revisionismus - revisionisten

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Re: revisionismus - revisionisten

Beitragvon Nomen Nescio » So 21. Mai 2017, 10:07

Kael hat geschrieben:(21 May 2017, 00:47)

JA, das sind Söldner. Aber es sind keine Sklaven.

Und ja, ich weiß wie viel die FLugzeuge dazu beigetragen haben. Aber es geht ja darum das theoretisch sofort in den Konsumbereih hätt umgeschwenkt werden können und das könnte sogar Rheinmetall oder Mauser damals.

sie wurden durch den KÖNIG verkauft. nix freie wille.
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Re: revisionismus - revisionisten

Beitragvon Alexyessin » So 21. Mai 2017, 10:54

Kael hat geschrieben:(20 May 2017, 22:53)

Preußen hat insgesamt weniger Krieg geführt - in der gleichen Zeit - wie seine Nachbarn.


Belege, bitte mit ALLEN Nachbarn.

Kael hat geschrieben:(20 May 2017, 22:53)
Welche großen Kriege hat Preußen denn verursacht?


1866, 1870, 1914 und im Vermächtnis auch 1939
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Re: revisionismus - revisionisten

Beitragvon Kael » So 21. Mai 2017, 15:18

1914 war kein Krieg den Deutschland ausgelöst hat sondern Österreich

1939 hat Deutschland ausgelöst, nicht Preußen.

Bitte keinen Schwachsinn vorzapfen.

1866 war kein Großer Krieg sondern eine Nachbarschaftsfehde. Der Krieg war nach, ich glaub 4 Monaten vorbei.
1870 war der Deutsche Einigungskrieg. Welcher zum Deutschen Reich geführt hat unter dem alle Deutschen Länder, außer Österreic vereinigt wurden.

Das heißt PReußen hat 1 große Kriege ausgelöst welcher zur Einigung Deutshclands führte, aber selbst der dauerte nicht allzu lang.
sie wurden durch den KÖNIG verkauft. nix freie wille.


Ja, und sie sind freiwillig in seine DIenste getreten. Sklaverei war es dennoch nicht da diese Soldaten auch Rechte besaßen.


Edit: Mir ist eingefallen das PReußen ja gar nicht der Angreifer war sondern das Frankreich 1970 Preußen den Krieg erklärt hat.

HA! Somit hat Preußen keinen wirklich großen Krieg verursacht :) Zumindest, laut der Zahlen die du mir da nennst.
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Re: revisionismus - revisionisten

Beitragvon Alexyessin » So 21. Mai 2017, 15:32

Kael hat geschrieben:(21 May 2017, 16:18)

1914 war kein Krieg den Deutschland ausgelöst hat sondern Österreich


Das ist so nicht korrekt. Berlin hat Wien auf dieses Ultimatum gedrängt. Bitte in Geschichte besser aufpassen.

Kael hat geschrieben:(21 May 2017, 16:18)
1939 hat Deutschland ausgelöst, nicht Preußen.


Ja, in preussischer Vermächtniss.

Kael hat geschrieben:(21 May 2017, 16:18)
Bitte keinen Schwachsinn vorzapfen.


Ist keiner.

Kael hat geschrieben:(21 May 2017, 16:18)
1866 war kein Großer Krieg sondern eine Nachbarschaftsfehde. Der Krieg war nach, ich glaub 4 Monaten vorbei.


Krieg wars, zum Machtausbau für Preussen zu Lasten des Deutschen Bundes. Aber schön wie ich erkennen kann, wie du sogar das relativieren möchtest-

Kael hat geschrieben:(21 May 2017, 16:18)
1870 war der Deutsche Einigungskrieg. Welcher zum Deutschen Reich geführt hat unter dem alle Deutschen Länder, außer Österreic vereinigt wurden.


Um ein preussisches Kaiserreich zu errichten. Das als Einigungskrieg zu verkaufen ist schon ein starkes Stück, wirklich.

Kael hat geschrieben:(21 May 2017, 16:18)
Das heißt PReußen hat 1 große Kriege ausgelöst welcher zur Einigung Deutshclands führte, aber selbst der dauerte nicht allzu lang.


3 :) Und nur in dieser Zeit.

Kael hat geschrieben:(21 May 2017, 16:18)
Edit: Mir ist eingefallen das PReußen ja gar nicht der Angreifer war sondern das Frankreich 1970 Preußen den Krieg erklärt hat.

HA! Somit hat Preußen keinen wirklich großen Krieg verursacht :) Zumindest, laut der Zahlen die du mir da nennst.


Ausgelöst, nicht erklärt. Das haben tatsächlich die Franzosen hinsichtlich der Emser Depesche getan. War natürlich gewollt, denn in einem Angriffskrieg hätten sich die Süddeutschen Staaten nicht anschließen müssen.

Es ist immer wieder schön zu lesen, das diese Denke noch bestand hat. :thumbup:
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Re: revisionismus - revisionisten

Beitragvon Kael » So 21. Mai 2017, 15:36

Ist mir alles bekannt.

Aber entweder man macht es Richtig und geht nach Auslöser oder aber es geht um die Kriegserklärung. Also nach wem gehen wir jetzt? Nach dem Auslöser oder nach der Kriegserklärung?

Weil wenn wir nach dem Auslöser gehen, waren die Serben schuld am ersten Weltkrieg, wenn wir nach Kriegserklärung gehen die Österreicher.

ABer man kann natürlich alles so weit rum biegen das nur 'wir' Schuld gewesen sind :)


Man kann natürlich auch sagen: "Hey die Franzosen hätten es damals besser wissen müssen und nicht Preußen den KRieg erklären" <- Im übrigen wäre das GENAU die Argumentation die man uns vorlegen würde. Nur interessanterweise wird da wohl mit zweierlei Maß gemessen. Alles was wir gemacht haben war ultraschlimm und alles was die anderen gemacht haben war immer i.O.
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Re: revisionismus - revisionisten

Beitragvon Nomen Nescio » So 21. Mai 2017, 15:40

Kael hat geschrieben:(21 May 2017, 16:18)

1914 war kein Krieg den Deutschland ausgelöst hat sondern Österreich

1939 hat Deutschland ausgelöst, nicht Preußen.

Bitte keinen Schwachsinn vorzapfen.

1866 war kein Großer Krieg sondern eine Nachbarschaftsfehde. Der Krieg war nach, ich glaub 4 Monaten vorbei.
1870 war der Deutsche Einigungskrieg. Welcher zum Deutschen Reich geführt hat unter dem alle Deutschen Länder, außer Österreic vereinigt wurden.

Das heißt PReußen hat 1 große Kriege ausgelöst welcher zur Einigung Deutshclands führte, aber selbst der dauerte nicht allzu lang.


Ja, und sie sind freiwillig in seine DIenste getreten. Sklaverei war es dennoch nicht da diese Soldaten auch Rechte besaßen.


Edit: Mir ist eingefallen das PReußen ja gar nicht der Angreifer war sondern das Frankreich 1970 Preußen den Krieg erklärt hat.

HA! Somit hat Preußen keinen wirklich großen Krieg verursacht :) Zumindest, laut der Zahlen die du mir da nennst.

schwachsinn? 1866 preußen/bismarck gefiel den konkurrenz von Ö-U nicht darum mußte es krieg geben.
davor krieg mit dänemark. haste natürlich vergessen. gab es außerdem nich auch annektion von teilen sachsen? sowie polnische teilungen??
1870-1871. nie gehört von »brusquez le roi«? ein telegramm daß absichtlich umgeschrieben wurde und dann veröffentlicht. Bismarck hatte es so angestellt daß die franzosen bei den damaligen politischen verhältnissen keine wahl blieb als den krieg zu erklären.
1914 hatte erstens D aktiv akzeptiert statt der bremse zu treten. und dabei: hätte wilhelm II nicht den vertrag mit rußland aufgesagt, dann wäre es nicht zu WK I gekommen. denn dann brauchte D nicht zu mobilisieren weil R mobilisierte.
mobilisierung bedeutete damals KRIEG.

D war auch der nachfolger preußens (totum pro parte), sowie die BRD der nachfolger des nazireichs war.


dein untericht in geschichte war entweder sehr selektiv oder du hast vieles vergessen.
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Re: revisionismus - revisionisten

Beitragvon Kael » So 21. Mai 2017, 15:42

Mein UNterricht in Geschichte ist ganz in Ordnung. Wir redeten aber von großen KRiegen. Kriege gegen Dänemark oder Sachsen waren "kleine Kriege" oder "Nachbarschaftsfehde" - Beim Krieg gegen Dänemark hat Österreich sogar noch den Preußen geholfen weil es ein Bundeskrieg war? Bin mir nicht zu 100% sicher.

Einigungskriege sehe ich im übrigen nicht als so schlimm an, wie Expansionskriege welche die Engländer und Franzosen betrieben haben, in fremdes Territorium was nicht mal ihrer Kultur angehörte. Und da haben die FRanzosen und ENgländer bei weitem mehr Scheisse gebaut und MEnschen ermordet als wir Deutschen es je hätten tun können.
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Re: revisionismus - revisionisten

Beitragvon Nomen Nescio » So 21. Mai 2017, 15:47

Kael hat geschrieben:(21 May 2017, 16:36)

Ist mir alles bekannt.

Aber entweder man macht es Richtig und geht nach Auslöser oder aber es geht um die Kriegserklärung. Also nach wem gehen wir jetzt? Nach dem Auslöser oder nach der Kriegserklärung?

Weil wenn wir nach dem Auslöser gehen, waren die Serben schuld am ersten Weltkrieg, wenn wir nach Kriegserklärung gehen die Österreicher.

ABer man kann natürlich alles so weit rum biegen das nur 'wir' Schuld gewesen sind :)


Man kann natürlich auch sagen: "Hey die Franzosen hätten es damals besser wissen müssen und nicht Preußen den KRieg erklären" <- Im übrigen wäre das GENAU die Argumentation die man uns vorlegen würde. Nur interessanterweise wird da wohl mit zweierlei Maß gemessen. Alles was wir gemacht haben war ultraschlimm und alles was die anderen gemacht haben war immer i.O.

eine kleine denkrüge. D lief 1914 mit offenen augen in der falle die der britischen außenminister ihnen gestellt hatte.
die franzosen zogen ±10 km von der belgischen grenze weg. dadurch war es ihnen unmöglich die belgischen neutralität zu schänden. und so konnte grey im britischen parlament (mit verdrehungt übrigens von gladstone) behaupten »wir haben belgiens neutralität garantiert. die ist durch den D gesxch"\andet ==> das p[arlament entschloß zu krieg gegen D.


deine meinung folgend, können wir sagen »biscmarck ist der zündende faktor für 1870-1871; 1914-1918 und 1939-1945. denn das waren kausale kriege.
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Re: revisionismus - revisionisten

Beitragvon Nomen Nescio » So 21. Mai 2017, 15:51

Kael hat geschrieben:(21 May 2017, 16:42)

Einigungskriege sehe ich im übrigen nicht als so schlimm an, wie Expansionskriege welche die Engländer und Franzosen betrieben haben, in fremdes Territorium was nicht mal ihrer Kultur angehörte. Und da haben die FRanzosen und ENgländer bei weitem mehr Scheisse gebaut und MEnschen ermordet als wir Deutschen es je hätten tun können.

ach jee, da höre ich wieder nostalgische altbewährte parole. schaue mal bei einem ex-bundeswehrgeneral der »geschichtsbücher« schrieb. garantiert findest du bei ihm eine bekräftigung deiner meinung.
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Re: revisionismus - revisionisten

Beitragvon Nomen Nescio » So 21. Mai 2017, 15:53

Kael hat geschrieben:(21 May 2017, 16:42)

Mein UNterricht in Geschichte ist ganz in Ordnung. Wir redeten aber von großen KRiegen.

krieg ist krieg. für die briten und franzosen waren koloniale kriege auch kleine kriege. wenn nicht sehr klein.
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Re: revisionismus - revisionisten

Beitragvon Kael » So 21. Mai 2017, 15:54

Ja, und das britische Ultimatum war absichtlich so gestellt da die Briten wussten das wir durch Belgien marschieren MUSSTEN um keinen sofortigen STellungskrieg auszulösen. Der Krieg wäre ja auch fast nach ein paar Wochen vorbei gewesen, hätten sich die Briten nicht eingemischt.

Und was waren die Deutschen Kriegsforderungen im Jahr 1914 und 1915? ;) Mir sind nämlich keine bekannt. Die ersten Kriegsforderungen waren 1916 und waren ziemlich utopisch.

Wir Deutschen hätten von den Franzosen Reperationszahlungen verlangt und das wäre es gewesen. Ein Versailler Vertrag auf deutscher Seite hätte es nicht gegeben, da die deutschen Bemühungen nur darauf hinausliefen die Franzosen zu "Demütigen".
ach jee, da höre ich wieder nostalgische altbewährte parole. schaue mal bei einem ex-bundeswehrgeneral der »geschichtsbücher« schrieb. garantiert findest du bei ihm eine bekräftigung deiner meinung.


WIllst du damit etwa sagen, dass den ENgländern und Franzosen es erlaubt war, sich brutal durch Kriege zu vereinigen uns aber nicht? Immer diese Doppelmoral.
krieg ist krieg. für die briten und franzosen waren koloniale kriege auch kleine kriege. wenn nicht sehr klein.

Also die Unterwerfung Indiens mit mehreren Millionen Einwohnern war ein kleiner Krieg? Fast schon in Kontinentgröße?
Welche Länder AUSSERHALB des deutschen Kulturgebietes hat Preußen denn erobert? (Ja, Polen ist mir bekannt, das hat es sich mit Russland geteilt)
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Re: revisionismus - revisionisten

Beitragvon Alexyessin » So 21. Mai 2017, 15:58

Kael hat geschrieben:(21 May 2017, 16:42)

Mein UNterricht in Geschichte ist ganz in Ordnung. Wir redeten aber von großen KRiegen. Kriege gegen Dänemark oder Sachsen waren "kleine Kriege" oder "Nachbarschaftsfehde" - Beim Krieg gegen Dänemark hat Österreich sogar noch den Preußen geholfen weil es ein Bundeskrieg war? Bin mir nicht zu 100% sicher.


Ach so, der Herr relativiert wieder. Krieg war Krieg. Ende.

Kael hat geschrieben:(21 May 2017, 16:42)
Einigungskriege sehe ich im übrigen nicht als so schlimm an, wie Expansionskriege welche die Engländer und Franzosen betrieben haben, in fremdes Territorium was nicht mal ihrer Kultur angehörte. Und da haben die FRanzosen und ENgländer bei weitem mehr Scheisse gebaut und MEnschen ermordet als wir Deutschen es je hätten tun können.


Wir Deutsche gab es damals gar ned. Typischer Denkfehler der nationalistisch geprägten Denkweise deinerseits.
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Re: revisionismus - revisionisten

Beitragvon Alexyessin » So 21. Mai 2017, 16:00

Kael hat geschrieben:(21 May 2017, 16:54)

WIllst du damit etwa sagen, dass den ENgländern und Franzosen es erlaubt war, sich brutal durch Kriege zu vereinigen uns aber nicht? Immer diese Doppelmoral.


Er waren ja nicht mal Einigungskriege sondern preussische Eroberungskriege.
Und wo genau haben die Franzosen das gemacht? Wäre mir jetzt neu.
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Re: revisionismus - revisionisten

Beitragvon Kael » So 21. Mai 2017, 16:01

NAtürlich gab es die Deutschen damals. Hätte es damalsnicht "die Deutschen" gegeben, wären Einigungskriege nicht gewesen.
Die "Deutsche Einheit" wurde seit dem Krieg von Napoleon langsam angestrebt, nur dass - anders als in fRankreich - die Einigung von oben vollzogen wurde und nicht von unten, wie in Frankreich.
Er waren ja nicht mal Einigungskriege sondern preussische Eroberungskriege.
Und wo genau haben die Franzosen das gemacht? Wäre mir jetzt neu.


Ist schon was her, war noch im Mittelalter wo die Franzosen sich gegenseitig den Schädel eingeschlagen haben.
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Re: revisionismus - revisionisten

Beitragvon Alexyessin » So 21. Mai 2017, 16:04

Kael hat geschrieben:(21 May 2017, 17:01)

NAtürlich gab es die Deutschen damals. Hätte es damalsnicht "die Deutschen" gegeben, wären Einigungskriege nicht gewesen.


Es waren ja auch keine Einungskriege sondern preussische Eroberungskriege. Gut das du es verstanden hast.
Und damals gab es unter anderem - Kurhessen, Baiern, Tiroler, böhmische Kronländer, Hannoveraner, Oldenburger usw.
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Re: revisionismus - revisionisten

Beitragvon Kael » So 21. Mai 2017, 16:05

Ja und diese hätten sich Deutschland sonst auch nicht angeschlossen ;)
Es gab 1870 ein Deutsches Nationalverständnis, sonst wäre das Deutsche Reich nicht ausgerufen worden und man hätte sich auch nicht so euphorisch in den ersten Weltkrieg gestürzt.

Das deutsche Nationalverständnis beginnt bei den KRiegen gegen Napoleon und bildete sich seitdem langsam aus.
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Re: revisionismus - revisionisten

Beitragvon Alexyessin » So 21. Mai 2017, 16:34

Kael hat geschrieben:(21 May 2017, 17:05)

Ja und diese hätten sich Deutschland sonst auch nicht angeschlossen ;)


Es gab ja auch kein Deutschland dem sie sich anschließen konnten. Es gab ein Preussen das diese Länder zum Teil besetzt zum Teil militärisch ( Baiern ) geködert hat. Zum Thema Kronland Böhmen erklärt sich das ja ganz gut. Es gehörte zum Habsburgerreich, das in Teilen im Deutschen Bund war. Und das hat Preussen dezent rausgeschmissen. Vor wegen Einigung.......

Kael hat geschrieben:(21 May 2017, 17:05)
Es gab 1870 ein Deutsches Nationalverständnis, sonst wäre das Deutsche Reich nicht ausgerufen worden und man hätte sich auch nicht so euphorisch in den ersten Weltkrieg gestürzt.


Und genau das ist das falsche Verständnis, aber das ist bei Nationalrevisionisten nix unbekanntes. Täglich grüßt das Murmeltier. Wobei es mit Sicherheit eine vom Volk gewünschte Vereinigung der deutschsprachigen Länder gab die sich 1848 ja gezeigt hatten. Das unterscheidet übrigens auch die Nationalstaaten wie Italien und preussisches Kaiserreich von England, Frankreich oder den Niederlanden. Militärische Einigung anstatt der Demokratischen. Naja, in beiden Ländern ist ja bekannt was daraus geworden ist.
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Re: revisionismus - revisionisten

Beitragvon Nomen Nescio » So 21. Mai 2017, 18:23

Kael hat geschrieben:(21 May 2017, 16:54)

Ja, und das britische Ultimatum war absichtlich so gestellt da die Briten wussten das wir durch Belgien marschieren MUSSTEN um keinen sofortigen STellungskrieg auszulösen. Der Krieg wäre ja auch fast nach ein paar Wochen vorbei gewesen, hätten sich die Briten nicht eingemischt.

es ist wie 1870. damals wurde frankreich dazu gezwungen krieg zu erklären. jetzt offensichtlich GB. die arme deutschen sind ja schuldlos.
nein, die deutschen waren dumm wie bohnenstroh. es gab noch keine maginotlinie. der schlieffenplan wurde vorangetrieben, auch wenn der plan verraten war (nota bene durch schlieffen himself). außerdem hatte moltke der ältere gesagt »rußland ist der größte gefahr«. wenn seine pläne gefolgt waren, hätte GB sich nie an den krieg beteiligen können.

Kael hat geschrieben:(21 May 2017, 16:54)Und was waren die Deutschen Kriegsforderungen im Jahr 1914 und 1915? ;) Mir sind nämlich keine bekannt. Die ersten Kriegsforderungen waren 1916 und waren ziemlich utopisch.

ich habe nicht über kriegsforderungen geredet !!

Kael hat geschrieben:(21 May 2017, 16:54)Wir Deutschen hätten von den Franzosen Reperationszahlungen verlangt und das wäre es gewesen. Ein Versailler Vertrag auf deutscher Seite hätte es nicht gegeben, da die deutschen Bemühungen nur darauf hinausliefen die Franzosen zu "Demütigen".

reparationszahlungen?? NUUR !! F hatte noch nicht echt mobilisiert als die deutschen zuschlugen. und 1916 gab es jedenfalls offizielle vorschläge belgiens küste zu annektieren. das würde dann die möglichkeit geben GB einfluß einzudämmen.

Kael hat geschrieben:(21 May 2017, 16:54)WIllst du damit etwa sagen, dass den ENgländern und Franzosen es erlaubt war, sich brutal durch Kriege zu vereinigen uns aber nicht? Immer diese Doppelmoral.

ach jee, und daß Ö-U + D (anders als erwartet spielte italien nicht mit) sich vereinigten ist selbstverständlich erlaubt.
übrigens gab es bei GB + F noch einen dritten im bunde: rußland. nicht vergessen, denn gerade die mobilisation der russen war die auslösende faktor für D aktiv krieg zu machen.

übrigens du bist ein meister im hineinterpretieren von falschen folgerungen.

Kael hat geschrieben:(21 May 2017, 16:54)Also die Unterwerfung Indiens mit mehreren Millionen Einwohnern war ein kleiner Krieg? Fast schon in Kontinentgröße?
Welche Länder AUSSERHALB des deutschen Kulturgebietes hat Preußen denn erobert? (Ja, Polen ist mir bekannt, das hat es sich mit Russland geteilt)

südwestafrika war auch ein kleiner krieg. südostafrika übrigens auch. es gab auch noch bewohnte insel in der stillen südsee.

Kael hat geschrieben:(21 May 2017, 16:54)Elsass zählt btw nicht :)

warum sollte das nicht mitzählen? es war nota bene der treibfeder für die franzosen mit D krieg zu machen »on les aura«
Zuletzt geändert von Nomen Nescio am So 21. Mai 2017, 18:47, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: revisionismus - revisionisten

Beitragvon Kael » So 21. Mai 2017, 18:28

Also, 1870 sind wir zu den FRanzosen hin gegangen, haben ihrem Kaiser ne Kanone an den Kopf gehalten und gesagt:
"Hier, erklär den Krieg!" ?

Interessanterweise kämpften die Kolonietruppen unter Deutschland eher und "lieber" als unter Alliierter, weil es ihnen unter Deutscher Verwaltung besser ging als unter französischer oder britischer :)
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Re: revisionismus - revisionisten

Beitragvon Nomen Nescio » So 21. Mai 2017, 18:34

Kael hat geschrieben:(21 May 2017, 17:01)

Die "Deutsche Einheit" wurde seit dem Krieg von Napoleon langsam angestrebt, nur dass - anders als in fRankreich - die Einigung von oben vollzogen wurde und nicht von unten, wie in Frankreich.

dies ist wirklich so dumm... da finde ich fast keine worte mehr.

vor etwa 1500 gab es nicht ein vereinigtes frankreich. das wurde mühsam durch französische könige in kriege vereint/erobert. erst ab heinrich IV (paris ist wohl eine messe wert) gab es ein deutliches reich.
richelieu, mazarin und danach besonders ludwig XIV taten alles frankreich stark zu machen; zentralisiert; und auszubreiten. aber auch ludwig XV saß nicht still.

nix einigung von unten. ganz von oben: ausbreitung und einigung. nur waren die franzosen mindestens 250 jahr früher damit begonnen als die preußen.

bitte, hör mal auf zu quatschen. du hast nix, nullkommnull ahnung von geschichte. augenklappen vor !
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