Sind wir Deutschen zu ängstlich in Bezug auf Datensicherheit (am Beispiel Googles StreetView)

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immernoch_ratlos
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Re: Sind wir Deutschen zu ängstlich in Bezug auf Datensicherheit (am Beispiel Googles StreetView)

Beitragvon immernoch_ratlos » Di 13. Dez 2016, 23:27

Warum nicht gleich die MAC "fälschen" ähm "anpassen" ?

Die MAC Adresse eines Computers unter Windows ändern :cool:

Bleibt immer noch die Signatur des Browsers - je mehr Veränderungen der enthält, desto einfacher ist dessen "Fingerprint" und damit dessen Wege im WEB nach verfolgbar. Womöglich lässt sich eine solche Signatur per Zufall und einem geeigneten Progrämmchen ändern ?

Die Frage ist wie viel gebe ich von meinen Aktivitäten im WEB freiwillig preis - aus Unkenntnis ?, weil ich ein besonders "strammer Bürger sein möchte" ? oder warum auch immer. :?:

Wer eine über Wochen gleiche öffentliche IP hat, ist damit sofort zuordenbar. Damit ist eine grobe Lokalisierung möglich.

Um dieses lästige Hinterherspionieren zu unterbinden oder wenigstens schwieriger zu gestalten, gibt es auf den unterschiedlichen Ebenen einige nützliche Tools. So kann man mindesten alles nach jeder Surf-Session löschen (Behalten, bis : "Firefox geschlossen wird"), gleich gar keine "Chroniken" - "Suchbegriffe und Formulardaten speichern" und auch "Die Chronik löschen, wenn Firefox geschlossen wird", keine "Vorschläge beim Verwenden der Adressleiste:"

Diese Grundeinstellung ist nur einmal notwendig und sollte auch einen DAU nicht überfordern. :?

Add-On wie "BetterPrivacy" löschen sog. "Flash Cookies" die ungelöscht hübsche Profile speichern können...
Add-On "uBlock Origin - An efficient blocker for Chromium and Firefox. Fast and lean" ist sehr hilfreich im Blockieren von unverschämten Tracking.
Add-On "Emty Cache Button" löscht per Klick gleich "Disk Cache", Memory Cache", "Offline Cache" und den "Favicon Cache" und lädt je nach Einstellung "all tabs" oder den "activ tab" oder eben nichts neu. Bei Übersetzungen in einem fremdsprachlichen Text, kann so wieder der originale Text hergestellt werden.

Es gibt noch mehr nützliche "Helferlein" so nutze ich sporadisch den "Shellbag Analyzer & Cleaner" und lösche über den "PrivaZer" alles (Bekannte) was die Sammelwut von MS so auf jedem PC zurücklässt. Bei der ersten Anwendung des "Shellbag Analyzer & Cleaner" konnte ich meine Aktivitäten in ~drei zurückliegenden Jahren (inkl. der gelöschten Ordner) meine genaue Zugriffszeit usw. verfolgen. Das wiederum kann selbstverständlich auch jeder, der Zugang erlangt. Da ich auch sonst meinen täglichen Müll entsorge, findet ich die Idee, dies auch immer wieder an meinen unterschiedlichen PC zu tun nicht besonders obskur.

So darf sich diesem Thema jeder nähern oder es auch völlig ignorieren - für mich ist das keine quasi "religiöse Glaubensfrage" und "Angst" habe ich keine .... eher lasse ich "Vorsicht walten" :

WIKI Vorsicht hat geschrieben:Als Vorsicht wird die menschliche Fähigkeit bezeichnet, die Folgen einer Aktion oder einer Äußerung zu bedenken und entsprechend zu handeln. Sie ist mit der Besonnenheit und der Behutsamkeit verwandt.
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Re: Sind wir Deutschen zu ängstlich in Bezug auf Datensicherheit (am Beispiel Googles StreetView)

Beitragvon Raskolnikof » Mi 14. Dez 2016, 00:06

Dies scheint das geheime Forum der Oberliga von Verschwörungstheoretikern zu sein. Meine Meinung: Wer Dienst und Freizeit trennen kann (und das sollte ein jeder Nutzer eines PCs mit Internetanschluss) muss sich doch am heimischen PC keine Sorgen machen. Dinge, die nicht in die Öffentlichkeit gehören erledige ich an meinem Dienst-PC. Der ist Bestandteil eines behördlichen Netzwerkes welches gemäß aktuellen Sicherheitsstandards abgesichert ist. Das ist auch gut so. Am heimischen PC aber bin ich Privatmann. Da habe ich keine Geheimnisse und nehme mich nicht so wichtig wie einige Angstneurotiker hier. Natürlich posaune ich auch nicht via Facebook und Co. durchs Netz, wie oft ich es mit wem letzte Woche getrieben habe. Wer aber meint, mich ausspionieren zu müssen solle das tun. Gähn...
Aber vielleicht bin ich ja auch ein digitaler Exhibitionist?
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Re: Sind wir Deutschen zu ängstlich in Bezug auf Datensicherheit (am Beispiel Googles StreetView)

Beitragvon immernoch_ratlos » Mi 14. Dez 2016, 00:29

"Oberliga von Verschwörungstheoretikern" der war gut...

Warum um alles in der Welt soll ich nicht schützen was meine Privatsphäre darstellt ? Meine PC, Smartphone, Tablett, Notebook befinden sich in meinem privatem Netzwerk mit eben mehr als nur den üblichen Geräten. Ich kenne seit Jahren keinen "Dienst" mehr, repariere aber des öfteren fremde PC - auch solche, die schon überlaufen von nutzlosen Updates und sehr interessanten "Chroniken" - die ich geflissentlich übersehe und gleich beseitige :D

Nun ja, darf ich mal in Deine "reale Welt eindringen" - werde mich immer schön im Hintergrund halten und mich von Kommentaren zu Deinem Tun enthalten - wer im geheimen Exhibitionist ist, kann durch das WEB problemlos seinen Wünschen folgen und gern alles, was da routinemäßig über jeden der es zulässt, frei zugänglich machen. Keiner zwingt Dich ein "holländisches Haus" zu betreiben - jeder darf seine Vorhänge schließen wann immer er / sie das möchte.

Stolze Unbekümmertheit in einer Demokratie ist sicher kein Problem - wie sicher kann jeder sein, das dies auch so bleibt ???
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Re: Sind wir Deutschen zu ängstlich in Bezug auf Datensicherheit (am Beispiel Googles StreetView)

Beitragvon frems » Mi 14. Dez 2016, 01:10

Provokateur hat geschrieben:(08 Dec 2016, 13:29)

Nicht "kein Handy". Kein Smartphone. Wenn du was über Geheimdienste wüsstest, wüsstest du,d ass man dich mit dem Smartphone genau "pinnen" kann (GPS sei dank), mit dem normalen Vintage Phone aber triangulieren muss, was wesentlich ungenauer ist.

Mein Festnetz ist einfach nicht angeschlossen. Ja, Internet nutze ich. Aber statt Google häufiger halt Duckduckgo, ein Google-Konto habe ich auch nicht udn auch kein Facebook. Läuft doch alles...

Dann bräuchtest Du noch einen guten VPN-Client bzw. Proxy. Ansonsten hat Google über Cookies und IP ein gutes Profil von Dir. Für das Wichtigste braucht man kein Google-Konto. Per stillen SMS erfährt man auch bei Bedarf ganz gut, wo Du Dich befindest. Also: Handy am besten nie nutzen. Oder Akku raus und in den Kühlschrank legen, bevor Du das Haus verlässt. Am besten am Vortag, denn sonst weiß man ja genau, wann Du aus dem Haus gingst. Dann noch aufpassen, z.B. nicht tanken (Kameras oder gar Payback-Punkte gesammelt), kein Geld abheben (Kamera plus Feststellung, wie viel Du zu welcher Uhrzeit abgehoben hast), keinen ÖPNV nutzen. Zudem nur noch analog auf dem Golfplatz mit Leuten kommunizieren statt eine unverschlüsselte "Komme 30 Minuten später"-SMS an die Kontaktperson senden, die hoffentlich ebenfalls ihr Mobiltelefon zuhause ließ usw.
Labskaus!

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Re: Sind wir Deutschen zu ängstlich in Bezug auf Datensicherheit (am Beispiel Googles StreetView)

Beitragvon Provokateur » Mi 14. Dez 2016, 08:19

frems hat geschrieben:(14 Dec 2016, 01:10)

Dann bräuchtest Du noch einen guten VPN-Client bzw. Proxy. Ansonsten hat Google über Cookies und IP ein gutes Profil von Dir. Für das Wichtigste braucht man kein Google-Konto. Per stillen SMS erfährt man auch bei Bedarf ganz gut, wo Du Dich befindest. Also: Handy am besten nie nutzen. Oder Akku raus und in den Kühlschrank legen, bevor Du das Haus verlässt. Am besten am Vortag, denn sonst weiß man ja genau, wann Du aus dem Haus gingst. Dann noch aufpassen, z.B. nicht tanken (Kameras oder gar Payback-Punkte gesammelt), kein Geld abheben (Kamera plus Feststellung, wie viel Du zu welcher Uhrzeit abgehoben hast), keinen ÖPNV nutzen. Zudem nur noch analog auf dem Golfplatz mit Leuten kommunizieren statt eine unverschlüsselte "Komme 30 Minuten später"-SMS an die Kontaktperson senden, die hoffentlich ebenfalls ihr Mobiltelefon zuhause ließ usw.


Payback-Punkte und ähnliches sammle ich tatsächlich nicht. Aber Geld abheben muss ich ja, denn ansonsten müsste ich alles mit Karte zahlen, und das hinterlässt eine noch fettere Datenspur.
Alles was hier verfasst wird, stellt meine persönliche Meinung dar. Ich bin kein Sprecher von irgendwem, speziell nicht meines Arbeitgebers.

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Re: Sind wir Deutschen zu ängstlich in Bezug auf Datensicherheit (am Beispiel Googles StreetView)

Beitragvon Ger9374 » Mi 14. Dez 2016, 09:04

Es ist mir so egal ob wer was von mir weiß.
Wichtig ist mir ein gewisses Sicherheitsbedürfnis,
freie Wahlen, freie Meinungsäußerung.Der Rechtsstaat soll funktionieren. Solange ich gefragt werde ob man meine Daten nutzen darf alles o.k.
Wer mehr Preis geben will auch o.k.
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

Menschen sind Ausländer irgendwo: :thumbup:
Rassisten sind Arschlöcher überall: :thumbup:
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Re: Sind wir Deutschen zu ängstlich in Bezug auf Datensicherheit (am Beispiel Googles StreetView)

Beitragvon Raskolnikof » Do 15. Dez 2016, 12:28

Provokateur hat geschrieben:Aber Geld abheben muss ich ja, denn ansonsten müsste ich alles mit Karte zahlen, und das hinterlässt eine noch fettere Datenspur.

Da wirst du, je nachdem, wie alt du bist, nicht drum herum kommen. Spätestens deine Enkel werden werden entweder nicht mehr mit Bargeld bezahlen wollen oder nicht mehr können.
Gutes Beispiel für die bargeldlose Gesellschaft ist Dänemark. Da fordert und fördert der Staat die Abschaffung von Bargeld sogar. Es gibt da so gut wie keine Tankstelle mehr, die über keinen Kartenautomaten mehr verfügt. Kein Däne geht da heute mehr an die Kasse, um bar zu bezahlen. Selbst erlebt in Viborg an einer Esso-Tankstelle. Da wurde mir an der Kasse eine Servicegebühr abgeknöpft, weil ich bar bezahlte. Das Bezahlen mit Karte geht in Dänemark so weit, dass mittlerweile fast jeder Gemüsestand auf dem Wochenmarkt mit einem Bezahlautomaten ausgestattet ist und der Kunde seine zehn Eier mit VISA bezahlt. Aufgehoben wurde da sogar die gesetzliche Verpflichtung, Bargeld anzunehmen.
Was ich sagen will ist, dass wir vor der Digitalisierung unserer Gesellschaft nicht weglaufen können ohne zum Eremit zu mutieren. Sinnvoller erscheint mir, sich mit der neuen Technologie zu beschäftigen, sich vielleicht sogar mit ihr anzufreunden. Ich weiß deren Vorteile zu schätzen und zahle selbst kleinste Beträge wo es geht kontaktlos mit Karte. Das geht schneller, als wenn ich mit abgezählten Bargeld zahle. Nebeneffekt: In meinem Portemonnaie sammelt sich kein Kilo Kleingeld mehr an.

Zudem sollte nicht vergessen werden, dass wir auch eine Verantwortung gegenüber unseren Kindern haben. Wenn ich hier quer durch die "digitalen Threads" lese muss ich feststellen, dass es einige digitalen Totalverweigerer zu geben scheint. Das finde ich traurig. Wie sollen sich deren Kinder später in dieser Welt zurecht finden, wenn ihnen von neurotischen Eltern die Digitaltechnik als Teufelswerkzeug dargestellt wird?
Eines beruhigt mich bei der Diskussion aber ungemein: ich bin fest davon überzeugt, dass wir es hier z.T. mit Provokateuren und Forentrollen zu tun haben.
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Re: Sind wir Deutschen zu ängstlich in Bezug auf Datensicherheit (am Beispiel Googles StreetView)

Beitragvon Provokateur » Do 15. Dez 2016, 12:32

Raskolnikof hat geschrieben:(15 Dec 2016, 12:28)
Zudem sollte nicht vergessen werden, dass wir auch eine Verantwortung gegenüber unseren Kindern haben. Wenn ich hier quer durch die "digitalen Threads" lese muss ich feststellen, dass es einige digitalen Totalverweigerer zu geben scheint. Das finde ich traurig. Wie sollen sich deren Kinder später in dieser Welt zurecht finden, wenn ihnen von neurotischen Eltern die Digitaltechnik als Teufelswerkzeug dargestellt wird?
Eines beruhigt mich bei der Diskussion aber ungemein: ich bin fest davon überzeugt, dass wir es hier z.T. mit Provokateuren und Forentrollen zu tun haben.


Lies doch einfach mal "Zero" von Marc Elsberg. Hier auf Wiki die Kurzkritik:
https://de.wikipedia.org/wiki/Zero_%E2%80%93_Sie_wissen,_was_du_tust

Und du verstehst mich falsch: Ich lehne das für mich ab. Wenn andere ihre Daten sehenden Auges in den Rachen werfen wollen, dann mögen sie es tun.

Aber provozieren möchte ich dich in dem Fall nicht, und als Troll wäre ich kein Mod geworden.
Alles was hier verfasst wird, stellt meine persönliche Meinung dar. Ich bin kein Sprecher von irgendwem, speziell nicht meines Arbeitgebers.

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Re: Sind wir Deutschen zu ängstlich in Bezug auf Datensicherheit (am Beispiel Googles StreetView)

Beitragvon immernoch_ratlos » Do 15. Dez 2016, 16:10

@Raskolnikof

Keine Ahnung wie Du auf den dünnen Zweig kommst - jemand der sich auch in der digitalen Welt seine Privatsphäre erhalten möchte, wäre neurotisch, ein Provokateur oder gleich ein Forentroll.
Raskolnikof hat geschrieben:Wie sollen sich deren Kinder später in dieser Welt zurecht finden, wenn ihnen von neurotischen Eltern die Digitaltechnik als Teufelswerkzeug dargestellt wird?
Keine Ahnung wie alt Du bist, aber in meiner Familie gibt es einige, die durch mich erst mit IKT in "Berührung" gekommen sind. Einer davon hat ein gut laufendes Geschäft in der Branche, mein Sohn arbeitet ebenfalls dort (und erzählt mir gelegentlich, von Stümpern, die teilweise mit einer ähnlich "nonchalanten" Denkweise ihre Betriebe aufs Spiel setzen) . Für andere Kinder (aus der Familie), die alterstechnisch meine Enkel sein könnten, habe ich deren PC mit denen zusammen gebaut und wie schon zuvor in diese Technologie eingeführt.

Allerdings auch in alles, was mit dem notwendigen Schutz zu tun hat. Meine eigene "Spur" was Computer angeht, führt in die frühen 80er zurück. Weil da oft im Ausland, habe ich mir die meisten Kenntnisse autodidaktisch angeeignet. Heute ist das gesamte Gebiet ein Ersatz für frühere berufliche Tätigkeit im Bereich Steuerungen und Automatisation.

Wie borniert muss man sein, seine eigene Einstellung zu diesen Fragen, als quasi "vorbildlich" darzustellen. Nur weil Dir all das sichtlich am Arsch vorbeigeht, bist Du eben keineswegs ein vernünftiger "Erzieher". Soviel ostentative "Unbekümmertheit" tut weh, nur das merkst Du offensichtlich gar nicht....

Im Gegensatz zum Provokateur der es freundlich formuliert
Wenn andere ihre Daten sehenden Auges in den Rachen werfen wollen, dann mögen sie es tun.
meine ich dazu, solche Einstellungen macht es genau all denen leicht, an unsere Daten heranzukommen. Wer auf wenig Widerstand trifft, kann seine Bemühungen schnell versilbern oder schlimmeres...

In Zukunft werden gerade im privaten Bereich immer mehr bis Dato "interne" Technologie "extern". Da warnte im Februar letzten Jahres Aufregung um Spracherkennung Samsung hört mit - aber nur manchmal - " nur manchmal" wie tröstlich - oder plötzlich stellt jemand fest, seine Türsprechanlage mit Kamera und Smartphone-App korrespondiert über einen Server der "rein zufällig" in China steht. Die Liste der "nützlichen" Gizmos die von Fall zu Fall durchaus eine Bedrohung für deren Besitzer sein können, nimmt täglich zu.

Ein gut planender Einbrecher auf dem Stand der Technik ist höchst erfreut über alle Ignoranten - was die lieben Kleinen angeht, von Dir lernen die jedenfalls gerade nicht was sie für das 21. Jahrhundert fit macht... :rolleyes:

Was das Bargeld angeht, das spielt schon lange keine große Rolle mehr für mich. Schon ebenfalls seit ~1980 nutze ich allerlei Karten und seit längerem Methoden mit "elektronischem Geld" - kaufe bei Amazon usw. Nur den Blödsinn auch noch irgendwelche "Treuepunkte" zu sammeln, mache ich aus reiner Faulheit und der Gewissheit, das damit der Gewinn, ausschließlich "auf der anderen Seite" liegt, nicht mit. "Asocial Media" nutze ich aus Prinzip nicht.

Mit dem Aufkommen der RFID - Chips, der "uns" bereits überall begleitet, wird es was Einkäufe angeht sowieso (besonders, wenn die für die Erfassung ud Abbuchung genutzt werden) nur noch wenig "Geheimnisse" geben. Was "digitalcourage" angeht, findet sich in dieser Webseite exakt die konträre Vorstellung von dem was Du uns so "couragiert" beibiegen möchtest.

Wobei einiges dort exakt die Transpondertechnologie und Situation beschreibt.

Was "Sicherheit" angeht, kommen mir Deine Vorstellungen so ähnlich wie die der "Gurtmuffel" vor, das sind all jene, die sich lieber beim nächsten Crash mit ihren "starken Armen" abstützen.... :thumbup:
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Re: Sind wir Deutschen zu ängstlich in Bezug auf Datensicherheit (am Beispiel Googles StreetView)

Beitragvon Raskolnikof » Do 15. Dez 2016, 16:12

@ Provokateur und andere:

Das von dir genannte buch von Marc Elsberg ist genau das, was ich meine. Krimiautoren machen sich Themen und auch Ängste zunutze, die die Menschen gerade bewegen. Das heißt aber doch nicht, dass die Inhalte solcher Romane oder auch Kriminalfilmen wie "Tatort" die Realität wiederderspiegeln. Klar mache ich mir da nichts vor. Ich weiß, dass mich mich teilweise gläsern mache. Wenn ich beispielsweise regelmäßig bei Aldi oder Edeka mit der Giro-oder EC-Card bezahle können die Märkte von mir ein Kundenprofil erstellen was so weit geht, dass mir aufgrund meines Kaufverhaltens ganz spezielle, auf meine Person abgestimmte Angebote offerieren. Netto hat das in vielen Märkten bereits eingeführt. Wenn der Stammkunde da seine Giro-oder VISA-Card in einen Automaten steckt bekommt er auf seine Person abgestimmte Angebote ausgedruckt, auf die nur ihm dann an der Kasse beispielsweise 10 Prozent abgezogen wird.
Aber: Kein Geschäft oder Supermarkt kann die gespeicherten Kundendaten personalifizieren. Für sie bleibt der Kartenkunde einzig eine Nummer.

Ich höre häufig, dass Leute, die mit Karte Bezahlen, von den entsprechenden Firmen mit einer Flut von Werbeschreiben rechnen müssen. Das ist aber barer Unsinn. Was bleibt ist die evtl. Abzapfung von Bankdaten, E-Mails, Telefonaten und Internetaktivitäten von Hackern oder Geheimdiensten. Allerdings bin ich davon überzeugt, dasss die sich wohl kaum für mich interessieren. Dennoch lasse auch ich eine gewisse Vorsicht walten. Firewall, aktueller Virenscanner, weitgehende Vermeidung von sozialen Netzwerken, Threema statt WhatsAPP... Nur lege ich dabei Wert darauf, mich nicht von meiner sozialen Umwelt und der Gesellschaft auszuschließen. Das beginnt schon bei WhatsApp. In einem relativ kleinen Freundeskreis nutzen wir das viel sicherere Threema. Nur sind wir da allerdings ziemlich allein, sozusagen wie die gestrandeten Schiffbrüchigen auf einer einsamen Insel. Die Welt öffnet sich für uns erst wieder, wenn wir dann doch WhatsApp nutzen. Wer aber weiß, was sich da hinter den Kulissen evtl. tut kann für sich ja Vorbeugemaßnahmen treffen.

Derartige Maßnahmen sollte aber m.E. in einem gesunden Verhältnis zum Aufwand stehen und mich keinesfalls in meiner Lebensqualität einschränken. Ein Beispiel Abseits von der digitalen Welt: Größer noch als im Internet oder am Telefon von irgendwelchen fremden Mächten ausspioniert zu werden ist die Gefahr, dass ich im Straßenverkehr verunglücke, überfallen und ausgeraubt oder gar (zu Tode) verprü-gelt werde. Aber verlasse ich deshalb nicht mehr meine vier Wände und lasse mich mit den lebensnotwendigen Lebensmitteln online versorgen oder besorge mir auf dem Schwarzmarkt eine .357 Magnum um mich im Ernstfall verteidigen zu können?
Nein, selbstverständlich mache ich das nicht. Unser Leben birgt nun einmal gewisse Risiken, mit denen wir leben müssen. Schützen ja, aber nur so weit, dass… ich sagte es bereits.
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Re: Sind wir Deutschen zu ängstlich in Bezug auf Datensicherheit (am Beispiel Googles StreetView)

Beitragvon immernoch_ratlos » Do 15. Dez 2016, 18:10

Nun Raskolnikof ich möchte Dich keinesfalls zu sehr verunsichern. Nur solltest Du einfach mal den "Stand der Technik" wahrnehmen.

Hier für Dein Smartphone die passende NFC TagInfo App Um was es geht :
Center for NFC Management (2012.04.11) hat geschrieben:Das NFC Research Lab der FH Oberösterreich hat eine eigene App für Android Smartphones zum Auslesen von NFC und RFID Tags entwickelt. Die App befindet sich seit kurzem zum kostenlosen Download im Android Market und wird von den Anwendern sogar noch besser bewertet, als vergleichbare NFC-Apps großer Player wie NXP oder Microsoft. Wir vom CNM finden, dass dieses Beispiel zwei sehr wichtige Entwicklungen und Elemente innerhalb eines lebendigen NFC-Ökosystems verdeutlicht:

Zum einen ist es im Internet der Dinge mit Smartphones und NFC auch kleineren Anbietern möglich, den Kunden einen allgegenwärtigen und kostengünstigen Zugang zur digitalen Umwelt anzubieten. Zum anderen stellen diese Applikationen die Grundlage für mehr Consumer Empowerment dar. Mit Ihnen besitzt der Anwender ein beherrschbares Instrument, um sich proaktiv über smarte Produkte und Prozesse in seinem Umfeld zu informieren.
ZEIT ONLINE - auch schon >4 Jahre alt : Funketiketten: Datenschützer lesen RFID-Chips in Kleidung aus oder das hier Taschendiebstahl per App Kreditkarte mit eingebautem Risiko (2016.12.13)

Also mir fällt dazu schon einiges ein. Sicher lassen sich solche Daten auch "irgendwie zusammenführen" . Robust sind die sehr kleinen Dinger sowieso. So dass sie Waschgänge überstehen und über Jahre hinweg ihre Seriennummer an alle RFID-Empfänger senden. Als wandelnde "Litfaßsäule" schreiten wir daher.

Da wäre noch die "PassportImageDecoder" App :
This library can decode various image formats used in electronic machine readable travel documents (eMRTD) / electronic passports (ePassport).
This open-source library is used by NFC TagInfo (only available to devices that support Near Field Communication) to decode images from ePassports.
Oder für 2,99 € "NFC Tools - Pro Edition" damit geht schon einiges mehr - bin sicher, wer genügend darüber nachdenkt, dem fällt da sicher auch etwas ein..." :

NFC Tools ist eine App die es dir erlaubt NFC Tags oder ähnliche RFID Chips zu beschreiben, von dieses zu lesen und die Tags zu programmieren.

NFC Tools Pro Edition beinhaltet zusätzliche Funktionen, wie das Verwalten und Speichern von Tag Profilen und vielem mehr.
Speichere deine Tags oder deine Aufgaben um sie später schnell und einfach wiederzuverwenden. Importieren und exportieren von benutzerdefinierten Aufgabenfolgen leichtgemacht.

NFC Tools Pro Edition ermöglicht es dir Datensätze direkt von einem existierenden NFC Tag auszulesen und zu importieren um eine nachträgliche Bearbeitung möglichst leicht zu machen.

Alles was du tun musst, ist dein NFC-fähiges Gerät über den NFC Chip zu halten um die gespeicherten Daten auszulesen oder die programmierten Aufgaben auszuführen.

Einfach und intuitiv lassen sich mit NFC Tools standardisierte Informationen auf denen Tags speichern, die dann von jeden NFC-fähigen Gerät gelesen werden können.

Zum Beispiel ist es möglich VCARDs zu speichern und damit einfach und schnell deine Kontaktdaten, das Öffnen einer URL oder die Position einer Geolocation, zu teilen.

Doch NFC Tools geht noch weiter und erlaubt es dir ganze Programme auf deinen NFC Tag zu schreiben, um die, sich stetig wiederholende, Aufgaben zu automatisieren.

Bluetooth aktivieren, Wecker stellen, Laustärke regeln, WLAN Netzwerk betreten und vieles mehr.

Zum Beispiel kann eine einfache Geste mit deinem Telefon vorm Schlafen gehen dafür sorgen das dein WLAN ausgeschaltet wird, dein Telefon auf stumm geschaltet wird und dein Wecker auf 0800h gestellt wird. Alles ganz automatisch :)
Ziemlich praktisch, oder?

Für die technikaffinen unter euch: Ja, auch Bedingungen und Variabeln soviel Root Aufgaben lassen sich definieren um damit komplexe Abläufe zu generieren.

Vereinfache dein Leben mit mehr als 100 Aufgaben in unendlicher Kombinationsmöglichkeit.

Der "Lesen" Tab ermöglicht es dir Daten wie folgt auszulesen:
- Hersteller des Tags
- Typ des Tags (zB. Mifare Ultralight, NTAG203)
- Norm des Tags (zB. NFC Forum Type 2)
- verfügbare Technologien (zB. NFC A)
- die Seriennummer (zB. 04:85:c8:5a:40:2b:80)
- die Speichergröße, sowie die bereits verwendete Größe
- Beschreibbarkeit des Tags, sowie ein möglicher Schreibschutz
- alle Daten auf dem Tag (NDEF format)

Der "Schreiben" Tab ermöglicht es dir standardisierte Daten zu speichern:
- ein einfacher Text
- ein Link zu einer Websiete, einem Video oder einer App
- eine eMail
- ein Kontakt
- eine Telefonnummer
- eine Adresse oder Geolocation
- WLAN oder Bluetooth Konfigurationen
- personalisierte Daten

Die Schreibfunktion erlaubt es dir soviel Daten hinzuzufügen wie auf den Tag passen.
Auf diese Art und Weise kannst du Stück für Stück große Datenmengen auf dem Tag speichern oder anpassen.

Weitere Features sind und dem "Andere" Tab verfügbar, zB. kopieren, löschen oder Passwort schützen von deinem NFC Tag.

Die Tätigkeiten, welche es dir erlauben dein Telefon zu automatisieren findest du unter "Aufgaben".

Hier ist eine Auswahl möglicher Aktionen:
- aktivieren/deaktivieren/wechseln vom WLAN, Bluetooth oder Automodus Status
- konfigurieren von Ton Profilen: stumm/vibrieren/normal
- festlegen von Lautstärke ( Medien, Alarm, Benachrichtigungen, Klingelton )
- senden einer SMS oder tätigen eines Anrufs
- Vorlesen von Texten
- und und und...


Es gibt noch mehr "unangenehmes" da draußen. Womöglich sollte man Beiträge in einem Forum auch mal einfach zur Erweiterung des eigene Wissensstands nutzen und nicht gleich "Feuer und Mordrio" schreien, wenn einem was da so als Fakten herüberkommt nicht in den Kram passt. In einem Freien Land, kann jeder entlang der geltenden Gesetze tun und LASSEN wie es ihm / ihr gefällt.

Hab noch mehr in Petto - einiges hat mich selbst überrascht ..... Da wäre noch eine andere Gefahr zu Tode zu kommen - größer als gemeuchelt oder totgefahren zu werden :
RP-Online hat geschrieben:Jährlich sterben rund 58.000 Menschen in deutschen Krankenhäusern an den Folgen unerwünschter Medikamentenwirkungen. Rund die Hälfte der Fälle geht auf falsch verschrieben Medikamente zurück.
Ja, ja selbst das Leben endet tödlich - manchmal einfach zu früh...

Das "Abhacken von Botenköpfen" löst ganz selten die Probleme....
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Re: Sind wir Deutschen zu ängstlich in Bezug auf Datensicherheit (am Beispiel Googles StreetView)

Beitragvon Raskolnikof » Do 15. Dez 2016, 18:49

Dein Aufsatz ist ja recht umfassend, nur sagt mir dies nichts Neues. Was den Bezahlvorgang bei Aldi und Co. betrifft: Da zahle ich nicht mit einem NFC-fähigen Smartphone sondern mit einer NFC-fähigen VISA-Card. Da wird zwar ein und dieselbe Technik angewendet allerdings ist der mögliche Datenverkehr überschaubar. Und über die Gefahren und Lauschmöglichkeiten sowie möglichen Datenklau beim Smartphone bin ich mir durchaus im Klaren. Deshalb nutze ich mein Smartphone ja auch nicht wie die meisten Teenies.
Und dennoch solltest du dir darüber im Klaren sein, dass nicht alles, was technisch möglich ist, gegen dich angewendet wird. Jemand der in einem öffentlichen Forum wie diesem postet ist mit Sicherheit kein hochrangiger Geheimnisträger, bei dem es sich lohnt James Bond oder die NSA auf ihn anzusetzen.
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Re: Sind wir Deutschen zu ängstlich in Bezug auf Datensicherheit (am Beispiel Googles StreetView)

Beitragvon Aldemarin » Mo 16. Jan 2017, 18:17

Wenn man bedenkt, daß Google Streetview eine der wichtigsten Einrichtungen der französischen Marine zeigt ( und zwar das "Centre transmission de Rosnay", https://www.google.com/maps/@46.7020846 ... 6656?hl=en ) dann sollten wir uns nicht so anstellen, unser Land auf Google Streetview flächendeckend zu zeigen. Google könnte ja ankündigen, wann er welches Geiet aufnehmen will. Da könnte so mancher noch seinen Vorgarten verschönern und peinliche Situationen vermeiden!

Allerdings bin ich gegen eine WLAN-Kartierung, die, da derartige Einrichtungen in kurzer Zeit auf- und abgebaut werden können, keinen Sinn ergibt, wohl aber würde ich eine Erfassung der Signalstärke terrestrischer Rundfunk- und Fernsehsender, sowie der anderer Funkdienste, wie DCF77 begrüßen.
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Re: Sind wir Deutschen zu ängstlich in Bezug auf Datensicherheit (am Beispiel Googles StreetView)

Beitragvon immernoch_ratlos » Do 19. Jan 2017, 10:39

Etwas nur vollkommen einseitig zu sehen hat noch nie weitergeholfen.

Nur weil das Tante Google gefällt, kann das akzeptiert werden ? Was, wenn staatliche Einrichtungen das Selbe tun wollten ? Nun, die halten weitgehend die Füße still, schließlich kann ja jeder nutzen was da "im Netz bereitsteht".

Was Militäranlagen angeht, verstehe ich schon warum da kein allzu großer Widerstand bemerkbar wird. Die Straßenansicht solcher Anlagen, verglichen mit der von höchst auflösenden militärischen Satelliten, dürfte "unterschiedlich" ausfallen :?

Der Versuch der WLAN-Standorterfassung und Googles Interesse, wer wo ein dazu passendes Gerät betreibt, gehen da schon besser zusammen. Ein weiterer Datenschnipsel für "Big Data".

Warum es genaue Daten ausgerechnet zu DCF77 (Der Zeitzeichensender DCF77 ist ein Langwellensender in Mainflingen bei Frankfurt am Main, der die meisten funkgesteuerten Uhren im westlichen Europa versorgt) geben soll, erschließt sich mir nun überhaupt nicht. Die senden auf Langwelle, wegen deren günstigen Ausbreitungssignatur. Warum das noch zusätzlich kartieren ?

Wer dazu mehr wissen möchte hier ein PDF "Zeit- und Normalfrequenzverbreitung mit DCF77"

Terrestrische Sender ? Google hilft Ansonsten können aktuelle "Empfangsgeräte" die am jeweiligen Standort vorhandene Feldstärke anzeigen. "Indoor" muss sowieso immer mit dem gearbeitet werden was da so ankommt...

Alles Übrige gibt es im WWW problemlos zu finden - einfach mal suchen... :cool:
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Re: Sind wir Deutschen zu ängstlich in Bezug auf Datensicherheit (am Beispiel Googles StreetView)

Beitragvon Aldemarin » Do 19. Jan 2017, 15:34

DCF77 habe ich nur genommen, weil er ein gutes Beispiel für einen festen Funkdienst ist. Ich würde u.a. auch DGPS und NAVTEX kartieren. Es gibt bestimmt zahlreiche Leute, die die von mir vorgeschlagenen Bandscans begrüßen würden, denn sie ermöglichen einen einfachen Test der Güte der Empfangsgeräte und ihrer Antennen. Außerdem ist es eine nette Spielerei, aber eine mit wissenschaftlichen Nutzen, weil die Ausbreitung von Lang- und Längstwellen auch von der Bodenbeschaffenheit abhängt und natürlich auch vom Zustand der Ionosphäre, der sich tages- und jahreszeitlich verändert.
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Re: Sind wir Deutschen zu ängstlich in Bezug auf Datensicherheit (am Beispiel Googles StreetView)

Beitragvon immernoch_ratlos » Fr 20. Jan 2017, 10:15

OK !

Ich weiß das wird dich nicht wirklich glücklich machen - meine 4 Funkuhren im Haus kommen damit zurecht - das Zeitsignal für mein Netz kommt per Internet mit den dort üblichen Verzögerungen direkt aus Braunschweig. :?

NAVTEX war mir unbekannt - wer benötigt das ?

auch DGPS scheint mir eine echte Spezialität zu sein ?

dieses DGPs hast Du sicher nicht gemeint... :D
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Re: Sind wir Deutschen zu ängstlich in Bezug auf Datensicherheit (am Beispiel Googles StreetView)

Beitragvon Aldemarin » Fr 20. Jan 2017, 15:02

Nun ja, man kann auf Google Streetview auch ganz verzichten. Aber es hat durchaus geholfen bei der Kartierung der Welt im Rahmen des Openstreetmap-Projektes.
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Re: Sind wir Deutschen zu ängstlich in Bezug auf Datensicherheit (am Beispiel Googles StreetView)

Beitragvon immernoch_ratlos » Sa 21. Jan 2017, 09:46

Danke für den Hinweis auf Openstreetmap - das hatte ich ganz aus dem Blick verloren. :thumbup: Gleich mal mit einer Anfrage (so wie ich das sonst mit Google Maps veranstalte) getestet - Ergebnis - beide haben "Extras", welche je nach Bedarf recht erfreulich sind.

Bei G-Maps das einfache Umschalten in Satellitensicht - O-Streetmaps z.B. die Radfahrkarte. Letzter bieten auch die Möglichkeit der Mitarbeit und soweit ich weiß ist eine Kopie für private Zwecke nicht problematisch.
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Re: Sind wir Deutschen zu ängstlich in Bezug auf Datensicherheit (am Beispiel Googles StreetView)

Beitragvon Aldemarin » Sa 21. Jan 2017, 18:42

Im Übrigen ist der, wer wissen will, wo man welche terrestrischen Sender wie gut empfangen kann, für viele Fälle bei http://www.fmscan.org/ sehr gut aufgehoben.

Informationen zu DGPS gibt es auf https://www.wsv.de/fvt/dgps/
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Re: Sind wir Deutschen zu ängstlich in Bezug auf Datensicherheit (am Beispiel Googles StreetView)

Beitragvon jack000 » Sa 21. Jan 2017, 19:37

Ich habe mich hier mal angemeldet und die App runtergeladen:
https://www.axa.de/cleverparken

Natürlich weiß dann jemand wo ich zu welchem Zeitpunkt geparkt habe aber da ist mir scheißegal, denn es wird mir niemals zum Nachteil werden, bzw. überwiegen die Vorteile.
Leider sind noch nicht viele Parkhäuser dabei aber die Firma gibt es ja auch noch nicht so lange.
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