Kriegsschuldfrage zweiter Weltkrieg

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Julian
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Re: Kriegsschuldfrage zweiter Weltkrieg

Beitragvon Julian » Mo 5. Feb 2018, 00:48

Tom Bombadil hat geschrieben:(04 Feb 2018, 23:24)

Natürlich waren die Völker, die von Deutschland mit Krieg überzogen worden sind, froh, dass sie ihre grausamen und barbarischen Besatzer wieder los waren. Dass du diese Tatsache mit dem Schicksal der Juden, die von Deutschland und nicht von Polen oder der Tschechoslowakei ausgerottet wurden, verknüpfst, ist einfach nur widerwärtig. Ich hoffe, dass diese Hetze geahndet wird.


Wo habe ich behauptet, nicht die Deutschen hätten die Juden ermordet? Bitte mit Nachweis.

Was ich geschrieben habe ist, dass viele Tschechen und Polen nach dem Krieg froh darüber waren, dass sie Deutsche und Juden los waren. Das lässt sich einfach belegen, auch wenn es nicht politisch korrekt ist. Ich stelle damit auch nicht das Schicksal von Deutschen und Juden auf eine Stufe. Einfach den Satz lesen und versuchen, seine Bedeutung zu erfassen.

Wie wurden denn Juden in jenen Ländern empfangen, die ihren Besitz zurückhaben wollten?

Sofort nach dem Überfall der Nazihorden auf die CSSR kamen über 200.ooo Juden in den Gaskammern um, starben bei der Deportation und bei Erschießungsaktionen oder fielen den schrecklichen Bedingungen der Ghettos zum Opfer. Von den tschechischen Juden (385.ooo) haben lediglich 35.ooo Juden überlebt.

Die Situation der Nachkriegszeit war für viele Überlebenden gar nicht viel besser, denn die neu errichtete Tschechoslowakei, unterschied sich 1945 in vielem von der ehemaligen Masaryk-Benes-Republik. Vor allem war sie weniger toleranter dafür aber überaus fanatisch mißgesinnt gegen ihre neuen, alten Minderheiten.

Den aus den KZ und Ghettos zurückkehrenden Juden war man feindlich gesinnt. Waren sie doch Zeugen davon, daß die Tschechen mit den Besatzern teilweise gemeinsame Sache machten:
Denn es gab immerhin einige Tschechen die als Wachpolizisten dienten und viele Slowaken, die damals an Erschießungsaktionen tatkräftig teilnahmen. Nicht selten hörte man die tschechoslowakische Bevölkerung sagen:

''So viele Juden sind doch zurückgekehrt. Wahrscheinlich waren viele Löcher in den Gaskammern.''
(Reuven Assor: in 'Deutsche Juden in CSSR')

Denn es ging nämlich auch darum, den Überlebenden, den zurückgekehrten Juden beziehungsweise deren Kindern, die inzwischen sehr liebgewordenen Wertgegenstände, Wohnungen und dergleichen wieder zu retournieren. Und darin taten sich etliche Tschechen und ein Großteil der Slowaken überaus schwer; und wenn sie es tun mußten, dann taten sie es mit großem Unwillen.

Auch in den Reihen der tschechoslowakischen Auslandsarmee, die in England und Frankreich tätig war, und wo etliche tschechoslowakische Juden dienten, kam es oft zu antisemitischen Beleidigungen, ja sogar zu Prügeleien, es traf dann besonders die deutschsprachigen Juden.

Vaclav Kopecky, der in der UdSSR tätig war, schrieb in einem Artikel, der am 15. Juli 1944 in der tschechischen Zeitung ''Ceskoslovenske Listy'', die in der Sowjetunion herauskam, daß er den Antisemitismus als 'reaktionäre und faschistische Doktrin' verurteile, daß aber Juden, 'die sich zum Deutschtum bekennen, in der befreiten Tschechoslowakei den Deutschen gleichgestellt' werden würden.

Immerhin bekannte sich ein Viertel der Juden die überlebt hatten zur Deutschen Sprache. Vielen Juden stellte man künstliche Hindernisse in den Weg und die CSSR-Bürokratie bearbeitete diverse Ausreiseanträge in einem boshaften Schneckentempo. Denn der Hauptgedanke dabei war: wie man um die Rückerstattung des jüdischen Besitzes herumkommen könne.

http://www.hagalil.com/czech/juedische- ... ssr-11.htm

Das Land, in das sie zurückkehrten, formierte sich in den Jahren 1945 bis 1948 neu unter Staatspräsident Beneš. Welchen Platz hatte die Erinnerung dieser kleinen Gruppe in der neuen Tschechoslowakei?

„Das war ein wichtiger Punkt meiner Arbeit. Ich wollte zeigen, dass die sich wiedergründende jüdische Gemeinde und eben die Erinnerung innerhalb dieser Gemeinde schon direkt 1945 sozusagen marginalisiert wurde. Das Wort unterdrücken gefällt mir nicht, unterdrückt wurde die Erinnerung nicht. Vielmehr würde ich sagen, dass die Erinnerung schon von 1945 bis 1948 gewissermaßen externalisiert wurde. Sie wurde nicht als Sache der Tschechen gesehen, stattdessen wurde der Holocaust schon damals als alleinige Angelegenheit der Deutschen und der Juden betrachtet. Die Juden wurden sozusagen aus der tschechoslowakischen Nation ausgeklammert. [...]"

Außerdem spielt auch die Annahme mit hinein, Juden seien alle Deutsche gewesen…

„Das war vor allem unmittelbar nach 1945. Da wurde der Erinnerung an den Holocaust auch weniger Bedeutung zugeschrieben, weil Juden nicht als Tschechen betrachtet wurden. Das heißt, es wurde eine wirklich sehr nationalistische Sichtweise auf die Gesellschaft und auf die Geschichte geworfen. Das bedeutet eben, dass Juden sozusagen nicht nur nicht als Tschechen, sondern als Deutsche betrachtet wurden – weil eben ein Teil der tschechischen Juden Deutsch als Muttersprache hatte. Damit wurde den Juden indirekt sogar Schuld am Zweiten Weltkrieg zugeschoben, weil sie als Deutsche sozusagen die Politik gegen die Tschechen mitgetragen hätten.“

http://www.radio.cz/de/rubrik/geschicht ... -holocaust

edit Mod. ich lasse die Aussage stehen, obwohl sie extrem grenzwertig ist/sich in einer Grauzone zur Hetze bewegt und es an klarer Differenzierung mangelt. Tatsache ist allerdings, dass unter kommunistischen Regierungen - insbesondere in Polen und der CSR/CSSR starke antisemitische Tendenzen zu verzeichnen waren, welche bis zur Ausgrenzung von Juden aus öffentlichen Ämtern und dem Verweis von Universitäten führten. Es handelt sich um ein Kapitel der Nachkriegsgeschichte, welches in den jeweiligen Ländern erst in den letzten Jahren versuchucht wird, gründlich und unvoreingenommen aufzuarbeiten
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Ger9374
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Re: Kriegsschuldfrage zweiter Weltkrieg

Beitragvon Ger9374 » Mo 5. Feb 2018, 01:02

Julian hat geschrieben:(05 Feb 2018, 00:48)

Wo habe ich behauptet, nicht die Deutschen hätten die Juden ermordet? Bitte mit Nachweis.

Was ich geschrieben habe ist, dass viele Tschechen und Polen nach dem Krieg froh darüber waren, dass sie Deutsche und Juden los waren. Das lässt sich einfach belegen, auch wenn es nicht politisch korrekt ist. Ich stelle damit auch nicht das Schicksal von Deutschen und Juden auf eine Stufe. Einfach den Satz lesen und versuchen, seine Bedeutung zu erfassen.

Wie wurden denn Juden in jenen Ländern empfangen, die ihren Besitz zurückhaben wollten?


http://www.hagalil.com/czech/juedische- ... ssr-11.htm


http://www.radio.cz/de/rubrik/geschicht ... -holocaust



Du hängst dich da richtig rein, doch was betrifft das noch die ursprungsfrage?
Das schweift zu stark ab!
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Julian
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Re: Kriegsschuldfrage zweiter Weltkrieg

Beitragvon Julian » Mo 5. Feb 2018, 01:08

Ger9374 hat geschrieben:(05 Feb 2018, 01:02)

Du hängst dich da richtig rein, doch was betrifft das noch die ursprungsfrage?
Das schweift zu stark ab!


Ich habe mich verpflichtet gefühlt, dem Vorwurf der Hetze, der sich an einem von mir geäußerten Satz entzündet hat, mit Sachargumenten entgegenzutreten. Mit der Eingangsfrage hat dieser Exkurs nichts zu tun.
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Re: Kriegsschuldfrage zweiter Weltkrieg

Beitragvon Ger9374 » Mo 5. Feb 2018, 01:29

Julian hat geschrieben:(05 Feb 2018, 01:08)

Ich habe mich verpflichtet gefühlt, dem Vorwurf der Hetze, der sich an einem von mir geäußerten Satz entzündet hat, mit Sachargumenten entgegenzutreten. Mit der Eingangsfrage hat dieser Exkurs nichts zu tun.


Das erklärt einiges.Danke und gute Nacht!
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Tom Bombadil
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Re: Kriegsschuldfrage zweiter Weltkrieg

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 5. Feb 2018, 02:03

Julian hat geschrieben:(05 Feb 2018, 01:08)

Ich habe mich verpflichtet gefühlt, dem Vorwurf der Hetze, der sich an einem von mir geäußerten Satz entzündet hat, mit Sachargumenten entgegenzutreten.

Und bist erneut krachend gescheitert, weil es keinerlei Zusammenhang gibt. Die Deutschen waren brutale Besatzer, die Juden waren Opfer der Deutschen. Dass es in Osteuropa schon immer auch Antisemitismus gegeben hat, ist wahrlich nichts Neues.
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Re: Kriegsschuldfrage zweiter Weltkrieg

Beitragvon garfield336 » Mo 5. Feb 2018, 08:57

Tom Bombadil hat geschrieben:(05 Feb 2018, 02:03)

Und bist erneut krachend gescheitert, weil es keinerlei Zusammenhang gibt. Die Deutschen waren brutale Besatzer, die Juden waren Opfer der Deutschen. Dass es in Osteuropa schon immer auch Antisemitismus gegeben hat, ist wahrlich nichts Neues.


Im Westen gab es diesen Antisemitismus auch. Man hat hier (Luxemburg) kürzlich erst einen Untersuchungsbericht über die Judenverfolgung veröffentlicht.
Daraus geht sehr detailliert hervor, dass zu einem Teil die Ausgrenzung der Juden bereits vor dem Krieg angefangen haben. :|

Zum Teil auch begünstigt durch tausende Flüchtlinge aus dem Reichgsgebiet die man hier überhaupt nicht haben wollte.
Die Luxemburger haben Flüchtlinge sogar wieder zurückgeschickt. :(

Zum zweiten war den meisten Mitbürgern das Schicksal der Juden gleichgültig. So genossen die Jungs, die Zwangsrekrutiert wurden und rebellierten, sowie Widerstandsgruppen grosse Unterstützung in der Bevölkerung. während Juden kaum mit Hilfe rechnen konnten.
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Re: Kriegsschuldfrage zweiter Weltkrieg

Beitragvon Dampflok94 » Mo 5. Feb 2018, 10:55

Fuerst_48 hat geschrieben:(04 Feb 2018, 18:24)
Es ging damals quer durch die Familien. Die Tschechen hatte allen, die sich bei der Befragung für DEUTSCH erklärt hatten, die Staatsbürgerschaft aberkannt und sie zum Verlassen des Landes genötigt.

Das war dann aber nach dem 2. Weltkrieg. Die von mir geschilderte Problematik begann bereits nach dem ersten.

Daß die Vertreibung Unrecht war, ist unbestreitbar. Aber man kann das Thema eben nicht erst ab 1945 behandeln.
Leute kauft mehr Dampflokomotiven!!!
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Re: Kriegsschuldfrage zweiter Weltkrieg

Beitragvon Marmelada » Mo 5. Feb 2018, 11:08

odiug hat geschrieben:(04 Feb 2018, 22:39)

Das ist auch mal ein Statement, daß man sich auf der Zunge zergehen lassen muß :eek:
Hier werden Deutsche Volksgenossen als Opfer der rassistischen Tschechen neben die Juden gestellt ...

...
Ja, das ist selbst für dieses Forum ziemlich brauner Tobak.
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Re: Kriegsschuldfrage zweiter Weltkrieg

Beitragvon garfield336 » Mo 5. Feb 2018, 11:24

Marmelada hat geschrieben:(05 Feb 2018, 11:08)

Ja, das ist selbst für dieses Forum ziemlich brauner Tobak.


Und sowas darf im Forum schreiben. :|
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Re: Kriegsschuldfrage zweiter Weltkrieg

Beitragvon Teeernte » Mo 5. Feb 2018, 11:29

Ger9374 hat geschrieben:(04 Feb 2018, 20:54)

Es gibt auch eine Gerechtigkeit die du nicht unbedingt brauchst um Entschädigungen oder
Forderungen zu erhalten!Kleine Sätze die vielen Menschen die leiden mussten warscheinlich etwas Seelenfrieden wiedergibt.Wie in etwa so.
DAS WAS WIR UNS GEGENSEITIG ANGETAN HABEN, DARF NICHT WIEDER GESCHEHEN!
Millionen verloren geliebte Menschen, wurden aus ihrer Heimat vertrieben.Das was Tscheslowaken,Sudetendeutschen , und allen anderen betroffenen widerfuhr sollte uns zum gedenken an diese zeit menschlichen wahnsinns
genügen.

Vermutlich schon mal wo gehört.
Aber wenn das von Staatsführenden z.b in den verschiedenen Parlarmenten als reden gehalten würde ,würde so manche seele linderung erhalten!


Da bin ich aber VOLL bei Dir.

Nur eben DESHALB

- DARF NICHT WIEDER GESCHEHEN! -


- und da muss man den GRUND analysieren.

Wer jedoch an einen einzelnen Idioten denkt - der innerhalb eines halben Jahres Deutschland Übernimmt - und nach nur 6 Jahren (von 100.000 Reichswehr) einen Weltkrieg anzetteln kann ..... MIT ALLEN Deutschen als Täter -

Ähmmm ist mir DAS etwas wenig.

Freilaufende Idioten haben WIR - mein ich ......AUSREICHEND.

Klingt so - wie "ZUFÄLLIG" von nem Idioten einen (ATOM)KRIEG - Knopf gedrückt...

Kurz gesagt - etwas - was "ZUFÄLLIG" jeden TAG irgendwo auf der WELT - aus dem NICHTS - passieren kann.

Es gibt keinen Zufall - und selbst für ein umfallendes Fahrrad sind Bedingungen/Voraussetzungen....Umgebungsbedingungen... nötig.

In diesem Fall wird jedoch erklärt - dass der KRIEG >> UNVERMEIDBAR ? war.

Wenig Voraussetzung mit :

- DARF NICHT WIEDER GESCHEHEN! -
für mein Verständnis.
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Re: Kriegsschuldfrage zweiter Weltkrieg

Beitragvon odiug » Mo 5. Feb 2018, 11:50

Teeernte hat geschrieben:(05 Feb 2018, 11:29)

Da bin ich aber VOLL bei Dir.

Nur eben DESHALB



- und da muss man den GRUND analysieren.

Wer jedoch an einen einzelnen Idioten denkt - der innerhalb eines halben Jahres Deutschland Übernimmt - und nach nur 6 Jahren (von 100.000 Reichswehr) einen Weltkrieg anzetteln kann ..... MIT ALLEN Deutschen als Täter -

Ähmmm ist mir DAS etwas wenig.

Freilaufende Idioten haben WIR - mein ich ......AUSREICHEND.

Klingt so - wie "ZUFÄLLIG" von nem Idioten einen (ATOM)KRIEG - Knopf gedrückt...

Kurz gesagt - etwas - was "ZUFÄLLIG" jeden TAG irgendwo auf der WELT - aus dem NICHTS - passieren kann.

Es gibt keinen Zufall - und selbst für ein umfallendes Fahrrad sind Bedingungen/Voraussetzungen....Umgebungsbedingungen... nötig.

In diesem Fall wird jedoch erklärt - dass der KRIEG >> UNVERMEIDBAR ? war.

Wenig Voraussetzung mit :

für mein Verständnis.

Ouuuuhhhhh ... sowas kenne ich von der freiwilligen Feuerwehr auf dem Land.
Da sind auch die schlimmsten Pyromanen die eifrigsten Feuerlöscher.
Zünden meist einen abgelegenen Stadel an und rennen zur Feuerwache uns schlagen Alarm.
Wer sowas verlinkt: http://www.anozin-ofa.de/Polnische_Krie ... utsche.pdf
das er auf solchen Seiten ausgräbt: http://www.anozin-ofa.de/
der ist ein Brandstifter und kein Feuerwehrmann.
Da hilft auch die beste Verkleidung und das widerlichste Geheuchle nix :(
Sorry ... aber das Netz vergisst nix.
Und wer das nicht glauben will, hier findet sich das: viewtopic.php?f=75&t=3472&p=4121191#p4121191
Zuletzt geändert von odiug am Mo 5. Feb 2018, 11:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kriegsschuldfrage zweiter Weltkrieg

Beitragvon Fuerst_48 » Mo 5. Feb 2018, 11:59

Dampflok94 hat geschrieben:(05 Feb 2018, 10:55)

Das war dann aber nach dem 2. Weltkrieg. Die von mir geschilderte Problematik begann bereits nach dem ersten.

Daß die Vertreibung Unrecht war, ist unbestreitbar. Aber man kann das Thema eben nicht erst ab 1945 behandeln.

Richtig. Nur die von mir gemeinte familiäre Problematik begann mit der Befragung, wer sich als Deutscher oder Tscheche (im Sudetenland) bekannt hatte.
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Re: Kriegsschuldfrage zweiter Weltkrieg

Beitragvon Fuerst_48 » Mo 5. Feb 2018, 12:00

Tom Bombadil hat geschrieben:(05 Feb 2018, 02:03)

Und bist erneut krachend gescheitert, weil es keinerlei Zusammenhang gibt. Die Deutschen waren brutale Besatzer, die Juden waren Opfer der Deutschen. Dass es in Osteuropa schon immer auch Antisemitismus gegeben hat, ist wahrlich nichts Neues.

Für @Julian offenbar schon ?!?! :?:
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Re: Kriegsschuldfrage zweiter Weltkrieg

Beitragvon odiug » Mo 5. Feb 2018, 12:08

Dampflok94 hat geschrieben:(05 Feb 2018, 10:55)

Das war dann aber nach dem 2. Weltkrieg. Die von mir geschilderte Problematik begann bereits nach dem ersten.

Daß die Vertreibung Unrecht war, ist unbestreitbar. Aber man kann das Thema eben nicht erst ab 1945 behandeln.

Man kann es auch nicht erst ab 1938, mit der Besetzung Tschechiens und Zerschlagung der Tschechoslowakei behandeln.
Man kann das nicht einmal ab 1918, mit der Gründung der Tschechoslowakei völlig erfassen.
Da muß man in die K&K Geschichte einsteigen, um das zu verstehen.
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Re: Kriegsschuldfrage zweiter Weltkrieg

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 5. Feb 2018, 12:16

Die Ukrainer und die baltischen Völker haben die Nazis auch als Befreier gefeiert, das ändert aber trotzdem nichts an der deutschen Kriegsschuld. Auch dass es in vielen Ländern Kollaborateure gab, die sich ebenso wie die Wildsäue aufgeführt haben, ändern kein bisschen was an der der deutschen Kriegsschuld. Auch Nachkriegsgräuel in anderen Staaten, verübt durch andere Täter, ändern nichts an der deutschen Kriegsschuld.
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Re: Kriegsschuldfrage zweiter Weltkrieg

Beitragvon Teeernte » Mo 5. Feb 2018, 13:23

odiug hat geschrieben:(05 Feb 2018, 11:50)

Ouuuuhhhhh ... sowas kenne ich von der freiwilligen Feuerwehr auf dem Land.
Da sind auch die schlimmsten Pyromanen die eifrigsten Feuerlöscher.
Zünden meist einen abgelegenen Stadel an und rennen zur Feuerwache uns schlagen Alarm.
Wer sowas verlinkt: http://www.anozin-ofa.de/Polnische_Krie ... utsche.pdf
das er auf solchen Seiten ausgräbt: http://www.anozin-ofa.de/
der ist ein Brandstifter und kein Feuerwehrmann.
Da hilft auch die beste Verkleidung und das widerlichste Geheuchle nix :(
Sorry ... aber das Netz vergisst nix.
Und wer das nicht glauben will, hier findet sich das: viewtopic.php?f=75&t=3472&p=4121191#p4121191


Ja - mit den ORIGINAL Hitler Zitaten darf man nur kommen - wenn es die "Zugelassene" Schulgeschichte unterstützt ?

Schau mal - würde ich die alte "Ost" Propaganda wirklich geglaubt - und wie viele andere NICHT hinterfragt haben - >> Schau nach Nord Korea.
Nach 7 Jahren ARMEE-DIENST "glauben" die auch an ihren FÜHRER. Die Geschichte der Wende ? (DDR->> BRD) Durch einzelne wenige Widerstandskämpfer "gemacht" ? ....man KONNTE NICHT ANDERS ? - ähmmm UNABWENDBAR ?

....und überhaupt nicht von Aussen ( und von Historische Situation) beeinflusst ? Ein paar WENIGE Personen "machen" die WELT-Geschichte ?

Würde man nur noch die "nachvollziehbare" Wahrheit in den Medien senden dürfen - ja dann gibts nicht mal Wetter oder Staumeldungen.

Das kann ich akzeptieren. .....der erste TOTE im Krieg ist die Wahrheit - ist auch allgemein (AUF ALLEN SEITEN beherzigt) und bekannt.

An eine "Verkörperung" eines HöllenGOTTES der innerhalb weniger Monate mittels eines goldenen RINGES/ Ahhhhja... Hier ja nun aus KRUPPStahl (er gab Gold für Eisen) die Welt (Mittel-ERDE) in Atem hält und Orks (Deutsche) schickt...ähmm Nö.... DAS ist mir wirklich - etwas billig.
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Re: Kriegsschuldfrage zweiter Weltkrieg

Beitragvon Teeernte » Mo 5. Feb 2018, 13:42

Tom Bombadil hat geschrieben:(05 Feb 2018, 12:16)

Die Ukrainer und die baltischen Völker haben die Nazis auch als Befreier gefeiert, das ändert aber trotzdem nichts an der deutschen Kriegsschuld. Auch dass es in vielen Ländern Kollaborateure gab, die sich ebenso wie die Wildsäue aufgeführt haben, ändern kein bisschen was an der der deutschen Kriegsschuld. Auch Nachkriegsgräuel in anderen Staaten, verübt durch andere Täter, ändern nichts an der deutschen Kriegsschuld.

:thumbup:

Ja ! - nur - werfen die vorher eine "Reichsmark" ? >> Kopf >> Pro Hitler......Zahl >> Dagegen ?

Eben NICHT.

....und wer "Kopf" geworfen hat - (pro Hitler) hat sich - ZACK - in einen ORK verwandelt ?

Der Tod ist mein Beruf - Robert Merle.
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Re: Kriegsschuldfrage zweiter Weltkrieg

Beitragvon garfield336 » Mo 5. Feb 2018, 13:51

Fuerst_48 hat geschrieben:(05 Feb 2018, 11:59)

Richtig. Nur die von mir gemeinte familiäre Problematik begann mit der Befragung, wer sich als Deutscher oder Tscheche (im Sudetenland) bekannt hatte.


Wir wurden auch gefragt aber leider war die Antwort den Nazis wurscht. Wir waren für sie Deutsch. Basta, unfreiwillig. :dead:

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/ ... nstand.jpg
Beachten sie die Frage zur Sprache und Staatsbürgerschaft.

http://lesfilmsx.cluster014.ovh.net/wor ... heim10.jpg
:|

https://i.ytimg.com/vi/onGXfCk-GO8/mqdefault.jpg
:|

Leider gibt es viele in diesem Forum, die diese Nazipropaganga auch 2018 noch wiederholen.
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Re: Kriegsschuldfrage zweiter Weltkrieg

Beitragvon Teeernte » Mo 5. Feb 2018, 14:09

garfield336 hat geschrieben:(05 Feb 2018, 13:51)

Wir wurden auch gefragt aber leider war die Antwort den Nazis wurscht. Wir waren für sie Deutsch. Basta, unfreiwillig. :dead:

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/ ... nstand.jpg
Beachten sie die Frage zur Sprache und Staatsbürgerschaft.

Leider gibt es viele in diesem Forum, die diese Nazipropaganga auch 2018 noch wiederholen.


Nun den letzten Bogen hab ich nicht mehr so genau im Kopf....

- Sicherheitsüberprüfungsgesetz - SÜG

Aber es gibt ja wiki...

....können einige Punkte wegfallen oder auf mit der Person in Beziehung stehende Personen ausgeweitet werden) anzugeben:

Namen, auch frühere, Vornamen,
Geburtsdatum, -ort,
Staatsangehörigkeit, auch frühere und doppelte Staatsangehörigkeiten,
Familienstand,
Wohnsitze und Aufenthalte von längerer Dauer als zwei Monate, und zwar im Inland in den vergangenen fünf Jahren, im Ausland ab dem 18. Lebensjahr,
ausgeübter Beruf,
Arbeitgeber und dessen Anschrift,
private und berufliche telefonische oder elektronische Erreichbarkeit,
Anzahl der Kinder,
im Haushalt lebende Personen über 18 Jahre (Namen, auch frühere, Vornamen, Geburtsdatum und Geburtsort und Verhältnis zu dieser Person),
Eltern, Stief- oder Pflegeeltern (Namen, auch frühere, Vornamen, Geburtsdatum, Geburtsort, Staatsangehörigkeit und Wohnsitz),
lückenlose Ausbildungs- und Beschäftigungszeiten, Wehr- oder Zivildienstzeiten mit Angabe der Ausbildungsstätten, Beschäftigungsstellen sowie deren Anschriften, für Zeiten der Nichtbeschäftigung den Aufenthaltsort, sofern der jeweilige Zeitraum ununterbrochen mehr als drei Monate umfasst,
Nummer des Personalausweises oder Reisepasses, sowie die ausstellende Behörde und das Ausstellungsdatum,
laufende oder in den vergangenen fünf Jahren abgeschlossene Insolvenzverfahren, in den vergangenen fünf Jahren gegen sie durchgeführte Zwangsvollstreckungsmaßnahmen und ob zurzeit die finanziellen Verpflichtungen erfüllt werden können,
Kontakte zu ausländischen Nachrichtendiensten oder zu Nachrichtendiensten der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik, die auf einen Anbahnungs- und Werbungsversuch hindeuten können,
Beziehungen zu verfassungsfeindlichen Organisationen,
anhängige Straf- und Disziplinarverfahren,
strafrechtliche Verurteilungen im Ausland,
Angaben zu Wohnsitzen, Aufenthalten, Reisen, nahen Angehörigen und sonstigen Beziehungen in und zu Staaten, in denen nach Feststellung des Bundesministeriums des Innern als Nationale Sicherheitsbehörde besondere Sicherheitsrisiken für die mit sicherheitsempfindlicher Tätigkeit befassten Personen zu besorgen sind,
drei Referenzpersonen (Namen, Vornamen, Geburtsdatum, Geburtsort, Geschlecht, Beruf, berufliche und private Anschrift und telefonische oder elektronische Erreichbarkeit sowie zeitlicher Beginn der Bekanntschaft) nur bei einer Sicherheitsüberprüfung nach § 10,
Angaben zu früheren Sicherheitsüberprüfungen und Zuverlässigkeitsüberprüfungen.
die Adressen eigener Internetseiten und die Mitgliedschaften in sozialen Netzwerken im Internet nur bei einer Sicherheitsüberprüfung nach den §§ 9, 10 und bei einer Sicherheitsüberprüfung nach § 8 für Angehörige des Geschäftsbereichs des Bundesministeriums der Verteidigung.
Anzahl der Kinder (nur Angehörige des Geschäftsbereiches des Bundesministeriums der Verteidigung und bei vorgesehener Beschäftigung bei den Nachrichtendiensten des Bundes)


https://de.wikipedia.org/wiki/Sicherhei ... ungsgesetz

wir schweifen ab....das wird dann spam.
Zuletzt geändert von Teeernte am Mo 5. Feb 2018, 14:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kriegsschuldfrage zweiter Weltkrieg

Beitragvon garfield336 » Mo 5. Feb 2018, 14:18

Teeernte hat geschrieben:(05 Feb 2018, 14:09)

Nun den letzten Bogen hab ich nicht mehr so genau im Kopf....

- Sicherheitsüberprüfungsgesetz - SÜG

Aber es gibt ja wiki...



https://de.wikipedia.org/wiki/Sicherhei ... ungsgesetz

wir schweifen ab....das wird dann spam.


Ich verstehe nicht ganz deine Antwort.

Bei meinem Post ging es um die Personenstandsaufnahme der Nazis in Luxemburg 1941.
Sie hatten aber bei den Fragen Staatsangehörigkeit, Sprache und Volkszugehörigkeit nur eine Antwort akzeptiert 3xDeutsch und dies sogar auf den Fragebogen draufgeschrieben. :rolleyes:

Mit andern Worten, die die anders antworteten mussten mit Verfolgung durch die Gestapo rechnen. :(

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