Fragen zur Zukunft bzw. Möglichkeiten des Einzelhandels

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Möglichkeiten für die zukünftige Entwicklung des Einzelhandels

Die Dinge so weiter laufen lassen wie bisher?
5
38%
Staatliche Regulierung?
1
8%
Komplett neue Geschäftsfelder suchen?
5
38%
Internet abschaffen
1
8%
Etwas anders
1
8%
 
Abstimmungen insgesamt: 13
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Raskolnikof
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Re: Fragen zur Zukunft bzw. Möglichkeiten des Einzelhandels

Beitragvon Raskolnikof » Do 21. Jun 2018, 17:24

Positiv Denkender hat geschrieben:(20 Jun 2018, 23:02)

Ich kenne nun wirklich genügend Menschen die vor kurzem ein Eigenheim gebaut haben Niemand davon hat seine Kücheneinrichtung bei einem Online Händler gekauft .

Das Kaufverhalten deines Freundes- und Bekanntenkreises ist ja wohl nun nicht mit dem Ergebnis einer repräsentativen Studie zu vergleichen, wie sie beispielsweise Statista veröffentlicht. Du schließt vom Kaufverhalten deines kleinen Rentnerkreises auf das von Millionen Verbrauchern? Ja, das ist Statistik! :D
Übrigens meine Autos kaufe ich auch im Fachhandel . Dort ist mein Auto bestens aufgehoben ,von der Hauptuntersuchung über Inspektionen Reifenwechsel (und Lagerung ) usw.

Und du meinst, dass das bei einem reimportierten PKW nicht der Fall ist? Auch mit einem Reimport bist du in jeder Vertragswerkstatt deines Autoherstellers gern gesehen. Egal ob es einen Garantiefall zu bearbeiten gibt oder eine Inspektion oder der TÜV fällig ist. Der Werkstatt ist es vollkommen egal, wo das Auto gekauft wurde. Für die ist jeder erste Kunde ein neuer Kunde über den man sich freut. So erhielt ich bei der ersten Inspektion meines Autos eine Flasche Sekt. Ist zwar nicht aufregend aber doch eine nette Geste und zeigt, dass auch der Reimport dort gern gesehen ist.
Fazit: Es ist vollkommen schnurz wo man das neue Auto kauft.
Ach ja Thema war ja eigentlich ,Online Handel entlastet den Straßenverkehr .In Oldenburg oder wo?

Jetzt bist du aber ein wenig durcheinander, oder? Das Thema lautet "Fragen zur Zukunft bzw. Möglichkeiten des Einzelhandels." ;)
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Re: Fragen zur Zukunft bzw. Möglichkeiten des Einzelhandels

Beitragvon Positiv Denkender » Fr 22. Jun 2018, 12:53

Raskolnikof hat geschrieben:(21 Jun 2018, 18:24)

Das Kaufverhalten deines Freundes- und Bekanntenkreises ist ja wohl nun nicht mit dem Ergebnis einer repräsentativen Studie zu vergleichen, wie sie beispielsweise Statista veröffentlicht. Du schließt vom Kaufverhalten deines kleinen Rentnerkreises auf das von Millionen Verbrauchern? Ja, das ist Statistik! :D

Und du meinst, dass das bei einem reimportierten PKW nicht der Fall ist? Auch mit einem Reimport bist du in jeder Vertragswerkstatt deines Autoherstellers gern gesehen. Egal ob es einen Garantiefall zu bearbeiten gibt oder eine Inspektion oder der TÜV fällig ist. Der Werkstatt ist es vollkommen egal, wo das Auto gekauft wurde. Für die ist jeder erste Kunde ein neuer Kunde über den man sich freut. So erhielt ich bei der ersten Inspektion meines Autos eine Flasche Sekt. Ist zwar nicht aufregend aber doch eine nette Geste und zeigt, dass auch der Reimport dort gern gesehen ist.
Fazit: Es ist vollkommen schnurz wo man das neue Auto kauft.

Jetzt bist du aber ein wenig durcheinander, oder? Das Thema lautet "Fragen zur Zukunft bzw. Möglichkeiten des Einzelhandels." ;)

Du kreiselst wieder . Wenn es keine Werkstätten und Händler mehr gibt wo willst du denn deinen Re Importierten reparieren lassen ?
Vertragswerkstätten (Autohandel ) sind Werkstätten und Einzelhändler . ich denke eher du bist durcheinander .
Ich hatte auch geschrieben dass ich auch schon mal einen Re Import ( Polo ) gekauft habe .Allerdings nicht bei Amazon
sondern bei einen Autohaus (gehört auch zum Fachhandel ) Trotzdem darfst du weiter behaupten das lediglich Menschen
aus meinem Bekanntenkreis beim Fachhandel oder EH Möbel und Wohnungseinrichtungen kaufen .
Mal sehen ob die Möbelhäuser einschl. Ikea demnächst dichtmachen weil nur noch Menschen aus meinem Bekanntenkreis dort kaufen .
Trotzdem lustig wenn jemand schreibt der Fachhandel stirbt aus im gleichen Atemzug berichtet die Fachwerkstadt hätte eine
Flasche Sekt ausgegeben .Wirklich nur eine . ? Zweifel muss man schon haben wenn jemand schreibt " nur in meinem Freundes und Bekanntenkreis" würden sich Menschen ihre Wohnungseinrichtungen noch im Fachhandel besorgen .
Übrigens Rentner gehören seltener zu denen die sich neu einrichten .
Sorry vor einigen Jahren haben wir unser Bad renovieren lassen ,von einem Fachbetrieb ,die Badezimmereinrichtung
wurden im Fachhandel (Großhandel besichtigt und über den ausführenden Fachbetrieb bestellt.
Unabhängig deiner Behauptung nur wenige Rentner würden sich noch über den Fachhandel eindecken .
Meine Nachbarn bekamen heute gerade eine neue Wohnzimmereinrichtung geliefert .Aufgebaut von Fachkräften
des Möbelhauses. Nun sind es schon 2 die im Fach und EH kaufen .
Deine repräsentative Studie weist aus, dass die überwiegende Mehrheit der Verbraucher Wohnungseinrichtungen bei Onlinehändlern
kauft ? Übrigens Gebrauchtwagen werden oft online oder über Inserate angeboten .Trotzdem stecken hinter diesen Angeboten
meistens Händler .
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Re: Fragen zur Zukunft bzw. Möglichkeiten des Einzelhandels

Beitragvon Raskolnikof » Fr 22. Jun 2018, 16:20

@ PD:

du liest nur das, was du lesen willst. Und wenn du das nicht findest fängst du an zu phantasieren. Beispiel:
Deine repräsentative Studie weist aus, dass die überwiegende Mehrheit der Verbraucher Wohnungseinrichtungen bei Onlinehändlern kauft ?

Wo habe ich das gesagt? Wann und wo? Du weißt offenbar nicht mehr, was du sagst.
Und was meinen Autokauf betrifft: Meinen PKW habe ich bei einem Autohaus gekauft, nur eben online. Ein Autohändler mit großer Ausstellungshalle und Meisterwerkstatt.
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Re: Fragen zur Zukunft bzw. Möglichkeiten des Einzelhandels

Beitragvon Positiv Denkender » Fr 22. Jun 2018, 21:56

Raskolnikof hat geschrieben:(22 Jun 2018, 17:20)

@ PD:

du liest nur das, was du lesen willst. Und wenn du das nicht findest fängst du an zu phantasieren. Beispiel:

Wo habe ich das gesagt? Wann und wo? Du weißt offenbar nicht mehr, was du sagst.
Und was meinen Autokauf betrifft: Meinen PKW habe ich bei einem Autohaus gekauft, nur eben online. Ein Autohändler mit großer Ausstellungshalle und Meisterwerkstatt.

Nur du wirst ihn nicht online reparieren lassen können . Das müsstest du aber wenn es keine Fachwerkstätten und Autohäuser mehr
geben würde. Du kreiselst wie schon erwähnt . . Abholen musstest du deinen Re Import sicher auch vom Fachhändler oder warum hat der dir Sekt spendiert ? Merke auch Fachhandel und EH nutzen Internet . Nur deshalb schließen sie ihre Läden nicht.
Im Gegenteil . Auch Onlinehändler führen EH Geschäfte.
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Re: Fragen zur Zukunft bzw. Möglichkeiten des Einzelhandels

Beitragvon Raskolnikof » Sa 23. Jun 2018, 17:33

Ich sagte doch, dass ich mit meinem Reimport die Fachwerkstatt des Vertragshändlers aufsuche. Das ist doch überhaupt kein Problem. Du siehst das alles einfach zu engstirnig. Zudem plädiere ich doch nicht für die Abschaffung des Fachhandels. Soll doch jeder so einkaufen, wie es sein Geldbeutel es ermöglicht.
Und nein, meinen Neuwagen habe ich nicht beim Vertragshändler gekauft bzw. abgeholt sondern bei einem Markenungebundenen PKW-Händler der seine PKWs ausschließlich über Vertragshändler in Dänemark bezieht.
Aber lass' gut sein. Das ist für dich zu schwierig.
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Re: Fragen zur Zukunft bzw. Möglichkeiten des Einzelhandels

Beitragvon Positiv Denkender » So 24. Jun 2018, 12:12

Raskolnikof hat geschrieben:(23 Jun 2018, 18:33)

Ich sagte doch, dass ich mit meinem Reimport die Fachwerkstatt des Vertragshändlers aufsuche. Das ist doch überhaupt kein Problem. Du siehst das alles einfach zu engstirnig. Zudem plädiere ich doch nicht für die Abschaffung des Fachhandels. Soll doch jeder so einkaufen, wie es sein Geldbeutel es ermöglicht.
Und nein, meinen Neuwagen habe ich nicht beim Vertragshändler gekauft bzw. abgeholt sondern bei einem Markenungebundenen PKW-Händler der seine PKWs ausschließlich über Vertragshändler in Dänemark bezieht.
Aber lass' gut sein. Das ist für dich zu schwierig.

Schwierig für dich . Auch dieser Vertragshändler zählt zum EH und Fachhandel. Engstirniger als du geht doch nicht .
Du bist es doch der den EH ,den Fachhandel als überholt ansiehst .
Genau wie beim Bargeld gibt es bei dir doch nur entweder oder . Das beides nebeneinander laufen kann und muss
stellst du doch in Frage . Der EH bietet natürlich auch online seine Produkte an . Nur deshalb werden ja die EH Standorte
nicht aufgegeben ,im Gegenteil ,bisher reine Onlinehändler eröffnen Geschäfte in vielen Städten .
Merke, gäbe es deinen Fachhändler nicht mehr könntest du dort auch kein Auto kaufen oder abholen .
Wenn Autohändler vor allem Gebrauchte online anbieten bedeutet dies doch nicht das deren Verkaufsstellen
und Werkstätten überflüssig wären . Der Kunde kauft letztendlich das Auto vom Händler unabhängig ob der
das Auto in online Portalen, in Zeitungsanzeigen oder lediglich im Verkaufsraum angeboten hat .
Nach deinem Aussagen gehört dein markengebundener Händler nicht zum Fachhandel .
Markengebunde Händler ist nicht mehr ,es sei denn es handelt sich um eigene Werksniederlassungen .
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Re: Fragen zur Zukunft bzw. Möglichkeiten des Einzelhandels

Beitragvon Raskolnikof » So 24. Jun 2018, 14:43

Ich möchte mal weg von diesem zugegeben zu nichts führenden Schlagabtausch zwischen PD und mir und konkret auf die Fragen des Threadstarters eingehen, umschrieben mit der Frage: „Welche Möglichkeiten hat der Einzelhandel nun?“
maxbreak2 hat geschrieben:1. Die Dinge so weiter laufen lassen wie bisher?
Amazon macht keine Anstalten seinen Expansionsdrang aufzugeben. Nicht mal diesen zu drosseln kommt in Frage.
Dann wird es irgendwann nur noch Amazon geben?

Dies ist eine berechtigte Frage. Amazon ist zwar (noch) nicht das weltweit umsatzstärkste Unternehmen (Rang 12). Was den Onlinehandel betrifft belegt Amazon aber eindeutig Platz 1. Das Unternehmen expandiert scheinbar unaufhaltsam und hat längst eine Marktbeherrschende Stellung eingenommen. Ständig ist das Unternehmen auf der Suche nach geeigneten neuen Standorten für neue und immer größere Logistikstandorte um dem stetig zunehmenden Kundenansturm gerecht werden zu können und vor allen Dingen bestellte Waren binnen 24 Stunden dem Kunden zustellen zu können. Aktuell hat gerade der Rat der Stadt Achim (bei Bremen) grünes Licht für den Bau eines bombastischen Logistikzentrums erteilt. Die Zahl von mindestens 2000 menschlichen Ameisen, die dort im Akkord die Kundenbestellungen bearbeiten lässt erahnen, welche Ausmaße dieses Unternehmen bereits hat. 11 solcher gigantischen Logistik-und Versandzentren gibt es bereits in Deutschland. Hinzu kommen noch solche in Polen, Ungarn und anderen EU-Staaten, die ebenfalls deutsche Kunden bedienen. Dagegen sind Otto und früher Quelle oder Neckermann ein Hasenfurz.

Ganz ehrlich: Obwohl auch ich bestimmte Dinge online erwerbe macht mir diese Entwicklung Angst zumal Amazon mit seiner Marktmacht in der Lage ist, beispielsweise Einkaufspreise bei Herstellern zu diktieren („Wenn du uns den Artikel xy nicht für den Preis x verkaufst fliegst du raus“). Diese Möglichkeit hat der kleine Einzelhandel nicht, selbst wenn er sich Einkaufsringen anschließt, die durch Einkäufe in höheren Stückzahlen günstige Preise bei Herstellern und Lieferanten rausschlagen können.

Diese Marktmacht von Amazon und anderen aufstrebenden Onlinehändlern führt zunehmend dazu, dass kleinere familiäre Traditionsbetriebe in den Städten aufgeben. Teils konnten die sich nur so lange halten weil sich die Immobilien im Besitz dieser Kleinunternehmen befanden und viel Herzblut an den oft seit mehreren Generationen existierenden Unternehmen hing. Die Kinder dieser Unternehmen aber sehen häufig keinen Sinn darin, die Geschäfte ihrer Eltern weiter zu führen und beschreiten andere berufliche Wege.

Die Folge: Das Bild in unseren Innenstädten wandelt sich. Traditionshäuser machen dicht bzw. machen Platz für Telefonshops, Fressbuden, Spielhallen oder Butiken. Dabei sind dies häufig Heuschreckenunternehmen, die nicht selten binnen weniger Monate wieder verschwunden sind. Noch schrecklicher finde ich die Tatsache, dass man immer häufiger verbretterte Läden sieht, weil sich für die Immobilien niemand zu interessieren scheint.

Zurzeit ist es ja so, dass sich in unseren Innenstädten bzw. Fußgängerzonen immer mehr Gastronomie ausbreitet und somit die Citys am Leben erhält. Die Frage ist nur, wie lange das gut geht. Siecht der klassische Einzelhandel weiter dahin hat dann auch irgendwann die Gastronomie da keine Gäste mehr.

2. Staatliche Regulierung?
Wie könnte diese Regulierung dann aussehen?
Wann wird diese Regulierung kommen?
Wer soll gefördert werden? Der stationäre Einzelhandel? Oder die anderen Online-Händler?

Wir haben doch die Kartellbehörde dessen Aufgabe u.a. darin besteht, Marktbeherrschende Unternehmen mit Monopolstellung in die Schranken zu weisen, wenn diese ihre Monopolstellung zum Nachteil ihrer Mitbewerber ausnutzen.
Da wäre meine Frage: Ist hier nicht längst ein Tatbestand erfüllt, der geradezu nach dem Kartellamt schreit? Ich erinnere nur an den US-Konzern Walmart, gegen das im Jahr 2000 das Kartellamt mit Erfolg wegen dessen ruinösen Preiskampfes mit Dumpingpreisen vorging und sich infolgedessen das Unternehmen aus dem deutschen Markt zurück zog.
Ist Amazon bereits derart allmächtig, als das da schon im Vorfeld die Kartellbehörde einknickt?


3. Warum versuchen die bestehenden Einzelhändler krampfhaft ihr bestehendes Geschäft zu retten?...

Das sehe ich so eigentlich nicht. Warum sollte ein bestehender Einzelhändler aufgeben, wenn das Geschäft noch läuft und er davon leben kann? Ich sagte es bereits: Häufig sind das Familienbetriebe, die seit mehreren Generationen existieren. So etwas gibt man nicht so leicht auf.
Häufig handelt es sich bei den ums Überleben kämpfenden Unternehmen um alte Firmeninhaber, die einfach nicht mehr Willens und in der Lage sind, sich unternehmerisch umzuorientieren. Nicht seltensind diese über 60 Jahre alt und die Kinder längst außer Haus. Da wird dann der Laden so lange es irgend geht noch nach alter Tradition fortgeführt und wenn nichts mehr geht an eine Fresskette verkauft.


4. Eine andere Möglichkeit gibt es meiner Meinung nicht bzw. wird nicht funktionieren?
Das Internet wieder abschaffen, würde vermutlich auf relativ wenig Gegenliebe stossen?

Unsere Gesellschafft befindet sich in einem steten Wandel. Das ist nichts Neues und ist ein anhaltender Prozess seit Menschengedenken. Nur haben die mit diesem Wandel einhergehenden gesellschaftlichen Veränderungen früher wesentlich länger gedauert und traten nicht im Verlauf einer Lebensperiode spürbar zutage. Dies ist seit Beginn der Industrialisierung anders geworden. Wir sprechen ja auch deshalb von einer schnelllebigen Zeit.

Segen und Fluch liegen nahe beieinander. Eines von beiden (wie z.B. das Internet) ausschalten geht nicht. Wir müssen einfach lernen mit dem Fluch umzugehen. Den „Alten“ fällt das vielleicht schwer. Der jungen Generation aber, die mit dem Fluch aufwächst und diesen vielleicht gar nicht als solchen empfindet wird sich die hier gestellten Fragen vielleicht nie stellen.
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Re: Fragen zur Zukunft bzw. Möglichkeiten des Einzelhandels

Beitragvon Quatschki » So 24. Jun 2018, 15:07

Der Einzelhandel mit Industriewaren in Ladengeschäften hat sich erst vor 150 Jahren entwickelt.
Er war damals ein besseres Konzept als die Jahrmärkte, Krämer und Hausierer. Und jetzt gibt es eben wieder ein besseres Konzept.

Der Erfolg von Amazon gründet auch darauf, dass es als Plattform allen möglichen Anbietern und Händlern diskriminierungsfreien Zugang bietet.
Eine Schwäche des klassischen Handels besteht ja darin, dass Hersteller es schwer haben, überhaupt gelistet zu werden und dass das immer schlimmer wurde, je mehr sich der Handel auf wenige Ketten konzentrierte. Die Monopolisierung des Handels führte so zur Monopolisierung bei den Produzenten.
Dieser Trend ist durch den Internethandel durchbrochen.
Es ist Deutscvhland hier!
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Re: Fragen zur Zukunft bzw. Möglichkeiten des Einzelhandels

Beitragvon Raskolnikof » So 24. Jun 2018, 18:10

Ob das Konzept dieser Art Waren an den Verbraucher zu bringen besser ist weiß ich nicht. Zumindest sind Nachteile erkennbar für Menschen, die mit dem PC und Internet nicht vertraut sind. Beispiel Apotheken. Die werden immer weniger. Zum Einen hängt das damit zusammen, dass aus Kostendruck der Kassen immer mehr billige Generika verordnet werden, an denen der Apotheker nicht mehr viel verdient, zum anderen eben an den Online-Versandapotheken, die viele Arzneimittel für nur ein Drittel des Apothekenpreises vor Ort anbieten. Und wo in dem kleinen Ort oder Dorf die einzige Hausarztpraxis dichtmacht schließt nicht selten auch der Apotheker für immer seine Tür.

Faszinierend am Online-Versandhandel ist die Tatsache, dass ich in keinem Supermarkt bzw. Einkaufszentrum die gewaltige Auswahl an Waren habe, die der Internethandel bietet und das zu Preisen, die häufig erstaunen. Erst waren es Anbieter aus Fernost, die die Marketplace-Plattform von Amazon nutzten, um ihre Waren preiswert anzubieten. mittlerweile ist es aber so, dass immer mehr Anbieter aus China und Hongkong ihre Waren über eigene Internetplattformen anbieten. Da gibts dann beispielsweise das Hochzeitskleid maßgeschneidert für 100 Euro oder auch den Maßanzug ebenso günstig. Selbst billigste Waren im Centbereich werden angeboten. Das ist möglich, weil das Porto in China lachhaft günstig, nein, billig ist. Weil ich wissen wollte, ob das wirklich funktioniert habe ich mal eine Plastik-Seifendose für 69 Cent aus Hongkong bestellt und per PayPal bezahlt. Nach 10 Tagen kam die Dose unbeschadet in einer Plastiktüte. Einfach verrückt!

Aktuell schießen chinesische Online-Klamotten-Shops wie Pilze aus dem Boden. Bei den Angeboten wird darauf geachtet, dass alle Waren nicht den Rechnungswert von 22 Euro überschreiten, weil ansonsten die Einfuhrumsatzsteuer in Höhe von 19 Prozent fällig wird. Da aber aufgrund der Kleinbetragsregelung der Zollkostenverordnung von den Zollbehörden Beträge bis 5 Euro nicht eingezogen werden erhöht sich der Freibetrag indirekt auf 26,30 Euro. Wer gern mehrere Klamotten bestellen möchte gibt dann eben für jedes Teil eine gesonderte Bestellung auf. Verrückte Welt.

Man kann jetzt diese Entwicklung gut finde oder auch nicht. Auch wenn ich den Onlinehandel nutze kaufe ich doch lieber vor Ort. Allerdings hat diese Liebe zum örtlichen Einzelhandel auch seine Grenzen, nämlich dann, wenn es darum geht, wirklich viel Geld sparen zu können. Ich nannte ja bereits den Autokauf. Dabei muss ich allerdings sagen, dass ich mir da im Internet lediglich den günstigsten Reimporteur gesucht und dabei 31 Prozent gespart habe. Bei anderen Waren kann beim Onlinekauf im Ausland ebenfalls enorm viel Geld gespart werden. Da spielt dann auch der jeweilige und momentane Wechselkurs eine große Rolle.
Wer da beispielsweise eine Rolex, Omega oder Lange&Söhne kaufen möchte kann schnell ein kleines Vermögen sparen, trotz dann fälliger Einfuhrumsatzsteuer. Aber Vorsicht: Es gibt nicht nur seriöse Händler im Netz!

Mein Fazit: Käufe im Internet tätigen: Ja, aber nicht um jeden Preis. Es muss sich wirklich lohnen.
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Re: Fragen zur Zukunft bzw. Möglichkeiten des Einzelhandels

Beitragvon Positiv Denkender » Mo 25. Jun 2018, 13:28

Quatschki hat geschrieben:(24 Jun 2018, 16:07)

Der Einzelhandel mit Industriewaren in Ladengeschäften hat sich erst vor 150 Jahren entwickelt.
Er war damals ein besseres Konzept als die Jahrmärkte, Krämer und Hausierer. Und jetzt gibt es eben wieder ein besseres Konzept.

Der Erfolg von Amazon gründet auch darauf, dass es als Plattform allen möglichen Anbietern und Händlern diskriminierungsfreien Zugang bietet.
Eine Schwäche des klassischen Handels besteht ja darin, dass Hersteller es schwer haben, überhaupt gelistet zu werden und dass das immer schlimmer wurde, je mehr sich der Handel auf wenige Ketten konzentrierte. Die Monopolisierung des Handels führte so zur Monopolisierung bei den Produzenten.
Dieser Trend ist durch den Internethandel durchbrochen.

Soviel Text und keine Ahnung vom EH ? Der Gegenpol zu den Handelsketten ist genau so stark wie die EH Ketten .
Natürlich können Fachhändler nicht alle auf dem Markt befindlichen Marken führen .Deshalb ja der Name Fachhändler .
Wer ein Elektrogerät kaufen will bestimmte Marken bevorzugt der geht halt zu dem Händler der diese Marken führt .
Wer gewisse Textilmarken bevorzugt geht halt in die Geschäfte die diese Marken führen . Du gehst doch auch nicht zu Toyota
wenn du einen BMW kaufen willst . Wie schon erwähnt es bleibt dir überlassen wo du was kaufst .Auch dein Gemüse darfst
du dir von Amazon schicken lassen . Noch vorteilhafter ist es dort Wohnungseinrichtungen zu kaufen .
Wird sicherlich lustig wenn die Fachkräfte dir Elektrogräte anschließen dir die Schrankwand das Schlafzimmer aufbauen .
Noch lustiger wird es wenn sie dir das Badezimmer mit Amazon Fliesen und Badezimmer Möbel einrichten .Viel Spaß.
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Re: Fragen zur Zukunft bzw. Möglichkeiten des Einzelhandels

Beitragvon Positiv Denkender » Mo 25. Jun 2018, 13:36

Positiv Denkender hat geschrieben:(19 Jun 2018, 15:21)

Du kannst dir doch deine Welt schönreden . Allein der Einwand Paketzusteller würden Privatfahrten verringern ist an Schwachsinn
nicht zu überbieten .Du meinst nun ernsthaft deshalb fahren Leute nicht mehr Einkaufen weil sie sich ein Handy oder ein Pullover schicken lassen . Das eine Versandhandel ,schließt das andere nicht aus. Letztendlich steht es in den Sternen ob nun gerade dieser
Autofahrer der sich ein Teil im Versandhandel kauft überhaupt mit dem Auto fahren würde . Nun zu den Autos der Zusteller.
Ich kann schon erkennen ob es sich um ein neues Model oder um ein Model das einige Jahre alt ist erkennen . Aber auch hier
sieht man einmal mehr wie du kreiselst . Einmal forderst du Fahrverbote für Diesel dann wiederum sprichst du dich für den steigenden Fuhrpark der Zusteller aus . Ein Privater Diesel muss auch alle 2 Jahre zur Hauptuntersuchung. Kreisel weiter .
Übrigens Zusteller müssen oft 2 X oder öfter den gleichen Empfänger anfahren ,weil viele Empfänger ja so freundlich sind sich etwas zu bestellen und bei der Auslieferung durch Abwesenheit glänzen . Trotzdem erheiternd deine Feststellung ,wer sich durch den Versandhandel etwas schicken lässt fährt weniger Auto. Es sei denn du meinst dich persönlich .
Die Frage ob Zusteller öfter als ich Verkehrsregeln und Halteverbote missachten kann ich nur belächeln .
Erstens missachte ich kein Halteverbot zweitens versuche ich Verkehrsregeln grundsätzlich zu beachten ,egal ob als
Autofahrer ,Radfahrer oder Fußgänger . Ich wüsste nicht das ich ,wie viele Paketzusteller, einfach mit eingeschalteter Wahnblinkanlage
Straßen blockiere im Winter oft mit laufenden Motor ,auf Radwegen oder Fußwegen parke über hochgelegte Straßenbahnschienen fahre verbotswidrig abbiege, nur weil ich es eilig hätte . Mag ja sein dass dir das in deinem Dorf nicht passiert . Ich erlebe kaum einen Tag wo solche Auslieferungsfahrer nicht andere Verkehrsteilnehmer in engeren Straßen behindern einfach auf
Rad oder Fußwegen parken und vergeblich versuchen ihr Päckchen loszuwerden .Es bleibt dir allein überlassen solche Verhaltensweisen nicht als verkehrswidrig zu beurteilen . Hier handelt es sich nicht um Versehen sondern um Vorsatz .
Letztendlich soll jeder kaufen wo er will .Nur zu behaupten Versandhandel verursacht weniger Autoverkehr ist lachhaft .
Oder meinst du dadurch fahren weniger Straßenbahn ? Versandhandel schließt einkaufen nun mal nicht aus .
Wer sich ein Buch schicken lässt wird trotzdem den größten Teil seines Bedarfs noch m EH kaufen . Deine Mähr Verbraucher
würden um ein einziges Teil zu kaufen das Auto in Gang setzten mag allein auf dich bezogen sein .
Übrigens viele Fachgeschäfte befinden sich eh nicht in der Innenstadt. Das war auch früher kaum anders weil dort
die Ladenmieten viel zu hoch sind . Der Fachhandel befindet sich seit eh und je in den verschiedenen Stadteilen .
Zuletzt geändert von Positiv Denkender am Mo 25. Jun 2018, 13:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Fragen zur Zukunft bzw. Möglichkeiten des Einzelhandels

Beitragvon Kamikaze » Mo 25. Jun 2018, 13:37

Positiv Denkender hat geschrieben:(25 Jun 2018, 14:28)
Wird sicherlich lustig wenn die Fachkräfte dir Elektrogräte anschließen dir die Schrankwand das Schlafzimmer aufbauen .
[...] und Badezimmer Möbel einrichten .Viel Spaß.


Ich habe einige Zeit als Montageschreiner für so einen "Verein" gearbeitet und kann sagen: Es funktioniert relativ problemlos (auch wenn die Arbeitsbedingungen echt grausam sind).
Auch IKEA und andere "Einrichtungshäuser" bieten inzwischen die Möglichkeit online ein zu kaufen und das Ganze vor Ort (durch Subunternehmer) aufbauen bzw. installieren zu lassen.
Die Handwerker, die das Zeug vor Ort aufbauen haben übrigens in aller Regel deutlich mehr Ahnung, als der "Fachhändler", der das Zeug verkauft. (So mehrfach bei Elektronik-Käufen bei sog. "Fachhändlern" erlebt. Dass der Elektro-Meister den Herd selber verkauft ist inzwischen eine extreme Seltenheit und oft ein Zeichen mangelhaften Managements.)
Wer viel kluges sagt ist klug,
wer zuhört ist weise.
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Re: Fragen zur Zukunft bzw. Möglichkeiten des Einzelhandels

Beitragvon Positiv Denkender » Mo 25. Jun 2018, 13:45

Kamikaze hat geschrieben:(25 Jun 2018, 14:37)

Ich habe einige Zeit als Montageschreiner für so einen "Verein" gearbeitet und kann sagen: Es funktioniert relativ problemlos (auch wenn die Arbeitsbedingungen echt grausam sind).
Auch IKEA und andere "Einrichtungshäuser" bieten inzwischen die Möglichkeit online ein zu kaufen und das Ganze vor Ort (durch Subunternehmer) aufbauen bzw. installieren zu lassen.
Die Handwerker, die das Zeug vor Ort aufbauen haben übrigens in aller Regel deutlich mehr Ahnung, als der "Fachhändler", der das Zeug verkauft. (So mehrfach bei Elektronik-Käufen bei sog. "Fachhändlern" erlebt. Dass der Elektro-Meister den Herd selber verkauft ist inzwischen eine extreme Seltenheit und oft ein Zeichen mangelhaften Managements.)
Positiv Denkender hat geschrieben:

Du meinst nun Elektrofachhändler oder andere Fachhändler hätten lediglich Dummköpfe beschäftigt die Geräte ausliefern
und anschließen . Ziemlich dreist deine Behauptung . Mag ja sein dass du glaubst eine höhere Fachkompetenz zu haben als
Elektriker , Möbeltischler ,Fliesenleger , usw. usw. Du meinst wenn ein Geschäftsinhaber noch selbst Geräte installiert
wäre das Miss Wirtschaft . Damit verdient der Meister sein Geld. Im Übrigen vertraue ich den gut ausgebildeten
Fachangestellten mehr zu als irgendeinen Subunternehmer .
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Re: Fragen zur Zukunft bzw. Möglichkeiten des Einzelhandels

Beitragvon Kamikaze » Mo 25. Jun 2018, 14:21

Positiv Denkender hat geschrieben:(25 Jun 2018, 14:45)

Du meinst nun Elektrofachhändler oder andere Fachhändler hätten lediglich Dummköpfe beschäftigt die Geräte ausliefern
und anschließen . Ziemlich dreist deine Behauptung . Mag ja sein dass du glaubst eine höhere Fachkompetenz zu haben als
Elektriker , Möbeltischler ,Fliesenleger , usw. usw. Du meinst wenn ein Geschäftsinhaber noch selbst Geräte installiert
wäre das Miss Wirtschaft . Damit verdient der Meister sein Geld. Im Übrigen vertraue ich den gut ausgebildeten
Fachangestellten mehr zu als irgendeinen Subunternehmer .


Da Problem ist nicht die Intelligenz der Verkäufer, wie du das hier suggerierst, sondern die Ausbildung. "Fachverkäufer" sind üblicherweise (Einzelhandels-)"Kaufleute". Die haben idR. von der Technik nur so viel Ahnung, wie sie müssen, können aber perfekt verkaufen und dem Kunden "helfen" teure Produkte zu erwerben und sich dabei gut zu fühlen. Das ist ihr Job.
Die "dummen" Subunternehmer sind idR. ausgebildete Handwerker (in meinem Fall z.B. Möbeltischler bzw. Schreiner, aber auch Elektriker, Installateur, etc. übrigens auch recht oft Meister). Die haben die Technik regelmäßig in der Hand und müssen berufsbedingt über Neuentwicklungen und rechtliche Rahmenbedingungen bescheid wissen, die der "Fachverkäufer" nicht zu kennen braucht.
Zum Thema
Du meinst wenn ein Geschäftsinhaber noch selbst Geräte installiert
wäre das Miss Wirtschaft . Damit verdient der Meister sein Geld.

Das ist genau der Unterschied: Der Meister INSTALLIERT oder REPARIERT "seine" Gerätschaften. Er steht nicht sinnlos im Laden und wartet auf Kundschaft. Das können die "Fachverkäufer" besser und kostengünstiger.

Übrigens ist das hier nicht nur die Meinung eines "Sesselpupsers" - ich habe wie gesagt als Montageschreiner (incl. entsprechender Ausbildung) und "Fach-"Verkäufer (dank Studium - ja mein Namenschild wies mich trotz nicht vorhandener Ausbildung als solchen aus, und es stand so in meinem Arbeitsvertrag) und im Management (Langzeit-Praktikum während des Studiums) gearbeitet. Dazu war ich bereits des öfteren entsprechender Kunde. Deshalb behaupte ich das von "allen Seiten" gesehen zu haben. Ausnahmen gibt es natürlich. Wer sie findet möge sich glücklich schätzen (und hoffen, dass der Betrieb die Garantiezeit seiner Geräte überlebt).
Wer viel kluges sagt ist klug,
wer zuhört ist weise.
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Re: Fragen zur Zukunft bzw. Möglichkeiten des Einzelhandels

Beitragvon Positiv Denkender » Mo 25. Jun 2018, 18:01

Kamikaze hat geschrieben:(25 Jun 2018, 15:21)

Da Problem ist nicht die Intelligenz der Verkäufer, wie du das hier suggerierst, sondern die Ausbildung. "Fachverkäufer" sind üblicherweise (Einzelhandels-)"Kaufleute". Die haben idR. von der Technik nur so viel Ahnung, wie sie müssen, können aber perfekt verkaufen und dem Kunden "helfen" teure Produkte zu erwerben und sich dabei gut zu fühlen. Das ist ihr Job.
Die "dummen" Subunternehmer sind idR. ausgebildete Handwerker (in meinem Fall z.B. Möbeltischler bzw. Schreiner, aber auch Elektriker, Installateur, etc. übrigens auch recht oft Meister). Die haben die Technik regelmäßig in der Hand und müssen berufsbedingt über Neuentwicklungen und rechtliche Rahmenbedingungen bescheid wissen, die der "Fachverkäufer" nicht zu kennen braucht.
Zum Thema

Das ist genau der Unterschied: Der Meister INSTALLIERT oder REPARIERT "seine" Gerätschaften. Er steht nicht sinnlos im Laden und wartet auf Kundschaft. Das können die "Fachverkäufer" besser und kostengünstiger.

Übrigens ist das hier nicht nur die Meinung eines "Sesselpupsers" - ich habe wie gesagt als Montageschreiner (incl. entsprechender Ausbildung) und "Fach-"Verkäufer (dank Studium - ja mein Namenschild wies mich trotz nicht vorhandener Ausbildung als solchen aus, und es stand so in meinem Arbeitsvertrag) und im Management (Langzeit-Praktikum während des Studiums) gearbeitet. Dazu war ich bereits des öfteren entsprechender Kunde. Deshalb behaupte ich das von "allen Seiten" gesehen zu haben. Ausnahmen gibt es natürlich. Wer sie findet möge sich glücklich schätzen (und hoffen, dass der Betrieb die Garantiezeit seiner Geräte überlebt).

Deine Argumente gehen durcheinander . Der Fachhändler ist Verkäufer ,Chef und installiert technische Geräte .
Verkäufer verkaufen nur installieren die Möbel und Geräte nicht .
Schon dreist wenn du hier behauptest ausgebildete Fachkräfte wären weniger in der Lage Geräte anzuschließen
oder Möbel aufzubauen . Das sind alles gelernte Fachkräfte .
Du hast nun wenig Ahnung von EH und Handwerksbetrieben .Der private Fachhandel lebt von seiner Kompetenz .
Hätte er die nicht könnte man auch wahrlich im Internet seine Badezimmer ,.Küchen ,Schlafzimmer oder Wohnungseinrichtung kaufen . Demnächst steht eine Renovierung an . Die Fachleute der Firma die diese Arbeiten und Lieferungen ausführen
kommen ins Haus messen genau aus wieviel Platz vorhanden ist ,dann fahren wir mit denen in den Fachgroßhandel
suchen uns die Geräte aus . Die werden dann an das Ausführende Unternehmen geliefert ,ein Termin wird gemacht
und fertig ist die Laube . Übrigens unsere Wohnanlage wurde vor 2 Jahren eine neue Gasheizung installiert .
Der Verwalter hat dafür bei verschiedenen Fachbetrieben Kostenvoranschläge angefordert die WET Gemeinschaft hat dann
über den Zuschlag abgestimmt .Niemand forderte die Heizungsanlage online zu bestellen .
Übrigens diese Firma wartet die Heizung unaufgefordert und pünktlich durch Fachkräfte .
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Re: Fragen zur Zukunft bzw. Möglichkeiten des Einzelhandels

Beitragvon Kamikaze » Di 26. Jun 2018, 05:51

Positiv Denkender hat geschrieben:(25 Jun 2018, 19:01)
Die werden dann an das Ausführende Unternehmen geliefert ,ein Termin wird gemacht
und fertig ist die Laube .


Mit anderen Worten: Die Verkäufer bauen nicht selber? ;)

Übrigens unsere Wohnanlage wurde vor 2 Jahren eine neue Gasheizung installiert .
Der Verwalter hat dafür bei verschiedenen Fachbetrieben Kostenvoranschläge angefordert die WET Gemeinschaft hat dann
über den Zuschlag abgestimmt .Niemand forderte die Heizungsanlage online zu bestellen .
Übrigens diese Firma wartet die Heizung unaufgefordert und pünktlich durch Fachkräfte .


Thema: Garantie und Gewährleistung.
Wird die Heizung nicht durch einen zertifizierten Fachbetrieb eingebaut, gibt es keinerlei Gewährleistung oder Garantieansprüche wenn was nicht funktioniert oder schlimmstenfalls ein Gasleck die Bude sprengt. Folglich wird kein Vermieter und keine Eigentümergemeinschaft etwas beschließen, das nicht durch einen Fachbetrieb eingebaut wird.
Fun Fact: Auch die Beauftragung eines Fachbetriebes kann über das Internet erfolgen. ;)
"Online bestellt" ist nicht (immer) gleichbedeutend mit "Lieferung bis Bordsteinkante".
Wer viel kluges sagt ist klug,
wer zuhört ist weise.
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Re: Fragen zur Zukunft bzw. Möglichkeiten des Einzelhandels

Beitragvon Positiv Denkender » Di 26. Jun 2018, 14:49

Kamikaze hat geschrieben:(26 Jun 2018, 06:51)

Mit anderen Worten: Die Verkäufer bauen nicht selber? ;)



Thema: Garantie und Gewährleistung.
Wird die Heizung nicht durch einen zertifizierten Fachbetrieb eingebaut, gibt es keinerlei Gewährleistung oder Garantieansprüche wenn was nicht funktioniert oder schlimmstenfalls ein Gasleck die Bude sprengt. Folglich wird kein Vermieter und keine Eigentümergemeinschaft etwas beschließen, das nicht durch einen Fachbetrieb eingebaut wird.
Fun Fact: Auch die Beauftragung eines Fachbetriebes kann über das Internet erfolgen. ;)
"Online bestellt" ist nicht (immer) gleichbedeutend mit "Lieferung bis Bordsteinkante".

Kann alles deshalb bleiben Fachbetriebe ,Fachbetriebe . Nur was machen wir wenn es nur noch Versandhändler gibt? Darum geht´s
Übrigens das autorisierte Unternehmen , dass die Heizung eingebaut hat arbeitet natürlich auch online .
Nur deshalb geben die ihre Verkaufsräume und ihre Niederlassungen nicht auf .
An den Rest den du von dir gibst ist nichts Neues . Eben nur um Fachbetriebe zu beauftragen musses die weiterhin geben oder.
Nur darum geht es .Ob diese ihre Rechnungen online verschicken oder per Post ist doch unerheblich .Auf jeden Fall
kommen die zur Wartung noch persönlich .Gäbe es keine Fachbetriebe mehr kämen von dort auch keine Monteure .
Deshalb die Frage was deine Klugheiten sollen .#
Bei vielen Kaufhäusern kann man online bestellen .Nur deshalb geben dies nicht ihre Häuser auf .
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Re: Fragen zur Zukunft bzw. Möglichkeiten des Einzelhandels

Beitragvon Kamikaze » Di 26. Jun 2018, 15:22

Positiv Denkender hat geschrieben:(26 Jun 2018, 15:49)
Bei vielen Kaufhäusern kann man online bestellen .Nur deshalb geben dies nicht ihre Häuser auf .

Natürlich nicht (gleich) alle, aber es braucht eben nicht mehr in jedem Örtchen einen Tante-Emma-Laden, und nicht in jeder Kleinstadt einen Supermarkt, wenn es in der nächsten Großstadt stattdessen einen Mega-Markt/Mall/Einkaufszentrum gibt.
Das gleiche gilt für "Fachhändler" und alle anderen Sparten des EInzelhandels: Die Präsenz vor Ort kostet Geld und wird eingespart, sobald es möglich ist. Deshalb können trotzdem Büros, Lage und Handwerker-Stützpunkte (nur eben ohne Verkaufsraum) übrig bleiben, weil diese zur Aufrechterhaltung des Betriebes eben immanent notwendig sind. Gleichzeitig braucht es aber (willkürliches Zahlenbeispiel) eben nicht mehr vier Ladengeschäfte, sondern nur noch ein Lager mit Büroräumen irgendwo in der hintersten Ecke eines Gewerbegebietes, in die sich kein Kunde verirren würde. Das spart Geld und bei entsprechender Onlinepräsenz braucht es nur noch einen Laden oder eben gar keinen mehr. ;)
Die Handwerksbetriebe, die für IKEA, Segmüller, XXXLutz und Co die Möbel aufbauen haben idR. auch keine nennenswerte Ladengeschäft-Präsenz - und das obwohl das alles "Fachbetriebe" mit "Facharbeitern" und "Meistern" sind. :?
Dieser Trend ist schlicht und einfach logisch, wenn man die Kostenstrukturen eines Unternehmens konsequent in Richtung Gewinn trimmt, und die "jüngere Generation" sucht schon jetzt das meiste online (ob nun gerade ein Fachbetrieb gesucht wird, oder eine Büropflanze ist dabei fast unerheblich. Sogar Arztpraxen ziehen sich inzwischen in Gewerbegebiete zurück und sind nicht mehr mitten im Ort (von der geringer werdenden Anzahl von Arztpraxen auf dem Land ganz zu schweigen), denn Google spuckt zuverlässig die nächste Arztpraxis aus. Man findet die versteckten Praxen dadurch eben auch und vereinbart (online) eben seinen Termin einen (oder vier) Ort(e) weiter.
Auf den Einzelhandel übertragen kann man feststellen: Der Bedarf an Dingen wird nicht kleiner. Wohl aber der Bedarf an Fachberatung (Kundenrezensionen daheim auf der Couch vs. "Fachberater" unter Zeitdruck) und Ladengeschäften (Lieferdienst sei Dank muss man nicht mal mehr schleppen).
Natürlich wird es einige kleine "Inseln" geben, wo sich "Fachbetriebe" mit Meister im Laden und Geselle und Azubi in der Werkstatt noch halten können, aber das wird mit der Zeit immer weniger werden, und zu Gunsten von Großkonzernen und Onlinehandel immer weiter zentralisiert und zurückgebaut werden.

Als Beispiel führe ich hier mal das Schmiedehandwerk an:
"Früher" war in jedem Ort eine Schmiedewerkstatt mit Meister, Geselle und Azubi.
Dann wurden diese Betriebe immer weniger (und die Verbliebenen richteten sich grundlegend neu aus), während die "Basisnachfrage" von Großkonzernen wie z.B. ThyssenKrupp bedient wurde.
Inzwischen findet man kaum noch Schmieden, und die wenigen verbliebenen haben keine besonders große Expansionsaussicht.

Ich bin der Meinung, dass eine ähnliche "Verschlankung" des Einzelhandels stattfinden wird.
nur wenige Kleinbetriebe werden sich halten können, und diese müssen sich ihr Brot in absehbarer Zukunft (sehr) hart verdienen und ihr Geschäftsmodell ggf. komplett umkrempeln.

Eben gefunden: Sogar das Ladengeschäft kann man womöglich in absehbarer Zeit nach Hause holen, dank Virtual Reality: http://www.spiegel.de/spiegel/einkaufen ... 97631.html
Wer viel kluges sagt ist klug,
wer zuhört ist weise.
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Re: Fragen zur Zukunft bzw. Möglichkeiten des Einzelhandels

Beitragvon Positiv Denkender » Di 26. Jun 2018, 15:45

Kamikaze hat geschrieben:(26 Jun 2018, 16:22)

Natürlich nicht (gleich) alle, aber es braucht eben nicht mehr in jedem Örtchen einen Tante-Emma-Laden, und nicht in jeder Kleinstadt einen Supermarkt, wenn es in der nächsten Großstadt stattdessen einen Mega-Markt/Mall/Einkaufszentrum gibt.
Das gleiche gilt für "Fachhändler" und alle anderen Sparten des EInzelhandels: Die Präsenz vor Ort kostet Geld und wird eingespart, sobald es möglich ist. Deshalb können trotzdem Büros, Lage und Handwerker-Stützpunkte (nur eben ohne Verkaufsraum) übrig bleiben, weil diese zur Aufrechterhaltung des Betriebes eben immanent notwendig sind. Gleichzeitig braucht es aber (willkürliches Zahlenbeispiel) eben nicht mehr vier Ladengeschäfte, sondern nur noch ein Lager mit Büroräumen irgendwo in der hintersten Ecke eines Gewerbegebietes, in die sich kein Kunde verirren würde. Das spart Geld und bei entsprechender Onlinepräsenz braucht es nur noch einen Laden oder eben gar keinen mehr. ;)
Die Handwerksbetriebe, die für IKEA, Segmüller, XXXLutz und Co die Möbel aufbauen haben idR. auch keine nennenswerte Ladengeschäft-Präsenz - und das obwohl das alles "Fachbetriebe" mit "Facharbeitern" und "Meistern" sind. :?
Dieser Trend ist schlicht und einfach logisch, wenn man die Kostenstrukturen eines Unternehmens konsequent in Richtung Gewinn trimmt, und die "jüngere Generation" sucht schon jetzt das meiste online (ob nun gerade ein Fachbetrieb gesucht wird, oder eine Büropflanze ist dabei fast unerheblich. Sogar Arztpraxen ziehen sich inzwischen in Gewerbegebiete zurück und sind nicht mehr mitten im Ort (von der geringer werdenden Anzahl von Arztpraxen auf dem Land ganz zu schweigen), denn Google spuckt zuverlässig die nächste Arztpraxis aus. Man findet die versteckten Praxen dadurch eben auch und vereinbart (online) eben seinen Termin einen (oder vier) Ort(e) weiter.
Auf den Einzelhandel übertragen kann man feststellen: Der Bedarf an Dingen wird nicht kleiner. Wohl aber der Bedarf an Fachberatung (Kundenrezensionen daheim auf der Couch vs. "Fachberater" unter Zeitdruck) und Ladengeschäften (Lieferdienst sei Dank muss man nicht mal mehr schleppen).
Natürlich wird es einige kleine "Inseln" geben, wo sich "Fachbetriebe" mit Meister im Laden und Geselle und Azubi in der Werkstatt noch halten können, aber das wird mit der Zeit immer weniger werden, und zu Gunsten von Großkonzernen und Onlinehandel immer weiter zentralisiert und zurückgebaut werden.

Als Beispiel führe ich hier mal das Schmiedehandwerk an:
"Früher" war in jedem Ort eine Schmiedewerkstatt mit Meister, Geselle und Azubi.
Dann wurden diese Betriebe immer weniger (und die Verbliebenen richteten sich grundlegend neu aus), während die "Basisnachfrage" von Großkonzernen wie z.B. ThyssenKrupp bedient wurde.
Inzwischen findet man kaum noch Schmieden, und die wenigen verbliebenen haben keine besonders große Expansionsaussicht.

Ich bin der Meinung, dass eine ähnliche "Verschlankung" des Einzelhandels stattfinden wird.
nur wenige Kleinbetriebe werden sich halten können, und diese müssen sich ihr Brot in absehbarer Zukunft (sehr) hart verdienen und ihr Geschäftsmodell ggf. komplett umkrempeln.

Eben gefunden: Sogar das Ladengeschäft kann man womöglich in absehbarer Zeit nach Hause holen, dank Virtual Reality: http://www.spiegel.de/spiegel/einkaufen ... 97631.html

Also glaubst du Kaufhäuser und Fachbetriebe machen alle dicht ? Ein sicherer Beweis deiner Fehleinschätzung ist die Expansion
von Rewe, Edeka ,Lidl und Schwarz oder Drogeriemärkte wie Roßmann ,DM usw. Bisher reine Online Händler
gründen in Städten ebenfalls Verkaufsstellen. Ich werde einmal in einem nahegelegenen ,30 km entfernten Kaufhaus nachfragen ( über 1 Mrd .) Umsatz wann sie ihr Haus
schließen . Schmieden gibt es deshalb nur selten weil eben die Landwirte Trecker fahren .
Sicher hast du die Erfahrung gemacht ,dass Pferde online beschlagen werden oder?
Der kleine EH hat schon lange harte Zeiten zu überstehen . Nur EH ist nicht nur das kleine Fachgeschäft.
Ob Fachbetriebe noch eigene Läden führen steht doch gar nicht zur Debatte . Wichtig ist das es sie gibt .
Natürlich bleibt es dir überlassen dein Bad ,dein Wohnzimmer oder Küche bei Amazon zu kaufen .
Ich schaue mir lieber alles in Läden oder Ausstellungsräumen vorher an und lasse mir Investitionen, die oft
mehr als eine 5 stellige Summe kosten ,vom Fachmann / Frau . einbauen .
Und glaube mir dieser Fachhandel stirbt nicht aus. Warum sollten sich SM nicht in Kreisstädten oder Flecken ansiedeln ?
Das Gegenteil was du hier von dir gibst ist eingetreten .In Ortschaften wo es früher 2 Gemischtwarenläden gab
haben sich heute Aldi ,Penny Lidl ,Netto breitgemacht der frühe Tante Emma Laden ist heute in vielen kleineren Ortschaften ein 1500 qm großer Edeka oder Rewe Markt oder wie sie alle heißen . Die Expansion im EH vom Tante Emmaladen zu SM oder SBW
hat doch schon in den 70er Jahren begonnen . Nur deshalb ist der EH nicht verschwunden .Er ist Zahlenmäßig zurück gegangen
nicht aber in der Fläche .
Positiv Denkender
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Re: Fragen zur Zukunft bzw. Möglichkeiten des Einzelhandels

Beitragvon Positiv Denkender » Do 5. Jul 2018, 16:16

Positiv Denkender hat geschrieben:(26 Jun 2018, 15:49)

Kann alles deshalb bleiben Fachbetriebe ,Fachbetriebe . Nur was machen wir wenn es nur noch Versandhändler gibt? Darum geht´s
Übrigens das autorisierte Unternehmen , dass die Heizung eingebaut hat arbeitet natürlich auch online .
Nur deshalb geben die ihre Verkaufsräume und ihre Niederlassungen nicht auf .
An den Rest den du von dir gibst ist nichts Neues . Eben nur um Fachbetriebe zu beauftragen muss es diese weiterhin geben .
Nur darum geht es .Ob diese ihre Rechnungen online verschicken oder per Post ist doch unerheblich .Auf jeden Fall
kommen die zur Wartung noch persönlich .Gäbe es keine Fachbetriebe mehr kämen von dort auch keine Monteure .
Deshalb die Frage was deine Klugheiten sollen .
Bei vielen Kaufhäusern kann man online bestellen .Nur deshalb geben dies nicht ihre Häuser auf .

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