Der Datenkrake hat zugeschlagen.

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unity in diversity
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Der Datenkrake hat zugeschlagen.

Beitragvon unity in diversity » Fr 4. Jan 2019, 15:21

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 46407.html

Welcher war es?
Der von Putin, Erdogan, Onkel Xi, Kim, Trump,...?
Oder war es tranperecy international?
Was jeder weiß, stellt keine Gefahr mehr für die Allgemeinheit dar?
Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze:
Den Falschen und den Unsrigen.
Aus den USA.
grün
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Re: Der Datenkrake hat zugeschlagen.

Beitragvon grün » Sa 5. Jan 2019, 18:48

"Die elektronische Gesundheitskarte ist die Zukunft!"
"Der elektronische Personalausweis ist die Zukunft!"
"Wir brauchen dringend einen Staatstrojaner!"

...

"Hilfe, jemand hat unsere Daten kopiert, wie konnte das nur passieren?"
Die Ideen der Linken sind vor allem langweilig.
-- Nicolás Gómez Dávila
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Teeernte
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Re: Der Datenkrake hat zugeschlagen.

Beitragvon Teeernte » Sa 5. Jan 2019, 19:04

Free Wifi Berlin: Über 650 WLAN-Hotspots verfügbar

Mehr als 650 Hotspots sind in Berlin online gegangen. Ein Klick soll genügen, und schon ist das kostenlose Surfen möglich!

Das freie WLAN in Berlin scheint ein voller Erfolg zu sein. Schon 2,8 Millionen User nutzen es monatlich an verschiedenen Orten in der Stadt.

Egal ob am Brandenburger Tor, am Fernsehturm, im Friedrichstadtpalast oder in der Spandauer Zitadelle – um nur einige der besonders beliebten Standorte zu nennen.


Sicher... - ....aber leicht zu fälschen.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Raskolnikof
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Re: Der Datenkrake hat zugeschlagen.

Beitragvon Raskolnikof » So 6. Jan 2019, 15:06

Wer häufig freies WLAN ohne jede Anmeldung nutzt darf sich über einen evtl. Datenklau nicht wundern. Für Spaßvögel aber auch Ganoven mit besonderen Interessen ist es ein Einfaches, Daten von Smartphones oder Tablets bzw. Laptops von Leuten abzugreifen, die derartige freien Netze, sei es im Supermarkt, Baumarkt oder in einem Café bei einem Latte Macciato nutzen. Die leicht zu bedienenden Tools hierfür sind im Netz frei verfügbar. Und wer sich da ein wenig auskennt braucht nicht einmal die. Ich besuche einfach einen Ort, wo regelmäßig mehrere Leute mit ihrem Smartphone oder Tablet in einem freien WLAN-Netz unterwegs sind, beispielsweise einem Café. Da starte ich mein Tablet, Smartphone oder einen dieser kleinen mobilen Hotspots (Huawei) und gebe mein WLAN zur allgemeinen Benutzung frei. Damit jeder WLAN-Nutzer auch meint sich mit seinem Gerät im WLAN-Netz des Caffes zu befinden vergebe ich noch rasch den Namen des Cafés für dieses Netz. Es wird garantiert nicht lange dauern und die ersten Kaffeeschlürfer funken über „mein“ Netz. Und schon könnte „es“ losgehen.

Wie so viele Dinge hat freies WLAN seine Vorzüge aber auch seine Schattenseiten. Wer freies WLAN nur im Notfall nutzt oder auf seinem Gerät keine sensiblen Daten hat außer solche der Art „Hi, wollen wir heute Abend ins Kino?“ soll das Angebot nutzen. Aber einem Geschäftsmann mit sensiblen (Kunden)Daten auf dem Gerät oder gar einem Politiker sei davon dringend abzuraten.
Nachrichten über freies WLAN zu versenden ist wie eine Ansichtskarte an Tante Klara. Schlimmer noch: Ich komme über freies WLAN mit nur wenig Geschick an sämtliche Daten des „Opfers“, ohne das dieser das bemerkt. Deshalb raten ja auch Datenschützer (häufig vergeblich) immer wieder dazu, das heimische WLAN-Netz bestmöglichst abzusichern.

Natürlich gibt es für das mobile Surfen Sicherheitstools (VPN z.B.) Es ist nur leider so, dass freie WLAN-Netze insbesondere bei hoher Auslastung häufig recht lahm sind. Nicht selten dauert es, bis sich eine angewählte Webseite überhaupt öffnet. Da wird dann nicht selten auf die Aktivierung von Sicherheitstools, sofern sie dann überhaupt installiert sind, verzichtet, weil diese die Surfgeschwindigkeit meist massiv verringern.

Fazit: Freies WLAN? Ja, aber nur im Notfall. Ansonsten lieber kostenpflichtig über den Mobilfunk-Anbieter.
Stell dir vor die Liebe deines Lebens geht an dir vorbei
und du schaust auf dein Smartphone.

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