Bundestagswahl in Deutschland 2013

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Katenberg
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Bundestagswahl in Deutschland 2013

Beitragvon Katenberg » Fr 28. Jun 2013, 22:54

Sehr geehrte Damen und Herren,

Im September findet die nächste Bundestagswahl in Deutschland statt. Hierbei steht mehr oder weniger das Duell zwischen Peer Steinbrück und Kanzlerin Angela Merkel im Mittelpunkt.
Neben den in den Landtagen, im Bundestag und im Europaparlament vertretenen Parteien:
- Christlich-Demokratische Union Deutschlands CDU
- Sozialdemokratische Partei Deutschlands SPD
- Christlich-Soziale Union in Bayern CSU
- DIE LINKE
- Freie Demokratische Partei Deutschlands FDP
- Bündnis 90 / Die Grünen
- Piratenpartei Deutschland PIRATEN
- Nationaldemokratische Partei Deutschlands NPD
- Freie Wähler FW
(- Alternative für Deutschland AFD)

(ausgenommen "BÜRGER IN WUT")

treten auch weitere Parteien zur Bundestagswahl an. Der Bundeswahlleiter spricht von ca. 64 Parteien.

1. FWD Freie Wähler Deutschland
2. MDU Muslimisch Demokratische Union
3. (keine Kurzbezeichnung) Bündnis 2013 – Die Reformer
4. Die PlanetBlauen WasserPartei Deutschland-WPD
5. DR Deutsches Reich
6. DIE VIOLETTEN Die Violetten
7. BP Bayernpartei
8. Deutsche Konservative DEUTSCHE KONSERVATIVE PARTEI
9. CM CHRISTLICHE MITTE – Für ein Deutschland nach GOTTES Geboten
10. Volksabstimmung Ab jetzt…Demokratie durch Volksabstimmung
11. Tierschutzpartei PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ
12. (keine Kurzbezeichnung) Eurowählergemeinschaft
13. FAMILIE Familien-Partei Deutschlands
14. FREIE WÄHLER FREIE WÄHLER
15. RENTNER RENTNER Partei Deutschland
16. REP DIE REPUBLIKANER
17. Bündnis 21/RRP Bündnis 21/RRP
18. pro Deutschland Bürgerbewegung pro Deutschland
19. KPD Kommunistische Partei Deutschlands
20. (keine Kurzbezeichnung) Erste Partei des Volkes
21. FRÜHLING Frühling-in-Deutschland e. V.
22. PdB Partei der Bedrängten
23. (keine Kurzbezeichnung) DIE RECHTE
24. NEIN! NEIN!-Idee
25. DGP Die GERADE Partei
26. Die PARTEI Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative
27. ÖDP Ökologisch-Demokratische Partei
28. DUW Demokratische Unabhängige Wählervereinigung
29. BGD Bund für Gesamtdeutschland
30. BüSo Bürgerrechtsbewegung Solidarität
31. DND Die Neue Demokratie
32. Aufbruch C Aufbruch C
33. DNV Deutsche Nationalversammlung
34. SU SustainableUnion
35. PBC Partei Bibeltreuer Christen
36. AfD Alternative für Deutschland
37. U.d.M. Union der Menschlichkeit
38. BIG Bündnis für Innovation & Gerechtigkeit
39. GMD Partei Gesunder Menschenverstand Deutschland
40. IDPD Immigranten-Deutsche-Partei Deutschlands
41. DKP Deutsche Kommunistische Partei
42. MLPD Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands
43. PSG Partei für Soziale Gleichheit, Sektion der Vierten Internationale
44. PIRATEN Piratenpartei Deutschland
45. (keine Kurzbezeichnung) Jahw Partei
46. B Bergpartei, die „ÜberPartei“
47. (keine Kurzbezeichnung) DIE ALTERNATIVEN
48. (keine Kurzbezeichnung) Partei der Nichtwähler
49. PARTEI DER VERNUNFT Partei der Vernunft
50. IDU Islamische Demokratische Union
51. DA DIE AKTIVEN
52. APPD Anarchistische Pogo-Partei Deutschlands
53. DIE FRAUEN Feministische Partei DIE FRAUEN
54. GRAUE PANTHER GRAUE PANTHER Deutschland
55. (keine Kurzbezeichnung) DIE.NÄCHSTEN
56. Alternative Partei Alternative Partei
57. NM NEUE MITTE
58. DGP Deutsche Gerechtigkeits Partei

Über die Anerkennung dieser Vereinigungen als Parteien entscheidet der Bundeswahlleiter

http://www.wahlrecht.de/doku/presse/20130626-1.htm
http://www.wahlrecht.de/doku/presse/20130618-1.htm

Hierbei ergibt sich die Frage, inwiefern eine so hohe Anzahl von teilnehmenden Parteien bei sinkender Wahlbeteiligungen förderlich für eine aktive Demokratie sind.
Der Reaktionärer ist bloß ein Passagier, der mit Würde Schiffbruch erleidet - Nicolas Gomez Davila
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Re: Bundestagswahl in Deutschland 2013

Beitragvon Fadamo » Sa 29. Jun 2013, 07:49

Katenberg » Fr 28. Jun 2013, 22:54 hat geschrieben:Sehr geehrte Damen und Herren, Im September findet die nächste Bundestagswahl in Deutschland statt. Hierbei steht mehr oder weniger das Duell zwischen Peer Steinbrück und Kanzlerin Angela Merkel im Mittelpunkt. Neben den in den Landtagen, im Bundestag und im Europaparlament vertretenen Parteien: - Christlich-Demokratische Union Deutschlands CDU - Sozialdemokratische Partei Deutschlands SPD - Christlich-Soziale Union in Bayern CSU - DIE LINKE - Freie Demokratische Partei Deutschlands FDP - Bündnis 90 / Die Grünen - Piratenpartei Deutschland PIRATEN - Nationaldemokratische Partei Deutschlands NPD - Freie Wähler FW (- Alternative für Deutschland AFD) (ausgenommen "BÜRGER IN WUT") treten auch weitere Parteien zur Bundestagswahl an. Der Bundeswahlleiter spricht von ca. 64 Parteien. http://www.wahlrecht.de/doku/presse/20130626-1.htm http://www.wahlrecht.de/doku/presse/20130618-1.htm Hierbei ergibt sich die Frage, inwiefern eine so hohe Anzahl von teilnehmenden Parteien bei sinkender Wahlbeteiligungen förderlich für eine aktive Demokratie sind.
Wir haben doch gar keine aktive demokratie. Der bürger darf nur da mitentscheiden wie es der politik beliebt. Und dann nur, wenn es um minderwertige entscheidungen geht. Das mitspracherecht in der demokratie ist so mit hinternissen und hürden behaftet,dass es dem bürger schwergemacht wird,sein mitspracherecht wahrzunehmen.
Politik ist wie eine Hure,die kann man nehmen wie man will
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Re: Bundestagswahl in Deutschland 2013

Beitragvon Der Neandertaler » Sa 29. Jun 2013, 16:49

Fadamo.
Erklär mir bitte erstmal, was Du unter 'aktiver Demokratie' verstehst?
Solltest Du damit eventuell meinen, daß jemand Anders für Dich das Kreuzchen macht?
    ... oder 'direkte Demokratie'?
      ... oder, ...?
Wann hast Du zuletzt innerhalb Deiner Stadt, Deiner Gemeide oder Deines Landkreises an einer Bürgerbefragung ... an einem Bürgerentscheid teilgenommen?
    ... wußtest Du überhaupt von solcheinem?
Suggeriert werden soll doch mit 'direkter Demokratie' ... mit einem Forderung dafür, daß es damit besser gehen soll, daß danach bessere und akzeptablere Entscheidungen herauskommen. Das dürfte aber selten der Fall sein.
    rein organisatorisch stelle ich mir das nicht ganz einfach vor - bei etwa 60 Millionen Wahlberechtigten
      ... abgesehen von den Kosten, die dadurch entstehen
Gut, mit manchen (Groß-) Bauten will sich der ein oder andere Politiker ein Denkmal setzen! Aber ob dies immer mit 'direkter Demokratie' zu verhindern sein wird, bleibt genauso dahingestellt, wie etwa die Frage, ob dies Vorhaben ... der Flughafen oder der Bahnhof nicht trotzdem notwendig ist, ob dies nicht nur etwas zu groß ausfällt.
    Vielleicht ist ... der Bahnhof oder ... doch renovierungsbedürtig
Otto-Normal-Schreiber, der wenig Zeit hat, um sich mit ... etwa mit Grammatik oder Groß-Kleinschreibung herumzuschlagen, nun soll der sich auch noch um Politik kümmern?
Ich weiß nicht ...
Und wie ist es mit den Demagogen, die dann versuchen werden ... verstärkt versuchen werden, Profit dadurch herauszuschlagen, daß sie sich Teile des Großen-Ganzen herausnehmen und den Bürgern ihre Argumente als logisch darzustellen?
Dann haben wir doch letztlich genau das Gleiche wie jetzt - nur in braun oder dunkel-rot!
"Ich teile Ihre Meinung nicht, ich werde aber bis zu meinem letzten Atemzug kämpfen, daß Sie Ihre Meinung frei äußern können." (Voltaire)
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Re: Bundestagswahl in Deutschland 2013

Beitragvon Der Neandertaler » Sa 29. Jun 2013, 17:12

Hallo Katenberg.
Katenberg hat geschrieben:Hierbei ergibt sich die Frage, inwiefern eine so hohe Anzahl von teilnehmenden Parteien bei sinkender Wahlbeteiligungen förderlich für eine aktive Demokratie sind.
Glaube mir, Deine Befürchtungen sind unbegründet. Ich sitze selber in einem Wahlvorstand - bin also einer von den fünf oder sechs Leuten, die Dir die Wahlzettel übergeben ... und später auszählen (müssen). Meiner Erfahrung nach, werden außer die bekannten großen Bundestags-Parteien, werden vielleicht noch NPD oder Piraten oder AfD oder ... vielleicht noch ein oder zwei weitere Parteien Stimmen bekommen - so, daß am Ende vielleicht fünf oder sechs Prozent an Stimmen fehlen werden.
Sorgen dürfte eher der immer größer werdende Teil der Nichtwähler machen. Dies dürfte der 'aktiven Demokratie' auf Dauer nicht gut bekommen.
    Nicht-Wählen ist keine Alternative!
Denn die radikalen Parteien, die, die niemand an der Regierung haben möchte ... oder doch?, die werden es immer schaffen, ihre Klientel zur Wahl zu reanimieren. Solange nur ein Einziger zur Wahl geht und diese Parteien wählt, ... irgendwann haben diese Leute dann 100% der Stimmen. Hauptsache sie sind dann demokratisch legitimiert.
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Re: Bundestagswahl in Deutschland 2013

Beitragvon Fadamo » Sa 29. Jun 2013, 18:49

Der Neandertaler » Sa 29. Jun 2013, 16:49 hat geschrieben:Fadamo.
Erklär mir bitte erstmal, was Du unter 'aktiver Demokratie' verstehst?
Solltest Du damit eventuell meinen, daß jemand Anders für Dich das Kreuzchen macht?
    ... oder 'direkte Demokratie'?
      ... oder, ...?
Wann hast Du zuletzt innerhalb Deiner Stadt, Deiner Gemeide oder Deines Landkreises an einer Bürgerbefragung ... an einem Bürgerentscheid teilgenommen?
    ... wußtest Du überhaupt von solcheinem?
Suggeriert werden soll doch mit 'direkter Demokratie' ... mit einem Forderung dafür, daß es damit besser gehen soll, daß danach bessere und akzeptablere Entscheidungen herauskommen. Das dürfte aber selten der Fall sein.
    rein organisatorisch stelle ich mir das nicht ganz einfach vor - bei etwa 60 Millionen Wahlberechtigten
      ... abgesehen von den Kosten, die dadurch entstehen
Gut, mit manchen (Groß-) Bauten will sich der ein oder andere Politiker ein Denkmal setzen! Aber ob dies immer mit 'direkter Demokratie' zu verhindern sein wird, bleibt genauso dahingestellt, wie etwa die Frage, ob dies Vorhaben ... der Flughafen oder der Bahnhof nicht trotzdem notwendig ist, ob dies nicht nur etwas zu groß ausfällt.
    Vielleicht ist ... der Bahnhof oder ... doch renovierungsbedürtig
Otto-Normal-Schreiber, der wenig Zeit hat, um sich mit ... etwa mit Grammatik oder Groß-Kleinschreibung herumzuschlagen, nun soll der sich auch noch um Politik kümmern?
Ich weiß nicht ...
Und wie ist es mit den Demagogen, die dann versuchen werden ... verstärkt versuchen werden, Profit dadurch herauszuschlagen, daß sie sich Teile des Großen-Ganzen herausnehmen und den Bürgern ihre Argumente als logisch darzustellen?
Dann haben wir doch letztlich genau das Gleiche wie jetzt - nur in braun oder dunkel-rot!




Aktive demokratie wäre zum beispiel eine volksabstimmung.
Teilnahme an bürgerentscheidungen nehme ich gar nicht wahr,weil es sich um belanglose , nicht interessante entscheidungen handelt.
Wenn dann möchte ich bei entscheidungen teilnehmen wenn es ums ganze geht.
Wie zum beispiel die einfuhr des euros,oder die wiedervereinigung.
Wahl eines bp,bk minister usw.
Aktive demokratie in der bundespolitik wäre nett.
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Re: Bundestagswahl in Deutschland 2013

Beitragvon Gregorius I » Sa 29. Jun 2013, 21:18

Katenberg » Fr 28. Jun 2013, 23:54 hat geschrieben:Sehr geehrte Damen und Herren,

Im September findet die nächste Bundestagswahl in Deutschland statt. Hierbei steht mehr oder weniger das Duell zwischen Peer Steinbrück und Kanzlerin Angela Merkel im Mittelpunkt.
Neben den in den Landtagen, im Bundestag und im Europaparlament vertretenen Parteien:
- Christlich-Demokratische Union Deutschlands CDU
- Sozialdemokratische Partei Deutschlands SPD
- Christlich-Soziale Union in Bayern CSU
- DIE LINKE
- Freie Demokratische Partei Deutschlands FDP
- Bündnis 90 / Die Grünen
- Piratenpartei Deutschland PIRATEN
- Nationaldemokratische Partei Deutschlands NPD
- Freie Wähler FW
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treten auch weitere Parteien zur Bundestagswahl an. Der Bundeswahlleiter spricht von ca. 64 Parteien.


http://www.wahlrecht.de/doku/presse/20130626-1.htm
http://www.wahlrecht.de/doku/presse/20130618-1.htm

Hierbei ergibt sich die Frage, inwiefern eine so hohe Anzahl von teilnehmenden Parteien bei sinkender Wahlbeteiligungen förderlich für eine aktive Demokratie sind.



Diese Parteien bieten prinzipiell Wahlalternativen. Allerdings sollte man sich diese Parteien, ihr bisheriges Verhalten und ihre Programme sorgfältig ansehen, bevor man ihnen eine Stimme gibt.
Errare humanum est, perseverare diabolicum.

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Re: Bundestagswahl in Deutschland 2013

Beitragvon Helmut III. » Sa 29. Jun 2013, 21:23

Katenberg » Fr 28. Jun 2013, 22:54 hat geschrieben:Sehr geehrte Damen und Herren,

Im September findet die nächste Bundestagswahl in Deutschland statt. Hierbei steht mehr oder weniger das Duell zwischen Peer Steinbrück und Kanzlerin Angela Merkel im Mittelpunkt.
Neben den in den Landtagen, im Bundestag und im Europaparlament vertretenen Parteien:
- Christlich-Demokratische Union Deutschlands CDU
- Sozialdemokratische Partei Deutschlands SPD
- Christlich-Soziale Union in Bayern CSU
- DIE LINKE
- Freie Demokratische Partei Deutschlands FDP
- Bündnis 90 / Die Grünen
- Piratenpartei Deutschland PIRATEN
- Nationaldemokratische Partei Deutschlands NPD
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(ausgenommen "BÜRGER IN WUT")

treten auch weitere Parteien zur Bundestagswahl an. Der Bundeswahlleiter spricht von ca. 64 Parteien.

Hierbei ergibt sich die Frage, inwiefern eine so hohe Anzahl von teilnehmenden Parteien bei sinkender Wahlbeteiligungen förderlich für eine aktive Demokratie sind.



Und ich in Bayern kann die CDU nicht wählen. Wähle ich halt die CSU, obwohl ich lieber die CDU wählte. Aber in Franken ist es so schön, deshalb ziehe ich nicht weg.
Zuletzt geändert von Helmut III. am Sa 29. Jun 2013, 21:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Bundestagswahl in Deutschland 2013

Beitragvon Helmut III. » Sa 29. Jun 2013, 21:27

Fadamo » Sa 29. Jun 2013, 07:49 hat geschrieben: Wir haben doch gar keine aktive demokratie. Der bürger darf nur da mitentscheiden wie es der politik beliebt. Und dann nur, wenn es um minderwertige entscheidungen geht. Das mitspracherecht in der demokratie ist so mit hinternissen und hürden behaftet,dass es dem bürger schwergemacht wird,sein mitspracherecht wahrzunehmen.


Sehe nicht so. Wenn viele gegen einer Entscheidung oder einer geplanten Maßnahme protestieren, ändert sich doch was. Bestes Beispiel die geplante Privatisierung des Trinkwassers. Durch massive Proteste wurde die Entscheidung seitens der EU zurückgenommen und jede Kommune darf weiterhin entscheiden, ob das Trinkwasser privatisiert wird oder nicht.
Zuletzt geändert von Helmut III. am Sa 29. Jun 2013, 21:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Bundestagswahl in Deutschland 2013

Beitragvon Gregorius I » Sa 29. Jun 2013, 21:31

Fadamo » Sa 29. Jun 2013, 08:49 hat geschrieben: Wir haben doch gar keine aktive demokratie.



Inwiefern ist unsere Demokratie denn inaktiv? Sie funktioniert, also ist sie auch "aktiv"!


Der bürger darf nur da mitentscheiden wie es der politik beliebt.



Der Bürger kann über Volksinitiativen, Volksbegehren und Volksentscheiden in den Kommunen und Bundesländern politische Themen vorgeben und ggf. selbst Entscheidungen fällen.


Und dann nur, wenn es um minderwertige entscheidungen geht.



Das ist doch Blödsinn!


Das mitspracherecht in der demokratie ist so mit hinternissen und hürden behaftet,dass es dem bürger schwergemacht wird,sein mitspracherecht wahrzunehmen.



Es müssen gewisse Hürden sein. Die Bürger haben es selbst in der Hand, ob sie sich in nennenswerter Zahl für ein Thema interessieren und es damit wichtig machen, oder ob sie sich nicht interessieren und so anzeigen, dass sie ein Thema für belanglos halten.
Errare humanum est, perseverare diabolicum.

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Re: Bundestagswahl in Deutschland 2013

Beitragvon Der Neandertaler » So 30. Jun 2013, 10:10

Hallo Fadamo.
Fadamo hat geschrieben:Aktive demokratie wäre zum beispiel eine volksabstimmung.
Teilnahme an bürgerentscheidungen nehme ich gar nicht wahr,weil es sich um belanglose , nicht interessante entscheidungen handelt.
Wenn dann möchte ich bei entscheidungen teilnehmen
Wie zum beispiel die einfuhr des euros,oder die wiedervereinigung.
Wahl eines bp,bk minister usw.
Aktive demokratie in der bundespolitik wäre nett.
Gut - verstanden!
Aber ...
    Hier in meiner Heimatstadt hatten wir schon einige Bürgerentscheide - nur wenige bekamen die notwendige Zustimmung ... sprich: die notwendige Wahlbeteiligung. Insofern ist Deine Einstellung respektive: Beurteilung nicht einsam!
    Meist ging es darum, ob kommunale Einrichtungen renoviert werden sollen, oder ob man sie gleich schließt und etwas Neues, Größeres, Schöneres baut. So stand etwa die Frage an, ob man ein neues Zentralbad baut und dafür Stadtteilbäder entweder schließt oder umbaut ... umfunktioniert?
    Der Neubau wurde abgelehnt - es waren aber dummerweise nicht genug Wähler, die darüber entschieden. Als ungültig!
    Nun frage ich Dich:
      Welche Frage(n), wenn nicht eine Frage, die den direkten, unmittelbaren Lebensbereich betrifft, ...
        ... was sollte den Einzelnen dann veranlassen, mitzuentscheiden?

          Entscheidung - "belanglos ... nicht interessant"????
Jeder möchte in der 'großen' Politik mitreden - aber nicht im 'Kleinen'. Dort, wo es um Entscheidungen geht, ob die klamme Kommune/Stadt sich noch weiter verschuldet, ob noch weitere soziale Einrichtungen - wie Bäder oder Kitas - geschloßen werden (müssen) oder ob sie dadurch (nur) teurer werden, ...
    ... dies alles zählt nicht?
Klar, Entscheidungen, wenn man keine Kinder hat, ist die Frage der Kitas wenig interessant. Ob man die Oper oder das Theater schließt, ist für jemanden, der öfter in's Kino geht, ziemlich uniteressant. Steuern bezahlt jeder!
    ... und ob Deutschland Soldaten in's Ausland schickt, ist natürlich von immenser und lebenswichtigererere Bedeutung.
      "... wenn es ums ganze geht."
Nebenbei:
    Volksabstimmungen bzw. Volksentscheide und Bürgerentscheide sind zwei Seiten ein und der selben Medaille. Ersteres bezieht sich auf Bundesebene - Letzteres auf den kommunalen Bereich. (Stadt/Gemeinde)
"Ich teile Ihre Meinung nicht, ich werde aber bis zu meinem letzten Atemzug kämpfen, daß Sie Ihre Meinung frei äußern können." (Voltaire)
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Re: Bundestagswahl in Deutschland 2013

Beitragvon Fadamo » So 30. Jun 2013, 12:21

Gregorius I » Sa 29. Jun 2013, 21:31 hat geschrieben: Inwiefern ist unsere Demokratie denn inaktiv? Sie funktioniert, also ist sie auch "aktiv"!



Man glaubt es,dass sie funktioniert.
Fragt sich nur wie lange das funktioniert.
Habe schon öfters gehört,(auch von politnix)die demokratie sei gefährtet.
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Re: Bundestagswahl in Deutschland 2013

Beitragvon Helmut III. » So 30. Jun 2013, 15:41

Der Neandertaler » So 30. Jun 2013, 10:10 hat geschrieben:Hallo Fadamo.Gut - verstanden!
Aber ...
    Hier in meiner Heimatstadt hatten wir schon einige Bürgerentscheide - nur wenige bekamen die notwendige Zustimmung ... sprich: die notwendige Wahlbeteiligung. Insofern ist Deine Einstellung respektive: Beurteilung nicht einsam!
    Meist ging es darum, ob kommunale Einrichtungen renoviert werden sollen, oder ob man sie gleich schließt und etwas Neues, Größeres, Schöneres baut. So stand etwa die Frage an, ob man ein neues Zentralbad baut und dafür Stadtteilbäder entweder schließt oder umbaut ... umfunktioniert?
    Der Neubau wurde abgelehnt - es waren aber dummerweise nicht genug Wähler, die darüber entschieden. Als ungültig!
    Nun frage ich Dich:
      Welche Frage(n), wenn nicht eine Frage, die den direkten, unmittelbaren Lebensbereich betrifft, ...
        ... was sollte den Einzelnen dann veranlassen, mitzuentscheiden?

          Entscheidung - "belanglos ... nicht interessant"????
Jeder möchte in der 'großen' Politik mitreden - aber nicht im 'Kleinen'. Dort, wo es um Entscheidungen geht, ob die klamme Kommune/Stadt sich noch weiter verschuldet, ob noch weitere soziale Einrichtungen - wie Bäder oder Kitas - geschloßen werden (müssen) oder ob sie dadurch (nur) teurer werden, ...
    ... dies alles zählt nicht?
Klar, Entscheidungen, wenn man keine Kinder hat, ist die Frage der Kitas wenig interessant. Ob man die Oper oder das Theater schließt, ist für jemanden, der öfter in's Kino geht, ziemlich uniteressant. Steuern bezahlt jeder!
    ... und ob Deutschland Soldaten in's Ausland schickt, ist natürlich von immenser und lebenswichtigererere Bedeutung.
      "... wenn es ums ganze geht."
Nebenbei:
    Volksabstimmungen bzw. Volksentscheide und Bürgerentscheide sind zwei Seiten ein und der selben Medaille. Ersteres bezieht sich auf Bundesebene - Letzteres auf den kommunalen Bereich. (Stadt/Gemeinde)



Ich nehme auch fast nie an einem Bürgerentscheid teil. Schlicht und einfach, es interessiert mich kaum , ob nun diese und jene Sache gemacht bzw. verhindert wird. Weil sie nicht mein Leben betreffen, sowie auch nicht für das Stadtwohl entscheidend sind.

Fadamo » So 30. Jun 2013, 12:21 hat geschrieben:

Man glaubt es,dass sie funktioniert.
Fragt sich nur wie lange das funktioniert.
Habe schon öfters gehört,(auch von politnix)die demokratie sei gefährtet.



Quatsch, die Engländer und Amis sorgen schon mit ihren Geheimdiensten, dass in der BRD und in der EU alles demokratisch bleibt.
Zuletzt geändert von Helmut III. am So 30. Jun 2013, 15:45, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Bundestagswahl in Deutschland 2013

Beitragvon Der Neandertaler » So 30. Jun 2013, 17:10

Hallo Helmut III.
Helmut III. hat geschrieben:Ich nehme auch fast nie an einem Bürgerentscheid teil. Schlicht und einfach, es interessiert mich kaum , ob nun diese und jene Sache gemacht bzw. verhindert wird. Weil sie nicht mein Leben betreffen, sowie auch nicht für das Stadtwohl entscheidend sind.
Paßt alles in's Bild!
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Re: Bundestagswahl in Deutschland 2013

Beitragvon Fadamo » Mo 1. Jul 2013, 07:17

Helmut III. » So 30. Jun 2013, 15:41 hat geschrieben: Quatsch, die Engländer und Amis sorgen schon mit ihren Geheimdiensten, dass in der BRD und in der EU alles demokratisch bleibt.
Dann bin ich ja beruhigt. :) Unsere amerik.freunde auf die war und ist immer verlaß. :thumbup: :D Ich mag sie :D :D :D
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Re: Bundestagswahl in Deutschland 2013

Beitragvon Katenberg » Sa 6. Jul 2013, 20:03

Folgende Parteien sind zur Bundestagswahl zu gelassen:

1. Christlich-Demokratische Union CDU
2. Sozialdemokratische Partei Deutschlands SPD
3. Freie Demokratische Partei FDP
4. DIE LINKE
5. DIE GRÜNEN
6. PIRATENPARTEI
7. Nationaldemokratische Partei Deutschlands NPD
8. Freie Wähler FW
9. DIE REPUBLIKANER REP
10. Alternative für Deutschland AfD
11. Bayernpartei ]b]BP[/b]
12. Mensch Umwelt Tierschutz TIERSCHUTZPARTEI
13. Ab jetzt ... Demokratie durch Volksabstimmung
14. Ökologisch-Demokratische Partei ÖDP
15. Partei der Nichtwähler
16. NEIN!-Idee
17. Marxistisch-Lenninistische Partei Deutschlands MLPD
18. Partei Gesunder Menschenverstand Deutschland GMD
19. Partei für Soziale leichheit - Sektion der Vierten Internationalen PSG
20. Bergpartei, die ÜberPartei B
21. Neue Mitte NM
22. Partei für Arbeit Rechtsstaat Tierschutz Eliteförderung und basisdemokraitscher Initative DIE PARTEI
23. Bündnis für Innovation und Gerechtigkeit BIG
24. DIE RECHTE
25. Kommunistische Partei Deutschlands KPD
26. Bündnis 21 / RRP
27. Feministische Partei DIE FRAUEN
28. Partei der Vernunft pdv
29. Deutsche Kommunistische Partei DKP
30. Partei Bibeltreuer Christen PBC
31. Bürgerrechtsbewegung Solidarität BüSo
32. Bund für Gesamtdeutschland BGD
33. Bürgerbewegung pro Deutschland PRO DEUTSCHLAND
34. Familienpartei Deutschlands FAMILIE
35. Christliche Mitte CM
36. DIE VIOLETTEN
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Re: Bundestagswahl in Deutschland 2013

Beitragvon Fadamo » Sa 6. Jul 2013, 20:08

Katenberg » Sa 6. Jul 2013, 20:03 hat geschrieben:Folgende Parteien sind zur Bundestagswahl zu gelassen:

1. Christlich-Demokratische Union CDU
2. Sozialdemokratische Partei Deutschlands SPD
3. Freie Demokratische Partei FDP
4. DIE LINKE
5. DIE GRÜNEN
6. PIRATENPARTEI
7. Nationaldemokratische Partei Deutschlands NPD
8. Freie Wähler FW
9. DIE REPUBLIKANER REP
10. Alternative für Deutschland AfD
11. Bayernpartei ]b]BP[/b]
12. Mensch Umwelt Tierschutz TIERSCHUTZPARTEI
13. Ab jetzt ... Demokratie durch Volksabstimmung
14. Ökologisch-Demokratische Partei ÖDP
15. Partei der Nichtwähler
16. NEIN!-Idee
17. Marxistisch-Lenninistische Partei Deutschlands MLPD
18. Partei Gesunder Menschenverstand Deutschland GMD
19. Partei für Soziale leichheit - Sektion der Vierten Internationalen PSG
20. Bergpartei, die ÜberPartei B
21. Neue Mitte NM
22. Partei für Arbeit Rechtsstaat Tierschutz Eliteförderung und basisdemokraitscher Initative DIE PARTEI
23. Bündnis für Innovation und Gerechtigkeit BIG
24. DIE RECHTE
25. Kommunistische Partei Deutschlands KPD
26. Bündnis 21 / RRP
27. Feministische Partei DIE FRAUEN
28. Partei der Vernunft pdv
29. Deutsche Kommunistische Partei DKP
30. Partei Bibeltreuer Christen PBC
31. Bürgerrechtsbewegung Solidarität BüSo
32. Bund für Gesamtdeutschland BGD
33. Bürgerbewegung pro Deutschland PRO DEUTSCHLAND
34. Familienpartei Deutschlands FAMILIE
35. Christliche Mitte CM
36. DIE VIOLETTEN




KPD sicher :?: :s :?
Ist sie nicht in deutschland verboten :eek:
Von wann ist denn deine wahlliste :D
Politik ist wie eine Hure,die kann man nehmen wie man will
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von Grimm
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Re: Bundestagswahl in Deutschland 2013

Beitragvon von Grimm » Sa 6. Jul 2013, 20:49

22. :thumbup:
Officer Barbrady
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Re: Bundestagswahl in Deutschland 2013

Beitragvon Officer Barbrady » Sa 6. Jul 2013, 23:11

Sind die üblichen Verdächtigen, die zu jeder Bundestagswahl antreten, plus einige wenige Neulinge, darunter die Alternative für Deutschland.

Obwohl Zugelassen wohl nur heißt dass diese Parteien gewissen rechtlichen Anforderungen genügen. Die Unterstützerunterschriften müssen noch nachgereicht werden.
Zuletzt geändert von Officer Barbrady am Sa 6. Jul 2013, 23:15, insgesamt 3-mal geändert.
Leute, hört auf das, was der kleine grüne Mann euch sagt!

http://m.youtube.com/watch?v=BQ4yd2W50No
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Helmut III.
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Re: Bundestagswahl in Deutschland 2013

Beitragvon Helmut III. » Sa 6. Jul 2013, 23:25

Officer Barbrady » Sa 6. Jul 2013, 23:11 hat geschrieben:Sind die üblichen Verdächtigen, die zu jeder Bundestagswahl antreten, plus einige wenige Neulinge, darunter die Alternative für Deutschland.

Obwohl Zugelassen wohl nur heißt dass diese Parteien gewissen rechtlichen Anforderungen genügen. Die Unterstützerunterschriften müssen noch nachgereicht werden.



Da sind aber für mich Die Violetten noch mehr eine Alternative für Deutschland als die Alternative für Deutschland. Die Violetten sind wenigstens lustig.
Freiheit bedeutet selber wählen zu dürfen wessen Sklave man ist.
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Adam Smith
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Re: Bundestagswahl in Deutschland 2013

Beitragvon Adam Smith » Sa 6. Jul 2013, 23:34

Fadamo » Sa 6. Jul 2013, 21:08 hat geschrieben:


KPD sicher :?: :s :?
Ist sie nicht in deutschland verboten :eek:
Von wann ist denn deine wahlliste :D


Das mit der KPD ist sicher. Hier mal eine aktuelle Liste.

http://www.bundeswahlleiter.de/de/bunde ... ehmen.html

Und hier was zur KPD.

Die Kommunistische Partei Deutschlands (Kurzbezeichnung: KPD) ist eine im Januar 1990 in Ost-Berlin gegründete politische Partei, die, um sie von anderen Gruppen gleichen Namens, insbesondere der 1956 verbotenen westdeutschen KPD abzugrenzen, in einigen Publikationen auch als „KPD-Ost“ oder „KPD (Rote Fahne)“ bezeichnet wird.

Aufgrund des Einigungsvertrags fällt sie als Partei der ehemaligen DDR nicht unter das KPD-Verbot von 1956 und wurde daher zur Teilnahme an allen Wahlen zum Deutschen Bundestag und zu den Landtagen zugelassen. Die Partei ist in parlamentarischen Vertretungen des Bundes und der Länder nicht vertreten, auf Kommunalebene errang sie Mandate.


http://de.wikipedia.org/wiki/Kommunistische_Partei_Deutschlands_(1990)
Zuletzt geändert von Adam Smith am Sa 6. Jul 2013, 23:40, insgesamt 2-mal geändert.

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