pearl harbor, war das nötig?

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Re: pearl harbor, war das nötig?

Beitragvon Alter Stubentiger » Mo 17. Okt 2016, 10:05

Dark Angel hat geschrieben:(16 Oct 2016, 12:58)

Im Zusammenhang mit den Verschwörungstheorien um den Angriff auf Pearl Harbor wird von Geschichtsrevisionismus gesprochen, weil wichtige Fakten ignoriert bzw uminterpretiert werden/wurden.
So wird u.a. die Verlegung der Pazifik-Flotte von San Diego (Kalifornien) nach Hawaii von Verschwörungstheoretikern als Kriegsvorbereitung interpretiert bzw mit dem Wissen um Angriffsvorbereitungen. Die Behauptung einiger amerikanischer Historiker, der US-Regierung seien japanische Angriffspläne bekannt gewesen ist Geschichtsrevisionismus,
die Behauptung, die Modernisierung der US-Streitkräfte Mitte bis Ende der 30er Jahre und deren Forcierung sowie das Lend-Lease-Abkommen hätte dazu gedient in dem WK2 einzutreten, ist Geschichtsrevisionimus und last but not least die Warnung Gen. Marshalls, die er an alle amerikanischen Stützpunkte im Pazifik ergehen ließ - allerdings ohne jeden Dringlichkeitsvermerk - wird als sichere Kenntnis eines bevor stehenden Angriffs seitens der Japaner gedeutet und ist Geschichtsrevisionismus.

Angesichts der Pleiten, Pech und Pannen, die den ameriknischen Nachrichtendiensten unterliefen, kann wohl kaum die Rede davon sein, dass die USA (insbesondere Roosevelt) auf einen Kriegseintritt der USA hin arbeiteten bzw mit einem Angriff rechneten. Dies zu behaupten ist Geschichtsrevisionismus.


Ein Fehlinterpretation. Die Amerikaner sahen einen Krieg mit Japan kommen. Warum auch nicht? Japans Expansionskurs war ja nun wirklich unübersehbar. Da ist es nicht sehr überraschend wenn das Thema in Washington nicht zur Sprache gekommen wäre. Die Aufrüstung Amerikas um und nach 1930 ist zunächst einmal dem befürchteten Waffengang mit GB geschuldet. Erst ab Mitte der 30er rückten Deutschland und Japan in den Focus. Trotzdem wehrte sich das isolationistische Amerika mit Händen und Füßen es mit der Rüstung zu übertreiben. Tatsächlich mußten noch nach dem Frankreichfeldzug der Nazis viele US-Firmen dazu gezwungen werden in die Waffenproduktion einzusteigen und wichtige Patente in die entstehende Kriegswirtschaft einzubringen.
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Re: pearl harbor, war das nötig?

Beitragvon Kael » Mo 17. Okt 2016, 10:41

War nicht der einzige Grund warum die Japaner angriffen, weil die Amerikaner eine Blockade gegenüber Japan gemacht haben und dadurch die Japaner bei ihrem Chinafeldzug behindert haben?
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Re: pearl harbor, war das nötig?

Beitragvon Dark Angel » Mo 17. Okt 2016, 12:12

Nomen Nescio hat geschrieben:(16 Oct 2016, 23:34)
warum denkst du, daß es auch admiralitätscode genannt wurde. vllt weil das heer es entwickelte? oder die luftwaffe.
wenn du mehr von diesem krieg weißt, dann soll dir bekannt sein daß bei den entscheidenden schlacht bei midway die amerikaner ALLES wußten, weil sehr viel in den admiralitätscode (auch purple genannt) gesendet wurde.

Der Marinecode JN-25 war im November/Dezember 1941 noch nicht entschlüsselt. Die Nachrichtendienste/Funküberwachung hatten zu diesem Zeitpunkt lediglich den Diplomatencode entschlüsselt und überwachten entsprechend den diplomatischen Funkverkehr. Beim Purple-Code handelt es sich um den Diplomatencode und nicht um den Marinecode!
Zudem fand die Schlacht um Midway ein halbes Jahr nach dem Angriff auf Pearl Harbor statt. (4. bis 7. Juni 1942)
Nach dem Angriff auf Pearl Harbor wurde auf Hawaii eine Funküberwachungsstation eingerichtet, welche mit dem Stationen auf den Philippinen, in Washington und Bletchley Park zusammen arbeiteten. Die Amerikaner wussten bei weitem nicht alles, sie haben mehr geraten. Dass ein Angriff auf Midway geplant war, haben die Amerikaner durch einen Trick/Zufall heraus gefunden.

Nomen Nescio hat geschrieben:(16 Oct 2016, 23:34)nicht nur die niederländer wußten das PH angriffsziel war, sondern auch die briten. vllt weil sie nicht verblendet waren durch magic und deshlab mehr depeschen in der JN-code entzifferten als die USA.
inzwischen habe ich auch den namen des oberst gefunden der verboten wurde noch weiter über einen angriff der japaner zu reden. es war oberst bratton.

Niemand wusste von einem Angriffsplan auf Pearl Harbor! Keine Briten, keine Amerikaner und auch keine Niederländer.
Der Angriff auf Pearl Harbor war als Überraschungsangriff geplant und entsprechend wurden die Pläne geheim gehalten ==> absolute Funkstille des Trägerverbandes und Marschroute des Trägerverbandes über den Nordpazifik ==> nördlich des 40. Breitengrades.
Der JN-25 Code war zu diesem Zeitpunkt (Ende 1941) nicht entschlüsselt. Bratton rechnete zwar mit einem Angriff der Japaner, aber nicht auf Pearl Harbor, sondern auf die Philippinen oder Malaya.

Nomen Nescio hat geschrieben:(16 Oct 2016, 23:34)manchmal ist es gut das gehirn arbeiten zu lassen. sogar roosevelt sagte als er das 14 teil der japanische antwort gelesen hatte »that means war« (oder ähnliches).

Seiner Phantasie freien Lauf zu lassen, hat allerdings nichts mit historischen Fakten zu tun, sondern halt mit Phantasie und was du hier tust, ist irgendwas zusammenphantasieren. :s

Nomen Nescio hat geschrieben:(16 Oct 2016, 23:34)ach ja, ich habe inzwischen zwei berichte genannt (zitiert) von niederländern. einer von einem vice-admiral. das genügt offensichtlich nicht.
vllt weißt du nicht, daß der begriff japanische flotte und japanisches trägerverband cq. eskader durch einander benützt werden.
es ist wortklauberei wenn du sagst »die flotte kam erst später«, denn damit wird gemeint »die schlachtschiffe mit begleitung« bzw das gros oder die kerntruppe. betrachte mal mein benennen von nagumos flugzeugträger als japanische flotte als ein totum pro parte.

Den Trägerverband mit Ziel Hawaii hat kein niederländisches U-Boot gesichtet, hat ihne gar nicht sichten können!
Das ist absoluter Unsinn, was du hier von dir gibst! :mad:
Niederländische U-Boote waren in Indonesien stationiert und hatten eine max. Reichweite von nicht einmal 600km. Hawaii liegt mehrere Tausend Kilometer von Hawaii entfernt und der Trägerverband näherte sich aus Norden - wiederum mehrere Tausend Kilometer nördlich von Hawaii.
Wenn niederländische U-Boote etwas gesichtet haben, dann die Flottenverbände die Thailand (Siam) oder Malaya angriffen (besetzten) oder den Trägerverband von dem aus Luftangriffe auf die Philippinen geflogen wurden, aber niemals den Trägerverband mit Ziel Hawaii!
Am 7. Dezember 1941 erfolgten japanische Luftangriffe auf Pearl Harbor und die Philippinen. Und am 7. Dezember 1941 besetzten die Japaner Thailand (Siam) und die Malaische Halbinsel.
Mit anderen Worten - am gleichen Tag erfolgten mehrere japanische Angriffsoperationen!
Du schmeißt hier wirklich ziemlich viel, ziemlich kräftig durcheinander!
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Re: pearl harbor, war das nötig?

Beitragvon Dark Angel » Mo 17. Okt 2016, 12:18

Alter Stubentiger hat geschrieben:(17 Oct 2016, 11:05)

Ein Fehlinterpretation. Die Amerikaner sahen einen Krieg mit Japan kommen. Warum auch nicht? Japans Expansionskurs war ja nun wirklich unübersehbar. Da ist es nicht sehr überraschend wenn das Thema in Washington nicht zur Sprache gekommen wäre. Die Aufrüstung Amerikas um und nach 1930 ist zunächst einmal dem befürchteten Waffengang mit GB geschuldet. Erst ab Mitte der 30er rückten Deutschland und Japan in den Focus. Trotzdem wehrte sich das isolationistische Amerika mit Händen und Füßen es mit der Rüstung zu übertreiben. Tatsächlich mußten noch nach dem Frankreichfeldzug der Nazis viele US-Firmen dazu gezwungen werden in die Waffenproduktion einzusteigen und wichtige Patente in die entstehende Kriegswirtschaft einzubringen.

"Einen Krieg kommen sehen" und lange vorher wissen wo genau und wann genau der Erstschlag stattfindet, sind zwei verschiedene Paar Schuhe.
Und nichts mit Fehlinterpretation!
Es gab mehr genug Pleiten, Pech und Pannen - nicht nur dass die Meldung der "Ward" nicht ernst genommen wurde oder die Meldung der Radarbeobachter.
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Re: pearl harbor, war das nötig?

Beitragvon Alter Stubentiger » Mo 17. Okt 2016, 13:23

Dark Angel hat geschrieben:(17 Oct 2016, 13:18)

"Einen Krieg kommen sehen" und lange vorher wissen wo genau und wann genau der Erstschlag stattfindet, sind zwei verschiedene Paar Schuhe.
Und nichts mit Fehlinterpretation!
Es gab mehr genug Pleiten, Pech und Pannen - nicht nur dass die Meldung der "Ward" nicht ernst genommen wurde oder die Meldung der Radarbeobachter.


Verschone mich mit solchen Verschwörungstheorien. Ich kann sie nicht mehr hören.
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Re: pearl harbor, war das nötig?

Beitragvon Dark Angel » Mo 17. Okt 2016, 15:47

Alter Stubentiger hat geschrieben:(17 Oct 2016, 14:23)

Verschone mich mit solchen Verschwörungstheorien. Ich kann sie nicht mehr hören.

Von welchen Verschwörungstheorien sprichst du?
Die Meldung der "Ward", dass sie U-Boot mit Wasserbomben bekämpft, ist keine Verschwörungstheorie, denn das Mini-Uboot wurde inzwischen geborgen. Dass die Meldung der "Ward" nicht ernst genommen wurde, weil keine Bestätigung vorlag, ist ebenfalls keine Verschwörungstheorie, sondern steht so im Untersuchungsbericht, welcher u.a. zur Ablösung des militärischen Führungsstabes von Pearl Harbor führte.
Ebenfalls keine Verschwörungstheorie ist das Missverständnis bei der Meldung der Radarüberwachung.
Tatsache ist, dass sich die auf Oahu stationierte Anlage noch in der Testphase befand, das Bedienpersonal noch nicht voll ausgebildet war und dass eine Staffel B17-Bomber (Flying Fortress) gemeldet war und sich im Anflug befand. Tatsache ist auch, dass die Wachhabenden der Radarüberwachung einen starken Radarkontakt meldeten und dass dieser von der Leitstelle mit den gemeldeten B17-Bombern gleich gesetzt wurden.
Unklar ist lediglich wie präziese die Meldung der Wachhabenden war, ob sie die Anflugrichtung angegeben haben bzw ob die Anflugrichtung mit der installierten Anlage überhaupt erkennbar war.
Tatsache ist ebenfalls, dass niemand im Generalstab mit einem Überfall Japans auf Pearl Harbor gerechnet hat, sondern auf die Philippinen oder Malaya.

Da ist nix mit Verschwörungstheorie!
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Re: pearl harbor, war das nötig?

Beitragvon Nomen Nescio » Di 18. Okt 2016, 09:27

Tom Bombadil hat geschrieben:(17 Oct 2016, 10:50)

Und "hüpf" zum neuen Thema :D

gar nicht. die frage war ob pearl harbor nötig war. und jetzt wo der kongreß deutlich ihre meinung revidierte, wo alle fakten + papiere die inzwischen frei gegeben wurden, ist es m.e. deutlich daß alles was vorher gesagt wurde teils null und nichtig war.

es erinnert mich an einem prozes daß meine mutter in erster instanz verlor. die reaktion meines schwager war »na, dann hatte sie unrecht«. als meine mutter in berufung gewann hatte er mühe zu gestehen daß jeder mensch sich irren kann.
er endete sein berufsleben als kommandant von den helder, unser marinehafen, denn war berufs bei der marine (KzS).

ich fragte ihn nach dem mysterie vom unterseeboot. er antwortete
das letzte U-boot, KXVI, wurde vor einigen jahren gefunden. einige jahre davor, nur ganz wenig meile davon entfernt hatte man das wrack des bewußten schiffes gefunden bei der ostküste von malakka und NICHT bei der marianen.

ein durchschlaggebendes argument daß dieser creighton falsifizierte ist die bewahrt gebliebene lohnadministration aus surabaya. die japaner besetzten bereits anfang 1942 niederländisch ost-indien. man hat nichts hefunden daß beweist daß die briten diese lohnadministration zu fälschen

dies alles erzählte creighton in zusammenhang mit anderen sachen. so hätte er - behauptet er - bormann aus dem brennenden berlin gerettet. wenn ich mich nicht irre wurde vor einiger zeit bei aufgrabungen bormanns körper identiziziert.

der mann hatte, genau wie i8an fleming, bei der britischen nachrichtendienst gearbeitet, wenn auch in einer untergeordneten stelle. war james bond vllt ein beispiel für ihn?

ich bin also darauf schrechlich gefallen.
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Re: pearl harbor, war das nötig?

Beitragvon Nomen Nescio » Di 18. Okt 2016, 09:46

Dark Angel hat geschrieben:(17 Oct 2016, 09:24)

Zitate nachvollziehen/überprüfen nennt sich im Kontext lesen. Nur so ergibt sich ein Sinn. Zitate, die aus dem Kontext gerissen sind ergeben in einen anderen Kontext gesetzt einen ganz anderen Sinn - bis hin zum Gegenteil.

dies ist vermutlich mein letztes posting in diesem thread, denn meine frage ist beantwortet worden.

ich habe von anfang an gesagt daß da etwas stank. da wurden menschen geopfert. wer mußte denn geschützt werden? anders als du behauptest sind das »hohe tiere in washington«. das sagte der krongreß anno 1999/2000.

das festgestellt, kann man mutmaßen ob dies grobe nachlässigkeit oder absicht war.
weil das so oft passierte (ich dachte gelesen zu haben daß es mindestens sieben mal geschah) und kombiniert mit einer unwille um berichten zu akzeptieren die auf PH wiesen (bratton wurde sogar verboten weiter darüber zu reden), habe ich einfach mal ockhams rasiermesser benützt. das ergab absicht.
jetzt kommt roosevelt ins spiel. es gibt mehrere hinweise daß er bewußt auf eine konfrontation mit den japanner ansteuerte. es gibt eine aussage von ihm daß er sogar bereit war zwei kreuzer dafür zu opfern. anderseits gibt es auch eine aussage eines ministers worin der sagte »roosevelts wünsch ist erfüllt worden. nur war der preis höher als erwartet. es gibt aber auch eine mitteilung, daß die japaner den ersten schlag austeilen mußte. vllt durch handeln wie in der atlantik ??
die vielen hinweise machen alles verdächtigt, sogar sehr. dennoch fehlt der endgültige beweis.

obwohl... bei AH fehlt auch der beweis daß er wußte von und auftrag gab zur vernichtung von juden, roma, sinti, usw.
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Re: pearl harbor, war das nötig?

Beitragvon Tom Bombadil » Di 18. Okt 2016, 09:49

Nomen Nescio hat geschrieben:(18 Oct 2016, 10:27)

ich bin also darauf schrechlich gefallen.

Das wiederum unterscheidet dich vom normalen VT'ler, die würden nie zugeben, dass sie Unrecht haben ;)

Aber nehmen wir doch mal an, du hättest Recht, Roosevelt hätte von dem Angriff gewusst und ihn ohne Warnung passieren lassen. Was wäre daraus die Konsequenz?
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Re: pearl harbor, war das nötig?

Beitragvon Tom Bombadil » Di 18. Okt 2016, 09:54

Nomen Nescio hat geschrieben:(18 Oct 2016, 10:46)

obwohl... bei AH fehlt auch der beweis daß er wußte von und auftrag gab zur vernichtung von juden, roma, sinti, usw.

Wer soll denn sonst den Auftrag gegeben haben, der massiv Ressourcen von Industrie, Reichsbahn, Wehrmacht und SS beanspruchte?
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Re: pearl harbor, war das nötig?

Beitragvon HugoBettauer » Di 18. Okt 2016, 09:57

Nomen Nescio hat geschrieben:(18 Oct 2016, 10:46)

dies ist vermutlich mein letztes posting in diesem thread, [..]
bei AH fehlt auch der beweis daß er wußte von und auftrag gab zur vernichtung von juden, roma, sinti, usw.

Das könnte so ausgehen. Ja.
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Re: pearl harbor, war das nötig?

Beitragvon Nomen Nescio » Di 18. Okt 2016, 10:04

Tom Bombadil hat geschrieben:(18 Oct 2016, 10:49)

Das wiederum unterscheidet dich vom normalen VT'ler, die würden nie zugeben, dass sie Unrecht haben ;)

Aber nehmen wir doch mal an, du hättest Recht, Roosevelt hätte von dem Angriff gewusst und ihn ohne Warnung passieren lassen. Was wäre daraus die Konsequenz?

je, ich wollte schluß machen. :mad2:

konsequenz? an sich wenig, höchstens daß eine vermutung bzgl PH als ziel dann änderte in gewißheit. sonst nichts.
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Re: pearl harbor, war das nötig?

Beitragvon Nomen Nescio » Di 18. Okt 2016, 10:05

Tom Bombadil hat geschrieben:(18 Oct 2016, 10:54)

Wer soll denn sonst den Auftrag gegeben haben, der massiv Ressourcen von Industrie, Reichsbahn, Wehrmacht und SS beanspruchte?

z.b. göring.
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Re: pearl harbor, war das nötig?

Beitragvon Dark Angel » Di 18. Okt 2016, 10:32

Nomen Nescio hat geschrieben:(18 Oct 2016, 10:46)

dies ist vermutlich mein letztes posting in diesem thread, denn meine frage ist beantwortet worden.

ich habe von anfang an gesagt daß da etwas stank. da wurden menschen geopfert. wer mußte denn geschützt werden? anders als du behauptest sind das »hohe tiere in washington«. das sagte der krongreß anno 1999/2000.

das festgestellt, kann man mutmaßen ob dies grobe nachlässigkeit oder absicht war.
weil das so oft passierte (ich dachte gelesen zu haben daß es mindestens sieben mal geschah) und kombiniert mit einer unwille um berichten zu akzeptieren die auf PH wiesen (bratton wurde sogar verboten weiter darüber zu reden), habe ich einfach mal ockhams rasiermesser benützt. das ergab absicht.
jetzt kommt roosevelt ins spiel. es gibt mehrere hinweise daß er bewußt auf eine konfrontation mit den japanner ansteuerte. es gibt eine aussage von ihm daß er sogar bereit war zwei kreuzer dafür zu opfern. anderseits gibt es auch eine aussage eines ministers worin der sagte »roosevelts wünsch ist erfüllt worden. nur war der preis höher als erwartet. es gibt aber auch eine mitteilung, daß die japaner den ersten schlag austeilen mußte. vllt durch handeln wie in der atlantik ??
die vielen hinweise machen alles verdächtigt, sogar sehr. dennoch fehlt der endgültige beweis.

obwohl... bei AH fehlt auch der beweis daß er wußte von und auftrag gab zur vernichtung von juden, roma, sinti, usw.

Du willst es nicht kapieren - oder?
Mit einem Angriff seitens der Japaner rechen, ist eben nicht gleichbedeutend mit "konkretes Angriffsziel" und konkrete Angriffszeit kennen. Dass Pearl Harbor das konkrete Angriffsziel war, wusste Bratton eben nicht und er wusste auch nicht die konkrete Angriffzeit! Bratton kombinierte, dass ein japanischer Angriff unmittelbar bevor stand, aber er kannte das konkrete Datum nicht. Und Bratton sprach auch zu keinem Zeitpunkt konkret von Pearl Harbor! Das reimst du dir zusammen, weil es in deine VT passt. :mad:
Wo ist denn deine Quelle, dass Bratton verboten wurde über japanische Angriffspläne zu spekulieren?
Hinweise? Welche Hinweise gibt es denn für deine Behauptungen Roosevelt wäre auf einen Krieg mit Japan aus?
Quelle?!

Die Amerikaner rechneten mit einem Angriff auf die Philippinen, wie er am 7. Dezember 1941 dann auch stattfand.
Du willst ja nichtmal zur Kenntnis nehmen, dass es sich um zwei Angriffsverbände handelte - einen mit Ziel Hawaii und dieser hielt absolute Funkstille und der wurde auch nicht gesichtet! Und einen Angriffsverband mit Ziel Thailand (Siam) und Malaya.
Höre doch endlich auf irgendwelche Verschwörungstheorien zu basteln!
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Re: pearl harbor, war das nötig?

Beitragvon Tom Bombadil » Di 18. Okt 2016, 10:41

Nomen Nescio hat geschrieben:(18 Oct 2016, 11:05)

z.b. göring.

Gegen den Willen Hitlers? Göring wurde 1938 von Hitler mit der "Gesamtlösung der Judenfrage" beauftragt.
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Re: pearl harbor, war das nötig?

Beitragvon Tom Bombadil » Di 18. Okt 2016, 10:47

Dark Angel hat geschrieben:(18 Oct 2016, 11:32)

Die Amerikaner rechneten mit einem Angriff auf die Philippinen, wie er am 7. Dezember 1941 dann auch stattfand.

Und noch mehr:
Japanese troops invaded Khota Baru, Malaya, two hours before the attack on Pearl Harbor, US Territory of Hawaii. A series of landings in nearby Thailand initially met stiff resistance, but the Thai government negotiated for an armistice within hours. ww2dbase [Main Article | CPC]
Japanese aircraft bombarded Singapore, Guam, and Wake, while two Japanese destroyers shelled Midway Atoll, causing 14 casualties and damaging much equipment. ww2dbase [CPC]
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Re: pearl harbor, war das nötig?

Beitragvon Nomen Nescio » Di 18. Okt 2016, 15:34

Dark Angel hat geschrieben:(18 Oct 2016, 11:32)

Wo ist denn deine Quelle, dass Bratton verboten wurde über japanische Angriffspläne zu spekulieren?
Hinweise? Welche Hinweise gibt es denn für deine Behauptungen Roosevelt wäre auf einen Krieg mit Japan aus?
Quelle?!

Höre doch endlich auf irgendwelche Verschwörungstheorien zu basteln!

mit demselben recht kann ich sagen daß du augenklappen vor hast.
du negierst zeitungsberichte von bevor 7. dezember 1941; du negierst die tatsache (FAKT also) daß eine congreskommission 1999/2000 entschied daß die hauptschuld in wahington gesucht werden mußte.
du kannst aber keine gründe angeben warum das geschah außer zu reden über »meine VT«. leider für dich fand die congreskommission auch, daß nicht kimmel und short die hauptschuld trugen, sondern washington. ==> PH war nicht nötig !!

daß bratton verboten wurde steht im durch mich speziell in der USA bestellte buch »the broken seal« von ladislas farago.
ICH AKZEPTIERE NICHT DASS DU MICH ALS LÜGNER DARSTELT
vllt überzeugt dich dieses zitat
Among the many records that Prange, Goldstein, and Dillon did not consult was the remarkable testimony of former Chief Warrant Officer Ralph T. Briggs, who was working at the Cheltenham, Maryland intercept station in late 1941. Contrary to the defenders of Roosevelt and his coterie, who during the various investigations swore that there had been no "East Wind Rain" message received prior to the attack, Briggs confirmed that he had intercepted the "Winds" execute and had even located a Navy memoir buried in the records, indicating that he had read the message as early as December 2, 1941. During the later investigations, Captain Laurence Safford was the only person directly concerned with this matter who had the courage to testify that there had indeed been a "winds" message forwarded to Washington before the attack. It was Safford who first alerted Admiral Kimmel to the existence of these messages. During the Congressional Hearings, Briggs was ordered by his superiors not to testify and not to have anything further to do with Safford.

lese mal hier. vllt kann dies dein blick erweitern. und btw... es gab ungefähr SIEBEN warnungen daß PH sehr gefährdet war bis das ziel !!
du kannst hier mehr lesen das dir vllt unbekannt ist.

aber auch bei »gefährdet« hatte man alles tun müssen um vorbereitet zu sein. was geschah? admiral richardson, der vergebens warnte gegen einen angriff auf PH wurde durch kimmel abgelöst. weder kimmel noch general short hatten eine ahnung vom gefahr von bombern.

nix VT, wie schon eher gesagt: die ganze PH-sache STINKT.
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Re: pearl harbor, war das nötig?

Beitragvon Dark Angel » Di 18. Okt 2016, 23:04

Nomen Nescio hat geschrieben:(18 Oct 2016, 16:34)

mit demselben recht kann ich sagen daß du augenklappen vor hast.
du negierst zeitungsberichte von bevor 7. dezember 1941; du negierst die tatsache (FAKT also) daß eine congreskommission 1999/2000 entschied daß die hauptschuld in wahington gesucht werden mußte.
du kannst aber keine gründe angeben warum das geschah außer zu reden über »meine VT«. leider für dich fand die congreskommission auch, daß nicht kimmel und short die hauptschuld trugen, sondern washington. ==> PH war nicht nötig !!

Ich habe mir den Link über die Kongressuntersuchungen durchgelesen, daraus geht nichts hervor, was deine Behauptungen stützen würde. Das Gegenteil ist der Fall!

Nomen Nescio hat geschrieben:(18 Oct 2016, 16:34)]
daß bratton verboten wurde steht im durch mich speziell in der USA bestellte buch »the broken seal« von ladislas farago.
ICH AKZEPTIERE NICHT DASS DU MICH ALS LÜGNER DARSTELT
vllt überzeugt dich dieses zitat

1. Ladislas Farago war kein anerkannter Militärhistoriker/Wissenschaftler, sondern lediglich ein Privatgelehrter der als Journalist und Romanautor arbeitete.
Somit keine seriöse wissenschaftliche Quelle.
2. schossen gerade unmittelbar nach dem Angriff auf Pearl Harbor die Verschwörungstheorien ins Kraut. Journalisten haschten nach jedem Fitzelchen Information und bauschten dies auf. Ereignisse, mit denen niemand rechnet - niemand rechnen kann - liefern den besten Nährboden für VTn - und eine solche vertrittst du hier.

Nomen Nescio hat geschrieben:(18 Oct 2016, 16:34)
lese mal hier. vllt kann dies dein blick erweitern. und btw... es gab ungefähr SIEBEN warnungen daß PH sehr gefährdet war bis das ziel !!
du kannst hier mehr lesen das dir vllt unbekannt ist.

Autsch!
Ausgerechnet eine pseudowissenschaftliche Organisation wie das "Institute for Historical Review", die von dem ehemaligen Mitglied der rechtsreadikalen National Front David McCalden und Willis Carto, dem Leiter der antisemitischen "Liberty Lobby"gegründet wurde - also eindeutigen Geschichtsrevisionisten (gegen die du dich in einem anderen Thread so vehement wetterst) versuchst du uns hier als seriöse Quelle zu präsentieren?
Eine Organisation, die ganz offensichtlich und ganz eindeutig Verschwörungstheorien im Zusammenhang mit dem Angriff auf Pearl Harbor verbreitet - mehr noch, die versucht den USA bzw dem Präsidenten eine Kriegsschuld zu unterstellen, ist für dich Beleg für die "Richtigkeit" deiner Behauptungen.
Sorry, aber damit hast du dich endgültig ins Abseits geschossen - und nicht nur was dieses Thema betrifft. Leider müssen wohl alle deine Beiträge hier im Geschichtsforum etwas genauer beleuchtet werden.
Nun gut, wenn du dich auf solche "Quellen" berufst, brauchen wir hier gar nicht weiter diskutieren.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: pearl harbor, war das nötig?

Beitragvon Vizegott » Sa 29. Apr 2017, 01:38

Folxfeindt hat geschrieben:(13 Oct 2016, 00:40)

bei knapp 2500 toten und der nahzu vollständigen vernichtung der us-pazifikflotte ausgeschlossen. :rolleyes:
du gehörst nicht zufällig auch zu den leuten, die glauben dass 9/11 ein inside job war?



Die japaner haben doch keine wirklich wichtigen ziele getroffen.

Ein paar alte schlachschiffe wurden versenkt und die flugzeugträger waren zufällig gerade nich vor ort.
Edmund
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Re: pearl harbor, war das nötig?

Beitragvon Edmund » Sa 29. Apr 2017, 15:27

Vizegott hat geschrieben:(29 Apr 2017, 02:38)
Ein paar alte schlachschiffe wurden versenkt und die flugzeugträger waren zufällig gerade nich vor ort.


Mit ironischer Betonung auf zufällig.

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