Sind wir Deutschen zu ängstlich in Bezug auf Datensicherheit (am Beispiel Googles StreetView)

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Teeernte
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Re: Sind wir Deutschen zu ängstlich in Bezug auf Datensicherheit (am Beispiel Googles StreetView)

Beitragvon Teeernte » Sa 21. Jan 2017, 21:26

Raskolnikof hat geschrieben:(15 Dec 2016, 12:28)

Da wirst du, je nachdem, wie alt du bist, nicht drum herum kommen. Spätestens deine Enkel werden werden entweder nicht mehr mit Bargeld bezahlen wollen oder nicht mehr können.


Andere Leute machen GESCHÄFT mit deinem Blut ? - dann spende keins,

Andere Leute verkaufen Deine Organe ? - dann mach den Organspende-Ausweis nicht.

Wenn das eine "Schwachstellensuche" für BIG DATA ist .... :D :D :D

Es gibt Leute, die verkaufen Daten....

widersprich der Weitergabe...

Wenn ich Dir eine Prepaid Kreditkarte Erklären muss .....? Wenn die "ALLE" ist ...lässt man sich eine NEUE "schenken".

Das Telefon besorgt man sich von einer grossen Firma - wo der Betriebsrat die Hände auf die Daten ....die Sekretärin die Kartenzuweisung zum Namen im Schreibtisch hat. (Freigabe über Bluetooth - Hotspot)

...oder das Netz nur als Roamingpartner genutzt wird .... zB. eine "Monaco" Karte.... // einem "Telefondienst" der Nichtöffentlich ist...

Über eine verschlüsselte Tier3 haben wir noch gar nicht gesprochen ... andere nutzen die Sprachkanäle hochbelasteter Spieleserver... (da sollte man root Zugang haben) - und Prüfbits mit auslesen können.

Man kann "virtuell" Umziehen... Datenbanken mit Fake ID füllen ("Kundenkarten"......Brillen ! Amazon....) Autoreparatur in kleinen Privatbutzen machen lassen..

Mein Hund nimmt gern Post. :D :D :D - auch virtuelle.

Man kann ....Firmen Tank-karten....

...oder "Türkischen Service" nutzen. In Zukunft wird es diese "Dienste" noch viel mehr geben....genau so wie Briefkastenservice.

Weltweit Büroservice - Mit Sekretärin ? - wer`s Bezahlen kann ....ist garnicht so teuer.

Wer zahlt - nennt Namen und Firma.. :D - los geht`s. Es gibt EU Länder ohne Meldeamt,
(noch) ....Namensänderung ? = ....50 Pfund.

Wer Wind sät ....wird Sturm ernten.

Daten ? - bitte - gegen Geld - wieviel soll es denn sein ? Streetview ? Für den "Fanclub" gibts den Briefkasten...

Es kann viele Gründe geben warum eine Privatperson sich einen Briefkasten bei hoppp//www.XXXXXkasten-adresse.de mietet. Scheidung, Private Geheimisse, immer in Bewegung oder persönliche Schicksalsschläge sind nur ein paar Beweggründe für eine Briefkastenmiete. Wir bieten den Privatpersonen bei Briefkasten-Adresse.de gleich 4 Pakete zur Auswahl. Optional können noch verschiedene Features dazu gebucht werden.
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Raskolnikof
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Re: Sind wir Deutschen zu ängstlich in Bezug auf Datensicherheit (am Beispiel Googles StreetView)

Beitragvon Raskolnikof » So 22. Jan 2017, 19:30

@ Teeernte:
Was willst du jetzt mit deinen Ausführungen sagen? Fühlst du dich verfolgt, beschnüffelt, belauscht, bespitzelt, beobachtet? Mein Tipp: Sich selbst einfach nicht so wichtig und ggf. Antidepressiva nehmen. Wie heißt es aber doch so schön? "Und fragen sie ihren arzt oder Apotheker."

Ich liebe Google Maps!
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Re: Sind wir Deutschen zu ängstlich in Bezug auf Datensicherheit (am Beispiel Googles StreetView)

Beitragvon jack000 » So 22. Jan 2017, 19:53

Raskolnikof hat geschrieben:(22 Jan 2017, 19:30)

@ Teeernte:
Was willst du jetzt mit deinen Ausführungen sagen? Fühlst du dich verfolgt, beschnüffelt, belauscht, bespitzelt, beobachtet? Mein Tipp: Sich selbst einfach nicht so wichtig und ggf. Antidepressiva nehmen. Wie heißt es aber doch so schön? "Und fragen sie ihren arzt oder Apotheker."

Ich liebe Google Maps!

Der Punkt ist schon der, dass verfolgt werden kann wo man jeweils gewesen ist. BND und CIA können das ebenso feststellen. Solange man aber nicht interessant ist für die hat man keine Nachteile dadurch im Leben ... genau Letzeres ist das entscheidende Argument ob man auf Komfort und Funktionen verzichtet oder nicht.
=> So ist Google-Maps auch ein Tool welches ich mindestens 2 mal jeden Tag nutze und es ist mir egal ob die wissen wo ich gewesen bin!
=> Datenschutz ist wichtig und richtig aber in Paranoia sollte man nicht verfallen ...
Ein Zeichen von Intelligenz ist der stetige Zweifel - Idioten sind sich immer todsicher, egal was sie tun ...
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Re: Sind wir Deutschen zu ängstlich in Bezug auf Datensicherheit (am Beispiel Googles StreetView)

Beitragvon Raskolnikof » So 22. Jan 2017, 23:31

jack000 hat geschrieben:Der Punkt ist schon der, dass verfolgt werden kann wo man jeweils gewesen ist. BND und CIA können das ebenso feststellen. Solange man aber nicht interessant ist für die hat man keine Nachteile dadurch im Leben ...

Genau. Und ein wenig provokativ gesagt: Wer Google, Google Maps, soziale Netzwerke und Überwachungskameras verdammt und sich nur noch über das Tor-Netzwerk oder JonDonym ins Internet wagt, weil er/sie sich von der NSA, dem Verfassungsschutz, BND oder dem Dorfsherif beschattet fühlt hat vielleicht etwas zu verbergen. Ich meine damit jetzt nicht Nachricht an die WhatsApp-Gruppe des Kegelvereins.
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Re: Sind wir Deutschen zu ängstlich in Bezug auf Datensicherheit (am Beispiel Googles StreetView)

Beitragvon jack000 » So 22. Jan 2017, 23:37

Raskolnikof hat geschrieben:(22 Jan 2017, 23:31)

Genau. Und ein wenig provokativ gesagt: Wer Google, Google Maps, soziale Netzwerke und Überwachungskameras verdammt und sich nur noch über das Tor-Netzwerk oder JonDonym ins Internet wagt, weil er/sie sich von der NSA, dem Verfassungsschutz, BND oder dem Dorfsherif beschattet fühlt hat vielleicht etwas zu verbergen. Ich meine damit jetzt nicht Nachricht an die WhatsApp-Gruppe des Kegelvereins.

So ist es ... wenn man das als Maßstab wertet kann man ja gar nichts mehr nutzen da alles aufgezeichnet wird ...
=> Solange ich eh nichts zu verbergen habe und weder meine Frau, mein Nachbar, meine Freunde und mein Arbeitgeber auf diese Daten nicht zugreifen kann ist mir das doch alles wurscht!

Das ist ähnlich wie mit dem Bankgeheimnis, das dient nur dazu das Nachbar, Partner, Freunde, etc... nicht wissen können was ich auf dem Konto habe. Wer seinen Kontostand vor dem Finanzamt verbergen möchte hat Dreck am Stecken!
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Re: Sind wir Deutschen zu ängstlich in Bezug auf Datensicherheit (am Beispiel Googles StreetView)

Beitragvon Provokateur » Mo 23. Jan 2017, 12:21

jack000 hat geschrieben:(22 Jan 2017, 23:37)

So ist es ... wenn man das als Maßstab wertet kann man ja gar nichts mehr nutzen da alles aufgezeichnet wird ...
=> Solange ich eh nichts zu verbergen habe und weder meine Frau, mein Nachbar, meine Freunde und mein Arbeitgeber auf diese Daten nicht zugreifen kann ist mir das doch alles wurscht!

Das ist ähnlich wie mit dem Bankgeheimnis, das dient nur dazu das Nachbar, Partner, Freunde, etc... nicht wissen können was ich auf dem Konto habe. Wer seinen Kontostand vor dem Finanzamt verbergen möchte hat Dreck am Stecken!


Das sehe ich anders. Es gibt einfach einen Kernbereich des privaten, der von anderen nicht gesehen werden sollte, egal, ob ich etwas zu verbergen habe oder nicht. Es geht nicht um "Dreck am Stecken".

Konto ist da aber auch ein schlechtes Beispiel.
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Re: Sind wir Deutschen zu ängstlich in Bezug auf Datensicherheit (am Beispiel Googles StreetView)

Beitragvon immernoch_ratlos » Mo 23. Jan 2017, 14:23

Was mir auffällt, es scheint einigen überaus wichtig andere davon zu überzeugen jeglicher Schutz der digitalen Privatsphäre sein mindestens dumm, geradezu pathologisch ängstlich und am Ende auch ein Indikator dafür, ob jemand "irgendwie" etwas "unzulässiges", ja gesetzeswidriges zu verbergen habe.

Eine doch recht interessante Einstellung. :p

Besonders in Zeiten politischen Umbruchs. "Noch" nicht in D, einer stabilen Demokratie mit verbrieften vom GG geschützten Rechten, aber eben nicht völlig außerhalb einer Welt mit der Tendenz hin zu einer "guten Diktatur" die ihre Bürger höchst paternalistisch vor sich selbst schützen möchte.

Zwar wird auf entsprechende Beispiele hin (welche sich auf die geänderte Technologie "um uns herum" beziehen) mit z.B. "nur sagt mir dies nichts Neues" geantwortet, aber die Sicht auf die damit verbundenen Gefahren werden gern als rein pathologische Angst abgetan. :s

Was da als "Angst" vorschnell abgetan werden soll, ist eher Vorsicht - Vorsicht in einer Welt die nachweislich jede naive Einstellung bestraft. Mir erscheint dazu passend (aus dem gleichnamigen WIKI) diese Bemerkung : *
Die Rechtssysteme Mitteleuropas sprechen - beispielsweise zum Thema Arglist und Betrug - von einer "zumutbaren Vorsicht", bei deren Fehlen das Strafrecht keinen Schutz gewährt; jener des Zivilrechts bleibt davon unbenommen. Das Schweizer BGE 72 formuliert diesen Grundsatz mit den Worten „... wer sich mit einem Mindestmaß an Aufmerksamkeit selbst hätte schützen“ bzw. „den Irrtum durch ein Minimum an zumutbarer Vorsicht hätte vermeiden können“.


Immer bemüht, das tatsächliche "Risiko" auf seine echte von medialer Übertreibung halbwegs freien "Wert" zu überprüfen habe ich einfach mal folgende Frage "private Daten schützen warum" über Google SSL UND Duck Duck Go (SSL) ins WEB gefragt.

Wer wirkliches Interesse daran hat, sich und seine Familie angemessen zu schützen, wird das problemlos selbst tun bzw. längst getan haben. Eine daraus gewonnene Adresse hier : Quelle : SCHAU HIN - Was Dein Kind mit den Medien macht - "Persönliche Daten im Internet schützen" Offensichtlich kommt auch heutige Erziehung um dieses Thema nicht mehr herum.

Wer sich selbst gern gewollt nonchalant was die Verwendung seiner Daten angeht gibt, kann der mit einer solchen Attitüde tatsächlich den lieben Kleinen beibringen um was es da geht :?:

Warum überhaupt darauf eingehen, wenn all das so unwichtig ist - was geschieht eigentlich all denen, welche vollkommen angstfrei mit den hier geschilderten "nicht existierenden - nur eingebildeten Gefahren" umgehen, wenn das einige anders sehen und "selbstverständlich vollkommen unnötige Maßnahmen ergreifen" ? Tut das weh ? Muss man solche Typen, also wenigstens "verbal", vor sich selbst schützen ? :rolleyes:

Für andere, die noch "nachdenklich sind" diese Adresse : Warum Selbstdatenschutz? Die "Anderen" sind nun ausreichend überzeugt, warum privater Datenschutz nur ein sicheres Anzeichen für pathologische Persönlichkeitsveränderungen darstellt.... :thumbup:
"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (aus China)
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Re: Sind wir Deutschen zu ängstlich in Bezug auf Datensicherheit (am Beispiel Googles StreetView)

Beitragvon Raskolnikof » Mo 23. Jan 2017, 15:04

Provokateur hat geschrieben:Es gibt einfach einen Kernbereich des privaten, der von anderen nicht gesehen werden sollte, egal, ob ich etwas zu verbergen habe oder nicht.

Das ist so nicht richtig formuliert. Dieser private Kernbereich, der von anderen nicht gesehen werden sollte bestimmt ein jeder selbst. Da möchte ich mir von Niemanden irgendwelche Vorschriften machen lassen. Wenn mir danach ist möchte ich die Möglichkeit haben, mein Privat- und Intimleben bei Facebook öffentlich auszubreiten (habe da keinen Bedarf). Viele machen das ja. Und selbst wenn mir nicht danach ist und ich auf jede Form der Verschlüsselung meiner persönlichen Daten aus Bequemlichkeit verzichte, hat das jeder zu akzeptieren. Von daher müsste es heißen:
„Jedem muss die Möglichkeit gegeben werden, seinen privaten Kernbereich, der von anderen nicht eingesehen werden soll entsprechend zu schützen.“

Meine Meinung: Die entsprechenden Möglichkeiten sind da. Wer will kann sie nutzen. Und wer es nicht macht hat die möglichen Folgen selbst zu tragen.

Ich lehne es grundsätzlich ab, mich in diesem Bereich von Politikern, Panik schürenden Netzaktivisten oder anderen Deppen bevormunden zu lassen. Ich brauche niemanden der meint, mich vor mir selbst schützen zu müssen.
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