9 . November - Ein Schicksalstag

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Re: 9 . November - Ein Schicksalstag

Beitragvon Kritikaster » Fr 9. Nov 2018, 14:27

Gluck hat geschrieben:(09 Nov 2018, 14:20)

Auch interessant:
9. November 1969: Die linksradikale Organisation Tupamaros West-Berlin platziert eine Bombe im Jüdischen Gemeindehaus in Berlin. Die Bombe explodiert jedoch nicht.
https://de.wikipedia.org/wiki/Tupamaros_West-Berlin

Die historische Bedeutung dieses Ereignisses ist als marginal zu betrachten.
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Re: 9 . November - Ein Schicksalstag

Beitragvon Kritikaster » Fr 9. Nov 2018, 14:36

JJazzGold hat geschrieben:(09 Nov 2018, 14:09)

Nachdem ohnehin gerade angedacht wird, einen zusätzlichen Feiertag einzuführen, ein diskutabler Vorschlag. :thumbup:

Auf jeden Fall!

Ich würde aber noch einen weiteren innvoativen Vorschlag in die Diskussion einbringen wollen. Machen wir es doch wie die Russen: Fällt ein Feiertag aufs Wochenende, so wird der arbeitsfreie Tag am darauf folgenden Montag nachgeholt. :)
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Re: 9 . November - Ein Schicksalstag

Beitragvon MäckIntaier » Fr 9. Nov 2018, 14:39

Kritikaster hat geschrieben:(09 Nov 2018, 14:22)

... womit dann auch wieder der Wirtschaft gedient wäre.

Wir können das ja nächstes Jahr mal probeweise machen. Fällt da eh aufs Wochenende. ;)


Feiner Vorschlag.
Die Wirtschaft dagegen setzt den Feiertag mit einem Minus von 0,1 % der Jahreswirtschaftsleistung an, wie ich gerade mal nachgelesen habe.
Aber ernsthaft gefragt: Läge die Zahl derjenigen, die gedenken oder bewusst feiern, wirklich auch nur bei einem Prozent?

Deshalb ein politischer Vorschlag: Man lässt die Menschen darüber abstimmen in den einzelnen Bundesländern, und gleichzeitig darüber, welcher andere Feiertag dafür gestrichen würde, wenn der Feiertag bundesweit eine Mehrheit findet.
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Re: 9 . November - Ein Schicksalstag

Beitragvon JJazzGold » Fr 9. Nov 2018, 14:49

Kritikaster hat geschrieben:(09 Nov 2018, 14:36)

Auf jeden Fall!

Ich würde aber noch einen weiteren innvoativen Vorschlag in die Diskussion einbringen wollen. Machen wir es doch wie die Russen: Fällt ein Feiertag aufs Wochenende, so wird der arbeitsfreie Tag am darauf folgenden Montag nachgeholt. :)


:D
Dem stimme ich als ehemalige AN selbstverständlich zu, jetzt müssen wir das nur noch durch sämtliche Gremien bringen.
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Re: 9 . November - Ein Schicksalstag

Beitragvon Kritikaster » Fr 9. Nov 2018, 14:53

MäckIntaier hat geschrieben:(09 Nov 2018, 14:39)

Feiner Vorschlag.
Die Wirtschaft dagegen setzt den Feiertag mit einem Minus von 0,1 % der Jahreswirtschaftsleistung an, wie ich gerade mal nachgelesen habe.
Aber ernsthaft gefragt: Läge die Zahl derjenigen, die gedenken oder bewusst feiern, wirklich auch nur bei einem Prozent?

Deshalb ein politischer Vorschlag: Man lässt die Menschen darüber abstimmen in den einzelnen Bundesländern, und gleichzeitig darüber, welcher andere Feiertag dafür gestrichen würde, wenn der Feiertag bundesweit eine Mehrheit findet.

Als Schleswig-Holsteiner würde ich der Einführung zustimmen und als Ausgleich dafür Allerheiligen dort streichen lassen, wo das Feiertag ist. Die betreffenden Bundesländer sind eh wirtschaftlich stärker, der gesamtwirtschaftliche Nutzen also höher als wenn "Wir" einen solchen Tag wieder aufgäben.

Und im Sinne einer von mir ohnehin angestrebten bundesweiten Angleichung der Feiertage kämen wir damit auch noch einen Schritt voran.
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Re: 9 . November - Ein Schicksalstag

Beitragvon JJazzGold » Fr 9. Nov 2018, 15:01

MäckIntaier hat geschrieben:(09 Nov 2018, 14:16)

Warum? Worin läge der Sinn außer in einem freien Tag für Arbeitnehmer? Glauben Sie, dass über ein paar Bilder fürs Fernsehen hinaus jemand ernsthaft gedenkt? Es freuen sich die Wirte am Abend zuvor und die Schüler über schulfrei. Oder welchen Sinn sehen Sie darin?


Der Sinn liegt in einem freien Tag für Arbeitnehmer und Schüler auf historisch begründeter Grundlage . :)
Verglichen mit dem SPD Heil Vorschag, alle 12 Jahre ein Jahr bezahlten Urlaub, halte ich diesen Vorschlag für realisierbar.
Wie dieser Feiertag in Feier und Information, einschließlicher schulischer, ausgestaltet wird und wer sich daran beteiligt, das überlasse ich als Liberale der inviduellen Entscheidung.
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Re: 9 . November - Ein Schicksalstag

Beitragvon MäckIntaier » Fr 9. Nov 2018, 15:04

Kritikaster hat geschrieben:(09 Nov 2018, 14:53)

Als Schleswig-Holsteiner würde ich der Einführung zustimmen und als Ausgleich dafür Allerheiligen dort streichen lassen, wo das Feiertag ist. Die betreffenden Bundesländer sind eh wirtschaftlich stärker, der gesamtwirtschaftliche Nutzen also höher als wenn "Wir" einen solchen Tag wieder aufgäben.

Und im Sinne einer von mir ohnehin angestrebten bundesweiten Angleichung der Feiertage kämen wir damit auch noch einen Schritt voran.


Das würde nun bedeuten, dass die Südländer über den Finanzausgleich hinaus auch noch einen Wirtschafts- und Feiertagsausgleich erbringen müssten. Das wäre psychologisch ungeschickt für die Abstimmung, denn Menschen geben nur dann etwas her, wenn andere auch geben, egal, welche Ungleichheit herrscht.
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Re: 9 . November - Ein Schicksalstag

Beitragvon JJazzGold » Fr 9. Nov 2018, 15:05

Kritikaster hat geschrieben:(09 Nov 2018, 14:53)

Als Schleswig-Holsteiner würde ich der Einführung zustimmen und als Ausgleich dafür Allerheiligen dort streichen lassen, wo das Feiertag ist. Die betreffenden Bundesländer sind eh wirtschaftlich stärker, der gesamtwirtschaftliche Nutzen also höher als wenn "Wir" einen solchen Tag wieder aufgäben.

Und im Sinne einer von mir ohnehin angestrebten bundesweiten Angleichung der Feiertage kämen wir damit auch noch einen Schritt voran.


Auf Samhain, den Beginn eines neuen Jahres, würde ich ungern verzichten.

Haben Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein nicht den Reformationstag, 31.10., als Feiertag?
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Re: 9 . November - Ein Schicksalstag

Beitragvon Kritikaster » Fr 9. Nov 2018, 15:17

JJazzGold hat geschrieben:(09 Nov 2018, 15:05)

Auf Samhain, den Beginn eines neuen Jahres, würde ich ungern verzichten.

Haben Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein nicht den Reformationstag, 31.10., als Feiertag?

Nicht nur die:

Brandenburg
Bremen
Hamburg
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen,

aber erstens haben wir uns damit nur unseren heidnischen östlichen Nachbarn angepasst, um bestehende Ungleichheiten zu beheben, und zweitens scheint mir mein Vorschlag aus den von mir genannten Gründen natürlich sinnvoller. Ihr dürft den Reformationstag gerne auch übernehmen, und das schreibe ich natürlich keinesfalls, weil ich damit irgendwelche persönliche Interessen verfolgte - KEINESFALLS! ;)
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Re: 9 . November - Ein Schicksalstag

Beitragvon Kritikaster » Fr 9. Nov 2018, 15:31

MäckIntaier hat geschrieben:(09 Nov 2018, 15:04)

Das würde nun bedeuten, dass die Südländer über den Finanzausgleich hinaus auch noch einen Wirtschafts- und Feiertagsausgleich erbringen müssten. Das wäre psychologisch ungeschickt für die Abstimmung, denn Menschen geben nur dann etwas her, wenn andere auch geben, egal, welche Ungleichheit herrscht.

Na ja, mein Vorschlag, zum Ausgleich im Süden dann auch den Reformationstag einzuführen, liegt auf dem Tisch. :cool:
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Re: 9 . November - Ein Schicksalstag

Beitragvon JJazzGold » Fr 9. Nov 2018, 15:37

Kritikaster hat geschrieben:(09 Nov 2018, 15:17)

Nicht nur die:

Brandenburg
Bremen
Hamburg
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen,

aber erstens haben wir uns damit nur unseren heidnischen östlichen Nachbarn angepasst, um bestehende Ungleichheiten zu beheben, und zweitens scheint mir mein Vorschlag aus den von mir genannten Gründen natürlich sinnvoller. Ihr dürft den Reformationstag gerne auch übernehmen, und das schreibe ich natürlich keinesfalls, weil ich damit irgendwelche persönliche Interessen verfolgte - KEINESFALLS! ;)


Das wird sich im Süden der Republik nicht durchsetzen lassen. Bitte beachte, wie tief verwurzelt in der keltischen Kultur wir nach wie vor sind, siehe auch Erdmutter und daraus erwachsene Marienverehrung.

Aber ich fürchte, wir verfremden Alex' Thread zu sehr. ;)
Bevor wir ihn vollends verärgern, sollten wir uns wieder seinem Vorschlag widmen.
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Re: 9 . November - Ein Schicksalstag

Beitragvon Kritikaster » Fr 9. Nov 2018, 15:39

JJazzGold hat geschrieben:(09 Nov 2018, 15:37)

Das wird sich im Süden der Republik nicht durchsetzen lassen. Bitte beachte, wie tief verwurzelt in der keltischen Kultur wir nach wie vor sind, siehe auch Erdmutter und daraus erwachsene Marienverehrung.

Aber ich fürchte, wir verfremden Alex' Thread zu sehr. ;)
Bevor wir ihn vollends verärgern, sollten wir uns wieder seinem Vorschlag widmen.

Also, meinen Segen hat sein Vorschlag nach wie vor, unabhängig von allen sonstigen Erwägungen.
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Re: 9 . November - Ein Schicksalstag

Beitragvon MäckIntaier » Fr 9. Nov 2018, 15:43

Kritikaster hat geschrieben:(09 Nov 2018, 15:39)

Also, meinen Segen hat sein Vorschlag nach wie vor, unabhängig von allen sonstigen Erwägungen.


Von der ernsten (echten) Seite aus würde ich den Vorschlag ablehnen und bei einer Befragung auch dagegen stimmen.
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Re: 9 . November - Ein Schicksalstag

Beitragvon Zunder » Fr 9. Nov 2018, 15:57

Einen freien Tag für Nazis, damit sie Führers Putsch und sein Pogrom hübsch begießen können?
Na ja, wer's braucht.
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Re: 9 . November - Ein Schicksalstag

Beitragvon Kritikaster » Fr 9. Nov 2018, 15:57

MäckIntaier hat geschrieben:(09 Nov 2018, 15:43)

Von der ernsten (echten) Seite aus würde ich den Vorschlag ablehnen und bei einer Befragung auch dagegen stimmen.

Normal, dass man unterschiedliche Bewertungen vornimmt.
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Re: 9 . November - Ein Schicksalstag

Beitragvon JJazzGold » Fr 9. Nov 2018, 16:00

MäckIntaier hat geschrieben:(09 Nov 2018, 15:43)

Von der ernsten (echten) Seite aus würde ich den Vorschlag ablehnen und bei einer Befragung auch dagegen stimmen.


Dazu sollte keine Volksbefragung notwendig sein. Der Mensch per se ist wie Lucy von den Peanuts, "nimm, wenn man dir gibt, schre' , wenn man dir nimmt". Daraus folgere ich, dass sich eine Mehrheit bei Befragung für einen zusätzlichen Feiertag aussprechen würde, anteilig ungeachtet der Grundlage zur Einführung dieses Feiertags.
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Re: 9 . November - Ein Schicksalstag

Beitragvon Kritikaster » Fr 9. Nov 2018, 16:01

Zunder hat geschrieben:(09 Nov 2018, 15:57)

Einen freien Tag für Nazis, damit sie Führers Putsch und sein Pogrom hübsch begießen können?
Na ja, wer's braucht.

Man dürfte auch den Erfolg der 1989er-Ereignisse feiern, aber wem dazu nur Nazis einfallen, bitteschön.
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Re: 9 . November - Ein Schicksalstag

Beitragvon JJazzGold » Fr 9. Nov 2018, 16:03

Zunder hat geschrieben:(09 Nov 2018, 15:57)

Einen freien Tag für Nazis, damit sie Führers Putsch und sein Pogrom hübsch begießen können?
Na ja, wer's braucht.


Wie sagte Herr Steinmeier heute (sinngemäß) im Bundestag, man muss nicht nur des Dunklen gedenken, sondern auch das Helle feiern.
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Re: 9 . November - Ein Schicksalstag

Beitragvon Alexyessin » Fr 9. Nov 2018, 16:09

Zunder hat geschrieben:(09 Nov 2018, 15:57)

Einen freien Tag für Nazis, damit sie Führers Putsch und sein Pogrom hübsch begießen können?
Na ja, wer's braucht.


ODer für die Demokraten, damit 18 und 89 feiern können.
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
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Re: 9 . November - Ein Schicksalstag

Beitragvon MäckIntaier » Fr 9. Nov 2018, 16:17

JJazzGold hat geschrieben:(09 Nov 2018, 16:00)

Dazu sollte keine Volksbefragung notwendig sein. Der Mensch per se ist wie Lucy von den Peanuts, "nimm, wenn man dir gibt, schre' , wenn man dir nimmt". Daraus folgere ich, dass sich eine Mehrheit bei Befragung für einen zusätzlichen Feiertag aussprechen würde, anteilig ungeachtet der Grundlage zur Einführung dieses Feiertags.


Das war klar, deshalb auch der Vorschlag, einen anderen dafür zu streichen (überall). Dann kann man entscheiden, wie wichtig einem die Sache ist.

Dass der Bürger das nicht entscheiden soll, ist ein Hauptgrund meiner Ablehnung. Mir persönlich geht hier der Eingriff des Staates zu weit, das mag er bei Bedarf regeln, nicht nach parteipolitischen Überlegungen. In Bayern könnte man dafür ja etwas in Gang setzen. Im Bund nicht.
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