Kriegsschuldfrage zweiter Weltkrieg

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Teeernte
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Re: Kriegsschuldfrage zweiter Weltkrieg

Beitragvon Teeernte » Mo 5. Feb 2018, 14:39

garfield336 hat geschrieben:(05 Feb 2018, 14:18)

Ich verstehe nicht ganz deine Antwort.

Bei meinem Post ging es um die Personenstandsaufnahme der Nazis in Luxemburg 1941.
Sie hatten aber bei den Fragen Staatsangehörigkeit, Sprache und Volkszugehörigkeit nur eine Antwort akzeptiert 3xDeutsch und dies sogar auf den Fragebogen draufgeschrieben. :rolleyes:

Mit andern Worten, die die anders antworteten mussten mit Verfolgung durch die Gestapo rechnen. :(


Wieviel "Leute" wird der "E" Fall (heute) - zusätzlich - im Bereich LANDESVERTEIDIGUNG benötigen ? "Geheim" ist da ja ALLES.

Viele Vordrucke , Verfahrensweisen zB. Mobilmachung....Verrechnung von Kriegsgütern ..... die "TECHNISCHE" Seite des Krieges wurden ähmmmm.... nun nicht WÖRTLICH .....übernommen.

- und sahen OST wie WEST (nach `45) die selben "Herangehensweisen" wie 1920++ vor, im Osten vielfach bereits "Untersetzt".

Da standen die "Essenmarken" für die Zivilbevölkerung (erste Tage) schon - fertig Gedruckt in den RdB im Keller..

Für meinen privaten Trabbi gab es schon neue Nummernschilder , Papiere und die grüne Farbe eingelagert....der Truppenteil für mein Kistchen schon festgeschrieben.

In der Sowjetunion wurde die "DEUTSCHE" Planung dann - wie viele andere TECHNISCHE Dinge übernommen und angeglichen//vervollkommnet.

Auch mir wurde - während der Wende im Osten angedroht - in der Grube unten der Erste zu sein. (NUR nebenbei) 10.000 TOTE wurden nur für meinen Bezirk GEPLANT (bis hin zur Beseitigung/Verbrennung der Körper.)

Nazischeiss ? 1989 ? In der DDR ?
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Fuerst_48
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Re: Kriegsschuldfrage zweiter Weltkrieg

Beitragvon Fuerst_48 » Mo 5. Feb 2018, 19:31

garfield336 hat geschrieben:(05 Feb 2018, 14:18)

Ich verstehe nicht ganz deine Antwort.

Bei meinem Post ging es um die Personenstandsaufnahme der Nazis in Luxemburg 1941.
Sie hatten aber bei den Fragen Staatsangehörigkeit, Sprache und Volkszugehörigkeit nur eine Antwort akzeptiert 3xDeutsch und dies sogar auf den Fragebogen draufgeschrieben. :rolleyes:

Mit andern Worten, die die anders antworteten mussten mit Verfolgung durch die Gestapo rechnen. :(

Das erinnert auch an die Wahl (?) ergebnisse in der DDR und anderen kommunistischen Staaten!
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Re: Kriegsschuldfrage zweiter Weltkrieg

Beitragvon Julian » Mo 5. Feb 2018, 21:51

Fuerst_48 hat geschrieben:(05 Feb 2018, 12:00)

Für @Julian offenbar schon ?!?! :?:


Für mich ist das nichts Neues, für einige andere aber schon, die meine doch recht einfach nachprüfbare Aussage, dass viele Tschechen und Polen nach 1945 froh waren, sowohl Deutsche als auch Juden losgeworden zu sein, als Hetze gewertet haben. Da habe ich wohl in ein Wespennest gestochen. Wenn ich nicht einen eindeutigen Quellennachweis gebracht hätte, wäre ich sicherlich mal wieder gesperrt - so ist das eben, wenn man unbequeme Wahrheiten schreibt.

Mit der Kriegsschuld hatte das nichts zu tun, die Diskussion hatte sich anders entwickelt. Leider ist sie jetzt nur noch teilweise nachvollziehbar, weil einige Aussagen hier nicht erwünscht sind. Auf diese Art und Weise ist keine ernsthafte Diskussion über die Thematik möglich. Mit dieser Emotionalität, mit diesen Vorgaben, was man sagen darf und was nicht, und was man alles ist, wenn man dies oder jenes erwähnt, oder wenn man nicht vorgegebene Formeln zur Beschreibung und Hierarchisierung von Opfern verwendet - mit all dem kann ich nichts anfangen; es widerspricht den Grundsätzen einer freien, fairen Diskussion.
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Re: Kriegsschuldfrage zweiter Weltkrieg

Beitragvon Fuerst_48 » Mo 5. Feb 2018, 22:07

Julian hat geschrieben:(05 Feb 2018, 21:51)

Für mich ist das nichts Neues, für einige andere aber schon, die meine doch recht einfach nachprüfbare Aussage, dass viele Tschechen und Polen nach 1945 froh waren, sowohl Deutsche als auch Juden losgeworden zu sein, als Hetze gewertet haben. Da habe ich wohl in ein Wespennest gestochen. Wenn ich nicht einen eindeutigen Quellennachweis gebracht hätte, wäre ich sicherlich mal wieder gesperrt - so ist das eben, wenn man unbequeme Wahrheiten schreibt.

Mit der Kriegsschuld hatte das nichts zu tun, die Diskussion hatte sich anders entwickelt. Leider ist sie jetzt nur noch teilweise nachvollziehbar, weil einige Aussagen hier nicht erwünscht sind. Auf diese Art und Weise ist keine ernsthafte Diskussion über die Thematik möglich. Mit dieser Emotionalität, mit diesen Vorgaben, was man sagen darf und was nicht, und was man alles ist, wenn man dies oder jenes erwähnt, oder wenn man nicht vorgegebene Formeln zur Beschreibung und Hierarchisierung von Opfern verwendet - mit all dem kann ich nichts anfangen; es widerspricht den Grundsätzen einer freien, fairen Diskussion.

Die Regeln eines Forums akzeptiert man, oder man verspürt die Konsequenzen als User.
Wobei es Nebensache ist, wie sehr oder wie wenig man im Recht ist. Subjektiv ist jedes Forum, hier aber bemüht man sich um seriöse Abläufe. Man denke nur an die Stufung: Ermahnung, Verwarnug, Sperre.
Wo sonst gibt es das?
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Re: Kriegsschuldfrage zweiter Weltkrieg

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 5. Feb 2018, 22:11

Wenigstens mussten die Tschechen und Polen auch für ihren Antisemitismus büßen, die sowjetische Knute war streng, sie mussten sogar dem jungen Israel massenhaft Waffen und Munition liefern.
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Re: Kriegsschuldfrage zweiter Weltkrieg

Beitragvon odiug » Mo 5. Feb 2018, 22:27

Julian hat geschrieben:(05 Feb 2018, 21:51)

Für mich ist das nichts Neues, für einige andere aber schon, die meine doch recht einfach nachprüfbare Aussage, dass viele Tschechen und Polen nach 1945 froh waren, sowohl Deutsche als auch Juden losgeworden zu sein, als Hetze gewertet haben. Da habe ich wohl in ein Wespennest gestochen. Wenn ich nicht einen eindeutigen Quellennachweis gebracht hätte, wäre ich sicherlich mal wieder gesperrt - so ist das eben, wenn man unbequeme Wahrheiten schreibt.

Mit der Kriegsschuld hatte das nichts zu tun, die Diskussion hatte sich anders entwickelt. Leider ist sie jetzt nur noch teilweise nachvollziehbar, weil einige Aussagen hier nicht erwünscht sind. Auf diese Art und Weise ist keine ernsthafte Diskussion über die Thematik möglich. Mit dieser Emotionalität, mit diesen Vorgaben, was man sagen darf und was nicht, und was man alles ist, wenn man dies oder jenes erwähnt, oder wenn man nicht vorgegebene Formeln zur Beschreibung und Hierarchisierung von Opfern verwendet - mit all dem kann ich nichts anfangen; es widerspricht den Grundsätzen einer freien, fairen Diskussion.

Nein ... da muß ich dir leider was unangenehmes sagen ... du hast nicht in ein Wespennetz gestochen, das für sich wäre schon blöd, kann aber mal passieren.
Du hingegen hast in einen großen Haufen Scheiße gegriffen ... das kann auch mal vor kommen, aber wirklich blöd ist es, wenn man nicht mehr los lässt :eek:
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Re: Kriegsschuldfrage zweiter Weltkrieg

Beitragvon Julian » Mo 5. Feb 2018, 22:36

odiug hat geschrieben:(05 Feb 2018, 22:27)

Nein ... da muß ich dir leider was unangenehmes sagen ... du hast nicht in ein Wespennetz gestochen, das für sich wäre schon blöd, kann aber mal passieren, du hast in einen großen Haufen Scheiße gegriffen ... das kann auch mal vor kommen, aber wirklich blöd ist es, wenn man nicht mehr los lässt :eek:


Schreib hier einfach, was an meinen Aussagen nicht wahrheitsgemäß ist. Versuche, dich darüber schlau zu machen. Das würde uns viel weiterhelfen als die ganzen Diffamierungen.

Eine solche Aussage wäre, dass die Sowjetunion des Jahres 1939 ein aggressiver, expansionistischer Staat war, der zusammen mit dem ebenfalls aggressiven, expansionistischen Deutschland Ost- und Mitteleuropa in Angriffskriegen unterworfen hat. Als Beispiel habe ich weiter oben den Einfall der Sowjetunion in Polen (September 1939) und den Winterkrieg gegen Finnland (November 1939) genannt.

Als weitere Aussage habe ich genannt, das einige der Faktoren, die zum Zweiten Weltkrieg geführt haben, ihre Ursachen außerhalb Deutschlands hatten, so etwa die Demütigung durch Versailles, die ganz wesentlich zur weiteren Entwicklung beigetragen hat.

Dass Deutschland die Hauptschuld an der Entfesselung des Zweiten Weltkrieges trägt, habe ich hier schon mehrfach gesagt. Allerdings habe ich aufgrund u.a. der genannten Faktoren ein Problem damit, von Alleinschuld zu sprechen. Und genau darum hat sich diese Diskussion entsponnen.

Andere Diskussionen bezogen sich nicht darauf, sondern hatten damit zu tun, dass mir Hetze vorgeworfen wurde, weil ich es wagte, den Nachkriegsantisemitismus von Polen und Tschechen anzuprangern. Nun, auch dies lässt sich einfach untersuchen: Gab es diesen Antisemitismus, oder gab es ihn nicht?

Von daher verstehe ich nicht, wie man hier als braun/ Nazi/ etc. diffamiert wird, nur, weil man Dinge aussagt, die doch für jeden, der ein bisschen Literaturrecherche betreiben kann, nachvollziehbar sein müssen. Über die weiteren Interpretationen kann man gerne diskutieren - früher dachte ich, dass es dazu Diskussionsforen gibt.
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Re: Kriegsschuldfrage zweiter Weltkrieg

Beitragvon odiug » Mo 5. Feb 2018, 23:40

Julian hat geschrieben:(05 Feb 2018, 22:36)

Schreib hier einfach, was an meinen Aussagen nicht wahrheitsgemäß ist. Versuche, dich darüber schlau zu machen. Das würde uns viel weiterhelfen als die ganzen Diffamierungen.

Eine solche Aussage wäre, dass die Sowjetunion des Jahres 1939 ein aggressiver, expansionistischer Staat war, der zusammen mit dem ebenfalls aggressiven, expansionistischen Deutschland Ost- und Mitteleuropa in Angriffskriegen unterworfen hat. Als Beispiel habe ich weiter oben den Einfall der Sowjetunion in Polen (September 1939) und den Winterkrieg gegen Finnland (November 1939) genannt.

Als weitere Aussage habe ich genannt, das einige der Faktoren, die zum Zweiten Weltkrieg geführt haben, ihre Ursachen außerhalb Deutschlands hatten, so etwa die Demütigung durch Versailles, die ganz wesentlich zur weiteren Entwicklung beigetragen hat.

Dass Deutschland die Hauptschuld an der Entfesselung des Zweiten Weltkrieges trägt, habe ich hier schon mehrfach gesagt. Allerdings habe ich aufgrund u.a. der genannten Faktoren ein Problem damit, von Alleinschuld zu sprechen. Und genau darum hat sich diese Diskussion entsponnen.

Andere Diskussionen bezogen sich nicht darauf, sondern hatten damit zu tun, dass mir Hetze vorgeworfen wurde, weil ich es wagte, den Nachkriegsantisemitismus von Polen und Tschechen anzuprangern. Nun, auch dies lässt sich einfach untersuchen: Gab es diesen Antisemitismus, oder gab es ihn nicht?

Von daher verstehe ich nicht, wie man hier als braun/ Nazi/ etc. diffamiert wird, nur, weil man Dinge aussagt, die doch für jeden, der ein bisschen Literaturrecherche betreiben kann, nachvollziehbar sein müssen. Über die weiteren Interpretationen kann man gerne diskutieren - früher dachte ich, dass es dazu Diskussionsforen gibt.

Da gibt es nichts, was einen schlau machen könnte.
Du nimmst einzelne, antisemitische Verbrechen in Tschechien und Polen, diffamierst damit alle Tschechoslowaken als Antisemiten, unterstellst ihnen auch noch, sich über den Holocaust gefreut zu haben und relativierst damit nicht nur die Verbrechen der Deutschen in der Tschechoslowakei, sondern auch noch die Shoa.
Über die Folgen des Münchner Abkommens, das erst den Hitler Stalinpakt möglich machten, aus Sicht der sowjetischen Führung sogar unumgänglich, diskutiere ich nicht mit dir.
Ist sinnlos!
Du bist so ein typischer I Net Nazi ... vollgespickt mit obskuren Tatsachen, die du zu abstrusen Theorien verknüpfst und dabei negierst die historischen Zusammenhänge.
Bei einer Diskussion mit einem von deiner Sorte kommt immer noch irgend ein Blödsinn, ein aus dem Zusammenhang gerissenes Zitat, ein Fakt ohne Kontext, oder es kommen einfach Lügen und das geht so über Seiten hinweg, wochenlang.
Hab ich alles schon durchgemacht ... ist mir zu blöd.
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Re: Kriegsschuldfrage zweiter Weltkrieg

Beitragvon Teeernte » Di 6. Feb 2018, 00:33

Julian hat geschrieben:(05 Feb 2018, 22:36)


Dass Deutschland die Hauptschuld an der Entfesselung des Zweiten Weltkrieges trägt, habe ich hier schon mehrfach gesagt.


....der Plan lag vor - da hat der Mann noch Bilder gemalt---

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Re: Kriegsschuldfrage zweiter Weltkrieg

Beitragvon Julian » Di 6. Feb 2018, 01:06

odiug hat geschrieben:(05 Feb 2018, 23:40)

Da gibt es nichts, was einen schlau machen könnte.
Du nimmst einzelne, antisemitische Verbrechen in Tschechien und Polen, diffamierst damit alle Tschechoslowaken als Antisemiten, unterstellst ihnen auch noch, sich über den Holocaust gefreut zu haben und relativierst damit nicht nur die Verbrechen der Deutschen in der Tschechoslowakei, sondern auch noch die Shoa.
Über die Folgen des Münchner Abkommens, das erst den Hitler Stalinpakt möglich machten, aus Sicht der sowjetischen Führung sogar unumgänglich, diskutiere ich nicht mit dir.
Ist sinnlos!
Du bist so ein typischer I Net Nazi ... vollgespickt mit obskuren Tatsachen, die du zu abstrusen Theorien verknüpfst und dabei negierst die historischen Zusammenhänge.
Bei einer Diskussion mit einem von deiner Sorte kommt immer noch irgend ein Blödsinn, ein aus dem Zusammenhang gerissenes Zitat, ein Fakt ohne Kontext, oder es kommen einfach Lügen und das geht so über Seiten hinweg, wochenlang.
Hab ich alles schon durchgemacht ... ist mir zu blöd.


Nun, Hauptsache, du fühlst dich gut, wenn du mich hier als bösen Nazi-Lügner hinstellen kannst. Was an meinen obigen Aussagen verwerflich sein soll, verstehe ich nicht, zumal es ja Belege für sie gibt. Deine Aussagen hier sind dagegen unredlich, weil du mir hier einiges in den Mund legst, das ich gar nicht behauptet habe.
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Zunder
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Re: Kriegsschuldfrage zweiter Weltkrieg

Beitragvon Zunder » Di 6. Feb 2018, 01:35

Julian hat geschrieben:(05 Feb 2018, 22:36)


Von daher verstehe ich nicht, wie man hier als braun/ Nazi/ etc. diffamiert wird, nur, weil man Dinge aussagt, die doch für jeden, der ein bisschen Literaturrecherche betreiben kann, nachvollziehbar sein müssen. Über die weiteren Interpretationen kann man gerne diskutieren - früher dachte ich, dass es dazu Diskussionsforen gibt.

Du kannst froh sein, keine Anzeige an der Backe zu haben.

Die Aussage "und insgesamt waren die Tschechen sicher froh, sowohl Deutsche als auch Juden für immer los zu sein" bedeutet nichts anderes, als daß du den Tschechen insgesamt unterstellst, den Holocaust befürwortet zu haben.

Wenn das keine Volksverhetzung ist ..........
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Re: Kriegsschuldfrage zweiter Weltkrieg

Beitragvon odiug » Di 6. Feb 2018, 09:20

Julian hat geschrieben:(06 Feb 2018, 01:06)

Nun, Hauptsache, du fühlst dich gut, wenn du mich hier als bösen Nazi-Lügner hinstellen kannst. Was an meinen obigen Aussagen verwerflich sein soll, verstehe ich nicht, zumal es ja Belege für sie gibt. Deine Aussagen hier sind dagegen unredlich, weil du mir hier einiges in den Mund legst, das ich gar nicht behauptet habe.

Ja ... natürlich gibt es Belege.
Das ist ja das ekelhafte an deinem Geschreibsel.
Chirchill sagte, Großbritannien bräuchte einen Mann wie Hitler, die Westmächte erklärten dem Reich den Krieg und nicht umgekehrt, KZ's wurden von den Briten im Burenkrieg "erfunden", Euthanasie wurde in den USA praktiziert lange bevor Hitler an die Macht kam, Internierungslager für Japaner sind ein Kriegsverbrechen, Rheinwiesen und weil wir Amis eh nicht ausstehen können , sollen auch die Indianer noch erwähnt werden :eek:
Mit den Sowjets oder Polen wollen wir erstmal gar nicht anfangen, weil sonst sitze ich hier noch nächste Woche.
Wie gesagt ... alles Fakten ... und wie dir auch schon an anderer Stelle öfters erklärt, die Fakten sind nicht das Problem.
Das Problem ist, was du daraus machst.
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Re: Kriegsschuldfrage zweiter Weltkrieg

Beitragvon Darkfire » Di 6. Feb 2018, 11:05

Julian hat geschrieben:(05 Feb 2018, 22:36)

Schreib hier einfach, was an meinen Aussagen nicht wahrheitsgemäß ist. Versuche, dich darüber schlau zu machen. Das würde uns viel weiterhelfen als die ganzen Diffamierungen.


Deine Aussage war eine ganz andere du hast nicht von vielen geredet, sondern von den Tschechen und Slowaken also ganz pauschal.


Julian hat geschrieben:(04 Feb 2018, 21:20)

Oh Mann. Die Tschechen haben drei Millionen Deutsche vertrieben, Zehntausende umgebracht, und ihren gesamten Besitz eingesackt.

Dazu waren in der Tschechoslowakei die Zerstörungen äußerst gering, auch wurden sehr wenige Tschechen oder Slowaken getötet. Wer dort vor allem getötet wurde, das waren Juden,


Insgesamt vermute ich, dass Tschechen und Slowaken während und nach dem Krieg mehr Deutsche auf dem Gewissen haben als anders herum. Und sie waren endlich die verhassten Deutschen und Juden los.



Diese ermordeten Juden waren trotzdem ob es dir passt oder nicht Tschechische oder Slowakische Staatsbürger und viele sahen das auch genau so.

Es starben alleine 70 000 Slowakische Juden.

Das schlimme an deiner Aussage ist, daß du eben versuchst mit der selben Argumentation mit der die Juden dort von Extremisten verfolgt wurden, ihnen ihre Nationalität abzusprechen.

„Die ideologische Basis für die Durchführung antijüdischer Maßnahmen durch Hlinkas Slowakische Volkspartei und deren Unterstützer bildete die These, dass die Juden "Erzfeinde des slowakischen Staates und Volkes" seien.“

Zwischen dem 14. März 1939 bis August 1940 verloren die jüdischen Bürger ihre Rechte: Im April 1939 wurde die erste, auf konfessionellen Prinzipien basierende Definition der slowakischen Juden verabschiedet und Gesetze in Kraft gesetzt, die diese Juden aus dem öffentlichen und wirtschaftlichen Leben aussonderten.


Mit deiner Behauptung das es eben nur Juden waren welche von den Deutschen ermordet wurden und eben nicht Staatsbürger dieser Länder es also gar nicht sooo schlimm war für die Tschechen und Slowaken folgst du genau der gleichen Linie wie die welche deren Ermordung verharmlosen.

Du behauptest
„Und sie waren endlich die verhassten Deutschen und Juden los.“

Da steht nichts von vielen, sondern pauschal alle.
Alleine das es Menschen gab, die dort unter eigener Lebensgefahr selbst in der Hochphase der Deportation aus der Slowakei 10 000 Juden das Leben gerettet haben, zeigt eben das man eben nicht so einfach sagen kann „Die“.
Das du die verfolgten Unschuld bist und das du in ein Wespennest gestochen hast ist also nicht wahr.
Du hast was ganz anderes geschrieben, als das was du behauptet hast.
Rede nicht von kalten Fakten, wenn du selbst im nachhinein die eigenen Fakten verdrehst.
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Re: Kriegsschuldfrage zweiter Weltkrieg

Beitragvon Marmelada » Di 6. Feb 2018, 11:13

garfield336 hat geschrieben:(05 Feb 2018, 11:24)

Und sowas darf im Forum schreiben. :|
Na ja, wenn man so eine Fülle an fremdenfeindlicher Hetze zulässt wie in diesem Forum, dann bleibt es nicht aus, dass irgendwann auch die anderen rechtsextremen Themenfelder in Angriff genommen werden. Geht alles miteinander einher.
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Re: Kriegsschuldfrage zweiter Weltkrieg

Beitragvon Fuerst_48 » Di 6. Feb 2018, 13:56

Marmelada hat geschrieben:(06 Feb 2018, 11:13)

Na ja, wenn man so eine Fülle an fremdenfeindlicher Hetze zulässt wie in diesem Forum, dann bleibt es nicht aus, dass irgendwann auch die anderen rechtsextremen Themenfelder in Angriff genommen werden. Geht alles miteinander einher.

Wahre Worte!!
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Re: Kriegsschuldfrage zweiter Weltkrieg

Beitragvon Ger9374 » Di 6. Feb 2018, 14:51

Fuerst_48 hat geschrieben:(06 Feb 2018, 13:56)

Wahre Worte!!



Liebe Marmelada,
darf ich davon ausgehen das du meinst in diesem Forum sei man zu tolerant
Gegenüber fremden feindlichen Äußerungen!
Oder wahlweise , zu tolerant nicht Marmelada genehmen Texten.
Ein Schelm der etwas anderes dabei denkt:-))
Jede meinung ist wichtig,sofern man eine eigene hat!
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Re: Kriegsschuldfrage zweiter Weltkrieg

Beitragvon H2O » Di 6. Feb 2018, 16:43

Tom Bombadil hat geschrieben:(05 Feb 2018, 12:16)

Die Ukrainer und die baltischen Völker haben die Nazis auch als Befreier gefeiert, das ändert aber trotzdem nichts an der deutschen Kriegsschuld. Auch dass es in vielen Ländern Kollaborateure gab, die sich ebenso wie die Wildsäue aufgeführt haben, ändern kein bisschen was an der der deutschen Kriegsschuld. Auch Nachkriegsgräuel in anderen Staaten, verübt durch andere Täter, ändern nichts an der deutschen Kriegsschuld.


Dem kann ich innerlich überzeugt zustimmen. Was gibt es dann aber in diesem Strang "Kriegsschuldfrage 2. Weltkrieg" noch zu besprechen? Immerhin gibt es hier inzwischen etwa 3.700 Beiträge sehr unterschiedlicher Qualität. Wohin wollen wir hier noch ausschweifen? Das wären doch im Sinne des Themas nur noch Spam-Beiträge.
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Re: Kriegsschuldfrage zweiter Weltkrieg

Beitragvon Tom Bombadil » Di 6. Feb 2018, 16:58

H2O hat geschrieben:(06 Feb 2018, 16:43)

Was gibt es dann aber in diesem Strang "Kriegsschuldfrage 2. Weltkrieg" noch zu besprechen?

Es kommen halt immer wieder neue Revisionisten an und meinen, Deutschlands Schuld am Krieg kleiner reden zu können als sie tatsächlich ist.
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Re: Kriegsschuldfrage zweiter Weltkrieg

Beitragvon odiug » Di 6. Feb 2018, 17:01

H2O hat geschrieben:(06 Feb 2018, 16:43)

Dem kann ich innerlich überzeugt zustimmen. Was gibt es dann aber in diesem Strang "Kriegsschuldfrage 2. Weltkrieg" noch zu besprechen? Immerhin gibt es hier inzwischen etwa 3.700 Beiträge sehr unterschiedlicher Qualität. Wohin wollen wir hier noch ausschweifen? Das wären doch im Sinne des Themas nur noch Spam-Beiträge.

Ich frag mich sowieso, warum es diesen Strang überhaupt gibt :?:
Das ist so ein Überbleibsel.
Eigentlich gibt es da nix zu diskutieren und die, die jedesmal auf dieses Thema anspringen, sind eh immer von der gleichen Sorte und es kommt auch jedesmal der gleiche Mist.
Das einzige, was sich bei solchen "Diskussionen" ändert, sind die Usernicks.
Nur eines kann ich solchen Themen abgewinnen, hier offenbart sich wessen Geistes Kind so mancher wirklich ist.
Aber eigentlich weiß man das auch schon vorher ... :dead:
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Re: Kriegsschuldfrage zweiter Weltkrieg

Beitragvon H2O » Di 6. Feb 2018, 17:06

Tom Bombadil hat geschrieben:(06 Feb 2018, 16:58)

Es kommen halt immer wieder neue Revisionisten an und meinen, Deutschlands Schuld am Krieg kleiner reden zu können als sie tatsächlich ist.


Vielleicht müßten wir uns die Mühe machen und diese Argumente durchnummerieren und die dazugehörigen Zurückweisungen ebenfalls. Dann ließe sich der Austausch rationalisieren. Ich kann mir ehrlicherweise nicht vorstellen, daß nach 3.700 Beiträgen nicht schon alles gesagt wurde, was um dieses Thema herum angesiedelt und gebührlich zerkaut worden wäre.

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