Der Staat in Microsofts Hand

Moderator: Moderatoren Forum 4

Benutzeravatar
Boraiel
Beiträge: 4031
Registriert: Di 25. Feb 2014, 02:25
Benutzertitel: Let’s rule the world.
Wohnort: Deutschland/Niederlande

Re: Der Staat in Microsofts Hand

Beitragvon Boraiel » Mi 21. Feb 2018, 12:03

Tom Bombadil hat geschrieben:(20 Feb 2018, 01:46)

Am Beispiel der Ausschaffung von LiMux lässt sich die Kungelei zwischen Politik und Konzern schön sehen, auch wenn das natürlich abgestritten wird. Hintergrund: die Stadt München beendet ihr Linux-Experiment und kehrt zurück zu Windows und anderer Microsoft-Software, die Kosten betragen ca. 89 Mio €. Microsoft verlegt seine deutsche Konzernzentrale zufälligerweise nach München, honi soit etc.
Quelle: http://www.sueddeutsche.de/digital/wind ... -1.3873551

Etwas anderes finde ich aber viel schlimmer: wie sieht das eigentlich mit dem Datenschutz aus? Microsoft behauptet zwar, dass sich die Telemetrie in Enterprise-Versionen von Windows 10 (ich vermute, dass diese angeschafft werden) abschalten lässt, aber so ganz sicher kann man sich eben nie sein. Hinzu kommen dann noch diverse Backdoors, die sich CIA und NSA haben einbauen lassen. Ich finde das schon sehr grenzwertig, im Zweifel können die USA die komplette deutsche Verwaltung lahmlegen.

Was bewegt unsere Politiker dazu, Deutschlands Verwaltung und auch Deutschlands Sicherheit in die Hände eines ausländischen Konzerns zu legen? Warum wird LiMux beerdigt, anstatt es zu einer Alternative für alle Kommunen auszubauen? Lässt sich das mit guter Lobbyarbeit erklären oder gibt es da noch andere Erklärungsansätze?

Mit einiger Sicherheit würde ich zumindest sagen, dass a Microsoft genau das wollte, und aktiv daran gearbeitet hat, dass es genauso kommt.
Libertas veritasque.
Lesen und verstehen: http://www.feynmanlectures.caltech.edu/I_01.html
Benutzeravatar
Watchful_Eye
Moderator
Beiträge: 2750
Registriert: Sa 7. Jun 2008, 11:13
Benutzertitel: Free Jazz & Black Metal
Kontaktdaten:

Re: Der Staat in Microsofts Hand

Beitragvon Watchful_Eye » Mi 21. Feb 2018, 12:31

schokoschendrezki hat geschrieben:(21 Feb 2018, 09:39)

Der "Teufel" ist die Firma selbstverständlich nicht. Unabhängig von betriebssystemlichen Belangen und dem grundsätzlichen Ansatz der Intransparenz ist aber natürlich die ähnlich intransparente Arbeit von Organisationen wie der Bill Gates Stiftung kritikwürdig. Zum Beispiel im Zusammenhang mit der WHO. Da hat sich eine völlig und absolut von jeder demokratischen Kontrolle entzogene Parallelwelt entwickelt. Die aber zum einen über Unsummen an Geld verfügt und die zum anderen an wirklich relevanten Prozessen teilhat. Scheinbar gutmenschliche Projekte zum Beispiel in Afrika erweisen sich in Wirklichkeit als Lobbyarbeit für große Agrarkonzerne. Regelrecht unheimlich wird mir, wenn ich diese Entwicklung betrachte.

Über Gates' Projekte abseits von Microsoft wollte ich damit noch gar nichts sagen. Hatte seine Projekte bisher eigentlich als philantropisch empfunden. :?
Ich meinte, dass ich eine zeitlang sehr darum bemüht war, Windows und andere proprietäre Software von Microsoft zu meiden. Aber Windows scheint ja im Vergleich zum Apple/Android OS regelrecht offen und transparent zu sein, demnach was ich so mitkriege.
"In a world where I feel so small, I can't stop thinking big." (Rush - Caravan)

Mod im Feedback- und Asienforum.
Benutzeravatar
Alter Stubentiger
Beiträge: 3141
Registriert: Fr 6. Jan 2012, 08:20
Benutzertitel: Sozialdemokrat

Re: Der Staat in Microsofts Hand

Beitragvon Alter Stubentiger » Mi 21. Feb 2018, 14:31

garfield336 hat geschrieben:(20 Feb 2018, 17:15)

Das sehe ich anders, denn man kann sich hier seine Partner raussuchen, und ist nicht auf einen Monopolisten angewiesen.

Die Partner wären aim Idealfall ustauschbar.


Ich sehe da keinen Vorteil. Und ein Betriebssystem mal von einer und dann mal wieder von einer anderen Firma pflegen zu lassen ist eine ziemliche Schnapsidee.
Behörden sind in D. schon oft genug mit solchen Vorhaben an eigenen Vorgaben gescheitert. Solche Experimente sollte man lieber unterlassen. LiMux ist im übrigen auch an der Praxistauglichkeit gescheitert. Davon wollen Linuxer natürlich nichts wissen.
Niemand hat vor eine Mauer zu errichten (Walter Ulbricht)
...und die Mauer wird noch in 50 oder 100 Jahren stehen (Erich Honecker)
Benutzeravatar
Alter Stubentiger
Beiträge: 3141
Registriert: Fr 6. Jan 2012, 08:20
Benutzertitel: Sozialdemokrat

Re: Der Staat in Microsofts Hand

Beitragvon Alter Stubentiger » Mi 21. Feb 2018, 14:37

Watchful_Eye hat geschrieben:(21 Feb 2018, 12:31)

Über Gates' Projekte abseits von Microsoft wollte ich damit noch gar nichts sagen. Hatte seine Projekte bisher eigentlich als philantropisch empfunden. :?
Ich meinte, dass ich eine zeitlang sehr darum bemüht war, Windows und andere proprietäre Software von Microsoft zu meiden. Aber Windows scheint ja im Vergleich zum Apple/Android OS regelrecht offen und transparent zu sein, demnach was ich so mitkriege.


Ja. Bei Android hat man gar keinen Einblick und nur rudimentäre Möglichkeiten es an eigene Bedürfnisse anzupassen. Bei Windows kann man es wirklich schon mit Bordmitteln sehr individuell gestalten. So habe ich mir z.B. einen Netzwerkmonitor installiert der mir genau anzeigt wenn es zu unerwartetem Netzwerkverkehr kommt. Und im Taskmanager kann ich sofort ermitteln wer da aktiv ist. Jetzt wo ich hier schreibe und auch das Webradio nicht läuft habe ich zum Beispiel überhaupt keinen Netzwerkverkehr. Bei Android, auch ein Linux, habe ich dagegen immer irgendwas was an Daten von denen ich beim besten Willen nicht ermitteln kann warum sie fließen.
Niemand hat vor eine Mauer zu errichten (Walter Ulbricht)
...und die Mauer wird noch in 50 oder 100 Jahren stehen (Erich Honecker)
Benutzeravatar
Liegestuhl
Beiträge: 35871
Registriert: Mo 2. Jun 2008, 11:04
Benutzertitel: Herzls Helfer
Wohnort: אולדנבורג

Re: Der Staat in Microsofts Hand

Beitragvon Liegestuhl » Mi 21. Feb 2018, 14:40

Alter Stubentiger hat geschrieben:(21 Feb 2018, 14:37)

Ja. Bei Android hat man gar keinen Einblick und nur rudimentäre Möglichkeiten es an eigene Bedürfnisse anzupassen. Bei Windows kann man es wirklich schon mit Bordmitteln sehr individuell gestalten. So habe ich mir z.B. einen Netzwerkmonitor installiert der mir genau anzeigt wenn es zu unerwartetem Netzwerkverkehr kommt. Und im Taskmanager kann ich sofort ermitteln wer da aktiv ist. Jetzt wo ich hier schreibe und auch das Webradio nicht läuft habe ich zum Beispiel überhaupt keinen Netzwerkverkehr. Bei Android, auch ein Linux, habe ich dagegen immer irgendwas was an Daten von denen ich beim besten Willen nicht ermitteln kann warum sie fließen.


https://play.google.com/store/apps/deta ... ator&hl=de

:|
Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist es nicht.
Benutzeravatar
frems
Beiträge: 43629
Registriert: Sa 4. Apr 2009, 13:43
Benutzertitel: Hochenergetisch
Wohnort: Hamburg, Europa

Re: Der Staat in Microsofts Hand

Beitragvon frems » Mi 21. Feb 2018, 14:57

Liegestuhl hat geschrieben:(20 Feb 2018, 15:21)

Was muss so ein Verwaltungsheini machen können, was OpenOffice nicht schon lange kann?

Aus dem Infrastrukturbereich bspw. Geoinformationsdaten der Katasterämter auswerten und Raumanalysen durchführen, Verkehrssimulationen auf Plausibilität prüfen, Lichtsignalanlagen überwachen und steuern, multivariate Statistikverfahren anwenden, ... jedenfalls die Verkehrskasper. Gängige Produkte von Marktführern -- z.B. Autodesk, ESRI, PTV, SMA/ZLR, Schlothauer, BPS, IVU, ZEDAS, ... -- werden ja nicht nur in den Amtsstuben genutzt, sondern bereits bei der Ausbildung/Studium, in der Industrie, bei Beratungsgesellschaften sowie Ingenieurbüros. Ein "wir können die gängigen Formate nicht mehr lesen, weil wir jetzt innovativ sind und wegen dem Merkel-Handy auf Linux setzen" macht die Außendarstellung von Ministerien nicht besser. Und in der Regel gibt's keine Ersatzprodukte und wenn doch (z.B. QGIS), dann sind sie nur bedingt kompatibel und haben einen deutlich schlechteren Umfang in Sachen Funktionen. Zudem sind die Verflechtungen von Auftragnehmern und -geber längst europäisch. Also viel Erfolg, etablierte Anwendungen in allen Kommunen Europas mit neuen Produkten abzulösen. Und das beinhaltet zudem viele Eigenentwicklungen. Du willst nicht wissen, was im Hamburger Hafen seitens der Verwaltung alles für Anwendungen schon entwickelt und genutzt werden.
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.
Benutzeravatar
BlueMonday
Beiträge: 1577
Registriert: Mo 14. Jan 2013, 17:13

Re: Der Staat in Microsofts Hand

Beitragvon BlueMonday » Mi 21. Feb 2018, 16:00

Liegestuhl hat geschrieben:(20 Feb 2018, 23:06)

Der Unterschied ist, dass du überprüfen kannst, was die SAP-Software verschickt. Das kannst du im Zweifel bei Windows nicht, wenn Microsoft es nicht will.


Jeder auszuführende Code liegt ja systembedingt vor, eben als Maschinencode. Auch der ist analysierbar, verstehbar - im Zweifelsfalle - mit entsprechenden Aufwand und ausreichender Kompetenz.

MS Windows wurde und wird sicherlich von vielen Seiten durchleuchtet.

https://www.quora.com/Is-it-possible-to ... g-the-code
But who would build the roads?
Benutzeravatar
Liegestuhl
Beiträge: 35871
Registriert: Mo 2. Jun 2008, 11:04
Benutzertitel: Herzls Helfer
Wohnort: אולדנבורג

Re: Der Staat in Microsofts Hand

Beitragvon Liegestuhl » Mi 21. Feb 2018, 16:08

BlueMonday hat geschrieben:(21 Feb 2018, 16:00)

Jeder auszuführende Code liegt ja systembedingt vor, eben als Maschinencode. Auch der ist analysierbar, verstehbar - im Zweifelsfalle - mit entsprechenden Aufwand und ausreichender Kompetenz.

MS Windows wurde und wird sicherlich von vielen Seiten durchleuchtet.



Ja.

Windows 10 - Laut Kryptologe ein Botnetz, PCs mit NSA-Backdoor

http://www.gamestar.de/artikel/windows- ... 41769.html

Und was bringt es? Unsere Behörden haben Windows immer noch am Arsch und beim nächsten Zwangsupdate kann die nächste Hintertür für ausländische Geheimdienste geöffnet werden.
Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist es nicht.
Benutzeravatar
Alter Stubentiger
Beiträge: 3141
Registriert: Fr 6. Jan 2012, 08:20
Benutzertitel: Sozialdemokrat

Re: Der Staat in Microsofts Hand

Beitragvon Alter Stubentiger » Mi 21. Feb 2018, 16:49


Und? Was dann? Kann ich dann den Taskmanager starten und den Verursacher ermitteln wenn mir etwas verdächtig vorkommt?
Niemand hat vor eine Mauer zu errichten (Walter Ulbricht)
...und die Mauer wird noch in 50 oder 100 Jahren stehen (Erich Honecker)
Benutzeravatar
Liegestuhl
Beiträge: 35871
Registriert: Mo 2. Jun 2008, 11:04
Benutzertitel: Herzls Helfer
Wohnort: אולדנבורג

Re: Der Staat in Microsofts Hand

Beitragvon Liegestuhl » Mi 21. Feb 2018, 16:54

Alter Stubentiger hat geschrieben:(21 Feb 2018, 16:49)

Und? Was dann? Kann ich dann den Taskmanager starten und den Verursacher ermitteln wenn mir etwas verdächtig vorkommt?


Natürlich.

https://praxistipps.chip.de/android-tas ... ht-s_29316
Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist es nicht.
Benutzeravatar
Liegestuhl
Beiträge: 35871
Registriert: Mo 2. Jun 2008, 11:04
Benutzertitel: Herzls Helfer
Wohnort: אולדנבורג

Re: Der Staat in Microsofts Hand

Beitragvon Liegestuhl » Mi 21. Feb 2018, 17:03

frems hat geschrieben:(21 Feb 2018, 14:57)

Aus dem Infrastrukturbereich bspw. Geoinformationsdaten der Katasterämter auswerten und Raumanalysen durchführen, ....


Davon abgesehen, dass diese Programme in Universitäten entwickelt werden könnten (wofür haben wir die sonst?), geht es doch bei Limux gar nicht, um solche Anwendungen.
Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist es nicht.
Benutzeravatar
Alter Stubentiger
Beiträge: 3141
Registriert: Fr 6. Jan 2012, 08:20
Benutzertitel: Sozialdemokrat

Re: Der Staat in Microsofts Hand

Beitragvon Alter Stubentiger » Mi 21. Feb 2018, 17:08

Liegestuhl hat geschrieben:(21 Feb 2018, 16:08)

Ja.

Windows 10 - Laut Kryptologe ein Botnetz, PCs mit NSA-Backdoor

http://www.gamestar.de/artikel/windows- ... 41769.html

Und was bringt es? Unsere Behörden haben Windows immer noch am Arsch und beim nächsten Zwangsupdate kann die nächste Hintertür für ausländische Geheimdienste geöffnet werden.


Vor allem verhindern die Zwangsupdates den ungehinderten Zugang. Es sollte sich herumgesprochen haben daß Rechner die auf Updates verzichten sehr schnell vor Ungeziefer wimmeln. Außerdem schaut sich auch die deutsche Cyber-Abwehr sehr genau an was da aufgespielt wird. Das wird in anderen Ländern nicht anders sein. Und der NSA...... wird sich ganz sicher nicht tatenlos zurückziehen wenn Deutschlands Amtsstuben ein Linux einsetzen. Die finden ihre Wege wie die Trojaner und Virenprogrammierer. Warum? Weil die Komplexität heutiger Systeme ein wirklich sicheres System verhindern. Ich bin mir siche dass kein Programmierer die Zusammenhänge und Abhängigkeiten innerhalb eines Kernels wirklich versteht. Heute wird objektorientiert programmiert. Funktionen können vererbt werden. Viele dieser Funktionen sind uralt und werden immer wieder benutzt ohne diese nochmals zu überprüfen. Wer weiß schon welche unerkannten Flankeneffekte noch von Hackern in dieser Flut von Prozeduren und Funktionen gefunden und genutzt werden können. Aktuell ist dies ja sogar bei den Prozessoren passiert wo eine immer wieder auch in neue Prozessoren eingebaute Funktionsgruppe eine unerwünschte Funktion aufwies die bei allen x86 Prozessoren zu bösen Zwecken genutzt werden könnte. Auch da hat ein böses "Zwangsupdate" geholfen. Ob auch Linux-Distributoren die Sicherheitslücke geschlossen haben weiß ich nicht. Weißt du es?

Böse Menschen sind findig. Die finden immer Lücken in der Abwehr. Und die Abwehr muß dann wieder reagieren. So ist dass im Krieg.
Niemand hat vor eine Mauer zu errichten (Walter Ulbricht)
...und die Mauer wird noch in 50 oder 100 Jahren stehen (Erich Honecker)
Benutzeravatar
Alter Stubentiger
Beiträge: 3141
Registriert: Fr 6. Jan 2012, 08:20
Benutzertitel: Sozialdemokrat

Re: Der Staat in Microsofts Hand

Beitragvon Alter Stubentiger » Mi 21. Feb 2018, 17:10



Der zeigt nur Apps. Bei Windows geht dass viel tiefer.
Niemand hat vor eine Mauer zu errichten (Walter Ulbricht)
...und die Mauer wird noch in 50 oder 100 Jahren stehen (Erich Honecker)
Benutzeravatar
Alter Stubentiger
Beiträge: 3141
Registriert: Fr 6. Jan 2012, 08:20
Benutzertitel: Sozialdemokrat

Re: Der Staat in Microsofts Hand

Beitragvon Alter Stubentiger » Mi 21. Feb 2018, 17:15



Ich finde übrigens deinen Einsatz für den Monopolisten Google bemerkenswert.
Niemand hat vor eine Mauer zu errichten (Walter Ulbricht)
...und die Mauer wird noch in 50 oder 100 Jahren stehen (Erich Honecker)
Benutzeravatar
frems
Beiträge: 43629
Registriert: Sa 4. Apr 2009, 13:43
Benutzertitel: Hochenergetisch
Wohnort: Hamburg, Europa

Re: Der Staat in Microsofts Hand

Beitragvon frems » Mi 21. Feb 2018, 17:17

Liegestuhl hat geschrieben:(21 Feb 2018, 17:03)

Davon abgesehen, dass diese Programme in Universitäten entwickelt werden könnten (wofür haben wir die sonst?), geht es doch bei Limux gar nicht, um solche Anwendungen.

Sagte ich ja nicht, sondern nur, was in Amtsstuben halt auch so Anwendung findet. Und Universitäten sind doch nicht dafür zuständig, Spezialsoftware für alle erdenklichen Nischenfelder zu entwickeln und damit private IT-Unternehmen vom Markt zu fegen. Limux scheint einfach ziemlicher Müll gewesen zu sein, anarchoromantische Gefühlsduselei hin oder her.
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.
Benutzeravatar
Liegestuhl
Beiträge: 35871
Registriert: Mo 2. Jun 2008, 11:04
Benutzertitel: Herzls Helfer
Wohnort: אולדנבורג

Re: Der Staat in Microsofts Hand

Beitragvon Liegestuhl » Mi 21. Feb 2018, 17:21

Alter Stubentiger hat geschrieben:(21 Feb 2018, 17:10)

Der zeigt nur Apps. Bei Windows geht dass viel tiefer.


Du hast doch alle Möglichkeiten. Kannst sogar ein htop laufen lassen.
Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist es nicht.
Benutzeravatar
Liegestuhl
Beiträge: 35871
Registriert: Mo 2. Jun 2008, 11:04
Benutzertitel: Herzls Helfer
Wohnort: אולדנבורג

Re: Der Staat in Microsofts Hand

Beitragvon Liegestuhl » Mi 21. Feb 2018, 17:26

frems hat geschrieben:(21 Feb 2018, 17:17)
Und Universitäten sind doch nicht dafür zuständig, Spezialsoftware für alle erdenklichen Nischenfelder zu entwickeln und damit private IT-Unternehmen vom Markt zu fegen.


Wenn sich private IT-Unternehmen finden, können die das natürlich auch programmieren.
Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist es nicht.
Benutzeravatar
frems
Beiträge: 43629
Registriert: Sa 4. Apr 2009, 13:43
Benutzertitel: Hochenergetisch
Wohnort: Hamburg, Europa

Re: Der Staat in Microsofts Hand

Beitragvon frems » Mi 21. Feb 2018, 17:29

Liegestuhl hat geschrieben:(21 Feb 2018, 17:26)

Wenn sich private IT-Unternehmen finden, können die das natürlich auch programmieren.

Lohnt sich ja nicht, wenn die Kunden mit dem jetzigen Produkt für Windows schon zufrieden sind. Aus dem selben Grund gibt's zahlreiche Anwendungen für Windows Phone nicht. Für so wenige Nutzer macht man sich den Aufwand nicht.
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.
Benutzeravatar
Liegestuhl
Beiträge: 35871
Registriert: Mo 2. Jun 2008, 11:04
Benutzertitel: Herzls Helfer
Wohnort: אולדנבורג

Re: Der Staat in Microsofts Hand

Beitragvon Liegestuhl » Mi 21. Feb 2018, 17:32

frems hat geschrieben:(21 Feb 2018, 17:29)

Lohnt sich ja nicht, wenn die Kunden mit dem jetzigen Produkt für Windows schon zufrieden sind. Aus dem selben Grund gibt's zahlreiche Anwendungen für Windows Phone nicht. Für so wenige Nutzer macht man sich den Aufwand nicht.


Dann wird durch universitäre Arbeit auch keinem privaten IT-Unternehmen Konkurrenz gemacht.

Davon abgesehen könnte man den ganzen Klöterkram über eine Windows-Emulation laufen lassen.
Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist es nicht.
Benutzeravatar
frems
Beiträge: 43629
Registriert: Sa 4. Apr 2009, 13:43
Benutzertitel: Hochenergetisch
Wohnort: Hamburg, Europa

Re: Der Staat in Microsofts Hand

Beitragvon frems » Mi 21. Feb 2018, 17:34

Liegestuhl hat geschrieben:(21 Feb 2018, 17:32)

Dann wird durch universitäre Arbeit auch keinem privaten IT-Unternehmen Konkurrenz gemacht.

Dafür sind Universitäten aber nicht zuständig. Wer einen religiösen Feldzug gegen ein Produkt anzetteln möchte, weil der Entwickler aus den USA kommt, kann ja selbst was anbieten.
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.

Zurück zu „43. Computer - Internet - Telekommunikation - Netzpolitik“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast