Bedeutung und Untergang des Römischen Reiches

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Re: Bedeutung und Untergang des Römischen Reiches

Beitragvon Letzter-Mohikaner » Mi 16. Mär 2016, 16:40

UncleSams_Berater hat geschrieben:(16 Mar 2016, 16:17)

Ich glaube nicht dass jemand über Karl den Großen gelacht hat ;)
Er bezog sich sich auf alle Christen und das ist Schwachsinn.
Die erfolgreichsten Krieger und Befehlshaber waren Christen


Bei Karl dem Großen war das Christentum nur Anstrich, Mittel zur Macht. Verhalten hat er sich immer noch "barbarisch".

Zwangschristianisierung macht aus Heiden keine überzeugten Christen... nur wegen bisschen Taufe.
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Re: Bedeutung und Untergang des Römischen Reiches

Beitragvon HugoBettauer » Mi 16. Mär 2016, 17:18

edit Mod. themenfremder Spam
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Re: Bedeutung und Untergang des Römischen Reiches

Beitragvon Letzter-Mohikaner » Mi 16. Mär 2016, 17:23

HugoBettauer hat geschrieben:(16 Mar 2016, 17:18)

...


Weltgeltung hat Deutschland schon lange nicht mehr. Lediglich innerhalb der EU.

Trotzdem: EU=Römisches Reich. Wohlhabend, dekadent, verweichlicht(zivilisiert), Rückgang der Bevölkerung, kann seine Grenzen nicht schützen...
An den Toren rütteln die "Barbaren", diesmal nicht in Gestalt von Germanen sondern muslimischen Einwanderern/Flüchtlingen, die sich niederlassen aber nicht integrieren. Parallelen sind schon da.
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Re: Bedeutung und Untergang des Römischen Reiches

Beitragvon HugoBettauer » Mi 16. Mär 2016, 17:24

Mit dem Gefasel von der römischen Dekadenz sind schon Leute untergegangen, obwohl sie gar nicht braun waren.
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Re: Bedeutung und Untergang des Römischen Reiches

Beitragvon Letzter-Mohikaner » Mi 16. Mär 2016, 17:27

HugoBettauer hat geschrieben:(16 Mar 2016, 17:24)

Mit dem Gefasel von der römischen Dekadenz sind schon Leute untergegangen, obwohl sie gar nicht braun waren.


Der gute Guido...

Dekadent im Sinne von Wohlstandsverwöhnt.
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Re: Bedeutung und Untergang des Römischen Reiches

Beitragvon UncleSams_Berater » Mi 16. Mär 2016, 19:25

Letzter-Mohikaner hat geschrieben:(16 Mar 2016, 16:40)

Bei Karl dem Großen war das Christentum nur Anstrich, Mittel zur Macht. Verhalten hat er sich immer noch "barbarisch".

Zwangschristianisierung macht aus Heiden keine überzeugten Christen... nur wegen bisschen Taufe.


Es gibt dutzend andere Christen, die geniale Feldherren waren.
Wir können nicht bewerten wer wirklich Christ war.
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Re: Bedeutung und Untergang des Römischen Reiches

Beitragvon Letzter-Mohikaner » Mi 16. Mär 2016, 19:29

UncleSams_Berater hat geschrieben:(16 Mar 2016, 19:25)

Es gibt dutzend andere Christen, die geniale Feldherren waren.
Wir können nicht bewerten wer wirklich Christ war.


Nun, ein "wahrer" Christ würde sich wohl an das Gebot "Du sollst nicht töten" halten, oder?!
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Re: Bedeutung und Untergang des Römischen Reiches

Beitragvon UncleSams_Berater » Mi 16. Mär 2016, 19:49

Letzter-Mohikaner hat geschrieben:(16 Mar 2016, 19:29)

Nun, ein "wahrer" Christ würde sich wohl an das Gebot "Du sollst nicht töten" halten, oder?!


Oh mein Gott dein ernst? :D
Dann wären ja fast alle christlichen Herrscher keine Christen und auch normale Leute die sich als Christen bezeichnen und paar Gebote brechen wären auch keine Christen.

Ja toll dann kann man von verweichlicht reden weil es ja dann fast gar keine Christen gibt, aber so eine Diskussion wäre lächerlich.

Muslime und Juden dürfen auch nicht töten sind die jetzt auch alle verweichlicht?
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Re: Bedeutung und Untergang des Römischen Reiches

Beitragvon Alexyessin » Mi 16. Mär 2016, 21:11

UncleSams_Berater hat geschrieben:(16 Mar 2016, 16:17)

Ich glaube nicht dass jemand über Karl den Großen gelacht hat ;)
Er bezog sich sich auf alle Christen und das ist Schwachsinn.
Die erfolgreichsten Krieger und Befehlshaber waren Christen


So ein Schmarrn. Es gab genug Heerführer auf der Welt, die erfolgreicher waren als die christlichen. Musst ja blos mal auf die Chinesischen schauen. Oder nimm Freund Dschingis Khan.....
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Re: Bedeutung und Untergang des Römischen Reiches

Beitragvon John Galt » Mi 16. Mär 2016, 21:28

UncleSams_Berater hat geschrieben:(16 Mar 2016, 12:14)

Seit wann sind Christen verweichlicht? Konstantin war sicher nicht verweichlicht


Die Römer waren Krieger und Eroberer, hatten einen Kriegsgott.

Das Christentum ist keine Kriegsreligion und wenn man ein besseres Leben nach dem Tod glaubt und den Krieg Legionären überlässt, wird man mit der Zeit eben verweichlicht. Das alles begüngstigt die Zersetzung eines Reiches.

Wenn die Grenzen nicht von Römern verteidigt werden, dann kann man das Reich auch gleich abschaffen. Ohne Grenze kein Reich.
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Re: Bedeutung und Untergang des Römischen Reiches

Beitragvon UncleSams_Berater » Mi 16. Mär 2016, 22:27

John Galt hat geschrieben:(16 Mar 2016, 21:28)

Die Römer waren Krieger und Eroberer, hatten einen Kriegsgott.

Das Christentum ist keine Kriegsreligion und wenn man ein besseres Leben nach dem Tod glaubt und den Krieg Legionären überlässt, wird man mit der Zeit eben verweichlicht. Das alles begüngstigt die Zersetzung eines Reiches.

Wenn die Grenzen nicht von Römern verteidigt werden, dann kann man das Reich auch gleich abschaffen. Ohne Grenze kein Reich.


Also hast du dich nur auf die Christen im Antiken Rom bezogen, ok kann schon sein.
Das Oströmische Reich war aber auch weiterhin mit dem Christentum erfolgreich ;)
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Re: Bedeutung und Untergang des Römischen Reiches

Beitragvon Alexyessin » Do 17. Mär 2016, 09:47

UncleSams_Berater hat geschrieben:(16 Mar 2016, 22:27)

Also hast du dich nur auf die Christen im Antiken Rom bezogen, ok kann schon sein.
Das Oströmische Reich war aber auch weiterhin mit dem Christentum erfolgreich ;)


Wenn du erfolgreich nennst, das sie zwischen 550 bis 710 ihre Mittelmeerländereien in Afrika komplett aufgegeben haben.........................wirst du hoffentlich nie ein erfolgreicher Geschäftsmann ;)
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Re: Bedeutung und Untergang des Römischen Reiches

Beitragvon UncleSams_Berater » Do 17. Mär 2016, 13:36

Alexyessin hat geschrieben:(17 Mar 2016, 09:47)

Wenn du erfolgreich nennst, das sie zwischen 550 bis 710 ihre Mittelmeerländereien in Afrika komplett aufgegeben haben.........................wirst du hoffentlich nie ein erfolgreicher Geschäftsmann ;)


Dass Byzantinische Reich hat hunderte Jahre existiert also hör auf mit diesem Blödsinn.

Mag sein dass die christlichen Feldherren nicht die erfolgreichsten waren aber es gab viele von ihnen, Karl der Große ist ein Gutes Beispiel. Es gibt andere wie Napoleon, natürlich kann man darüber streiten inwieweit diese Leute wirklich gläubige Christen waren aber sowas wäre lächerlich weil viele Christen keine Christen wären wenn man schon ausgeschlossen wird weil man ein Gebot bricht.
Genauso wären dann viele muslimische Feldherren keine Muslime oder wer weiß ob die heidnischen Militärgrößen wirklich an ihre Götter geglaubt hatten

Ich würde euch gerne mal im Realen Leben sehen bevor ihr von "verweichlichten Christen" redet
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Re: Bedeutung und Untergang des Römischen Reiches

Beitragvon Alexyessin » Do 17. Mär 2016, 16:27

UncleSams_Berater hat geschrieben:(17 Mar 2016, 13:36)
Dass Byzantinische Reich hat hunderte Jahre existiert also hör auf mit diesem Blödsinn.


Aber wesentliche Gebietsverluste in genau dieser Zeit hinnehmen müssen. :) Ergo - erfolgreich sieht anders aus.

UncleSams_Berater hat geschrieben:(17 Mar 2016, 13:36)
Mag sein dass die christlichen Feldherren nicht die erfolgreichsten waren aber es gab viele von ihnen, Karl der Große ist ein Gutes Beispiel. Es gibt andere wie Napoleon, natürlich kann man darüber streiten inwieweit diese Leute wirklich gläubige Christen waren aber sowas wäre lächerlich weil viele Christen keine Christen wären wenn man schon ausgeschlossen wird weil man ein Gebot bricht.
Genauso wären dann viele muslimische Feldherren keine Muslime oder wer weiß ob die heidnischen Militärgrößen wirklich an ihre Götter geglaubt hatten


Karl der Karolinger war in erster Linie Krieger - und ich denke, er wäre wohl genauso erfolgreich oder auch nicht gewesen, wenn er Heide gewesen wäre.
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Re: Bedeutung und Untergang des Römischen Reiches

Beitragvon UncleSams_Berater » Do 17. Mär 2016, 16:36

Alexyessin hat geschrieben:(17 Mar 2016, 16:27)

Aber wesentliche Gebietsverluste in genau dieser Zeit hinnehmen müssen. :) Ergo - erfolgreich sieht anders aus.



Karl der Karolinger war in erster Linie Krieger - und ich denke, er wäre wohl genauso erfolgreich oder auch nicht gewesen, wenn er Heide gewesen wäre.


Ja deswegen es hat nichts mit der Religion zu tun also kann man nicht sagen dass Christen verweichlicht wären
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Re: Bedeutung und Untergang des Römischen Reiches

Beitragvon Alexyessin » Do 17. Mär 2016, 16:44

UncleSams_Berater hat geschrieben:(17 Mar 2016, 16:36)

Ja deswegen es hat nichts mit der Religion zu tun also kann man nicht sagen dass Christen verweichlicht wären


In den Ursprüngen stimmt diese Bezeichnung durchaus zu. Kein Wunder das Diokletian da noch mal "aufräumen" wollte.
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Re: Bedeutung und Untergang des Römischen Reiches

Beitragvon UncleSams_Berater » Do 17. Mär 2016, 19:12

Alexyessin hat geschrieben:(17 Mar 2016, 16:44)

In den Ursprüngen stimmt diese Bezeichnung durchaus zu. Kein Wunder das Diokletian da noch mal "aufräumen" wollte.


Diese Bezeichnung passt eher auf paar Leute hier im Forum da wette 100 Euro drauf.

Ja hat ja super geklappt am Ende hat das Christentum gewonnen ;)
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Re: Bedeutung und Untergang des Römischen Reiches

Beitragvon Alexyessin » Do 17. Mär 2016, 19:45

UncleSams_Berater hat geschrieben:(17 Mar 2016, 19:12)

Diese Bezeichnung passt eher auf paar Leute hier im Forum da wette 100 Euro drauf.

Ja hat ja super geklappt am Ende hat das Christentum gewonnen ;)


Ich weiß nicht, ob ich da deine Freude teilen kann.
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Re: Bedeutung und Untergang des Römischen Reiches

Beitragvon aleph » Do 17. Mär 2016, 21:45

Lach, hier unterhalten sich die Spezialisten. :D
Zunächst einmal: diejenigen, die warnende Parallelen zwischen heutige Einwanderung und der Völkerwanderung sehen, übersehen, dass die germanischen Völker sich vollständig assimilierten. Sie übernahmen Sprache, Religion und andere Kulturelemente der unterworfenen Bevölkerung. Am Gründlichsten haben sich wohl die Vandalen assimiliert: nur ein einziger Grabstein zeugt von deren Gegenwart in Nordafrika, sonst gibt es nichts.

Das römische Reich zerfiel schon vor der Völkerwanderung in zwei Teile. Der Grund, warum die Germanen das weströmische Reich aufteilten war schlicht der, dass jedes Volk eine eigene Identität und politische Struktur bildete, was zu unabhängigen Germanenreichen führte. Es dauerte beispielsweise Jahrhunderte, bevor die Länder Frankreich oder Deutschland entstanden. Die heutige Migranten dagegen kommen als Individuen und teilen sich keine Ländereien auf, die schließlich ihr Eigenleben führen würden (Ghettos kann man nicht wirklich damit vergleichen).
Auf dem Weg zum Abgrund kann eine Panne lebensrettend sein.
Walter Jens
Kirchgessner

Re: Bedeutung und Untergang des Römischen Reiches

Beitragvon Kirchgessner » Mo 4. Apr 2016, 22:43

Dieser Strang ist wohl ein Rohrkrepierer.

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