Feudalismus und das Ende

Moderator: Moderatoren Forum 7

Benutzeravatar
garfield336
Beiträge: 10045
Registriert: Mo 25. Mär 2013, 21:05

Feudalismus und das Ende

Beitragvon garfield336 » So 29. Jun 2014, 10:43

Hallo liebe Forumsnutzer, ich interessiere mich hier hauptsächlich für das Ende des Feudalimus, und um deren Landbesitz und dessen historischen Zusammenhànge.

Mich interessiert hauptsächlich die Ereignisse rund um die französische Revolution in Frankreich.

Grund für mein Interesse ist, ich machte eine Recherche über die Besitztümer von adligen Geschlechtern in Luxemburg.
Viele verloren ihre Besitztümer, um das Jahr 1800, die Bürger und Schlösser blieben aber meistens in deren Besitz, waren aber natürlich ohne die umliegenden Ländereien nicht mehr zu finanzieren, So verfielen viele der Burgen im Laufe des folgenden Jahrhunderts.
Was mir auffiel, viele Adlige hatten immer noch den Namenszusatz "von" oder "zu", solange sie in der Burg wohnten, zogen sie aus, verlor sich meistens auch der Namenszusatz, z.b. nannte sich dann ein Jean(Johann) von Mersch nannte sich dann z.b. nur noch Jean Mersch.
Die meisten "von" und "zu" Namenszusätze verschwanden spätestens zwischen den beiden Weltkriegen. Heute ist das fast ganz verschwunden.

Aber es gibt einige Merkwürdigkeiten, einige sehr wenige behielten ihre Besitztümer bis zur Neuzeit. Warum ist das so?
Damit meine ich vorallem die Herren von Ansembourg, sie sind auch heute noch Grossgrundbesitzer und ein grosser Teil des Eischtales und der Gemeinde von Tüntingen ist in deren Besitz.

Ich verstehe diese Zusammenhänge nicht, warum einige alles verloren, andere aber bis heute ihr Haus und Herrschaftsgebiet zu einem grossen Teil beisammen halten konnten.
Wurden nicht alle damals enteignet?

Wie sieht dies in anderen Gegenden aus?
Benutzeravatar
Tantris
Beiträge: 37991
Registriert: So 22. Jun 2008, 08:13
Benutzertitel: Sihanoukville

Re: Feudalismus und das Ende

Beitragvon Tantris » So 29. Jun 2014, 11:53

garfield336 » So 29. Jun 2014, 11:43 hat geschrieben:Hallo liebe Forumsnutzer, ich interessiere mich hier hauptsächlich für das Ende des Feudalimus, und um deren Landbesitz und dessen historischen Zusammenhànge.

Mich interessiert hauptsächlich die Ereignisse rund um die französische Revolution in Frankreich.


Ende 18.Jh war das feudalsystem schon lange vorbei. Nur in der kommunistischen gesellschaftstheorie nannte man auch das neuzeitliche staatensystem noch "feudalsystem", obwohl es schon längst absolutismus war.


Grund für mein Interesse ist, ich machte eine Recherche über die Besitztümer von adligen Geschlechtern in Luxemburg.
Viele verloren ihre Besitztümer, um das Jahr 1800, die Bürger und Schlösser blieben aber meistens in deren Besitz, waren aber natürlich ohne die umliegenden Ländereien nicht mehr zu finanzieren, So verfielen viele der Burgen im Laufe des folgenden Jahrhunderts.
Was mir auffiel, viele Adlige hatten immer noch den Namenszusatz "von" oder "zu", solange sie in der Burg wohnten, zogen sie aus, verlor sich meistens auch der Namenszusatz, z.b. nannte sich dann ein Jean(Johann) von Mersch nannte sich dann z.b. nur noch Jean Mersch.
Die meisten "von" und "zu" Namenszusätze verschwanden spätestens zwischen den beiden Weltkriegen. Heute ist das fast ganz verschwunden.

Aber es gibt einige Merkwürdigkeiten, einige sehr wenige behielten ihre Besitztümer bis zur Neuzeit. Warum ist das so?
Damit meine ich vorallem die Herren von Ansembourg, sie sind auch heute noch Grossgrundbesitzer und ein grosser Teil des Eischtales und der Gemeinde von Tüntingen ist in deren Besitz.

Ich verstehe diese Zusammenhänge nicht, warum einige alles verloren, andere aber bis heute ihr Haus und Herrschaftsgebiet zu einem grossen Teil beisammen halten konnten.
Wurden nicht alle damals enteignet?

Wie sieht dies in anderen Gegenden aus?


Alle enteignet?

Ja, um gottes willen! Nein...

Zurück zu „71. Geschichte“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste