modernen Naturwissenschaften. Von einer eher anwendungsbezogenen Fragestellung (Stichwort Tempelbau) hin zu einem abstrakt formulierbaren Grundsatzproblem. Und alles andere als einfach eine Aufarbeitung oder gar so etwas wie ein "Beutewissen".

Ich verweise nochmals auf die Ausarbeitung von u.a. John Joseph O'Connor von der St. Andrews Universität, Eröffnungsredner einer Konferenz zur Geschichte der Mathematik 2004.

Perhaps one of the most significant advances made by Arabic mathematics began at this time with the work of al-Khwarizmi, namely the beginnings of algebra. It is important to understand just how significant this new idea was. It was a revolutionary move away from the Greek concept of mathematics which was essentially geometry.


Die Sichtweise:
... Arabic science only reproduced the teachings received from Greek science.


http://www-history.mcs.st-andrews.ac.uk/HistTopics/Arabic_mathematics.html

wird von ihm als das beschrieben, was man allgemein einen "populären Irrtum" nennt. Der sich durch Weiter- und Wiedererzählung verbreitet. So etwas wie "Nach drei Hornissenstichen stirbt man". Ich bin zufällig schon mal von genau drei Hornissen kurz hintereinander gestochen worden. Und lebe immer noch.

Was man in Bezug zum Thread-Thema (Islam) allerdings hervorheben muss:
Before we proceed it is worth trying to define the period that this article covers and give an overall description to cover the mathematicians who contributed. The period we cover is easy to describe: it stretches from the end of the eighth century to about the middle of the fifteenth century. Giving a description to cover the mathematicians who contributed, however, is much harder. The works [6] and [17] are on "Islamic mathematics", similar to [1] which uses the title the "Muslim contribution to mathematics". Other authors try the description "Arabic mathematics", see for example [10] and [11]. However, certainly not all the mathematicians we wish to include were Muslims; some were Jews, some Christians, some of other faiths. Nor were all these mathematicians Arabs, but for convenience we will call our topic "Arab mathematics".
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Antonius » Di 3. Apr 2018, 08:21

TheManFromDownUnder hat geschrieben:(03 Apr 2018, 01:03)
Ein Schwein kann nicht halal sein. Ein Schwein ist immer haram. Egal ob lebend oder Schnitzel, Wild oder Hausschwein,
Das gilt für welche Ideologie? :?:

Ich esse immer mal wieder den guten Schweinsbraten, köstlich ! :)
Und erinnere mich dabei gern an Dieter Nuhrs transzendentale Schweinebraten-Philosophie:
https://www.youtube.com/watch?v=bNF2SKYtjaw
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Dark Angel » Di 3. Apr 2018, 08:29

Woppadaq hat geschrieben:(02 Apr 2018, 19:39)

Inwiefern ist "dulden/gewähren lassen" nicht dasselbe wie "nicht beachten" ?

Weil man das, was man duldet/gelten lässt/gewähren lasst, sehr wohl beachtet/zur Kenntnis nimmt und sich damit ggf. auch auseinander setzt. Man kann nun mal nur etwas dulden, wovon man Kenntnis nimmt und damit auch beachtet!
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Antonius » Di 3. Apr 2018, 08:30

Zunder hat geschrieben:(02 Apr 2018, 23:54)
Versuch mal zu lesen statt zu pöbeln.

" Entscheidend ist die Konstanz der Tradition um wichtige Kernpunkte, eine Tradition, die aufrechterhalten wird durch das, was Jan Assmann die Textpflege im kulturellen Gedächtnis nennt. Es geht mir auch nicht um die Scharia insgesamt, sondern um zwei Dinge: 1. den Auftrag, Krieg gegen die Ungläubigen zu führen, bis die ganze Welt unter islamischer Herrschaft steht, 2. um die Dhimmitude, das ist der französische Begriff für den Status der Nicht-Muslime unter moslemischer Herrschaft.
Seit der islamischen Frühzeit teilen die moslemischen Juristen die Welt in zwei Teile, nämlich das „Haus des Islam“ und das „Haus des Krieges“. Diese Zweiteilung hängt nicht davon ab, wo Moslems in großer Anzahl sind oder gar die Mehrheit darstellen, sondern davon, wo der Islam herrscht – in Gestalt der Scharia – oder wo er nicht herrscht. Diese Dichotomie ist also keine religiöse, sondern eine politische. Zwischen diesen beiden Teilen der Welt herrscht naturgemäß so lange Krieg, bis das Haus des Krieges nicht mehr existiert und der Islam über die Welt herrscht (Sure 8, 39 u. 9, 41)."

http://burgfee.myblog.de/burgfee/art/61 ... Dhimmitude

Der Islam enthält eben diesen politischen Aspekt, auch wenn Dhimmi-Gemüter das nicht wahr haben wollen oder sogar abstreiten.

Ich halte Prof. E.Flaigs Essay: Djihad-und-Dhimmitude zur Gänze für einen sehr wertvollen Artikel.
Diese ausgezeichnete Arbeit enthält grundlegende philosophische und politische Aussagen über den Islam und auch über das Christentum.
Themen der geschichtlichen Entwicklung, des Abolitionismus, der universalen Menschenrechte, etc., werden angesprochen.

Der Essay war damals für einige Jahre an der Universität Greifswald in den dortigen "Moritz-Medien" gespeichert, wo ich den Artikel seinerzeit kennengelernt habe.
Nun lese ich, daß der "burgfee.blog", der den Essay dankenswerterweise von den "Moritz-Medien" übernommen hatte, seit 6 Jahren nicht mehr genutzt wird.
Es wird also - aus meiner Sicht - höchste Zeit, diesen wichtigen Essay: Djihad-und-Dhimmitude in einer eigenen Datei zu sichern.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Dark Angel » Di 3. Apr 2018, 08:37

Woppadaq hat geschrieben:(02 Apr 2018, 19:49)

Naja, ich frag mich grade, wo du mir bewiesen hast, dass man ihn nicht trennen kann. Deine Textwand sagt ja nur, was Islamismus ist, aber nicht, warum man die Religion nicht von der Ideologie trennen kann.

Fassen wir noch mal zusammen, wo wir uns einig sind:

1. Islam ist eine Religion.
2. Islamismus eine politische Richtung.
3. Islamismus ist ohne Islam nicht (oder kaum) möglich.
4. Islam ist aber sehr wohl ohne Islamismus möglich.

Wenn wir uns darüber einig sind, dann sollte klar sein, dass Punkt 4 nicht möglich wäre, wenn man die beiden nicht trennen könnte. Soll ich das jetzt noch näher ausführen?

Du hast immer noch nicht erklärt, wie Islamismus vom Islam getrennt werden kann, wenn der Islam überhaupt erst Voraussetzung/Grundlage für den Islamismus ist.
Geht nämlich nicht, weil Islamismus eine Teilmenge des Islam ist.
Alle diejenien, die (lt. Umfragen) religiöse Gesetze über staatliche Gesetze stellen /religiösen Gesetzen den Vorrang einräumen, befürworten den Islamismus und das sind in Deutschland immerhin 47%.

Entscheident ist dieser Satz:

"Islamismus"ist eine Sammelbezeichnung für alle politischen Auffassungen und Handlungen, die im Namen des Islam die Errichtung einer allein religiös legitimierten Gesellschafts- und Staatsordnung anstreben."

Der bestätigt eindeutig, dass Religion und (politische) Ideologie nicht zu trennen sind/nicht getrennt werden können!
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Polibu » Di 3. Apr 2018, 08:41

Der Islam gehört nicht zu Deutschland. Und ich hoffe, dass er auch nie dazu gehören wird. Moslems, die in Deutschland leben, haben sich deutschen Werten anzupassen oder sie können sich ein anderes Land führ ihre Mittelalterreligion suchen. Es gibt doch genug Länder, wo man Frauen vermöbeln kann, wenn sie nicht parieren. In Deutschland hat das nichts zu suchen.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Dark Angel » Di 3. Apr 2018, 08:44

Woppadaq hat geschrieben:(02 Apr 2018, 22:09)

Sorry, aber das "islamische Verständnis der Menschenrechte" tangiert mich ungefähr so sehr wie die Meinung des Papstes zur Verhütung.

Nun - wenn der Islam zu Deutschland gehört/gehören soll, wie Frau Merkel das postuliert, dann sollte dich das aber tangieren, weil das islamische Verständnis der Menschenrechte, dem der UNO/AEMR diametral entgegen steht.
Menschenrechte unter dem Vorbehalt der Unterordnung "unter Gott/göttliche Fügung" ist nunmal unvereinbar mit der Universalität der Menschenrechte.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon H2O » Di 3. Apr 2018, 08:54

Wir regen uns doch über Islamismus nur deshalb auf, weil er seine Ziele auch mit Gewalt gegen andere Bewerber um die politische Macht durchsetzen will. Islamisch und islamistisch gesonnene politische Kräfte könnten doch eine politische Partei bilden, die um demokratisch ermittelte Mehrheiten werben kann. so wie die CDU eine christlich geprägte Gesellschaft verwirklichen möchte.

Gewalt zur Durchsetzung politischer Ziele von Einzelnen oder Gruppen müßte allgemein geächtet werden.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon schokoschendrezki » Di 3. Apr 2018, 08:57

Roady66 hat geschrieben:(03 Apr 2018, 07:08)

Du darfst dir den Schaum vom Mund wischen. Es geht überhaupt nicht darum. Zündet hat einfach nur die besseren Argumente. Du vermenschelst das Problem.

Das Problem ist und bleibt, der Islam ist dem Missbrauch von Fundis, Extremisten und Machtlüsternen zu Diensten. Er hat nicht den Weg gefunden sich davon zu lösen. Zum Beispiel wie das Christentum hier in Europa. Das wurde durch kluge Köpfe, tolle Mensvhen mit Macht und Verstand auf die Knie gezwungen Der Gedanke im und hinter dem Islam ist hier in D nicht nützlich. Die sind "rückständig " im Prozess der religiösen Wertfindung. Wir haben Abgeklärteres..

Jeder kann glauben, was er will. Die Gesellschaft entscheidet, was aus der Idee in seinem Glauben für alle brauchbar ist. Weil diese Verfahren kritisch gut, demokratisch und freiheitsergalten ist, muss das den Islamgläubigen genauso gesagt werden. Dir auch.


Du musst dir vor Augen halten, dass die Begriffe "Bible Belt", Rassentrennung und letzte Formen staatlich geduldeter Sklaverei im 19. Jh. eng miteinander verflochten sind.

Die "klugen Köpfe" haben riesige Kolonialreiche aufgebaut. Jemand, den man gemeinhin für einen der klugsten Köpfe hält, Winston Churchill, bezeichnete Mahatma Gandhi herablassend als einen "halbnackten Fakir". Weil er es sich herausnahm, so unglaubliche Dinge wie das Verbot der Salzgewinnung und der Umgehung des britischen Monopols darauf zu umgehen. Die Aufarbeitung der kolonialen Vergangenheit Frankreichs hat gerade erst begonnen. Eines der grausamsten Massaker der Nachrkriegszeit wurde von Soldaten der christlichen USA in Vietnam begangen. Und auch der zahlenmässig schwerste Völkermord nach dem 2. Weltkrieg wurde von Menschen aus einem christlichen (serbisch-orthodoxen) Umfeld an Menschen aus einem überwiegend muslimischen Umkreis (Bosniaken) verübt. Soll ich fortfahren?
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Provokateur » Di 3. Apr 2018, 09:00

Hier wird erst einmal geputzt. Und damit sich alle beruhigen, ist auch erst einmal zu.
Harry riss sich die Augen aus dem Kopf und warf sie tief in den Wald. Voldemort schaute überrascht zu Harry, der nun nichts mehr sehen konnte.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Occham » Sa 1. Sep 2018, 08:54

Ich bewerte nach Gesichtskontrolle was zu Deutschland gehört und was nicht, bzw. das was mir zusagt, bzw. ich picke mir meine Rosinen raus. Verallgemeinerungen bringen da nichts. Auch wenn es in der Politik nicht anders hantierbar ist, als durch Verallgemeinerungen, hat man dann immer das Ergebnis, wie sinnfrei Verallgemeinerungen sind.
Die beste Lösung eines Problems ist meist die Einfachste.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon MäckIntaier » Sa 1. Sep 2018, 09:43

Occham hat geschrieben:(01 Sep 2018, 09:54)

Ich bewerte nach Gesichtskontrolle was zu Deutschland gehört und was nicht, bzw. das was mir zusagt, bzw. ich picke mir meine Rosinen raus. Verallgemeinerungen bringen da nichts. Auch wenn es in der Politik nicht anders hantierbar ist, als durch Verallgemeinerungen, hat man dann immer das Ergebnis, wie sinnfrei Verallgemeinerungen sind.


Da agieren Sie auf schwierigem Terrain. Wenn Verallgemeinerungen immer sinnfrei sind, wie steht es dann um Ihren Satz?
If voting made any difference they wouldn't let us do it. (Mark Twain)
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon Occham » Sa 1. Sep 2018, 10:37

MäckIntaier hat geschrieben:(01 Sep 2018, 10:43)

Da agieren Sie auf schwierigem Terrain. Wenn Verallgemeinerungen immer sinnfrei sind, wie steht es dann um Ihren Satz?

Also ob mein Satz jetzt verallgemeinert ist, lasse ich mal unbeantwortet, aber wenn man etwas bewirken will, muss man sich Anpassen.
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Re: Gehört der Islam zu Deutschland?

Beitragvon MäckIntaier » Sa 1. Sep 2018, 10:43

Occham hat geschrieben:(01 Sep 2018, 11:37)

Also ob mein Satz jetzt verallgemeinert ist, lasse ich mal unbeantwortet, aber wenn man etwas bewirken will, muss man sich Anpassen.


Wäre er nicht verallgemeinert, was Ihre Verwendung von "... immer ... sinnfrei" aber nicht hergibt, bliebe er im Subjektiven und wäre für andere ebenso belanglos wie für die Beantwortung der Ausgangsfrage. Ob diese Frage wiederum sinnfrei oder sinnvoll ist, steht dabei auf einem anderen Blatt.
If voting made any difference they wouldn't let us do it. (Mark Twain)

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