ROBOTER stehlen deinen Job aber das ist OK ?

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Realist2014
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Re: ROBOTER stehlen deinen Job aber das ist OK ?

Beitragvon Realist2014 » Mi 23. Nov 2016, 20:33

immernoch_ratlos hat geschrieben:(23 Nov 2016, 20:14)



Was davon ist bereits eingetreten und wo irrte er sich ? Der in diesem Zusammenhang wichtige Teilaspekt, wurden inzwischen tatsächlich alle Jobs die definitiv verloren gegangen sind - durch gleichwertige ersetzt ? Ein einfaches Ja oder Nein wird da wohl nicht genügen....



nein

es wurden ANDERE geschaffen- mit HOHER Bezahlung

es konnten aber auch bestehende "Jobarten" aufgrund von Geiz ist geil nur noch GERINGER bezahlt werden...

aber halt- das interessiert ja nicht....
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Re: ROBOTER stehlen deinen Job aber das ist OK ?

Beitragvon immernoch_ratlos » Mi 23. Nov 2016, 21:41

In einem Forum mit tausenden angemeldeter User werden sich bestimmt einige finden, die belastbare Zahlen aus dem WEB "kitzeln". Für den Moment müssen diese Zahlen genügen - die USA - ein sehr "innovationsfreudiges" Völkchen geht uns ja in sehr vielen Bereichen voraus und warum also nicht mal vergleichen, wie es dort so läuft ?

Das diese Zahlen schon etwas älter sind, ist für das Phänomen das schon durch ein Anwachsen der Bevölkerung auf dem dortigen Arbeitsmarkt entstand, aber recht nebensächlich. Hier zeigt sich, die Diskrepanz zwischen einer wachsenden Bevölkerung und dem "hinterherhinken" der "Workforce"

Im Jahr 2000 hatte die USA eine Bevölkerung von 281.421.000 Menschen - die Zahl derer, die 2000 sich in einem Arbeitsverhältnis befanden betrug 136.891.000 Menschen das waren zu diesem Zeitpunkt 48,6% der Bevölkerung.

Im Jahr 2010 war die US Bevölkerung auf 308.745.000 Menschen angewachsen - die Zahl derer, die 2010 sich in einem Arbeitsverhältnis befanden betrug 139.0964.000 Menschen das waren zu diesem Zeitpunkt 45,0% der Bevölkerung.

Die Bevölkerung nahm also in 10 Jahren um ~27 Millionen zu. Die Zahl der Beschäftigten dagegen erhöhte sich um lediglich ~2,2 Millionen. So viele Menschen mehr, nahezu 10%, hätten doch mit all ihren Bedürfnissen ein adäquates Wachsen der Arbeitsplätze bedeuten müssen ?

Leider nein, es hat nur für ~1,6% mehr Jobs gereicht. Weniger als eine Zehntel der "zu erwartenden" Jobs.... Im selben Jahr (2010) betrug die Arbeitslosigkeit in den USA 9,6 % "einer der höchste in US-History - nur 1982 waren es 9,7%".

Nun ja, nun hat der Autor eine lange Liste von Jobs zusammengestellt - Jobs der letzten 50 Jahre bis 2010 - warum, er wollte herausfinden, welche neuen Jobs wohl inzwischen entstanden sind - in 50 Jahren technologischem Fortschritt. Wenn wundert es es war gerade mal EIN Neuer Job "Computer and Sofware Engineers". Daraus zog er dieses Resümee - wenig Chancen das die nicht nachvollziehbar ist :

The reality is that the new jobs created by technology employ a very small fraction of people, and even those jobs tend to disappear soon after they are created.

Think of the jobs created in the IT industry in the 1980s, and how many of them survive to this day in 2012. If you were a programmer back then, or a system administrator, and you did not study and learn the latest developments, it would be very hard to find a job for you today.

How many occupations were created because of the introduction of a new technology, only to disappear because an even newer technology came along?

New jobs require a high level of education, flexibility, intelligence, entrepreneurship – most people have not been trained to be like that.

In fact, our entire educational system was created just after the industrial revolution, with the idea of creating factory workers. The needed manual jobs, repetitive jobs, and our educational system has not been sufficiently upgraded since then.


Google und ein wenig "Nachhilfe" macht das für alle lesbar :

Die Realität ist, dass die neuen Arbeitsplätze von der Technologie geschaffen beschäftigen einen sehr kleinen Bruchteil der Menschen, und auch diese Arbeitsplätze neigen dazu, bald nach ihrer Entstehung zu verschwinden.

Denken Sie an die Arbeitsplätze in der IT-Branche in den 1980er Jahren geschaffen, und wie viele von ihnen überleben bis zum heutigen Tag im Jahr 2012. Wenn Sie ein Programmierer damals oder ein Systemadministrator waren, und Sie nicht permanet die neuesten Entwicklungen studieren und lernen , es wäre sehr schwer für so jemanden heute überhaupt einen einen Job zu finden.

Wie viele Berufe wurden durch die Einführung einer neuen Technologie geschaffen, nur um wieder zu verschwinden, weil eine noch neuere Technologie entstand?

Neue Arbeitsplätze erfordern ein hohes Maß an Bildung, Flexibilität, Intelligenz, Unternehmertum - die meisten Menschen wurden nicht so ausgebildet.

Tatsächlich wurde unser gesamtes Bildungssystem unmittelbar nach der industriellen Revolution mit der Idee geschaffen, Fabrikarbeiter zu schaffen. Die erforderlichen manuellen Arbeitsplätze, repetitive Arbeitsplätze und unser Bildungssystem sind seither nicht ausreichend verbessert worden.
Zum "Glück" sind das ja nur die Amis - hier in D ist alles gaaaanz anders - OK beweisen, mit Zahlen belegen oder Schnauze halten ! (so unhöflich bin ich nur aus einem Grund).... :D
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Re: ROBOTER stehlen deinen Job aber das ist OK ?

Beitragvon Realist2014 » Mi 23. Nov 2016, 22:54

immernoch_ratlos hat geschrieben:(23 Nov 2016, 21:41)







Zum "Glück" sind das ja nur die Amis - hier in D ist alles gaaaanz anders - OK beweisen, mit Zahlen belegen oder Schnauze halten ! (so unhöflich bin ich nur aus einem Grund).... :D



ja

in D ist die Arbeitslosigkeit in den letzten 10 Jahren GESUNKEN

und die Anzahl der Jobs GESTIEGEN..

aber solche Fakten interessieren dich wohl nicht?
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Re: ROBOTER stehlen deinen Job aber das ist OK ?

Beitragvon Ammianus » Do 24. Nov 2016, 01:32

Die Frage ist nur, wie lange das so bleibt. Aber dazu hättest du dir eigentlich den ganzen Post, aus dem du dir hier nur etwas rauspickst, ansehen sollen. Das was jetzt passiert ist vielleicht doch etwas völlig anderes als die ersten industriellen Schübe. Und es wird wohl auch keine 10 000 Jahre dauern bis das beginnt Auswirkungen zu haben.
Ich kann mir ohne weiteres vorstellen, dass um 2050 eine Mannschaft aus Robotern ein menschliches Fußballteam schlägt. Was die Dinger dann noch alles können und wen sie ersetzen dürfte dann klar sein. Und dann wachsen nicht einfach so Jobs nach. Dieses Mantra ständig runter zu beten ohne die geringsten Vorstellungen zu haben, was für Jobs das dann sein sollen, hat schon ein wenig von religiösem Eifer.

Elektrischer Strom und Verbrennungsmotoren sollten keine Menschen ersetzten, sie haben, wie ich schon schrieb, im Gegenteil die Industrielle Revolution erst richtig angeschoben mit all ihren Jobs. Aber was schiebt der komplette Wegfall des Berufs Kraftfahrer, Supermarktkassierer oder Putzmensch an? Ein Roboter, der besser Fußball spielt als ein heutiger mit Millionen von Euro gepamperter Rasenballsportler mach auch gründlicher sauber.
Roboter sollen die Menschen direkt ersetzen. Die Verlagerung vieler Arbeiten immer wieder neue Billiglohnländer in den letzten Jahrzehnten war nur eine Zwischenstation.

Ford soll gesagt haben, dass Autos keine Autos kaufen. Es ist heute aber abzusehen, dass in gar nicht mehr so ferner Zukunft für die unmittelbare Herstellung von Produkten wie Kraftwagen keine Menschen mehr erforderlich sind.
Man sollte sich da keine Denkverbote auferlegen und auch nicht versuchen, sich mit Wirtschaftsbibelsprüchen zu sedieren.
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Re: ROBOTER stehlen deinen Job aber das ist OK ?

Beitragvon ebi80 » Do 24. Nov 2016, 02:48

In der Zukunft werden Menschen das Blechärschle von Robotern polieren. Ist doch klar. Wenn der Mensch sie nach seinem Vorbild schafft, kann es nur in einer Katastrophe enden.
Wir verlieren irgendwann den Durchblick und unterschätzen die Substanz KI. Spätestens wenn Roboter anfangen selbständig zu handeln und zu denken, wären sie bei einem Level der nicht mehr so ganz koscher wäre.
was macht ein Roboter, dessen Vorgänge wir nicht mehr entschlüsseln können. Auf dem Weg sind wir schon.
Wir schlafen, wir trödeln. Ein Roboter denkt 24 std. Tag für Tag und erschafft sich seine eigene Welt.
Gäbe es solche Roboter auf der ganzen Welt und alle wären verknüpft und dürften sich frei entwickeln......

Würden sie sich ,bei fortschreitendem Intellekt, nicht die Frage stellen....."Welchen Nutzen hat eigentlich das, was sich Mensch nennt und diese Hunde und....?".

Das soll jetzt keine Weltuntergang Theorie sein, aber auf lang gedacht gibt es schon Punkte die nicht so ganz unkritisch sind.
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Re: ROBOTER stehlen deinen Job aber das ist OK ?

Beitragvon immernoch_ratlos » Do 24. Nov 2016, 08:15

Diese Entwicklung ist nur noch aufzuhalten, wenn der wichtigste "Saft" - elektrische Energie - nicht regelmäßig und in ausreichenden "Mengen" zur Verfügung steht. Doch "Strom" ist nur ein Teil der "Energie" für das Leben wie wir es kennen und wünschen notwendig ist.

Allein schon der Wandel zur eher dezentralen Stromversorgung ist ein Jobmotor. Doch was passiert, gerade da, wo sowohl der Mittelstand und auch der ländliche Bereich und dessen Bewohner, dauerhafte und hochwertige Jobs aufbauen konnten - bzw. es möglich wäre - hat eine rückständige Politik eine sehr nützliche Entwicklung per Gesetz nahezu abgewürgt. Der Wandel, den man vom Arbeitnehmer wie selbstverständlich erwartet, ist in den bisherigen zentralistisch geführten Konzernen dieser Branche nicht einmal als notwendig angesehen.

Nun, da sich auf dem Transportsektor - privater Mobilität - ein Wandel abzeichnet, eine Veränderung die nur vergleichbar mit den Veränderungen im Bergbau, der Stahlindustrie ist, wird dies zweifellos Jobs "on mass" kosten. D kann sich dieser Entwicklung nicht entziehen. Entweder sie kommt "verträglich" von Innen oder sie wird (wie schon in anderen Bereichen) von Außen aufgezwungen. Ein Land, das in der Hauptsache vom Export lebt, ist darauf angewiesen selbst ständig aktiv zu sein. Das es die chinesische Regierung war und ist, welche die Initiative ergriffen hat, zeigt, von welcher Arroganz geleitet das hiesige Management auf das Gestern baut. Die Verbreitung von neuen Technologien ist längst keine ausschließliche Domäne der " 1. Welt" mehr. Das Ausruhen auf den gestrigen Lorbeeren macht nur noch einen wunden Arsch. :mad:

Auch ohne solche Behinderungen wird es nicht leicht sein die im Wandel begriffene Arbeitswelt in einer sinnvollen Transition auf "Morgen" umzustellen. Um seinen "Laden" anzupassen, gehört ständiges Hinterfragen der Zustände zu den wichtigsten Werkzeugen. Ein Ausruhen auf dem Erreichten, ist der erste Schritt in den Niedergang. Nur wer Probleme erkennt und zulässt, das sie existieren, kann Wege zur Lösung finden.

Eine starke Binnenwirtschaft mit lokaler Wertschöpfung - besonders lokalen verankerten Jobs - sind ein wichtiger Faktor der einem Exportland die notwendige Stabilität verschafft. Europa - besonders dem Süden - fehlt beides. Wie lange wohl, lässt sich der innereuropäischen Export durch D noch aufrecht erhalten, wenn diese Länder selbst immer geringere Produktivität aufweisen. Wie lange wohl, wir D die "Insel der Seligen" bleiben, wenn dort die Arbeitslosigkeit immer dramatischer zunimmt ? Über den €uro wurde inzwischen ein nahezu "bedingungsloses Staatseinkommen" für sämtliche Fußkranken der EU-Zone geschaffen. Auch eine Methode den Absatz eigener Produkte "sicherzustellen". :rolleyes:

Was den "Weltuntergang" angeht, jeder der darüber fabuliert, geht vom großen Knall aus. Weit gefehlt - da knallt nix - eher siecht der Patient langsam vor sich hin.....

Doch schau mer mal, was da alles in Sachen Technologie auf Verwirklichung wartet .... wie lange noch wartet - wer weiß das schon.
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Re: ROBOTER stehlen deinen Job aber das ist OK ?

Beitragvon Realist2014 » Do 24. Nov 2016, 08:53

immernoch_ratlos hat geschrieben:(24 Nov 2016, 08:15)

Diese Entwicklung ist nur noch aufzuhalten, wenn der wichtigste "Saft" - elektrische Energie - nicht regelmäßig und in ausreichenden "Mengen" zur Verfügung steht. Doch "Strom" ist nur ein Teil der "Energie" für das Leben wie wir es kennen und wünschen notwendig ist.

Allein schon der Wandel zur eher dezentralen Stromversorgung ist ein Jobmotor. Doch was passiert, gerade da, wo sowohl der Mittelstand und auch der ländliche Bereich und dessen Bewohner, dauerhafte und hochwertige Jobs aufbauen konnten - bzw. es möglich wäre - hat eine rückständige Politik eine sehr nützliche Entwicklung per Gesetz nahezu abgewürgt. Der Wandel, den man vom Arbeitnehmer wie selbstverständlich erwartet, ist in den bisherigen zentralistisch geführten Konzernen dieser Branche nicht einmal als notwendig angesehen.

Nun, da sich auf dem Transportsektor - privater Mobilität - ein Wandel abzeichnet, eine Veränderung die nur vergleichbar mit den Veränderungen im Bergbau, der Stahlindustrie ist, wird dies zweifellos Jobs "on mass" kosten. D kann sich dieser Entwicklung nicht entziehen. Entweder sie kommt "verträglich" von Innen oder sie wird (wie schon in anderen Bereichen) von Außen aufgezwungen. Ein Land, das in der Hauptsache vom Export lebt, ist darauf angewiesen selbst ständig aktiv zu sein. Das es die chinesische Regierung war und ist, welche die Initiative ergriffen hat, zeigt, von welcher Arroganz geleitet das hiesige Management auf das Gestern baut. Die Verbreitung von neuen Technologien ist längst keine ausschließliche Domäne der " 1. Welt" mehr. Das Ausruhen auf den gestrigen Lorbeeren macht nur noch einen wunden Arsch. :mad:

Auch ohne solche Behinderungen wird es nicht leicht sein die im Wandel begriffene Arbeitswelt in einer sinnvollen Transition auf "Morgen" umzustellen. Um seinen "Laden" anzupassen, gehört ständiges Hinterfragen der Zustände zu den wichtigsten Werkzeugen. Ein Ausruhen auf dem Erreichten, ist der erste Schritt in den Niedergang. Nur wer Probleme erkennt und zulässt, das sie existieren, kann Wege zur Lösung finden.

Eine starke Binnenwirtschaft mit lokaler Wertschöpfung - besonders lokalen verankerten Jobs - sind ein wichtiger Faktor der einem Exportland die notwendige Stabilität verschafft. Europa - besonders dem Süden - fehlt beides. Wie lange wohl, lässt sich der innereuropäischen Export durch D noch aufrecht erhalten, wenn diese Länder selbst immer geringere Produktivität aufweisen. Wie lange wohl, wir D die "Insel der Seligen" bleiben, wenn dort die Arbeitslosigkeit immer dramatischer zunimmt ? Über den €uro wurde inzwischen ein nahezu "bedingungsloses Staatseinkommen" für sämtliche Fußkranken der EU-Zone geschaffen. Auch eine Methode den Absatz eigener Produkte "sicherzustellen". :rolleyes:

Was den "Weltuntergang" angeht, jeder der darüber fabuliert, geht vom großen Knall aus. Weit gefehlt - da knallt nix - eher siecht der Patient langsam vor sich hin.....

Doch schau mer mal, was da alles in Sachen Technologie auf Verwirklichung wartet .... wie lange noch wartet - wer weiß das schon.



Ich warte immer noch auf einen einzigen "Vorschlag" von dir, was nun zum Beispiel die deutschen Regierung HEUTE schon in "Vorbereitung" auf das MÖGLICHERWEISE kommende machen sollte...

das wäre mal eine konkrete Diskussionsbasis...

SO zum Beispiel bezüglich der angeblich "schwachen Binnenwirtschaft"...
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Re: ROBOTER stehlen deinen Job aber das ist OK ?

Beitragvon immernoch_ratlos » Do 24. Nov 2016, 10:14

Ein gern genommenes "Argument" - "früher ist so was nicht passiert, warum soll das nun auf einmal passieren". Kann überall Verwendung finden. Ja, zu Beginn der 1. Industriellen Revolution gab es keine Computer und all die Möglichkeiten die erst mit dieser Technologie möglich wurden.

Jede Entwicklung lief in etwa parallel zu der menschlich biologischen Entwicklung. Es bedurfte Jahrhunderte bis all die Grundlagen für die heutige Technologie durch Menschen geschaffen wurden. Auch hier eine vergleichsweise kleine Elite. Dann zog als erstes der "Taschenrechner" überall ein. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie einfach es nun war, statt mit dem bis dahin üblichen "Rechenschieber", mit so einem Gerät zu arbeiten.

Plötzlich war es möglich auch recht komplexe Aufgaben mit eine bis dahin nicht dagewesenen Präzision zu lösen. Bald (noch sehr teuer) kam die programmierbare Variante hinzu. Das war nur möglich, weil die dafür notwendigen elektronischen Bauteile in Großserienfertigung gingen. Ähnlich ging es dann mit den ersten "Homecomputern" weiter. Programme die ihrerseits den Taschenrechner und inzwischen elektrischen Schreibmaschinen ein "disruptives" Ende bereiteten. Letzteres hat schon bald der "Datatypistin" und zahlreichen Sekretärinnen (bessere Schreibkräfte im allgemeinen) den Job gekostet. Nicht sofort, zuerst mussten andere "dazu überredet" werden zukünftig selbst ihre Post zu erledigen. Zahlreiche spezial Programme die auf jedem PC laufen, haben immer mehr Jobs entweder gewandelt oder ersatzlos beseitigt.

Kein Beruf, kein Job wurde von der raschen Entwicklung "verschont". Würde man in Einzelheiten gehen, ließe sich problemlos nachweisen wie viele menschliche Tätigkeiten längst von vollkommen selbstständigen Maschinen erledigt werden. Nur ein Beispiel, um Geld von seinem Konto "abzuheben" (das es (Gehalt, Lohn usw. dort direkt landet, hat ebenfalls Jobs gekostet) war ein sog. "Bankbeamter" notwendig, längst erledigen das Hundetausende von "Bankautomaten" problemlos. Wer warum auch immer, auf papierne Kontenauszüge Wert legt, kann das rund um die Uhr ebenfalls am "Kontoauszugsautomaten" erledigen.

Statt Bargeld, erfolgen Zahlungen in nahezu allen Lebensbereichen über sog. Terminals. Kein Mensch muss in diesem System tätig werden (von einigen wenigen Kontrollfunktionen einmal abgesehen). Ja es gibt sie noch die Kassen in den Supermärkten. Noch darf ein Mensch dieser stupiden und anstrengenden Tätigkeit für relativ geringen Lohn nachgehen. Technologisch sind längst alle Voraussetzungen für ein automatisches Buchungssystem das die Waren in dafür geschaffenen Zonen erfasst und nach Freigabe durch den Kunden von dessen Konto abbucht. Diebstahlsicherungen gleich mit inbegriffen.

Nachdem der "RFID Chip" - schon 2007 die "Größe" eines "Staubkorns" (0,05 mal 0,05 Millimeter) mit 128-Bit-ROM-Speicher der "passiv" ausgelesen werden kann erreicht hat, können sämtliche Waren damit so versehen werden, das sie quasi "unmanipulierbar" sind. Für Firmen wie Metro die deutlich über 1 Million Artikel zu erfassen, lagern und am Ende auch verkaufen möchte, ein Quantensprung.

Die großen Supermärkte könnten so ohne menschliche Arbeitskräfte einen bis Dato unerfreulichen Prozess schnell und kundenfreundlich abwickeln - 24h am Tag falls das die Gesetzgebung hergibt.

Was lässt diese big player - z.B. Walmart mit ~2,1 Millionen Beschäftigten weltweit zögern ? Die Technologie ist komplett vorhanden und voll funktionsfähig. Wäre Walmart ein Staat, würde dieser Konzern die 25größte Ökonomie darstellen. Würde Walmart alle Möglichkeiten der existierenden Technologie überall aggressiv einführen, könnte allein der Konzern mit weniger als 100.000 menschlichen Arbeitskräften statt der bislang insgesamt 2,1 Millionen erfolgreich operieren. Bliebe die Frage, wie würden sich 2 Millionen "freigestellte" Arbeitskräfte in den einzelnen Ländern auf Walmart selbst auswirken ?

Wer einen kompletten Konzern derartig verändert, bucht ein "One Way ticket" - was da an menschlicher Arbeitskraft durch Maschinen und Algorithmen ersetzt wird, kommt nie mehr zurück....

Nur ein Aspekt von technologischem Fortschritt. Nun kommt das Argument, Maschinen - Roboter - Algorithmen was auch immer, haben auch bisher Jobs gekostet. Immer fand sich ein Weg dies "irgendwie" zu kompensieren. Ja das ist - eher war bislang - der Fall.

Ein wichtiger Grund, war die Zeit zwischen solchen Ereignissen. War genügend Zeit vorhanden sich neue berufliche Fertigkeiten und Kenntnisse anzueignen, konnte die Transition ohne allzugroße Störungen erfolgen. Einige der Arbeiten die so ein Robot übernehmen sollte, waren zu komplex und auch teurer, als menschliche Arbeitskraft. Warum sollte man Roboter bauen, denen komplexe Programmierungen verpassen, wenn es billige Arbeitskräfte "irgendwo" in der Welt gibt ?

Nun einiges hat sich seither dramatisch verändert. Die Zeiten, wo menschliche Arbeitskraft billig war, sind weitgehend vorbei. Menschen fordern ihre Rechte ein, nicht immer geht es dabei friedlich zu. Kurz es ist durch die exponentiell verlaufende Weiterentwicklung der notwendigen Technologie inzwischen sehr viel attraktiver, seine Fertigung in "ruhigere Gefilde" zu verlegen. Länder, wo alle notwendigen Voraussetzung für ungestörte Produktion als gesichert angesehen werden können.

Längst sind "Robots" aller möglichen Ausformungen billiger und auch verlässlicher, als ihr menschlichen Pedant. Wer jahrelang als "verlängerte Werkbank" Schlüsselprodukte für die "1. Welt" produziert hat, ist inzwischen zu eigenständiger Leistung und Forschung fähig und entwickelt unabhängig von dem ehemaligen "Master" reihenweise "Killerprodukte" für die 1. Welt. Das alles soll ohne Einfluss auf die im Halbschlaf auf hohem Thron ausruhende 1. Welt sein ?

Schon um weiter konkurrenzfähig zu bleiben, wird die 1. Welt nun auch verstärkt von der bereits existierenden Technologie gebrauch machen.

Ist das schon alles ? Was gibt es da noch. Technologie, die Teile heutige Massenproduktion eventuell selbst obsolet machen wird ? Müssen Produkte tatsächlich in Massen auf einen Markt geworfen werden, der nur noch mit viel "Überredungskunst" aufnahmebereit ist ?
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Re: ROBOTER stehlen deinen Job aber das ist OK ?

Beitragvon relativ » Do 24. Nov 2016, 11:18

immernoch_ratlos hat geschrieben:(23 Nov 2016, 18:32)

Hallo relativ,

manchmal kommt mir der gute "Realist" wie ein Bot vor, denn was "der" so von sich gibt, läuft immer auf das Selbe hinaus, kein eigener Beitrag, bloß nicht ! Dafür kommt "er" wie "Jack In The Box" auf bestimmte Schlüsselwörter aus der Versenkung und tut alles um eine vernünftige Diskussion "im Keim zu ersticken". Nun ja, da gibt es nur eins was hilft, dieses ständige schwammige Herumgeseire einfach zu ignorieren.

Das interessante, dieses nahezu menschliche Verhalten von gut funktionierenden Algorithmen, ist Bestandteil der zahlreichen Entwicklungen. Zur Meinungsmache und besonders zur Steuerung von Diskussionsverläufen, wurde und wird das z.B. im Umfeld "Ukraine - Krim & Co" recht erfolgreich eingesetzt. Besonderes Merkmal Halbsätze und Wortfragmente die zum realen Post "passen", aber eine lenkende Funktion haben. Die Frag ist, sollen an echter Diskussion Interessierte sich durch solche Methoden - gleichgültig ob die nun ein echter Mensch oder ein mehr oder weniger gut programmierter Bot zum immer selben Zweck einbringt, tatsächlich "beeindrucken" lassen ?

Ohne das inhaltlich was Neues hinzukommt, eine Ansammlung von wohlfeilen Worthülsen. Schade um jede Sekunde die allein das Lesen solcher Nullaussagen kostet.

Nun ich habe keinen "Plan", glaube es könnte interessant sein das Thema Fortschritt in der Arbeitswelt näher zu betrachten. Welche Schlüsse jeder daraus zieht, ob es bedrohlich sein könnte, ist trotz des Titels "ROBOTER stehlen deinen Job aber das ist OK ?" völlig unklar. Zunächst wäre es ja erst einmal wichtig, Einzelheiten bestimmter Veränderungen zu kennen, statt irgendwelche voreiligen Schlüsse zu ziehen.

Das nicht wenige Erfindungen - neue Verfahren usw. in der Vergangenheit für vergleichbare Anwendungen sehr "disruptiv" waren, teilweise das Verhalten ganzer Völker - ja der Menschheit - nachhaltig veränderten, kann wohl niemand bestreiten. Zwischen solchen Phasen lagen aber bis zu ~1800 sehr lange Zeitabschnitte dazwischen. Es war möglich sich allmählich den Veränderungen anzupassen.

Seit allerdings die "1. Industrielle Revolution" begann, sind Menschen zu immer schnelleren Anpassungen gezwungen. Niemand gibt echten Fortschritt auf, nur weil die notwendige Anpassung von einem Teil der Betroffenen von "nicht begrüßt" bis hin zu "bekämpft" wird. Vollkommen neutral betrachtet, waren es "unternehmerische Menschen", die Veränderungen herbeigeführt haben. Menschen mit Weitblick ! Die Brigade : "die Anderen" - "es war schon immer so, warum überhaupt Veränderungen usw.", hat noch nie eine wichtige Veränderung dauerhaft aufhalten können.

Nun hat jede Veränderung meist Gewinner aber leider auch Verlierer. Lässt sich Veränderung steuern, ist der Druck eine Veränderung vorzunehmen, "zu müssen" noch nicht ausreichend, verzögert sich die Implementierung. Nicht selten tritt in dieser Phase eine weitere, möglicherweise noch "bessere" Methode in den Vordergrund und löst eine "schwebende" Veränderung ab, noch bevor sie realisiert werden konnte.

Auch Rücksichtnahme auf bestimmte absehbare Folgen eines "drastischen Fortschritts", nährt bei den "Optimisten" die falsche Hoffnung, es käme nie zum Einsatz. Auch wenn alles äußerst "positiv" erscheint, kann eine Veränderung in einen Flop münden.

Doch soll das ein legaler Grund sein, sich nicht auf Neuerungen - neue Verfahren - usw. "vorzubereiten" ? Einfach "Kopf in den Sand" und alles ist gut ?

Ergo schau mer mal was es da schon alles gibt, wer die Protagonisten sind und wer mutmaßlich gewinnt und ebenso mutmaßlich verliert.

Auch nicht uninteressant, bewirkt eine Neuerung, wenn sie auf breiter Basis eingeführt wird, auch systemrelevante Veränderungen ? Ist der Zeitraum bis zur nächsten derartigen Veränderung ausreichend groß, um auch für eine größere Anzahl der direkt betroffen Gelegenheit zu geben sich notwendigen Anpassungen zu unterwerfen, teilweise einen völlig neuen Beruf zu erlernen ?

Wer im technischen Bereich tätig ist, weiß das sich der "Verfall" von Sachwissen seit langen Jahren immer drastischer beschleunigt. Dort ist ständiger Wandel Teil des Jobs. Was aber, wenn Menschen kaum mit derartigem Wechsel "belästigt" wurden, plötzlich gezwungen sind, sich einer völlig neuen Situation anzupassen ? Im Gegensatz zu "Robotern" denen innerhalb ihrer Fähigkeiten lediglich ein neues Programm implementiert werden muss, haben Menschen je nach Naturell oft erhebliche Schwierigkeiten mit Veränderung.


Hallo immernoch_ratlos,
Die menschliche Evolution war und ist ja geprägt vom Fortschritt, ich denke dies liegt in unserer Natur, dagegen kann man auch nix sagen, noch kann man dies wohl verhindern. Für mich ist bei der Betrachtung immer entscheidend, zu schauen welche möglichen Auswirkungen dies auf Gesellschaften und deren friedliche Zusammenleben hat, denn kein Fortschritt macht für eine aktuelle Gerneration wirklich Sinn, wenn dadurch Kriege und Unruhen entstehen könnten.
Wenn uns die Geschichte des menschlichen Fortschritts eines gezeigt hat, dann doch dies, daß es immer wieder, auch durch technischen Fortschritte und/oder daraus entstandenen starken wirtschaftlichen Veränderungen, Unruhen und Kriege gab.
Daher sollte man, gerade wegen der menschlichen Geschichte , darauf bedacht sein, die Menschen rechtzeitig mitzunehmen, bzw. die Auswirkungen solcher Fortschritte dahingehend abzufedern, daß es nicht zu größeren gesellschaftlichen Verwerfungen kommt, denn diese produzieren Unmut, Unzufriedenheit und letzten Endes auch Gewalt, oder schlimmer noch Kriege.
Jetzt wird man wohl auf keinen Knopf drücken können und alles wird gut, denn heutzutage kann sich der technische Fortschritt und die globale Veränderungen der Lebensbedingungen in einer Generation mehrmals ändern, so das es wohl unmöglich ist, bei jeder Veränderung allen Menschen mitzunehmen. Deshalb sollte man das Hauptaugenmerk auf die Entwicklungen richten, die für die Lebensgestaltung bzw. überleben der Menschen in den Gesellschaften wichtig sind.
Da sollte es zu keinen großen Verwerfungen kommen und dafür kann man m.M. schon im voraus Ideen entwickeln, wie absehbare starke Verwerfungen abgefedert werden könnten. Dies kann man in Erziehung und Bildung schon früh einbauen.
Gerade wenn wir über die zukünftige Automatisierung der Arbeit sprechen , ist es wichtig abzuwegen wo und in welchem Umfang Arbeitsplätze einfach verschwinden und wo und wieviel neue anderswo entstehen können. Was geschieht mit der Wertschöpfung die durch Automaten , oder Roboter entsteht. Hat irgendwann evtl. jeder sein eigenen Roboter den er dann arbeiten schickt.
Für die nähere Zukunft reicht es aber, sich vorzustellen, daß wohl eine Menge menschliche Produktionsarbeitsstellen wegfallen, die Wertschöpfung produzieren. Ob diese durch Dienstleistungs und Wartungsstellen ausgeglichen werden können ist zu bezweifeln, von daher ist hier schon ein großer Einschnitt für diese Gesellschaftsschicht zu erwarten und insofern kann man da schon Gegensteuern, bzw. könnte jetzt schon Maßnahmen ergreifen, die dieses Effekt vermindern könnten.
Das es wie bei allen gesellschaftlichen und wirtschaflichen Fragen, zwangsläufig um eine Umverteilung von Wertschöpfungsgewinnen und des vorhandenen Geldes geht ist eigentlich selbstverständlich, es sei denn man druckt mehr Geld und schreibt auf diesen: "Vertraut mir."
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: ROBOTER stehlen deinen Job aber das ist OK ?

Beitragvon Realist2014 » Do 24. Nov 2016, 14:10

relativ hat geschrieben:(24 Nov 2016, 11:18)


Für die nähere Zukunft reicht es aber, sich vorzustellen, daß wohl eine Menge menschliche Produktionsarbeitsstellen wegfallen, die Wertschöpfung produzieren. Ob diese durch Dienstleistungs und Wartungsstellen ausgeglichen werden können ist zu bezweifeln, von daher ist hier schon ein großer Einschnitt für diese Gesellschaftsschicht zu erwarten und insofern kann man da schon Gegensteuern, bzw. könnte jetzt schon Maßnahmen ergreifen, die dieses Effekt vermindern könnten.
Das es wie bei allen gesellschaftlichen und wirtschaflichen Fragen, zwangsläufig um eine Umverteilung von Wertschöpfungsgewinnen und des vorhandenen Geldes geht ist eigentlich selbstverständlich, es sei denn man druckt mehr Geld und schreibt auf diesen: "Vertraut mir."



da wollen wir doch mal "sortieren":

HEUTE und auch MORGEN- muss in Deutschland erst mal gar NICHTS in die Richtung "mehr umverteilt werden". ( bei aktuell HÖCHSTSTAND bei den Erwerbstätigen und NIEDRIGSSTAND bei den Arbeitslosen)

Wenn in der ZUKUNFT dieses dein Szenario eintreten SOLLTE- dann muss man da sicher ZWEI Sachen überlegen-:

Die "Umverteilung der Wertschöpfung durch die "Roboter"- UND natürlich AUCH die GEGENLEISTUNG der "Umverteilungsempfänger"


Welche Maßnahmen allerdings HEUTE schon ergreifen "könnte"- bleibt daher völlig unklar.
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Re: ROBOTER stehlen deinen Job aber das ist OK ?

Beitragvon immernoch_ratlos » Do 24. Nov 2016, 19:58

relativ hat geschrieben:...Hat irgendwann evtl. jeder sein eigenen Roboter den er dann arbeiten schickt.
Damit bist Du näher dran, als es Dir wohl bewusst ist.

Roboter zu vermieten In einer kürzlich gelaufenen Sendung wurde das Kaufen und da Vermieten eines Robots als neue Form der "Alterssicherung" angeboten.

Der Robot wird auf seine neue Aufgabe programmiert und verrichtet als "Zeitarbeitskraft" an geeigneter Stelle seine Dienste. Hier die Quelle. Das ist doch schon recht realitätsnah.

Im übrigen lässt sich erfahrungsgemäß Fortschritt, der erst einmal Fuß gefasst hat, weder verlangsamen und gewiss nicht verhindern. Allenfalls gestalten, ein eher politischer Aspekt. Politik kommt mit dieser Form des Fortschritts in Zugzwang. Es mag länger dauern, aber "irgendwann" wird eine Reaktion fällig. Das muss nun "Heute" nicht sein, morgen oder eben übermorgen allerdings schon. Wie viele "Ruhrgebiet" verträgt die Republik ?

Einziger Vorteil, den wir in D haben, mit :
Quelle "destatis" hat geschrieben:Geburtenziffer 2015: Erstmals seit 33 Jahren bei 1,50 Kindern je Frau ... zur Geburtenziffer 2014 von 1,47 Kindern je Frau 27 Babys pro 1 000 Frauen mehr ... der Geburtenrate insbesondere die Zahl der Frauen im Alter zwischen 26 und 35 ...
passt sich die Bevölkerung dem stets fallenden Bedarf an menschlicher Arbeitskraft schon mal an. Man könnte sagen Klasse statt Masse ist das Gebot der Gegenwart und ganz gewiss der Zukunft.

Nach dem die letzten Babyboomer das zeitliche gesegnet haben werden, steht dann einer "Erhaltungsleistung" von 2,1 hoffentlich nichts mehr im Weg. Egal wie man es dreht, vorausgesetzt der dafür notwendige Energiebedarf ist gesichert, wird menschliche Arbeitskraft für so profane Dinge wie Produktion eher nebensächlich bis vollkommen vernachlässigbar. Doch die Transitionsphase könnte dramatisch verlaufen. Mit "solchem Personal" ohne die geringste Beziehung zur Realität, wird es schwierig - die "Weber des 21. Jahrhunderts" sehen eben anders aus, denken aber erstaunlich ähnlich. Mit denen kann man ausschließlich über Geld und wem das nach deren Vorstellung zusteht, "reden" - in den üblichen Stereotypen selbstverständlich....

Wenn´s recht ist, werde ich weiter versuchen den erstaunlichen Fortschritt "zu betrachten" den es inzwischen auf Gebieten gibt, wo zumindest ich es niemals für möglich gehalten hätte. Bin sicher, auch anderen hier, fällt dazu etwas ein - schau mer mal.

Was Freund "Realist" ständig mit seine "Umverteilungsmanie" sagen will, bleibt mir völlig verborgen, dafür bin ich einfach zu doof und es interessiert mich auch nicht. :p
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Re: ROBOTER stehlen deinen Job aber das ist OK ?

Beitragvon Realist2014 » Do 24. Nov 2016, 20:13

immernoch_ratlos hat geschrieben:(24 Nov 2016, 19:58)



Was Freund "Realist" ständig mit seine "Umverteilungsmanie" sagen will, bleibt mir völlig verborgen, dafür bin ich einfach zu doof und es interessiert mich auch nicht. :p


das solltest du einfach die Posts von "relativ" in dem Kontext hier lesen

Er schwafelt davon , wie "das Geld dann verteilt " werden muss...


aber schön, das DU dann ja AUCH der Meinung bist, das die von den Robotern erwirtschaftete Wertschöpfung den EIGENTÜMERN der Roboter gehört... :x
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Ammianus
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Re: ROBOTER stehlen deinen Job aber das ist OK ?

Beitragvon Ammianus » Do 24. Nov 2016, 21:15

Und dann stehen sie da, die Eigentümer der Roboter mit ihren Bergen von Lebensmitteln von einfach bis Luxus, riesigen Klamottenlagern von einfach bis Luxus, Schuhen, selbstfahrenden Fahrzeugen mit einem bis zu 8 Rädern. Den verschiedensten Flugmaschinen und virtuellen Realitätsgeräten und dem dazugehörigen Implantaten, damit sich die Abenteuer auch völlig realistisch anfühlen. Als Kunden kommen aber höchstens ihre Entwicklerteams in frage - und die sind auch geschrumpft.
Die ganze Wertschöpfung so wertvoll wie ein riesiger Haufen faustgroßer Rohdiamanten im Keuper-Gürtel ...

Und draußen stehen die neuen Minderleister oder besser Garnichtsleister, weil man dieses Sapien-Sapiens-Pack einfach nicht mehr braucht. Und die Bande will trotzdem essen, die wird richtig böse. Aber zum Glück gibt es eben auch die Kampfrobbis - witzigerweise alle mit dem Gesicht eines längst verstorbenen österreichischen Boddy-Building-Schauspielers so als kulturelle Reminiszenz.

Nur der Chef von denen ist noch ein Mensch. Und der sagt sich: „Scheiß auf die Kapilisten, jibb dat Volk die Möpse! (Klospruch in den 90ern in einer Berliner Punkerkneipe, Anmerkung Ammianus)“. Und auf sein Zeichen drehen die Schwarzenrobbis sich um und richten ihre Mikrowellenlaser auf ihre Eigentümer. Deren Eingeweide verkochen in Sekundenschnelle …

Ob's dem Volk dann besser geht, wage ich zu bezweifeln. Aber man hätte ja vorher mal nachdenken können, statt ständig Mantras runter zu beten ...
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Re: ROBOTER stehlen deinen Job aber das ist OK ?

Beitragvon immernoch_ratlos » Do 24. Nov 2016, 21:26

Nun habe ich auch den Link zur "Tagesschau" gefunden dort lief am 25.03.2016 die Sendung Zukunft der Arbeit "Kollege Roboter"

Dort geht es um genau dieses Thema. Wer heute in einem Handwerksberuf beschäftigt ist und sich der technologischen Entwicklung permanent anpasst (z.B. für "Elektriker" ist das längst tägliche Routine), wird eher nicht gefährdet sein. Wohl aber eine ganze Reihe anderer Jobs schon.

Faustformel, wer inzwischen sein "Tagwerk" hauptsächlich mit Computern "passiv" verrichtet, dürfte ganz oben auf der "Liste" stehen. :( Dort wird auch "Watson" erwähnt. Pure KI mit den Schwerpunkten auf Sprachverarbeitung, Informationsbeschaffung, maschinelle Lernprozesse und maschinelle Schlussfolgerungen aus all dem.

Wer heute noch - das allerdings bereits mit Hilfe von Computern - Dokumente sucht und wunschgemäß zusammenstellt ( z.B. im Bereich der Justiz - Anwaltskanzleien - Urteile zu xxx ) dürfte sich wohl besser nach einer anderen Tätigkeit umsehen. Warum noch jemanden - ein menschliches Wesen - mit etwas beauftragen, was ein passender Algorithmus viel präziser, schneller und vor allem umfassender kann ? Der folgende Artikel ("Watson") ist inzwischen beinahe ein Jahr alt, bei der Geschwindigkeit mit der sich diese Technologie in unser Leben frisst :
Software is still eating the world hat geschrieben:What Uber and Airbnb — like Andreessen — understood about “software eating the world” was that incredible innovations often emerge at just these moments when it looks like everything has been changed and we’ve reached the new normal.

Uber and Airbnb saw the world of the cloud, the iPhone, the App Store, AWS and Google Maps, and said to themselves, “it’s not about what can we do now, but better; it’s about what can we do now that was simply not possible until today.” It’s that discontinuous leap — supported by the rise of new platforms — that led to a company dismantling the transportation industry or reimagining hospitality.
"Es geht nicht darum, was wir jetzt tun können, sondern besser; Es geht darum, was wir jetzt tun können, was bis heute nicht möglich war."


Künstliche Intelligenz? Dr. Watson weiß Rat! (2015.12.30) hat geschrieben:IBMs KI-Projekt Watson beantwortet Kundenanfragen, hilft bei der Krebstherapie und analysiert Aktienkurse. Kleineren Firmen und Entwicklern steht das System über die Cloud zur Seite.

Ihre Kunden rufen bei Ihrer Hotline an – und statt eines Servicemitarbeiters nimmt ein Computer das Gespräch an und stellt dem Anrufer Fragen. Das ist nichts Neues. Bereits heute haben viele Servicehotlines einen vorgeschalteten Sprachcomputer, der den Anrufer mehr oder weniger zuverlässig in die richtige Abteilung weiterverbindet.

In Zukunft jedoch dürfte in vielen Firmen das Weiterverbinden an einen Mitarbeiter wegfallen: Die Kommunikation mit dem Kunden übernehmen menschlich kommunizierende, kognitive Computerprogramme. Schneller und vor allem kostengünstiger als jeder Mitarbeiter findet der Computer passende Antworten auf fast alle Fragen.

Ein solches Computerprogramm ist das Künstliche-Intelligenz-Projekt Watson von IBM. Das nach dem Gründer von Big Blue benannte Programm zur Künstlichen Intelligenz (KI) soll Antworten auf Fragen geben, die in natürlicher Sprache an den Computer gestellt werden.

Watson ist eine semantische Suchmaschine, die dem Fragesteller innerhalb kürzester Zeit Antworten in natürlicher Sprache zurückgibt. Das Ziel von Watson ist die quasinatürliche Interaktion zwischen Mensch und Maschine.

Doch Watson kann noch viel mehr: Die Technik analysiert etwa die unzähligen Daten einer Firma und bereitet sie auf.


"Data Mining" - aus ungeheuer großen Datenmengen - gezielt bestimmte Zusammenhänge "errechnen" um auf Zusammenhänge zu stoßen, die niemand auch nur ahnen konnte. Darin ist uns diese "Maschinerie" längst haushoch überlegen. Um das zu realisieren und weiterzuentwickeln, ist allenfalls eine "handvoll" Spezialisten notwendig. Wie viele davon wieder menschlich sein müssen, wird sich beim Tempo der Weiterentwicklung eher nicht voraussagen lassen.

Das Feld der Mustererkennung - das trifft auch hochqualifizierte Berufsgruppen - ist eine klare Domäne von passenden Algorithmen die auf immer leistungsfähigeren Computern laufen - "notfalls" einfach Millionen von PC im Verbund wie bei "SETI" und anderen ähnlichen Projekten. Längst geht es um sehr irdische Aufgaben für den Rechnerverbund.

Doch es trifft auch Bereiche, die zunächst niemand im Fokus hatte - UBER - oder Airbnb - die einen mischen das Taxigewerbe weltweit auf - Werkzeug ein Smartphone und ein entsprechender Algorithmus der als "App" den Zugriff erlaubt. Ob sich das über lokale Gesetzgebung
Quelle hat geschrieben:Airbnb und Uber drohen in Deutschland strengere Regeln

Schnell nebenbei verdientes Geld mit Wohnung oder Auto? Die Politik nimmt Airbnb und Uber in den Fokus. Es geht um strengere Regeln.
noch einschränken oder gar verhindern lässt ? Womöglich ist es am Ende nur der Fiskus, der seine Ansprüche realisiert ?

Zumindest ein vorläufige Fazit - keiner kann sich dieser Entwicklung entziehen - was die Gesellschaft daraus macht, ist zumindest noch offen. Den "Geist zurück in die Flasche" das halte ich für völlig ausgeschlossen. Wie bei jeder laufenden Veränderung tut jeder gut daran, sich in dieser neuen Welt zu betrachten und die für ihn als richtig empfundenen Schlüsse zu ziehen - besser allerdings die "Richtigen". Wegducken ändert nichts.
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Re: ROBOTER stehlen deinen Job aber das ist OK ?

Beitragvon Realist2014 » Fr 25. Nov 2016, 12:08

Ammianus hat geschrieben:(24 Nov 2016, 21:15)

Und dann stehen sie da, die Eigentümer der Roboter mit ihren Bergen von Lebensmitteln von einfach bis Luxus, riesigen Klamottenlagern von einfach bis Luxus, Schuhen, selbstfahrenden Fahrzeugen mit einem bis zu 8 Rädern. Den verschiedensten Flugmaschinen und virtuellen Realitätsgeräten und dem dazugehörigen Implantaten, damit sich die Abenteuer auch völlig realistisch anfühlen. Als Kunden kommen aber höchstens ihre Entwicklerteams in frage - und die sind auch geschrumpft.
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Ob's dem Volk dann besser geht, wage ich zu bezweifeln. Aber man hätte ja vorher mal nachdenken können, statt ständig Mantras runter zu beten ...



richtig

und wenn "man" nachdenkt- dann stellt man fest- das es derartige "alle Jobs werden verschwinden Prognosen" schon öfters gab...

und solange s genügend ARBEIT gibt, die einfach nicht gemacht wird- gibt es auch keine Grund für derartige Szenarien
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Re: ROBOTER stehlen deinen Job aber das ist OK ?

Beitragvon Ammianus » Fr 25. Nov 2016, 13:13

1. Ich habe nicht gesagt, dass alle Jobs verschwinden und gehe auch nicht davon aus.
2. Das etwas früher so und so geschehen wird, heisst nicht, dass sich dies genau so wiederholen wird. Und genau das ist eben eins deiner Mantras, die durch ständige Wiederholung auch nicht realistischer werden.
Warum in früheren Zeiten zahllose neue Jobs entstanden, habe ich dargelegt. Aber die Dampfmaschine, Elektrizität und Verbrennungsmotor waren nicht dazu da, Menschen wirklich zu ersetzen. Beim Roboter ist es per se die Aufgabe.
3. Wenn es genügend Arbeit gibt, die angeblich nicht gemacht wird - warum ist das so?
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Re: ROBOTER stehlen deinen Job aber das ist OK ?

Beitragvon Realist2014 » Fr 25. Nov 2016, 13:58

Ammianus hat geschrieben:(25 Nov 2016, 13:13)

.
3. Wenn es genügend Arbeit gibt, die angeblich nicht gemacht wird - warum ist das so?



weil niemand dafür BEZAHLEN will... ( speziell der ENDKUNDE...)

oder sie einfach niemand machen will

warum müssen wird in D zum Spargelstechen polnische Saisonarbeiter rankarren?

Warum machen das nicht die angeblich nach "Arbeit lechzenden" ALG II Bezieher?
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Re: ROBOTER stehlen deinen Job aber das ist OK ?

Beitragvon frems » Fr 25. Nov 2016, 17:11

Realist2014 hat geschrieben:(23 Nov 2016, 22:54)

ja

in D ist die Arbeitslosigkeit in den letzten 10 Jahren GESUNKEN

und die Anzahl der Jobs GESTIEGEN..

aber solche Fakten interessieren dich wohl nicht?

Naja, es sind vor allem Jobs für Geringqualifizierte entstanden, also solche, die mittelfristig von Robotern und Algorithmen abgelöst werden. Historische Vergleiche sind zwar nicht verkehrt, aber auch nicht ausreichend. Als in der Industrialisierung viele agrarische Tätigkeiten überflüssig wurden, fanden die Leute andere Tätigkeiten, ob in einem Bergwerk, als Packer im Hafen, am Fließband oder auf dem Bau im Zuge der parallel verlaufenden Urbanisierung. Da wurde kurz angelernt und weiterhin körperlich gearbeitet. In der 5. Periode der Kondratjew-Zyklen ist das etwas anders. Nicht grundlos haben ungelernte Personen die mit Abstand höchste (zweistellige) Arbeitslosenquote, während unter Akademikern nahezu Vollbeschäftigung herrscht. Nun die Frage, was man in zehn Jahren mit einem 55-jährigen LKW-Fahrer macht, dessen Qualifikation nicht mehr benötigt wird.
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.
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Re: ROBOTER stehlen deinen Job aber das ist OK ?

Beitragvon Realist2014 » Fr 25. Nov 2016, 17:36

frems hat geschrieben:(25 Nov 2016, 17:11)

Naja, es sind vor allem Jobs für Geringqualifizierte entstanden, also solche, die mittelfristig von Robotern und Algorithmen abgelöst werden. Historische Vergleiche sind zwar nicht verkehrt, aber auch nicht ausreichend. Als in der Industrialisierung viele agrarische Tätigkeiten überflüssig wurden, fanden die Leute andere Tätigkeiten, ob in einem Bergwerk, als Packer im Hafen, am Fließband oder auf dem Bau im Zuge der parallel verlaufenden Urbanisierung. Da wurde kurz angelernt und weiterhin körperlich gearbeitet. In der 5. Periode der Kondratjew-Zyklen ist das etwas anders. Nicht grundlos haben ungelernte Personen die mit Abstand höchste (zweistellige) Arbeitslosenquote, während unter Akademikern nahezu Vollbeschäftigung herrscht. Nun die Frage, was man in zehn Jahren mit einem 55-jährigen LKW-Fahrer macht, dessen Qualifikation nicht mehr benötigt wird.


das würde ich nichst so stehen lassen.

Schau dir einfach mal an, in welchen Branchen welche Tätigkeiten von "Niedriglöhnern" erbracht werden.

Seht viel "Dienstleistung"


da bin ich ja dann mal auf die Roboter für's Haare schneiden, Bedienen bei Mcxxxx, Klamotten verkaufen bei Kick, Bettenmachen & reinigen in den Hotels usw. sehr gespannt... :D


für für die Betreuung & Unterhaltung der alternden Gesellschaft in D lassen sich auch der 55 Jährige ex-LKW-Fahrer einsetzen...
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Re: ROBOTER stehlen deinen Job aber das ist OK ?

Beitragvon frems » Fr 25. Nov 2016, 17:44

Realist2014 hat geschrieben:(25 Nov 2016, 17:36)

das würde ich nichst so stehen lassen.

Schau dir einfach mal an, in welchen Branchen welche Tätigkeiten von "Niedriglöhnern" erbracht werden.

Seht viel "Dienstleistung"

Ja, lokale, einfache Dienstleistungen.

da bin ich ja dann mal auf die Roboter für's Haare schneiden, Bedienen bei Mcxxxx, Klamotten verkaufen bei Kick, Bettenmachen & reinigen in den Hotels usw. sehr gespannt... :D

für für die Betreuung & Unterhaltung der alternden Gesellschaft in D lassen sich auch der 55 Jährige ex-LKW-Fahrer einsetzen...

Warum sollte ein Roboter nicht einen Hamburger von der Küche zum Tresen bringen? Das ist ja nun wirklich keine Hexerei. : http://newsexaminer.net/food/mcdonalds- ... s-by-2016/

Und in Sachen Pflege, hilft ein Blick auf Japan. Die sind uns in Sachen Überalterung ein paar Jahre voraus und nun federführend in der Entwicklung von Robotern in Altenheimen, Krankenhäuser etc. Die Entwicklung ist weiter als manch einem lieb ist.
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.

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