Mobiles Internet: Deutschland = Entwicklungsland

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Teeernte
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Re: Mobiles Internet: Deutschland = Entwicklungsland

Beitragvon Teeernte » Mo 4. Dez 2017, 16:10

Misterfritz hat geschrieben:(04 Dec 2017, 15:56)

Tatsächlich?
Bis vor kurzem musste man hier in meinem Kaff auf den Balkon oder auf die Terrasse gehen, wenn man mit dem handy telefonieren wollte - von surfen rede ich gar nicht.
Heute wieder ein paar Dörfer weiter gewesen, gar kein Empfang - null, niente, nada. Und das hier ist nicht etwa ostdeutsche Pampa, wo eh' kaum einer wohnt, sondern "Metropolregion Rhein-Neckar".


bei UMTS hatte man auch gedacht - mehr als 2 MBit braucht "man" nie...

...einige Anbieter hängen 10 DSLAM`s unterschiedlicher Ausbaustufen an eine 150Mbit...

- ich hätt` schon gern eine 100 MBit - ...also 70 Echte. und BIS zu XX Eu dafür zahlen. :D :D
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Re: Mobiles Internet: Deutschland = Entwicklungsland

Beitragvon Teeernte » Mo 4. Dez 2017, 16:13

SpukhafteFernwirkung hat geschrieben:(04 Dec 2017, 16:08)

bei dir leben doch noche wilde tiere. sogar in der wohnung...- :p


Grade da braucht man 100 Livecams...

Eine ursprünglich für Afrika entwickelte Technik soll nun abgelegene Dörfer mit Breitband-Internet versorgen.

Was für Afrika gedacht war, findet sich nun hierzulande wieder. Die vom  Fraunhofer- Institut für Offene Kommunikationssysteme (FOKUS) in Berlin entwickelte WiBACK-Technik (Wireless Backhaul) bringt nun auch in Deutschland für abgelegene Regionen schnelles Internet. Das berichtet Technology Review in seiner aktuellen Ausgabe.
(2015)
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Re: Mobiles Internet: Deutschland = Entwicklungsland

Beitragvon H2O » Mo 4. Dez 2017, 16:25

Teeernte hat geschrieben:(04 Dec 2017, 16:03)

Die Gemeinden wissen meist nicht - wie billig Glasfaser schon IST. ...und haben noch die Nase voll von den Beratern der Abfallwirtschaft und den vollkommen überhöhten Abwasserausbauschätzungen ....

Leider lässt sich eine Privatinitiative hier schwer anschieben. Es ist jedoch EINFACH und BILLIG ! Ein kompletter Spleißarbeitsplatz kostet NUR 300 Eu Miete im Monat....

Eigentlich das RICHTIGE investitionsmodell für Genossenschaften, Banken und Sparkassen - der örtliche Bauunternehmer und ein paar Versierte - ...

Man wartet.... auf wen ? ..ich weiß es auch nicht.


Ist vielleicht doch nicht ganz so billig, wenn man sich mit einem Betreiber dieses Netzwerks einigen muß? Irgendwie loswurzeln, das kann ja auch nicht zum Erfolg führen.
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Re: Mobiles Internet: Deutschland = Entwicklungsland

Beitragvon Misterfritz » Mo 4. Dez 2017, 17:04

Teeernte hat geschrieben:(04 Dec 2017, 16:13)

Grade da braucht man 100 Livecams...

(2015)
Scheint wirklich eine interessante Alternative zu sein.
https://www.heise.de/newsticker/meldung ... 31950.html
Allerdings scheinen einige Gemeinden doch auf verbuddelte Leitungen zu stehen.
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Re: Mobiles Internet: Deutschland = Entwicklungsland

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 4. Dez 2017, 17:23

Misterfritz hat geschrieben:(04 Dec 2017, 15:56)

Und das hier ist nicht etwa ostdeutsche Pampa, wo eh' kaum einer wohnt, sondern "Metropolregion Rhein-Neckar".

Gepriesen sei die Privatisierung. Solche Infratrukturen (wie auch Strom, Wasser, Bahn) gehören in Staatshand, jeder Anbieter kann sich zu einem moderaten Preis einmieten und sein Produkt anbieten, das beste Produkt gewinnt am Markt. Zur Förderung nicht so dicht besiedelter Regionen könnte der Staat auch geringe Mieten nehmen, dafür die in den Ballungsgebieten erhöhen, damit bleibt das Land attraktiv für dei Anbieter und in den Städten sorgt der Wettbewerb für niedriges Preise. Aber nö, man musste ja alles verramschen.
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Re: Mobiles Internet: Deutschland = Entwicklungsland

Beitragvon Raskolnikof » Mo 4. Dez 2017, 19:24

Für das Geld, was derzeit und in Zukunft bei uns in den Ausbau des Glasfasernetzes gesteckt wird (häufig bzw. meist müssen wegen fehlender Kabelkanäle Straßen und Bürgersteige aufgebuddelt werden) sollte man das Geld besser in die drahtlose Infrastruktur stecken und bundesweit und lückenlos ein 4G-Netz realisieren. Was Finnland kann, können wir doch wohl auch. mich ärgert es tierisch, dass hier immer noch das Glasfaserkabel als das Nonplusultra in der digitalen Welt gefeiert wird.
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Re: Mobiles Internet: Deutschland = Entwicklungsland

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 4. Dez 2017, 19:25

Hast du denn noch nie etwas von Elektrosmog gehört? Das ist total gefährlich! :dead:
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Re: Mobiles Internet: Deutschland = Entwicklungsland

Beitragvon Raskolnikof » Mo 4. Dez 2017, 19:34

Ich trage einen Kupferhelm, habe alle Räume unseres Hauses von einem Schamanen auspendeln lassen und schlucke dreimal täglich Entgiftungstabletten, die alle schädigenden Strahlen aus meinen Körper mit dem Urin ausscheiden lassen. ist nicht ganz billig, aber man lebt ja nur einmal.
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Re: Mobiles Internet: Deutschland = Entwicklungsland

Beitragvon Misterfritz » Mo 4. Dez 2017, 19:41

Raskolnikof hat geschrieben:(04 Dec 2017, 19:24)

Für das Geld, was derzeit und in Zukunft bei uns in den Ausbau des Glasfasernetzes gesteckt wird (häufig bzw. meist müssen wegen fehlender Kabelkanäle Straßen und Bürgersteige aufgebuddelt werden) sollte man das Geld besser in die drahtlose Infrastruktur stecken und bundesweit und lückenlos ein 4G-Netz realisieren. Was Finnland kann, können wir doch wohl auch. mich ärgert es tierisch, dass hier immer noch das Glasfaserkabel als das Nonplusultra in der digitalen Welt gefeiert wird.
Es ist natürlich die Frage, wie man diese Funk-Infrastruktur gegen Diebstahl und vor Zerstörung schützt. Verbuddelte Kabel werden selten geklaut ;)
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Re: Mobiles Internet: Deutschland = Entwicklungsland

Beitragvon jack000 » Mo 4. Dez 2017, 19:56

Raskolnikof hat geschrieben:(04 Dec 2017, 14:20)

Ja, aber die Finnen hatten ein best ausgebautes Kabelnetz. Selbst der einsamste Bauernhof in Nordkarelien wurde per Kabel mit Telefon und Internet versorgt.

Quelle?
Heute sieht man entlang der Schotterpisten abseits der asphaltierten Straßen häufig Telegrafenmasten, an denen das gekappte oder abgerissene Telefonkabel von einst am Boden liegt.

M.W. ist es so, dass die schon alle Handys hatten als das hier noch eine Ausnahme war, weil es eben billiger ist die einsamen Regionen per Mobilfunk zu versorgen anstatt umständlich und teuer in jedes Kaff Kabel zu verlegen.
=> Somit entfällt auch Standortnachteil für Mobilfunk wie z.B. in Deutschland damals wo tatsächlich jede Baracke per Telefondraht vorhanden war und nur die Neukunden vom Mobilfunk die Mobilfunkinfrastruktur bezahlen mussten während es in Regionen wo alle Mobilfunk nutzen müssen (Weil es keine Alternative gibt) die Einnahmen komplett in die Infrastruktur fließen und so ein umfangreicherer Ausbau gewährleistet werden kann.
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
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Re: Mobiles Internet: Deutschland = Entwicklungsland

Beitragvon SpukhafteFernwirkung » Mo 4. Dez 2017, 21:38

wow zocken kann man über lte jedenfalls nicht. ich hab mal mit ner freundin über ihr lte telefoniert, die saß am hauptbahnhof im ice, ich hab kein wort verstanden...-
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Re: Mobiles Internet: Deutschland = Entwicklungsland

Beitragvon Teeernte » Mo 4. Dez 2017, 23:15

Mit leeren Pflanzenölbehältern der Hilfsorganisation USAID, Maschendraht und Autobatterien haben Mitglieder des Fabfi-Projekts zunächst in der afghanischen Stadt Jalalabad erfolgreich ein WLAN-Netzwerk aufgespannt. Die aus den dort verfügbaren Materialien gebauten Antennen der Knotenpunkte sind mobil und funken mit 11,5 Mbps über eine Strecke von bis zu sechs Kilometern.

Die mit Routern bestückten Blechantennen werden über die Stadt verteilt. Deren parabolische Form erhöht die Reichweite zwischen zwei Knotenpunkten. Autobatterien sorgen für den nötigen Strom. Neben der Reichweite sind die WLAN-Netze auch besonders mobil und lassen sich schnell in Krisengebieten aufspannen. Jeder Knoten kostet in etwa 60 US-Dollar - samt Router.

In Jalalabad ist es den Mitgliedern des Fabfi-Projekts gelungen, das Netz mit 45 Knotenpunkten über fast die gesamte Stadt zu spannen. Die längste Distanz zwischen zwei Knoten beträgt sechs Kilometer zwischen Wasserturm und Krankenhaus. Mit 11,5 Mbps ist die Verbindung zwar nicht sonderlich schnell, trotzt aber "Platzregen, Smog und ein paar richtig großen Bäumen." In das Netz kann sich jeder einklinken. Ein Teil des von MIT mitgetragenen Projekts bestand darin, den Einwohnern die Technologie zu erklären, damit sie die Netze eigenständig weiter ausbauen können.


Nachdem Falalafi in Afghanistan erfolgreich war, startete das Team ähnliche Projekte in den Mountain View Estates in Kangemi, in Njabini und nahe der Stadt Bondo in Kenia und hat zugleich die verschiedenen Komponenten der Infrastruktur verbessert. Hier beträgt die größte Distanz zwar nur dreieinhalb Kilometer, die Datenrate wurde jedoch auf 30 Mbps gesteigert.
https://www.golem.de/1107/84784.html

es geht...
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Re: Mobiles Internet: Deutschland = Entwicklungsland

Beitragvon Kael » Di 5. Dez 2017, 00:43

Wenn du so was in DEU versuchen wollen würdest, würde dich irgendwer anklagen
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Re: Mobiles Internet: Deutschland = Entwicklungsland

Beitragvon H2O » Di 5. Dez 2017, 08:41

Kael hat geschrieben:(05 Dec 2017, 00:43)

Wenn du so was in DEU versuchen wollen würdest, würde dich irgendwer anklagen


Klar; jede Art der technischen Kommunikation braucht eine amtliche Genehmigung. Der Bund verkauft sogar Funkfrequenzen (Milliarden für UMTS-Bänder). Jetzt wird überlegt oder schon veranlaßt, die frei gewordenen Bänder für LW, MW, KW zu vermarkten. Ohne solche Beschränkungen wären die Bänder auch gleich zugemüllt.
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Re: Mobiles Internet: Deutschland = Entwicklungsland

Beitragvon Teeernte » Di 5. Dez 2017, 11:22

H2O hat geschrieben:(05 Dec 2017, 08:41)

Klar; jede Art der technischen Kommunikation braucht eine amtliche Genehmigung. Der Bund verkauft sogar Funkfrequenzen (Milliarden für UMTS-Bänder). Jetzt wird überlegt oder schon veranlaßt, die frei gewordenen Bänder für LW, MW, KW zu vermarkten. Ohne solche Beschränkungen wären die Bänder auch gleich zugemüllt.


Es gibt Betreiber, die im "Offenen" Band arbeiten - gegen Geld. (Da wo DEIN WLAN arbeitet.) - sowas Stört die Allgemeinheit und engt die Frequenzen weiter ein.

....Zugemüllt ? geh mal auf das CB Band - da darf JEDER umher funken - mit 4 W. ...es ist tot.

Funkamateure haben eine HOHE Sterberate.

Die Funkfrequenzen (Rundfunk) werden durch SPEKULANTEN gehalten. DAS sollte unterbunden werden.
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Re: Mobiles Internet: Deutschland = Entwicklungsland

Beitragvon H2O » Di 5. Dez 2017, 11:41

Teeernte hat geschrieben:(05 Dec 2017, 11:22)

Es gibt Betreiber, die im "Offenen" Band arbeiten - gegen Geld. (Da wo DEIN WLAN arbeitet.) - sowas Stört die Allgemeinheit und engt die Frequenzen weiter ein.

....Zugemüllt ? geh mal auf das CB Band - da darf JEDER umher funken - mit 4 W. ...es ist tot.

Funkamateure haben eine HOHE Sterberate.

Die Funkfrequenzen (Rundfunk) werden durch SPEKULANTEN gehalten. DAS sollte unterbunden werden.


Ja, den Dauerstau auf dem CB-Band kann ich mir lebhaft vorstellen. Man sollte allgemein verbieten, daß der Mensch so gewinnsüchtig ist. :)
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Re: Mobiles Internet: Deutschland = Entwicklungsland

Beitragvon Raskolnikof » Di 5. Dez 2017, 16:19

jack000 hat geschrieben:M.W. ist es so, dass die schon alle Handys hatten als das hier noch eine Ausnahme war, weil es eben billiger ist die einsamen Regionen per Mobilfunk zu versorgen anstatt umständlich und teuer in jedes Kaff Kabel zu verlegen.
=> Somit entfällt auch Standortnachteil für Mobilfunk wie z.B. in Deutschland damals wo tatsächlich jede Baracke per Telefondraht vorhanden war und nur die Neukunden vom Mobilfunk die Mobilfunkinfrastruktur bezahlen mussten während es in Regionen wo alle Mobilfunk nutzen müssen (Weil es keine Alternative gibt) die Einnahmen komplett in die Infrastruktur fließen und so ein umfangreicherer Ausbau gewährleistet werden kann.

Die telefonische Versorgung war in Finnland schon immer gut, auch als es noch gar keine Handys gab. Jeder Bauer fernab eines dorfes oder Wohnsiedlung hatte drahtgebundenes Telefon. Ansonsten hätten die bauern gar nicht existieren können. Das ist aber nun nichts besonderes. In Deutschland wird ja auch jede Alm mit Telefon versorgt.
In Finnland ist es nur so, dass mit dem Aufkommen der Handys und gleichzeitig steigenden Anforderungen an das Kabelnetz hinsichtlich der Internetnutzung die Finnen keine halben Sachen machten. Anstatt wie bei uns das gesamte Kabelnetz zu erneuern damit auch der Bauernsohn im letzten Zipfel der Provinz online zocken kann wurde erst gar keine Zeit an Glasfaser, neuen und zusätzlichwen DSL-Verteilern und der ganzen Kabelgebundenen Peripherie verschwendet. Stattdessen wurde von Anfang an auf eine flächendeckende drahtlose Infrastruktur gesetzt. Als hier 4G noch ein Fremdwort war waren die Finnen längst dabei.
SpukhafteFernwirkung hat geschrieben:(04 Dec 2017, 21:38)
wow zocken kann man über lte jedenfalls nicht. ich hab mal mit ner freundin über ihr lte telefoniert, die saß am hauptbahnhof im ice, ich hab kein wort verstanden...-

Ein Trugschluss! Die Finnen zocken übrigens gern, und bestimmt nicht Spiele von übervorgestern. ;)
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Re: Mobiles Internet: Deutschland = Entwicklungsland

Beitragvon Kael » Di 5. Dez 2017, 19:08

Ich möchte allerdings die Risiken von W-Lan auch noch mal ansprechen.
W-Lan zu knacken ist deutlich einfacher als in ein 'geschlossenes Netz' mit Router etc. rein zu kommen.

Gerade wenn ich mit meinem Laptop in öffentliche Gebäude gehe und mal nachsehe in wie viele PC's ich mit Kali-Linux rein könnte ist schon beeindruckend.
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Re: Mobiles Internet: Deutschland = Entwicklungsland

Beitragvon Raskolnikof » Di 5. Dez 2017, 19:15

Der Mobilfunk hat nichts mit WLAN zu tun. Da bringst du jetzt etwas völlig durcheinander.
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Re: Mobiles Internet: Deutschland = Entwicklungsland

Beitragvon H2O » Do 14. Dez 2017, 18:34

Raskolnikof hat geschrieben:(05 Dec 2017, 19:15)

Der Mobilfunk hat nichts mit WLAN zu tun. Da bringst du jetzt etwas völlig durcheinander.


Na ja, in beiden Fällen handelt es sich um die Organisation von Nachrichten. Ich glaube schon, daß die beiden Verfahren miteinander verschmelzen werden. Könnte man mit etwas gutem Willen nicht einen Router auch als "Sendemast" betrachten, der in geringer Reichweite einige Teilnehmer versorgt?

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