Mobiles Internet: Deutschland = Entwicklungsland

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jack000
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Re: Mobiles Internet: Deutschland = Entwicklungsland

Beitragvon jack000 » So 23. Sep 2018, 16:06

M.E. wird zu viel über 5G und überall diskutiert. 5G braucht ein Otto-Normalverbraucher nicht, sondern es wäre ja schon mal ein Fortschritt wenn Edge, bzw. die Löcher abgeschaft anstatt das zuerst in Teilbereichen 5G aufgebaut wird während woanders noch gar nichts läuft.
=> Nicht 5G soll jetzt kommen, sondern Edge und die Löcher erstmal verschwinden!
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Raskolnikof
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Re: Mobiles Internet: Deutschland = Entwicklungsland

Beitragvon Raskolnikof » So 23. Sep 2018, 17:49

Da hast du natürlich vollkommen Recht jack000. 5G braucht derzeit wohl kaum jemand. Mit meinen Ausführungen wollte ich nur darauf hinaus, dass wir (Deutschland) beim Netzausbau auf das falsche Pferd (Glasfaser) setzen. Diese ewige Buddelei hier ist doch unerträglich! Warum können unsere deutschen Ingenieure nicht einmal etwas in anderen Ländern abgucken, was sich dort bereits seit Jahren bewährt?
Ich wäre für die finnische Lösung: Weg vom Kabel und dafür den konsequenten Ausbau des mobilen Internets für Telefon und Internet. Finnland ist da nur ein Beispiel. Mit dem Festhalten am Festnetz klammern wir uns an Technik von gestern.
Zuletzt geändert von Raskolnikof am So 23. Sep 2018, 18:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mobiles Internet: Deutschland = Entwicklungsland

Beitragvon Audi » So 23. Sep 2018, 18:49

Weil funk ein shared medium ist. Frag mal kabel Kunden wie es ist statt 400 Mbit nur noch 3 zu haben so bald es 20 Uhr ist.
Ich bin mit Telekoms LTE voll zufrieden und kann mein online Radio streamen ohne ewige ladezeiten
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Re: Mobiles Internet: Deutschland = Entwicklungsland

Beitragvon Raskolnikof » So 23. Sep 2018, 18:56

Sag ich ja. Funk ist Trumpf und ganz bestimmt nicht Kabel.
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Re: Mobiles Internet: Deutschland = Entwicklungsland

Beitragvon Audi » So 23. Sep 2018, 19:03

Raskolnikof hat geschrieben:(23 Sep 2018, 19:56)

Sag ich ja. Funk ist Trumpf und ganz bestimmt nicht Kabel.

Nein, da hast du mich falsch verstanden.
Funk Technik ist ein shared medium, genauso wie Kabel Internet. Die Telekom mit vdsl/Vectoring ist was andere. Da hat jeder Anschluss seine eigen Leistung.
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Re: Mobiles Internet: Deutschland = Entwicklungsland

Beitragvon H2O » So 23. Sep 2018, 19:47

Raskolnikof hat geschrieben:(23 Sep 2018, 18:49)

Da hast du natürlich vollkommen Recht jack000. 5G braucht derzeit wohl kaum jemand. Mit meinen Ausführungen wollte ich nur darauf hinaus, dass wir (Deutschland) beim Netzausbau auf das falsche Pferd (Glasfaser) setzen. Diese ewige Buddelei hier ist doch unerträglich! Warum können unsere deutschen Ingenieure nicht einmal etwas in anderen Ländern abgucken, was sich dort bereits seit Jahren bewährt?
Ich wäre für die finnische Lösung: Weg vom Kabel und dafür den konsequenten Ausbau des mobilen Internets für Telefon und Internet. Finnland ist da nur ein Beispiel. Mit dem Festhalten am Festnetz klammern wir uns an Technik von gestern.


Was in einem verhältnismäßig dünn besiedelten Land sinnvoll sein kann, das muß in unseren hoch verdichteten Siedlungsräumen nicht unbedingt der letzte Schrei sein.

Ich weigere mich ganz einfach, unsere Netzplaner zu einfallslosen Stümpern zu erklären. Das Nebeneinander von Hochleistungsnetzen und Funknetzen kann mit Sicherheit technisch begründet werden.

Diese Begründung sollte allerdings auch für Laien verständlich an den Mann gebracht werden.
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Re: Mobiles Internet: Deutschland = Entwicklungsland

Beitragvon jack000 » So 23. Sep 2018, 20:10

Raskolnikof hat geschrieben:(23 Sep 2018, 18:49)

Da hast du natürlich vollkommen Recht jack000. 5G braucht derzeit wohl kaum jemand. Mit meinen Ausführungen wollte ich nur darauf hinaus, dass wir (Deutschland) beim Netzausbau auf das falsche Pferd (Glasfaser) setzen. Diese ewige Buddelei hier ist doch unerträglich! Warum können unsere deutschen Ingenieure nicht einmal etwas in anderen Ländern abgucken, was sich dort bereits seit Jahren bewährt?
Ich wäre für die finnische Lösung: Weg vom Kabel und dafür den konsequenten Ausbau des mobilen Internets für Telefon und Internet. Finnland ist da nur ein Beispiel. Mit dem Festhalten am Festnetz klammern wir uns an Technik von gestern.

Wir müssen hier unterscheiden. Deutschland und Finnland sind so nicht vergleichbar. Finnland ist in etwa so groß wie Deutschland, hat aber nur ca. 6% der Einwohner. Somit ist es notwendig und auch sinnvoll große Flächen mit Funknetzen abzudecken, um so wirklich flächendeckend für jeden auch in der Pampa Telefon und Internet zu ermöglichen.
Aber auch große Firmen in Finnland die ein sehr hohes Datenvolumen haben werden das nicht über 5G realisieren, sondern die haben auch Festnetz/Glasfaser.

Deutschland ist extrem dicht besiedelt und hat viele Firmen die hohe Datenübertragung benötigen (z.B. Bosch, Daimler, Porsche, ZF, etc...) und die werden ihr benötigtes Datenvolumen niemals über 4G oder auch über 5G realisieren können.

=> Worum es geht ist erstmal überall wenigstens 3G flächendeckend zu haben. Solange ich wie heute von Österreich über Passau, München, Augsburg, Stuttgart gefahren bin und diverse Funklöcher, bzw. Edge erleben musste, reden wir nicht über 5G überall und schon gar nicht über "alles über Funk", sondern erstmal über die Notwendigkeit die Löcher zu stopfen bevor in ein System wie 5G diskutiert wird, was so gut wie kein Privatanwender braucht und in der Pampa erst ankommen wird wenn es zu spät ist.
Auch so Themen wie das man mit O2 noch nicht mal Internet in der U-Bahn Station im Hauptbahnhof Stuttgart Empfang hat, zeigen, dass wir noch jenseits davon entfernt sind von 5G überall.

=> Ziel: Nicht erst den 2. Schritt vor den ersten tun!
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Re: Mobiles Internet: Deutschland = Entwicklungsland

Beitragvon jack000 » So 23. Sep 2018, 20:11

H2O hat geschrieben:(23 Sep 2018, 20:47)

Was in einem verhältnismäßig dünn besiedelten Land sinnvoll sein kann, das muß in unseren hoch verdichteten Siedlungsräumen nicht unbedingt der letzte Schrei sein.

Ich weigere mich ganz einfach, unsere Netzplaner zu einfallslosen Stümpern zu erklären. Das Nebeneinander von Hochleistungsnetzen und Funknetzen kann mit Sicherheit technisch begründet werden.

Mein Reden! Dieses Geschwätz von den Politikern über 5G überall ist solange eine Fiktion, solange es noch viel zu viele schwarze Löcher gibt!
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Re: Mobiles Internet: Deutschland = Entwicklungsland

Beitragvon Ein Terraner » So 23. Sep 2018, 20:20

jack000 hat geschrieben:(23 Sep 2018, 21:11)

Mein Reden! Dieses Geschwätz von den Politikern über 5G überall ist solange eine Fiktion, solange es noch viel zu viele schwarze Löcher gibt!

Keine Chance, dafür hinkt Deutschland viel zu weit hinterher. Wir haben Flächendeckend ja nicht mal vernünftige Sprachqualität geschweige den G3, und da schwafeln die was von G5 überall.
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Re: Mobiles Internet: Deutschland = Entwicklungsland

Beitragvon jack000 » So 23. Sep 2018, 20:30

Ein Terraner hat geschrieben:(23 Sep 2018, 21:20)

Keine Chance, dafür hinkt Deutschland viel zu weit hinterher. Wir haben Flächendeckend ja nicht mal vernünftige Sprachqualität geschweige den G3, und da schwafeln die was von G5 überall.

Mein Reden!! Deswegen ist dieses Gelabere über G5 überall nur reine Fiktion und es geht um nichts anderes als erstmal nur einfachste Löcher zu stopfen!
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Re: Mobiles Internet: Deutschland = Entwicklungsland

Beitragvon H2O » So 23. Sep 2018, 20:43

jack000 hat geschrieben:(23 Sep 2018, 21:11)

Mein Reden! Dieses Geschwätz von den Politikern über 5G überall ist solange eine Fiktion, solange es noch viel zu viele schwarze Löcher gibt!


Kommt eben darauf an, welche Anwendungen vordringlich erscheinen. Entlang der Hauptverkehrswege sind Funklöcher sicher ärgerlich. Sind sie schädlich? Und ist der Übergang auf noch höhere Übertragungsleistungen in bestimmten Bereichen eine Notwendigkeit, etwa für zahlreiche Nutzer, während ohne ernsten Nachteil noch weiterhin Löcher in der Versorgung zu beklagen sind? Wenn man wirtschaftliche Gesichtspunkte verdrängt, dann kann ja nur die Perfektion ein vertretbares Ausbauziel sein. Klar ist das "schön"; aber eben auch teuer!
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Re: Mobiles Internet: Deutschland = Entwicklungsland

Beitragvon jack000 » So 23. Sep 2018, 21:11

H2O hat geschrieben:(23 Sep 2018, 21:43)

Kommt eben darauf an, welche Anwendungen vordringlich erscheinen. Entlang der Hauptverkehrswege sind Funklöcher sicher ärgerlich. Sind sie schädlich? Und ist der Übergang auf noch höhere Übertragungsleistungen in bestimmten Bereichen eine Notwendigkeit, etwa für zahlreiche Nutzer, während ohne ernsten Nachteil noch weiterhin Löcher in der Versorgung zu beklagen sind? Wenn man wirtschaftliche Gesichtspunkte verdrängt, dann kann ja nur die Perfektion ein vertretbares Ausbauziel sein. Klar ist das "schön"; aber eben auch teuer!

Es geht darum: Wozu ein G5 Netz anfangen auszubauen (Mit G4 kann man schon Videos schauen) wenn noch immer Edge und komplette Löcher auf Autobahnen (wie ich heute feststellte) existieren?
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Re: Mobiles Internet: Deutschland = Entwicklungsland

Beitragvon Misterfritz » So 23. Sep 2018, 21:16

jack000 hat geschrieben:(23 Sep 2018, 22:11)

Es geht darum: Wozu ein G5 Netz anfangen auszubauen (Mit G4 kann man schon Videos schauen) wenn noch immer Edge und komplette Löcher auf Autobahnen (wie ich heute feststellte) existieren?
Auch Autobahnen führen durch "tote" Gegenden, will heissen, da wohnt niemand rundherum. Nur für Autofahrer, die beim Autofahren eh' besser auf die meisten Dienste verzichten sollten, grossartig was auszubauen, ist halt auch wirtschaftlich nicht sinnvoll.
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Re: Mobiles Internet: Deutschland = Entwicklungsland

Beitragvon H2O » So 23. Sep 2018, 21:35

jack000 hat geschrieben:(23 Sep 2018, 22:11)

Es geht darum: Wozu ein G5 Netz anfangen auszubauen (Mit G4 kann man schon Videos schauen) wenn noch immer Edge und komplette Löcher auf Autobahnen (wie ich heute feststellte) existieren?


Das scheint mir klar zu sein: Das tut man, damit bestimmte Anwendungen überhaupt umgesetzt werden können. Wenn die dann nicht gleich überall einsetzbar sind, dann wenigstens im Abdeckungsbereich durch die (wenigen) G5-Stationen. Mit den Löchern läßt man sich Zeit.

Nun fragen Sie mich nur nicht nach den zugehörigen Anwendungen. Ich vermute, daß es sie gibt!

Ich vermute, daß Sie LTE-Radio betreiben, weil die Funklöcher Sie wurmen. Wie sieht es dort mit dem Dopplereffekt aus, wenn man auf einen Masten zufährt und sich vom anderen entfernt?
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Re: Mobiles Internet: Deutschland = Entwicklungsland

Beitragvon Ein Terraner » So 23. Sep 2018, 21:43

Misterfritz hat geschrieben:(23 Sep 2018, 22:16)

Auch Autobahnen führen durch "tote" Gegenden, will heissen, da wohnt niemand rundherum. Nur für Autofahrer, die beim Autofahren eh' besser auf die meisten Dienste verzichten sollten, grossartig was auszubauen, ist halt auch wirtschaftlich nicht sinnvoll.

Da geht es noch nicht mal um Datenempfang, es wäre schon schön wenn man durchgehend Telefonieren kann von der Qualität mal abgesehen. Ich finde es immer wieder beeindruckend das ich über Roaming im EU Ausland an meinem Handy eine bessere Sprachqualität habe als ich es in Deutschland über Festnetz gewohnt bin. Ich war echt beeindruckt was mein Handy kann. :s Und hier in Deutschland Kunden dauernd über VOIP anzuschreien das man sie nicht versteht hängt mir auch schön langsam wo raus. :dead:
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Re: Mobiles Internet: Deutschland = Entwicklungsland

Beitragvon Raskolnikof » So 23. Sep 2018, 21:55

H2O hat geschrieben:(23 Sep 2018, 20:47)

Was in einem verhältnismäßig dünn besiedelten Land sinnvoll sein kann, das muß in unseren hoch verdichteten Siedlungsräumen nicht unbedingt der letzte Schrei sein.

Finnland hatte aber ein sehr gut ausgebautes analoges Kabelnetz bis hin zum einsamsten Bauern Nordkareliens, wo sich Fuchs und Hase Gute Nacht sagen. Als dann der Wunsch nach schnellem Internet laut wurde und jeder Finne an jedem Ort telefonieren wollte entschied man sich für eine Sache, dem konsequenten mobilen Netzausbau bei gleichzeitiger Vernachlässigung bzw. Rückbau des Kabelnetzes. das hat zur Folge, das vielerorts und zunehmend kein Kabelnetz mehr zur Verfügung steht. Die für die Telekommunikation und Datenübertragung zur Verfügung stehenden finanziellen Ressourcen müssen sich so nicht zwei parallel vorhandene Techniken teilen.
Ich weigere mich ganz einfach, unsere Netzplaner zu einfallslosen Stümpern zu erklären. Das Nebeneinander von Hochleistungsnetzen und Funknetzen kann mit Sicherheit technisch begründet werden.

Unsere Netzplaner sind ganz sicherlich keine einfallslosen Stümper, aber clevere Geschäftsleute. Mit unserer doppelspurigen Netzpolitik lässt sich natürlich viel mehr Geld verdienen.
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Re: Mobiles Internet: Deutschland = Entwicklungsland

Beitragvon jack000 » So 23. Sep 2018, 21:57

Misterfritz hat geschrieben:(23 Sep 2018, 22:16)

Auch Autobahnen führen durch "tote" Gegenden, will heissen, da wohnt niemand rundherum. Nur für Autofahrer, die beim Autofahren eh' besser auf die meisten Dienste verzichten sollten, grossartig was auszubauen, ist halt auch wirtschaftlich nicht sinnvoll.

Es geht nicht darum in der Pampa aufwendig hohe Datenübertragungsraten zu haben um z.B. Spiele zu spielen, sondern das z.B. ein Routenplaner funktioniert und das man Meldungen bekommt wie die Verkehrssituation ist und wo man die nächste Tankstelle oder ein Hotel findet.
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Re: Mobiles Internet: Deutschland = Entwicklungsland

Beitragvon jack000 » So 23. Sep 2018, 22:01

H2O hat geschrieben:(23 Sep 2018, 22:35)
Nun fragen Sie mich nur nicht nach den zugehörigen Anwendungen. Ich vermute, daß es sie gibt!

Genau da geht es doch schon los: "Ich vermute, daß es sie gibt". Das kann sein, kann aber auch nicht sein. Was die konkreten Anwendunden sind sind die die man überall haben möchte:
- EMails abrufen
- Whatts App
. Routenplaner
- Internet (Google)
. etc...
=> Das alles ist schon mit 3G möglich aber immer wieder trifft man auf Nix oder Edge! Und das ganze gar nicht weit von Ballungsräumen entfert!
=> Warum also G5 ausbauen wenn es doch noch an vielen anderen Stellen bereits im Minimalen hakt?
=> Was ist denn die vermutete Anwendung für 5G für den Otto-Normalverbraucher?
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Re: Mobiles Internet: Deutschland = Entwicklungsland

Beitragvon Raskolnikof » So 23. Sep 2018, 22:10

jack000 hat geschrieben:(23 Sep 2018, 21:10)
Aber auch große Firmen in Finnland die ein sehr hohes Datenvolumen haben werden das nicht über 5G realisieren, sondern die haben auch Festnetz/Glasfaser.

Große Firmen, Forschungsinstitute, Kliniken, Universitäten und andere (öffentliche) Einrichtungen befinden zumeist nicht in der finnischen "Pampa" sondern im städtischen Umfeld, wo es noch Festnetze gibt und die auch gepflegt werden. Es gibt aber auch in kleineren Orten in der "Pampa" Unternehmen, die auf schnelles Internet angewiesen sind. Und da ist eben nicht immer Kabelgebundenes Telefon bzw. Internet vorhanden bzw. das ehemals vorhandene analoge Netz lahmgelegt.
Die mögliche Leistungsfähigkeit mobiler Netze wird häufig unterschätzt, einfach deshalb, weil wir es uns aufgrund des hiesigen technischen Rückstandes nicht vorstellen können, was da möglich ist. Wenn du 4G oder auch 4G+ absolut stabil erhalten kannst, und das non limit für unter 20 Euro/Monat, wozu dann noch Festnetz?
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Re: Mobiles Internet: Deutschland = Entwicklungsland

Beitragvon Raskolnikof » So 23. Sep 2018, 22:15

Wenn ich an meinem Wohnort 4G in stabiler Qualität und zum Festnetzpreis hätte würde ich meinen Festnetzanschluss umgehend kündigen.
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