Der Mord an Elisabeth Käsemann

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Re: Der Mord an Elisabeth Käsemann

Beitragvon Adam Smith » Fr 24. Okt 2014, 17:13

yogi61 » Fr 24. Okt 2014, 18:12 hat geschrieben:
Helmut Schmidt war in diesem Fall gar nicht gefragt, das konnte auf einer viel kleineren Ebene entschieden werden.


Helmut Schmidt hat aber die Richtung vorgegeben.
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Re: Der Mord an Elisabeth Käsemann

Beitragvon yogi61 » Fr 24. Okt 2014, 17:17

Adam Smith » Fr 24. Okt 2014, 18:13 hat geschrieben:
Helmut Schmidt hat aber die Richtung vorgegeben.


In diesem Fall war es aber eine Sache des Auswärtigen Amtes und des Botschafters und wahrscheinlich hätte schon ein Wort des DFB Präsidenten genügt.
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Re: Der Mord an Elisabeth Käsemann

Beitragvon yogi61 » Fr 24. Okt 2014, 17:18

Marie-Luise » Fr 24. Okt 2014, 18:08 hat geschrieben:
Mein Mitgefühl hat sie nicht.

"Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um."


Todesstrafe weil sie links war, oder wie?
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Re: Der Mord an Elisabeth Käsemann

Beitragvon Adam Smith » Fr 24. Okt 2014, 17:19

yogi61 » Fr 24. Okt 2014, 18:17 hat geschrieben:
In diesem Fall war es aber eine Sache des Auswärtigen Amtes und des Botschafters und wahrscheinlich hätte schon ein Wort des DFB Präsidenten genügt.


Schon. Die Haltung des Staates war aber damals so. Auch gegenüber der RAF.
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Re: Der Mord an Elisabeth Käsemann

Beitragvon yogi61 » Fr 24. Okt 2014, 17:19

Adam Smith » Fr 24. Okt 2014, 18:19 hat geschrieben:
Schon. Die Haltung des Staates war aber damals so. Auch gegenüber der RAF.


Frau Käsemann war nicht in der RAF-
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Re: Der Mord an Elisabeth Käsemann

Beitragvon Adam Smith » Fr 24. Okt 2014, 17:21

yogi61 » Fr 24. Okt 2014, 18:19 hat geschrieben:
Frau Käsemann war nicht in der RAF-


Sie hat sich aber für den Kommunismus eingesetzt.
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Re: Der Mord an Elisabeth Käsemann

Beitragvon Marie-Luise » Fr 24. Okt 2014, 17:22

yogi61 » Fr 24. Okt 2014, 18:18

Todesstrafe weil sie links war, oder wie?


Nicht Todesstrafe. Sie hätte auch nach Deutschland zurückkehren können, wenn es so gefährlich war. Daher mein Motto

"Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um."
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Re: Der Mord an Elisabeth Käsemann

Beitragvon yogi61 » Fr 24. Okt 2014, 17:23

Adam Smith » Fr 24. Okt 2014, 18:21 hat geschrieben:
Sie hat sich aber für den Kommunismus eingesetzt.


Das hat dieses Land aber nicht entbunden ihr in Gefahr beizustehen.
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Re: Der Mord an Elisabeth Käsemann

Beitragvon yogi61 » Fr 24. Okt 2014, 17:24

Marie-Luise » Fr 24. Okt 2014, 18:22 hat geschrieben:
Nicht Todesstrafe. Sie hätte auch nach Deutschland zurückkehren können, wenn es so gefährlich war. Daher mein Motto

"Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um."


Völlig irrelevant wenn es um ein Menschenleben geht.
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Re: Der Mord an Elisabeth Käsemann

Beitragvon Adam Smith » Fr 24. Okt 2014, 17:25

yogi61 » Fr 24. Okt 2014, 18:23 hat geschrieben:
Das hat dieses Land aber nicht entbunden ihr in Gefahr beizustehen.


Helmut Schmidt hat dieses anders gesehen.
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Re: Der Mord an Elisabeth Käsemann

Beitragvon yogi61 » Fr 24. Okt 2014, 17:27

Adam Smith » Fr 24. Okt 2014, 18:25 hat geschrieben:
Helmut Schmidt hat dieses anders gesehen.


Was hast Du denn immer mit Schmidt? Den benötigte man für diesen humanitären Akt überhaupt nicht.
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Re: Der Mord an Elisabeth Käsemann

Beitragvon Adam Smith » Fr 24. Okt 2014, 17:31

yogi61 » Sa 11. Okt 2014, 22:31 hat geschrieben:Hat hier kein Mensch eine Meinung zur Rolle Genschers ?


Er war ein Minister unter Helmut Schmidt.
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Re: Der Mord an Elisabeth Käsemann

Beitragvon yogi61 » Fr 24. Okt 2014, 17:33

Adam Smith » Fr 24. Okt 2014, 18:31 hat geschrieben:
Er war ein Minister unter Helmut Schmidt.


Ja, aber nicht irgendein Minister sondern Koalitionspartner und Entscheider wer Kanzler war.
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Re: Der Mord an Elisabeth Käsemann

Beitragvon El Gitarro » Fr 24. Okt 2014, 18:19

Adam Smith » Fr 24. Okt 2014, 18:13 hat geschrieben:
Helmut Schmidt hat aber die Richtung vorgegeben.


Schmidt waren die Geiseln im deutschen Herbst ja auch weniger wert, als sein Staat. Warum hätte ihn irgendeine Ausgewanderte in Südamerika interessieren sollen?
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Re: Der Mord an Elisabeth Käsemann

Beitragvon Alexyessin » Sa 25. Okt 2014, 15:22

El Gitarro » Fr 24. Okt 2014, 19:19 hat geschrieben:
Schmidt waren die Geiseln im deutschen Herbst ja auch weniger wert, als sein Staat.


Mogadishu ?
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Re: Der Mord an Elisabeth Käsemann

Beitragvon El Gitarro » Sa 25. Okt 2014, 16:01

Alexyessin » Sa 25. Okt 2014, 16:22 hat geschrieben:
Mogadishu ?


Zum Beispiel...

Schmidt hat auch in diesem Fall den Staat über das Leben seiner Bürger gestellt. Warum hätte er sich also um das Leben von Käsemann scheren sollen?
Zuletzt geändert von El Gitarro am Sa 25. Okt 2014, 16:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Der Mord an Elisabeth Käsemann

Beitragvon Alexyessin » Sa 25. Okt 2014, 16:17

El Gitarro » Sa 25. Okt 2014, 17:01 hat geschrieben:
Zum Beispiel...

Schmidt hat auch in diesem Fall den Staat über das Leben seiner Bürger gestellt. Warum hätte er sich also um das Leben von Käsemann scheren sollen?


Den Staat oder das jeweilige Verständniss hervorzuheben war eine große Entscheidung von Schmidt, nachgeben gegen Terroristen ist ein Fehler.
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Re: Der Mord an Elisabeth Käsemann

Beitragvon Ralf S » So 26. Okt 2014, 00:10

Alexyessin » Sa 25. Okt 2014, 16:17 hat geschrieben: nachgeben gegen Terroristen ist ein Fehler.

Genau diesen Fehler haben Schmidt und Genscher im Fall Käsemann, wie auch im Fall Zieschank sowie aller weiteren Deutschen/Deutschstämmigen, die in die Fänge der argentinischen Terroristen (in dem Fall die Junta) geraten waren, begangen.

Marie-Luise » Fr 24. Okt 2014, 17:08 hat geschrieben:Mein Mitgefühl hat sie nicht.

"Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um."

Das Argument würde dann aber z.B. auch für jeden NS-Widerstandskämpfer, Kämpfer gegen den Stalinismus oder auch für die Mauertoten gelten.
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Re: Der Mord an Elisabeth Käsemann

Beitragvon Andrea-Perula » Di 4. Nov 2014, 22:25

yogi61 » Fr 24. Okt 2014, 17:18 hat geschrieben:
Todesstrafe weil sie links war, oder wie?



Die Verbrechen der Juntas in Argentinien und Chile warten leder immer noch auf eine Aufarbeitung.
HugoBettauer

Re: Der Mord an Elisabeth Käsemann

Beitragvon HugoBettauer » Do 6. Nov 2014, 16:44

El Gitarro » Fr 24. Okt 2014, 18:19 hat geschrieben:
Schmidt waren die Geiseln im deutschen Herbst ja auch weniger wert, als sein Staat. Warum hätte ihn irgendeine Ausgewanderte in Südamerika interessieren sollen?

Schmidt war in seinem früheren Berufsleben teilweise in Branchen tätig, die das Menschenleben relativ niedrig schätzen.

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