Von Glasfaser auf Kupferkabel- Welche Bandbreite ist zu erwarten ?

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Re: Von Glasfaser auf Kupferkabel- Welche Bandbreite ist zu erwarten ?

Beitragvon H2O » Fr 25. Nov 2016, 21:18

MoOderSo hat geschrieben:(25 Nov 2016, 20:48)

Gibt doch Gigabit-WLan.


Ja, kann man alles machen; aber vielleicht sind die Anschlußtechniken in dicht besiedelten Wohngebieten einfacher, wenn man eine einheitliche Technik einsetzt, bei der man nicht mehr darüber nachdenken muß, ob die Schirmwirkung einer tragenden Wand das Funksignal stören könnte.

Dafür könnte eine Funkverbindung ein unbesiedeltes Gebiet mit einigen wenigen Teilnehmern preisgünstiger erreichen als das mit einem eingebuddelten Glasfaserkabel möglich ist.

Will eigentlich nur sagen, daß Nachrichtentechniker nicht durchweg Idioten sind. Manche sehen auch aus wie Menschen.
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jack000
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Re: Von Glasfaser auf Kupferkabel- Welche Bandbreite ist zu erwarten ?

Beitragvon jack000 » Fr 25. Nov 2016, 21:18

Teeernte hat geschrieben:(25 Nov 2016, 21:14)

Als Firma ?

Es geht um die Frage ob es sinnvoll ist, Glasfaser an jedes Einfamilienhaus in der Pampa zu legen ...
Ein Zeichen von Intelligenz ist der stetige Zweifel - Idioten sind sich immer todsicher, egal was sie tun ...

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Re: Von Glasfaser auf Kupferkabel- Welche Bandbreite ist zu erwarten ?

Beitragvon Teeernte » Fr 25. Nov 2016, 21:48

jack000 hat geschrieben:(25 Nov 2016, 21:18)

Es geht um die Frage ob es sinnvoll ist, Glasfaser an jedes Einfamilienhaus in der Pampa zu legen ...


Die Frage ist dann - wie weit die Pampa bereits erschlossen ist.

Aachen war schlecht erschlossen...(kein Sand - um die Kabel einfach "einzupflügen" wie man das in Teilen Brandenburgs, Sachsen Anhalts und MC Pomm machen kann.) Alle Richtfunkfrequenzen bereits besetzt ...und "Grenze" für Funkanlagen....von der anderen Seite.

Jeder Ort selbst Einzelhäuser an einer IC/E Strecke ist SEHR Gut durch Vodafone erschlossen - ...wenn die auch die Wissenden dazu entlassen haben.

Jeder Sammler (Mobilfunk) hat ein "fettes" Glasfaser...

Dann gibt es "DARK Fiber" Fasern die bisher nicht beschalten sind und einfach "So" liegen.... ich schätze 85% des deutschen Bestandes...

Viele Versorger legen ein Kabel "bei" - bei den Strommasten oben ....gaanz oben das Erdseil ist meistens ein Glasfaser.

Bei Gas wird es auch mit reingelegt. Zwei Fasern unter Licht ....und der Rest dark. - das bringt meistens mehr Geld als "Betrieben" - vor allem bei den Telco Versorgern.

Wo soll der Preis hin - wenn JEDER ein Gigabit up and down hat ?

Wer nimmt noch einen 6er DSL für 30 Eu - wenn er dafür 100 Mbit haben kann ??

Solange die Gemeinden "DRÜCKEN" dann geht es ja. Viele Gemeinden warten jedoch ab und sehen eine neue Konzessionsabgabe ......

Wenn Eigentumssicherheit (Kapitalismus im IT BEREICH) da WÄHRE - hätte jeder schon ne Faser ! Wir haben da Gabi sitzen - mit SEINER Bundesnetzagentur - ...und da muss ja zB die TELEKOM den REST an ihre Leitung lassen...

Das sehen die anderen- und investieren erstmal lieber NICHT. (Nachher entscheidet irgendein Unwissender über sein NETZ - das will keiner !!)
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Re: Von Glasfaser auf Kupferkabel- Welche Bandbreite ist zu erwarten ?

Beitragvon Teeernte » Fr 25. Nov 2016, 22:05

Nebenbei..

Die Kabelbranche wehrt sich gegen die Konkurrenz durch Fiber-to-the-Home. Mit Exklusivklauseln zur Breitbandverteilung in den Gebäuden versucht sie, Wohnungsgesellschaften an sich zu binden und die Glasfaser auszubremsen. Das Nachsehen haben die Mieter.

Derartige Versorgungsvereinbarungen sind ein Vertrag zu Lasten Dritter: Wenn sich Hauseigentümer und Kabelgesellschaft exklusiv aneinandergekettet haben, ein Mieter aber statt der asymmetrischen „bis zu“ 50 MBit/s aus dem Kabelnetz garantierte 100 MBit/s symmetrisch im Up- und Download möchte und es einen Betreiber gibt, dessen Lichtwellenleiter schon am Haus vorbeiführen und der sie ihm auch liefern würde, heißt das eben noch lange nicht, dass Angebot und Nachfrage zueinanderkommen.

Einen Anspruch auf Modernisierung gibt es gegenüber dem Vermieter nicht.

Zudem profitieren die Kabelnetzbetreiber von einem Privileg der Betriebskostenverordnung, die es ermöglicht, die Kabelentgelte in die Betriebskostenabrechnung aufzunehmen und mit der Miete einzuziehen (§ 2 Nr. 15 BetrKV). Der Kabelanschluss wird in diesen Fällen als integrierter Bestandteil der Wohnung selbst angesehen; bei der Anmietung der Wohnung besteht keine Möglichkeit, auf den Anschluss zu verzichten und so die Miethöhe um den entsprechenden Rechnungsposten zu verringern. Nach den Erkenntnissen des Bundeskartellamtes macht der Anteil der über Sammelinkassoverträge versorgten Wohneinheiten im Bestand der größeren Netzbetreiber weit über 50 Prozent aus.

Andernorts dienen die Exklusivklauseln in bestehenden Verträgen als willkommener Hebel, am Mehrwert der Glasfaser zu partizipieren, indem Wohnungsbaugesellschaften die Gestattung an Gegenleistungen wie Kompensationszahlungen oder Umsatzbeteiligungen knüpfen und um Vergütungsmodelle für die Inhouse-Installation pokern.
http://www.heise.de/ct/artikel/Die-Bremser-1102757.html
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Re: Von Glasfaser auf Kupferkabel- Welche Bandbreite ist zu erwarten ?

Beitragvon Nathan » Fr 25. Nov 2016, 22:21

jack000 hat geschrieben:(25 Nov 2016, 20:32)

Trotzdem stellt sich die Frage nach dem Sinn und Zweck. Was soll denn damit erreicht werden was nicht mit einer 50.000er Leitung erreicht werden kann? (Die Verbindungsgeschwindigkeiten im Haus sind doch sowieso noch ein anderes Thema ... ebenso die Schwierigkeit bei der Leitungsverlegung mit Glasfaser im Haus).


Wie H2O schon sagte, es macht keinen Sinn mit 50Mbit ans Haus zu fahren und dort mit 6k weiter an den Übergabepunkt. Die Kette ist immer nur so stark wie ihr schwächstes Glied...

Bei der Telekom läuft das im Moment so ab: Dei Haushalte, die neu verkabelt werden sollen bekommen Besuch von einem Telekomtechniker, der sich die Verhältnisse in Haus/Wohnung anschaut und mit dem Besitzer den Übergabepunkt festlegt. Danach rückt irgendwann ein Trupp Monteure einer von der Telekomm beauftragten Elektrofirma an und verlegt das Glasfaserkabel. Die Verlegung ist tatsächlich sehr kritisch, das Material ist extrem dünn und nicht besonders flexibel. Zudem müssen die vorkonfektionierten Leitungsstücke mit einer reichlich teuren Lasereinheit unter starker Vergrößerung verschweißt werden. Je nach Baulichkeit sehr aufwändig aber für den Endkunden kostenlos.
Die Glasfaserleitungen haben neben der Geschwindigkeit noch den Vorteil einer extrem höheren Bandbreite als Kupfer, d.h. mit nur einem Glasfaserkabel, das wirklich hauchdünn ist, können sehr viel mehr Daten gleichzeitig übertragen werrden. Das spielt im Datenverkehr zwischen den Vermittlungsstellen natürlich eine sehr große Rolle.
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Re: Von Glasfaser auf Kupferkabel- Welche Bandbreite ist zu erwarten ?

Beitragvon Ebiker » Fr 25. Nov 2016, 22:48

jack000 hat geschrieben:(25 Nov 2016, 19:45)

Im Zweifelsfall gilt das was die Telekom sagt. Aber mich wundert das doch schon. Was kommt denn beim DSL-Verfügbarkeitstest bei dir heraus?


Ich hab zur Zeit kein Festnetz da der alte Vertrag von mir gekündigt wurde und ich nie und nimmer damit rechnete das es solche Schwierigkeiten gibt. Bei meinem Einzug gabs gar kein Problem und jetzt geht gar nix. Aber vor drei Jahren gabs kein Glasfasernetz und damit keine Konkurenz. Nicht- Telekomkunden durften mit max ner 1000er Bandbreite rechnen. Mehr als 6000 war nur mit nem teuren Hybridanschluß drin.
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Re: Von Glasfaser auf Kupferkabel- Welche Bandbreite ist zu erwarten ?

Beitragvon jack000 » Fr 25. Nov 2016, 23:02

Ebiker hat geschrieben:(25 Nov 2016, 22:48)

Ich hab zur Zeit kein Festnetz

Ein Festnetz gibt es sowieso nicht mehr ...das ist Geschichte ...
Ein Zeichen von Intelligenz ist der stetige Zweifel - Idioten sind sich immer todsicher, egal was sie tun ...

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Re: Von Glasfaser auf Kupferkabel- Welche Bandbreite ist zu erwarten ?

Beitragvon Teeernte » Sa 26. Nov 2016, 00:56

Nathan hat geschrieben:(25 Nov 2016, 22:21)
Die Verlegung ist tatsächlich sehr kritisch, das Material ist extrem dünn und nicht besonders flexibel. Zudem müssen die vorkonfektionierten Leitungsstücke mit einer reichlich teuren Lasereinheit unter starker Vergrößerung verschweißt werden. Je nach Baulichkeit sehr aufwändig aber für den Endkunden kostenlos.
.


100 Jahre her :D :D :D :D und die Welt hat sich weiterbewegt.

Mittlerweile kann man in besondere Kabel einen Knoten reinmachen ...ohne das was passiert.

....der komplette Spleißplatz wurde mir grad für 10.000 Eu inklusive Messgerät, und Vorlauf und selbstmessendem Koordinatenspleißgerät angeboten.

Ein ARBEITSPLATZ.... aber was erzähl ich dem Blinden von Farbe...

Die neueste Generation biegeunempfindlicher Glasfaserkabel erfüllt den ITU-T-Standard G657 und erreicht überragende Übertragungsraten – ideal für die „Fibre-to-the-Home“- und andere produktive Licht- wellenleiter-Verkabelungen.

Speziell ITU-T G657-Singlemodefasern erlauben Biegeradien bis zu sieben Millimetern. Im Gegensatz zu herkömmlichen G652D-Fasern, bei denen bereits ein 90°-Knick im Radius von 30 mm zu einer Dämpfungserhöhung von 5 bis 6 dB führen kann, treten bei G657A-Kabeln in einem solchen Fall kaum Dämpfungsverluste auf. Gerade bei der Ausstattung von FTTH (Fibre to the Home)-Anwendungen und LAN/WAN-Netzwerken sind diese Eigenschaften entscheidend.


Die Meldung ist übrigens von 16.05.11
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Re: Von Glasfaser auf Kupferkabel- Welche Bandbreite ist zu erwarten ?

Beitragvon Nathan » Sa 26. Nov 2016, 11:16

Teeernte hat geschrieben:(26 Nov 2016, 00:56)

100 Jahre her :D :D :D :D und die Welt hat sich weiterbewegt.

Mittlerweile kann man in besondere Kabel einen Knoten reinmachen ...ohne das was passiert.

....der komplette Spleißplatz wurde mir grad für 10.000 Eu inklusive Messgerät, und Vorlauf und selbstmessendem Koordinatenspleißgerät angeboten.

Ein ARBEITSPLATZ.... aber was erzähl ich dem Blinden von Farbe...



Die Meldung ist übrigens von 16.05.11


10.000,00€, genau. Schön, dass das für dich peanuts sind, für mich ist das ein sehr erheblicher Betrag. Mach du nur weiter Knoten in Glasfaserkabel und Knoten in deine Gedanken. Inzwischen geiferst du jedem meiner Beiträge mit Schaum vor dem Mund nach, obwohl du mir dabei gar nicht substantiell widersprechen kannst, sondern praktisch immer wieder meine Aussagen bestätigst oder aber völlig sachfremde Themen aus einer angestaubten Ecke zerrst. Hauptsach widersprochen ist, gell, das macht dir Spaß.

Die Erde ist anmnähernd rund.

Radius: 6.371 km

Entfernung von der Sonne: 149.600.000 km

Alter: 4,543 × 10^9 Jahre

Masse: 5,972 × 10^24 kg

Fläche: 510.100.000 km²

[wiki]

Jetzt du:

*kotz* *geifer* "aber die Banane ist krumm"
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Re: Von Glasfaser auf Kupferkabel- Welche Bandbreite ist zu erwarten ?

Beitragvon Nathan » Sa 26. Nov 2016, 11:44

jack000 hat geschrieben:(25 Nov 2016, 23:02)

Ein Festnetz gibt es sowieso nicht mehr ...das ist Geschichte ...

Ein Glasfasernetz ist auch ein Festnetz. In Deutschland gibt es ca. 40 Millionen Telekom-Festnetzanschlüsse, die zur Zeit sukzessive vom alten analogen ISDN-Dienst auf das digitale IP-Verfahren umgestellt werden. Aktuell noch kostenlos und ich empfehle wärmstens sich hierzu im Telekomladen beraten zu lassen. Wer heute 1&1 oder O2 Kunde ist, telefoniert zumeist schon über IP, ohne es zu merken. ISDN stirbt zeitnah, das ist definitiv und amtlich. Ein "Festnetz" bleibt das System trotzdem.

Wie die Umstellung funktioniert kann man hier hinreichend neutral nachlesen --> http://www.billiger-telefonieren.de/internet/telekom-ip-umstellung_139039.html

Gerne stellen die provider eigene Router zur Verfügung, die aber nach deren Vorstellung konfiguriert sind, was nicht immer der Vorteil des Nutzers ist. Ich bevorzuge eine eigene Fritzbox. Schade, meine gefühlt 100 Jahre alte treubrave Fritzbox wird auf den Müll wandern, weil nicht VoIP- fähig. Schade um das gute Stück, aber jetzt muss eine neue her, nicht zufällig ist die schöne Fritz! 7490 optimal aber sauteuer (ca. 200,00€)

--> https://www.amazon.de/AVM-FRITZ-Router-DECT-Basis-Server/dp/B00EO777DI/ref=sr_1_1?s=computers&ie=UTF8&qid=1480156989&sr=1-1&keywords=fritzbox
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Re: Von Glasfaser auf Kupferkabel- Welche Bandbreite ist zu erwarten ?

Beitragvon H2O » Sa 26. Nov 2016, 11:46

Nathan hat geschrieben:(26 Nov 2016, 11:16)

10.000,00€, genau. Schön, dass das für dich peanuts sind, für mich ist das ein sehr erheblicher Betrag. Mach du nur weiter Knoten in Glasfaserkabel und Knoten in deine Gedanken. Inzwischen geiferst du jedem meiner Beiträge mit Schaum vor dem Mund nach, obwohl du mir dabei gar nicht substantiell widersprechen kannst, sondern praktisch immer wieder meine Aussagen bestätigst oder aber völlig sachfremde Themen aus einer angestaubten Ecke zerrst. Hauptsach widersprochen ist, gell, das macht dir Spaß.

Die Erde ist anmnähernd rund.

Radius: 6.371 km

Entfernung von der Sonne: 149.600.000 km

Alter: 4,543 × 10^9 Jahre

Masse: 5,972 × 10^24 kg

Fläche: 510.100.000 km²

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Ist das denn wirklich so schlimm? Reden lassen...
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Re: Von Glasfaser auf Kupferkabel- Welche Bandbreite ist zu erwarten ?

Beitragvon Teeernte » Sa 26. Nov 2016, 11:53

Nathan hat geschrieben:(26 Nov 2016, 11:16)

10.000,00€, genau. Schön, dass das für dich peanuts sind, für mich ist das ein sehr erheblicher Betrag. Mach du nur weiter Knoten in Glasfaserkabel und Knoten in deine Gedanken. Inzwischen geiferst du jedem meiner Beiträge mit Schaum vor dem Mund nach, obwohl du mir dabei gar nicht substantiell widersprechen kannst, sondern praktisch immer wieder meine Aussagen bestätigst oder aber völlig sachfremde Themen aus einer angestaubten Ecke zerrst. Hauptsach widersprochen ist, gell, das macht dir Spaß.



Am Tag macht man damit für 1.000 € Spleiß... Materialeinsatz etwas Reinigungsflüssigkeit. (Die vermieten auch...)

Es sind somit Peanuts.
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Re: Von Glasfaser auf Kupferkabel- Welche Bandbreite ist zu erwarten ?

Beitragvon Nathan » Sa 26. Nov 2016, 12:12

Teeernte hat geschrieben:(26 Nov 2016, 11:53)

Am Tag macht man damit für 1.000 € Spleiß... Materialeinsatz etwas Reinigungsflüssigkeit. (Die vermieten auch...)

Es sind somit Peanuts.


Selbstverständlich spielt eine solche Vorrichtung in kurzer Zeit ein Vielfaches der Anschaffungskosten ein, wenn sie professionell eingesetzt wird, wie eben zur Zeit bei der Verkabelung bayerischer Haushalte. Mein Sohn schafft zusammen mit einem Gesellen zur Zeit im Schnitt zwei Haushalte pro Tag, je nachdem, wie die baulichen Gegebenheiten sind. Neulich war sogar ein Polizeirevier dabei, das war dann rein organisatorisch ein erheblicher Mehraufwand für ein einziges Käbelchen. Trotzdem amortisiert sich das Gerät sehr schnell bei solchen Großaufträgen. Das war aber nicht so sehr das Thema.
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Re: Von Glasfaser auf Kupferkabel- Welche Bandbreite ist zu erwarten ?

Beitragvon Teeernte » Sa 26. Nov 2016, 12:23

Nathan hat geschrieben:(26 Nov 2016, 11:44)

Ein Glasfasernetz ist auch ein Festnetz. In Deutschland gibt es ca. 40 Millionen Telekom-Festnetzanschlüsse, die zur Zeit sukzessive vom alten analogen ISDN-Dienst auf das digitale IP-Verfahren umgestellt werden. Aktuell noch kostenlos und ich empfehle wärmstens sich hierzu im Telekomladen beraten zu lassen. Wer heute 1&1 oder O2 Kunde ist, telefoniert zumeist schon über IP, ohne es zu merken. ISDN stirbt zeitnah, das ist definitiv und amtlich. Ein "Festnetz" bleibt das System trotzdem.

Wie die Umstellung funktioniert kann man hier hinreichend neutral nachlesen --> http://www.billiger-telefonieren.de/internet/telekom-ip-umstellung_139039.html

Gerne stellen die provider eigene Router zur Verfügung, die aber nach deren Vorstellung konfiguriert sind, was nicht immer der Vorteil des Nutzers ist. Ich bevorzuge eine eigene Fritzbox. Schade, meine gefühlt 100 Jahre alte treubrave Fritzbox wird auf den Müll wandern, weil nicht VoIP- fähig. Schade um das gute Stück, aber jetzt muss eine neue her, nicht zufällig ist die schöne Fritz! 7490 optimal aber sauteuer (ca. 200,00€)

--> https://www.amazon.de/AVM-FRITZ-Router-DECT-Basis-Server/dp/B00EO777DI/ref=sr_1_1?s=computers&ie=UTF8&qid=1480156989&sr=1-1&keywords=fritzbox


Ich mag besonders - wenn Du in meinem Arbeitsgebiet Halbwissen verbreitest....

Bei einem Festnetz redet man ...bei Glasfaser - wenn die Nachricht per ATM verbreitet wird - A>B ....bei IP kann das Signal verschiedene Wege gehen - sich innerhalb der IP Wolke bewegen.

Wer "Opal" angeschlossen IST - wird weiter sein ISDN haben.

Beim VoIP empfehle ich einfach ein billiges IP Telefon bei Ebay zu nehmen und/oder das Handy über WLAN zu Routen. Bei Vertragsverlängerung gibt es meistens eine neue (Fritz) Box - grade bei 1und1 kann man alle Dinge ändern ....solange man sich den Zugang nicht demoliert - .

Beachten muss man - bei VoIP nur - dass man beim Notruf ordentlich geroutet wird - wenn man den VORGEGEBENEN Anschluss/Server nimmt.

Wohnt die Verwandschaft aber komplett in Japan - sollte man eine Japanische (kostenfreie) Nummer nehmen...
Man hat dann eine Ortsnetznummer seiner Wahl ....kann in Stuttgart sitzen und eine Hamburger Ortsnetznummer haben.
...natürlich kann man jedes VoIP Gerät wo anders hin routen - einen Anschluß im Ortsnetz Hamburg, einen im Ortsnetz Tokyo ....

Je nachdem wo man die Kunden //Verwandschaft//Bekannschaft hat - mit denen man telefonieren möchte....

Die Fritzbox muss kein VoIP können - um über die Fritzbox als Router zu telefonieren....!
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Re: Von Glasfaser auf Kupferkabel- Welche Bandbreite ist zu erwarten ?

Beitragvon immernoch_ratlos » Sa 26. Nov 2016, 12:26

ähmm kleiner Scherz - "Glasfaser in allen Räumen" - womöglich meint der ja nur seine Tapeten :D

Ansonsten "meine" 25 Mbit/s reichen schon mal für "Streaming Media / On-Demand-Streaming " oder anders herum sind "irgendwo ab 16 Mbit/s" Voraussetzung - wenn man diese Dienste nutzen mag. :cool:

Wer seine eigene "Cloud" über seinen privaten Server haben möchte, der freut sich schon über "mehrere x Mbit/s" Upload :p - OK nicht jeder will so was - aber bin ich "jeder" ?

"Kupfer" und besonders die Telekom & Politikentscheidung, da noch das letzte Quäntchen an Bandbreite herauszukitzeln, wird womöglich "morgen" schon die falsche Entscheidung gewesen sein.

Ach ja, diese Selbstmessung - per Adresse - kann nur die Werte hervorbringen, welche der "akkreditierte Provider" für einen Anschlusspunkt vorsieht. Eine echte Messung ist das keineswegs. So erfährt man günstigstenfalls was der Anbieter "so anbietet". Ob es dann klappt, hängt auch davon ab, wie und wo die abgehende Verbindung aufgelegt wird.

6 Mbit/s zwischen zwei 50 Mbit/s Anschlüsse kann schon mal die 6 Mbit/s total überlagern und nix geht... Kein Wunder, irgendwie ist das ja alles hochfrequenzähnlich und 100prozentig sicher Funktion nicht wirklich zu erwarten... :mad:
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Re: Von Glasfaser auf Kupferkabel- Welche Bandbreite ist zu erwarten ?

Beitragvon Teeernte » Sa 26. Nov 2016, 13:01

immernoch_ratlos hat geschrieben:(26 Nov 2016, 12:26)

ähmm kleiner Scherz - "Glasfaser in allen Räumen" - womöglich meint der ja nur seine Tapeten :D

Ansonsten "meine" 25 Mbit/s reichen schon mal für "Streaming Media / On-Demand-Streaming " oder anders herum sind "irgendwo ab 16 Mbit/s" Voraussetzung - wenn man diese Dienste nutzen mag. :cool:

Wer seine eigene "Cloud" über seinen privaten Server haben möchte, der freut sich schon über "mehrere x Mbit/s" Upload :p - OK nicht jeder will so was - aber bin ich "jeder" ?

"Kupfer" und besonders die Telekom & Politikentscheidung, da noch das letzte Quäntchen an Bandbreite herauszukitzeln, wird womöglich "morgen" schon die falsche Entscheidung gewesen sein.

Ach ja, diese Selbstmessung - per Adresse - kann nur die Werte hervorbringen, welche der "akkreditierte Provider" für einen Anschlusspunkt vorsieht. Eine echte Messung ist das keineswegs. So erfährt man günstigstenfalls was der Anbieter "so anbietet". Ob es dann klappt, hängt auch davon ab, wie und wo die abgehende Verbindung aufgelegt wird.

6 Mbit/s zwischen zwei 50 Mbit/s Anschlüsse kann schon mal die 6 Mbit/s total überlagern und nix geht... Kein Wunder, irgendwie ist das ja alles hochfrequenzähnlich und 100prozentig sicher Funktion nicht wirklich zu erwarten... :mad:


Da hast du natürlich Recht... nur man bekommt - was man kauft. Hat man nen billigen TelefonicaDSL kann man zum DSLAM 20 MBit haben - aber nur 10 zur Verfügung ...weil die "überbuchen" gern.

Will man sich als Firma anschliessen - lohnt sich QSC - bei "überbuchten" IP Anschlüssen kann die Signalisierung der VoIP versagen... Man bekommt keinen Anruf in Druckzeiten. (Ein Spezialist für kleine Firmenanschlüsse !!)

QSC bietet dazu noch Router mit LTE UND IP - ....bei mehreren Anschlüssen sollte man dann doch einen SHDSL Anschluss nehmen - der Upload kann da schon entscheidend sein.....wenn mehrere Personen telefonieren und "Internet" machen. Man will ja keinen potentiellen Kunden verlieren.

Mit der Maske der Fritzbox kann man sich seinen Anschluss zudem gut auslesen. Was ist MÖGLICH auf der Strecke zum DSLAM und was ist wirklich geschalten.
Grade in schlecht versorgtem Gebiet ist ein 2Mbit Anschluss - auf einer 4er Mbit Leitung schlechter >>> als ein "6"er an der 4er Leitung. Mehr als die 4 werden es zwar nicht - sind aber mehr als 2 ....und gleich teuer.
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Re: Von Glasfaser auf Kupferkabel- Welche Bandbreite ist zu erwarten ?

Beitragvon Nathan » Sa 26. Nov 2016, 13:04

Teeernte hat geschrieben:(26 Nov 2016, 12:23)

Ich mag besonders - wenn Du in meinem Arbeitsgebiet Halbwissen verbreitest....

Bei einem Festnetz redet man ...bei Glasfaser - wenn die Nachricht per ATM verbreitet wird - A>B ....bei IP kann das Signal verschiedene Wege gehen - sich innerhalb der IP Wolke bewegen.

Wer "Opal" angeschlossen IST - wird weiter sein ISDN haben.

Beim VoIP empfehle ich einfach ein billiges IP Telefon bei Ebay zu nehmen und/oder das Handy über WLAN zu Routen. Bei Vertragsverlängerung gibt es meistens eine neue (Fritz) Box - grade bei 1und1 kann man alle Dinge ändern ....solange man sich den Zugang nicht demoliert - .

Beachten muss man - bei VoIP nur - dass man beim Notruf ordentlich geroutet wird - wenn man den VORGEGEBENEN Anschluss/Server nimmt.

Wohnt die Verwandschaft aber komplett in Japan - sollte man eine Japanische (kostenfreie) Nummer nehmen...
Man hat dann eine Ortsnetznummer seiner Wahl ....kann in Stuttgart sitzen und eine Hamburger Ortsnetznummer haben.
...natürlich kann man jedes VoIP Gerät wo anders hin routen - einen Anschluß im Ortsnetz Hamburg, einen im Ortsnetz Tokyo ....

Je nachdem wo man die Kunden //Verwandschaft//Bekannschaft hat - mit denen man telefonieren möchte....

Die Fritzbox muss kein VoIP können - um über die Fritzbox als Router zu telefonieren....!


Nein, nein und nein. Dein Wissensgebiet muss woanders liegen, eventuell in der Aufzucht von Ananas in der Antarktis. Du verstehst entweder erschreckend wenig von deinem Fachgebiet, oder aber du trampelst blind durch die Themengebiete wenn du irgendwo einen Beitrag von mir siehst, dem du aus einem pathologischen Zwang heraus dringend widersprechen musst. Oh, Oh, das ist ein besorgniserregendes Krankheitsbild!

Kurzgesagt:

Nein, die Telekom wird definitiv das komplette deutsche Telefonnetz von ISDN auf IP umstellen, beginnend mit deutschen Großstädten und dann bis in den letzten ostfriesischen Kuhstall. Danach wird es nicht mehr möglich sein, ohne VoIP-fähigen Router im Festnetz zu telefonieren. Bleib du auf deiner Wolke und schlage die Harfe aber verschone die Erde mit deinen schauerlichen Gesängen.

Aber immerhin lustig und sehr stark an den unvergessenen bayerischen MP Edmund Stoiber erinnernd ist die Sequenz mit Hamburg und Japan:

Wenn Sie vom oPAL in München ... mit zehn Minuten, ohne, dass Sie am Knotenpunkt noch einwählen müssen, dann starten Sie im Grunde genommen in Hamburg... am ... in Hamburg starten Sie Ihr Telefonat nach Japan. Zehn Minuten. Schauen Sie sich mal die großen Ortsnetznummern an, wenn Sie in Stuttgart oder sonst wo, meine sehr ... äh, in Tokyo oder in ... in ... in Rom.


:D
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Re: Von Glasfaser auf Kupferkabel- Welche Bandbreite ist zu erwarten ?

Beitragvon jack000 » Sa 26. Nov 2016, 15:16

Nathan hat geschrieben:(26 Nov 2016, 11:44)

Ein Glasfasernetz ist auch ein Festnetz.

Ok, ich meinte natürlich das "klassische" Festnetz das nicht über IP-Telefonie funktioniert.
Ein Zeichen von Intelligenz ist der stetige Zweifel - Idioten sind sich immer todsicher, egal was sie tun ...

"allzu häufig paart sich im Gemüte, Dämlichkeit mit Herzensgüte" (Wilhelm Busch)
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Re: Von Glasfaser auf Kupferkabel- Welche Bandbreite ist zu erwarten ?

Beitragvon Ebiker » Sa 26. Nov 2016, 15:44

Ist mir eigentlich völlig egal, ich verstehe einfach nicht das die Türinger Netkom und Telekom es nicht schaffen mir meinen Anchluß freizuschalten
Eines Tages werden Millionen Menschen die südliche Hemisphäre verlassen, um in der nördlichen Hemisphäre einzufallen. Und sie werden sie erobern, indem sie sie mit ihren Kindern bevölkern.
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Re: Von Glasfaser auf Kupferkabel- Welche Bandbreite ist zu erwarten ?

Beitragvon Teeernte » Sa 26. Nov 2016, 15:49

immernoch_ratlos hat geschrieben:(26 Nov 2016, 12:26)

ähmm kleiner Scherz - "Glasfaser in allen Räumen" - womöglich meint der ja nur seine Tapeten :D

Ansonsten "meine" 25 Mbit/s reichen schon mal für "Streaming Media / On-Demand-Streaming " oder anders herum sind "irgendwo ab 16 Mbit/s" Voraussetzung - wenn man diese Dienste nutzen mag. :cool:



Schön wenn man in nem Gebiet wohnt - wo noch nicht VIELE Wlan nutzen...... Neben einer Studenten/Einraumwohnungsanlage sind die Kanäle alle besetzt - das Wlan reicht VOLL nur noch wenige Meter.

Ich hab nun auch nicht in jedes Zimmer Glas.... und das Kupfer reicht noch - sitzen aber 5 Cadzeichner verteilt in einer kleinen Firma - lohnt es sich doch in Glas zu investieren - wenn da zum Hochfahren der PC früh ne halbe Stunde gebraucht wird - ist das rausgeschmissenes Geld - und sollte lieber investiert werden.

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