revisionismus - revisionisten

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busse
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Re: revisionismus - revisionisten

Beitragvon busse » Di 21. Feb 2017, 08:30

Alexyessin hat geschrieben:(19 Feb 2017, 13:51)

Coventry und weißt du, das in London mehr Menschen gestorben sind als in Dresden?
Ihr Revisionisten kotzt mich schlichtweg an. Da entfachen die Nazis den Weltenbrand schlechthin und dann wird von eurer Seite aus gewinselt, wenn die Welt zurückschlägt. Und Dresden war natürlich auch ein militärisches Ziel. Was jeder weißt bis auf euch Rechtsknaller ( wissen würdet ihr es ja, wissen wollen wollt ihr nicht )


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Re: revisionismus - revisionisten

Beitragvon busse » Di 21. Feb 2017, 08:58

Alter Stubentiger hat geschrieben:(19 Feb 2017, 14:47)

Was soll das denn für ein Typ gewesen sein? Doch wohl nicht das "Reichsfeuerzeug" oder? Und wie sieht es eigentlich mit dem Begleitschutz aus wenn es Richtung Ural geht?
Die Amis und Engländer haben ohne ausreichendenBegleitschutz so viele Bomber verloren daß die Angriffe monatelang unterbrochen werden mußten.
Und überhaupt ist der Angriff auf Russland mit oder ohne Ural-Bomber ein Irrwitz.


Das stand meinerseits auch nie zur Debatte, das haben andere User in die Diskussion eingeführt. Ich habe nur auf die zweifelhaften Argumente hingewiesen, die den anglo-amerikanischen Bombenterror in der Jahren 1944/45 hier verteidigten und den Unterschied zwischen strategischen und taktischen Bombern dargelegt. Wenn das geschichtsrevisionistisch ist, dann bin ich sehr gern Geschichtsrevisionist, denn Fakten zu ignorieren ist nicht mein Ding.
Ich habe herausgestellt, das die Luftwaffe , entgegen z.B. der RAF nie im Sinn hatte, eine Serienproduktion von viermotorigen Bombern im Sinne von Flächenbombardementsstrategien zu installieren. Das "Reichsfeuerzeug" die He 177 war der Typ in Auftrag gegeben, letztlich nur mit ein paar hundert Stück zur Fernaufklärung und zur weiteren Erprobung eingesetzt. Worauf ich abzielte und worauf sich auch Galland bezog, war die 1937 in Dienst gestellte Ju 90 Verkehrsflugzeug was eine Startmasse von 23 000 kg hatte und bei Weiterentwicklung auf jeden Fall auf die 29 00 kg der B-17 gekommen wäre. Aber das ist alles reine Spekulation, die Fakten sind eindeutig, die deutsche Luftwaffe bildete eine Schlacht, Sturzkampf,- und mittlere Bomberklasse aus zur taktischen Unterstützung der Bodentruppen und Angriff auf militärische Großanlagen und Industriebetriebe. Eine völlig andere Strategie der Deutschen, der Gegensatz war die schon seit 1929 bei der RAF entwickelte Bomberstrategie, sie wurde dann später zum Flächenbombardement und Luftterror "Moral Bombing".
Letztendlich bleibt den Protagonisten und Verteidigers des alliierten Bombenterrors nur noch übrig , das ewige hätte, hätte Fahrradkette....
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Re: revisionismus - revisionisten

Beitragvon Alexyessin » Di 21. Feb 2017, 09:22

busse hat geschrieben:(21 Feb 2017, 08:30)

Na Du Linksknaller, willst uns hier weismachen das in drei Nächten in London mehr Menschen gestorben sind, als in Dresden mit den runtergerechneten Todeszahlen ?
Das Dresden ein militärisches Ziel war, hast Du das aus Wikipedia ? Du hast ja Null Ahnung ! Weder war Dresden eine Festungsstadt , noch waren irgendwelche Truppenverbände in der Stadt geschweige denn Flak, jeder der auch nur eine Spur Ahnung hat weiß, dass die Truppenverbände zwischen Bautzen und Görlitz in Bereitstellung nach Norden standen, auf den zu erwartenden Angriff. Dresden wurde dazu noch nicht mal als Verkehrsknotenpunkt gebraucht. Reih Dich ruhig ein in die Linksknallergeschichtsspezialisten *lach* und Du alliierter Bombenterrorexperte kotzt mich genauso an, Relativierer. Huch, die Welt schlägt zurück , welche denn ? Die anglo-amerikanische Bomberflotte, gut gelernt. Antwort auf den Terrorangriff auf Pforzheim 1945 , die militärisch wichtige Uhrmacherstadt hast Du bis heute noch nicht gegeben, Du Experte.
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Woher ich das weiß? Weil ich mich damit befasst habe im Gegensatz zu dir.
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Re: revisionismus - revisionisten

Beitragvon Alter Stubentiger » Di 21. Feb 2017, 09:25

busse hat geschrieben:(21 Feb 2017, 08:58)

Das stand meinerseits auch nie zur Debatte, das haben andere User in die Diskussion eingeführt. Ich habe nur auf die zweifelhaften Argumente hingewiesen, die den anglo-amerikanischen Bombenterror in der Jahren 1944/45 hier verteidigten und den Unterschied zwischen strategischen und taktischen Bombern dargelegt. Wenn das geschichtsrevisionistisch ist, dann bin ich sehr gern Geschichtsrevisionist, denn Fakten zu ignorieren ist nicht mein Ding.
Ich habe herausgestellt, das die Luftwaffe , entgegen z.B. der RAF nie im Sinn hatte, eine Serienproduktion von viermotorigen Bombern im Sinne von Flächenbombardementsstrategien zu installieren. Das "Reichsfeuerzeug" die He 177 war der Typ in Auftrag gegeben, letztlich nur mit ein paar hundert Stück zur Fernaufklärung und zur weiteren Erprobung eingesetzt. Worauf ich abzielte und worauf sich auch Galland bezog, war die 1937 in Dienst gestellte Ju 90 Verkehrsflugzeug was eine Startmasse von 23 000 kg hatte und bei Weiterentwicklung auf jeden Fall auf die 29 00 kg der B-17 gekommen wäre. Aber das ist alles reine Spekulation, die Fakten sind eindeutig, die deutsche Luftwaffe bildete eine Schlacht, Sturzkampf,- und mittlere Bomberklasse aus zur taktischen Unterstützung der Bodentruppen und Angriff auf militärische Großanlagen und Industriebetriebe. Eine völlig andere Strategie der Deutschen, der Gegensatz war die schon seit 1929 bei der RAF entwickelte Bomberstrategie, sie wurde dann später zum Flächenbombardement und Luftterror "Moral Bombing".
Letztendlich bleibt den Protagonisten und Verteidigers des alliierten Bombenterrors nur noch übrig , das ewige hätte, hätte Fahrradkette....
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Fakt ist daß Göring am 14. Oktober 1938 verkündete daß die Luftwaffe eine Friedensstärke von 21750 Kampfflugzeugen erreichen sollte. Darin eingeplant waren 800 Heinkel He 177 (und 7000 Ju 88).
Das Problem war aber das man auf Sturzkampfbomber bestand. Das warf alle Planungen über den Haufen. Und dies wiederum macht klar warum man keine strategischen Bomber hatte. Es lag nur an einer fehlerhaften Konzeption und fehlenden technischen Lösungen.

Die Idee des "moral bombing" hatten nicht nur die Allierten sondern auch die Deutschen. Oder wie sonst erklärst du dir die V1 und V2. V = Vergeltung. Man muß sagen daß sich die Sache aufschaukelte im Verlauf des Krieges. Noch 1939 haben Briten und Deutsche nur militärische Ziele angegriffen. So eskaliert ein Krieg eben und zum Schluß fallen alle Hemmungen auf allen Seiten. Erst wenn der Wahn endet und das klare Denken wieder einsetzt sieht man was man alles angerichtet hat. Viele Briten sehen die Bombardierung Dresdens heute ebenfalls als verbrecherisch an. Und Bomber-Harris war schon während des Krieges verhasst bei den Piloten. Er hatte keine Skrupel sie zu verheizen.
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...und die Mauer wird noch in 50 oder 100 Jahren stehen (Erich Honecker)
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Re: revisionismus - revisionisten

Beitragvon Nomen Nescio » Di 21. Feb 2017, 10:01

der name »busse« ist bereits eine tarnung. bei mir steht er nicht umsonst auf igno.

wie ich bei mehreren user lese, hat er wieder seine braunen phrasen wiederholt und ist dresden »sakrosankt, denn oh so unschuldig.
ob das wahr ist, laß ich beiseite. deutlich ist daß es jedenfalls AUCH ein militärisches ziel war.

ich zitiere AH, der nach dem ersten angriff auf berlin am 4.9.1940 im sportpalast tobte
Wenn die britische Luftwaffe zwei- oder drei- oder viertausend Kilogramm Bomben wirft, dann werfen wir jetzt in einer Nacht 150.000, 180.000, 230.000, 300.000, 400.000, eine Million Kilogramm. Wenn sie erklären, sie werden unsere Städte in großem Maße angreifen – wir werden ihre Städte ausradieren!

ausradieren ist nach meiner meinung deutlich. busse hatt offenbar nie gehört von »wind sähen und sturm ernten«.
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Re: revisionismus - revisionisten

Beitragvon Alter Stubentiger » Di 21. Feb 2017, 11:31

Nomen Nescio hat geschrieben:(21 Feb 2017, 10:01)

der name »busse« ist bereits eine tarnung. bei mir steht er nicht umsonst auf igno.

wie ich bei mehreren user lese, hat er wieder seine braunen phrasen wiederholt und ist dresden »sakrosankt, denn oh so unschuldig.
ob das wahr ist, laß ich beiseite. deutlich ist daß es jedenfalls AUCH ein militärisches ziel war.

ich zitiere AH, der nach dem ersten angriff auf berlin am 4.9.1940 im sportpalast tobte

ausradieren ist nach meiner meinung deutlich. busse hatt offenbar nie gehört von »wind sähen und sturm ernten«.


Sag ich ja. Dresden ist das Ergebnis einer Eskalationsspirale die die Nazis in Gang gesetzt haben.
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Re: revisionismus - revisionisten

Beitragvon busse » Di 21. Feb 2017, 14:01

Alexyessin hat geschrieben:(21 Feb 2017, 09:22)

Woher ich das weiß? Weil ich mich damit befasst habe im Gegensatz zu dir.


Dann empfehle ich Dir , Dich weiter zu belesen.
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Re: revisionismus - revisionisten

Beitragvon busse » Di 21. Feb 2017, 14:05

Alter Stubentiger hat geschrieben:(21 Feb 2017, 09:25)

Fakt ist daß Göring am 14. Oktober 1938 verkündete daß die Luftwaffe eine Friedensstärke von 21750 Kampfflugzeugen erreichen sollte. Darin eingeplant waren 800 Heinkel He 177 (und 7000 Ju 88).
Das Problem war aber das man auf Sturzkampfbomber bestand. Das warf alle Planungen über den Haufen. Und dies wiederum macht klar warum man keine strategischen Bomber hatte. Es lag nur an einer fehlerhaften Konzeption und fehlenden technischen Lösungen.

Die Idee des "moral bombing" hatten nicht nur die Allierten sondern auch die Deutschen. Oder wie sonst erklärst du dir die V1 und V2. V = Vergeltung. Man muß sagen daß sich die Sache aufschaukelte im Verlauf des Krieges. Noch 1939 haben Briten und Deutsche nur militärische Ziele angegriffen. So eskaliert ein Krieg eben und zum Schluß fallen alle Hemmungen auf allen Seiten. Erst wenn der Wahn endet und das klare Denken wieder einsetzt sieht man was man alles angerichtet hat. Viele Briten sehen die Bombardierung Dresdens heute ebenfalls als verbrecherisch an. Und Bomber-Harris war schon während des Krieges verhasst bei den Piloten. Er hatte keine Skrupel sie zu verheizen.


Fakt ist das viel verkündet wurde, viel verzettelt wurde aber die Luftkriegsstrategie eine andere war. Das "moral bombing" war Strategie und Zwar ausgefeilt , V1 und V2 war die Vergeltung, wie der Name schon sagt und war weit vom Flächenbombardement entfernt und noch nicht mal taktisch. Alles andere ist richtig.
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Re: revisionismus - revisionisten

Beitragvon busse » Di 21. Feb 2017, 14:18

Nomen Nescio hat geschrieben:(21 Feb 2017, 10:01)

der name »busse« ist bereits eine tarnung. bei mir steht er nicht umsonst auf igno.

wie ich bei mehreren user lese, hat er wieder seine braunen phrasen wiederholt und ist dresden »sakrosankt, denn oh so unschuldig.
ob das wahr ist, laß ich beiseite. deutlich ist daß es jedenfalls AUCH ein militärisches ziel war.

ich zitiere AH, der nach dem ersten angriff auf berlin am 4.9.1940 im sportpalast tobte

ausradieren ist nach meiner meinung deutlich. busse hatt offenbar nie gehört von »wind sähen und sturm ernten«.


Wie oft möchtest Du als Geschichtsexperte denn noch betonen das Du mich ignorierst ?
Bitte verlinke doch mal die Sportpalastrede vom imaginären 4.9.40, wir warten gespannt auf Deine Einlassungen *lach*, wenn ich die Propaganda von Churchill höre dann ist das genauso. Das Du das ausblendest ist mit völlig klar.
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Re: revisionismus - revisionisten

Beitragvon Alexyessin » Di 21. Feb 2017, 14:25

busse hat geschrieben:(21 Feb 2017, 14:01)

Dann empfehle ich Dir , Dich weiter zu belesen.
busse


Jaja, am besten auf deinen Rechtsknaller Seiten, gell. Nein Danke da bleib ich bei den Fakten.
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Re: revisionismus - revisionisten

Beitragvon Alexyessin » Di 21. Feb 2017, 14:28

busse hat geschrieben:(21 Feb 2017, 14:05)

Fakt ist das viel verkündet wurde, viel verzettelt wurde aber die Luftkriegsstrategie eine andere war. Das "moral bombing" war Strategie und Zwar ausgefeilt , V1 und V2 war die Vergeltung, wie der Name schon sagt und war weit vom Flächenbombardement entfernt und noch nicht mal taktisch. Alles andere ist richtig.
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Vergeltung für WAS? Fürs Kriegstreiben?
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Re: revisionismus - revisionisten

Beitragvon busse » Di 21. Feb 2017, 14:39

Alexyessin hat geschrieben:(21 Feb 2017, 14:28)

Vergeltung für WAS? Fürs Kriegstreiben?


Geht's noch peinlicher ?
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Re: revisionismus - revisionisten

Beitragvon Alexyessin » Di 21. Feb 2017, 14:49

busse hat geschrieben:(21 Feb 2017, 14:39)

Geht's noch peinlicher ?
busse


Was soll denn peinlich sein? Das ich dich damit konfrontiere welchen Dummfug hier in die Welt setzt?
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Re: revisionismus - revisionisten

Beitragvon Europa2050 » Di 21. Feb 2017, 14:52

Alter Stubentiger hat geschrieben:(21 Feb 2017, 11:31)

Sag ich ja. Dresden ist das Ergebnis einer Eskalationsspirale die die Nazis in Gang gesetzt haben.


Ich glaube, es ist schlichtweg infam, nach 6 Jahren eines Krieges, den Deutschland gewollt und begonnen hat, und in dem es:
- beginnend mit der Fakeaktion von Gleiwitz, für die ein paar KZ-Insassen ihr Leben lassen mussten
- über diverse Bombardierungen (Rotterdam, Coventry...),
- über Lidiče und Oradour,
- über die Nichteinnahme und Belagerung Leningrads, um dieses "Menschenfrei" übernehmen zu können,
- über Kommisarbefehl
- und die Endlösung
-bis hin zu den Todesmärschen im Frühjahr '45,

- und immer schön "wollt ihr den totalen Krieg - jaaaaaa"

darüber nachzusinieren, ob die GB/US Luftwaffe die deutsche Kriegsinfrastruktur mit weniger Ziviltoten außer Gefecht hätte setzen können.

Wenn die USA, GB oder Russland ihre Kriegsführung aufarbeiten, ist das Ihr Thema, aber mit der Vorgeschichte erübrigt sich jede Art von Schuldzuweisung aus Deutschland von vornherein.

Wer die Menschlichkeit dermaßen mit Füßen tritt, verliert eben irgendwann auch das Recht darauf.
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Re: revisionismus - revisionisten

Beitragvon Alter Stubentiger » Di 21. Feb 2017, 15:13

busse hat geschrieben:(21 Feb 2017, 14:05)

Fakt ist das viel verkündet wurde, viel verzettelt wurde aber die Luftkriegsstrategie eine andere war. Das "moral bombing" war Strategie und Zwar ausgefeilt , V1 und V2 war die Vergeltung, wie der Name schon sagt und war weit vom Flächenbombardement entfernt und noch nicht mal taktisch. Alles andere ist richtig.
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Man machte was man technisch und wirtschaftlich konnte. Daraus abzuleiten daß die Nazis nicht liebend gerne mit strategischen Bombern angegriffen hätten ist ein wenig naiv.
Letztlich waren die V-Waffen Angriffe auch nur "moral bombing". Bei denen muß man dann noch die vielen Toten bei der Produktion mit bedenken. Die wurden schließlich von Sklaven unter unmenschlichen Bedingungen hergestellt. Wundert es dich wirklich daß die Antwort auf den totalen Krieg der Nazis ein totaler Krieg der Allierten war?
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Re: revisionismus - revisionisten

Beitragvon busse » Mi 22. Feb 2017, 07:43

Alexyessin hat geschrieben:(21 Feb 2017, 14:49)

Was soll denn peinlich sein? Das ich dich damit konfrontiere welchen Dummfug hier in die Welt setzt?


Du konfrontierst doch hier Keinen mit Fakten, Du schreist sonst immer laut nach Quellen aber bei Dir ist dünne Luft angesagt.
Ich schreibe hier mit Berufung auf Boog, Neitzel, Blank, Groehler u.a. bestimmt alle in Deinen Augen Rechts *lach*.
Dummfug ? Du bist militärhistorisch ungebildet und meinst mit Deiner Halbbildung hier zu punkten, typisch Linksknaller.
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Re: revisionismus - revisionisten

Beitragvon busse » Mi 22. Feb 2017, 07:52

Alter Stubentiger hat geschrieben:(21 Feb 2017, 15:13)

Man machte was man technisch und wirtschaftlich konnte. Daraus abzuleiten daß die Nazis nicht liebend gerne mit strategischen Bombern angegriffen hätten ist ein wenig naiv.
Letztlich waren die V-Waffen Angriffe auch nur "moral bombing". Bei denen muß man dann noch die vielen Toten bei der Produktion mit bedenken. Die wurden schließlich von Sklaven unter unmenschlichen Bedingungen hergestellt. Wundert es dich wirklich daß die Antwort auf den totalen Krieg der Nazis ein totaler Krieg der Allierten war?


Genau das habe ich nicht abgestritten. Wo steht eigentlich das man liebend gern mit strategischen Bombern angegriffen hätte, dazu hätte es aber genau diese Bomberstrategie im Vorfeld geben müssen, gab es nicht im Gegensatz zum VK. Dort gingen die Strategien bis auf 1929 zurück, da war den Deutschen noch die Militärluftfahrt verboten.
Selbstverständlich waren die Vergeltungswaffen "Moral Bombing", aber mit einer geschätzten Gesamtzahl von ca. 43 000 zivilen Bombenopfern in ganzen VK zwischen 1941-45 doch nicht mit Flächenbombardements in Deutschland zu vergleichen , das sind die Opfer von zwei (in Zahlen 2) deutschen Großstädten.
Also Lübeck, Rostock, Köln waren wohl vor dem totalen Krieg und seine Ankündigung !
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Re: revisionismus - revisionisten

Beitragvon Alexyessin » Mi 22. Feb 2017, 08:12

busse hat geschrieben:(22 Feb 2017, 07:43)

Du konfrontierst doch hier Keinen mit Fakten,


Doch, ich widerspreche regelmäig deinen Bullshit.
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
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Re: revisionismus - revisionisten

Beitragvon busse » Mi 22. Feb 2017, 08:17

Europa2050 hat geschrieben:(21 Feb 2017, 14:52)

Ich glaube, es ist schlichtweg infam, nach 6 Jahren eines Krieges, den Deutschland gewollt und begonnen hat, und in dem es:
- beginnend mit der Fakeaktion von Gleiwitz, für die ein paar KZ-Insassen ihr Leben lassen mussten
- über diverse Bombardierungen (Rotterdam, Coventry...),
- über Lidiče und Oradour,
- über die Nichteinnahme und Belagerung Leningrads, um dieses "Menschenfrei" übernehmen zu können,
- über Kommisarbefehl
- und die Endlösung
-bis hin zu den Todesmärschen im Frühjahr '45,

- und immer schön "wollt ihr den totalen Krieg - jaaaaaa"

darüber nachzusinieren, ob die GB/US Luftwaffe die deutsche Kriegsinfrastruktur mit weniger Ziviltoten außer Gefecht hätte setzen können.

Wenn die USA, GB oder Russland ihre Kriegsführung aufarbeiten, ist das Ihr Thema, aber mit der Vorgeschichte erübrigt sich jede Art von Schuldzuweisung aus Deutschland von vornherein.

Wer die Menschlichkeit dermaßen mit Füßen tritt, verliert eben irgendwann auch das Recht darauf.


Im Gegensatz zu Dir erlaube ich es mir zu behaupten, das es ist schlichtweg infam ist Unrecht mit Unrecht (und dann noch mit teilweisen nachweislich falschen Fakten) zu beantworten. Moralisiere mal weiter und erzähle uns doch mal warum Lübeck im Frühjahr 1942 dran glauben mußte und Köln mit über 1000 Bombern angegriffen wurde, bestimmt wegen Gleiwitz und Coventry *lach*. Die Nachtangriffe auf deutsche Innenstädte durch die RAF waren also Angriffe gegen Kriegsinfrastruktur.
Manche sind sich für jegliche blödsinnige Argumentation wirklich nicht zu schade, muß auch nicht mehr kommentiert werden, Unsinn bleibt Unsinn belebt durch deutsche geschichtliche Halbbildung und Indoktrination.
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Re: revisionismus - revisionisten

Beitragvon busse » Mi 22. Feb 2017, 08:22

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Das waren übrigens Deine letzten Fakten ! Ich stelle dagegen lt. britischen Angaben kamen ca. 43 000 Zivilisten im Gesamten Königreich bei deutschen Bombenangriffen einschlßl. V1 und V2 ums Leben. Das sind die Fakten, das reicht allein für knapp 2 deutsche Großstädte bei RAF Angriffe.
Wer also schreibt hier Bullshit ? Ein schönen Tag noch vom "Geschichtsrevisionist" .
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