Dresden ein Kriegsverbrechen ?

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ThorsHamar
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Re: Dresden ein Kriegsverbrechen ?

Beitragvon ThorsHamar » Mo 11. Sep 2017, 21:24

Tom Bombadil hat geschrieben:(11 Sep 2017, 22:14)

Ja, du bist mit deinem "Judenfimmel" (Zitat Moderator) eben einfach zu durchschauen. Ich argumentiere bei den arabischen Angriffskriegen auf Israel genauso wie bei den deutschen Angriffskriegen auf den Rest der Welt, da gibt es keinen "Doppelstandard", genauso wenig wie einen von dir herbei fantasierten israelischen Angriffskrieg.


Habe ich gar nicht getan, das warst DU ...
Unser kleiner Dialog war:
DU: Jeder Angriffskrieg ist rechtlich-human daneben und wenn man sich dann wie die allerletzte Wildsau aufführt, dann sollte man nicht jammern, wenn es einen selber trifft.

ICH: ...wie leicht Dir manchmal solche Sachen über die Lippen gehen .... erstaunlich. An anderer Stelle heisst dieses " wenn es einen selber trifft" Terror ...

Und das ist ja wohl Fakt! Wenn WIR in Afghanistan eine Hochzeitsgesellschaft per Drohne vernichten, da von "allerletzte Wildsau" zu sprechen, ist schon fast zynisch, wird danach ein Anschlag eines Afghanen auf unsere Soldaten als Terror bezeichnet.
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Tom Bombadil
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Re: Dresden ein Kriegsverbrechen ?

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 11. Sep 2017, 21:32

ThorsHamar hat geschrieben:(11 Sep 2017, 22:24)

Wenn WIR in Afghanistan eine Hochzeitsgesellschaft per Drohne vernichten...

Wann haben WIR denn in Afghanistan eine Hochzeitsgesellschaft per Drohne vernichtet? Und wo genau bezeichne ich Angriffe auf die Bundeswehr in Afghanistan als Terror?
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Re: Dresden ein Kriegsverbrechen ?

Beitragvon Jekyll » Mo 11. Sep 2017, 22:38

Tom Bombadil hat geschrieben:(11 Sep 2017, 18:46)

Hätte Deutschland nicht den Krieg angefangen, hätte es auch keine Bombardierung von Dresden gegeben.


edit Mod. Hetze entfernt
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Re: Dresden ein Kriegsverbrechen ?

Beitragvon Flaschengeist » Mo 11. Sep 2017, 22:54

Tom Bombadil hat geschrieben:(11 Sep 2017, 22:19)

Die Taten von Wehrmacht und SS haben durchschnittlich an jeden verdammten Scheißtag des Zweiten Weltkrieges ungefähr die Opferzahlen von Dresden produziert. Dazu kommen dann nochmal ca. 13 MILLIONEN Opfer deutscher Massenverbrechen.


edit Mod. Hetze entfernt.
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Re: Dresden ein Kriegsverbrechen ?

Beitragvon ThorsHamar » Di 12. Sep 2017, 01:27

Tom Bombadil hat geschrieben:(11 Sep 2017, 22:32)

Wann haben WIR denn in Afghanistan eine Hochzeitsgesellschaft per Drohne vernichtet? Und wo genau bezeichne ich Angriffe auf die Bundeswehr in Afghanistan als Terror?


Komisch, jetzt muss es wieder kleinlich erklärt werden ....
WIR ist "der Westen" und ich habe nicht behauptet, dass explizit Du Angriffe auf unsere Soldaten als Terror bezeichnet hättest.
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Re: Dresden ein Kriegsverbrechen ?

Beitragvon Nomen Nescio » Di 12. Sep 2017, 04:50

Unité 1 hat geschrieben:(11 Sep 2017, 22:07)

Okay, war ungenau formuliert. Die Haager Landkriegsordnung hat Flächenbombardierungen nicht als Kriegsverbrechen definiert - die Mordtaten von Wehrmacht und SS hingegen schon -, das kam erst später. Und selbst wenn, wäre, wie gesagt, jede einzelne Bombardierung ein Kriegsverbrechen gewesen.

ich habe mal ein »studium generale« beigewohnt, worin deutlich gemacht wurde daß an hand der gesetze des weimarern republiks die kriegsverbrechen auch unter weimarern gesetzen solche taten strafbar waren.

wenn ich es gut behalten habe, sind in nürnberg verurteilungen gefolgt, die alle durch das alte gesetzbuch gedeckt wurden. nur wurde es jetzt auch im völkerrecht inkorporiert.


sorry, meine finger zittern wieder heftig :mad2:
Zuletzt geändert von Nomen Nescio am Di 12. Sep 2017, 07:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Dresden ein Kriegsverbrechen ?

Beitragvon Dieter Winter » Di 12. Sep 2017, 05:30

Tom Bombadil hat geschrieben:(11 Sep 2017, 22:19)

Die Taten von Wehrmacht und SS haben durchschnittlich an jeden verdammten Scheißtag des Zweiten Weltkrieges ungefähr die Opferzahlen von Dresden produziert. Dazu kommen dann nochmal ca. 13 MILLIONEN Opfer deutscher Massenverbrechen.


Kontext beachten!

Die Frage bezog sich auf ein vorher gegangenes statement....
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Re: Dresden ein Kriegsverbrechen ?

Beitragvon Tom Bombadil » Di 12. Sep 2017, 07:36

ThorsHamar hat geschrieben:(12 Sep 2017, 02:27)

WIR ist "der Westen"...

War Sippenhaft nicht abgeschafft? Befinden wir uns im Krieg mit dem Islam?

...und ich habe nicht behauptet, dass explizit Du Angriffe auf unsere Soldaten als Terror bezeichnet hättest.

Warum sollte ich dann zu Aussagen anderer User Stellung beziehen oder sie mir als meine anrechnen lassen?
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Re: Dresden ein Kriegsverbrechen ?

Beitragvon Tom Bombadil » Di 12. Sep 2017, 07:45

Dieter Winter hat geschrieben:(12 Sep 2017, 06:30)

Kontext beachten!

Es ist mir zu pervers, angesichts von ca. 55 MILLIONEN toten Menschen, die auf das Konto des zweiten deutschen Angriffskrieges inkl. Massenmord an Juden, Sinti & Roma, "Asozialen", sowj. Kriegsgefangenen, Zwangsarbeitern und Deportierten gingen, deine Rabulistikspielchen mitzuspielen. Wenn dich das Kriegsvölkerrecht interessiert, dann lies dich ein, google kannst du ganz bestimmt bedienen.
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Re: Dresden ein Kriegsverbrechen ?

Beitragvon Dieter Winter » Di 12. Sep 2017, 08:43

Tom Bombadil hat geschrieben:(12 Sep 2017, 08:45)

Es ist mir zu pervers, angesichts von ca. 55 MILLIONEN toten Menschen, die auf das Konto des zweiten deutschen Angriffskrieges inkl. Massenmord an Juden, Sinti & Roma, "Asozialen", sowj. Kriegsgefangenen, Zwangsarbeitern und Deportierten gingen, deine Rabulistikspielchen mitzuspielen. Wenn dich das Kriegsvölkerrecht interessiert, dann lies dich ein, google kannst du ganz bestimmt bedienen.


Dein Mangel an texterfassendem Lesen ist nicht mein Problem und hat mit Rabulistik nichts zu tun.
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Re: Dresden ein Kriegsverbrechen ?

Beitragvon Tom Bombadil » Di 12. Sep 2017, 08:53

Dein Mangel an Wissen ist nicht mein Problem.
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Re: Dresden ein Kriegsverbrechen ?

Beitragvon ThorsHamar » Di 12. Sep 2017, 10:39

Tom Bombadil hat geschrieben:(12 Sep 2017, 08:36)

War Sippenhaft nicht abgeschafft? Befinden wir uns im Krieg mit dem Islam?


Warum sollte ich dann zu Aussagen anderer User Stellung beziehen oder sie mir als meine anrechnen lassen?


.... nicht albern werden.
Aber WIR haben ja auch alles gesagt .... bis demnächst mal wieder
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Re: Dresden ein Kriegsverbrechen ?

Beitragvon Tom Bombadil » Di 12. Sep 2017, 10:40

ThorsHamar hat geschrieben:(12 Sep 2017, 11:39)

.... nicht albern werden.

Schreib dir das mal gut hinter die Ohren.
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Re: Dresden ein Kriegsverbrechen ?

Beitragvon ThorsHamar » Di 12. Sep 2017, 10:41

Tom Bombadil hat geschrieben:(12 Sep 2017, 11:40)

Schreib dir das mal gut hinter die Ohren.


:p Ja, Papa ....
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Re: Dresden ein Kriegsverbrechen ?

Beitragvon Dieter Winter » Di 12. Sep 2017, 10:54

edit Mod. ad personam Spam entfernt

War nicht von mir, der spam.
Zuletzt geändert von Dieter Winter am Fr 15. Sep 2017, 13:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Dresden ein Kriegsverbrechen ?

Beitragvon Nero » Di 12. Sep 2017, 13:41

Tom Bombadil hat geschrieben:(11 Sep 2017, 22:08)

Und was ist mit Schlussfolgerungen, die zu einer anderen Erkenntnis kommen?


Die gibt es auch.
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Re: Dresden ein Kriegsverbrechen ?

Beitragvon Flaschengeist » Sa 23. Sep 2017, 00:01

DarkLightbringer hat geschrieben:(07 Sep 2017, 00:13)

Revisionismus ist eine Art Wiederbetätigung.

https://de.wikipedia.org/wiki/Revisionismus


Was verstehen Sie unter "Revisionismus"

Wiederbetätigung ist eine Straftat...


Sieben Tage und acht Nächte lang stand die Stadt in Flammen. Ihre Menschen wurden verbrannt, erschlagen, vergiftet. Die berstenden Mauern begruben 135 000 Tote, 75 000 mehr als in Hiroshima.

()

Am Morgen des 14. Februar folgte ein dritter Angriff, ausgeführt von der amerikanischen Luftwaffe. Mustang-Jäger schossen auf Flüchtlinge, die sich aus der brennenden Stadt zu retten suchten, auf Kraftwagen und sogar auf die ausgebrochenen Tiere des Dresdner Zirkus Sarrasani.

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-4 ... cebook.com

Auf diese Weise ermittelte die Kommission bis November 2009 eine Mindestzahl von 18.000 und eine Höchstzahl von 25.000 durch die Luftangriffe getöteten Menschen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Luftangriffe_auf_Dresden#Forschung_zu_Opferzahlen

WIe grenzen Sie "Revisionismus" von ergebnisoffender Geschichtsforschung ab?
„Nur in Deutschland wird mir vorgeworfen, ich wäre deutschfreundlich“ :)

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Re: Dresden ein Kriegsverbrechen ?

Beitragvon DarkLightbringer » Sa 23. Sep 2017, 16:48

Flaschengeist hat geschrieben:(23 Sep 2017, 01:01)

Was verstehen Sie unter "Revisionismus"

Wiederbetätigung ist eine Straftat...

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-4 ... cebook.com

https://de.wikipedia.org/wiki/Luftangri ... pferzahlen

WIe grenzen Sie "Revisionismus" von ergebnisoffender Geschichtsforschung ab?

Nun, wenn jemand wie Höcke 2010 an einem Neonazi-Aufmarsch in Dresden teilnimmt, dann ist das jene Art von Wiederbetätigung, zu deren Bestandteil der Revisionismus gehört. Einfacher gesagt, die Neonazis brauchen Dresden als PR-Gag.
>>We’ll always have Paris<<
[Humphrey Bogart als Rick Blaine in >Casablanca<, 1942]
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Re: Dresden ein Kriegsverbrechen ?

Beitragvon Flaschengeist » Di 26. Sep 2017, 21:00

DarkLightbringer hat geschrieben:(23 Sep 2017, 17:48)

Nun, wenn jemand wie Höcke 2010 an einem Neonazi-Aufmarsch in Dresden teilnimmt, dann ist das jene Art von Wiederbetätigung, zu deren Bestandteil der Revisionismus gehört. Einfacher gesagt, die Neonazis brauchen Dresden als PR-Gag.



Wenn sich Herr Höcke strafbar gemacht haben soll, so wie Sie es behaupten dann sollten Sie Strafanzeige stellen.

Sonst hat Ihr Beitrag mit dem Thema nichts zu tun.
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Re: Dresden ein Kriegsverbrechen ?

Beitragvon Quatschki » Di 26. Sep 2017, 21:29

Übrigens wurde bei den Luftangriffen auf Dresden auch die SS-Mullah-Schule zerstört, eine Ausbildungsstätte für Islamisten, die durch die SS in Abstimmung mit dem damals als Asylant in Sachsen untergekommenen Mufti von Jerusalem, Amin al-Husaini, in einer zuvor als "Judenhaus" genutzten Villa eingerichtet worden war.

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